[0001] Die Erfindung betrifft einen Trockenrasierapparat mit einem verschiebbaren Rolladen,
der zum wahlweisen Abdecken oder Freigeben einer Siebscherfolie des Trockenrasierapparates
dient und von dem her, bei Verschiebung des Rolladens in Richtung von der Siebscherfolie
weg und vom Rolladen zum Rasieren freigegebener Siebscherfolie, der Motorstromkreis
für den Antrieb des Trockenrasierapparates geschlossen wird, wobei eine solche Lage
des Rolladens durch eine Rast gesichert ist. Ein derartiger Trockenrasierapparat ist
aus der DE-OS 17 03 196 bekannt.
[0002] Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, einen Trockenrasierapparat der eingangs
angeführten Gattung besonders bedienungsfreundlich auszugestalten und Fehlbedienungen
zu verhindern. Erfindungsgemäß ist hiezu vorgesehen, daß bei einem Trockenrasierapparat,
der einen an einem Grundapparat lösbar gehaltenen, die Siebscherfolie tragenden Scherkopfrahmen
aufweist, der Rolladen von der Siebscherfolie her vollständig auf den Grundapparat
schiebbar ist, wobei eine weitere Lage des Rolladens durch eine Rast gesichert ist,
in welcher die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben sind
und vom Rolladen her der Motorstromkreis unterbrochen ist. Trockenrasierapparate,
die einen an einem Grundapparat lösbar gehaltenen, die Siebscherfolie tragenden Scherkopfrahmen
aufweisen, geben einem Benützer eine einfache Möglichkeit, nach Abnahme des Scherkopfrahmens
vom Grundapparat, eine Reinigung vorzunehmen oder die Siebscherfolie auszutauschen.
Solche Trockenrasierapparate sind an sich vielfach bekannt, siehe beispielsweise die
DE-OS 27 50 795. Ein solcher Trockenrasierapparat wird nun mit einem Rolladen zum
wahlweisen Abdecken oder Freigeben einer Siebscherfolie ausgerüstet, der von der Siebscherfolie
her vollständig auf den Grundapparat schiebbar ist, wobei zusätzlich zu der durch
eine Rast gesicherten Lage des Rolladens, in welcher die Siebscherfolie vom Rolladen
zum Rasieren freigegeben, der Motorstromkreis geschlossen und der Trockenrasierapparat
damit zum Rasieren betriebsbereit ist, eine weitere Lage des Rolladens durch eine
Rast gesichert wird, in welcher die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen vom Rolladen
freigegeben sind, aber vom Rolladen her der Motorstromkreis unterbrochen ist. In
dieser weiteren durch eine Rast gesicherten Lage des Rolladens kann dann der Scherkopfrahmen,
unbehindert vom Rolladen, vom Grundapparat abgenommen werden, um den Trockenrasierapparat
zu reinigen oder die Siebscherfolie auszutauschen, ohne daß dabei eine Beschädigung
des Rolladens, des Scherkopfrahmens oder der Siebscherfolie eintreten kann.
[0003] In der Richtung der Verschiebung des Rolladens von der Siebscherfolie weg gesehen,
kann dabei eine solche weitere durch eine Rast gesicherte Lage des Rolladens, in welcher
die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben sind und vom
Rolladen her der Motorstromkreis unterbrochen ist, entweder vor oder nach der durch
eine Rast gesicherten Lage des Rolladens liegen, in welcher die Siebscherfolie vom
Rolladen zum Rasieren freigegeben und vom Rolladen her der Motorstromkreis geschlossen
ist. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn in der Richtung der Verschiebung des
Rolladens von der Siebscherfolie weg gesehen, die weitere durch eine Rast gesicherte
Lage des Rolladens, in welcher die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen vom Rolladen
freigegeben sind und vom Rolladen her der Motorstromkreis unterbrochen ist, vor
der durch eine Rast gesicherten Lage des Rolladens liegt, in welcher die Siebscherfolie
vom Rolladen zum Rasieren freigegeben und vom Rolladen her der Motorstromkreis geschlossen
ist. Auf diese Weise wird ein besonders einfacher konstruktiver Aufbau erhalten, da
nur eine zusätzliche Rast für den Rolladen vorzusehen ist, bevor vom Rolladen her
der Motorstromkreis geschlossen wird, dabei aber die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen
schon vom Rolladen freigegeben sind.
