| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 288 799 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.10.1992 Patentblatt 1992/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.04.1988 |
|
|
| (54) |
In einem Stapelgerüst angeordneter Container
Container arranged in a stacking cage
Disposition d'un conteneur dans une ossature d'empilage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
30.04.1987 DE 3714396
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.11.1988 Patentblatt 1988/44 |
| (73) |
Patentinhaber: CITADEL INVESTMENTS LIMITED |
|
St. Helier, Jersey
Channel Island (GB) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Nickel, Klaus Dietrich
D-6000 Frankfurt am Main 60 (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Meier, Robert, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwalt
Auf dem Mühlberg 16 60599 Frankfurt 60599 Frankfurt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 188 336 DE-C- 493 121 US-A- 2 000 631
|
WO-A-80/01904 FR-A- 2 030 079
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 10, Nr. 315 (M-529)[2371], 25. Oktober 1986; & JP-A-61
125 942 (SHOWA AIRCRAFT IND. CO. LTD) 13-06-1986
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen in einem Stapelgerüst gelagerten und von einem
Drehantrieb um seine Längsachse drehbaren rohrförmigen Container für Schüttgut, insbesondere
für Feinststäube, an dessen Außenmantel zwei Laufringe für Rollen befestigt sind,
dessen einer Containerboden mit einer Entleerungsvorrichtung kombiniert ist, die eine
durch eine Zentralöffnung des Entleerungsbodens geführte Durchführung für das Schüttgugt
einschließt und einer dem Entleerungsboden gegenüberliegenden Druckausgleichsboden
mit einer Gasdurchführvorrichtung, und an dessen Innenmantel eine Schneckelwendel
befestigt ist, die bei einer Rotation des Containers das Schüttgut zur Entleerungsvorrichtung
transportiert.
[0002] Container dieser Art werden ausschließlich zum Transport von Schüttgütern, beispielsweise
zwischen einem ersten Vorratssilo hinter einer Mühle oder einer Zerkleinerungsanlage
und einem zweiten Vorratssilo vor einer Weiterverarbeitungsanlage verwendet. Im einzelnen
wird das Schüttgut aus der Zerkleinerungsanlage zunächst in das erste Vorratssilo
abgefüllt, aus diesem - nach Bedarf - zum Transport in den Container entleert und
anschließend, vor der Weiterverarbeitung, über eine Vorrichtung aus dem Container
in ein weiteres Vorratssilo umgefüllt, aus dem es - meist nach einer längeren oder
kürzeren Zwischenlagerung - in die Weiterverarbeitungsanlage gefördert werden muß.
Hierfür ist ein beträchtlicher kostenintensiver Aufwand an Platz, Anlagen und Zeit
notwendig.
[0003] Schwierigkeiten besonderer Art ergeben sich dabei mit problematischen Schüttgütern,
wie beispielsweise Feinststäuben, die bei der Entleerung schwer fließfähig sind oder
auch zur Agglomeration und zur Brückenbildung neigen.
[0004] Für den Transport derartiger Schüttgüter wird beispielsweise ein Container der eingangs
erwähnten Art eingesetzt (EP 0 188 336). Seine Böden weisen in Ständern abgestützte
Lager auf, um die der Zylinder rotieren kann, und von denen der Zylinder getragen
wird. Durch die Lager sind in Richtung der Container-Längsachse Durchlaßöffnungen
mit Absperrorganen geführt, durch die der Container be- und entladen wird. Hierfür
sind besondere Be- und Entladevorrichtungen notwendig. Am Außenmantel sind Laufringe
befestigt, die an zwei Stellen mit Antriebsrädern zusammenwirken, die zugleich auch
zumindest einen des Containers tragen können. Die gleichen Merkmale besitzt auch ein
Ausführungsbeispiel des bekannten Containers, der in einem Stapelgerüst angeordnet
ist. In einem weiteren Ausführungsbeispiel kann der Container auch zusätzlich in Luftdrucklagern
gelagert sein, welche die Lager an den Containerböden entlasten sollen.
[0005] Bei diesem bekannten Container sind die Drehlager mit Durchlässen an beiden Containerböden
konstruktiv aufwendig und teuer. Hinzu kommt, daß alle Ausführungsbeispiele an mit
Druckluft bzw. Druckgas betriebene Be- bzw. Entladevorrichtungen angeschlossen werden
müssen. Ohne derartige Be- und Entladevorrichtungen und zusätzliches Bereitstellen
von Druckgas oder Druckluft können die bekannten Container weder be- noch entladen
werden. Nachteilig ist ferner, daß in allen Ausführungsbeispielen die Träger für den
rotierenden Zylinder auf einer Plattform aufstehen.
[0006] Besonders nachteilig aber ist, daß bei jedem Umfüllen feuchtigkeitsempfindliche Feinststäube
mit der atmosphärischen Luft in Verbindung kommen, wobei die ursprünglich nach dem
Zerkleinerungsprozeß im wesentlichen trockenen Feinststäube Feuchtigkeit aufnehmen,
die vor ihrer Weiterverarbeitung oft kostenaufwendig wieder entfernt werden muß.
[0007] Dem gegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Verbringen
von Schüttgütern, insbesondere von problematischen Feinststäuben, zwischen einer Zerkleinerungsanlage
und einer Weiterverarbeitungsanlage wesentlich zu optimieren.
[0008] Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe in überraschend einfacher Weise dadurch
lösen läßt, daß jeder Laufring mit vier Rollen zusammenwirkt, die in je einer Ecke
eines viereckigen Laufrahmens gelagert sind, der zugleich ein tragender Bestandteil
des Stapelgerüstes ist, daß im Außenmantel des Containers wenigstens ein Einfüllstutzen
vorgesehen ist, daß die Entleerungsvorrichtung eine mit einer gegen das Stapelgerüst
abgestütze Drehmomentenstütze einschließt, die entweder mit einer an eine Feststoffpumpe
anschließbare Saugrüsselvorrichtung oder mit einer Schaufeleinrichtung kombiniert
ist, und daß die Druckausgleichsvorrichtung am Außenrand des Druckausgleichsbodens
sitzende Gasdurchführungen aufweist.
[0009] Durch die Kombination jedes Laufringes mit vier Rollen und der Anordnung dieser Rollen
in viereckigen Laufrahmen, die zugleich tragende Bestandteile des Stapelgerüstes sind,
erhält der Container bei geringstem Materialaufwand eine hervorragende Festigkeit
und Stabilität.
[0010] Das Stapelgerüst weist ISO/UIC-Standard oder die von der Eisenbahn vorgeschrieben
Abmessungen auf. Mit ihm lassen sich Schüttgüter auf entsprechenden Transportfahrzeugen
über Straße, Schiene oder Wasser problemlos transportieren.
[0011] Der Container nach der Erfindung kann über eine nicht zur Erfindung gehörende neue
Fülleinrichtung direkt aus dem geschlossenen System einer Zerkleinerungsanlage über
seinen Einfüllstutzen mit im wesentlichen trockenen Schüttgut, vorzugsweise Feinststäuben,
befüllt und danach, wenn notwendig, beliebig lange zwischengelagert oder auf dem jeweils
erforderlichen Transportmittel zu Wasser, auf der Schiene oder auf der Straße - auch
über lange Entfernungen - transportiert werden.
[0012] Auch bei längeren Lagerzeiten wird feinstes Schüttgut im Container weder durch Agglomeration
noch durch möglicherweise ablaufende chemische Prozesse unbrauchbar, da beides schon
durch kurzzeitiges Drehen des Containers auch bei vorhandener Restfeuchte des Schüttgutes
unterbrochen bzw. verhindert werden kann. Durch die Entleerungsvorrichtung, die entweder
einen mit einer Drehmomentenstütze kombiniertes Saugrüssel oder eine Schaufeleinrichtung
einschließt, um das Schüttgut, vor allem Feinststaub, ohne Feuchtigkeitsaufnahme direkt
und kontinuierlich an einen weiterverarbeitenden Produktionsprozeß abgegeben werden.
Die Entleerung wird in jedem Fall durch die besonders ausgebildete Druckausgleichvorrichtung
sichergestellt.
[0013] Zum Fluidisieren des Schüttgutes im gasdichten Container wird kein zusätzliches von
außen zugeführtes Gas benötigt. Vielmehr reicht die beim Befüllen des Containers zusammen
mit dem fließfähigen Feinststaub eingebrachte Gasmenge aus. Sollte, aus welchen Grunde
auch immer, für die Fluidisierung eine Gasnachfüllung erforderlich sein, so erfolgt
diese durch die Druckausgleichsvorrichtung, mit der Container ausgerüstet ist.
[0014] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0015] Das Fluidisieren des Schüttgutes ist vor dem Entleeren des Containers erforderlich,
wenn sich das Schüttgut durch Gasabspaltung infolge der Transporterschütterungen verdichtet
hat (ca. 15% bis 18% Volumensverlust). Durch die im Container vorhandenen Fluidisierungsschaufeln
wird das Schüttgut bei der Rotation des Containers aufgewirbelt und dabei mit der
in seinem oberen Bereich abgelagerten Gasblase in Verbindung gebracht, wobei sich
die Gaspartikel wieder an der Oberfläche der Feststoffpartikel anlagern. Dadurch wird
das Schüttgut fließfähig. Eine Anreicherung des Feuchtigkeitsgehaltes über das Maß
hinaus, was bei der Befüllung des Containers, beispielsweise aus dem geschlossenen
System einer Zerkleinerungsanlage vorhanden war, erfolgt nicht.
[0016] Die neuen Container können neben- und übereinandergestapelt werden. Geht man davon
aus, daß jeder Container etwa 30 t Schüttgut aufnehmen kann, und vier Container übereinander
gestapelt werden sollen, muß jedes Stapelgerüst etwa 100 t tragen können (Befüllung
+ Eigengewicht). Dadurch, daß die Entleerung der Container über eine Durchführung
in der Zentralöffnung ihres Entleerungsbodens erfolgt, können die batterieweise gestapelten
Container ohne Schwierigkeiten an weiterführende Leitungssysteme angeschlossen und
über diese kontinuierlich entladen werden, wobei die kombinierte Förder- und Fluidisierungseinrichtung
im Inneren der Container eine nahezu vollständige Entleerung ermöglicht und unterstützt.
