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EP 0 287 002 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1994 Patentblatt 1994/44 |
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Anmeldetag: 09.04.1988 |
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Rasterwalze für ein Offsetfarbwerk sowie Verfahren zur Herstellung einer derartigen
Rasterwalze
Engraved roller for an offset inking device, and manufacturing method for such an
engraved roller
Rouleau tramé dans un dispositif d'encrage offset et procédé de fabrication d'un tel
rouleau tramé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
16.04.1987 DE 3713027
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.10.1988 Patentblatt 1988/42 |
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Patentinhaber: KOENIG & BAUER-ALBERT
AKTIENGESELLSCHAFT |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Herb, Rudolf
D-6712 Bobenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 117 341 DE-A- 3 608 286 US-A- 4 537 127 US-A- 4 603 634
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DE-A- 3 525 045 GB-A- 2 049 102 US-A- 4 601 242 US-A- 4 637 310
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- Bundespatentgericht Beschluss 9W(Pat)111/8 vom 10.01.90
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rasterwalze für ein einer Offsetdruckmaschine zugeordnetes
Farbwerk, insbesondere Kurzfarbwerk, mit einem Stahlkern und einer gerasterten, Stege
und Näpfchen aufweisenden Oberfläche, die mit wenigstens einer an ihrem Umfang anliegenden
Rakel, vorzugsweise in Form einer Kammerrakel zusammenwirkt, wobei die mit der Rakel
in Berührung kommende Fläche der Stege aus gegenüber dem Stahlkern härterem Material
besteht und die Näpfchen mit einer hydrophoben Oberflächenbeschichtung versehen sind.
[0002] Eine Rasterwalze dieser Art ist aus der US-A 4 637 310 bekannt. Bei dieser bekannten
Anordnung ist der Stahlkern graviert. Der gravierte Rohling wird an seiner Oberfläche
einem Nitrierverfahren, das heißt einer Diffusionshärtung, unterzogen. Auf die gehärtete
Oberfläche wird eine Kupferschicht aufgebracht. Das hier zur Erzeugung einer harten
Schicht in Vorschlag gebrachte Nitrierverfahren ist umständlich und aufwendig und
nicht zuverlässig genug. Es kann nämlich vorkommen, daß die Diffusionsgeschindigkeit
nicht überall gleich ist, so daß sich unter Umständen eine ungenügende Diffusionstiefe
und damit Dicke der gehärteten Schicht ergibt. Abgesehen davon ist die mit einer Diffusionshärtung
hier vorgeschlagener Art erzielbare Festigkeit den bei Einsatzfällen hier vorliegender
Art zu erwartenden Belastungen nicht immer gewachsen.
[0003] Aus der US-A 4 601 242 ergibt sich eine Offset-Rasterwalze, bei der ein gerasterter
Stahlmantel mit einer inneren Kupferplattierung und einer darüber sich befindenden,
äußeren Keramikplattierung versehen ist. Hierbei handelt es sich lediglich um eine
sehr dünne, poröse Keramikschicht, die der Gefahr eines Durchbrechens unterliegt.
Porös muß die genannte Keramikschicht sein, um die Wirkung der darunter sich befindenden
Kupferschicht innerhalb der Näpfchen überhaupt zur Geltung zu bringen. Im Bereich
der Stege ergibt sich daher eine schlechte Tragfähigkeit.
[0004] Die GB-A 2 049 102 zeigt eine Rasterwalze mit einem auf einem Stahlkern aufgenommenen,
keramischen Mantel, der graviert ist. Die Näpfchen sind hierbei jedoch nicht oberflächenbeschichtet.
Die Oberfläche im Bereich der Näpfchen erweist sich hierbei daher als feuchtmittelfreundlich,
was sich ungünstig auf die Haftung der Farbe in den Näpfchen und die Füllung der Näpfchen
mit Farbe auswirken kann. Die Folge davon können Schwankungen der jeweil übertragenen
Farbmenge und damit Farbdichte-Schwankungen im Druckbild sein.
[0005] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rasterwalze
gattungsgemäßer Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß
unter Beibehaltung der Vorteile des gattungsgemäßen Standes der Technik die erzielbaren
Standzeiten noch verlängert werden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Näpfchen als mit einer
hydrophoben Oberflächenbeschichtung versehene Ausnehmungen einer aus hartkeramischem
Material bestehenden, umfangsseitigen Beschichtung des Stahlkerns ausgebildet sind,
die an der Oberfläche graviert ist und eine Dicke größer als die Näpfchentiefe aufweist.