[0004] Weiters hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Rolladen mit einem Sichtfenster
versehen ist, durch welches in den beiden durch eine Rast gesicherten Lagen des Rolladens
am Grundapparat angebrachte Kennzeichnungen für diese Lagen sichtbar sind. Auf diese
Weise wird dem Benützer signalisiert, daß sich der Rolladen tatsächlich in der gewünschten
Lage befindet.
[0005] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen, in welchen zwei Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt sind, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher
erläutert. Fig.1 zeigt einen Trockenrasierapparat mit einem über die Siebscherfolie
geschobenen Rolladen, gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Fig.2 zeigt den Trockenrasierapparat
nach Fig. 1 in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt in der Darstellungsweise von Fig.1 den
Trockenrasierapparat nach Fig.1 mit einer Lage des Rolladens, in welcher die Siebscherfolie
und der Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben sind und vom Rolladen her der Motorstromkreis
geschlossen ist. Fig. 4 zeigt in der Darstellungsweise von Fig.1 den Trockenrasierapparat
nach Fig.1 mit einer weiteren Lage des Rollladens, in welcher die Siebscherfolie und
der Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben und vom Rolladen her der Motorstromkreis
unterbrochen ist, wobei diese weitere Lage des Rolladens, in der Richtung der Verschiebung
des Rolladens von der Siebscherfolie weg gesehen, vor der Lage des Rolladens liegt,
in welcher vom Rollladen her der Motorstromkreis geschlossen ist. Fig. 5 zeigt im
Schnitt ein Detail für eine Ausführungsform einer durch eine Kugel gebildeten Rast
für den Rolladen. Fig. 6 zeigt im Schnitt ein Detail für eine Ausführungsform einer
Betätigung eines Tastschalters vom Rollladen her. Fig.7 zeigt einen Trockenrasierapparat
mit einem über die Siebscherfolie geschobenen Rolladen, gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Fig.8 zeigt den Trockenrasierapparat nach Fig.7 mit einer Lage des Rolladens, in
welcher die Siebscherfolie vom Rolladen freigegeben und vom Rolladen her der Motorstromkreis
geschlossen ist. Fig.9 zeigt den Trockenrasierapparat nach Fig.7 mit einer Lage des
Rolladens, in welcher die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben
sind und vom Rolladen Motorstromkreis unterbrochen ist, wobei diese weitere Lage des
Rolladens, in der Richtung der Verschiebung des Rolladens von der Siebscherfolie
weg gesehen, nach der Lage des Rolladens liegt, in welcher vom Rolladen her der Motorstromkreis
geschlossen ist. Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt eines Trockenrasierapparates gemäß
Fig. 7 mit einem Rolladen, der ein Sichtfenster aufweist, wobei sich der Rollladen
in einer wie in Fig.8 gezeigten Lage befindet. Fig.11 zeigt den gleichen wie in Fig.10
gezeigten Ausschnitt eines Trockenrasierapparates gemäß Fig.7, wobei sich der Rolladen
in einer wie in Fig.9 gezeigten Lage befindet.