[0017] Vor dem Befüllen mit explosionsgefährdeten Schüttgütern wird der Container mit Inertgas
gespült. Er bleibt mit diesem Inertgas bei einem Druck von 0,2 bar befüllt und ist
dadurch inertisiert. Die zum Container gehörende Intertisierungsvorrichtung wird über
eine Sauerstoff-Meßstelle gesteuert, die den Sauerstoff-Gehalt konstant auf etwa 6%
hält.
[0018] Für die Gasnachführung zum Druckausgleich beim Entleeren des Containers kann ausschließlich
entfeuchtetes Gas (je nach Explosionsgefahr des Schüttgutes Luft oder Inertgas) verwendet
werden, wenn sich der Restfeuchtigkeitsgehalt des weiterzuverarbeitenden Schüttgutes
nicht verschlechtern darf.
[0019] Um die beim Fluidisierungsvorgang unter Umständen entstehende Reibungselektrizität
ableiten zu können, ist der Container gegenüber dem Stapelgerüst geerdet. Das Stapelgerüst
bzw. der Container ist mit einer Transportsicherung ausgerüstet, die den Container
auch bei starkem Bremsen bzw. bei unvorhergesehenen Bewegungsabläufen sicher in seinem
Stapelgerüst hält. Die Transportsicherung kann mit dem Einschalten des Drehantriebes
so in Wirkverbindung stehen, daß dieser erst eingeschaltet werden kann, wenn zuvor
die Transportsicherung gelöst ist.
[0020] Die Lagerung des Containers auf Laufrollen und sein Drehantrieb können auf unterschiedliche
Weise erfolgen. In einem ersten Ausführungsbeispiel sind dazu am Container befestigte
Laufringe und ein gesonderter Antriebsring vorgesehen. Jeder Laufring ist am Außenmantel
befestigt und steht mit vier in je einem Laufrahmen des Stapelgerüstes gelagerten
Laufrollen in Laufverbindung. Der Antriebsring ist mit einem Antriebselement gepaart,
welches über ein Untersetzungsgetriebe mit dem Drehantrieb in Antriebsverbindung steht.
Die Paarung zwischen Antriebsring und Antriebselement kann als Zahnkranz-, Ritzel-,
Treibstock-, Ketten- aber auch als Schneckenradpaarung erfolgen. Im letzteren Fall
ist das Untersetzungsgetriebe als Winkelgetriebe ausgebildet.
[0021] In einem anderen Ausführungsbeispiel sind am Außenmantel des Containers zwei Laufringe
vorgesehen. Jeder dieser Laufringe steht mit drei Laufrollen und einem Antriebsrad
in Wirkverbindung. Die Laufrollen und die Antriebsräder sind jeweils in den Ecken
je eines Laufrahmens des Stapelgerüstes gelagert. Wenigstens eines der in einer unteren
Ecke des Laufrahmens gelagerten Antriebsräder ist über ein Untersetzungsgetriebe an
den Drehantrieb angeschlossen. Beide Antriebsräder können über eine Antriebswelle
miteinander verkoppelt sein.
[0022] Unter Umständen ist es erforderlich, daß pro Laufrahmen zwei Laufringe mit je drei
Laufrollen und einem Antriebsrad vorgesehen werden. Von Vorteil ist es auch, wenn
die Antriebsräder mit einem Laufkranz aus Hartgummi versehen sind. Das Untersetzungsgetriebe
kann mit einer Handkurbel in Drehverbindung stehen, um bei Stromausfall oder dort,
wo der Drehantrieb des Containers nicht an ein Netz anschließbar ist, gleichwohl eine
Entleerung des Containers durchführen zu können. Die Laufringe sind so ausgebildet,
daß mindestens ein Laufring in Wirkverbindung mit den Laufrollen den Container bei
Rotation axial führt.
[0023] Der Drehantrieb schließt einen Drehmotor ein, der im Stapelgerüst sitzt und ein regelbarer
Elektromotor ist. Mit diesem kann die Entleerung eines Containers, aber auch aller
in einer Batterie gestapelten Container beispielsweise über einen Prozeßrechner gesteuert
und an den Bedarf eines Weiterverarbeitungsprozesses angepaßt werden.
[0024] Die mechanische kombinierte Förder- und Fluidisierungseinrichtung schließt eine oder
mehrere, zwischen den Containerböden am Innenmantel befestigte Schneckenwendeln ein,
zwischen denen in Richtung der Längsachse des Containers verlaufende, versetzt zueinander
angeordnete Fluidisierungsschaufeln sitzen. Dabei kann die Steigung der Schneckenwendeln
zum Entleerungsboden hin geringer werden. Bei der Rotation des Containers wird durch
die Fluidisierungsschaufeln einen Durchwirbelung des Schüttgutes vorgenommen. Durch
die Schneckenwendeln erfolgt zugleich ein Transport des Schüttgutes zum Entleerungsboden
hin. Durch die Gestaltung der Schneckenwendeln kann die Transportgeschwindigkeit in
Verbindung mit der Umdrehung des Containers je nach der Beschaffenheit des Schüttgutes,
für welche die Container im Einzelfall bestimmt sind, beeinflußt werden.
[0025] Das wesentliche der mit dem Container verbundenen unterschiedlichen Entleerungsvorrichtungen
ist die durch die Zentralöffnung im Entleerungsboden geführte Materialdurchführung,
die eine Entleerung bei rotierendem Container ermöglicht.
[0026] In einem ersten Ausführungsbeispiel ist die Entleerungsvorrichtung eine Saugentleerungsvorrichtung,
deren durch den Entleerungsboden geführte Durchführung eine Drehdurchführung ist,
an deren äußeres Ende ein Sauganschluß und an deren inneres Ende ein auch bei rotierendem
Container abwärts gerichteter Saugrüssel angeschlossen ist, dessen unteres Ende in
einem Schüttgutsammelraum endet. Bevor die Entleerung durch diese Saugentleerungseinrichtung
beginnt, muß das unter Umständen zusammengesackte Schüttgut aufgelockert und fließfähig
gemacht werden. Dieses geschieht dadurch, daß der Container gedreht wird, ohne daß
die Saugentleerungsvorrichtung eingeschaltet ist. Die Saugentleerungsvorrichtung,
insbesondere die Drehdurchführung, ist mit einer sog. Drehmomentenstütze kombiniert,
durch die im wesentlichen erreicht wird, daß der Sauganschluß der Entleerungsvorrichtung
auch bei rotierendem Container gegenüber dem Stapelgerüst stillsteht. Einzelheiten
der Saugentleerungsvorrichtung lassen sich den Ansprüchen 18 bis 29 entnehmen.
[0027] Ein zweites Ausführungsbeispiel der Entleerungsvorrichtung ist als mechanische Entleerungsvorrichtung
ausgebildet, die eine an der Innenseite des Entleerungsbodens befestigte Schaufelanordnung
einschließt. Auch die mit dieser Entleerungsvorrichtung kombinierte Durchführung im
Entleerungsboden ist eine Drehdurchführung.
[0028] Ein drittes, relativ einfaches Ausführungsbeispiel einer mechanischen Entleerungsvorrichtung
arbeitet unabhängig von stationären Hilfsaggregaten bzw. einer elektrischen Spannung.
Allein durch die Rotation des Containers innerhalb des Stapelgerüstes, im Notfall
durch Handantrieb, wird die Entleerung bewerkstelligt.
[0029] In allen Fällen kommt bei der Entleerung eine Druckausgleichsvorrichtung zum Tragen,
die mit dem Druckausgleichsboden kombiniert ist. Sie schließt im wesentlich eine Gaszuführung
ein, deren im Zentrum des Druckausgleichsbodens befestigter Verteilerstutzen über
sternförmig nach außen geführte Verbindungsleitungen an am Außenrand des Druckausgleichsbodens
sitzende Gasdurchführungen in das Innere des Containers angeschlossen sind, und an
deren relativ zum Stapelgerüst festliegenden Teil eine Gasleitung angeschlossen ist.
Diese Gasleitung kann mit im Stapelgerüst angeordneten Luft- bzw. Gasflaschen oder
auch mit einem einfachen Lufteintrittsventil verbunden sein, welches jedoch nur dann
zum Einsatz kommt, wenn die Beschaffenheit des Schüttgutes beim Entleeren einen Kontakt
mit der atmosphärischen Luft gestattet.
[0030] Jede Gasdurchführung in der Nähe des Umfanges des Druckausgleichsbodens ist mit einem
Sperrventil kombiniert, dessen Betätigungsstössel für die Dauer einer Begasungszeitspanne
an einer am Stapelgerüst befestigten Steuerkurve anliegt. Die Anordnung ist so getroffen,
daß immer und nur dann eine Begasung des Container-Innenraumes stattfindet, wenn das
jeweils in Tätigkeit befindliche Sperrventil im oberen Bereich an der Steuerkurve
vorbeiläuft.
[0031] In Containern, die Vorzugsweise zum Transport und zur Lagerung besonders gefährdeter
Schüttgüter eingesetzt werden, kann innerhalb des Containers eine Sauerstoff-Meßstelle
angeordnet sein, die elektrisch mit Schaltventilen an den Gasflaschen in Schaltverbindung
stehen. Wenn der Sauerstoff-Gehalt innerhalb des Containers zu hoch werden sollte,
kann so automatisch Inertgas in den Container eingefüllt werden.
[0032] Von Vorteil ist, wenn die Einfüllstutzen, die Entleerungsvorrichtungen und die Druckausgleichsvorrichtung
gegenüber der Atmosphäre gasdicht ausgebildet sind.
[0033] Mit dem erfindungsgemäßen, in einem Stapelgerüst drehbar gelagerten Container, lassen
sich alle Nachteile, die bei der Zwischenlagerung und bei dem Transport von Feinststäuben
bisher in Kauf zu nehmen waren, wie zusätzlicher Geld-, Raum- und Platzbedarf für
Umfüll- und Zwischenförderanlagen sowie Inkaufnahme der Gefahr unkontrollierter Feuchtigkeitsaufnahme
beim Umfüllen und Zwischenfördern vermeiden. Der Container nach der Erfindung kann
gleichgut sowohl in einer Zerkleinerungsanlage als Aufnahmegefäß für das Schüttgut,
als Transportgefäß über lange Strecken wie auch als Lagerbehälter mit eigener Entleerungsmöglichkeit
- ohne gekippt werden zu müssen - und als Austragsgefäß bei der Weiterverarbeitung
des Schüttgutes dienen, wobei der Container nach der Erfindung ein Optimum an Beladung
zuläßt.
[0034] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nach folgend anhand der Zeichnung erläutert.
