(19)
(11) EP 0 286 812 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
19.10.1988  Patentblatt  1988/42

(21) Anmeldenummer: 88102967.2

(22) Anmeldetag:  27.02.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4A63F 7/04
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 16.04.1987 DE 3712976

(71) Anmelder: Binder, Walter
D-7161 Geifertshofen (DE)

(72) Erfinder:
  • Binder, Walter
    D-7161 Geifertshofen (DE)

(74) Vertreter: Lorenz, Werner, Dipl.-Ing. 
Fasanenstrasse 7
D-89522 Heidenheim
D-89522 Heidenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Kugelspielvorrichtung


    (57) Eine Kugelspielvorrichtung weist ein Oberteil (2), ein Unter­teil (3) und mehrere Kugeln von unterschiedlichen Markierun gen auf. Das Oberteil (2) ist als einseitig offenes Gehäuse mit einem Kugelmischraum ausgebildet. In dem ebenfalls als einseitig offenes Gehäuse ausgebildeten Unterteil (3) sind der Zahl der Kugeln entsprechende Aufnahmefächer angeordnet. Das Unterteil (3) und das Oberteil (2) sind an ihren jeweils offenen Seitenwänden miteinander verbindbar.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Kugelspielvorrichtung.

    [0002] Bekannt sind Würfelspiele wie z.B. Chikago oder Kniffel, die jeweils mit einem Würfelbecher und herkömmlichen Würfeln nach verschiedenen Spielregeln gespielt werden können. Bei diesen bekannten Würfelspielen benötigt man jedoch jeweils eine Auflagefläche, auf die man nach dem Würfelvorgang den Würfelbecher mit seiner offenen Seite aufstellt, damit die Würfel in diesem Bereich zum Aufliegen kommen.

    [0003] Diese Würfelspiele können also ohne entsprechende Auflage­ fläche für den Würfelbecher nicht oder nur sehr umständlich espielt werden, z.B. von Kindern auf den Rücksitzen eines Autos während der Fahrt.

    [0004] Es ist auch schon oft vorgekommen, daß bei einem nicht voll­ständigen oder nicht richtigen Aufsetzen des Würfelbechers auf der Auflagefläche ein Würfel oder mehrere Würfel herun­tergefallen sind, die dann zumeist recht umständlich und zeitaufwendig gesucht werden mußten.

    [0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gesellschafts- bzw. Kinderspiel zu schaffen, das leicht zu transportieren ist, im Aufbau und Betrieb einfach bzw. handlich ist, und das weiterhin auch kostengünstig herzustel­len ist.

    [0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch ein Ober­teil, ein Unterteil und mehrere Kugeln von unterschiedlichen Markierungen, wobei das Oberteil als ein einseitig offenes Gehäuse mit einem Kugelmischraum ausgebildet ist und wobei in dem ebenfalls als einseitig offenes Gehäuse ausgebildeten Unterteil der Zahl der Kugeln entsprechende Aufnahmefächer angeordnet sind und wobei Unterteil und Oberteil an ihren je­weils offenen Seitenwänden miteinander verbindbar sind.

    [0007] Dabei kann die Größe der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrich­ tung so ausgewählt werden, daß sie bequem von einer Hand ge­halten werden kann, und somit sowohl äußerst handlich als auch bequem zu transportieren ist. In diesem Fall ist auch eine Auflagefläche vollkommen überflüssig.

    [0008] Die erfindungsgemäße Kugelspielvorrichtung stellt somit aus­serdem eine interessante und abwechslungsreiche Alternative zu den bekannten Würfelspielen dar.

    [0009] Da der Würfel- bzw. Schüttelvorgang innerhalb der gehäusear­tigen Kugelspielvorrichtung stattfindet, und diese erst nach Beendigung des Würfelvorganges geöffnet wird, ist ein Heraus­fallen der Kugeln und somit ein unbequemes und evtl. zeitauf­wendiges Suchen ausgeschlossen.

    [0010] Von Vorteil ist es, wenn däs Unterteil neun Auflagefächer in quadratischer Anordnung aufweist. Damit können vielseitige Spiele und Spielregeln aufgestellt werden.

