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(11) |
EP 0 289 715 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.06.1990 Patentblatt 1990/23 |
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Anmeldetag: 18.02.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05B 5/00 |
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Schwenkbare Handhabe für Türen, Klappen oder Deckel von Fahrzeugen
Pivoting handle for the doors, wings or lids of vehicles
Poignée pivotante pour porte ou couvercle de véhicule automobile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.04.1987 DE 3712376
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.11.1988 Patentblatt 1988/45 |
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Patentinhaber: DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT |
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70327 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Honer, Gerhard
D-7252 Weil der Stadt 5 (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 194 725 US-A- 2 649 322
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DE-C- 3 444 898 US-A- 4 261 077
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung befaßt sich mit einer schwenkbaren Handhabe für Türen, Klappen oder
Deckel vor Fahrzeugen, bestehend aus einer im wesentlichen flächenbündig in die zugeordnete
Fahrzeugfläche eingepaßten Griffplatte, die in einer fixierten Ruhestellung eine zugehörige
Griffmulde vollständig abdeckt, und die aufgrund einer Wippenlagerung beim Drücken
auf eine in einem Abstand zur Schwenkachse verlaufende Randzone aus ihrer Flächenebene
in eine erhabene Bedienstellung herausschwenkbar ist, in der sie bei Schwenkbelastung
in gleicher Bewegungsrichtung durch anschlagende Mittel gegen ein weiteres Herausschwenken
gesperrt ist.
[0002] Eine derartige, von einer Griffplatte gebildete Handhabe geht aus der US-PS 2,649,322
bereits als bekannt hervor, die eine Kombination dieser Griffplatte mit einem federbelasteten
Schnappverschluß einer Tür offenbart.
[0003] Hierbei besteht eine Wirkverbindung zwischen der Griffplatte und einem Schnappriegel
des Schnappverschlusses dadurch, daß ein hinter der Schwenkachse der Griffplatte angeordneter,
etwa senkrecht zur Flächenebene der Griffplatte von dieser auskragender Mitnehmerarm
durch eine Aussparung im Bodenbereich der Griffmulde hindurch in eine keilförmige
Ausnehmung des Schnappriegels eingreift. Somit ergibt sich eine wechselseitige Abhängigkeit
des Schnappriegelvorschubs von der Schwenkstellung der Griffplatte.
[0004] Dieser Umstand hat zur Folge, daß die Griffplatte sowohl beim Öffnungsvorgang als
auch beim Schließvorgang der Tür eine übereinstimmende Schwenkbewegung aus der Griffmulde
heraus ausführen muß.
[0005] Diese Zwangsbewegung ist auch relativ unproblematisch, wenn die Tür als seitlich
angeschlagender Türflügel ausgebildet ist. In solchen Fällen kann zum Öffnen der Tür
das Handhabenende der Griffplatte nach dem Hineindrücken des gegenüberliegenden Randzonenendes
von der Bedienperson umgriffen und weiter ausgeschwenkt werden, wobei die Tür nach
dem Aufheben der Raststellung des Schnappriegels hinter dem zugeordneten Schließblech
an der Griffplatte aufgezogen werden kann. Zum Schließen der Tür ist eine sinnvolle
Nutzung der Griffplatte nur dadurch möglich, daß das randzonenseitige Ende der Griffplatte
- wie bereits beim Öffnungsvorgang - in die Griffmulde hineingedrückt wird. Da die
Griffplatte unter einer Federbelastung in ihrer Ruhestellung gehalten ist, läßt sie
sich jedoch erst dann hineindrücken, wenn der Schnappriegel am Schließblech anliegt,
so daß "Gegendruck" ausgeübt wird. Eine wirkliche Handgriffunktion übt die Griffplatte
jedoch dabei nicht aus, zumal sich die Tür auch durch Druck auf ihre Seitenfläche
griff plattenunabhängig ohne Schwierigkeiten ins Schloß drücken läßt.
[0006] Muß die Tür jedoch zum Öffnen bzw. Schließen in ihrer oder parallel zu ihrer Flächenebene
bewegt werden, wie dies beispielsweise bei Schiebetüren der Fall ist, so läßt sich
die Tür mittels der bekannten Griffplatte nur in einer der beiden vorgesehenen Bewegungsrichtungen
mit der erforderlichen Bedienkraft beaufschlagen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße, schwenkbare
Handhabe dahingehend weiterzuentwickeln, daß sie zum Übertragen der Bedienkräfte auf
Türen, Klappen oder Deckel von Fahrzeugen in beiden einander entgegengesetzten Bewegungsrichtungen
beim Öffnen bzw. Schließen der Türen, Klappen oder Deckel besser geeignet ist.