- Fig. 1
- eine isometrische Gesamtansicht des Containers,
- Fig. 1a
- Einzelheiten der Transportsicherung,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Entleerungsvorrichtung
entlang der Linie II/II in Fig. 3,
- Fig. 3
- eine Ansicht auf die Entleerungsvorrichtung nach Fig. 2 nach Maßgabe der Linie III/III
in Fig. 2,
- Fig. 4
- einen vergrößerten Querschnitt durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Konstruktionseinzelheit als Schnitt entlang der Linie V/V in Fig. 4,
- Fig. 6
- Einzelheiten des ersten Ausführungsbeispieles der Entleerungsvorrichtung,
- Fig. 7
- einen Saugrüssel in Vorderansicht,
- Fig. 7a
- einen Querschnitt durch Fig. 7 entlang der Linie VIIA/VIIA,
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Entleerungsvorrichtung
nach Maßgabe der Linie VIII/VIII in Fig. 9,
- Fig. 9
- eine Ansicht auf die Entleerungsvorrichtung nach Maßgabe der Linie IX/IX in Fig. 8,
- Fig. 10
- eine Ansicht auf eine Druckausgleichsvorrichtung nach Maßgabe der Linie X/X in Fig.
11,
- Fig. 11
- eine Draufsicht auf die Druckausgleichsvorrichtung nach Maßgabe der Linie XI/XI in
Fig. 10,
- Fig. 12
- ein Detail der Druckausgleichsvorrichtung,
- Fig. 13
- ein weiteres Detail der Druckausgleichsvorrichtung,
- Fig. 14
- einen Schnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel einer Entleerungsvorrichtung,
- Fig. 15
- einen Schnitt durch Fig. 14 entlang der Linie XV/XV und
- Fig. 16
- eine einfache Variante der Entleerungsvorrichtung nach Fig. 14.
[0035] Fig. 1 zeigt in isometrischer Gesamtansicht einen in einem Stapelgerüst 1 drehbar
angeordneten rohrförmigen Container 31 mit gewölbten Containerböden, von denen ein
Entleerungsboden 37 mit einer von einem Verstärkungsring 40 eingefaßten Zentralöffnung
38 erkennbar ist.
[0036] Das Stapelgerüst 1 ist in üblicher Weise aus Streben zusammengesetzt und weist eine
Höhe 2, eine Länge 3 sowie eine Breite 4 auf. Je nach Verwendungszweck können Höhe
2, Länge 3 und Breite 4 in ISO- bzw. UIC-Maßen bemessen sein. Dei Größen können aber
auch beispielsweise an die von einer Eisenbahn vorgeschriebenen Maße angepaßt sein.
Das Stapelgerüst 1 weist einen ersten Laufrahmen 5 und einen zweiten Laufrahmen 10
auf. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind in jedem Laufrahmen 5 bzw. 10 drei
Lauf- bzw. Stützrollen 6 sowie, jeweils in einer unteren Ecke des Laufrahmens, ein
Antriebsrad 7 vorgesehen. Die Antriebsräder 7 werden über ein Untersetzungsgetriebe
9 von einem Drehmotor 8 angetrieben. Zwischen den Antriebsrädern 7 der beiden Laufrahmen
5 und 10 ist eine Antriebswelle 16 vorgesehen, um mit der Kraft nur eines Drehmotors
den Drehantrieb auf zwei Laufringe 35 und 36 zu übertragen, die am Außenmantel 33
des Containers 31 befestigt ist. Die im Laufrahmen 10 gelagerten Lauf- bzw. Stützrollen
11 entsprechen den Lauf- bzw. Stützrollen 6 im Laufrahmen 5. Normalerweise sind die
Drehachsen 12 der Lauf-bzw. Stützrollen 6 bzw. 11 und die Drehachsen 13 der Antriebsräder
7 ungefedert in je eine Ecke ihres Laufrahmens 5 bzw. 10 gelagert. Für Sonderzwecke
können die Drehachsen 12 der in den oberen Ecken der Laufrahmen 5 und 10 gelagerten
Lauf- bzw. Stützrollen 6 bzw. 11 aber mittels nicht dargestellter Andruckfedern gelagert
sein, um beim Transport geräuscherzeugende Bewegungen des Containers 31 innerhalb
seines Stapelgerüstes 1 zu vermeiden.
[0037] Fig. 1 läßt erkennen, daß das Untersetzungsgetriebe 9 über eine Handantriebswelle
17 an eine Handkurbel 18 angeschlossen ist, die wiederum über ein Untersetzungsgetriebe
auf die Handantriebswelle 17 einwirken kann. Hiermit ist es möglich, bei Stromausfall
den Container zu drehen.
[0038] In jedem der Laufrahmen 5 bzw. 10 sind sog. Laufrollenaufnahmen 19 vorhanden, die
für eine ordnungsgemäße Lagerung der Laufrollen, aber auch der Antriebsräder 7 sorgen.
[0039] Die Antriebsräder 7 können je einen nicht dargestellten Laufkranz aus Hartgummi o.dgl.
aufweisen, um sicherer das Antriebsdrehmoment auf den Container 31 zu übertragen.
In besonderen Fällen können pro Laufrahmen 5, 10 auch je zwei Laufringe 35, 36 mit
je drei Lauf- bzw. Stützrollen 6, 11 und einem Antriebsrad 7 zum Einsatz kommen, um
das Drehmoment vom Untersetzungsgetriebe 9 auf den Container 31 zu übertragen. Wenigstens
eine der Laufschienen 35, 36 ist U-förmig ausgebildet und dient während der Rotation
des Containers 31 zugleich als axiale Führung.
[0040] Im vorderen Bereich der Fig. 1 ist eine Stützstrebe 20 erkennbar, neben der Gasflaschen
21 angeordnet sind. Wie später erläutert werden wird, können die Gasflaschen 21 mit
Luft, aber auch mit Inertgas gefüllt sein.
[0041] Mit 23 ist ein Schaltkasten angedeutet, in welchem die wesentlichen Bestandteile
der elektrischen bzw. elektronischen Steuerung des neuen Containers angeordnet sind.
[0042] Die Gasflaschen 21 sind über eine Gasleitung 24 - wie dies später erläutert wird
- mit einer in den Fig. 10 bis 13 dargestellten Druckausgleichsvorrichtung 42 verbunden.
[0043] In einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Drehantriebes für den Container 31 wirkt
der Drehmotor 8 über das Untersetzungsgetriebe 9, einen Antriebsring 25 und ein Antriebselement
26 auf den Container 31 ein. In diesem Falle sind in allen vierEcken der Laufrahmen
5 bzw. 10 Lauf- bzw. Stützrollen 6 bzw. 11 gelagert. In Fig. 1 ist die Paarung eines
Antriebsringes 25 und eines Antriebselementes 26 über eine Kette 28 angedeutet. Ohne
am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann der Drehantrieb aber auch über eine nicht
dargestellte Treibstockverzahnung bzw. einen Zahnkettenantrieb erfolgen. Für ein Ausführungsbeispiel
ist vorgesehen, daß das Antriebselement 26 als Schnecke und der Antriebsring 25 als
Schneckenkranz ausgebildet ist. In diesem Falle ist das Untersetzungsgetriebe 9 als
Winkelgetriebe ausgebildet. Auch diese Drehantriebe sind über die Handantriebswelle
17 mit der Handkurbel 18 verbunden, um im Notfall eine Drehung des Containers 31 auch
von Hand durchführen zu können.
[0044] Der rohrförmige Container 31 selbst weist eine Längsachse 32, einen Außenmantel 33
sowie einen Innenmantel 34 auf. Weiterhin sind Einfüllstutzen 54 erkennbar, durch
welche der Container mit Schüttgut befüllt wird. Die Einfüllstutzen 54 sind so bemessen,
daß ein Mann in das Innere des Containers 31 gelangen kann, um diesen beispielsweise
mit Wasser zu reinigen. Dabei kann der Container 31 so im Stapelgerüst festgehalten
werden, daß die Einfüllstutzen 54 nach unten zeigen, um einen Abfluß des Reinigungswassers
zu ermöglichen.
[0045] Am Innenmantel 34 des Containers sind eine oder mehrere Schnekkenwendeln 55 befestigt,
in deren Gängen 57 Fluidisierungsschaufeln 56 versetzt zueinander und in Ausrichtung
mit der Längsachse 32 befestigt sind. Durch die Fluidisierungsschaufeln 56 wird während
der Rotation des Containers eine intensive Fluidisierung des unter Umständen durch
den Transport zusammengesackten Schüttgutes vorgenommen. Dabei lagern sich Gaspartikel
aus dem oberen Bereich des Containerinneren an den Schüttgutpartikeln an, wodurch
das Schüttgut seine ursprüngliche Fließfähigkeit zurückerhält, die während des Transportes
durch Entgasung des Schüttgutes durch das Rütteln verlorengegangen war.
[0046] Fig. 1a zeigt einen unteren Teil einer Transportsicherung 48. Sie besteht im wesentlichen
aus einem Container-Bremsklotz 50 und einem dem gegenüberliegenden Gerüst-Bremsklotz
51. Beide Bremsklötze 50 und 51 liegen sich in der in Fig. 1 dargestellten Lage des
Containers 31 innerhalb des Stapelgerüstes 1 gegenüber. Beim Rotieren des Containers
31 innerhalb des Stapelgerüstes können die Bremsklötze 50 und 51 sich störungsfrei
aneinander vorbeibewegen, wie dieses beispielsweise Fig. 2 erkennen läßt.
[0047] Der Container-Bremsklotz 50 ist zwischen zwei Versteifungsblechen 49 befestigt, wohingegen
der Gerüst-Bremsklotz 51 zwischen zwei Versteifungsflächen 52 befestigt ist, die an
der nicht bezeichneten Querstrebe des Stapelgerüstes 1 angeschweißt sind.
[0048] Die gesamte Transportsicherung des Containers 31 besteht aus vier Komplexen 48. Je
Containerboden 37 bzw. 39 ist ein oberer Teil einer Transportsicherung und ein unterer
Teil der Transportsicherung 48 vorgesehen. Beide unteren Teile der Transportsicherung
48 weisen, wie dieses die Fig. 1a erkennen läßt, oberhalb des Gerüst-Bremsklotzes
51 einen Drehklotz 53 auf, der in Ansätzen der Versteifungsbleche 52 gelagert ist.
Während des Transportes des Containers wird der Drehklotz 53 in Richtung des in Fig.
