[0001] Die Erfindung betrifft ein Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät mit einer elektrischen
Tür- oder Torbetätigungs-Vorrichtung, mit einem wahlweise in einer Ein- oder Ausstellung
bringbaren Schlüsselschalter zum Einschalten der Tür- oder Torbetätigungsvorrichtung
und mit einer Kodiertastatur, die auf ein einen zweiten Schalter aufweisendes Relais
einwirkt und dieses nur nach Eintippen einer vorbestimmten Tastenkombination für eine
vorbestimmte Zeit erregt.
[0002] Es sind schon durch Schlüsselschalter betätigbare Torsteuerungen beispielsweise für
durch eine Motor in die Öffnungs- oder Schließstellung fahrbare Garagentore bekannt.
Die durch den Schlüsselschalter betätigten Schalter weisen im allgemeinen zwei Schaltstellungen
auf, von denen eine für den öffnungsvorgang und die andere für den Schließvorgang
verwendet wird. Die Schaltstellungen können durch Drehen des in den Schlüsselschalter
eingesteckten Schlüssel in der einen oder der anderen Richtung angesteuert werden
(siehe z. B. DE-PS 22 08 019).
[0003] Ein Problem bei derartigen Torbetätigungsschaltgeräten besteht darin, daß sie mit
einem Nachschlüssel unbefugt betätigt werden können, oder daß das Schlüsselschaltergehäuse
aufgebrochen werden kann, um auf diese Weise eine unbefugte Betätigung des Schalters
zu ermöglichen.
[0004] Aus der DE-OS 29 22 262 ist ferner ein Kodierschaltgerät zum Ent- und Verriegeln
von Türen mit einer Kodiertastatur bekannt, mit dem ein Elektromagnet einer Türverriegelungsvorrichtung
betätigt werden kann. Dieses Kodierschaltgerät besitzt einen gewöhnlichen Ein- und
Ausschalter, um das Kodierschaltgerät mit einer Spannungsquelle zu verbinden. Über
die Kodiertastatur kann bei eingeschaltetem Kodierschaltgerät ein Kode eingegeben
werden, der von dem Gerät mit einem Soll-Kode verglichen wird, wobei bei Übereinstimmung
der beiden Kode der Magnet über einen von einer an die Kodiertastatur angeschlossene
Kodierlogik beaufschlagten Schalter betätigt wird.
[0005] Bei derartigen Kodierschaltgeräten besteht nun ein Problem darin, daß jede Person,
die den Kode kennt, die Tür jederzeit entriegeln und damit öffnen kann.
[0006] Bekannt ist auch eine in der DE-OS 35 06 315 beschriebene Panzertür, deren einzelne
Betätigungsvorrichtungen von einer Steuerschaltung beaufschlagt werden. Die Steuerschaltung
ist dabei mit einer Bedienungsvorrichtung verbunden, die eine Kodiertastatur, einen
Kodekartenleser und ein mechanisch betätigbares Schlüsselschloß aufweist. Bei dieser
bekannten Vorrichtung liefern die Kodiertastatur, der Kodekartenleser und das Schlüsselschloß
Steuersignale unmittelbar an eine relativ komplizierte elektronische Steuerschaltung,
deren Ausgangssignal die Steuerung der Betätigungsvorrichtung der Panzertür bewirken.
[0007] Weiter ist aus der GB-Z Elektor, Vol. 8, Juli-August 1982, No. 7/8, Seiten 7 - 66,
ein automatisches schlüsselloses Sicherungssystem für Kraftfahrzeuge bekannt. Das
Sicherheitssystem besteht aus einem Schalter, der in dem Zündkreis eingebaut ist und
durch eine Kodierlogik über ein Relais geschlossen werden kann. Mit diesem Schalter
ist ein Schlüsselschalter in Reihe geschaltet, so daß der Zündstromkreis an zwei Stellen
unterbrochen werden kann. Für das Betreiben des Kraftfahrzeuges muß sowohl eine bestimmte
Zahlenkombination in der richtigen Reihenfolge in die Kodierlogik eingegeben werden
als auch der Schlüsselschalter geschlossen sein. Kodierlogik und Schlüsselschalter
stehen somit in engem funktionellen Zusammenhang, denn der Relaisschalter darf solange
nicht geöffnet werden, wie der Schlüsselschalter geschlossen ist.