    [0011] In Weiterbildung der Erfindung können die Aufnahmefächer durch Mulden in dem Boden des Unterteils gebildet sein, was das Hineinrollen der Kugeln nach dem Würfel- bzw. Schüttel­vorgang in die Aufnahmefächer sehr vereinfacht und wodurch ein Übereinanderliegen von nicht in Aufnahmefächer gerollte Kugeln vermieden wird.

    [0012] Die Aufnahmefächer können in einer anderem Ausgestaltung der Erfindung durch Längs- und Querstege, die in das Unterteil eingesetzt sind, gebildet sein.

    [0013] In vorteilhafter Weise können die Aufnahmefächer in einer weiteren Ausgestaltung durch vom Boden des Unterteiles aus senkrecht nach oben ragende Stifte gebildet sein, wodurch eine erhebliche Material- und damit Kosteneinsparung er­reicht wird.

    [0014] Sehr von Vorteil ist es, wenn die Längs- und Querstege bzw. Stifte eine geringere Höhe besitzen als die Wände des Unter­teiles. Dadurch wird vermieden, daß nach dem Schüttelvorgang und dem Öffnen der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrichtung eine Kugel, die nicht in ein Aufnahmefach gerollt ist, über den Rand des Unterteiles fällt.

    [0015] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können zwi­schen den einzelnen Aufnahmefächern spitz zuläufende Zwi­schenstege angeordnet sein. Bei einer muldenartigen Ausge­staltung der Aufnahmefächer wird durch die spitz zulaufenden Zwischenstege das Gleiten der Kugeln in die Aufnahmefächer erleichtert und ein "Steckenbleiben" der Kugeln in zweiter Reihe über in die Aufnahmefächer gerollte Kugeln vermieden.

    [0016] Das Oberteil kann auf das Unterteil oder das Unterteil auf das Oberteil aufsteckbar sein. Dadurch ist die erfindungsge­mäße Kugelspielvorrichtung nachrüstbar, und sie kann z.B. für einen Reinigungsvorgang auf einfache Weise zerlegt und wieder zusammengesetzt werden.

    [0017] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann das Oberteil an einer Seite gelenkig mit dem Unterteil verbunden sein. Dadurch ist der Öffnungs- und Schließungsvorgang der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrichtung auf einfache und handliche Art und Weise gelöst. Außerdem ist die Gefahr des Verlierens eines Teiles der Kugelspielvorrichtung dadurch ausgeschaltet.

    [0018] Sehr von Vorteil ist es, wenn die Verbindung zwischen Ober­teil und Unterteil scharnierartig ist.

    [0019] In vorteilhafter Weise kann die erfindungsgemäße Kugelspiel­vorrichtung aus Kunststoff gebildet sein. Dadurch ist eine einfache und kostengünstige Herstellung möglich. Selbstver­ständlich kann die erfindungsgemäße Kugelspielvorrichtung auch aus anderen Materialien, z.B. Holz, hergestellt werden.

    [0020] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Misch­raum mit einem Lärmdämpfungsmaterial ausgekleidet sein. Auf diese Weise wird, auch bei einem starken bzw. heftigen Schüt­teln der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrichtung, eine Lärm­ belastigung vermieden.

    [0021] Von Vorteil ist es, wenn das Lärmdämpfungsmaterial aus Filz ist. Filz weist sehr gute Lärmdämpfungseigenschaften auf, ist kostengünstig und sehr leicht im Mischraum anzubringen, z.B. durch Kleben.

    [0022] Das Oberteil und das Unterteil können zusammen Würfelform be­sitzen. Dadurch ist die erfindungsgemäße Kugelspielvorrich­tung sehr handlich und macht auch optisch einen guten Ein­druck.

    [0023] In einer Weiterbildung der Erfindung können die verschiede­nen Markierungen aus drei verschiedenen Farbgebungen sein. Bei Bildung der verschiedenen Markierungen durch drei ver­schiedene Farbgebungen können einfache Spielregeln errichtet werden, die sich insbesondere auch für Kinder eignen, oder für Kleinkinder z.B. zum Erlernen von Farben oder für Konzen­trationsübungen. Selbstverständlich ist diese Art der erfin­dungsgemäßen Kugelspielvorrichtung auch für Erwachsene geeig­net, die schnell und einfach etwas "ausknobeln" wollen.