1a dargestellten Pfeiles verschwenkt und gelangt dabei zwischen die Versteifungsbleche
49, wodurch eine Rotation des Containers 31 verhindert und das Gegenüberliegen der
Bremsklötze 50 und 51 sichergestellt wird.
[0049] Innerhalb des Containers 31 ist eine Sauerstoff-Meßstelle 59 erkennbar, die elektrisch
den O₂-Gehalt innerhalb des Containers melden kann. Wenn dieser O₂-Gehalt zu groß
wird, ist die Gefahr einer Explosion des innerhalb des Containers 31 enthaltenen Schüttgutes
zu befürchten. Aus diesem Grunde kann von der Sauerstoff-Meßstelle über eine elektronische
Schaltung, beispielsweise im Schaltkasten 23, eine Betätigung der Schaltventile 22
ausgelöst werden, die gemäß Fig. 3 auf den Gasflaschen 21 sitzen. Wenn diese Gasflaschen
21 mit Inertgas gefüllt sind, kann auf diese Weise eine Inertisierung der gefährdeten
Atmosphäre innerhalb des Containers 31 sichergestellt werden.
[0050] Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann ein vergleichbarer Fühler auch die
Zufuhr von getrockneter Luft in das Innere des Containers dann regeln, wenn zurAktivierung
der Schüttgutpartikel zusätzlich Luft aus den Flaschen 21 erforderlich sein sollte.
[0051] Der mit 37 in Fig. 1 bezeichnete Entleerungsboden, vor allem seine Zentralöffnung
38, dient zur Aufnahme von drei unterschiedlichen Entleerungsvorrichtungen 66, 81
bzw. 105. Ein erstes Ausführungsbeispiel einer Entleerungsvorrichtung wird anhand
der Fig. 2 bis 7a beschrieben.
[0052] Fig. 2 zeigt einen vereinfachten Querschnitt durch die Entleerungsvorrichtung 66,
Sie weist eine allgemein mit 67 bezeichnete Drehdurchführung auf, an deren inneren
Ende eine Saugrüsselvorrichtung 68 und an deren äußeren Ende eine Saugpumpe 69 angeschlossen
bzw. anschließbar ist. Die nur schematisch dargestellte Saugpumpe 69 kann auch eine
Feinststaubpumpe sein.
[0053] Details der Entleerungsvorrichtung 66 werden jetzt anhand der Fig. 4 bis 7a beschrieben.
Die Drehdurchführung 67 besteht im einzelnen aus einem Lagerrohr 60 mit einem Außenflansch
61 und einem Innenflansch 63. Zwischen Außenflansch 61, Innenflansch 63 und Lagerrohr
60 sind Versteifungsrippen 64 vorgesehen, wie dieses vor allem Fig. 4 deutlich erkennen
läßt. Die Außenseite des Außenflansches 61 ist als Lager- und Dichtfläche 61a ausgebildet.
[0054] Innerhalb des Lagerrohres 60 ist drehbar und dicht ein Durchlaßrohr 62 gelagert,
dessen vorderes Ende aus dem Lagerrohr 60 herausragt. An diesem herausragenden Ende
des Durchlaßrohres 62 ist eine Drehmomentenstütze 76 befestigt, die deutlich in Fig.
7 dargestellt ist. Diese Drehmomentenstütze 76 ist gegen das Stapelgerüst federnd
abgestützt, wobei innerhalb dieser im einzelnen nicht beschriebenen Abstützung ein
Notausschalter 77 vorgesehen sein kann, der im Stromkreis des Drehmotors 8 angeordnet
ist. Wenn die Belastung auf der Saugrüsselvorrichtung 68 während der Rotation infolge
des Schüttgutdruckes zu stark wird, kann, insbesondere wenn ein Drehantrieb 25, 26,
28 vorgesehenist, der Drehmotor abgeschaltet werden, um eine überlastung zu verhindern.
Dieser Notausschalter 77 wird entbehrlich, wenn beispielsweise gemäß Fig. 1 der Drehantrieb
über Antriebsräder 7 erfolgt. Diese würden bei überlastung einfach durchrutschen,
ohne den Drehmotor 8 zu gefährden.
[0055] Auf dem Durchlaßrohr 62 sitzt ein Distanzring 65, der gemäß Fig. 4 zwischen der Drehmomentenstütze
76 und im Außenflansch 61 des Lagerrohres 60 angeordnet ist. In der Drehmomentenstütze
sind, wie dieses auch die Fig. 4 erkennen läßt, Madenschrauben 76a vorgesehen, durch
welche der Abstand zwischen der Drehmomentenstütze 76 und dem Distanzring 65 eingestellt
werden kann.
[0056] An die Drehmomentenstütze 76 ist mittels Schrauben 80 ein Flansch 79 eines Sauganschlusses
78 befestigt, wobei zwischen Flansch 79 und Drehmomentenstütze 76 ein Absperrorgan
94 mitbefestigt wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Absperrorgan 94
eine im einzelnen nicht gezeigte Sperrklappe.
[0057] An den Sauganschluß 78 kann in an sich bekannter Weise die in Fig. 2 angedeutete
Saugpumpe 69 angeschlossen werden.
[0058] Das innere Ende des Durchlaßrohres 62 weist eine in Fig. 5 erkennbare nach unten
offene an den Saugrüssel 64 angeschlossene Ausnehmung auf. Das Durchlaßrohr 62 endet
in einer Teilringfläche 62a, an welche eine Endplatte 96 angeschweißt ist. Der Durchmesser
dieser Endplatte 96 entspricht dem Außendurchmesser des Durchlaßrohres 62. Diese Endplatte
96 ist, wie die Fig. 4 erkennen läßt, so geformt, daß ein hinreichend großer übergangsradius
für die Umlenkung des angesaugten Schüttgutes zwischen der Saugrüsselvorrichtung 68
und dem Durchlaßrohr 62 gewährleistet ist.
[0059] Mittels Schrauben 98 ist an die Endplatte 96 ein Aufsteckkopf 72 festgeschraubt,
in welche das obere Ende 68a der Saugrüsselvorrichtung 68 eingeschweißt ist. An die
zum Absperrorgan 94 hinweisende Seite des Aufsteckkopfes 72 ist ein Lager- und Dichtungsring
97 angeschweißt, durch den ein fester Sitz der Saugrüsselvorrichtung 68 im Aufsteckkopf
72 gewährleistet ist und zudem eine gute Drehlagerung gegenüber dem Innenflansch 63
am Lagerrohr gewährleistet wird. Der Innenflansch 63 ist als Lager- und Dichtungsring
63a ausgebildet und die diesem zugewandte Seite des Lager- und Dichtungsringes 97
sichert eine gute Drehbarkeit und eine gute Dichtheit.
[0060] Das Durchlaßrohr 62 ist innerhalb des Lagerrohres 60 in an sich bekannter Weise drehbar
gelagert und durch im einzelnen nicht bezeichnete, aber an sich bekannte Dichtungen
staubdicht abgedichtet.
[0061] Die Fig. 7a läßt erkennen, daß die Saugrüsselvorrichtung 68 aus parallel geführten
Saugrohren 70 mit viereckigem Querschnitt 71 besteht. Im unteren Bereich der Saugrüsselvorrichtung
68 ist eine Andruckrolle 75 vorgesehen, die, wie dieses die Fig. 4 erkennen läßt,
am rotierenden Entleerungsboden 37 abläuft.
[0062] Das untere Ende 73 der Saugrüsselvorrichtung 68 endet im Schüttgutsammelraum 58 mit
einem Abstand 74 oberhalb des Innenmantels 34 des Containers 31.
[0063] Fig. 7 läßt erkennen, daß die Saugrüsselvorrichtung 68, aber auch der Aufsteckkopf
72, von einem im Querschnitt dreieckförmigen Rand 99 umgeben ist, der vor allem den
Druck des Schüttgutes beim Rotieren des Containers 31 auf die Zu- und Ablaufkanten
der Saugrüsselvorrichtung 68 vermindert.
[0064] In den Fig. 8 und 9 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer mechanischen Entleerungsvorrichtung
81 dargestellt. Diese weist eine allgemein mit 82 bezeichnete Drehdurchführung sowie
eine Schaufelanordnung 83 auf. Am Verstärkungsring 40 der Zentralöffnung 38 des Entleerungsboden
37 ist ein Laufkranz 88 mit einem äußeren Lager- und Dichtungsring 88a und einem inneren
Lager- und Dichtungsring 88b angeflanscht. Durch die durch den Laufkranz 88 definierte
Zentralöffnung 38 des Entleerungsbodens 37 ist ein Durchführungsrohr geführt, welches
aus einem vorderen Durchführungsrohr 90 und einem mittels eines Erweiterungsringes
92 scharfkantig dem gegenüber erweiterten Durchführungsrohr 91 besteht. Auf dem vorderen
Ende des Durchführungsrohres 90 sitzt ein Außenflansch 100, zwischen dem und dem äußeren
Lager- und Dichtungsring 88a ein Distanzring 101 vorgesehen ist. An diesen grenzt
die Drehmomentenstütze 76 an, die - wie im ersten Ausführungsbeispiel - gegen des
Stapelgerüst 1 abgestützt ist. Durch die Zentralplatte der Drehmomentenstütze 76 sind
wiederum Madenschrauben 76a geführt, durch welche der Abstand der Drehmomentenstütze
76 zum Distanzring 101 eingestellt werden kann. Mit diesen Madenschrauben wird der
ordnungsgemäße Drehsitz des Durchführungsrohres 90, 21 bezüglich des Laufkranzes 88
sichergestellt.
[0065] Im Durchführungsrohrteil 91 ist eine Einfüllöffnung 86 vorgesehen, die infolge der
Drehmomentenstütze 76 stets nach oben gerichtet ist. In diese Einfüllöffnung schaufeln
die Schaufeln der Schaufelanordnung 83 nach und nach das Schüttgut, welches sich infolge
der Wirkung der Förderschnecke im Schüttgutsammelraum 58 ansammelt.
[0066] Die Form der Schaufeln ist durch gestrichelte Linien in Fig. 9 angedeutet. Sie bestehen
aus Blechen 102, deren Schöpfkanten 84 an den Innenmantel 34 des Entleerungsbodens
37 bzw. des Containers 31 angrenzen. Dabei sind die Schöpfenden 84a tangential zum
Innenmantel 34 des Containers 31 ausgerichtet.