[0008] Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Griffplatte durch Drücken
auf zwei einander gegenüberliegende Randzonen wechselweise in entgegengesetzte Bedienpositionen
überführbar ist und daß die Griffplatte in der Ruhestellung und in beiden Bedienpositionen
mittels einer Rasteinrichtung arretiert ist, wobei die Rasteinrichtung eine griffplattenfeste
Rastscheibe umfaßt, die mit mindestens einem griffmuldenfest angeordneten Rastmittel
zusammenwirkt.
[0009] Durch diese Auslegung eröffnet sich die Möglichkeit, daß eine Griffplatte durch Wechsel
ihrer Bedienposition in beiden Bewegungsrichtungen als vollwertiger Handgriff für
die Bedienkraftübertragung zur Verfügung steht, ohne daß hierdurch die erwünschte
flächenbündige Einbaulage in ihrer Ruhestellung beeinträchtigt werden würde.
[0010] Die Breitenerstreckung der Griffplatte kann dabei so bemessen werden, daß die Bedienperson
die Griffplatte mit Daumendruck auf die Randzone etwas hineindrückt bis das aus der
Griffmulde herausgeschwenkte Ende mit den übrigen Fingern der Hand umgriffen werden
kann. Dadurch geht der Ausschwenkvorgang der Griffplatte ohne zweimaliges Zugreifen
der Hand bzw. ohne Zweihandbedienung in die Vorschubübertragung über.
[0011] Aus den Ansprüchen 2 bis 22 gehen vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Erfindungsidee
hervor.
[0012] Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer zeichnerischen
Darstellung näher erläutert.
[0013] Die Zeichnung stellt in
Figur 1 einen handhabenseitigen Flächenbereich einer seitlichen Gepäckraumklappe eines
Omnibusaufbaus in einer Außenansicht und in
Figur 2 einen Vertikalschnitt durch diesen Flächenbereich gemäß der Linie 11-11 in
Figur 1 dar.
[0014] Eine Gepäckraumklappe 1 eines Omnibusaufbaus ist in nicht näher dargestellter Weise
in einer Seitenwand des Omnibusaufbaus versenkt angeordnet. Zum Öffnen der Gepäckraumklappe
1 ist diese zunächst um eine horizontale Achse im Bereich ihrer unteren Stirnfläche
etwas aus der Flächenebene der Omnibusseitenwand herausschwenkbar und anschließend
auf einem Schiebeführungssystem in ihrer aufgestellten Ebene hochschiebbar.
[0015] Zum Schließen der Gepäckraumklappe 1 ergibt sich die Umkehrung dieses Bewegungsablaufs.
[0016] Um diesen Bewegungsablauf beim Öffnen und Schließen der Gepäckraumklappe 1 manuell
in diese einleiten zu können, ist als Außenhandhabe eine Griffplatte 2 vorgesehen,
die im unteren Bereich der Gepäckraumklappe 1 mittig angeordnet ist.
[0017] Die Griffplatte 2 weist eine etwa rechteckige Grundform auf und ist im wesentlichen
flächenbündig in die Außenbeplankung 3 der Gepäckraumklappe 1 integriert, solange
sie sich in der dargestellten Ruhestellung befindet. Hierzu ist sie in einer auf die
Außenabmessungen der Griffplatte 2 abgestimmten Griffmulde 4 versenkt angeordnet.
Diese Griffmulde 4 wird einerseits von einem um etwa 90 Grad umgekanteten Rand der
Außenbeplankung 3, der der Umfangsfläche der Griffplatte 2 unter Ausbildung eines
schmalen Spaltes 5 gegenüberliegt, und andererseits von einer Griffmuldenschale 6
begrenzt, die sich griffmuldenseitig flächenbündig an den umgekanteten Rand der Außenbeplankung
3 anschließt. Bei der Griffmuldenschale 6 handelt es sich um eine tiefgezogene Blechhalbschale
mit halbzylindrischem lichten Querschnitt, die auf einem Trägerblech 7 der Gepäckraumklappe
1 befestigt ist. Auf der diametrischen Querschnittslinie der Griffmuldenschale 6 liegt
exakt mittig eine horizontale Schwenkachse 8 für die Griffplatte 2, so daß diese um
ihre Mittellängsachse schwenkbar ist.
