[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur automatischen Funktionsüberprüfung
einer Überwachungseinrichtung für Lichtsignalanlagen, wobei von einem Prüfsystem
Fehler durch gezielte Beeinflussung der Überwachungseinrichtung simuliert und ein
dadurch hervorgerufener Alarm während der Prüfungszeit unterdrückt wird.
[0002] Überwachungseinrichtungen für Lichtsignalanlagen sind bekannt. Beispielsweise ist
in der deutschen Offenlegungsschrift 34 28 444 eine Überwachungseinrichtung für eine
Verkehrssignalanlage beschrieben, bei der die jeweiligen Signalisierungszustände
auf ihre Zulässigkeit überprüft werden.
[0003] Es wurde bereits vorgeschlagen (deutsche Patentanmeldung P 36 21 305.5), derartige
Überwachungseinrichtungen auf konfliktfreie Signalisierung und Fehlersicherheit der
Schaltkreise in regelmäßigen Zeitabständen derart zu beeinflussen, daß ein Fehler
kurzzeitig simuliert wird, der einen Alarm hervorruft, welcher jedoch während der
Dauer der Überprüfung unterdrückt wird.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, für eine solche Überprüfung eine Schaltungsanordnung
zur automatischen und fehlersicheren Durchführung anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer obengenannten Überwachungseinrichtung dadurch gelöst,
daß die Schaltungsanordnung von einer fehlersicheren Exclusiv-Oder-Schaltung gebildet
ist, die ein selbsthaltendes Alarmrelais und zwei Pumpschaltungen mit jeweils einem
zugehörigen Kondensator, einem im Eingangskreis angeordnetem RC-Glied und Schalttransistoren
aufweist, daß die Pump schaltungen die Erregerspannung für das Alarmrelais erzeugen,
daß die erste Pumpschaltung vom Alarmsignal und die zweite Pumpschaltung vom Alarmunterdrückungssignal
beaufschlagt sind, und daß jeweils eine Pumpschaltung ihren Kondensator auflädt, während
die andere Pumpschaltung ihren Kondensator über das Alarmrelais entlädt, wobei das
Alarmrelais abfällt, wenn die Abfallspannung das Alarmrelais unterschreitet.
[0006] Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird sichergestellt, daß eine automatische
Prüfung der Überwachungseinrichtung nach der sicheren Seite hin möglich ist, denn
die fehlersichere Exclusiv-Oder-Schaltung stellt nach dem Ende der Beeinflussung den
Alarmweg wieder her, wobei jedoch während der Beeinflussung das Ausbleiben des durch
die Fehlersimulation ausgelösten Alarms das Alarmrelais abfallen läßt, so daß ein
Alarm angezeigt wird. Dabei fällt das Alarmrelais ab, wenn die negative Kondensatorspannung
die Abfallspannung unterschreitet.
[0007] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung erfolgt die automatische Überprüfung
in bestimmten Zeitabständen und innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, wobei die
erfindungsgemäße Exclusiv-Oder-Schaltung den minimalen und maximalen Abstand, in dem
die Beeinflussung, d.h. die Prüfung, also der Prüfungsabstand, erfolgen muß und ferner
die minimale und maximale Zeitdauer der Prüfung. Dabei wird in der Zeitdauer für die
Prüfung der Kondensator der ersten Pumpschaltung mit einer kurzen Zeitkonstanteng
geladen und der zweite Kondensator der zweiten Pumpschaltung mit einer kurzen Zeitkonstanten
entladen. Des weiteren wird in der Zeit zwischen zwei Prüfungen, also im Zeitabstand
von Beeinflussung zu Beeinflussung, der Kondensator der ersten Pumpschaltung mit einer
großen Zeitkonstante entladen und der Kondensator der zweiten Pumpschaltung mit einer
großen Zeitkonstanten geladen. Hierbei wird die Zeit für die Prüfungsdauer vom Wert
eines Widerstandes im Ladekreis des Kondensators der 1. Pumpschaltung und deren Wert
sowie vom Widerstandswert der Relaiswicklung des Alarmrelais und dem Wert des Kondensators
der 2. Pumpschaltung bestimmt. Die relativ große Zeitkonstante für die Zeit für den
Prüfabstand wird dabei vom Widerstandswert der Relaiswicklung des Alarmrelais K und
dem Wert des Kondensators der 1. Pumpschaltung sowie dem Widerstandswert eines weiteren
Widerstandes im Ladekreis des Kondensators der 2. Pumpschaltung bestimmt. Mit Ausnahme
kleiner Schaltzeittoleranzen überwacht die erfindungsgemäße Exclusiv-Oder-Schaltung
diese Zeitabstände selbst, so daß der Prüfabstand und die Prüfdauer nicht über- oder
unterschreitbar ist.
