(19)
(11) EP 0 287 764 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
13.07.1994  Patentblatt  1994/28

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.06.1990  Patentblatt  1990/24

(21) Anmeldenummer: 88102235.4

(22) Anmeldetag:  16.02.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E05B 13/02

(54)

Aussen-Drehgriff für einen wenigstens schiebbaren Flügel eines Fensters, einer Tür od. dgl.

Rockable outside catch for a casement window, a door or the like

Poignée rotative extérieure, pour le battant coulissant d'une fenêtre, d'une porte ou similaire


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR GB LI

(30) Priorität: 06.03.1987 DE 8703416 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.10.1988  Patentblatt  1988/43

(73) Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge
D-71254 Ditzingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Walter, Renz, Ing.(grad.)
    D-7257 Ditzingen (DE)
  • Wolfgang, Röger
    D-7000 Stuttgart 1 (DE)

(74) Vertreter: Schmid, Berthold, Dipl.-Ing. et al
Kohler Schmid + Partner Patentanwälte Ruppmannstrasse 27
70565 Stuttgart
70565 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 144 149
DE-A- 2 542 326
DE-U- 7 611 530
GB-A- 2 064 639
DE-A- 2 538 942
DE-A- 3 509 724
DE-U- 8 507 329
GB-A- 2 105 774
   
  • Katalog der Firma Karl Fuhr GmbH, Seiten F-7 u. F-8
  • Katalog der Firma Monney + Forster SA, CH-1530 Payerme (CH), Ausgabe Juni 1973, Seite 100
  • FIX-Katalog 61 der AB Fixfabriken, Göteborg V(SE), Seite E-6
  • Komplement till FIX-Katalog 61 der AB Fixfabriken, Göteborg V(SE), Ausgabe Oktober 1973, Seite 13
  • Catalogue 59, Page 14, der Usine Ferco, Sarrebourg, Moselle
   


Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehgriff für die Außenseite eines wenigstens schiebbaren Flügels eines Fensters, einer Tür od. dgl., wobei sich der Drehgriff in der Schließstellung etwa senkrecht zu einer Horizontalebene nach oben erstreckt und zumindest im Bereich der Drehachse winkel- oder bogenförmig gestaltet ist und der von der Hand erfaßbare Teil des Drehgriffs seitlich einer vertikalen, senkrecht zur Flügelebene verlaufend gedachten Ebene durch die Drehachse nach der vom schließseitigen Blendrahmenholm abgewandten Richtung hin angeordnet ist, wobei sich derfreie Winkel- oder Bogenschenkel in der Schließlage etwa vertikal nach oben erstreckt.

[0002] Ein solcher Drehgriff ist durch DE-A-11 44 149 (D1) bekannt geworden.

[0003] Derartige Dregriffe werden bei Schiebetüren, ganz besonders aber bei parallelabstellbaren Schiebetüren, die ins Freie führen, verwendet, um den Flügel auch von außen bedienen zu können. Infolgedessen benötigt man außerdem obligatorischen Drehgriff an der Innenseite auch einen Außen-Drehgriff, deraus Platzgründen nicht gleich ausgebildet ist wie der Innengriff. Nachteilig ist es, daß der Drehgriff nicht sowohl für Rechts- als auch für Linksanschlag verwendet werden kann.

[0004] Da in D1 die Bauart des Drehgriffs nicht im Detail erklärt ist, besteht die Aufgabe der Erfindung nun darin, einen geeigneten Drehgriff für die aus D1 bekannte Tür zu schaffen, wobei die Bewegung des Drehgriffs zwischen der Schließ- und öffnungsstellung begrenzt sein soll und wobei der Drehgriff sowohl für Rechts- als auch für Linksanschlag verwendbar sein soll.

[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Drehgriff gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gemäß dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist.

[0006] Der erfindungsgemäße Drehgriff hat damit den wesentlichen Vorteil, daß er sowohl für Rechts- als auch für Linksanschlag verwendet werden kann, indem das Grundteil fürdie andere Anschlagsart um 180° gedreht wird. Die Rechts- und Linksverwendbarkeit verdoppelt die Serie und führt schon allein dadurch zu einer preiswerten Herstellung. Zudem wird auch die Lagerhaltung reduziert und die Bestellung sowie Auslieferung vereinfacht.

