[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von photographischen Aufzeichnungsmaterialien,
die auf einer Seite eine lichtempfindliche Schicht aufweisen und auf der gleichen
Seite mattiert sind, wobei mehrere dieser Seite zugeordnete lichtempfindliche Schichten
und Hilfsschichten gleichzeitig aufgetragen werden.
[0002] Es ist üblich, den Oberflächen photographischer Aufzeichnungsmaterialien durch besondere
Maßnahmen bei der Herstellung eine gewisse Rauhigkeit zu verleihen, um die bei der
Anwendung der Materialien wichtigen physikalischen Eigenschaften, wie z. B. die Neigung
zu elektrostatischer Aufladung, die Empfindlichkeit gegen Verkratzen durch Staubpartikel
und die Fähigkeit, sich beim Kopieren im Vakuumrahmen rasch ausreichend und ohne Bildung
von Newton-Ringen an das Kopiermaterial anzulegen, zu verbessern. Obwohl diese Maßnahmen
nicht in jedem Fall zu einer auffälligen Verminderung des Oberflächenglanzes führen,
werden sie allgemein unter dem Begriff "Mattierung" zusammengefaßt.
[0003] Die praktisch bedeutendste Mattierungsmaßnahme ist der Zusatz von feinteiligen festen
Stoffen zu der Begießlösung für die äußerste Schicht des Aufzeichnungsmaterials.
[0004] Wenn alle einer Seite des Schichtträgers zugeordneten Schichten mittels einer Mehrfachbeschichtungseinrichtung
gleichzeitig aufgetragen werden, dann können die auf diese Weise mattierten Materialien
nach der Belichtung und Entwicklung einen Fehler aufweisen, der als "starry night"-
oder "pinhole"-Effekt bezeichnet wird und z. B. in der US 4,172,731 näher beschrieben
ist. Durch diesen Fehler können feine Details der Aufzeichnung, z. B. Rasterpunkte
oder Linien einer Strichmaske, verfälscht oder zerstört werden. Ein solches Material
ist für die Verwendung z.B. in der Reproduktionstechnik nicht brauchbar.
[0005] Aus der US 3,632,342 ist ein photographisches Material mit vermindertem "starry night"-Fehler
bekannt. Dieses enthält eine Schicht mit einer Silberhalogenidemulsion und einem Acrylpolymerlatex
sowie eine darüber angeordnete latexfreie Silberhalogenidemulsionsschicht. Das ggf.
vorhandene Mattierungsmittel befindet sich in einer äußeren Übergußschicht.
[0006] Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung mattierter photographischer
Aufzeichnungsmaterialien durch gleichzeitiges Auftragen von lichtempfindlichen Schichten
und Hilfsschichten anzugeben, welches ein Aufzeichnungsmaterial erzeugt, das von dem
"starry night"-Fehler frei ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 gelöst.
[0008] Demgemäß wird bei der Herstellung von mattierten phtographischen Aufzeichnungsmaterialien
durch gleichzeitiges Auftragen von mindestens einer lichtempfindlichen Schicht und
mindestens einer nicht lichtempfindlichen Übergußschicht mittels einer Beschichtungseinrichtung,
der die Gießlösungen kontinuierlich zugeführt werden, die dem Schichtträger nächste
lichtempfindliche Schicht in Form von mindestens zwei Teilschichten aufgetragen, von
denen die dem Schichtträger nächste Teilschicht das Mattierungsmittel enthält und
die dem Schichtträger fernste Teilschicht kein Mattierungsmittel enthält.
[0009] Die Erfindung kann zur Herstellung verschiedenartiger photographischer Aufzeichnungsmaterialien
angewendet werden. Besonders vorteilhaft läßt sie sich bei Aufzeichnungsmaterialien
mit Silberhalogenid-Emulsionsschichten anwenden, die als Bindemittel ein hydrophiles
Kolloid wie z. B. Gelatine enthalten. Dies können beispielsweise Schwarz-Weiß-Materialien
mit einer oder mit mehreren Emulsionsschichten oder auch Mehrschicht-Farbmaterialien
sein. Als Bindemittel für die Übergußschichten wird bevorzugt ebenfalls ein hydrophiles
Kolloid verwendet.