[0008] Zur Gewährleistung bestimmter Schaltzeittoleranzen weist die erfindungsgemäße Exclusiv-Oder-Schaltung
im jeweiligen Eingangsschaltkreis ein RC-Glied auf, wobei das RC-Glied der ersten
Pumpschaltung den Schaltzeitpunkt der ersten Pumpschaltung und das zweite RC-Glied
der zweiten Pumpschaltung den Schaltzeitpunkt der zweiten Pumpschaltung verschiebt.
[0009] Weitere Vorteile ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen und aus der Erläuterung
der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Dabei zeigen
Fig. 1 schematisch eine Blockschaltung für eine bekannte manuelle Prüfung,
Fig. 2 schematisch ein Blockschaltbild mit der erfindungsgemäßen Exclusiv-Oder-Schaltung
für eine automatische Überprüfung,
Fig. 3 ein Schaltbeispiel der erfindungsgemäßen Exclusiv-Oder-Schaltung und
Fig. 4 ein dazu entsprechendes Zeitdiagramm.
[0010] In Fig. 1 ist eine Überwachungseinrichtung UWE angedeutet, in die über die Eingänge
E die verschiedenen Signalisierungszustände einer Lichtsignalanlage gelangen. Mit
Hilfe eines manuell betätigbaren Prüftasters PRT wird die Überwachungseinrichtung
in bestimmter Weise beeinflußt, was mit dem Bezugszeichen BE und dem entsprechenden
Pfeil angedeutet ist.
[0011] Die Überwachungseinrichtung UWE gibt einen Alarm ALA aus, der über einen nicht mehr
dargestellten Alarmkontakt zu einem Meldeglied MG gelangen würde, wenn nicht mit einem
eigens dafür vorgesehenen Schalter S der Alarm unterdrückt wird.
[0012] Das in Fig.2 dargestellte Blockschaltbild ist dem der Fig.1 ähnlich. Die Überwachungseinrichtung
UWE ist mit den Signalisierungszuständen über die Eingänge E beaufschlagt. Von einem
Prüfsystem PRS, das beispielsweise von einem Mikroprozessor realisiert werden kann,
wird die Überwachungseinrichtung UWE gezielt beeinflußt, was mit dem Pfeil BE dargestellt
ist. Während des Prüfvorgangs (Beeinflussung BE) wird ein Alarmunterdrückungssignal
ALU an die erfindungsgemäße Exclusiv-Oder-Schaltung EXOR gegeben, die an einem weiteren
Eingang mit dem Alarmsignal ALA beaufschlagt wird. Unter anderem weist die Exclusiv-Oder-Schaltung
EXOR einen Alarmkontakt AK auf, der hier in der Fig.2 mit K2 bezeichnet ist und der
einen Alarm zu einem hier nicht dargestelltem Meldeglied MG gibt. Ferner ist an die
fehlersichere Exclusiv-Oder-Schaltung eine Wiedereinschalttaste WET angeschlossen,
die mit S1 bezeichnet ist.