[0007] Eine weitere Ausgestaltung eines Drehgriffs mit einerAufnahme für die Drehachse eines Innengriffes und mit einer Rosette besteht darin, daß sich der Drehgriff zwischen einem auf die Außenfläche des Flügels aufsetzbaren Grundteil und der Rosette befindet, wobei das Grundteil und die Rosette zusammen ein Gehäuse mit einer seitlichen Austrittsöffnung für den Drehgriff bilden. Im Gegensatz zum bekannten Stand der Technik bzw. der Ausbildung des zuordnenbaren Innengriffes befindet sich bei dieser Variante die Rosette nicht zwischen Flügel und Drehgriff, sondern von außen gesehen gewissermaßen vor dem Drehgriff. Das Gehäuse kann mit Ausnahme des Austrittschlitzes vollständig geschlossen sein, was sowohl im Hinblick auf die ästhetische Wirkung als auch zum Schutz gegen Verschmutzung der Drehlager besonders vorteilhaft ist. Die Austrittsöffnung muß in vertikaler Richtung so dimensioniert werden, daß der Drehgriff seinen vollen Drehwinkel ohne Behinderung durchführen kann. So ist es beispielsweise üblich, daß bei einem parallelabstellbaren und schiebbaren Flügel letzterer zunächst in eine Kippstellung überführt wird, die nach einer 900-Drehstellung des Drehgriffs erreicht wird. Ein Weiterdrehen des Drehgriffs um beispielsweise etwa 30° oder 45° bedient die Auslösevorrichtung für das Ausstellen des unteren Flügelendes und damit für das Erreichen der Parallelabstellage des Flügels. Der Drehgriff kehrt aber im Normalfalle nachfolgend wieder in seine Horizontalstellung zurück, die er auch während des Verschiebens beibehält.

[0008] Weitere Ausgestaltungen des Drehgriffs und Vorteile des letzteren ergeben sich aus den Ansprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.

[0009] Die Zeichnung zeigt ein solches Ausführungsbeispiel. Hierbei stellt dar:

Fig. 1 eine Vorderansicht des Drehgriffes von außen her gesehen,

Fig. 2 eine Rückansicht des Drehgriffes nach Fig. 1, mit gedrehtem Grundteil jedoch ohne Rosette und in explosionsartiger Darstellung,

Fig. 3 ebenfalls explosionsartig einen Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 1,

Fig. 4 einen Schnitt durch eine parallelabstellbare und schiebbare Tür in teilgeöffnetem Zustand mit zugehörigem Blendrahmen und zusätzlichem festen Feld.



[0010] In einem festen Rahmen 1 ist ein Flügel 2 parallelabstellbar und in Richtung des Doppelpfeils 3 verschiebbar gelagert. In der Schließlage befindet er sich seitlich eines weiteren Flügels oder festen Feldes 4 und zwar in der gleichen Ebene wie dieser. Zwischen beiden befindet sich ein mittlerer Vertikalholm 5 des festen Rahmens 1. Je nach Beschlagsausbildung wird der Flügel 2 unmittelbar in die Parallelabstellage überführt oder nach vorangehender Kippstellung. Er besitzt einen Innengriff 6 herkömmlicher Art sowie einen Außen-Drehgriff 7. Wie Fig. 4 der Zeichnung zeigt, unterscheiden sich beide wesentlich hinsichtlich ihrer Form und Dicke senkrecht zur Flügelebene gemessen. Der Außen-Drehgriff 7 ist extrem flach sowie eben und befindet sich so nahe an der Flügelebene, daß er leicht durch den Spalt 8 zwischen dem linken Vertikalholm 42 des festen Feldes 4 und der Ebene des Flügels 2 hindurchgeschoben werden kann.