[0010] Im einfachsten Fall besteht die Beschichtung des Aufzeichnungsmaterials aus einer
Emulsions- und einer übergußschicht. Dann ist ein Dreifachkaskaden- oder Vorhanggießer
für die Durchführung des Verfahrens ausreichend. Die lichtempfindliche Emulsion wird
beispielsweise in zwei Teile geteilt, einem Teil, welcher die untere Teilschicht bilden
soll, wird das Mattierungsmittel zugesetzt, und beide Teile der Emulsion sowie die
Übergußlösung werden mittels geeigneter Dosiereinrichtungen der Begießeinrichtung
zugeführt.
[0011] Man kann aber auch mittels zweier Dosierpumpen, die an dasselbe Emulsionsvorratsgefäß
angeschlossen sind, zwei Emulsionsteilströme bilden und danach dem für die schichtträgernahe
Emulsionsteilschicht bestimmten Teilstrom eine mattierungsmittelhaltige Lösung, z.B.
mittels einer Injektionsapparatur nach DE 26 48 286 beimischen.
[0012] Durch die Beimischung der Mattierungsmitteldispersion werden Konzentration und Viskosität
des betreffenden Emulsionsteilstroms verändert. Dies kann durchaus im Intresse der
Gießqualität erwünscht sein.
[0013] Die Viskositäten der Emulsionen in den Teilströmen können gleich oder auch verschieden
sein. Bevorzugt wird der Bereich zwischen 7 und 20 mPa.s.
[0014] Das Verhältnis, in dem die Emulsionsschicht geteilt wird, ist in weiten Grenzen veränderbar.
Bevorzugt ist ein Masseverhältnis der schichtträgernahen mattierungsmittelhaltigen
zur schichtträgerfernen mattierungsmittelfreien Teilschicht von 1 : 6 bis 1 : 1 für
den Naßauftrag bzw. von 1 : 10 bis 1 : 1 für den Trockenauftrag.
[0015] Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens können alle gebräuchlichen Mattierungsmittel
verwendet werden. Beispiele solcher Mattierungsmittel nennt die RD 176 043 (Dezember
1978). Besonders geeignet sind pyrogen oder durch Fällung erzeugtes Siliziumdioxid
sowie sphärische Teilchen aus organischen Polymeren wie z. B. Polymethylmethacrylat
und Polystyrol.
[0016] Die Teilchengröße der Mattierungsmittel richtet sich einerseits nach den durch die
Verwendung des Aufzeichnungsmaterials geforderten physikalischen Eigenschaften des
Materials, andererseits aber auch nach der Gesamtdicke der übereinander angeordneten
Emulsions- oder Übergußschichten. Sie sollte so bemessen sein, daß mindestens 20%
der Teilchen größer als das Eineinhalbfache dieser Gesamtdicke sind. Eine enge Verteilung
der Teilchengrößen wird bevorzugt.
[0017] Die für die Ausführung der Erfindung benötigten Silberhalogenidemulsionen können
nach allgemein bekannten Verfahren, wie sie beispielsweise in der RD 176 043 (Dezember
1978) zusammengestellt sind, hergestellt werden.
[0018] Zur Herstellung der Aufzeichnungsmaterialien können Schichtträger verschiedener Art
verwendet werden. Für Durchsichtsmaterialien sind dies vorzugsweise Polyethylenterephthalatfolien,
Aufsichtsmaterialien werden bevorzugt auf polyethylenbeschichteten Papieren hergestellt.
[0019] Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise bei der Herstellung von photographischen
Aufzeichnungsmaterialien, z. B. für die Reproduktionstechnik, für die medizinische
Diagnostik, für die Materialprüfung mit Röntgenstrahlen, für die Registrierung der
Ausgabe von Datenverarbeitungsanlagen und für die Mikrofilmdokumentation angewendet.