[0006] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Trockenrasierapparat, der einen Grundapparat 1 und
einen auf diesen aufgesetzten Scherkopfrahmen 2 aufweist. Der Scherkopfrahmen 2 ist
dabei auf hier nicht näher dargestellte Art und Weise, beispielsweise mit mindestens
einem federnden Rastriegel, lösbar am Grundapparat 1 gehalten. Ein solcher Scherkopfrahmen
dient zur Halterung einer gewölbt verlaufenden Siebscherfolie, die in den Figuren
1 und 2 vollständig durch einen Rolladen 3 abgedeckt ist, um die Siebscherfolie bei
Nichtgebrauch des Trockenrasierapparates zu schützen. Ein solcher Rolladen 3 ist am
Trockenrasierapparat verschiebbar angeordnet, wobei er in am Trockenrasierapparat
vorgesehenen nutförmigen, in den Figuren 1 und 2 durch strichlierte Linien angedeuteten,
Führungen 4 und 5 beidseitig seitlich geführt ist. Wie ersichtlich, ist der Rolladen
3 vom Grundapparat 1 her über den Scherkopfrahmen 2 und die Siebscherfolie schiebbar,
wozu sich die Führungen 4 und 5 für den Rolladen 3 vom Grundapparat 1 her in den Seitenwänden
6 und 7 des Scherkopfrahmens 2 fortsetzen, wo sie dann, an die Wölbung der Siebscherfolie
angepaßt, gekrümmt verlaufen. Soll der Trockenrasierapparat zum Rasieren verwendet
werden, so wird der Rolladen 3 aus seiner in den Figuren 1 und 2 gezeigten Lage auf
den Grundapparat 1 zurückgeschoben, bis er die Siebscherfolie zum Rasieren freigibt,
wie dies Fig.3 zeigt, wobei er im vorliegenden Fall vollständig auf den Grundapparat
1 geschoben ist, so daß auch der Scherkopfrahmen 2 freigegeben ist, an dessen Längsstegen
8 die Siebscherfolie 9 gehalten ist. In dieser durch eine Rast gesicherten Lage des
Rolladens, ist vom Rolladen her der Motorstromkreis für den Antrieb des Trockenrasierapparates
geschlossen, so daß dieser zum Rasieren betriebsbereit ist.
[0007] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Rolladen 3 an seinem von der Siebscherfolie
9 abgewandten Ende eine Griffleiste 10 auf, so daß er einfach von Hand aus zu verschieben
ist. Diese Griffleiste 10 des Rolladens 3 wird sowohl zur Bildung einer Rast für
den Rolladen als auch zum Schließen des Motorstromkreises herangezogen. Zur Bildung
der Rast für den Rolladen 3 weist der Griffteil 10 an seiner dem Apparategehäuse 11
zugewandten Seite zwei mit Abstand nebeneinander liegende, kalottenförmige Vertiefungen
12 und 13 auf, die zum Zusammenwirken mit aus dem Apparategehäuse 11 herausragenden
Kugeln 14 und 15 vorgesehen sind. Sobald der Rolladen 3 in die in Fig.3 gezeigte Lage
verschoben ist, rasten die Kugeln 14 und 15 in die Vertiefungen 12 und 13 ein und
sichern so die Lage des Rolladens. Die Anordnung einer dieser Kugeln, beispielsweise
der Kugel 14, am Apparategehäuse 11, zeigt Fig.5. Am Apparategehäuse 11 ist hiezu
ein Kugelkäfig vorgesehen, der durch einen mit einem Deckel 16 abgeschlossenen hohlzylindrischen
Ansatz 17 gebildet ist, in welchen die Kugel 14 zusammen mit einer Feder 18 eingesetzt
ist, wobei sie dann durch eine im Apparategehäuse 11 vorgesehene Öffnung 19 kalottenförmig
herausragend bis in die Bahn des Griffteils 10 des Rolladens 3 reicht. Anstelle solcher
Kugelrasten könnten natürlich auch im Rahmen des hierfür bekannten Standes der Technik
andere Rasten vorgesehen sein, wie beispielsweise hakenförmig oder gabelförmig ausgebildete
Rasten. Auf dem Niveau dieser durch die Kugeln 14 und 15 gebildeten Rast ist im Apparategehäuse
11, wie dies Fig.6 zeigt, ein Tastschalter 20 angeordnet, der mit seinem Schaltarm
21 durch eine im Apparategehäuse 11 vorgesehene Öffnung 22 hindurchragt, und zwar
so weit, daß er bis in die Bahn des Griffteils 10 des Rolladens 3 reicht, so daß er
durch den Griffteil 10 niederdrückbar ist, sobald der Griffteil 10, bei Verschiebung
des Rolladens in Richtung von der Siebscherfolie weg, auf ihn aufläuft, wodurch der
Tastschalter 20 geschlossen wird. Dieser Tastschalter 20 liegt im Motorstromkreis
des Trockenrasierapparates , womit vom Rolladen 3 her der Motorstromkreis geschlossen
wird, sobald der Rolladen die in Figur 3 gezeigte lage einnimmt. In dieser Lage des
Rolladens ist der Trockenrasierapparat dann zum Rasieren betriebsbereit.