[0008] Eine ähnliche Anordnung ist auch aus der DE-Z, Elektronik Industrie, Nr. 11, 1980,
Seite 50 bekannt, in der ein elektronisches Schloß zum Sichern von Fahrzeugen beschrieben
wird. Das elektronische Schloß weist eine von einer Kodiertastatur betätigbare Kodierlogik
auf, die ein Relais ansteuert, dessen Schaltkontakte in der Versorgungsleitung der
Zündung eines Fahrzeuges liegt. Ein Schlüsselschalter kann dabei ein Freigabesignal
an die Kodierlogik anlegen, so daß auch hier die Kodierlogik und der Schlüsselschalter
eng verknüpft sind. Mit der Kodierlogik kann außerdem eine Türbetätigungsvorrichtung
beaufschlagt werden.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Tür- und Torbetätigungs-Kodierschaltgerät
zu schaffen, dessen eine doppelte Sicherheit gewährleistende und unabhängig voneinander
arbeitende Sicherheitsvorrichtungen eine einfache Anpassung an verschiedene Betätigungsarten
ermöglichen.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0011] Durch die erfindungsgemäße Reihenschaltung des Schlüsselschalters mit den Schaltkontakten
des Relais läßt sich je nach Wahl des Schlüsselschalters unterschiedlich verwendbare
Kodierschaltgeräte schaffen. Dabei kann das Kodierschaltgerät z.B. bei Verwendung
eines Tastschalters so ausgebildet werden, daß bei jedem Öffnen die Kenntnis des Kodes
als auch ein entsprechender Schlüssel erforderlich ist. Damit können nur Personen,
die den Kode kennen und den zugehörigen Schlüssel besitzen, die Tür öffnen.
[0012] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß der Schlüsselschalter
in seiner Schließstellung verrastbar ist. Durch Austausch des Schlüsselschalters mit
einer Taststellung gegen einen Rastschalter mit zwei Raststellungen läßt sich das
Kodierschaltgerät auf einfachste Weise ohne Änderung der Kodierlogik so ausbilden,
daß die Kodiertastatur für eine bestimmte beliebige Zeit scharf gemacht werden kann.
[0013] Auf diese Weise ist es z.B. möglich, daß bei Ausstattung einer Tür mit einem derartigen
Kodierschaltgerät der Schlüsselschalter am Abend in die Aus-Stellung gebracht wird,
so daß dann auch Personen , beispielsweise Betriebsangehörige, die den richtigen Kode
für die Kodiertastatur kennen, die Tür durch Eintippen der richtigen Kodezahl nicht
öffnen können. Erst wenn beispielsweise der Betriebsleiter am nächsten Morgen mittels
des passenden Schlüssels den Schlüsselschalter wieder in die Ein-Stellung bringt,
können alle Personen, die die richtige Kodezahl kennen, durch deren Eintippen in die
Tastatur die Tür wieder öffnen.
[0014] Hierdurch wird es also ermöglicht, die Kodiertastatur wahlweise scharf zu machen
oder außer Betrieb zu setzen.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Relais über
eine monostabile Schaltstufe angesteuert.
[0016] In Anwendung auf ein Türbetätigungs-Kodierschaltgerät mit einem elektromagnetischen
Türöffner ist dabei zweckmäßig vorgesehen, daß die monostabile Schaltstufe eine für
das Öffnen der Tür nach der Betätigung der Kodiertastatur ausreichende Zeitkonstante
besitzt. Die Zeitkonstante beträgt dabei 2s bis 4s und insbesondere 3s.
[0017] Bei Anwendung auf ein Torbetätigungs-Kodierschaltgerät mit einem umsteuerbaren Toröffnungs-
und -schließmotor ist erfindungsgemäß vorzugsweise vorgesehen, daß die monostabile
Schaltstufe eine für den Öffnungs- bzw. Schließvorgang des Tores ausreichende Zeitkonstante
besitzt und der erste Schalter zwei Schaltstellungen für die Betätigung des Türöffnungs-
und -schließmotors in Öffnungs- bzw. Schließrichtung aufweist.
[0018] Die Zeitkonstante beträgt hierbei vorteilhafterweise 10s bis 70s, insbesondere 20s
bis 60s, bevorzugt 30s bis 40s.
[0019] Bei dieser Ausführungsform ist eine doppelte Sicherheit dadurch gewährleistet, daß
der Schlüsselschalter durch Betätigen der Kodiertastatur für die vorbestimmte Zeit
scharf gemacht wird. Nur innerhalb dieser Zeit kann mittels des Schlüsselschalters
das Tor geöffnet und geschlossen werden. Anschließend fällt das Relais wieder ab,
und der Schlüsselschalter wird außer Betrieb gesetzt.