[0020] Die folgenden Ausführungsbeispiele sollen das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutern.
Die Anordnung der Schichten auf dem Schichtträger ist darin mit laufenden Nummern
gekennzeichnet, wobei 1. die unmittelbar auf dem Träger befindliche Schicht, 2. die
an diese angrenzende Schicht usf. bedeuten.
Beispiel 1
[0021] In einer Wulstbeschichtungsanlage zur Herstellung photographischer Aufzeichnungsmaterialien
wurden auf einen 100 µm starken, mit einer Antihalo-Rückschicht versehenen Polyethylenterephthalat-Schichtträger
bei einer Durchlaufgeschwindigkeit von 30 m/min folgende Schichten simultan aufgetragen:
1. Silberchlorobromidemulsion mit einem Silbergehalt von 5,5 Gewichtsprozent, einer
Gelatinekonzentration von 5,0 Gewichtsprozent und einem Gehalt an Mattierungsmittel
von 0,038 Gewichtsprozent, Naßauftrag 10,4 g/m². Als Mattierungsmittel wurden sphärische
Teilchen von Polymethylmethacrylat mit einem Medianwert des Teilchendurchmessers von
7 µm verwendet.
2. Die gleiche Emulsion wie in Schicht 1, jedoch ohne Mattierungsmittel; Naßauftrag
51,5 g/m².
3. Gelatinelösung mit 2,5 Gewichtsprozent Gelatine; Naßauftrag 24 g/m².
[0022] Die Beschichtungslösungen enthielten übliche Beschichtungshilfsmittel.
[0023] Nach dem Trocknen erhielt man ein Aufzeichnungsmaterial hoher Gradation, welches
wie im Folgenden beschrieben auf das Vorhandensein des "starry-night"-Effektes sowie
auf die Wirksamkeit der Mattierung geprüft wurde:
[0024] Prüfung auf "starry night": Zunächst wird die für das zu prüfende Aufzeichnungsmaterial
erforderliche Belichtung festgelegt, indem man eine Vorlage, die verschiedene Tonwertstufen
eines Rasters mit 60 L/cm enthält, mit verschiedenen Belichtungszeiten auf die Emulsionsseite
des Aufzeichnungsmaterials kopiert. Als erforderliche Belichtungszeit gilt diejenige,
bei der die Tonwerte 80%, 39% und 7% mit 20 ± 1%, 61 ± 2% bzw. 93 ± 1% wiedergegeben
werden. In entsprechender Weise wird eine erforderliche Belichtung für das Kopieren
durch die Lichthofschutzschicht auf der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials bestimmt.
[0025] Nun wird ein mindestens 24 x 30 cm großes Blatt des Prüflings ohne Kopiervorlage
sowohl von der Emulsions- als auch von der Rückseite mit jeweils der Hälfte der erforderlichen
Belichtung belichtet. (Hierdurch werden Störungen durch Staubpartikel vermieden.)
[0026] An fünf Stellen in der Mitte des so belichteten und entwickelten Filmblatts wird
mit einem Transmissionsdensitometer mit einer Meßblende von 3 mm Durchmesser die Dichte
gemessen. Der Mittelwert der Meßergebnisse wird als Dmax angegeben. Er ist umso höher,
je geringer der "starry night-Effekt" ist.
[0027] Von allen Prüflingen werden 5 x 10 cm große Teile aus der Blattmitte herausgeschnitten.
Bis zu 6 solcher Filmproben werden zu einer Kopiervorlage montiert. Diese Vorlage
wird mit einer Metall-Halogen-Lampe bei einer Belichtungsstärke von 15 000 lx und
5 s Belichtungszeit auf einen kameraempfindlichen orthochromatischen Lithfilm kopiert.
Die mittlere Dichte der Kopie, vermindert um die Schleierdichte, wird mit Dk bezeichnet
und ist ein Maß für den "starry night-Effekt."