[0018] Um zu erreichen, daß die Griffplatte 2 nicht durch den lichten Querschnitt der Griffmulde
4 hindurchschwenkbar ist, ist die Griffmuldenschale 6 auf Höhe der Schwenkachse 8
mit einer Eindrückung 9 versehen, die sich über die gesamte Länge der Griffmuldenschale
6 erstreckt. Diese Eindrückung 9 verläuft spiegelbildlich zur Mittellängsebene der
Griffmuldenschale 6, wobei sie sich unter satteldachförmiger Gestaltung in die Richtung
der Schwenkachse 9 erhebt, so daß der Schwenkweg der Griffplatte 2 durch die Eindrückung
9 in beiden Bewegungsrichtungen eingeschränkt ist. Die Dachflächen bilden hierbei
jeweils Anschlagflächen 10, die mit den gegenüberliegenden, rückwärtigen Seitenflächen
der Griffpiatte 2 zusammenwirken. Da die Anschlagflächen 10 hier einen Winkel von
etwa 120
° einschließen, ergibt sich daraus für die Schwenkauslage der Griffplatte 2 in beiden
Ausklapprichtungen der Griffplatte 2 jeweils ein Aufstellwinkel von ca. 60
° bezogen auf die Flächenebene der Außenbeplankung 3. Zur Vermeidung metallischer Klappgeräusche
beim Überführen der Griffplatte 2 in ihre herausgeklappten Bedienpositionen ist auf
beiden rückwärtigen Flächen der Griffplatte 2 je eine gummielastische Pufferleiste
11 befestigt, die erhaben aufliegt.
[0019] Somit ist eine hinreichende Anschlagdämpfung gegeben, die eine Bildung von Klappgeräuschen
beim Verschwenken der Griffplatte 2 wirksam verhindert.
[0020] Gegebenenfalls kann auf anschlagdämpfende Zusatzeinrichtungen auch ganz verzichtet
werden, wenn die Griffmuldenschale 6 aus einem Werkstoff mit großer Eigendämpfung
z.B. aus Kunststoffen besteht.
[0021] Da die Schwenkachse 8 gegenüber der Außenbeplankung 3 nach innen versetzt verläuft,
ergibt sich trotz eines relativ spitzen Aufstellwinkels der Griffplatte 2 von etwa
60
° bereits eine sichere Abstützung für die kraftübertragende Bedienhand, die bei umgriffenem
herausgeschwenktem Endbereich der Griffplatte 2 ein müheloses Verschieben der Gepäckraumklappe
1 in beiden in ihrer Ebene liegenden Vorschubrichtungen zuläßt.
[0022] Um den Bedienkomfort weiter zu erhöhen, sind oben- und untenseitige Randflächen 12
ballig abgerundet und gehen in rückwärtige Keilflächen 13 über, durch die sich die
Griffplatte 2 in Breitenrichtung gesehen von den Randflächen 12 ausgehend zunehmend
verdickt, bis sie im Mittelbereich ihre maximale Bautiefe erreicht. Durch diese Gestaltung
können die hintergreifenden Finger der Bedienperson fast senkrecht zur Flächenebene
der Außenbeplankung 3 auf der zu beaufschlagenden Keilfläche 13 zur Anlage kommen,
während die Bedienhand unter Umgriff der zugeordneten Randfläche 12 dem erwünschten
Vorschub der Gepäckraumklappe 1 entsprechend frei bewegbar bleibt. Der dadurch erzielte
Bedienkomfort entspricht nahezu dem eines stationären Griffbügels, der auf der Gepäckraumklappe
1 aufliegend, umlaufend umgriffen werden kann.
[0023] Da die Griffplatte 2 in der Umströmung der Busseitenwand liegt und sich zudem im
bodennahen Bereich befindet, kann es bei ungünstiger Witterung zu Verschmutzungen
der Grifmulde 4 sowie der gesamten Griffplatte 2 kommen.
[0024] Um ein unnötiges Verschmutzen der Bedienhand bei der Betätigung der Gepäckraumklappe
1 zu verhindern, ist auf den Randflächen 12 und den diese verbindenden Randstirnflächen
eine umlaufende Elastomer-Dichtung 14 befestigt, die bei in der Ruhestellung befindlicher
Griffplatte 2 den Spalt 5 dichtend überbrückt. Dadurch sind die rückwärtigen Flächen
der Griffplatte 2 und die Griffmulde 4 vor Verschmutzungen durch aufgewirbeltes Schmutzwasser
und dgl. wirksam geschützt.
[0025] Durch die Wahl einer entsprechend weichen Gummimischung z.B. Moosgummi für die Elastomer-Dichtung
wird der Umgriff der Griffplatte 2 dadurch kaum beeinträchtigt.
[0026] Es muß allerdings weiterhin in Kauf genommen werden, daß die Außenfläche der Griffplatte
2 weiterhin einer Verschmutzung unterliegt, die jedoch nur noch vorwiegend den Daumen
der Bedienhand betrifft und die wegen der guten Zugänglichkeit unproblematisch ist.
[0027] Die Außenfläche der Griffplatte 2 ist in drei Zonen aufgegliedert, die sich jeweils
über die gesamte Länge der Griffplatte 2 erstrecken.