[0020] In Anwendung auf ein Torbetätigungs-Kodierschaltgerät mit einem umsteuerbaren Toröffnungs-
und -schließmotor kann die Erfindung aber auch so ausgestaltet werden, daß das Relais
über eine bistabile Schaltstufe angesteuert ist, daß an der Kodiertastatur zwei unterschiedlich
farbige Anzeigeleuchten für den momentanen Schaltzustand der bistabilen Schaltstufe
vorgesehen sind, und daß der Schlüsselschalter zwei Schaltstellungen für die Betätigung
des Toröffnungs- und -schließmotors in Öffnungs- bzw. Schließrichtung aufweist. Auf
diese Weise ist es z.B. möglich, daß mittels der Kodiertastatur eine Person, die den
Kode kennt den Schlüsselschalter scharf machen oder abschalten kann, so daß Personen,
die einen entsprechenden Schlüssel besitzen dann bei scharf gemachtem Schlüsselschalter
das Tor öffnen oder schließen können. Dabei kann vorteilhafterweise jederzeit erkannt
werden, in welchem Schaltzustand sich die Kodierlogik befindet, wodurch ein unbeabsichtigtes
Scharfmachen des Schlüsselschalters verhindert wird.
[0021] Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß der Schlüsselschalter ein Tastschalter ist.
[0022] Besonders vorteilhaft ist es bei allen Ausführungsformen der Erfindung, wenn der
Schlüsselschalter und die Kodiertastatur an der Frontwand eines gemeinsamen Gehäuses
angeordnet sind, welches neben der zu betätigenden Tür bzw. neben dem zu betätigenden
Tor angebracht ist. Um die Sicherheit eines erfindungsgemäßen Kodierschaltgerätes
auch gegenüber gewaltsamen Eingriffen weiter zu vergrößern, ist ferner bei einer Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, daß die Kodiertastastaturlogik das Relais mit dem Schalter
in einem vom an der Tür oder dem Tor angeordneten Gehäuse getrennten, an von der Vorderseite
der Tür oder des Tores unzugänglicher Stelle angeordneten weiteren Gehäuse untergebracht
sind.
[0023] Um das erfindungsgemäße Kodierschaltgerät möglichst kompakt auszubilden, zeichnet
sich eine weitere Ausführungsform der Erfindung dadurch aus, daß die Stromversorgung
für den Türöffner in das weitere Gehäuse integriert ist.
[0024] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische blockschaltbildartige Ansicht eines an einer Tür angeordneten Tür-Kodierschaltgerätes,
- Fig. 2
- eine entsprechende schematische Ansicht eines an einem auf- und abfahrbaren Tor angeordneten
Torbetätigungs-Kodierschaltgerätes,
- Fig. 3
- ein Schaltbild der an die Kodiertastatur angeschlossenen Elektronik und der angeschlossenen
Kodiertastaturlogik für ein Torbetätigungs-Kodierschaltgerät mit einer bistabilen
Kippstufe nach Fig. 2 und
- Fig. 4
- eine Abwandlung der Schaltung nach Fig. 3 zur Verwirklichung einer monostabilen Arbeitsweise.
[0025] In allen Figuren bezeichnen gleiche Bezugszahlen entsprechende Bauelemente.
[0026] Nach Fig. 1 ist an einer mittels eines Knaufes 24 zu öffnenden Tür 18 ein elektromagnetisch
betätigter und nur schematisch angedeuteter Türöffner 14 angeordnet. Neben dem Türrahmen
ist auf derjenigen Seite der Tür 18, von der sie geöffnet wird, ein quaderförmiges
Gehäuse 23 angeordnet, auf dessen Frontseite übereinander eine Kodiertastatur 17 mit
beispielsweise neun Tasten 1 bis 9 und darüber ein Schlüsselschalter 11 angeordnet
sind, welcher durch ein Profilhalbzylinderschloß 25 in das ein Sicherheitsschlüssel
26 einsteckbar ist, betätigt werden kann.
[0027] In einem weiteren Gehäuse 27 ist eine Kodiertastaturlogik 16 angeordnet. Das Gehäuse
27 ist an einer von der Tür 18 entfernten, von außen nicht zugänglichen Stelle angeordnet,
so daß unbefugte Personen die Kodiertastenlogik 16, die in ihr enthaltene monostabile
Schaltstufe 15, das angeschlossene Relais 12 und den von diesem betätigten Schalter
13 nicht manipulieren können.
[0028] Innerhalb des Gehäuses 27 befindet sich auch die von einem nicht dargestellten Netzanschluß
gespeiste Stromversorgung 22 für die Elektronik der Kodiertastatur 17 und den Türöffner
14.