[0011] Bei geschlossenem Flügel 2 erstrecken sich beide Griffe etwa senkrecht nach oben. Um nun vom schließseitigen Vertikalholm 9, insbesondere dessen überschlag 10, in der Schließstellung einen möglichst großen seitlichen Abstand zu gewinnen, ist der Außen-Drehgriff 7 winkel- oder bogenförmig ausgebildet, wobei die Bogen- oder Winkelaußenseite gegen den mittleren Vertikalholm 5 weist (Fig. 1). Dabei erstreckt sich der eine Winkelschenkel 11, also die eigentliche Handhabe des Drehgriffes 7, in der Schließstellung etwa senkrecht nach oben, wie dies auch beim Innengriff und bei an sich bekannten geraden Außen-Drehgriffen der Fall ist. Seine Mittelachse ist in Pfeilrichtung 12 gegenüber einer durch die Symmetrie-Mittelachse 13 bzw. eine durch diese Achse gelegte, sich senkrecht zur Blattebene derZeichnung erstreckende gedachte Ebene seitlich versetzt. Dies schafft den größeren seitlichen Abstand zum schließseitigen Vertikalholm 9 des festen Rahmens 1. Die seitliche Verlagerung des Winkelschenkels 11 wird also durch die winkel- oder bogenförmige Ausbi Idung des der Drehachse 14 zugeordneten angelenkten Griffendes erreicht. Beim Ausführungsbeispiel ist eine Winkelform des Drehgriffs 7 gewählt.

[0012] Wie insbesondere Fig. 4 der Zeichnung zeigt, liegen die beiden Winkeischenkei 11 und 15 in einer gemeinsamen, parallel zur Ebene des Flügels 2 verlaufenden Ebene. Der Griff tritt aus einerAustrittsöffnung 16 eines Gehäuses 17 aus, die sich nach dem mittleren Vertikalholm 5 hin erstreckt. Das Gehäuse 17 wird durch ein Grundteil 18 und eine Rosette 19 gebildet. Das Grundteil 18 wird auf die Außenfläche 20 des Flügels 2 aufgesetzt. Anschließend wird der Drehgriff 7 montiert und abschließend die Rosette 19.

[0013] Der Drehgriff besitzt eine Aufnahme 21 für die Drehachse 14. Die Drehachse besteht normalerweise bei derartigen Griffen aus einem Vierkant, der drehfest mit dem Innengriff 6 verbunden ist. Demzufolge hat auch die Aufnahme 21 einen Vierkant- bzw. quadratischen Querschnitt. Zur Sicherung des Drehgriffs auf diesem Vierkant dient ein Gewindebolzen 22, der in eine Gewindebohrung 23 eingedreht wird, wobei die geometrischen Achsen der Gewindebohrung 23 und der Drehachse 14 senkrecht zueinander verlaufen.

[0014] Das Grundteil 18 ist zu einer durch die Mittelachse 24 gelegte, sich senkrecht zur Blattebene erstreckenden Horizontalebene 24 spiegelbildlich ausgebildet. Insofern kann dieser Griff sowohl für Rechts- als auch für Linksanschlag verwendet werden. Zusätzlich ist der Drehgriff 7 zu einer durch die strichpunktierte Linie 25 gelegte Vertikalebene spiegelbildlich ausgebildet. Er wird für die jeweils andere Anschlagart einfach um 180° gewendet. Das Grundteil 18 wird gemäß den Darstellungen nach den Fign. 1 und 2 um 180° gedreht. Seine Bodenplatte 26 liegt in jeder Anschlagart an der Außenfläche 20 an.

[0015] Das Grundteil 18 hat ein mittiges Durchgangsloch 27 und zwei in gleichem Abstand hiervon entfernte Durchgangsbohrungen 28 und 29. Außerdem zwei im wesentlichen schräg verlaufende Stege, welche Anschläge 30 und 31 für den Drehgriff 7 bilden. In der Schließlage des Flügels 2 liegt der kürzere, angelenkte Winkelschenkel 15 des Drehgriffs 7 am oberen Anschlag 31 an. Der untere Anschlag 30 begrenzt die Drehbewegung nach unten hin. Er wird bei anderer Anschlagart als oberer Anschlag benutzt. Die beide schrägen Stege gehen in einen seitlichen Steg 32 über, welcher einen Teil der Gehäusewandung bildet.

[0016] Am Drehgriff 7 sind zwei nach entgegengestzten Seiten abstehende Lageraugen 33 und 34 angeformt. Das Lagerauge 33 greift in das Durchgangsloch 27 des Grundteils 18 ein, während das Lagerauge 34 von der Bohrung einer Lagerbuchse 35 aufgenommen wird, die in eine Sackbohrung an der Außenwand 36 der Rosette 19 angebracht ist. Die Lagerbuchse besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoff.