[0028] Es handelt sich dabei um eine obere und untere Randzone 15, die zur Druckbeaufschlagung
für den Daumen der Bedienhand gedacht sind und daher höhenversetzt zur Schwenkachse
8 verlaufen.
[0029] Zwischen den Randzonen 15 liegt spiegelbildlich zur Mittellängsebene der Griffplatte
2 eine Signalzone, die von einem flächenbündig in die Griffplatte 2 versenkten Rückstrahler
16 aus Kunstglas gebildet ist. Der Rückstrahler 16 ermöglicht, insbesondere bei an
die Fahrzeugfarbe angepaßter Griffplatte 2, ein leichtes Auffinden derselben sowie
eine eindeutige Abgrenzung zu den Randzonen 15. Zudem ergibt sich bei hochgeschobener
Gepäckraumklappe 1 eine Warnsignalwirkung für andere Verkehrsteilnehmer bei Dunkelheit.
[0030] Zur weiteren Erleichterung der Griffplattenbedienung sind die Randzonen 15 mit einer
rutschhemmenden Profilierung versehen. Diese Profilierung wird von erhabenen Längsrippen
17 gebildet, die parallel zur Unterkante bzw. Oberkante des Rückstrahlers 16 verlaufen,
und die in einem geringen Abstand voneinander nebeneinander herlaufen. Die Länge der
Längsrippen 17 jeder der Randzonen 15 ist so abgestuft, daß im Mittelbreich der Randzonen
15 gelegene Bediensymbole gebildet werden, die in Dreiecksform die Vorschubrichtungen
der Gepäckraumklappe 1 mit der Schwenkrichtung der Griffplatte 2 verknüpfen. Der Dreieckpfeil
der oberen Randzone 15 weist daher nach oben und der unteren Randzone 15 nach unten.
[0031] Orientiert sich die Bedienperson daher an dem für die angestrebte Vorschubrichtung
der Gepäckraumklappe 1 stehendem Bediensymbol, so wird sein Daumendruck auf die gewählte
Randzone 15 automatisch zum Herausschwenken der Griffplatte 2 in die gewünschte Bedienposition
führen.
[0032] Damit während des Verschwenkvorganges der Griffplatte 2 nicht permanent die Vorspannung
einer Belastungsfeder mitüberwunden werden muß, ist zwischen der Schwenklagerung der
Griffplatte 2 und der Gepäckraumklappe 1 eine Rasteinrichtung angeordnet, die die
Griffplatte 2 in ihrer Ruhestellung und in ihren beiden Bedienpositionen arretiert.
Hierzu ist an zwei stirnseitige Lagerarme 18 der Griffplatte 2 jeweils eine kreissegmentförmige
Rastscheibe 19 angeformt, deren Umfangsfläche beim Schwenken der Griffplatte 2 auf
einer Kreisbahn um die Schwenkachse 8 mitbewegbar ist, wobei die Umfangsfläche über
den Schwenkweg der Griffplatte 2 im wesentlichen im lichten Querschnitt der Griffmulde
4 verbleibt. Den drei angestrebten Rastpositionen entsprechend sind aus der Umfangsfläche
der beiden Rastscheiben 19 jeweils drei Rastvertiefungen 20 ausgespart. Jeder der
Rastvertiefungen 20 weist einen übereinstimmenden lichten Querschnitt auf, der von
einer etwa U-förmigen Längsnut gebildet wird.
[0033] Den beiden Rastscheiben 19 zugeordnet ist auf den Anschlagflächen 10 je eine blattfederartige
Rastfeder 21 an einem Ende befestigt. Von diesem Befestigungsbereich kragt ein freier
Federschenkel aus, der endseitig halbkreisförmig abgebogen ist, wobei sein äußerer
Biegeumfang auf Höhe der Schwenkachse 8 auf dem Umfang der Rastscheibe 19 unter Vorspannung
anliegt. Der Durchmesser der halbkreisförmigen Biegeösen ist dabei so auf den lichten
Querschnitt der Rastvertiefungen 20 abgestimmt, daß ein zwischen beiden in den Raststellungen
bestehender Formschluß durch Drehbeaufschlagung der Rastscheiben 19 in beiden Richtungen
dadurch aufgehoben werden kann, daß die Rastfedern 21 gegen ihre Federbelastungsrichtung
auf den Umfang der Rastscheiben 19 hochgefördert werden.
[0034] Bei einer Betätigung der Griffplatte 2 hat dies zur Folge, daß zunächst bis zum Aufheben
der Raststellung die Vorspannung der Rastfedern 21 überdrückt werden muß, und daß
danach bis zum Erreichen der angestrebten Rastposition nur noch die Reibungskräfte
zwischen den Federschenkeln und dem Umfang der Rastscheiben 19 überwunden werden müssen.