[0028] Bei diesem Prüfverfahren werden alle zu vergleichenden Prüflinge unter den gleichen,
dem Emulsionstyp angemessenen Bedingungen, verarbeitet. Der Kopierfilm wird stets
in einem Lithentwickler maschinell entwickelt.
[0029] Prüfung auf Wirksamkeit der Mattierung: In einem Vakuumkopierrahmen wird ein 30 x
40 cm messendes Blatt des Prüflings mit einer 50 x 60 cm großen Kopiervorlage bedeckt,
die einen gleichmäßigen Rasterton von 40% bei 60 L/cm darstellt. Nach dem Anlegen
des Vakuums ist der Luftspalt zwischen Vorlage und Prüfling an verschiedenen Stellen
zunächst verschieden dick; solche Stellen erscheinen dem Auge verschieden hell. Man
beobachtet visuell und mißt die Zeit von Einschalten des Vakuums bis zum Verschwinden
der Helligkeitsunterschiede. Diese Zeit wird als Ansaugzeit bezeichnet. Sie nimmt
mit steigender Wirksamkeit der Mattierung ab.
[0030] Die Ergebnisse der Prüfung sind in Tabelle 1 eingetragen.
Beispiel 2
[0031] Der Versuch nach Beispiel 1 wurde mit folgenden Schichten wiederholt:
1. Silberchlorobromidemulsion der Schicht 2 aus Beispiel 1; Naßauftrag 61,9 g/m².
2. Gelatinelösung mit 2,5 Gewichtsprozent Gelatine und 0,017 Gewichtsprozent Mattierungsmittel
aus Beispiel 1; Naßauftrag 24 g/m².
[0032] Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das wie in Beispiel 1 beschrieben geprüft
wurde. Die Ergebnisse der Prüfung sind in Tabelle 1 enthalten.
Beispiel 3
[0033] Der Versuch nach Beispiel 1 wurde mit folgenden Schichten wiederholt:
1. Silberchlorobromidemulsion wie in Schicht 1 aus Beispiel 1, jedoch mit einem Gehalt
an Mattierungsmittel aus Beispiel 1 von 0,0065 Gewichtsprozent, Naßauftrag 61,9 g/m².
2. Gelatinelösung der Schicht 3 aus Beispiel 1, Naßauftrag 24 g/m².
[0034] Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das wie in Beispiel 1 beschrieben geprüft
wurde. Die Ergebnisse der Prüfung sind in Tabelle 1 enthalten.

[0035] Die Ergebnisse zeigen, daß die nach nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte
Probe 1 bei gleicher Wirksamkeit der Mattierung die höchste Maximaldichte und den
geringsten "starry night"- Effekt aufweist.
Beispiel 4
[0036] In einer Wulstbeschichtungsanlage zur Herstellung photographischer Aufzeichnungsmaterialien
wurden auf einen 100 µm starken und mit einer Antihalo-Rückschicht versehenen Polyethylenterephthalat-Schichtträger
bei einer Durchlaufgeschwindigkeit von 65 m/min folgende Schichten aufgetragen:
1. Silberchlorobromidemulsion steiler Gradation mit einem Silbergehalt von 5,36 Gewichtsprozent,
einer Gelatinekonzentration von 4,9 Gewichtsprozent und einem Gehalt an Mattierungsmittel
von 0,077 Gewichtsprozent, Naßauftrag 21,1 g/m². Als Mattierungsmittel wurde pyrogene
Kieselsäure mit einem mittleren Teilchendurchmesser der Aggregate von 7 µm verwendet.
2. Silberchlorobromidemulsion wie in Schicht 1, mit einem Silbergehalt von 5,50 Gewichtsprozent
und einer Gelatinekonzentration von 5,9 Gewichtsprozent, jedoch ohne Mattierungsmittel;
Naßauftrag 41,2 g/m².
