[0001] Die Erfindung betrifft einen Bodenfaltungspacker zum Verpacken von Zigaretten mit
einem hohle, sternförmig angeordnete Faltdorne aufweisenden Umhüllrevolver, der taktweise
um jeweils eine Faltdornteilung weiterschaltbar ist, mit Einrichtungen zum Zuführen
sowohl von Innen- als auch von Außenpapier sowie mit stationären und beweglichen Faltorganen
zum Falten des Innenpapiers um einen mit einem Zigarettenblock gefüllten Faltdorn
und des Außenpapiers um das um den Faltdorn gefaltete Innenpapier.
[0002] Ein derartiger Bodenfaltungspacker zur Herstellung sogenannter Weichpackungen ist
beispielsweise aus der DE-A-3 0 46 063 oder WO 80/00246 bekannt. Hierbei wird Innenpapier
in Form von mit Aluminiumfolie beschichteter Folie eingesetzt, das in der umgefalteten
Form trotz der Tatsache, daß auf einem derartigen Packer keine scharfen Kanten gefaltet
werden können, verbleibt, auch wenn das entsprechende Faltorgan zum entsprechenden
Umfalten des Außenpapiers vom Innenpapier abhebt.
[0003] Mit Aluminiumfolie beschichtete Folie ist jedoch relative teuer, weshalb es wünschenswert
wäre, metallisierte Folie verwenden zu können. Diese kehrt jedoch, wenn sie nach dem
Falten losgelassen wird, im wesentlichen in ihre ursprüngliche Form zurück, d.h. sie
springt auf. Ein Verarbeiten von metallisierter Folie auf einem Bodenfaltungspacker
ist daher nicht möglich.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Bodenfaltungspacker der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit dem sich metallisierte Folie als Innenpapier verarbeiten läßt.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß sich über den von den Faltdornen durchlaufenen
Bereich, in dem das Einfalten des Innenpapierbodens bis zum kompletten Schließen des
Außenpapierbodens stattfindet, eine die Faltdorne kopfseitig beaufschlagende Saugstrecke
vorgesehen ist und die Faltdorne in ihrer bezüglich der Revolverdrehrichtung nachlaufenden
Radialwandung mit Löchern versehen sind.
[0006] Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Saugstrecke ein an eine Unterdruckquelle angeschlossener,
sich über einen Kreisringabschnitt erstreckender Kanal ist, der faltdornseitig mit
Saugöffnungen versehen ist, deren Abstand in Umfangsrichtung geringer als die Breite
eines Faltdorns ist, und wenn zwischen den Faltdornen Abdeckbleche für die sich zwischen
den Faltdornen befindende Saugstrecke angeordnet sind.
[0007] Die Erfindung wird nachstehend anhand des in den beigefügten Abbildungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0008] Fig. 1 zeigt schematisiert und ausschnittweise in Frontansicht einen Revolver eines
Seitenfaltungspackers im wesentlichen in dem Bereich, in dem Innen- und Außenpapier
gefaltet werden.
[0009] Fig. 2a und 2b zeigen einen Faltdorn des Revolvers von Fig. 1 im Schnitt und in Frontansicht.
[0010] Fig. 3a bis 3f zeigen verschiedene Stadien beim Falten von Innen- und Außenpapier
um einen Faltdorn.