[0029] Eine Stromversorgungsleitung 28 verbindet die Stromversorgung 22 mit der Kodiertastaturlogik
16, während von der Stromversorgung 22 eine Leitung 29 zum einen Pol des Türöffners
14 führt. Der zweite Pol der Stromversorgung 22 ist über den Relais-Schalter 13 und
der Leitung 30 zu dem vom Profilhalbzylinderschloß 25 betätigten ersten Schalter 11
geführt, dessen anderer Pol über eine Leitung 31 mit dem zweiten Anschluß des Türöffners
14 verbunden ist. Die Schalter 11, 13 liegen also in Reihe und stellen so eine UND-Verknüpfung
dar.
[0030] Die monostabile Kippstufe 15 weist eine Zeitkonstante von etwa 3 sec. auf.
[0031] Die Arbeitsweise des anhand von Fig. 1 beschriebenen Türbetätigungs-Kodierschaltgeräts
ist wie folgt:
Bei ausgeschaltetem ersten Schalter 11 ist der Türöffner 14 abgeschaltet, und zwar
auch dann, wenn durch Eintippen der richtigen Kodierzahl in die Kodiertastatur 17
der zweite Relais-Schalter 13 geschlossen sein sollte. Personen, die den richtigen
Kode für die Kodiertastatur 17 kennen, sind also nicht in der Lage, den Türöffner
14 zu betätigen.
[0032] Erst wenn eine befugte Person den Schlüssel 26 in das Profil-Halbzylinderschloß 25
einführt und ihn in seine Schaltrast-Schließstellung dreht, so daß der erste Schalter
11 geschlossen wird, kann durch Eintippen der richtigen, z.B. vierstelligen Kodezahl
in die Kodiertastatur 17 die monostabile Schaltstufe 15 in Schließstellung gebracht
werden, so daß das Relais 12 anzieht und den zweiten Schalter 13 für eine durch die
Zeitkonstante der monostabilen Schaltstufe 15 vorgegebene kurze Zeit von z.B. 3 sec.
schließt. Nunmehr zieht der Anker des Türöffners 14 die Falle aus der entsprechenden
Vertiefung im Türflügel zurück, so daß durch Drücken bzw. Ziehen am Knauf 24 die Tür
18 geöffnet werden kann.
[0033] Nachdem der Schlüsselschalter 11 in die Einschalt-Raststellung gebracht wurde, kann
der Schlüssel 26 wieder abgezogen werden, so daß der erste Schalter 11 so lange in
der Schließstellung verbleibt, bis der Schlüssel 26 erneut in das Schloß 25 eingeführt
und der Schalter 11 wieder in die Offenstellung umgeschaltet wird. Anschließend wird
der Schlüssel wieder abgezogen, und der Schalter 11 bleibt in der Offenstellung. Nunmehr
ist die Kodiertastatur 17 wieder außer Betrieb gesetzt.
[0034] Das in Fig. 2 schematisch dargestellte Torbetätigungs-Kodierschaltgerät ist neben
einem hoch- und niederfahrbaren Garagen-Tor 19 angeordnet. Die Kodiertastatur 17 und
das Profilhalbzylinderschloß 25 befinden sich wieder an der Frontseite eines Gehäuses
23, welches neben der Elektronik der Kodiertastatur 17 auch noch den vom Schlüsselschalter
25 betätigten ersten Schalter 11′ enthält, der im Unterschied zum Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 jedoch zwei Schaltstellungen aufweist.
[0035] Während die Elektronik der Kodiertastatur 17 wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig.
1 über ein Kabel 32 mit der Kodiertastaturlogik 16, die wieder in dem getrennten Gehäuse
27 untergebracht ist, verbunden ist, führen von dem zwei Schaltstellungen aufweisenden
ersten Schalter 11′ zwei Leitungen 33 zum Motor 14′ und eine Leitung 34′ zum Schalter
13. Über die Leitungen 35 und 36 sind der Motor 14′ und der Schalter 13 mit dem Netzanschluß
verbunden. Je nachdem, in welcher der beiden Schließstellungen sich der erste Schalter
11′ befindet, wird der Motor 14′ in der einen oder anderen Drehrichtung angetrieben
und das Tor 19 entweder in Öffnungs- oder Schließrichtung bewegt.
[0036] Der durch den Schlüssel 26 betätigte Schlüsselschalter 11′ ist bei dieser Ausführungsform
bevorzugt ein Tastschalter, d.h., daß der Schalter 11′ nur solange geschlossen ist,
wie der Schlüsselschalter 25 in der einen oder der entgegengesetzten Drehrichtung
verdreht und in der verdrehten Stellung gehalten wird. Grundsätzlich ist aber auch
eine Betätigung beim Vorliegen zweier Rast-Schaltstellungen möglich.