    [0024] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die ver­schiedenen Markierungen aus Zahlen bestehen. Auf diese Weise können relativ anspruchsvolle bzw. interessante Spielregeln gestaltet werden, die sich insbesondere für Jugendliche oder Erwachsene eignen.

    [0025] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.

    [0026] Es zeigt:

    Fig. 1 einen Vertikalschnitt nach der Linie I-I in Fig. 2,

    Fig. 2 eine Draufsicht auf das Unterteil der erfin­dungsgemäßen Kugelspielvorrichtung, wobei die Aufnahmefächer durch Längs- und Querstege ge­bildet sind;

    Fig. 3 einen Schnitt durch das Unterteil einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kugelspiel­vorrichtung, wobei die Aufnahmefächer durch Mul­den gebildet sind und

    Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Unterteil einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kugelspiel­vorrichtung, wobei die Aufnahmefächer durch vom Boden des Unterteiles aus senkrecht nach oben ragende Stifte gebildet sind.



    [0027] Die Fig. 1 ist ein Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, aus der eine erfindungsgemäße Kugelspielvorrichtung 1 ersicht­lich ist, die aus einem Oberteil 2 und einem Unterteil 3 be­steht.

    [0028] Das kastenartige Oberteil 2 ist ein einseitig offenes Gehäu­se, daß in seinem Inneren als Kugelmischraum ausgebildet ist, wobei ein Boden 4 und Seitenwände 5,6 und 7 mit einem Lärmdämpfungsmaterial 9 ausgekleidet sind. Dieses Lärmdämp­fungsmaterial besteht vorzugsweise aus Filz.

    [0029] Das Unterteil 3, welches ebenfalls als einseitig offenes Ge­häuse ausgebildet ist, besteht aus einem Boden 10, Seitenwän­den 11,12 und 13,14 (in Fig. 2 dargestellt).

    [0030] Wie in Fig. 2 dargestellt, sind die Aufnahmefächer 17-25 durch Längs- und Querstege 15,16;31,32 gebildet, die mit dem Boden 10 bzw. den Seitenwänden 11,12,13,14 einstückig sind. Dies bietet sich insbesondere bei einer Ausgestaltung der er­findungsgemäßen Kugelspielvorrichtung 1 aus Kunststoff an. Die Längs- und Querstege können wahlweise jedoch auch auf an­dere Art in das Unterteil 3 eingesetzt werden.

    [0031] Aus Fig. 1 sind die Längsstege 31 und 32 ersichtlich. Die Längs- und Querstege 15,16;31,32 sind niedriger ausgestaltet als die Seitenwände 11,12,13,14, damit ein Herausrollen von Kugeln, die nicht in ein Aufnahmefach gerollt sind, beim Öff­nen durch das Oberteil vermieden wird.

    [0032] In den Aufnahmefächern 17-25 sind Kugeln 26, 27, 28 angeord­net. Die Kugeln 26,27,28 sind durch drei verschiedene Farbge­bungen markiert. Die Markierungen können jedoch wahlweise auch aus Zahlen, Ziffern usw. bestehen. Entsprechend der An­zahl der Aufnahmefächer, sind auch 9 Kugeln vorhanden, wobei jeweils drei die gleiche Farbgebung besitzen.

    [0033] Das Oberteil 2 ist mit dem Unterteil 3 durch eine Scharnier­einrichtung 29,30 gelenkig verbunden. Es ist jedoch auch mög­lich, das Oberteil 2 auf das Unterteil 3 aufsteckbar auszu­bilden, oder das Unterteil 3 auf das Oberteil 2. Es sind selbstverständlich auch andere Verbindungsarten möglich.

    [0034] In geschlossenem Zustand bilden Oberteil 2 und Unterteil 3 zusammen einen Würfel.

    [0035] Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Unterteil 3 der erfin­dungsgemäßen Kugelspielvorrichtung, wobei die Aufnahmefächer 17-25 durch die Längsstege 15,16 sowie durch Querstege 31,32 gebildet sind.