Dies wirkt sich vorteilhaft auf die für die Handhabung erforderlichen Bedienkräfte
aus, so daß der vorgesehene Wechsel der Bedienpositionen der Griffplatte 2 aus der
dargestellten Ruheposition in die durch unterbrochene Linien angedeuteten herausgeklappten
Bedienpositionen ohne weiteres mittels Daumendruckes realisierbar ist.
[0035] Zur Lagerung der Griffplatte 2 ist, insbesondere aus Gewichtsgründen, keine durchgehende
Achse erwünscht. Sie ist daher an beiden Stirnseiten auf einem Achsstummel 22 gelagert,
die die Stirnflächen der Griffmuldenschale 6 durchsetzend in nicht dargestellter Weise
klappenseitig drehgelagert sind. Um eine präzise definierte Schwenkachse 8 zu erhalten,
sind die Achsstummel 22 massiv ausgeführt und reichen beidseitig ein Stück in die
Baulänge der Griffplatte 2 hinein, wobei sie das Vollmaterial der als Lagerarme angeformten
Rastscheiben 19, vollständig durchsetzen. Falls die Griffplatte 2 zudem zur Entriegelung
eines zugeordneten Schlosses ausgenutzt werden soll, muß der dazu herangezogene Achsstummel
22 drehfest mit der Griffplatte 2 verbunden sein. Auf dem klappenseitigen Ende des
Achsstummels 22 kann in diesem Fall beispielsweise ein Auslösenocken 23 drehfest gehaltert
sein, der mit einem Schloßauslösehebel 24 eines Drehfallenschlosses zusammenwirkt.
Wird bei einer solchen Anordnung die Griffplatte 2 im Uhrzeigersinn geschwenkt, so
wird der Schloßauslösehebel 24 in Tiefenrichtung der Gepäckraumklappe 1 verschoben,
wodurch das zugeordnete Schloß ausgelöst wird und in seine Freigabestellung schnappt.
[0036] Zusätzlich zur beschriebenen Ausführungsform ist es ebenfalls denkbar, die Griffplatte
2 unter motorischem Drehantrieb des griffplattenfesten Achsstummels 22 aus ihrer Ruhestellung
in die herausgeklappten Bedienpositionen zu verfahren.
[0037] Ein derartiger Stellvorgang kann beispielsweise mittels eines bistationären pneumatischen
Stellmotors erfolgen, der von einer Bidruckpumpe einer Zentralverriegelungsanlage
mitbeaufschlagt werden kann.
[0038] Eventuell kann ein Zentralverriegelungselement, das zum Wechsel der Sicherungsstellung
des zugeordneten Schloßhebelwerkes der Gepäckraumklappe 1 genutzt ist, gleichzeitig
zum Herausklappen der Griffplatte 2 in die Öffnungsposition herangezogen werden.
[0039] Schließlich ist es im Zusammenhang mit einem motorischen Drehantrieb der Griffplatte
2 darüber hinaus denkbar, die beschriebene Rasteinrichtung entfallen zu lassen, und
die vorgesehenen Raststellungen durch arretierte Endlagen des oder der Stellmotoren
zu ersetzen.
1. Schwenkbare Handhabe für Türen, Klappen oder Deckel von Fahrzeugen, bestehend aus
einer im wesentlichen flächenbündig in die zugeordnete Fahrzeugfläche eingepaßten
Griffplatte (2), die in einer fixierten Ruhestellung eine zugehörige Griffmulde (6)
vollständig abdeckt, und die aufgrund einer mittigen Wippenlagerung beim Drücken auf
eine in einem Abstand zur Schwenkachse (22) verlaufende Randzone aus ihrer Flächenebene
in eine erhabene Bedienstellung herausschwenkbar ist, in der sie bei Schwenkbelastung
in gleicher Bewegungsrichtung durch anschlagende Mittel gegen ein weiteres Herausschwenken
gesperrt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffplatte (2) durch Drücken auf zwei
einander gegenüberliegende Randzonen (15) wechselweise in entgegengesetzte Bedienpositionen
überführbar ist, und daß die Griffplatte (2) in der Ruhestellung und in beiden Bedienpositionen
mittels einer Rasteinrichtung arretiert ist, wobei die Rasteinrichtung eine griffplattenfeste
Rastscheibe (19) umfaßt, die mit mindestens einem, griffmuldenfest angeordneten Rastmittel
(Rastelement 21) zusammenwirkt.
2. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Querschnitt
der Griffmulde (4) von einer halbzylindrischen Griffmuldenschale (6) begrenzt ist,
deren hinter der Schwenkachse (8) liegender Bodenbereich derart mit einer dachförmigen
Erhebung versehen ist, daß die rückwärtigen Flächen der Griffplatte (2) in beiden
Bedienpositionen auf der zugeordneten Anschlagfläche (10) der Erhebung abgestützt
sind.
3. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dachförmige
Erhebung von einer erhaben in die Griffmulde (4) auskragenden Eindrückung (9) der
Griffmuldenschale (6) gebildet ist.
4. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den rückwärtigen Flächen der Griffplatte (2) und den korrespondierenden Anschlagflächen
(10) jeweils anschlagdämpfende Mittel vorgesehen sind.
5. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als anschlagdämpfendes
Mittel jeweils eine gummielastische Pufferleiste (11) vorgesehen ist.
6. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die bei der Bedienung der Tür, Klappe oder des Deckels (1) umgriffenen
Randflächen (12) der Griffplatte (2) ballig ausgebildet sind und in rückwärtige Keilflächen
(13) übergehen.
7. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Umfangsflächen der Griffplatte (2) und der die Umfangsfläche
einfassenden Umgebungsfläche ein umlaufender Spalt (5) vorgesehen ist, der mittels
eines elastomeren Dichtelementes (14) überbrückt ist.
8. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastscheibe (19) kreissegmentförmig gestaltet ist, wobei deren
Umfangsfläche beim Schwenken der Griffplatte (2) auf einer Kreisbahn um die Schwenkachse
(8) bewegbar ist, und wobei aus der Umfangsfläche der Rastscheibe (19) Rastvertiefungen
(20) ausgespart sind, in die ortsfest angeordnete, federbelastete Rastmittel eingreifen.
9. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß drei vorgesehenen
Raststellungen entsprechend drei Rastvertiefungen (20) vorgesehen sind, in die das
gleiche Rastelement (21) eingreift.
10. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement
(21) von einer Blattfeder gebildet ist, die mit einem ösenartig geformten, unter Vorspannung
auf dem Umfang der Rastscheibe (19) anliegenden Endbereich in gegenstückig geformte
Rastvertiefungen (20) einrastet.
11. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastscheibe (19) an die Griffplatte (2) angeformt ist.
12. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehereren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (8) von zwei Achsstummeln (22) definiert ist.
13. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Achsstummel
(22) zugeordnet jeweils eine Rastscheibe (19) vorgesehen ist, die von diesem durchsetzt
ist.
14. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, das mindestens
einer der Achsstummel (22) drehfest mit der Griffplatte (2) verbunden ist.
15. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß unter Ausnutzung
der Drehbewegung des griffplattenfesten Achsstummels (22) im Zuge der Ausschwenkbewegung
der Griffplatte (2) ein zugeordneter Verriegelungsmechanismus der Tür, Klappe oder
des Deckels (1) auslösbar ist.
16. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Griffplatte (2) unter motorischem Drehantrieb des griffplattenfesten Achsstummels
(22) in seine Bedienpositionen verfahrbar ist.
17. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehereren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die niederzudrückenden Randzonen (15) der Griffplatte (2) rutschhemmend
profiliert sind.
18. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Profilierung
mehrere erhabene Längsrippen (17) vorgesehen sind, die in einem geringen Abstand parallel
zueinander verlaufen.
19. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profilierung der Randzonen (15) Bediensymbole für die Griffplatte (2) ausbildet.
20. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Profilierung
beider Randzonen (15) nur über ein pfeilförmiges Tastfeld erstreckt.
21. Schwenkbare Handhabe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die außenliegende Fläche der Griffplatte (2) mit reflektierenden
Mitteln versehen ist.
22. Schwenkbare Handhabe nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß in die Außenfläche
der Griffplatte (2) ein Rückstrahler (16) eingelassen ist, der die Außenfläche der
Griffplatte (2) bis zu den Randzonen (15) abdeckt.
1. Poignée pivotante pour portes, trappes ou couvercles de véhicules, comprenant une
plaque-poignée (2) ajustée essentiellement à fleur dans la surface coordonnée du véhicule,
plaque-poignée qui recouvre complètement un creux de poignée (6) associé dans une
position de repos fixée et que l'on peut faire pivoter, en raison d'un montage à bascule
par son milieu, depuis le plan de sa surface, jusqu'à une position saillante de service,
en appuyant sur une zone marginale s'étendant à distance de l'axe de pivotement (22),
position de service dans laquelle elle est empêchée de pivoter davantage vers l'extérieur,
par des moyens de butée, lorsqu'elle est sollicitée dans le même sens de pivotement,
caractérisée en ce que l'on peut faire passer la plaque-poignée (2) alternativement
dans des positions de service opposées en appuyant sur deux zones marginales (15)
situées l'une à l'opposé de l'autre et que la plaque-poignée (2) est arrêtée, dans
la position de repos et dans les deux positions de service, au moyen d'un dispositif
d'arrêt qui comprend un disque d'arrêt (19) solidaire de la plaque-poignée et qui
coopère avec au moins un moyen d'arrêt (élément d'arrêt 21) disposé fixe par rapport
au creux de poignée.