[0007] Diese Maßnahmen ergeben Stege, die abgesehen von der hydrophoben Beschichtung durch
und durch aus hartkeramischem Material bestehen. Es ergeben sich daher eine hohe Tragfähigkeit
und Verschleißfestigkeit. Dennoch kann sich in den Näpfchen kein trennender Wasserfilm
etablieren. Trotz Verwendung von durch und durch aus hartkeramischem Material bestehenden
Stegen ergeben sich daher eine gute Mitnahme der Farbe und dementsprechend eine ausgezeichnete
Farbübertragung.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Kurzfarbwerks für eine Offsetdruckmaschine,
- Figur 2
- eine Teilansicht der Rasterwalze im Schnitt und
- Figuren 3, 4
- der Anordnung nach Figur 2 vorhergehende Fertigungsstufen in Figur 2 entsprechender
Darstellung.
[0010] Das der Figur 1 zugrundeliegende Kurzfarbwerk besteht aus einer mit einem mit harten
Offsetdruckplatten belegbaren Plattenzylinder 1 zusammenwirkenden, gummierten Auftragwalze
2 gleichen Durchmessers wie der Plattenzylinder und einer mit der Auftragwalze 2 zusammenwirkenden,
einen kleineren Durchmesser aufweisenden Rasterwalze 3. Die Auftragwalze 2 wirkt gleichzeitig
mit einem Feuchtwerk 4 zusammen. Der Umfang der Rasterwalze 3 mit in Figur 1 vergrößert
angedeuteten Näpfchen 5 und diese begrenzenden Stegen 6 versehen.
[0011] Die Näpfchen 5 werden mit Farbe gefüllt, die Stege 6 werden abgerakelt, so daß sich
eine dem Fassungsvermögen der Näpfchen 5 entsprechende, exakte Dosierung der Farbe
ergibt. Die Farbzufuhr zur Rasterwalze 3 und die Abrakelung erfolgen mittels einer
in Figur 1 als Ganzes mit 7 bezeichneten Kammerrakelanordnung. Diese besteht aus zwei
mit negativem Anstellwinkel an der Rasterwalze 3 anliegenden Rakeln, die zwischen
sich eine mit Farbe beaufschlagte Kammer begrenzen.
[0012] Die Rasterwalze 3 besteht, wie am besten aus Figur 2 erkennbar ist, aus einem Stahlkern
8, welcher die seitlichen Lagerstummel aufweisen kann, und einer auf den Stahlkern
8 umfangsseitig aufgebrachten Beschichtung 9 aus hartkeramischem Material, in die
die Näpfchen 5 eingelassen sind. Zur Bildung der hartkeramischen BeSchichtung kann
Chromoxyd oder Aluminiumoxyd Verwendung finden. Materialien dieser Art können auf
den Stahlkern 8 einfach im Spritzverfahren aufgetragen werden. Die Dicke der Beschichtung
9 beträgt etwa 150µ. Die Tiefe der Näpfchen 5 liegt in der Größenordnung zwischen
20µ bis 50µ. Die Dicke der Beschichtung 9 beträgt daher mindestens etwa das dreifache
der Näpfchentiefe.
[0013] Beim Eingravieren der Näpfchen 5 in die aus hartkeramischem Material, wie Chromoxyd
oder Aluminiumoxyd oder dergleichen, bestehende Beschichtung 9 ergeben sich automatisch
aus hartkeramischem Material bestehende Stege 6 zwischen den Näpfchen 5. Die Stege
6 bestehen dementsprechend aus einem hochfesten Material, so daß eine hohe Verschleißsicherheit
erreicht wird. Um trotz der hohen Affinität des hartkeramischen Materials zu Wasser
das Entstehen eines Wasserfilms im Bereich der Näpfchen zu verhindern und eine gute
Füllung der Näpfchen 5 mit Farbe zu gewährleisten, sind die Näpfchen 5, wie Figur
2 weiter erkennen läßt, mit einer Auskleidung 10 versehen, die aus wasserabstoßendem
und Farbe annehmendem Material, beispielsweise aufgedampftem Kupfer, besteht, das
gleichzeitig farb- und reinigungsmittelbeständig ist.