3. Gelatinelösung mit 2,5 Gewichtsprozent Gelatine; Naßauftrag 24 g/m².
[0037] Die Beschichtungslösungen enthielten übliche Beschichtungshilfsmittel.
[0038] Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das wie in Beispiel 1 beschrieben geprüft
wurde. Die Ergebnisse der Prüfung sind in Tabelle 2 aufgeführt.
Beispiel 5
[0039] Der Versuch nach Beispiel 4 wurde mit folgenden Schichten wiederholt:
1. Silberchlorobromidemulsion der Schicht 2 aus Beispiel 4; Naßauftrag 61,8 g/m².
2. Gelatinelösung mit 2,5 Gewichtsprozent Gelatine und 0,068 Gewichtsprozent Mattierungsmittel
aus Beispiel 4; Naßauftrag 24 g/m².
[0040] Man erhielt ein Aufzeichnungsmaterial, das wie in Beispiel 1 beschrieben geprüft
wurde. Die Ergebnisse der Prüfung sind in Tabelle 2 enthalten.

[0041] Aus diesen Ergebnissen geht hervor, daß das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellte Aufzeichnungsmaterial so gut wie gar keinen "starry night"-Effekt aufweist,
während das nach dem Stand der Technik hergestellte Material, welches das Mattierungsmittel
im Überguß enthält (Beispiel 5), bei vergleichbarer Wirksamkeit der Mattierung den
Fehler deutlich zeigt.
1. Verfahren zur Herstellung mattierter photographischer Aufzeichnungsmaterialien durch
gleichzeitiges Auftragen von mindestens einer lichtempfindlichen Schicht und mindestens
einer nicht lichtempfindlichen Übergußschicht auf einen Schichtträger mittels einer
Beschichtungseinrichtung, der ein Mattierungsmittel enthaltende Beschichtungslösungen
kontinuierlich zugeführt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Schichtträger nächste lichtempfindliche Schicht in Form von mindestens zwei
unmittelbar übereinander liegenden Teilschichten aufgetragen wird, von denen die dem
Schichtträger nächste Teilschicht das Mattierungsmittel enthält und die dem Schichtträger
fernste Teilschicht kein Mattierungsmittel enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschichtungslösungen für die nicht lichtempfindlichen Übergußschichten kein Mattierungsmittel
enthalten.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Beschichtungslösungen für die lichtempfindlichen Schichten Silberhalogenidemulsionen
verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschichtungslösungen ein hydrophiles kolloidales Bindemittel enthalten.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
als hydrophiles kolloidales Bindemittel Gelatine verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die lichtempfindliche Schicht aus zwei Teilschichten gebildet wird, wobei eine lichtempfindliche
Beschichtungslösung in zwei Teile geteilt, einem Teil das Mattierungsmittel zugesetzt
und dieser Teil als schichtträgernahe Teilschicht aufgetragen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis des Naßauftrags der schichtträgernahen zu dem der schichtträgerfernen
Teilschicht 1 : 6 bis 1 : 1 beträgt.
8. Verfahren nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Verhältnis des Trockenauftrags der schichtträgernahen zu dem der schichtträgerfernen
Teilschicht 1 : 10 bis 1 : 1 beträgt.
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Viskosität der lichtempfindlichen Beschichtungslösungen 7 bis 20 mPa.s beträgt.
10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Mattierungsmittel Siliziumdioxidteilchen oder sphärische Teilchen organischer
Polymere verwendet werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens 20% der Mattierungsmittelteilchen größer als das Eineinhalbfache der Trocken-Gesamtdicke
aller auf der mattierten lichtempfindlichen Seite des Aufzeichnungsmaterials aufgetragenen
Schichten sind.
1. A method for preparation of matted photographic recording materials by simultaneous
coating of at least one light sensitive layer and at least one not light sensitive
overcoating layer on a support by means of a coating device being fed continuously
with coating solutions which contain a matting agent,
characterized in that
the light sensitive layer next to the support is coated in form of at least two immediately
superimposed partial layers, out of which the partial layer next to the support contains
the matting agent and the partial layer most remote to the support does not contain
a matting agent.