[0067] Die Bleche 102 der Schaufeln sind so gewölbt, daß das aufgenommene Schüttgut während
der Rotation des Containers immer nach unten fallen kann. Das Schüttgut gelangt an
das Entleerungsende 84b der Schaufelanordnung 83 und gelangt durch die Einfüllöffnung
86 in ein Förderrohr 85 und von diesem zur Entleerungsöffnung 87, die in der Frontplatte
der Drehmomentenstütze 76 unterhalb deren Mitte angeordnet ist. Vor dieser Entleerungsöffnung
87 sitzt wiederum ein Absperrorgang 94, welches mit der Grundplatte der Drehmomentenstütze
76 verschraubt ist. Um eine ordnungsgemäße mechanische Entleerung des Containers 31
sicherzustellen, kann während des Entleerungsvorganges vor die Entleerungsöffnung
87 eine Entladevorrichtung 95 angeordnet werden, die als Windschutz ausgebildet ist.
[0068] Fig. 9 läßt das Förderrohr 85 gestrichelt in Draufsicht erkennen. Eine solche, sich
zur Entleerungsöffnung 87 hin verengende Ausbildung wird nur in Sonderfällen zum Einsatz
kommen. Normalerweise ist das Förderrohr zwischen der Einfüllöffnung 86 und der Entleerungsöffnung
trompetenförmig erweitert, um einen Stau des Fördergutes bei der Entleerung zu vermeiden.
[0069] Der Erweiterungsring 92 zwischen den Durchführungsrohren 90 und 91 ist auf seiner
nach außen weisenden Seite als Lager- und Dichtungsring ausgebildet.
[0070] Damit durch den Förderdruck des Schüttgutes während der Rotation des Containers 31
die Schaufelanordnung 83 nicht zerstört wird, können Sperrbleche 103 vorgesehen sein,
die in Draufsicht in Fig. 9 und im Querschnitt auch in Fig. 8 angedeutet sind.
[0071] Das zuvor geschilderte zweite Ausführungsbeispiel der Entleerungsvorrichtung 81 kann
beliebig viele zur Schaufelanordnung 83 gehörende Einzelschaufeln aufweisen. In Fig.
9 sind sechs Einzelschaufeln angedeutet, die das von den Schneckenwendeln 55 in den
Schüttgutsammelraum 58 geförderte Schüttgut austragen. Ebensogut können auch drei
oder vier Einzelschaufeln zum Einsatz kommen.
[0072] In den Fig. 14, 15, 16 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer mechanischen Entleerungsvorrichtung
105 dargestellt. Der wesentliche Bestandteil dieser Entleerungsvorrichtung ist ein
Schaufelrohr 106, dessen Entleerungsende 107, 115 koaxial durch den Entleerungsboden
37 geführt ist. Das Schaufelrohr 106 weist einen Endflansch 108 auf, der mit dem Verstärkungsring
40 der Zentralöffnung 38 verschraubt ist. Das Einfüllende 109 des Schaufelrohres 106
ist als Schaufel ausgebildet, die tangential am Innenmantel 34 des Containers 31 anliegt
und deren Vorderkante 110 am Container-Innenmantel 34 befestigt ist. Das Schaufelrohr
106 dreht sich zusammen mit dem Container 31. Es nimmt das Schüttgut aus dem Schüttgutsammelraum
58 auf. Das Schüttgut fällt bei der Drehung des Containers 31 im Schaufelrohr 106
stets nach unten und gelangt so, wie dieses die Fig. 14 und 16 erkennen lassen, von
oben in das Entleerungsende 107 bzw. 115 des Schaufelrohres 106.
[0073] An der Außenfläche des Endflansches 108 liegt ein Gleitdichtring 111 an, an dem eine
gegen das Stapelgerüst 1 abgestützte Drehmomentenstütze 76 und ein Absperrorgan 94
befestigt sind, vor dem ein Anschlußflansch sitzt, der während der Rotation des Containers
31 gegenüber dem Stapelgerüst 1 stillsteht. Zwischen dem Endflansch 108 und dem Entleerungsende
107 des Schaufelrohres 106 sind Versteifungsbleche 114 vorgesehen.
[0074] Fig. 15 zeigt in Richtung der Pfeile XV/XV einen Schnitt durch Fig. 14 und die Formgebung
des Schaufelrohres 106, welches beispielsweise aus vorgeformten Einzelblechen zusammengeschweißt
sein kann.
[0075] Fig. 16 zeigt eine sehr einfache Variante der Entleerungsvorrichtung 115, bei der
an die Außenfläche des Endflansches 108 ein sich nach außen erweiterndes Austragsrohr
112 angeschraubt ist, welches durch eine einfache Überwurfmutter 113 verschließbar
ist. In beiden Ausführungsbeispielen ist das Schaufelrohr 106 zwischen seinem Einfüllende
109 und seinem Entleerungsende 107, 115 vorzugsweise trompetenförmig erweitert. Das
Entleerungsende 115 gemäß Fig. 16 ist konstruktiv etwas anders ausgebildet als das
Entleerungsende 107 gemäß Fig. 14.
[0076] Alle Entleerungsvorrichtungen 66, 81 und 105 wirken zusammen mit einer Druckausgleichsvorrichtung
42, durch die beim Entleeren Gas in den Container nachgeführt werden kann. Sie besteht,
wie dieses die Fig. 10 bis 13 erkennen lassen, aus einer Gaszuführung 43, deren Verteilerstück
43a im Zentrum 41 des Druckausgleichsbodens 39 befestigt ist. In dem Verteilerstück
43a enden Verbindungsleitungen 44, die, wie dieses die Fig. 10 erkennen läßt, sternförmig
nach außen zu Gasdurchführungen 45 geführt sind, die gemäß Fig. 11 und 12 entlang
des Außenrandes 39a des Druckausgleichsbodens 39 befestigt sind und einen Gasdurchlaß
in das Innere des Containers 31 ermöglichen.
[0077] An der drehbar in dem Verteilerstück 43a angeordneten Gaszuführung 43 endet die Gasleitung
24, die mit den Gasflaschen 21, aber auch mit einem nur schematisch angedeuteten Lufteintrittsventil
27 verbunden sein kann. Nach Bedarf kann daher getrocknete Luft oder getrocknetes
Inertgas aus den Gasflaschen 21 oder die Luft der freien Atmosphäre in die Gaszuführung
43 gelangen.
[0078] Die Gasdurchführungen 45 am Außenrand 39a des Druckausgleichsbodens 39 sind mit Sperrventilen
46 kombiniert, die beispielsweise einen Betätigungsstössel 47 aufweisen. Während der
Rotation des Containers 31 laufen diese Betätigungsstössel 47 im oberen Bereich ihrer
Umlaufbahn an einer schematisch in Fig. 10 angedeuteten Steuerkurve 47a an, so daß
die Gasdurchführungen 45 im oberen Bereich des rotierenden Containers jeweils durchlässig
werden.
[0079] Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, können anstelle der dargestellten Gaszuführung
43 und der Gasdurchführungen 45 mit Sperrventilen 46 auch andere entsprechende Schaltungselemente
zum Einsatz kommen.
[0080] Um elektrostatische Spannungen abzuleiten, die beim Rotieren des Containers 31 entstehen
können, ist dieser gegenüber seinem Stapelgerüst auf an sich bekannte, hier im einzelnen
nicht dargestellte Weise geerdet.
[0081] Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind die Einfüllstutzen 54, die
Entleerungsvorrichtungen 66, 81, 105 und die Druckausgleichsvorrichtung 42 gegenüber
der Atmsophäre gasdicht ausgebildet.
Liste der verwendeten Bezeichnungen
[0082]
- 1
- Stapelgerüst
- 2
- Höhe
- 3
- Länge
- 4
- Breite
- 5
- Laufrahmen
- 6
- Lauf - bzw. Stützrollen
- 7
- Antriebsrad
- 8
- Drehmotor
- 9
- Untersetzungsgetriebe
- 10
- Laufrahmen
- 11
- Lauf- bzw. Stützrollen
- 12
- Drehachse
- 13
- Drehachse
- 14
- Feder
- 15
- 16
- Antriebswelle
- 17
- Handantriebswelle
- 18
- Handkurbel
- 19
- Laufrollenaufnahme
- 20
- Stützstrebe
- 21
- Gasflasche
- 22
- Schaltventil
- 23
- Schaltkasten
- 24
- Gasleitung
- 25
- Antriebsring
- 26
- Antriebselement
- 27
- Lufteintrittsventil
- 28
- Kette
- 29
- 30
- 31
- Container
- 32
- Längsachse
- 33
- Außenmantel
- 34
- Innenmantel
- 35
- Laufring
- 36
- Laufring
- 37
- Entleerungsboden
- 38
- Zentralöffnung
- 39
- Druckausgleichsboden
- 39a
- Außenrand
- 40
- Verstärkungsring
- 41
- Zentrum
- 42
- Druckausgleichsvorrichtung
- 43
- Gaszuführung
- 43a
- Verteilerstück
- 44
- Verbindungsleitung
- 45
- Gasdurchführung
- 46
- Sperrventil
- 47
- Betätigungsstössel
- 47a
- Steuerkurve
- 48
- Transportsicherung
- 49
- Versteifungsblech
- 50
- Container-Bremsklotz
- 51
- Gerüst-Bremsklotz
- 52
- Versteifungsblech
- 53
- Drehklotz
- 54
- Einfüllstutzen
- 55
- Schneckenwendel
- 56
- Fluidisierungsschaufel
- 57
- Gang der Förderschnecke
- 58
- Schüttgutsammelraum
- 59
- Sauerstoff Meßstelle
- 60
- Lagerrohr
- 61
- Außenflansch
- 61a
- Lager- und Dichtfläche
- 62
- Durchlaßrohr
- 62a
- Teilringfläche
- 63
- Innenflansch
- 63a
- Lager- und Dichtungsring
- 64
- Versteifungsrippe
- 65
- Distanzring
- 66
- Entleerungsvorrichtung
- 67
- Drehdurchführung
- 68
- Saugrüsselvorrichtung
- 68a
- oberes Ende
- 69
- Saugpumpe
- 70
- Saugrohr
- 71
- Querschnitt
- 72
- Aufsteckkopf
- 73
- unteres Ende
- 74
- Abstand
- 75
- Andruckrolle
- 76
- Drehmomentenstütze
- 76a
- Madenschraube
- 77
- Notausschalter
- 78
- Sauganschluß
- 79
- Flansch
- 80
- Schraube
- 81
- Entleerungsvorrichtung
- 82
- Drehdurchführung
- 83
- Schaufelanordnung
- 84
- Schöpfkante
- 84a
- Schöpfende
- 84b
- Entleerungsende
- 85
- Förderrohr
- 86
- Einfüllöffnung
- 87
- Entleerungsöffnung
- 88
- Laufkranz
- 88a
- äußerer Lager- und Dichtkreisring
- 88b
- innerer Lager- und Dichtkreisring
- 89
- 90
- Durchführungsrohr
- 91
- Durchführungsrohr
- 92
- Erweiterungsring
- 93
- 94
- Absperrorgan
- 95
- Entladevorrichtung
- 96
- Endplatte
- 97
- Lager- und Dichtungsring
- 98
- Schraube
- 99
- Rand
- 100
- Außenflansch
- 101
- Distanzring
- 102
- Blech
- 103
- Sperrblech
- 104
- Überwurfring
- 105
- Entleerungsvorrichtung
- 106
- Schaufelrohr
- 107
- Entleerungsende
- 108
- Endflansch
- 109
- Einfüllende
- 110
- Vorderkante
- 111
- Gleit-Dichtring
- 112
- Austragsrohr
- 113
- Überwurfmutter
- 114
- Versteifungsblech
- 115
- Entleerungsende
1. In einem Stapelgerüst (1) gelagerter und von einem Drehantrieb um seine Längsachse
drehbarer rohrförmiger Container (31) für Schüttgut, insbesondere für Feinststäube,
an dessem Außenmantel (33) zwei Laufringe (35, 36) für Rollen befestigt sind, dessen
einer Containerboden (37) mit einer Entleerungsvorrichtung (66, 81) kombiniert ist,
die eine durch eine Zentralöffnung (38) des Entleerungsbodens (37) geführte Durchführung
für das Schüttgut und einen dem Entleerungsboden gegenüberliegenden Druckausgleichsboden
(39) mit einer Gasdurchführungsvorrichtung 43, 45, 44 einschließt, und an dessem Innenmantel
(34) eine Schneckenwendel (55) befestigt ist, die bei einer Rotation des Containers
(31) das Schüttgut zur Entleerungsvorrichtung (66, 81) transportiert,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Laufring (35, 36) mit vier Rollen (67 11; 7) zusammenwirkt, die in je einer
Ecke eines viereckigen Laufrahmens (5, 10) gelagert sind, der zugleich ein tragender
Bestandteil des Stapelgerüstes (1) ist, daß im Außenmantel (33) des Containers (31)
wenigstens ein Einfüllstutzen (54) vorgesehen ist, daß die Entleerungsvorrichtung
(66, 81, 105) eine mit einer gegen das Stapelgerüst abgestütze Drehmomentenstütze
(76) einschließt, die entweder mit einer eine Feststoffpumpe anschließbare Saugrüsselvorrichtung
(68) oder mit einer Schaufeleinrichtung (83, 106) kombiniert ist, und daß die Druckausgleichsvorrichtung
(42) am Außenrand (39a) des Druckausgleichsbodens (39) sitzende Gasdurchführungen
(45) aufweist.