[0037] Die Kodiertastaturlogik 16 wirkt wieder auf eine monostabile Schaltstufe 15 ein,
die vorliegend jedoch eine wesentlich längere Zeitkonstante als beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 besitzt, nämlich bevorzugt eine Zeitkonstante von etwa 30 sec.. Über das
Relais 12 wird wieder der in Reihe mit dem ersten Schalter 11′ liegende zweite Schalter
13 angesteuert.
[0038] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 arbeitet wie folgt:
Wenn das Garagentor 19 geöffnet werden soll, so muß die Bedienungsperson zunächst
die vorbestimmte Kodierzahl in die Kodiertastatur 17 eintippen, wodurch über die Kodiertastaturlogik
16 die monostabile Schaltstufe 15 in die Schließstellung umgeschaltet, das Relais
12 erregt und der Schalter 13 geschlossen wird. Dieser Zustand hält jetzt für ca.
30 sec. an.
[0039] Wird nunmehr der Schlüssel 26 in das Profil-Halbzylinderschloß 25 des Schlüsselschalters
11′ eingesteckt und in die Öffnungsstellung gedreht, so wird der Schaltarm des ersten
Schalters 11′ in die Öffnungsstellung der beiden Schaltstellungen bewegt und dort
gehalten. Hierdurch wird der Toröffnungs- und -schließmotor 14′ in Öffnungsstellung
in Drehung versetzt, worauf das Garagentor 19 geöffnet wird. Sobald das Tor 19 die
Offenstellung erreicht hat, wird der Schlüssel 26 wieder in die Mittelstellung bewegt
und abgezogen. Der Stromkreis für den Motor 14′ ist jetzt unterbrochen und die Öffnungsbewegung
hört auf, und zwar auch dann, wenn wegen der noch nicht abgelaufenen Schließzeit der
monostabilen Schaltstufe 15 der Schalter 13 noch geschlossen sein sollte. Der Schalter
13 öffnet jedoch nach 30 sec. .
[0040] Bevor der Schlüsselschalter 25 nach Einstecken des Schlüssels 26 und durch Drehen
in entgegengesetzter Richtung den ersten Schalter 11′ in die Schließ-Schaltstellung
bringt, muß die Kodiertastatur 17 erneut mit der richtigen Kodierzahl beaufschlagt
werden, so daß der zweite Schalter 13 wieder für 30 sec. in Schließstellung gebracht
wird.
[0041] Eine Betätigung des Garagen-Tors 19 mittels des Schlüsselschalters 25 ist also nur
dann möglich, wenn zuvor die richtige Kodierzahl in die Kodiertastatur 17 eingegeben
worden ist.
[0042] In Fig. 2 ist auch noch ein mit einer bistabilen Schaltstufe 15′ arbeitendes Ausführungsbeispiels
in gestrichelten Linien angedeutet. Durch die gestrichelt dargestellten Leitungen
34 wird die bistabile Schaltstufe 15′ mit einer grünen Anzeigelampe 20 bzw. einer
roten Anzeigelampe 21 verbunden. Die grüne Anzeigelampe zeigt die Schließstellung
der bistabilen Schaltstufe 15′ an, bei der das Relais 12 erregt und der zweite Schalter
13 geschlossen ist. Die rote Anzeigelampe 21 leuchtet auf, wenn die bistabile Schaltstufe
15′ sich in der Offenstellung befindet, in der auch der zweite Schalter 13 geöffnet
ist.
[0043] Durch Betätigen der Kodiertastatur 17 wird die bistabile Schaltstufe 15′ einmal in
die Offenstellung und beim nächsten Mal in die Schließstellung usw. überführt, wobei
jeweils eine der beiden Anzeigelampen 20 oder 21 aufleuchtet. Die die Kodiertastatur
17 bedienende Person kann so jeweils vor dem Beaufschlagen der Kodiertastatur 17 erkennen,
ob der zweite, der Sicherheit dienende Schalter 13 geöffnet oder geschlossen ist.
[0044] Nach Fig. 3 beaufschlagt ein aus einem Transformator 35, einem Gleichrichter 36 und
Glättungskondensatoren 37 sowie einem Spannungskonstanthalter 38 bestehendes Stromversorgungsgerät
22 sowohl die Kodiertastatur 17 als auch das Relais 12, welches den zweiten Schalter
13 betätigt. Die Kodiertastaturlogik 16 weist als zentrales Element einen integrierten
Schaltkreis 39 auf, der über ein Verbindungskabel 40 und Kodierschalter 41, 42, 43,
44 mit der Kodiertastatur 17 verbunden ist. Zener-Dioden 45, 46, 47, 48 sorgen für
eine stabile Gleichspannung an den von den Kodierschaltern 41, 42, 43, 44 zum integrierten
Schaltkreis 39 führenden Leitungen.