[0017] Symmetrisch zur Lagerbuchse 35 bzw. der sie aufnehmenden Bohrung sind an der Rosette 19 zwei zapfenförmige Zentrieransätze 37 und 38 angebracht, insbesondere angeformt. Jeder ist mit einem Sacklochgewinde 39 ausgestattet, und er durchsetzt die zugeordnete Durchgangsbohrung 28 bzw. 29 des Grundteils 18. Von der Innenseite des Flügels 2 her werden Befestigungsschrauben in die Sacklochgewinde 39 der Zentrieransätze 37 und 38 eingedreht und dadurch die Rosette 19 gegen den Drehgriff 7 gezogen. Zugleich mit dem Griff wird hierdurch auch das Grundteil 18 festgehalten. Die freien Enden der Zentrieransätze 37 und 38 können, falls sie über das Durchgangsloch 27 vorstehen, in Bohrungen des zugeordneten vertikalen Flügelschenkels 40 eingreifen.

[0018] Wenn die Tür auch von außen auf- und abschließbar sein soll, so bringt man, insbesondere am unteren Ende der Rosette 19, noch einen Durchbruch 41 an, dessen Form derjenigen eines in das betreffende Schloß einzusetzenden Schließzylinders entspricht. Im übrigen stellt man die Rosette zweckmäßigerweise aus Metall, insbesondere aus Aluminium od. dgl., her. Dasselbe gilt für den Drehgriff 7. Die Verwendung von Aluminium hat den Vorteil, daß sich dieses Material eloxieren läßt, so daß man den Griff an die übrigen Beschlagteile farblich gut anpassen kann. Die Grundplatte kann man bevorzugterweise aus Kunststoff herstellen, beispielsweise als Spritzteil.


Ansprüche

1. Drehgriff (7, 11, 15) für die Außenseite eines wenigstens schiebbaren Flügels (2), eines Fensters, einer Tür od. dgl., wobei sich der Drehgriff (7) in der Schließstellung etwa senkrecht zu einer Horizontalebene (24) nach oben erstreckt und zumindest im Bereich der Drehachse (14) winkel- oder bogenförmig gestaltet ist und der von der Hand erfaßbare Teil (11) des Drehgriffs (7) seitlich einer vertikalen, senkrecht zur Flügelebene verlaufend gedachten Ebene durch die Drehachse (14) nach der vom schließseitigen Blendrahmenholm abgewandten Richtung hin angeordnet ist, wobei sich derfreie Winkel- oder Bogenschenkel (11) in der Schließlage etwa vertikal zur Horizontalebene (24) nach oben erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür für die Schließstellung des in einer parallel zur Flügelebene verlaufenden Ebene angeordneten, aus dem Winkel- oder Bogenschenkel (11 und 15) gebildeten Drehgriffs (7) für dessen Einbau für Rechts- bzw. Linksanschlag jeweils einen Anschlag (30, 31) aufweist, wobei die beiden Anschläge (30, 31) symmetrisch zu der Horizontalebene (24) eines eine Lagerbohrung (27) für den Drehgriff (7) aufweisenden Grundteils (18) angeordnet sind und daß das Grundteil (18) symmetrisch zu dieser Horizontalebene (24) ausgebildet ist.
 
2. Drehgriff nach Anspruch 1 mit einer Aufnahme (21) für die Drehachse (14) eines Innengriffes (6) und mit einer Rosette, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Drehgriff (7) zwischen einem auf die Außenfläche (20) des Flügels (2) aufsetzbaren Grundteil (18) und der Rosette (19) befindet, wobei der Grundteil und die Rosette zusammen ein Gehäuse (17) mit einer seitlichen Austrittsöffnung (16) für den Drehgriff (7) bilden.
 
3. Drehgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge (30, 31) durch Rippen des Grundteils (18) gebildet sind, die einen Winkel von ca. 120° einschließen, und daß bei einem winkelförmigen Drehgriff (7) dessen Winkelschenkel (11, 15) einen Winkel von etwa 150° bilden.
 