2. Poignée selon la revendication 1, caractérisée en ce que la section intérieure
du creux de poignée (4) est délimitée par une coquille de creux de poignée (6) de
forme semi-cylindrique, dont la région de fond située derrière l'axe de basculement
(8) est pourvue d'une élévation en dièdre, de manière que les faces arrière de la
plaque-poignée (2) soient appuyées, dans les deux positions de service, sur la face
de butée (10) associée de l'élévation.
3. Poignée selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élévation en dièdre
est formée par un enfoncement (9) de la coquille de creux de poignée (6), enfoncement
qui crée une saillie dans le creux de poignée (4).
4. Poignée selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que des moyens amortissant
la venue en butée sont prévus entre les faces arrière de la plaque-poignée (2) et
les faces de butée (10) correspondantes.
5. Poignée selon la revendication 4, caractérisée en ce que les moyens d'amortissement
sont constitués chacun par une barrette-tampon (11) possédant une élasticité analogue
à celle du caoutchouc.
6. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce que les surfaces de bord (12) de la plaque-poignée (2) autour desquelles vient
se placer la main lors de la manoeuvre de la porte, de la trappe ou du couvercle (1),
ont une forme bombée et se raccordent à des faces arrière en coin (13).
7. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce qu'une fente circonférentielle (5) est prévue entre les surfaces périphériques
de la plaque-poignée (2) et la surface qui les entoure et la borde, fente qui est
fermée au moyen d'un élément d'étanchéité (14) en élastomère.
8. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce que le disque d'arrêt (19) affecte la forme d'un segment de cercle, la surface
périphérique de ce disque étant déplaçable suivant un trajet circulaire autour de
l'axe de pivotement (8) lors du pivotement de la plaque-poignée (2) et la surface
périphérique du disque d'arrêt (19) présentant des évidements formant des crans d'arrêt
(20), dans lesquels pénètrent des moyens d'arrêt disposés fixes et chargés par ressort.
9. Poignée selon la revendication 8, caractérisée en ce que trois crans d'arrêt (20)
sont prévus, correspondant à trois positions d'arrêt et dans lesquels pénètre le même
élément d'arrêt (21).
10. Poignée selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'élément d'arrêt (21)
est formé par un ressort en forme de lame pourvu d'une portion extrême conformée à
la façon d'un oeillet, qui s'applique sous précontrainte contre le pourtour du disque
d'arrêt (19) et pénètre avec un effet de verrouillage dans des crans d'arrêt (20)
de forme complémentaire.
11. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce que le disque d'arrêt (19) est formé sur la plaque-poignée (2).
12. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce que l'axe de pivotement (8) est défini par deux tourillons (22).
13. Poignée selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'un disque d'arrêt (19)
est coordonné à chacun des tourillons (22) et est traversé par le tourillon correspondant.
14. Poignée selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que l'un au moins
des tourillons (22) est solidarisé en rotation avec la plaque-poignée (2).
15. Poignée selon la revendication 14, caractérisée en ce que, au cours du mouvement
de pivotement vers l'extérieur de la plaque-poignée (2), le mouvement de rotation
du tourillon (22) solidaire de la plaque-poignée est utilisé pour déverrouiller un
mécanisme de verrouillage coordonné de la porte, de la trappe ou du couvercle (1).
16. Poignée selon la revendication 14 ou 15, caractérisée en ce que la plaque-poignée
(2) peut être amenée à ses positions de service par l'entraînement en rotation du
tourillon (22) solidaire de la plaque-poignée au moyen d'un moteur.
17. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce que les zones marginales (15) à enfoncer de la plaque-poignée (2) sont pourvues
d'un profilage antidérapant.
18. Poignée selon la revendication 17, caractérisée en ce que le profilage est constitué
de plusieurs nervures longitudinales (17) saillantes qui s'étendent parallèlement
à une faible distance l'une de l'autre.
19. Poignée selon la revendication 17 ou 18, caractérisée en ce que le profilage des
zones marginales (15) forme des symboles pour la manoeuvre de la plaque-poignée (2).
20. Poignée selon la revendication 19, caractérisée en ce que le profilage des deux
zones marginales (15) s'étend seulement sur une plage d'appui ayant la forme d'une
flèche.
21. Poignée selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en
ce que la surface externe de la plaque-poignée (2) est pourvue de moyens réfléchissants.