[0045] Eine weitere Zener-Diode 49 mit einem parallel geschalteten Kondensator 50 ist an
eine Aktivierungsleitung 59 zwischen der Kodiertastatur 17 und dem integrierten Schaltkreis
39 angelegt. Hierdurch wird eine Sperrzeit bei Falscheingabe in die Kodiertastatur
17 definiert.
[0046] Ein parallel zur Zener-Diode 48 geschalteter Kondensator 51 definiert die Zeit, die
für die Eingabe des Kodes in die Kodiertastatur 17 zur Verfügung steht.
[0047] Das Relais 12 wird vom Ausgang des integrierten Schaltkreises 39 über einen Verstärkungstransistor
52 beaufschlagt. Der betreffende Ausgang 53 des integrierten Schaltkreises 39 ist
außerdem über einen Gleichrichter 54 an zwei Schaltverstärker 55 angeschlossen, in
deren beiden Zweigen die Anzeigelampen 20, 21 gemäß Fig. 2 angeordnet sind.
[0048] Außerdem ist an die Kodiertastatur 17 noch ein weiterer Schalttransistor 56 angeschlossen,
in dessen Kollektorkreis ein Summer 57 sitzt, der bei richtiger Eingabe einer Kodierziffer
in die Kodiertastatur 17 ein kurzes akustisches Quittiersignal abgibt.
[0049] In den Kodierschaltern 41, 42, 43, 44 können diejenigen Ziffern eingegeben werden,
die zusammen die vierstellige Kodierzahl ergeben, welche in die Kodiertastatur 17
eingetippt werden muß, um über die Kodiertastaturlogik 16 den zweiten Schalter 13
zu schließen.
[0050] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 besitzt der integrierte Schaltkreis 39 eine
bistabile Schaltfunktion entsprechend der bistabilen Schaltstufe 15′ nach Fig. 2.
[0051] Eine monostabile Schaltfunktion an dem integrierten Schaltkreis 39 kann gemäß Fig.
4 auf einfache Weise dadurch verwirklicht werden, daß an die Schaltausgänge 1 und
9 des Schaltkreises 39 ein RC-Glied 58 mit der gewünschten Zeitkonstanten von z.B.
3 oder 30 sec. angeschlossen wird. Auf diese Weise wird an den Verstärkungstransistor
52 ein Schließsignal vom Ausgang 4 des Schaltkreises 39 nur für die durch das RC-Glied
58 bestimmte Zeit abgegeben. Entsprechend wird das Relais 12 auch nur für die begrenzte
Zeit nach Eingeben der richtigen Kodierzahl in die Kodiertastatur 17 erregt.
1. Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät mit einer elektrischen Tür- oder Torbetätigungsvorrichtung
(14; 14'), mit einem wahlweise in eine Ein- oder Ausstellung bringbaren Schlüsselschalter
(11; 11') zum Einschalten der Tür- oder Torbetätigungsvorrichtung (14; 14') und mit
einer Kodiertastatur (17), die auf ein einen zweiten Schalter (13) aufweisendes Relais
(12) einwirkt und dieses nur nach Eintippen einer vorbestimmten Tastenkombination
für eine vorbestimmte Zeit erregt,
dadurch gekennzeichnet, daß der über die Kodiertastatur (17) betätigte zweite Schalter(13) unabhängig vom
Schlüsselschalter (11, 11') schaltbar ist und daß der zweite Schalter (13) mit dem
Schlüsselschalter (11, 11') in Reihe in der Stromversorgungsleitung (30; 34') für
die Tür- oder Torbetätigungsvorrichtung (14, 14') liegt, so daß diese dann und nur
dann in Betrieb setzbar ist, wenn sowohl der Schlüsselschalter (11; 11') als auch
der zweite Schalter (13) geschlossen sind.
2. Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlüsselschalter (11) in seiner Schließstellung verrastbar ist.
3. Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Relais (12) über eine monostabile Schaltstufe (15) angesteuert ist.
4. Türbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 3
mit einem elektromagnetischen Türöffner als Türbetätigungsvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die monostabile Schaltstufe (15) eine für das Öffnen der Tür (18) nach der Betätigung
der Kodiertastatur (17) ausreichende Zeitkonstante besitzt.
5. Türbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitkonstante 2s bis 4s, insbesondere 3s beträgt.
6. Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 3,
mit einem umsteuerbaren Türöffnungs- und -schließmotor als Torbetätigungsvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß die monostabile Schaltstufe (15) eine für den Öffnungs- bzw. Schließvorgang des
Tores (19) ausreichende Zeitkonstante besitzt und der erste Schalter (11') zwei Schaltstellungen
für die Betätigung des Toröffnungs- und -schließmotors (14') in Öffnungs- bzw. Schließrichtung
aufweist.
7. Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitkonstante 10s bis 70s, insbesondere 20s bis 60s, bevorzugt 30s bis 40s
beträgt.
8. Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 1
mit einem umsteuerbaren Toröffnungs- und -schließmotor als Torbetätigungsvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Relais (12) über eine bistabile Schaltstufe (15') angesteuert ist, daß an
der Kodiertastatur (17) zwei unterschiedlich farbige Anzeigeleuchten (20, 21) für
den momentanen Schaltzustand der bistabilen Schaltstufe (15') vorgesehen sind, und
daß der Schlüsselschalter (11') zwei Schaltstellungen für die Betätigung des Toröffnungs-
und -schließmotors (14') in Öffnungs- bzw. Schließrichtung aufweist.
9. Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlüsselschalter (11') ein Tastschalter ist.
10. Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlüsselschalter (11, 11') und die Kodiertastatur (17) an der Frontwand eines
gemeinsamen Gehäuses (23) angeordnet sind, welches neben der zu betätigenden Tür (18)
bzw. neben dem zu betätigenden Tor (19) angebracht ist.
11. Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kodiertastaturlogik (16) und das Relais (12) mit dem Schalter (13) in einem
vom an der Tür (18) oder dem Tor (19) angeordneten Gehäuse (23) getrennten, an von
der Vorderseite der Tür (18) oder des Tores (19) unzugänglicher Stelle angeordneten
weiteren Gehäuse (27) untergebracht sind.
12. Tür- oder Torbetätigungs-Kodierschaltgerät nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromversorgung (22) für den Türöffner (14) in das weitere Gehäuse (27) integriert
ist.
1. Coded switching device for door or gate actuation comprising an electrical door or
gate actuating device (14; 14') with a key switch (11; 11') which can be selectively
brought into an on or off position for switching on the door or gate actuation device
(14; 14') and with a code keyboard (17) which acts on a relay (12) having a second
switch (13) and only excites this relay for a predetermined time after typing in a
predetermined key combination, characterised in that the second switch (13) which
is actuated via the code keyboard (17) can be switched independently from the key
switch (11, 11') and in that the second switch (13) lies in series with the key switch
(11, 11') in the power supply line (30, 34') for the door or gate actuating device
(14, 14') so that this actuating device can be set in operation and can only be set
in operation when both the key switch (11, 11') and also the second switch (13) are
closed.
2. Coded switching device for door or gate actuation in accordance with claim 1, characterised
in that the key switch (11) can be latched in its closed position.
3. Coded switching device for door or gate actuation in accordance with claim 1 or claim
2, characterised in that the relay (12) is controlled via a monostable switching stage
(15).
4. Coded switching device for door actuation in accordance with claim 3, comprising an
electromagnetic door opener as the door actuation device, characterised in that the
monostable switching stage (15) has a time constant sufficient for the opening of
the door (18) after the actuation of the code keyboard (17).
5. Coded switching device for door actuation in accordance with claim 4, characterised
in that the time constant amounts to from 2 sec. to 4 sec. and in particular to 3
sec.
6. Coded switching device for door actuation in accordance with claim 3 comprising a
reversible door opening and closing motor as the door actuating device, characterised
in that the monostable switching stage (15) has a time constant sufficient for the
opening and closing process of the door (19) and the first switch (11') has two switching
positions for the actuation of the door opening and closing motor (14') in the opening
and closing directions respectively.
7. Coded switching device for door actuation in accordance with claim 6, characterised
in that the time constant amounts to 10 sec. to 70 sec., in particular 20 sec. to
60 sec. and preferably 30 sec. to 40 sec.
8. Coded switching device for door actuation in accordance with claim 1 comprising a
reversible door opening and closing motor as the door actuating device, characterised
in that the relay (12) is controlled via a bistable switching stage (15'); in that
two different coloured display lamps (20, 21) for the instantaneous switching state
of the bistable switching stage (15') are provided at the code keyboard (17); and
in that the key switch (11') has two switch positions for the actuation of the door
opening and closing motor (14') in the opening and closing directions respectively.