    [0036] Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, sind die neun Aufnahme­fächer 17-25 quadratisch angeordnet.

    [0037] Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Unterteil 3 einer weite­ren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrich­tung 1, wobei die Aufnahmefächer 17,18,19 durch Mulden im Bo­den 10 des Unterteiles 3 gebildet sind.

    [0038] Die Aufnahmefächer 17,18,19 sind durch nach oben spitz zulau­fende Zwischenstege 33,34 voneinander getrennt. Diese Zwi­schenstege sind niedriger als die Seitenwände 11,12 und 13,14, um zu vermeiden, daß nach einem Schüttelvorgang evtl. nicht in die Aufnahmefächer gerollte Kugeln, über die Seiten­wände hinausrollen.

    [0039] Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrichtung 1, bei der die Aufnahmefächer durch vom Boden 10 des Unterteiles 3 aus senk­recht nach oben ragende Stifte 35,36,37,38 gebildet sind. Die Höhe dieser Stifte ist niedriger als die Höhe der Seiten­wände 11,12,13,14, um ein Herausrollen von Kugeln über die Seitenwände nach einem Schüttelvorgang zu verhindern, die nicht in ein Aufnahmefach gerollt sind.
    Mit der erfindungsgemäßen Kugelspielvorrichtung kann z.B. wie folgt gespielt werden:

    [0040] Es sind 9 Kugeln vorhanden, von denen jeweils drei die gleiche Farbgebung besitzen, z.B. rot, blau und gelb.

    [0041] Die 9 Kugeln werden in die erfindungsgemäße Kugelspielvor­richtung gegeben, und Unterteil und Oberteil werden ver­schlossen. Dann wird gewürfelt bzw. geschüttelt, wobei man die Kugelspielvorrichtung in einer Hand festhält, und zwar derart, daß sie sich während dem Schütteln nicht öffnen kann.

    [0042] Nach Beendigung des Schüttelvorganges hält man oder stellt man die Kugelspielvorrichtung mit ihrem Unterteil nach unten hin und öffnet sie.

    [0043] Gewonnen hat nun der Spieler, der drei gleiche Kugeln in ei­ne Reihe würfelt. Dabei können die Aufnahmefächer 17,18,19 eine Reihe bilden, oder die Aufnahmefächer 20,21,22, oder die Aufnahmefächer 23,24,25, oder die Aufnahmefächer 17,20, 23, oder die Aufnahmefächer 18,21,24, oder die Aufnahmefä­cher 19,22,25, oder die Aufnahmefächer 17,21,25 oder die Auf­nahmefächer 19,21,23.

    [0044] Haben mehrere Mitspieler "eine Reihe" gewürfelt, so entschei­det die jeweils nächste Runde. Gelingt einem Würfler die "Su­perdrei", so ist das Spiel zu seinen Gunsten beendet.

    [0045] Beispiele für die "Superdrei": Die Kugeln in den Aufnahmefä­chern 20,23,24 besitzen die gleiche Farbgebung, die Kugeln in den Aufnahmefächern 17,21,25 und die Kugeln in den Aufnah­mefächern 18,19,22. Oder die Kugeln in den Aufnahmefächern 17,18,19 besitzen die gleiche Farbgebung, die Kugeln in den Aufnahmefächern 20,21,22 und die Kugeln in den Aufnahmefä­chern 23,24,25. Eine andere Möglichkeit für die "Superdrei" besteht darin, wenn die Kugeln in den Aufnahmefächern 17,20, 23 die gleiche Farbgebung besitzen, die Kugeln in den Aufnah­mefächern 18,21,24 und die Kugeln in den Aufnahmefächern 19, 22,25. Eine weitere Möglichkeit, eine "Superdrei" zu würfeln besteht darin, wenn die Kugeln in den Aufnahmefächern 17,18, 20 die gleiche Farbgebung besitzen, die Kugeln in den Aufnah­mefächern 19,21,23 und die Kugeln in den Aufnahmefächern 22, 24,25.