[0013] Die erfindungsgemäße Exclusiv-Oder-Schaltung ist als ein mögliches Ausführungsbeispiel
in Fig.3 dargestellt und weist zwei Pumpschaltungen A und B auf. Neben den Spannungsversorgungsanschlüssen
weist die Pumpschaltung einen Eingang auf, an den das Alarmsignal ALA gelangt. Die
Pumpschaltung B weist einen Eingang auf, an dem das Alarmunterdrückungssignal ALU
gelangt. Die Pumpschaltung A weist im Eingangskreis ein erstes RC-Glied auf, das von
dem Widerstand R1 und dem Kondensator C1 gebildet ist, die Pumpschaltung B weist im
Eingangskreis ein zweites RC-Glied auf, das vom Widerstand R14 und dem Kondensator
C2 gebildet ist. Beide Pumpschaltungen A und B sind mit ihren jeweiligen Pumpkondensatoren
C3 und C4 an dem Alarmrelais K angeschlossen, das einen Selbsthaltekontakt K1 und
einen Alarmkontakt AK mit K2 bezeichnet aufweist, der im Normalfall geschlossen ist
und nur im Alarmfall öffnet, so daß ein Alarm über die Anschlußpunkte L und M zu einem
Meldeglied MG gelangt. Im Ladekreis der Pumpschaltung A ist der Widerstand R8 und
der Schalttransistor T3 angeordnet. Im Ladekreis der Pumpschaltung B ist der Widerstand
R9 angeordnet. Ferner ist hier in sehr einfacher Weise die Wiedereinschalttaste llt,
die mit S1 bezeichnet ist und eben im einfachsten Fall parallel zum Selbsthaltekontakt
K1 angeordnet ist.
[0014] Findet nun aus irgendeinem Grunde die Überprüfung nicht oder zeitlich fehlerhaft
statt, so wird ein Alarm ausgelöst, d.h. der Alarmkontakt K1 öffnet. Löst die in Fig.3
nicht gezeigte Überwachungseinrichtung UWE (gemäß Fig.2) von sich aus einen Alarm
aus, so wird der Alarm sofort oder nach Beendigung einer gerade laufenden Prüfung
durchgeschaltet. Nach einer Alarmgabe muß zur Wiedereinschaltung die Taste S1 betätigt
werden. Dieser Vorgang kann auch mittels eines Relaiskontakts automatisiert werden,
was hier weiter nicht dargestellt ist. Die fehlersichere Exclusiv-Oder-Schaltung hält
bei Alarm und Alarmunterdrückung oder bei keinem Alarm und keiner Alarmunterdrückung
den Alarmkontakt geschlossen.
[0015] Bauteilefehler, seien es die Kondensatoren des RC-Gliedes oder die Kondensatoren
C3,C4, oder eine erhöhte +5V-Versorgungsspannung, führen zu einem Alarm oder zu einer
erhöhten Ansprechempfindlichkeit.
[0016] Die Schaltung spricht auch an, wenn ein Kurzschluß oder eine Unterbrechung an den
Halbleiterschlüssen oder Kondensatoren auftritt. Ebenso führt eine Unterbrechung der
Widerstands- und Verbindungsleitungen sowie eine Erhöhung der Werte von Widerständen
zum Ansprechen der Schaltung oder zu einer erhöhten Ansprechempfindlichkeit. Die oben
schon erwähnten Zeitkonstanten der Pumpschaltung A und B sind der Prüfdauer PD (Pumpschaltung
B) und dem Prüfabstand PA (Pumpschaltung A) angepaßt.
[0017] Die beiden Pumpschaltungen A und B erzeugen die zum Erregen des Alarmrelais erforderliche
negative Spannung Uc. Jeweils eine Pumpschaltung lädt ihren Kondensator positiv auf,
während die andere Pumpschaltung ihren Kondensator über das Relais K entlädt. Das
Relais fällt ab, wenn die Abfallspannung erreicht wird. Dies ist der Fall, wenn eine
Pumpschaltung ihren Kondensator nicht über K lädt oder ein Kondensator bis unter die
Abfallspannung entladen wird. Dabei kann für den Prüfabstand (PA) eine Dauer von einigen
Sekunden, z.B. zwei Sekunden, und für die Prüfdauer (PD) ca. ein Zehntel dieser Zeit
vorgesehen sein. Die im Eingangsschaltkreis befindlichen RC-Glieder verzögern den
Schaltzeitpunkt an den Punkten a am Kondensator C3 und am Punkt b am Kondensator C4.
Dadurch ergibt sich für den Wechsel der stromliefernden Pumpkondensatoren eine Schaltzeit-Toleranz
(SZT) bis zu deren Grenze die Spannung (Haltespannung U
c) am Alarmrelais K nicht unterbrochen wird. Dies wird anhand der Fig.4 noch erläutert.
Da die beiden Kondensatoren C1 und C2 im jeweiligen Eingangskreis bei höheren Frequenzen
auch noch eine Filterfunktion erfüllen, wird verhindert, daß bei fehlerhaftem Schaltspiel
im 100-Hz-Bereich (entsprechend der Abfallszeit des Relais K) noch eine ausreichende
Haltespannung am Alarmrelais K anliegt.