9. Coded switching device for door actuation in accordance with claim 8, characterised
in that the key switch (11') is a touch switch.
10. Coded switching device for door or gate actuation in accordance with one of the preceding
claims, characterised in that the key switch (11, 11') and the code keyboard (17)
are arranged at the front wall of a common housing (23) which is attached alongside
the door (18) to be actuated or alongside the gate (19) to be actuated.
11. Coded switching device for door or gate actuation in accordance with one of the preceding
claims, characterised in that the code keyboard logic circuit (16) and the relay (12)
with the switch (13) are accommodated in a further housing (27) at a position inaccessible
from the front side of the door (18) or of the gate (19) separate from the housing
(23) arranged at the door (18) or gate (19).
12. Coded switching device for door or gate actuation in accordance with claim 11, characterised
in that the power supply (22) for the door opener (14) is integrated into the further
housing (27).
1. Appareil de commutation codé destiné à actionner une porte ou un portail, comportant
un dispositif électrique (14, 14') actionnant la porte ou le portail, une serrure
de sécurité (11, 11') transférable au choix en position ouverte ou fermée et servant
à mettre en service le dispositif (14, 14') actionnant la porte ou le portail, ainsi
qu'un clavier de codage (17), qui agit sur un relais (12) présentant un deuxième commutateur
(13) et qui n'excite ce relais qu'après frappe sur le clavier d'une combinaison prédéfinie
et que pour un temps déterminé, caractérisé en ce que le deuxième commutateur (13)
actionné par l'intermédiaire du clavier de codage (17) est commutable indépendamment
de la serrure de sécurité (11, 11') et en ce que le deuxième commutateur (13) se situe
en série avec la serrure de sécurité (11, 11') dans le circuit d'alimentation (30,
34') du dispositif (14, 14') actionnant la porte ou le portail, de manière que ce
dernier dispositif puisse alors être mis en service, si, et seulement si, tant la
serrure de sécurité (11, 11') que le deuxième commutateur (13) sont fermés.
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que la serrure de sécurité (11)
est verrouillable en position de fermeture.
3. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le relais (12) est commandé
par un combinateur monostable (15).
4. Appareil selon la revendication 3, comportant, en guise de dispositif actionnant la
porte, un contact de rupture électromaqnétique de porte, caractérisé en ce que le
combinateur monostable (15) possède une constante de temps suffisante pour l'ouverture
de la porte (18) après mise en oeuvre du clavier de codage (17).
5. Appareil selon la revendication 4, caractérisé en ce que la constante de temps va
de 2 à 4s,s'élève en particulier à 3s.
6. Appareil selon la revendication 3, dont le dispositif actionnant le portail est un
moteur réversible d'ouverture et de fermeture, caractérisé en ce que le combinateur
monostable (15) possède une constante de temps suffisante pour le processus d'ouverture
et de fermeture du portail (19) et en ce que le premier commutateur (11') présente
deux positions de commutation en vue d'actionner le moteur (14') d'ouverture et de
fermeture du portail, en direction d'ouverture ou de fermeture.
7. Appareil selon la revendication 6, caractérisé en ce que la constante de temps va
de 10 à 70s, de 20 à 60s notamment, de 30 à 40s de préférence.
8. Appareil selon la revendication 1 dont le dispositif actionnant le portail est un
moteur réversible d'ouverture et de fermeture, caractérisé en ce que le relais (12)
est commandé par l'intermédiaire d'un combinateur bistable (15'), en ce que, sur le
clavier de codage (17), il est prévu deux lampes témoins (20, 21) de couleurs différentes
indiquant l'état momentané de commutation du combinateur bistable (15') et en ce que
la serrure de sécurité (11') présente deux positions de commutation en vue d'actionner
le moteur (14') d'ouverture et de fermeture du portail en direction d'ouverture et
de fermeture.
9. Appareil selon la revendication 8, caractérisé en ce que la serrure de sécurité (11')
est un commutateur à touches.
10. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la serrure
de sécurité (11, 11') et le clavier de codage (17) sont placés sur le devant d'un
boîtier commun (23), lequel est situé à côté de la porte (18) ou du portail (19) à
actionner.
11. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la logique
du clavier de codage (16) et le relais (12) comportant le commutateur (13) sont placés
dans un autre boîtier (27), séparé de celui (23) situé sur la porte (18) ou le portail
(19), et installé à un emplacement inaccessible depuis la face avant de la porte (18)
ou du portail (19).
12. Appareil selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'alimentation (22) du dispositif
(14) ouvrant la porte est intégré dans l'autre boîtier (27).