[0008] An einem solchen Trockenrasierapparat ist nun eine weitere Rast für den Rolladen
3 vorgesehen, die eine Lage des Rolladens festlegt, in der dieser die Siebscherfolie
und den Scherkopfrahmen freigibt, wobei aber vom Rolladen her der Motorstromkreis
unterbrochen ist. Wie Fig.4 zeigt, ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel diese
weitere Lage des Roll dens 3 so gewählt, daß sie, in der Richtung der Verschiebung
des Rolladens von der Siebscherfolie 9 weg gesehen, vor der durch die Kugeln 14 und
15 gesicherten Lage des Rolladens liegt, in welcher vom Rolladen her der Motorstromkreis
geschlossen ist. Hiezu sind zwei weitere, aus dem Apparategehäuse 11 herausragende
Kugeln 23 und 24 vorgesehen, welche ebenfalls in die Bahn des Griffteiles 10 des Rolladens
3 ragen und die, bei der Verschiebung des Rolladens von der Siebscherfolie weg,
in die am Griffteil 10 vorgesehenen Vertiefungen 12 und 13 einrasten. Wie ersichtlich,
ist in einer solchen weiteren Lage des Rolladens, in welcher der Rolladen die Siebscherfolie
und den Scherkopfrahmen freigibt, der im Motorstromkreis liegende Tastschalter 20
vom Rolladen 3 her nicht betätigt, da der Griffteil 10 des Rolladens den Schaltarm
21 noch nicht erreicht hat, so daß der Motorstromkreis unterbrochen ist. Dies wird
auf besonders einfache Weise nur durch das Vorsehen der beiden weiteren Kugeln 23
und 24 erreicht. In dieser weiteren durch eine Rast gesicherten Lage des Rolladens
kann dann bei nicht betriebsbereitem Trockenrasierapparat der Scherkopfrahmen 2 unbehindert
vom Rolladen 3 vom Grundapparat 1 abgenommen werden, um beispielsweise eine Reinigung
vorzunehmen oder die Siebscherfolie auszutauschen, wobei keine Beschädigung des Rolladens,
des Scherkopfrahmens oder der Siebscherfolie erfolgen kann, da sich der Rolladen
3 vollständig am Grundapparat 1 befindet.
[0009] Wird der Rolladen aus dieser durch die Kugeln 23 und 24 gesicherten Lage heraus weiter
von der Siebscherfolie weg verschoben, so erreicht er dann die durch die Kugeln 14
und 15 gesicherte Lage, in der dann vom Rolladen 3 her der Motorstromkreis geschlossen
und der Trockenrasierapparat zum Rasieren betriebsbereit ist, wie dies anhand von
Fig.3 erläutert wurde. Wie ersichtlich, sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
in beiden durch eine Rast gesicherten Lagen des Rolladens die Siebscherfolie und der
Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben.
[0010] Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 7, 8 und 9 sind zur Sicherung der beiden
Lagen des Rolladens 3 wieder Kugelrasten vorgesehen, die mit kalottenförmigen Vertiefungen
12 und 13 am Griffteil 10 des Rolladens 3 zusammenwirken, wobei aber nunmehr in der
Richtung der Verschiebung des Rolladens von der Siebscherfolie weg gesehen, die Lage
des Rolladens, in welcher vom Rolladen her der Motorstromkreis geschlossen ist, vor
der weiteren Lage des Rolladens liegt, in welcher vom Rolladen her der Motorstromkreis
unterbrochen ist. Demgemäß liegen, in der Richtung der Verschiebung des Rolladens
von der Siebscherfolie weg gesehen, die mit 14 und 15 bezeichneten Kugeln vor den
mit 23 und 24 bezeichneten Kugeln, um die gleiche Bezeichnungsweise wie beim vorhergehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel zu wählen. Zum Unterbrechen und Schließen des Motorstromkreises
wird hier ein Schiebeschalter verwendet, der in der Verschiebungsrichtung gesehen,
drei Stellungen aufweist, und zwar nacheinander eine erste Ausschaltstellung, eine
Einschaltstellung und eine zweite Ausschaltstellung. Der Schaltarm 25 eines solchen,
hier nicht näher dargestellten Schiebeschalters ragt dabei aus einem im Apparategehäuse
11 vorgesehenen Schlitz 26 heraus, und zwar wieder bis in die Bahn des Griffteiles
10 des Rollladens 3. Korrespondierend zu diesem Schaltarm 25 ist an der dem Apparategehäuse
11 zugewandten Seite des Griffteiles 10 des Rollladens 3 eine weitere Vertiefung
27 vorgesehen, die zur Kupplung des Griffteiles 10 und damit des Rolladens 3 mit
dem Schaltarm 25 dient.