2. Container nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die vier mit jedem Laufring (35,
36) zusammenwirkenden Rollen Lauf- bzw. Stützrollen (6, 11) sind, und daß ein Zahnrad/Kettengetriebe
(25, 16) vorgesehen ist, dessen Antriebsring (25) um die Zentralöffnung (38) des Entleerungsbodens
(37) herum angeordnet ist.
3. Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Laufring (35, 36) mit
drei Lauf- bzw. Stützrollen (6, 11) und einem Antriebsrad (7) in Wirkverbindung steht,
und daß wenigstens eines der in je einer Ecke des Laufrahmens (5, 10) gelagerten Antriebsräder
(7) an den Drehantrieb (8, 9) angeschlossen ist.
4. Container nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Laufring (35, 36) so ausgebildet ist, daß er in Wirkverbindung mit den Lauf- bzw.
Stützrollen (6, 11) den Container (31) bei Rotation axial führt.
5. Container nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb
(8, 9) ein Untersetzungsgetriebe (9) einschließt, das mit einer Handkurbel (18) in
Drehverbindung (17) steht.
6. Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je Containerboden (37, 39)
ein oberer und ein unterer Container-Bremsklotz (50) vorgesehen ist, der in Transportstellung
des Containers (31) je einen an einer oberen bzw. unteren Querstrebe des Stapelgerüstes
(1) befestigten Gerüst-Bremsklotz (51) gegenüberliegt.
7. Container nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei
nebeneinander laufende Schneckenwendeln (55) vorgesehen sind, zwischen denen in Richtung
der Längsachse (32) des Containers (31) versetzt zueinander Fluidisierungsschaufeln
(56) sitzen.
8. Container nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Schneckenwendeln
(55) zum Entleerungsboden (37) hin geringer wird.
9. Container nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugrüsselvorrichtung
(68) auch bei rotierendem Container (31) abwärts geführt ist, daß sein unteres Ende
(73) in einem Schüttgutsammelraum (58) endet, und daß sein oberes Ende an eine durch
den Entleerungsboden (37) geführte Drehdurchführung (67) angeschlossen ist, an derem
äußeren Ende ein Sauganschluß (78) für die Feststoffpumpe sitzt.
10. Container nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehdurchführung (67) aus
einem in das Innere des Containers (31) hineinragenden Lagerrohr (60) mit einem an
einen Verstärkungsring (40) der Zentral-Öffnung (38) des Entleerungsbodens (37) angeflanschten
Außenflansch (61) und einem im Lagerrohr (60) drehbar und dicht gelagerten Durchlaßrohr
(62) besteht.
11. Container nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem über den
Außenflansch (61) des Lagerrohres (60) hinausragenden äußeren Ende des Durchlaßrohres
(62) die gegen das Stapelgerüst (1) abgestützte Drehmomentenstütze (76) befestigt
ist.
12. Container nach den Ansprüchen 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Sauganschluß
(78) einen Flansch (79) besitzt, der unter Zwischenfügung eines Absperrorgans (94)
an der Drehmomentenstütze (76) durch Schrauben (80) befestigt ist.
13. Container nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (68a) des Saugrüssels
(68) fest mit einem Aufsteckkopf (72) verbunden ist, der auf dem über den Innenflansch
(63) des Lagerrohres (60) hinausragenden Teil des Durchlaßrohres (62) sitzt.
14. Container nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugrüssel (68) aus parallel
liegenden Saugrohren (70) mit viereckigem Querschnitt (71) besteht, und daß an seinem
unteren Bereich eine auf dem Entleerungsboden (37) abrollende Andruckrolle (35) befestigt
ist.
15. Container nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zulauf- und
Ablaufkanten des Saugrüssels (68) sowie sein Aufsteckkopf (72) von einem im Querschnitt
dreieckförmigen Rand (99) umgeben sind.
16. Container nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsvorrichtung
eine mechanische Entleerungsvorrichtung (81) mit einer an der Innenseite des Entleerungsbodens
(37) befestigten Schaufelanordnung (83) ist, und daß die Durchführung durch den Entleerungsboden
(37) eine Drehdurchführung (82) ist, an deren äußeres Ende eine Entleerungsöffnung
(87) und an deren inneres Ende eine Anordnung zur Schüttgutabführung (85, 90, 91)
mit oben liegender Einfüllöffnung (86) angeschlossen ist.
17. Container nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zur Schüttgutabführung
ein scharfkantig nach innen erweitertes Durchführungsrohr (90, 91) einschließt, dessen
als Lager- und Dichtungsring ausgebildeter Erweiterungsring (92) am inneren Lager-
und Dichtkreisring (88b) des Laufkranzes (88) anliegt und an dessem nach außen ragenden
Durchführungsrohr (90) ein Außenflansch (100) vorgesehen ist, an den die gegen das
Stapelgerüst (1) abgestützte Drehmomentenstütze (79) angeflanscht ist.
18. Container nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsöffnung
(87) unterhalb des Zentrums in der Frontplatte der mit einem Absperrorgan (94) versehenen
Drehmomentenstütze (76) liegt, und daß sie innerhalb der Anordnung zur Schüttgutabführung
(90, 91) mit der Einfüllöffnung (86) über ein Förderrohr (85) verbunden ist, das bei
Feinststäben zur Entleerungsöffnung (87) hin trompetenförmig erweitert ist.
19. Container nach den Ansprüchen 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelanordnung
(83) wenigstens eine Entleerungsschaufel mit einer Schöpfkante (84) einschließt, die
im Schüttgutsammelraum (58) gleichlaufend zum Innenmantel (34) des Containers (31)
verläuft.
20. Container nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelanordnung (83)
mehrere aus mit dem Entleerungsboden (37) verschweißten bogenförmigen Blechen (102)
geformte Entleerungsschaufeln aufweist, deren Schöpfenden (84a) tangential in den
Innenmantel (34) des Containers (31) und des Entleerungsbodens (37) münden, deren
Entleerungsenden (84b) senkrecht gegenüner dem erweiterten Durchführungsrohrteil (91)
der Anordnung zur Schüttgutabführung angeordnet sind und die durch Sperrbleche (103)
gegen das Innere des Containers (31) abgegrenzt sind.
21. Container nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleerungsvorrichtung
eine mechanische Entleerungsvorrichtung (105) mit einem Schaufelrohr (106) ist, dessen
Entleerungsende (107, 115) koaxial durch den Entleerungsboden (37) geführt ist und
einen Endflansch (108) aufweist, der mit dem Verstärkungsring (40) der Zentralöffnung
(38) verschraubt ist, und dessen Einfüllende (109) als Schaufel ausgebildet ist, die
tangential am Innenmantel (34) des Containers (31) anliegt.
22. Container nach den Ansprüchen 8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche
des Endflansches (108) ein sich nach außen erweiterndes, durch eine Überwurfmutter
(113) verschließbares Austragsrohr (112) befestigt ist.
23. Container nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt
des Schaufelrohres (106) zwischen seinem Einfüllende (109) und seinem Entleerungsende
(107, 115) vorzugsweise trompetenförmig erweitert.
24. Container nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaszuführung
(43, 43a) ein im Zentrum (41) des Druckausgleichsbodens (39) befestigtes Verteilerstück
(43a) einschließt, das' über sternförmig nach außen geführte Verbindungsleitungen
(44) zu den Gasdurchführungen (45) in das Innere des Containers (31) angeschlossen
ist und an deren relativ zum Stapelgerüst (1) festliegenden Teil (43) eine Gasleitung
(24) angeschlossen ist.