[0018] In Fig.4 sind mehrere Zeitdiagramme dargestellt. Im ersten Diagramm ist der Spannungswert
U des Alarmsignals ALA dargestellt, das während der Prüfungsdauer PD, die relativ
kurz ist, beispielsweise 0,2 Sekunden positiv, dann folgt der Prüfabstand PA von
beispielsweise zwei Sekunden ohne Alarmsignal und dann kommt wieder das Alarmsignal
ALA. Darunter ist entsprechend das Alarmunterdrückungssignal ALU invertiert dargestellt,
d.h. während der Prüfdauer PD ist das Signal negativ, während des Prüfabstandes PA
ist es positiv. Entsprechend darunter sind für die Schaltungspunkte a am Kondensator
C3 und der Schaltungspunkt b am Kondensator C4 die Spannungswerte gezeigt. Wie schon
erwähnt, verursachen die beiden RC-Glieder im Eingangskreis der Pumpschaltung A und
B eine Verzögerung der Schaltzeitpunkte, wie aus der Zeichnung ersichtlich, am Schaltungspunkt
a verzögert durch die Anstiegsflanke von ALA und am Schaltungspunkt b verzögert durch
die Abstiegsflanke von ALU. Diese Verzögerung führt zu Schaltzeittoleranzen SZT für
die Signale ALA und ALU. Wird der Zeitversatz zwischen dem Alarmsignal ALA und dem
Alarmunterdrückungssignal ALU größer als die Toleranzgrenze SZT plus die Abfallverzögerungszeit
des Alarmrelais K, so fällt das Relais ab. Unter diesen Diagrammen ist in Fig.4 noch
ein weiteres Diagramm dargestellt, das die negative Haltespannung U
c zeigt, die entsprechend verzögert mit der Anstiegsflanke von ALA verhältnismäßig
schnell, also mit einer kleinen Zeitkonstante, abfällt. Dabei wird der Kondensator
C4 entladen, die Zeitkonstante ist vom Widerstandswert der Relaiswicklung und C4 gebildet.
Der Entladevorgang muß größer oder gleich der Prüfungsdauer sein. Ferner wird bei
diesem Vorgang der Kondensator C3 ebenfalls mit einer kurzen Zeitkonstante geladen.
Die Zeitkonstante ist vom Widerstandswert des Widerstandes R8 und dem Kondensator
C3 abhängig und muß kleiner als die Prüfungsdauer sein. Nach der Prüfungsdauer PD,
also mit der Abstiegsflanke des Alarmsignals ALA fällt die Spannung am Relais langsam,
d.h. mit einer großen Zeitkonstante bis zur Relais-Haltespannung ab. Dabei wird der
Kondensator C3 entladen. Die Zeitkonstante ist von der Relaiswicklung und dem Kondensator
C3 bestimmt und muß größer oder gleich dem Prüfabstand PA sein. Gleichzeitig wird
der Kondensator C4 geladen, ebenfalls mit einer großen Zeitkonstante, die vom Widerstandswert
R9 und dem Kondensator C4 abhängig ist. Der Ladevorgang muß in einer Zeit beendet
sein, die kleiner als der Prüfabstand ist.
[0019] Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist es möglich, sowohl den Alarmweg
zu unterbrechen und ihn sicher wiederherzustellen als auch den Prüfabstand und die
Prüfdauer auf minimalen und maximalen Abstand hin zu überwachen. Wie schon erwähnt,
führen auch bestimmte Versorgungsspannungsfehler und Bauteilefehler zu einem sicheren
Abfall des Relais oder zu einer erhöhten Ansprechempfindlichkeit. Wird in diesem Schaltbeispiel
beispielsweise die Versorgungsspannung von +5 Volt größer, so wird die Schaltschwelle
vom Transistor T1 bzw.
[0020] Transistor T6 nicht mehr erreicht und K1 öffnet. Ist beispielsweise die Diode D1
unterbrochen, so kann C3 nicht mehr geladen werden und das Alarmrelais K fällt ab,
wenn C3 entladen ist oder C4 wieder lädt. Ein weiteres Beispiel für einen Bauteilefehler
wird angenommen, wenn z.B. die Diode D2 nicht sperrt. Dann fällt ebenfalls das Relais
K sofort ab. Diese Fehlerbetrachtung kann für alle Bauteile der Schaltung vorgenommen
werden und führt jeweils zu dem Ergebnis, daß das Alarmrelais K abfällt oder die Ansprechempfindlichkeit
erhöht wird. Das Relais K muß für Sicherheitsanwendungen geeignet sein, z.B. Doppelanker-Relais.