[0014] Die hartkeramische Beschichtung 9 kann, wie weiter oben bereits erwähnt wurde, auf
den Stahlkern 8 im Spritzverfahren aufgetragen werden. Nach einer derartigen Beschichtung
ergibt sich ein Rohling, der der Figur 3 zugrundeliegenden Art. Sofern erforderlich,
kann dieser Rohling zur Erzielung eines exakten Rundlaufs und eines exakten Durchmessers
geschliffen werden. Anschließend werden die Näpfchen 5 in die Beschichtung 9 eingraviert,
so daß sich der der Figur 4 zugrundeliegende Zustand ergibt. Die Gravur der hartkeramischen
Beschichtung 9 soll mit Hilfe eines Laserstrahls erfolgen. Hiermit läßt sich eine
hohe Graviergenauigkeit erreichen. Beim Eingravieren der Näpfchen 5 in die hartkeramische
Beschichtung 9 ergeben sich, wie weiter oben bereits er wähnt wurde, automatisch die
aus hartkeramischem Material bestehenden Stege 6. Im Anschluß an die Gravur wird der
soweit bearbeitete Rohling umfangsseitig überschliffen und poliert bzw. geläppt, um
die Stege 6 zu entgraten und die Oberfläche zu glätten. Diese Bearbeitungstufe liegt
der Figur 4/zugrunde.
[0015] Anschließend wird der der Figur 4 zugrundeliegende Rohling umfangsseitig mit einer
feinen Schicht aus hydrophobem Werkstoff überzogen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
soll hierzu filmartiger Kupferüberzug vorgesehen sein. Die Schichtdicke dieses Überzugs
ist, wie Figur 2 weiter erkennen läßt, klein gegenüber der Schichtdicke der hartkeramischen
Beschichtung 9 und beträgt etwa 4µ bis 5µ. Ein derartiger Überzug kann aufgedampft
oder galvanisch aufgebracht werden oder dergleichen. Anstelle von Kupfer könnte auch
Nickel oder Silikon oder Asphalt oder ein geeigneter Kunststoff in Form von Teflon
oder Rilsan Verwendung finden. Silikon bzw. Asphalt können dabei im Streich- oder
Spritzverfahren aufgebracht werden.
[0016] Dieser Überzug bedeckt zunächst auch die umfangsseitige Kopffläche der Stege 6. In
diesem Bereich erfolgt jedoch während des Betriebs innerhalb kürzester Zeit eine Abtragung,
so daß ein Abschleifen nach erfolgtem Überzug entfallen kann. Es wäre aber auch ohne
weiteres denkbar, im Anschluß an den Überziehvorgang die Stege 6 kopfseitig soweit
abzuschleifen, bis hartkeramisches Material hervortritt, so daß während des Betriebs
von Anfang an konstante Verhältnisse zu erwarten wären. An der gegenüber der Umfangsfläche
vertieft liegenden Fläche der Näpfchen 5 bleibt der hydrophobe Überzug erhalten und
bildet dabei die hydrophobe Auskleidung 10.
[0017] Diese Auskleidung 10 verkleinert das Fassungsvermögen der zunächst in die hartkeramische
Beschichtung 9 durch Laserstrahl eingravierten Näpfchen 5. Die in Figur 4 angedeutete,
tatsächliche Gravurtiefe T muß dementsprechend um die Dicke der Auskleidung 10 tiefer
als die Gravur einer herkömmlichen Rasterwalze sein, d. h. um die Dicke der Auskleidung
10 tiefer als die zur Erzielung des gewünschten Fassungsvermögens der mit der Auskleidung
10 versehenen Näpfchen 5 benötigten, in Figur 2 angedeuteten Näpfchentiefe t.
[0018] Im dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die hartkeramische Beschichtung 9 und
der die Auskleidung 10 ergebende Überzug jeweils aus einer Schicht desselben Materials.
Es wäre aber auch denkbar, die Beschichtung 9 und die Auskleidung 10 mehrschichtig
auszubilden, wobei unterschiedliche Materialien Verwendung finden könnten, wodurch
die gegenseitige Haftung beispielsweise der Beschichtung 9 auf dem Stahlkern 8 und
des zur Bildung der Auskleidung 10 vorgesehenen Überzug auf der hartkeramischen Beschichtung
9 optimiert werden könnte.
1. Rasterwalze für ein einer Offsetdruckmaschine zugeordnetes Farbwerk, insbesondere
Kurzfarbwerk, mit einem Stahlkern (8) und einer gerasterten, Stege (6) und Näpfchen
(5) aufweisenden Oberfläche, die mit wenigstens einer an ihrem Umfang anliegenden
Rakel, vorzugsweise in Form einer Kammerrakel (7), zusammenwirkt, wobei die mit der
Rakel in Berührung kommende Fläche der Stege (6) aus gegenüber dem Stahlkern (8) härterem
Material besteht und die Näpfchen (5) mit einer hydrophoben Oberflächenbeschichtung
(10) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Näpfchen (5) als mit einer hydrophoben Oberflächenbeschichtung (10) versehene
Ausnehmungen einer aus hartkeramischem Material bestehenden, umfangsseitigen Beschichtung
(9) des Stahlkerns (8) ausgebildet sind, die an der Oberfläche graviert ist und eine
Dicke größer als die Näpfchentiefe aufweist.
2. Rasterwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Oberflächenbeschichtung (10) 4µ bis 5µ beträgt.
3. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenbeschichtung (10) aus Kunststoff (Teflon, Rilsan) oder Kupfer besteht.
4. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenbeschichtung (10) mehrschichtig ist.
5. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der hartkeramischen Beschichtung (9) etwa 150µ beträgt.
6. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Näpfchen (5) höchstens etwa 1/3 der Dicke der hartkeramischen Beschichtung
(9) beträgt.
7. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Näpfchen (5) etwa 20µ bis 50µ beträgt.
8. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hartkeramische Beschichtung (9) aus Aluminiumoxyd oder Chromoxyd besteht.
9. Rasterwalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hartkeramische Beschichtung (9) mehrschichtig ausgebildet ist.
1. A pitted roll for an inking unit associated with an offset printing press and more
particularly a short inking unit, with a steel core (8) and a pitted surface having
lands (6) and pits (5), which surface is adapted to cooperate with at least one doctor
blade resting against its periphery, preferably in the form of chamber doctor blade
(7), the surface of the lands (6) coming into contact with the doctor blade consisting
of a material which is harder the steel core (8) and the pits (5) are provided with
a hydrophobic surface coating (10), characterized in that the pits (5) are designed
in the form of recesses, provided with a hydrophobic surface coating (10), in a peripheral
coating (9) consisting of hard ceramic material, on the steel core (8) which coating
is engraved on the surface and has a thickness which is greater than the depth of
the pits.
2. The pitted roll as claimed in claim 1, characterized in that the thickness of the
surface coating (10) amounts to 4 to 5 microns.
3. The pitted roll as claimed in either of the preceding claims, characterized in that
the support coating (10) consists of a plastic (Teflon, Rislan) or copper.
4. The pitted roll as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the surface coating (10) is a multi-layer one.
5. The pitted roll as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the thickness of the hard ceramic coating (9) amounts to approximately 150 microns.
6. The pitted roll as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the depth of the pits (5) at the most amounts to approximately 1/3 of the thickness
of the hard ceramic coating (9).
7. The pitted roll as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the depth of the pits (5) amounts to approximately 20 to 50 microns.
8. The pitted roll as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the hard ceramic coating (9) consists of aluminum oxide or chromium oxide.
9. The pitted roll as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
the hard ceramic coating (9) is made of a multiplicity of layers.
1. Rouleau tramé, pour un groupe d'encrage, associé à une machine à imprimer offset,
en particulier un groupe d'encrage court, avec un noyau en acier (8) et une surface
tramée, présentant des nervures (6) et des alvéoles (5), coopérant avec au moins une
racle, appuyant sur sa périphérie, se présentant de préférence sous la forme d'une
racle à chambre (7), la surface, venant en contact avec la racle, des nervures (7)
étant en un matériau plus dur que celui du noyau en acier (8), et les alvéoles (5)
étant pourvues d'un revêtement de surface (10) hydrophobe, caractérisé en ce que les
alvéoles (5) sont réalisées sous forme d'évidements, pourvus d'un revêtement de surface
(10) hydrophobe, d'un revêtement périphérique (9), réalisé en un matériau céramique
dur, du noyau en acier (8), le revêtement (9) étant gravé en surface et ayant une
épaisseur supérieure à la profondeur des alvéoles.
2. Rouleau tramé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaisseur du revêtement
de surface (10) est de 4 µ à 5 µ.
3. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
revêtement de surface (10) est en matière synthétique (Téflon, Rilsan) ou en cuivre.
4. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
revêtement de surface (10) est à plusieurs couches.
5. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'épaisseur
du revêtement (9) céramique dur est d'à peu près 150 µ.
6. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
profondeur des alvéoles (5) est au maximum de 1/3 de l'épaisseur du revêtement (9)
céramique dur.
7. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la
profondeur des alvéoles (5) est d'à peu près 20 µ à 50 µ.
8. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
revêtement (9) céramique dur est en oxyde d'aluminium ou en oxyde de chrome.
9. Rouleau tramé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
revêtement (9) céramique dur est à plusieurs couches.