22. Poignée selon la revendication 21, caractérisée en ce qu'un catadioptre (16) est
encastré dans la surface externe de la plaque-poignée (2) et couvre cette surface
externe jusqu'aux zones marginales (15).
1. Swivel handle for doors, flaps or lids of vehicles, consisting of a handle plate
(2) which is essentially flush fitted In the associated vehicle surface and which,
when in a fixed inoperative position, completely covers an associated handle recess
(6) and which, by virtue of a rocker bearing arrangement, can be swivelled, when pressing
on an edge zone running at a distance from the swivel axis (22), out of its surface
plane into a raised operative position in which it is locked by stopping means to
prevent further outward swivelling in the event of a swivel load in the same direction
of movement, characterised in that the handle plate (2) can be transferred alternately
into opposite operative positions by pressing on two edge zones (15) lying opposite
one another, and that the handle plate (2) is detained in the inoperative position
and in the two operative positions by means of a locking device, the locking device
comprising a locking wheel (19) which is fixed to the handle plate and which cooperates
with at least one locking means (locking element 21) fixed to the handle recess.
2. Swivel handle according to Claim 1, characterised in that the clear opening of
the handle recess (4) is limited by a semicylindrical recessed handle shell (6) of
which the bottom area lying behind the swivel axis (8) is provided with a roof-shaped
elevated section in such a manner that in both operative positions the rear faces
of the handle plate (2) are supported on the associated stop face (10) of the elevated
area.
3. Swivel handle according to Claim 2, characterised in that the roof-shaped elevated
section comprises an indentation (9) in the recessed handle shell (6) projecting upwardly
into the handle recess (4).
4. Swivel handle according to Claim 2 or 3, characterised in that cushioning means
are provided between each of the rear faces of the handle plate (2) and the corresponding
stop faces (10).
5. Swivel handle according to Claim 4, characterised in that a rubber buffer strip
(11) is provided in each case as the cushioning means.
6. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised in
that the edge surfaces (12) of the handle plate (2) which are gripped when operating
the door, flap or lid (1) are spherically shaped and pass into rear wedg surfaces
(13).
7. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised in
that between the peripheral faces of the handle plate (2) and the face surrounding
and bordering the peripheral face there is provided an encircling gap (5) which is
bridged by means of an elastomer sealing element (14).
8. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised in
that the locking wheel (19) is shaped like the segment of a circle, the circumferential
surface of which wheel being movable in a circular path about the swivel axis (8)
when swivelling the handle plate (2), and there being produced in the dircumferential
surface of the locking wheel (19) locking recesses (20) in which rigidly positioned
spring-loaded locking means engage.
9. Swivel handle according to Claim 8, characterised in that there are provided three
provided locking positions corresponding to three locking recesses (20) in which the
same locking element (21) engages.
10. Swivel handle according to Claim 9, characterised in that the locking element
(21) comprises a leaf spring, which, with an eye-shaped end section bearing against
the circumference of the locking wheel (19) during pretensioning, snap engages into
correspondingly shaped locking recesses (20).
11. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised
in that the locking wheel (19) is moulded to the handle plate (2).
12. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised
in that the swivel axis (8) is defined by two axle stubs (22).
13. Swivel handle according to Claim 12, characterised in that each of the axle stubs
(22) is associated with a locking wheel (19) through which the axle stub extends.
14. Swivel handle according to Claim 12 or 13, characterised in that at least one
of the axle stubs (22) is non-rotatably connected to the handle plate (2).
15. Swivel handle according to Claim 14, characterised in that an associated locking
mechanism of the door, flap or lid (1) can be triggered using the rotary movement
of the axle stub (22) fixed to the handle plate in the course of the outward swivelling
movement of the handle plate (2).
16. Swivel handle according to Claim 14 or 15, characterised in that the handle plate
(2) can be moved into its operative positions using a rotary motor drive of the axle
stub (22) fixed to the handle plate.
17. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised
in that the edge zones (15) of the handle plate (2) which are to be depressed are
provided with a non-slip profiling.
18. Swivel handle according to Claim 17, characterised in that the profiling is provided
in the form of a plurality of raised longitudinal ribs (17) running a short distance
from and parallel to one another.
19. Swivel handle according to Claim 17 or 18, characterised in that the profiling
of the edge zones (15) forms symbols for operating the handle plate (2).
20. Swivel handle according to Claim 19, characterised in that the profiling of the
two edge zones (15) extends only over an arrow-shaped contact area.
21. Swivel handle according to one or more of the preceding Claims, characterised
in that the outlying face of the handle plate (2) is provided with reflective means.
22. Swivel handle according to Claim 21, characterised in that a reflector (16) is
fitted into the outer face of the handle plate (2), covering this outer face of the
handle plate (2) as far as the edge zones (15).