[0011] Wird der Rolladen aus der in Fig.7 gezeigten Lage von der Siebscherfolie weg verschoben,
so kommt es, sobald der Griffteil 10 den Schaltarm 25 erreicht, zu einem Einrasten
des Schaltarmes 25 in die Vertiefung 27 am Griffteil 10 und damit zu einer Kupplung
des Rolladens 3 mit dem Schaltarm 25. Bei einer weiteren Verschiebung des Rolladens
3 von der Siebscherfolie weg wird dann der Schaltarm 25 vom Rolladen 3 mitgenommen,
bis die Kugeln 14 und 15 in die Ausnehmungen 12 und 13 am Griffteil 10 des Rolladens
3 einrasten und eine Lagesicherung für den Rolladen 3 bewirken. In dieser Lage des
Rolladens 3 ist die Siebscherfolie 9 bereits vom Rolladen 3 zum Rasieren freigegeben,
nicht jedoch der Scherkopfrahmen 2, wie dies Fig.8 zeigt. Durch die erfolgte Mitnahme
des Schaltarmes 25 durch den Rolladen 3 wurde der Schiebeschalter von seiner ersten
Ausschaltstellung in seine Einschaltstellung gebracht und damit der Motorstromkreis
für den Antrieb des Trockenrasierapparates geschlossen, wodurch in dieser Lage des
Rolladens 3 der Trockenrasierapparat, bei vom Rolladen 3 zum Rasieren freigegebener
Siebscherfolie 9, betriebsbereit ist. Falls erwünscht, könnte aber auch hier die durch
die Kugeln 14 und 15 gesicherte Lage des Rolladens 3, bei einem entsprechend langen
Verschiebeweg für den Rolladen 3, so gewählt werden, daß der Rolladen 3 vollständig
auf den Grundapparat 1 geschoben ist und damit die Siebscherfolie 9 und der Scherkopfrahmen
2 vom Rolladen 3 freigegeben sind, wie dies beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren
1 bis 4 der Fall war.
[0012] Aus der vorstehend beschriebenen, durch die Kugeln 14 und 15 gesicherten Lage des
Rolladens 3 ist dieser nunmehr noch weiter in Richtung von der Siebscherfolie weg
verschiebbar, bis die Kugeln 23 und 24 in die Ausnehmungen 12 und 13 am Griffteil
10 des Rolladens 3 einrasten, und damit eine weitere Lage des Rolladens sichern.
In dieser weiteren Lage des Rolladens 3 ist dieser jetzt vollständig auf den Grundapparat
1 geschoben, wodurch er sowohl die Siebscherfolie 9 als auch den Scherkopfrahmen 2
freigibt, wie dies Fig.9 zeigt. Bei dieser weiteren Verschiebung des Rolladens 3 wird
wieder der Schaltarm 25 vom Rolladen 3 her mitgenommen, wodurch dieser den Schiebeschalter
von seiner Einschaltstellung in seine zweite Ausschaltstellung bringt, wodurch der
Motorstromkreis unterbrochen ist. In dieser durch die Kugeln 23 und 24 gesicherten
weiteren Lage des Rolladens 3, in welcher der Trockenrasierapparat nicht betriebsbereit
ist, kann dann der Scherkopfrahmen 2 vom Rolladen 3 unbehindert vom Grundapparat 1
abgenommen werden, um beispielsweise eine Reinigung vorzunehmen oder die Siebscherfolie
auszutauschen.