4. Drehgriff nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgriff (7) mit zwei nach entgegengesetzten Seiten vorstehenden Lageraugen (33, 34) ausgestattet ist, die in die Lagerbohrung (27) des Grundteils (18) bzw. der Rosette (19) eingreifen.
 
5. Drehgriff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Rosette (19) eine Lagerbuchse (35), vorzugsweise aus Kunststoff, für das Lagerauge (34) des Drehgriffs (7) aufweist.
 
6. Drehgriff nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei symmetrisch zur Lagerbuchse (35) angeordnete zapfenförmige Zentrieransätze (37, 38) der Rosette (19), die in je eine Durchgangsbohrung (28, 29) des Grundteils (18) eingreifen oder sie durchsetzen.
 
7. Drehgriff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zentrieransatz (37, 38) ein Sacklochgewinde (39) für eine von der Flügelinnenseite her eindrehbare Befestigungsschraube aufweist.
 
8. Drehgriff nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch eine, die insbesondere im Querschnitt vierkantförmige Aufnahme (21) kreuzende Gewindebohrung (23) für einen Gewindebolzen (22) od. dgl.
 
9. Drehgriff nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch einen Durchbruch (41) in der Rosette (19), dessen Form derjenigen eines Schließzylinders entspricht.
 
10. Drehgriff nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Rosette (19) und der Drehgriff (7) aus Aluminium od. dgl. Metall gefertigt sind.
 


Claims

1. Turning handle (7, 11, 15) for the exterior of an at least slidable leaf (2) of a window, a door or the like, the turning handle (7) in the closed position extending upwards approximately perpendicular to a horizontal plane (24) and being angular or curved at least in the vicinity of the axis of rotation (14), and the part (11) of the turning handle (7) which can be grasped by the hand being disposed laterally with respect to a vertical notional plane extending perpendicular to the plane of the leaf through the axis of rotation (14) in the direction away from the window frame spar at the closure end, the free angled or curved leg (11) extending upwards in the closed position approximately vertical to the horizontal plane (24), characterised in that the door for the closed position of the turning handle (7) disposed in a plane extending parallel to the plane of the leaf and formed by the angle or curve leg (11 and 15) comprises a stop (30, 31) in each case for its fitting for righthanded or lefthanded abutment, the two stops (30, 31) being disposed symmetrically to the horizontal plane (24) of a base part (18) comprising a bearing bore (27) for the turning handle (7); and in that the base part (18) is symmetrical to this horizontal plane (24).
 
2. Turning handle according to Claim 1 with a housing (21) for the rotary shaft (14) of an internal handle (6) and with an anchor plate, characterised in that the turning handle (7) is located between a base part (18) which can be mounted on the outer surface (20) of the leaf (2) and the anchor plate (19), the base part and the anchor plate together forming a housing (17) with a lateral outlet opening (16) for the turning handle (7).
 
3. Turning handle according to Claim 1, characterised in that the two stops (30, 31) are formed by ribs of the base part (18) which form an angle of approximately 120°; and in that, if the turning handle (7) is angled, the angle legs (11, 15) thereof form an angle of approximately 150°.
 
4. Turning handle according to at least one of Claims 1 to 3, characterised in that the turning handle (7) is provided with two bearing bosses (33, 34) which project towards opposite sides and which engage the bearing bores (27) of the base part (18) and the anchor plate (19) respectively.
 
5. Turning handle according to Claim 4, characterised in that at least the anchor plate (19) comprises a bearing bush (35), preferably made of plastics material, for the bearing boss (34) of the turning handle (7).
 
6. Turning handle according to Claim 5, characterised by two peg-shaped centring attachments (37, 38) of the anchor plate (19) which are disposed symmetrically to the bearing bush (35) and which engage or penetrate a through-bore (28, 29) of the base part (18) in each case.
 
7. Turning handle according to Claim 6, characterised in that each centring attachment (37, 38) comprises a tapped blind hole (39) for a securing screw which can be screwed in from the interior of the leaf.
 
8. Turning handle according to at least one of Claims 2 to 7, characterised by a threaded bore (23), for a threaded bolt (22) or the like, which intersects the housing (21) which is square at least in cross-section.
 