[0011] Der ausschnittweise dargestellte Bodenfaltungspacker besitzt einen Umhüllrevolver
1, dem Zigaretten 2 in Form eines Zigarettenblocks etwa über einen (nicht dargestellten)
Blockrevolver, dessen in Übergabeposition befindliche Zelle axial fluchtend zu einem
mit einem kopfseitigen Mundstück 3 versehenen, hohlen Faltdorn 4 des Umhüllrevolvers
1 angeordnet ist, mittels eines (nicht dargestellten) Stößels zugeführt werden. Benachbart
zum Umhüllrevolver 1 befinden sich eine (nicht dargestellte) Einrichtung zum Zuführen
von Innenpapier 5 und eine Einrichtung 6 zum Zuführen von Außenpapier 7. Mit Hilfe
von nur teilweise dargestellten stationären und beweglichen Faltorganen 8, 9, 10,
11 wird zunächst das Innenpapier 5 und dann das Außenpapier 7 um den Faltdorn 4 gefaltet,
so sich eine bodenseitig geschlossene Packung ergibt, die zusammen mit dem im Faltdorn
4 befindlichen Zigarettenblock auf einen nicht dargestellten Kopfschließrevolver überschoben
wird, wo die Packung kopfseitig geschlossen wird. Der Antrieb ist ein Schrittschaltantrieb,
durch den die Revolver um jeweils eine Zellenteilung weiterschaltbar sind, wobei sich
der Umhüllrevolver 1 in Richtung des Pfeils 12 dreht. Da dies an sich beispielsweise
aus den eingangs genannten Schriften bekannt ist, wird hierauf nicht näher eingegangen.
[0012] Das zugeführte Innenpapier 5, ein rechteckiger Abschnitt einer metallisierten Folie,
wird zunächst von einem kurvenbetätigten, auf dem Umhüllrevolver 1 gelagerten Faltarm
8 gegen die in Drehrichtung 12 des Umhüllrevolvers 1 vorlaufende Seitenwand des hohlen
Faltdorns 4 gedrückt. Durch stationäre (nicht dargestellte) Faltorgane wird das Innenpapier
entgegen der Drehrichtung 12 in Anlage an die oder- und unterseitige Wandung des Faltdorns
4 gebracht sowie anschließend durch entsprechende Falthebel (nicht dargestellt) auf
die zur Drehrichtung 12 nachlaufende Seitenwandung des Faltdorns 4 umgefaltet. In
dieser Stellung wird das Innenpapier 5 dann durch einen kurvenbetätigten, auf dem
Umhüllrevolver 1 gelagerten Faltarm 9 gehalten, vgl. insbesondere Fig. 3b. Zur Bildung
des Innenpapierbodens werden zunächst mittels eines nicht dargestellten Faltorgans
die bezüglich der Drehrichtung 12 nachlaufenden überstehenden Innenpapierabschnitte
13 in Drehrichtung 12 umgefaltet, wonach der verbleibende gegenüber dem Faltdorn 4
überstehende Abschnitt 14 durch Auflaufen auf ein stationäres Faltorgan (nicht dargestellt)
entgegen der Drehrichtung 12 auf die Abschnitte 13 umgefaltet wird. Ober- und unterseitige
Zipfel 15 bleiben hierbei zunächst bestehen (vgl. Fig. 3c).
[0013] Danach wird das Außenpapier 7 zugeführt, indem der Faltarm 8 vom Innenpapier 5 entfernt
und das Außenpapier 7 nach oben und unten gegenüber dem Faltdorn 4 überstehend zwischen
das Innenpapier 5 und den Faltarm 8 eingeführt wird. Der Faltarm 8 legt sich außenseitig
an das Außenpapier 7 an und der Faltdorn läuft zwischen zwei stationären Faltorganen
10, 11 hindurch, die das Außenpapier 7 um das Innenpapier 5 herum entgegen der Drehrichtung
12 umfalten. Mittels zweier nicht dargestellter Falthebel werden die nach hinten überstehenden
Abschnitte des Außenpapiers 7 in radialer Richtung auf das Innenpapier 5 umgefaltet,
während der Falthebel 8 das Außenpapier 7 weiterhin festhält. Dann erfolgt das Schließen
des Außenpapierbodens zunächst durch zwei radial bewegliche Faltdaumen (nicht dargestellt),
durch die außerdem die Zipfel 15 des Innenpapiers 5 einwärts gefaltet werden, während
beide Falthebel 8, 9 das Außenpapier 7 gegen den Faltdorn 4 gedrückt halten (vgl.