1. Schaltungsanordnung zur automatischen Funktionsüberprüfung einer Überwachungseinrichtung
(UWE) für Lichtsignalanlagen, wobei von einem Prüfsystem (PRS) Fehler durch gezielte
Beeinflussung (BE) der Überwachungseinrichtung (UWE) simuliert und ein dadurch hervorgerufener
Alarm (ALA) während der Prüfungszeit unterdrückt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung von einer fehlersicheren Exclusiv-Oder-Schaltung (EXOR)
gebildet ist, die ein selbsthaltendes (K1) Alarmrelais (K) und zwei Pumpschaltungen
(A und B) mit jeweils einem zugehörigen Kondensator (C3,C4), einem im Eingangskreis
angeordneten RC-Glied (R1,C1 und R14,C2) und Schalttransistoren (T1 bis T6) aufweist,
daß die Pumpschaltungen (A,B) die Erregerspannung für das Alarmrelais (K) erzeugen,
daß die erste Pumpschaltung (A) vom Alarmsignal (ALA) und die zweite Pumpschaltung
(B) vom Alarmunterdrückungssignal (ALU) beaufschlagt sind, und daß jeweils eine Pumpschaltung
(A oder B) ihren Kondensator (C3 oder C4) auflädt, während die andere Pumpschaltung
(B oder A) ihrem Kondensator (C4 oder C3) über das Alarmrelais (K) entlädt, wobei
das Alarmrelais (K) abfällt, wenn die Abfallspannung des Alarmrelais K unterschritten
ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Prüfung in bestimmten Zeitabständen (Prüfabstand PA) und innerhalb
einer bestimmten Zeitspanne (Prüfdauer PD) erfolgt, daß in der Zeitspanne für die
Prüfdauer (PD) der Kondensator (C3) der ersten Pumpschaltung (A) geladen und der Kondensator
(C4) der zweiten Pumpschaltung (B) entladen wird, daß im Zeitabstand (Prüfabstand)
(PA) der Kondensator (C3) der ersten Pumpschaltung (A) entladen und der Kondensator
(C4) der zweiten Pumpschaltung (B) geladen wird, daß die Zeit der Prüfdauer (PD) von
einem Widerstand (R8) im Ladekreis des ersten Kondensators (C3) der ersten Pumpschaltung
(A) und den Wert dieses Kondensators (C3) sowie vom Widerstandswert der Relaiswicklung
des Alarmrelais (K) und dem Wert des Kondensators (C4) der zweiten Pumpschaltung (B)
bestimmt ist, daß die Zeit für den Prüfabstand (PA) vom Widerstandswert der Relaiswicklung
des Alarmrelais (K) und dem Wert des Kondensators (C3) der ersten Pumpschaltung (A)
sowie von einem weiteren Widerstand (R9) im Ladekreis des Kondensators (C4) der zweiten
Pumpschaltung (B) und dem Wert dieses Kondensator (C4) bestimmt ist, und daß der Prüfabstand
(PA) und die Prüfdauer (PD) mit Ausnahme kleiner Schaltzeittoleranzen (SZT) nicht
über- oder unterschreitbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das RC-Glied (R1,C1) der ersten Pumpschaltung (A) den Schaltzeitpunkt am zugehörigen
Kondensator (C3) (am Schaltpunkt a), und daß RC-Glied (R14,C2) der zweiten Pumpschaltung
(B) den Schaltzeitpunkt am zugehörigen Kondensator (C4) (am Schaltpunkt b) zur Gewährleistung
einer bestimmten Schaltzeittoleranz (SZT) für die Haltespannung (Uc) des Alarmrelais (K) verzögert.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Exclusiv-Oder-Schaltung (EXOR) einen echten Alarm nach Prüfungsende durchschaltet.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Alarmrelais (K) eine Wiedereinschalttaste (S1) zugeordnet ist, die von
einem selbsttätig schaltbaren Relaiskontakt gebildet ist.