9. Turning handle according to at least one of Claims 2 to 8, characterised by an aperture (41) in the anchor plate (19) of which the shape corresponds to that of a closing cylinder.
 
10. Turning handle according to at least one of Claims 2 to 9, characterised in that at least the anchor plate (19) and the turning handle (7) are made of aluminium or a similar metal.
 


Revendications

1. Poignée tournante (7,11, 15) destinée au côté extérieur d'un battant (2) au moins coulissant d'une fenêtre, d'une porte ou analogue, sachant que la poignée tournante (7) en position de fermeture s'étend au moins verticalement vers le haut par rapport à un plan horizontal (24) et est conformée en coude ou en arc au moins dans la zone de l'axe de rotation (14) et que la partie (11) de la poignée tournante (7) pouvant être saisie à la main est décalée latéralement par rapport à un plan vertical imaginaire s'étendant perpendiculairement au plan du battant en passant par l'axe de rotation (14), dans la direction opposée au montant du dormant situé du côté de la fermeture, sachant que, dans la position de fermeture, l'aile libre (11) du coude ou de l'arc s'étend à peu près verticalement vers le haut par rapport à l'horizontale (24), caractérisée en ce que la porte présente chaque fois une butée (30, 31) pour la position de fermeture de la poignée tournante (7) formée par l'aile de coude ou d'arc (11 et 15) et disposée dans un plan s'étendant parallèlement au plan du battant, qui est destinée à permettre le montage de la poignée tournante en butée à droite ou à gauche, sachant que les deux butées (30, 31) sont disposées symétriquement par rapport au plan horizontal (24) d'une pièce de base (18) présentant un perçage servant de palier (27) à la poignée tournante (7) et que la pièce de base (18) est réalisée symétriquement par rapport à ce plan horizontal (24).
 
2. Poignée tournante selon la revendication 1, comprenant un évidement (21) pour l'axe de rotation (14) d'une poignée intérieure (6) et une rosette, caractérisée en ce que la poignée tournante (7) se trouve entre une pièce de base (18) qui peut être posée sur la surface extérieure (20) du battant (2) et la rosette (19), la pièce de base et la rosette constituant ensemble un boîtier (17) muni d'une ouverture de sortie latérale (16) pour la poignée tournante (7).
 
3. Poignée tournante selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux butées (30, 31) sont constituées par des nervures de la pièce de base (18) qui forment un angle d'environ 120°, et en ce que, dans le cas où la poignée tournante (7) est en forme de coude, les ailes du coude (11, 15) de celle-ci forment un angle de 150° environ.
 
4. Poignée tournante selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la poignée tournante (7) est munie de deux bossages (33, 34) faisant saillie vers deux côtés opposés et qui pénètrent respectivement dans le perçage servant de palier (27) de la pièce de base (18) et de la rosette (19).
 
5. Poignée tournante selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'au moins la rosette (19) présente un coussinet (35), de préférence en matière plastique, pour le bossage (34) de la poignée tournante (7).
 
6. Poignée tournante selon la revendication 5, caractérisée par deux tétons de centrage en forme de pivots (37, 38) de la rosette (19) qui sont disposés symétriquement par rapport au coussinet (35) et dont chacun pénètre dans un perçage (28, 29) de la pièce de base (18) ou la traverse.
 
7. Poignée tournante selon la revendication 6, caractérisée en ce que chaque téton de centrage (37, 38) présente un filetage borgne (39) pour une vis de fixation qui peut être vissée depuis le côté intérieur du battant.
 
8. Poignée tournante selon au moins l'une des revendications 2 à 7, caractérisée par un perçage fileté (23) qui est destiné à un boulon fileté (22) ou analogue et qui croise l'évidement (21), lequel a une section transversale notamment carrée.
 
9. Poignée tournante selon au moins l'une des revendications 2 à 8, caractérisée par un passage (41) qui est ménagé dans la rosette (19) et dont la forme correspond à celle d'un barillet de fermeture.
 
10. Poignée tournante selon au moins l'une des revendications 2 à 9, caractérisée en ce qu'au moins la rosette (19) et la poignée tournante (7) sont fabriquées en aluminium ou en un métal similaire.
 




Zeichnung