Fig. 3d, 3e). Anschließend erfolgt das Falten der noch verbleibenden Seitenteile des
Außenpapierbodens übereinander durch zwei (nicht dargestellte) Faltorgane, von denen
eines stationär angeordnet ist (vgl. Fig. 3f und 1).
[0014] Damit das um den Faltdorn 4 gefaltete Innenpapier 5 nicht aufspringen kann, ist in
dem von den Faltdornen 4 durchlaufenen Bereich, in dem das Einfalten des Innenpapierbodens
bis zum kompletten Schließen des Außenpapierbodens stattfindet (vgl. Fig. 1), eine
die Faltdorne 4 kopfseitig, d.h. vom Mundstück 3 her beaufschlagende Saugstrecke vorgesehen,
die aus einem an eine Unterdruckquelle über einen Anschluß 16 angeschlossenen, sich
über einen Kreisringabschnitt erstreckenden Kanal 17 besteht, der faltdornseitig mit
Saugöffnungen 18 versehen ist, deren Abstand in Umfangsrichtung geringer als die Breite
eines Faltdorns 4 ist.
[0015] Außerdem sind die Faltdorne 4 in ihrer bezüglich der Revolverdrehrichtung 12 nachlaufenden
Seitenwandung mit Löchern oder Perforationen 19 versehen.
[0016] Hierdurch wird erreicht, daß das Innere der Faltdorne 4 bei Erreichen der Position,
in der der Innenpapierboden gebildet werden soll (Fig. 1), über die Saugöffnungen
18 mit Unterdruck beaufschlagt wird, so daß die Lücken zwischen den Zigaretten 2 wie
Saugluftbohrungen wirken und die Bodenabschnitte 13, 14 ansaugen sowie diese in der
umgefalteten Position halten. Entsprechend wirken die seitlichen Löcher 19, die die
Abschnitte 5ʹ und 5ʺ des Innenpapiers in Anlage an den Faltdorn 4 halten, wenn der
Hebel 9 hiervon abhebt, damit das Außenpapier 7 auch in diesem Bereich auf das Innenpapier
5 gefaltet werden kann. Die seitlichen Löcher 19 sind zweckmäßigerweise in zwei übereinander
liegenden Reihen derart angeordnet, daß eine Reihe den Abschnitt 5ʹ und die andere
den Abschnitt 5ʺ festhält. Auf diese Weise kann als Innenpapier 5 eine metallisierte
Folie verwendet werden, ohne daß zu befürchten ist, daß diese während des Faltvorgangs
wieder aufspringt.
[0017] Zur Verminderung der benötigten Saugluftleistung können zwischen den Faltdornen 4
Abdeckbleche für die sich zwischen den Faltdornen 4 befindliche Saugstrecke angeordnet
sein, jedoch können diese eventuell die Zugänglichkeit beeinträchtigen.
[0018] Beispielsweise ist der Kanal 17 an eine Pumpe mit einer Leistung von 180 m³/h angeschlossen,
so daß sich ein maximaler Unterdruck von 225 mbar ergibt.
1. Bodenfaltungspacker zum Verpacken von Zigaretten (2) mit einem hohle, sternförmig
angeordnete Faltdorne (4) aufweisenden Umhüllrevolver (1), der taktweise um jeweils
eine Faltdornteilung weiterschaltbar ist, mit Einrichtungen (6) zum Zuführen sowohl
von Innen- als auch von Außenpapier (5, 7) sowie mit stationären und beweglichen Faltorgan
(8, 9, 10, 11) zum Falten des Innenpapiers (5) um einen mit einem Zigarettenblock
gefüllten Faltdorn (4) und des Außenpapiers (7) um das um den Faltdorn (4) gefaltete
Innenpapier (5), dadurch gekennzeichnet, daß sich über den von den Faltdornen (4)
durchlaufenen Bereich, in dem das Einfalten des Innenpapierbodens bis zum kompletten
Schließen des Außenpapierbodens stattfindet, eine die Faltdorne (4) kopfseitig beaufschlagende
Saugstrecke vorgesehen ist und die Faltdorne (4) in ihrer bezüglich der Revolverdrehrichtung
(12) nachlaufenden Radialwandung mit Löchern (19) versehen sind.