25. Container nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasleitung (24) mit im
Stapelgerüst (1) angeordneten Luft- bzw. Gasflaschen (21) oder mit einem Lufteintrittsventil
(27) verbunden ist.
26. Container nach den Ansprüchen 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gasdurchführung
(45) mit einem Sperrventil (46, 47) kombiniert ist, welches jeweils im oberen Bereich
der Umlaufbahn für eine bestimmte Begasungszeitspanne öffnet.
27. Container nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrventil (46) einen
Betätigungsstössel (47) aufweist, der für die Dauer der Begasungszeitspanne an einer
Steuerkurve (47a) anliegt.
28. Container nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb des Containers (31) eine Sauerstoff-Meßstelle (59) angeordnet ist, die
elektrisch mit Schaltventilen (22) an den Gasflaschen (21) in Schaltverbindung steht.
29. Container nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehmomentenstütze (76) mit einem Notausschalter (77) im Stromkreis des Drehmotors
(8) in Wirkverbindung steht.
30. Container nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß er gegenüber dem Stapelgerüst (1) geerdet ist.
31. Container nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einfüllstutzen (54), die Entleerungsvorrichtungen (66, 81, 105) und die Druckausgleichsvorrichtung
(42) gegenüber der Atmosphäre gasdicht ausgebildet sind.
1. A tubular container (31) for bulk material, in particular, for pulverulent dusts,
disposed in a stacker rack (1) and rotatable, by a rotary drive, about the longitudinal
axis thereof, with two racers (35,36) for rollers being attached to the outer surface
(33) of the said container, with one of the container bottoms (37) being combined
with an evacuator (66,81) which includes a passage for the bulk guided through a central
opening (38) of the discharge bottom (37) and a pressure equalizing bottom (39) disposed
opposite the discharge bottom and provided with a ghas passage means (43,45,44), and
with a worm helix (55) being attached to the inner surface (34) of the said container,
which helix, upon a rotation of the container (31) transports the bulk to the evacuator
(66,81),
characterized in
that each racer (35,36) cooperates with four rollers (6,11;7) disposed in respectively
one corner of a rectangular race frame (5,10) which, at the same time is a self-supporting
component of the stacker rack (1), that provided in the outer surface (33) of the
container (31) is at least one filling nozzle (54), that the evacuator (66,81,105)
includes a torque support (76) supported against the stacker rack and being combined
either with a suction pipe discharge (68) adapted to be connected to a solid matter
pump or with a blading means (83,106), and that the pressure equalizing means (42)
comprises gas passageways (45) seated on the outer edge (39a) of the pressure equalizing
bottom (39).
2. A container according to claim 1,
characterized in
that the four rollers cooperating with each racer (35,36) are roller idlers or idler
pulleys (6,11), and that a gear/chain drive (25,16) is provided the driving ring (25)
of which is disposed about the central opening (38) of the discharge bottom (37).
3. A container according to claim 1,
characterized in
that each racer (35,36) cooperates with three roller idlers or idler pulleys (6,11)
and a driver (7), and that at least one of the drivers (7) disposed in respectively
one corner of the race frame (5,10) is connected to the rotary drive (8,9).
4. A container according to claims 1 to 3, characterized in that at leat one racer (35,36)
is designed such that, upon rotation, it axially guides the container (31) in cooperation
with the roller idlers or idler pulleys (6,11).
5. A container according to claims 1 to 4,
characterized in
that the rotary drive (8,9) includes a reduction gear (9) which is in rotating connection
(17) with a hand crank (18).
6. A container according to claim 1, characterized in that one upper and one lower container
brake shoe (50) is provided for each container bottom (37,39), which brake shoe, in
the transport position of the container (31) is disposed opposite respectively one
rack brake shoe (51) attached to an upper and a lower cross-tie of the stacker rack
(1).
7. A container according to claims 1 to 6,
characterized in
that at least two worm helices (55) running in side-by-side relationship are provided
between which are seated fluidizing blades (56) in the direction of the longitudinal
axis (32) of the container (31) in staggered relatioshhip with respect to one another.
8. A container according to claim 7, characterized in that the pitch of the worm helices
(55) is decreasing toward the discharge bottom (37).
9. A container according to claims 1 to 8,
characterized in
that the suction pipe discharge (68) also with the container (31) in rotating condition,
is guided downwardly, that the bottom end (73) thereof terminates in a bulk collecting
chamber (58) and that the upper end thereof is in communication with a rotating passage
(67) guided through the discharge bottom (37) at the outer end of which is seated
a suction nozzle (78) for the solid matter pump.
10. A container according to claim 9,
characterized in that the rotating passage (67) comprises a bearing pipe (60) protruding
into the interior of the container (31) and having an outer flange (61) flanged to
a booster ring (40) of the central opening (38) of the discharge bottom (37), and
a passage pipe (62) rotatably and closely disposed in the bearing pipe (60).
11. A container according to claims 9 and 10,
characterized in that attached to the outer end of the passage pipe (62) protruding
beyond the outer flange (61) of the bearing pipe (60) is the torque support (76) supported
against the stacker rack (1).
12. A container according to claims 9 to 11,
characterized in that the suction nozzle (78) includes a flange (79), which, by inserting
a locking member (94), is fixed by screws (80) to the torque support (76).
13. A container according to claim 9, characterized in that the upper end (68a) of the
suction pipe (68) is rigidly connected to a plug head (72) which is seated on the
part of the passage pipe (62) protruding beyond the inner flange (63) of the bearing
pipe (60).
14. A container according to claim 13, characterized in that the suction pipe (68) is
composed of suction tubes (70) of rectangular cross-section (71), and that secured
to the bottom area thereof is a contact roller (35) rolling on the discharge bottom
(37).
15. A container according to claims 13 and 14,
characterized in that the feed-in and flow-off edges of the suction pipe (68) and
the plug head (72) thereof are surrounded by the rim (99) of triangular cross-section.
16. A container according to claims 1 to 8,
characterized in that the discharge means is a mechanical evacuator (81) including
a blade arrangement (83) attached to the inner side of the discharge bottom (37),
and that the passage through the discharge bottom (37) is a rotating passage (82)
to the outer end of which is connected a discharge opening (87) and to the inner end
of which is connected a bulk discharge means (85,90,91), with the filling opening
(86) being disposed at the top.
17. A container according to claim 16,
characterized in that the bulk discharge means includes a passage pipe (90,91) inwardly
expanded in sharp-edge manner, the expanding ring (92) of which formed as a bearing
and sealing ring is in abutment with the inner bearing and sealing circuit ring (88b)
of the blade rim (88), with the outwardly protruding passage tube (90) being provided
with an outer flange (100) on which is flanged the torque support (79) supported against
the stacker rack (1).
18. A container according to claims 16 and 17,
characterized in that the discharge opening (87) is disposed below the center in the
front plate of the torque support (76) provided with a locking member (94), and that,
within the bulk discharge means (90,91), it is in communication with the filling opening,
through a feed pipe (85) which, in pulverulent dusts, toward the discharge opening
(87), is expanded in trumpet-type manner.
19. A container according to claims 16 to 18,
characterized in that the blade arrangement (83) includes at least one discharge blade
having a dipper edge (84) which, in th bulk collecting chamber (58) extends in concurrence
with the inner surface (34) of the container (31).
20. A container according to claim 19,
characterized in that the blade arrangement (83) comprises a plural number of discharge
blades formed from arcuate plates (102) welded to the discharge bottom (37), the dipper
ends (84a) of which tangentially terminate in the inner surface (34) of the container
(31) and of the discharge bottom (37), the discharge ends (84b) of which are disposed
vertically over the expanded passage pipe section (91) of the bulk discharge means
and which are limited, through blocking plates (103) against the interior of the container
(31).
21. A container according to claims 1 to 8,
characterized in that the discharge means is a mechanical evacuator (105) including
a blade pipe (106), the discharge end (107,115) of which is coaxialyl guided through
the discharge bottom (37) and comprises an end flange (108) screwed to the booster
ring (40) of the central opening (38), and the filling end (109) of which is configured
as a blade in tangential abutment with the inner surface (34) of the container (31).
22. A container according to claims 8 to 21 characterized in that an outwardly expanding
discharge pipe (112) adapted to be closed by a sleeve nut (113) is fixed to the outer
surface of the end flange (108).
23. A container according to claims 21 and 22,
characterized in that the cross-section of the blade pipe (106) between the filling
end (109) and the discharge end (107,115) is expanded, preferably in trumpet-type
manner.
24. A container according to claims 1 to 6,
characterized in that the gas supply (43, 43a) includes a distributing section (43a)
secured to the center (41) of the pressure equalizing bottom (39) and is connected,
through radially outwardly guided connecting conduits (44), to gas passages (45) leading
into the interior of the container (31), and to the part (43) of which, stationary
relative to the stacker rack (1), is connected a gas conduit (24).
25. A container according to claim 24,
characterized in that the gas conduit (24) is connected to air or gas bottles (21)
disposed in the stacker rack (1), or to an air inlet valve (27).
26. A container according to claims 24 and 25,
characterized in that each gas passage (45) is combined with a check valve (46,47)
which respectively opens in the upper area of the circulation track for a predetermined
gassing period.
27. A container according to claim 26,
characterized in that the check valve (46) comprises an actuating ram (47) which,
for the duration of the gassing period. is in abutment with a controlling cam.
28. A container according to any one or more of the preceding claims,
characterized in that disposed within the container (31) is an oxygen metering point
(59) which is in electrical switch connection with switching valves (22) on the gas
bottles (21).
29. A container according to any one or more of the preceding claims,
characterized in that the torque support (76) cooperates with an emergency cutout
(77) in the circuit of the rotary motor (8).
30. A container according to any one or more of the preceding claims,
characterized in that it is grounded over the stacker rack (1).
31. A container according to any one or more of the preceding claims,
characteirzed in that the filling nozzles (54), the evacuators (66,81,105) and the
pressure equalizing means (42) are of a configuration gas-tight againsjt the atmosphere.