    [0046] Die erfindungsgemäße Kugelspielvorrichtung kann bei einer Markierung der Kugeln durch Zahlen z.B. auf folgende Art ge­spielt werden:

    [0047] Es sind ebenfalls 9 Kugeln im Spiel. Die Kugeln sind mit fol­genden Zahlen markiert: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9. Entspre­chend den Spielregeln hat nun der Spieler gewonnen, bei dem eine Reihe zusammengerechnet die Zahl "15" ergibt. Auch hier ist es möglich eine "Super-15" zu würfeln, die dann z.B. wie folgt aussieht: Aufnahmefach 17 - Kugel 4, Aufnahmefachfach 18 - Kugel 3, Aufnahmefach 19 - Kugel 8, Aufnahmefach 20 Kugel 9, Aufnahmefach 21 - Kugel 5, Aufnahmefach 22 - Kugel 1, Aufnahmefach 23 - Kugel 2, Aufnahmefach 24 - Kugel 7, Auf­nahmefach 25 - Kugel 6.

    [0048] Zählt man nun die Kugeln in den Aufnahmefächern 17,18,19 zu­sammen ergibt dies die Zahl "15", ebenso bei Aufnahmefächern 20,21,22, bei Aufnahmefächern 23,24,25, bei Aufnahmefächern 17,20,23, bei Aufnahmefächern 18,21,24, bei Aufnahmefächern 19,22,25, bei Aufnahmefächern 17,21,25, bei Aufnahmefächern 19,21,23.

    [0049] Selbstverständlich sind auch weitere Ausgestaltungen der er­findungsgemäßen Kugelspielvorrichtung möglich, ebenso gilt dies für weitere Spielmöglichkeiten bzw. Spielregeln.


    Ansprüche

    1. Kugelspielvorrichtung
    gekennzeichnet durch
    ein Oberteil (2), ein Unterteil (3) und mehrere Kugeln von unterschiedlichen Markierungen, wobei das Oberteil (2) als ein einseitig offenes Gehäuse mit einem Kugelmischraum ausge­bildet ist und wobei in dem ebenfalls als einseitig offenes Gehäuse ausgebildeten Unterteil (3) der Zahl der Kugeln ent­sprechende Aufnahmefächer angeordnet sind und wobei Unter­teil (3) und Oberteil (2) an ihren jeweils offenen Seitenwän­den miteinander verbindbar sind.
     
    2. Kugelspielvorrichtung nach Anspruche 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Unterteil (2) neun Auflagefächer (17,18,19,20,21,22,23, 24,25) in quadratischer Anordnung aufweist.
     
    3. Kugelspielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Aufnahmefächer (17-25) durch Mulden in dem Boden des Un­terteiles gebildet sind.
     
    4. Kugelspielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Aufnahmefächer (17-25) durch Längs- und Querstege (15,16; 31,32), die in das Unterteil (3) eingesetzt sind, gebildet sind.
     
    5. Kugelspielvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Aufnahmefächer (17-25) durch vom Boden (10) des Untertei­les (3) aus senkrecht nach oben ragende Stifte (35,36,37,38) gebildet sind.
     
    6. Kugelspielvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Längs- und Querstege (15,16;31,32) bzw. Stifte (35,36, 37,38) eine geringere Höhe besitzen als die Wände (11,12,13, 14) des Unterteiles (3).
     
    7. Kugelspielvorrichtung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    zwischen den einzelnen Aufnahmefächern (17-25) spitz zulau­fende Zwischenstege (33,34) angeordnet sind.
     
    8. Kugelspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Oberteil (2) auf das Unterteil (3) oder das Unterteil (3) auf das Oberteil (2) aufsteckbar ist.
     
    9. Kugelspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Oberteil (2) an einer Seite gelenkig, wie z.B. mit einem Scharnier, mit dem Unterteil (3) verbunden ist.
     
    10. Kugelspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der Mischraum mit einem Lärmdämpfungsmaterial (9) ausgeklei­det ist.
     
    11. Kugelspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Oberteil (2) und das Unterteil (3) zusammen Würfelform besitzen.
     
    12. Kugelspielvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die verschiedenen Markierungen verschiedene Farbgebungen sind oder aus Zahlen bestehen.
     




    Zeichnung