2. Bodenfaltungspacker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstrecke ein
an eine Unterdruckquelle angeschlossener, sich über einen Kreisringabschnitt erstreckender
Kanal (17) ist, der faltdornseitig mit Saugöffnungen (18) versehen ist, deren Abstand
in Umfangsrichtung geringer als die Breite eines Faltdorns (4) ist.
3. Bodenfaltungspacker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Faltdornen (4) Abdeckbleche für die sich zwischen den Faltdornen (4) befindende Saugstrecke
angeordnet sind.
1. Bottom-folding packer for the packaging of cigarettes (2), with a wrapping turret
(1) which has hollow folding mandrels (4) arranged in the form of a star and which
can be moved further intermittently one folding-mandrel division each time, with devices
(6) for supplying both inner and outer wrapping (5, 7) and with stationary and moveable
folding members (8, 9, 10, 11) for folding the inner wrapping (5) round a folding
mandrel (4) filled with a cigarette block and for folding the outer wrapping (7) round
the inner wrapping (5) folded round the folding mandrel (4), characterized in that
a suction zone acting on the folding mandrels (4) at their head end is provided over
the region through which the folding mandrels (4) pass and in which the folding-in
of the inner-wrapping bottom up to the complete closing of the outer-wrapping bottom
takes place, and the folding mandrels (4) are provided with holes (19) in their radial
wall trailing in relation to the direction of rotation (12) of the turret.
2. Bottom-folding packer according to Claim 1, characterized in that the suction zone
is a duct (17) which is connected to a vacuum source and extends over a sector of
a circular ring and which is provided, on the same side as the folding mandrels, with
suction orifices (18), the distance between which in the peripheral direction is less
than the width of a folding mandrel (4).
3. Bottom-folding packer according to Claim 1 or 2, characterized in that cover plates
for the suction zone located between the folding mandrels (4) are arranged between
these.
1. Machine d'emballage par pliage destinée à emballer des cigarettes (2), comportant
un revolver d'emballage (1) présentant des mandrins de pliage creux (4) disposés en
étoile et susceptible de progresser d'un mandrin de pliage à chaque déplacement et
munie de dispositifs (6) destinés à amener à la fois un papier intérieur et un papier
extérieur (5, 7) et d'organes de pliage fixes et mobiles (8, 9, 10, 11) pour assurer
le pliage du papier intérieur (5) autour d'un mandrin de pliage (4) rempli d'un bloc
de cigarettes, et du papier extérieur (7) autour du papier intérieur (5), plié autour
du mandrin de pliage (4), caractérisée en ce qu'au-dessus de la zone traversée par
les mandrins de pliage (4), dans laquelle a lieu le pliage du papier intérieur jusqu'à
la mise en place complète du papier extérieur, est prévu un circuit d'aspiration qui
agit sur les mandrins de pliage (4), ces derniers étant pourvus de perforations (19)
dans leur paroi arrière par rapport au sens de rotation (12) du revolver.
2. Machine d'emballage par pliage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le
circuit d'aspiration comprend un conduit (17) raccordé à une source de vide et s'étendant
sur un secteur circulaire, ledit conduit étant, du côté du mandrin de pliage, pourvu
d'orifices d'aspiration (18) dont l'écartement dans le sens circonférentiel est inférieur
à la largeur d'un mandrin de pliage (4).
3. Machine d'emballage par pliage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que
des tôles de recouvrement, destinées au circuit d'aspiration disposé entre les mandrins
de pliage (4), sont installées entre lesdits mandrins (4).