1. Porte-container (31) tubulé pour des marchandises en vrac, particulièrement pour des
poussières très fines, qui est disposé dans un chevalet stapleur (1) et qui peut étre
tourné autour de son axe longitudinal par une commande rotative, à la surface extérieure
(33) duquel sont fixé deux roues de roulement (35,36) pour des rouleaux, l'un fonds
de porte-container (37) duquel étant combiné avec un dispositif d'évacuation (66,68)
comportant un passage pour les marchandises à vrac guidé à travers d'une ouverture
centrale (38) du fond d'évacuation et un fond à compensation de pression (39) ayant
un dispositif à passage de gaz (43,45,44) opposé le fond d'évacuation, et une hélice
à vis (55) étant fixée à la surface intérieure duquel, l'hélice transportant à une
rotation du porte-container (31) les marchandises à vrac au dispositif d'évacuation
(66,81),
caractérisé en ce que chaque roue de roulement (35,36) coopère avec quatre rouleaux
(6,11;7) disposés dans chaque coin d'un cadre de roulement (5,10) quadrangulaire formant,
en mème temps, un porte-component du chevalet-stapleur (1), qu'au moins un raccord
de remplissage (54) est prévu dans la surface extérieure (33) du porte-container,
que le dispositif de décharge (66,81,105) comporte un support de couple (76) supporté
contre le chevalet-stapleur qui est combiné ou avec un nez d'aspiration (68) raccordée
à une pompe à matière solide ou avec un dispositif à pelle (83,106), et que le dispositif
à compensation de pression (42) comporte des passages de gaz (45) assis sur le bord
extérieur (39a) du fond de compensation de pression (39).
2. Porte-container selon la revendication 1,
caractérié en ce que les quatre rouleaux coopérant avec chaque roue de roulement (35,36)
sont des poulies ou des rouleaux d'appui (6,11), et qu'une roue dentée/engrenage à
chaine (25,16) est prévu dont la roue de commande (25) est disposée autour de l'ouverture
(38) centrale du fond d'évacuation (37).
3. Porte-container selon la revendication 1,
caractérisé en ce que chaque roue de roulement (35,36) coopère avec trois poulies
ou rouleaux d'appui (6,11) et une roue de commande (7), et qu'au moins une des roues
de commande (7) disposées dans chacun des coins du cadre de roulement (5,10) est raccordée
à la commande de tour (8,9).
4. Porte-container selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'au moins une roue de roulement (35,36) est formée tellement qu'elle
guide axialement, en coopération avec les poulies ou rouleaux d'appui (6,11), le porte-container
(31) en cas de rotation.
5. Porte-container selon les revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que la commande de tour (8,9) comporte un démultiplicateur (9) en
communication rotatoire (17) avec une manivelle d'un cric (18).
6. Porte-container selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'une cale de freinage (50) de porte-container supérieure et inférieure
est prévue pour chaque fond de porte-container (37,39), cale de freinage étant opposée,
dans la position de transport du porte-container (31), chaque fois à une cale de freinage
(51) du chevalet stapleur, fixée à un renforcement diagonal supérieur respectivement
inférieur du chevalet-stapleur (1).
7. Porte-container selon les revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'au moins deux hélices à vis (55) mouvant l'un à côté de l'autre
sont prevues, entre lesquelles sont assises, dans la direction de l'axe longitudinal
(32) du porte-container (31) des pelles à fluidisation (56) de manière off-set l'un
vers l'autre.
8. Porte-container selon la revendication 7,
caractérisé en ce que le pas des hélices à vis (55) décroit vers le fond de décharge
(37).
9. Porte-container selon les revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la tubulure d'aspiration (68) aussi avec le porte-container
(31) en rotation est guidée vers le bas, que son extrémité (73) inférieure termine
dans une chambre de reprise de marchandises à vrac (58), et que son extrémité supérieure
est raccordée à un passage de tours (67) guidé à travers du fond de décharge (37)
à l'extrémité extérieure duquel est assis une buse d'aspiration (78) pour la pompe
à matière solide.
10. Porte-container selon la revendication 9,
caractérisé en ce que le passage de tour (67) comporte un tube coussinet (60) faisant
saillie au intérieur du porte-container (31) et ayant une bride extérieure (61) bridée
à une roue de renforcement (40) de l'ouverture central (38) du fond de décharge (37),
et un tuyau de passage (62) disposé dans le tube coussinet (60) de manière tournante
et compacte.
11. Porte-container selon les revendications 9 et 10,
caractérisé en ce que le support de couple (76) supporté contre le chevalet-stapleur
(1) est fixé sur l'extrémité, extérieure du tube de passage (62) faisant saillie de
la bride extérieure (61) du tube coussinet (60).
12. Porte-container selon les revendications 9 à 11,
caractérisé en ce que la buse d'aspiration (78) comporte une bride (79) fixée, en
disposant un membre d'arrêt (94), par des vis au support de couple (76).
13. Porte-container selon la revendication 9,
caractérisé en ce que l'extrémité supérieure (68a) du nez d'aspiration (68) est fermement
raccordée à tête relevable (72) qui est assise sur la partie du tube de passage (62)
faisant saillie de la bride intérieure (63) du tube coussinet (60).
14. Porte-container selon la revendication 13,
caracérisé en ce que le nez d'aspiration (68) comporte des tubes d'aspiration (70)
disposés en parallèle et ayant des sections rectangulaires (71) et qu'un rouleau de
pression (35) déroulant sur le fond de décharge (37) est fixé à sa partie inférieure.
15. Porte-container selon les revendications 13 et 14,
caractérisé en ce que les arêtes d'amentée et de décharge du nez d'aspiration (68)
et sa tête relevable (72) sont entournées par un bord (99) de section triangulaire.
16. Porte-container selon les revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que le dispositif de décharge est un évacuateur (81) mécanique comportant
un dispositif à pelle (83) fixé au coté intérieure du fond de décharge (37), et que
le passage à travers du fond de décharge (37) est un passage de tour (82) à l'extrémité
exterieur duquel est raccordé une ouverture de décharge (87) et à l'extrémité intérieure
duquel est raccordée un dispositif à décharge de marchandises à vrac (85,90,91) ayant
une ouverture de chargement (86) disposée en haut.
17. Porte-container selon la revendication 16,
caractérisé en ce que le dispositif à décharge de marchandises à vrac comporte un
tube de passage (90,91) s'étendant à l'intérieur à arète vive, dont l'anneau d'éxtension
(92) sous forme d'anneau coussinet et joint porte à l'anneau coussinet ou joint (88b)
du cercle de roulement (88) et au tube de passage (90) faisant saillie à l'extérieur
est prévu une bride extérieure (100) à laquelle est bridée le support couple (79)
supporté contre le chevalet-stapleur (1).
18. Porte-container selon les revendications 16 et 17,
caractérisé en ce que l'ouverture de décharge (87) est disposée sous le centre dans
la plaque avante du support couple (76) prévu d'un membre d'arrêt (94), et qu'elle
est raccordée dans le dispositif à décharge de marchandises à vrac (90,91) à l'ouverture
de chargement (86) à travers d'un tube de transport (85) qui en cas de poussières
très fines est elargi de maniere trompette vers l'ouverture de décharge (87).
19. Porte-container selon les revendications 16 à 18,
caractérisé en ce que le dispositif à pelle (83) comporte au moins une pelle à décharge
ayant une arête à augets (84) s'étendant dans la chambre à reprise de marchandises
à vrac (58) en paralle'le à la surface intérieure (34) du porte-container (31).
20. Porte-container selon la revendication 19,
caractérisé en ce que le dispositif à pelle (83) comporte plusieurs de pelles de décharge
formées de lames (102) arquées et soudées au fond de décharge (37) dont les extrémités
à augets (84a) tangentiellement terminent dans la surface intérieure (34) du porte-container
(31) et du fond de décharge (37), dont les extrémités de décharge (84b) sont disposées
en sens vertical vis-à-vis la partie du tube de passage (91) du dispositif à décharge
de marchandises à vrac et qui sont limitées contre l'intérieur du porte-container
par des lames d'arrêt (103).
21. Porte-container selon les revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que le dispositif à décharge est un évacuateur (105) mécanique ayant
un tube à pelle (106) dont l'extrémité de décharge (107,115) est guidée de manière
coaxiale à travers du fond de décharge (37) et comporte une bride terminale (108)
vissée à l'anneau de renforcement (40) de l'ouverture centrale (38) et dont l'extrémité
de chargement (109) est sous forme de pelle portant tangentiellement à la surface
intérieure (34) du porte-container (31).
22. Porte-container selon les revendications 8 à 21,
caractérisé en ce qu'un tube de décharge (112) s'étendant à l'extérieure et fermable
par un écrou-chapeau (113) est fixé à la surface extérieure de la bride terminale
(108)
23. Porte-container selon les revendications 21 et 22,
caractérisé en ce que la section du tube à pelle (106) s'étend entre son extrémité
de chargement (109) et son extrémite de décharge (107,115), préférablement de manière
de trompette.
24. Porte-container selon les revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que le feeder de gaz (43,43a) comporte une pièce de distribution
(43a) fixée au centre (41) du fond de compensation de pression (39) et raccordée à
travers de conduits de raccordement (44) radialement guidés vers l'extérieur aux passage
de gaz (45) à l'intérieure du porte-container (31) dont la partie (43) stationnaire
relatif au chevalet-stapleur (1) est raccordée à un conduit de gaz (24).
25. Porte-container selon la revendication 24,
caractérisé en ce que le conduit de gaz (24) est raccordé aux cylindres à air ou gaz
(21) disposés dans le chevalet-stapleur (1), ou à une soupape à l'entrée d'air (27).
26. Porte-container selon les revendications 24 et 25,
caractérisé en ce que chaque passage de gaz (45) est combiné avec une soupape d'arrêt
(46,47) chaque fois ouvrant dans la partie supérieure du circuit pendant un laps de
temps de gazeification préditerminé.
27. Porte-container selon la revendication 26,
caractérisé en ce que la soupape d'arrêt (46) comporte un tige-poussoir (47) qui porte
pendant le laps de temps de gazeification à une came de commande (47a).
28. Porte-container selon l'une ou plusieurs de revendications précédentes,
l'oxygène est prévu dans le porte-container (31) qui est dans connexion de commande
électrique avec des soupapes de commande (22) sur les cylindres de gaz (21).
29. Porte-container selon l'une ou plusieurs de revendications précédentes,
caractérisé en ce que le support de couple (76) coopère avec un interrupteur de sûreté
(77) dans le circuit du moteur vireur (8).
30. Porte-container selon l'une ou plusieurs de revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est mis à terre vis-à-vis le chevalet-stapleur (1).
31. Porte-container selon l'une ou plusieurs de revendications précédentes,
caractérisé en ce que les tubulures de remplissage (54), les dispositifs de décharge
(66, 81,105) et le dispositif de compensation de pression (42) sont formés étanche
aux gaz vis-à-vis l'atmosphère.