2. A method according to claim 1,
characterized in that
the coating solutions for the not light sensitive overcoating layers do not contain
a matting agent
3. A method according to claim 1,
characterized in that
silver halide emulsions are used as coating solutions for the light sensitive layers.
4. A method according to claim 1 to 3,
characterized in that
the coating solutions contain a hydrophilic colloid binder.
5. A method according to claim 1 to 4,
characterized in that
gelatin is used as hydrophilic colloid binder.
6. A method according to claim 1 to 5,
characterized in that
the light sensitive layer is formed by two partial layers, wherein a light sensitive
coating solution is divided into two parts, the matting agent is added to one part,
and this part is coated as partial layer close to the support.
7. A method according to claim 6,
characterized in that
the wet coating weight ratio of the partial layer close to the support to the partial
layer remote from the support is 1 : 6 to 1 : 1.
8. A method according to claim 6 or 7,
characterized in that
the dry coating weight ratio of the partial layer close to the support to the partial
layer remote from the support is 1 : 10 to 1 : 1.
9. A method according to claim 1 to 8,
characterized in that
the viscosity of the light sensitive coating solutions is 7 to 20 mPa.s.
10. A method according to claim 1 to 9,
characterized in that
silica particles or spherical particles of organic polymers are used as matting agents.
11. A method according to claim 1 to 10,
characterized in that
at least 20 % of the matting agent particles are larger than one and a half times
the total dry thickness of all layers coated on the matted side of the recording material.
1. Procédé de fabrication de matériaux d'enregistrement photographiques d'aspect mat
par application simultanée d'au moins une couche photosensible et d'au moins une couche
de recouvrement ou d'enduit non photosensible, sur un support de couche, au moyen
d'un dispositif d'enduction qui est alimenté en continu avec une solution de revêtement
contenant un agent destiné à donner l'aspect mat, caractérisé en ce que la couche
photosensible contiguë au support de couche est appliquée sous la forme de couches
partielles disposées directement l'une par dessus l'autre, la couche partielle qui
est contiguë au support de couche contenant l'agent destiné à donner l'aspect mat
et la couche partielle qui est la plus éloignée du support de couche ne contenant
aucun agent destiné à donner l'aspect mat.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce la solution de revêtement pour
les recouvrements ou enduits non photosensibles ne contiennent aucun agent destiné
à donner l'aspect mat.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise en tant que solution
de revêtement pour les couches photosensibles, des émulsions d'halogénure d'argent.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la solution de
revêtement contient un liant colloïdal hydrophile.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que de la gélatine
est utilisée en tant que liant colloïdal hydrophile.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la couche photosensible
est composée de deux couches partielles, et la solution de revêtement photosensible
est divisée en deux parties, l'agent destiné à donner l'aspect mat étant ajouté à
l'une desdites parties et cette partie étant appliquée en tant que couche partielle
la plus proche du support de couche.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le rapport pondéral, pour
l'état humide du dépôt, entre la couche partielle la plus proche du support de couche
et la couche partielle la plus éloignée du support de couche est de 1:6 à 1:1.
8. Procédé selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisé en ce que le rapport pondéral,
pour l'état sec du dépôt, entre la couche partielle la plus proche du support de couche
et la couche partielle la plus éloignée du support de couche est de 1:10 à 1:1.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la viscosité des
solutions de revêtement photosensible est de 7 à 20 mPa.s.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que on utilise en
tant qu'agent destiné à donner l'aspect mat des particules de dioxyde de silicium
ou des particules sphériques de polymères organiques.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que au moins 20 %
des particules de l'agent destiné à donner l'aspect mat sont supérieures en taille
à une fois et demie l'épaisseur totale à sec de toutes les couches appliquées sur
la face photosensible d'aspect mat du matériau d'enregistrement.