[0013] Wird der Rolladen 3 aus dieser weiteren durch die Kugeln 23 und 24 gesicherten Lage
in entgegengesetzter Richtung zur Siebscherfolie 9 hin verschoben, so gelangt der
Rolladen 3 wieder in die durch die Kugeln 14 und 15 gesicherte Lage, wobei wieder
der Schaltarm 25 mitgenommen und der Schiebeschalter aus seiner zweiten Ausschaltstellung
in seine Einschaltstellung gebracht wird und damit der Trockenrasierapparat wieder
betriebsbereit ist. Bei weiterer Verschiebung des Rolladens 3 zur Siebscherfolie 9
hin verläßt der Rolladen 3 die durch die Kugeln 14 und 15 gesicherte Lage, wobei er
wieder den Schaltarm 25 mitnimmt und dieser den Schiebeschalter in seine erste Ausschaltstellung
bringt, wodurch der Motorstromkreis wieder unterbrochen wird. Bei noch weiterer Verschiebung
des Rolladens 3 zur Siebscherfolie 9 hin erreicht der Schaltarm 25 seine durch den
im Apparategehäuse 11 vorgesehenen Schlitz 26 begrenzte Endlage, über die hinaus
er nicht mehr vom Rolladen 3 mitgenommen werden kann, was zur Folge hat, daß der Schaltarm
25, aus der am Griffteil 10 des Rolladens 3 vorgesehenen Vertiefung 27 ausrastet und
damit die Kupplung des Schaltarmes 25 mit dem Rolladen 3 gelöst wird, so daß dieser
dann für sich alleine weiter verschoben werden kann, bis er schließlich die Siebscherfolie
9 vollständig abdeckt.
[0014] Im Hinblick auf eine für einen Benützer des Trockenrasierapparates deutliche Kennzeichnung
der beiden durch eine Rast gesicherten Lagen des Rolladens 3 hat sich als vorteilhaflt
erwiesen, wenn der Rolladen mit einem Sichtfenster versehen wird, durch welches in
diesen beiden Lagen des Rolladens am Grundapparat 1 angebrachte Kennzeichnungen für
diese Lagen sichtbar sind. Wie aus den Figuren 10 und 11 ersichtlich ist, ist ein
solches Sichtfenster 28 beispielsweise im Griffteil 10 des Rolladens 13 vorgesehen.
In der durch die Kugeln 14 und 15 gesicherten Lage des Rolladens 3, in welcher die
Siebscherfolie 9 vom Rolladen 3 zum Rasieren freigegeben und vom Rolladen 3 her der
Motorstromkreis geschlossen ist, ist dann beispielsweise, wie Fig.10 zeigt, durch
das Sichtfenster 28 der Schriftzug "EIN" zu sehen, was die Betriebsbereitschaft des
Trockenrasierapparates zum Rasieren kennzeichnet. In der durch die Kugeln 23 und 24
gesicherten Lage des Rolladens 3, in welcher die Siebscherfolie 9 und der Scherkopfrahmen
2 vom Rolladen 3 freigegeben sind und vom Rolladen 3 her der Motorstromkreis unterbrochen
ist, ist dann beispielsweise, wie Fig. 11 zeigt, das Symbol einer Bürste zu sehen,
was angibt, daß der Scherkopfrahmen 2 vom Rolladen 3 unbehindert vom Grundapparat
1 abgenommen werden kann, um beispielsweise eine Reinigung vorzunehmen. Beispielsweise
könnte am Grundapparat 1 auch noch ein weiteres symbol vorgesehen sein, das in der
Lage des Rolladens 3 durch das Sichtfenster 28 zu sehen ist, in welcher der Rolladen
3 die Siebscherfolie 9 vollständig abdeckt und schützt.
[0015] Selbstverständlich bestehen noch eine Reihe von Abwandlungsmöglichkeiten der im
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele, ohne daß dabei der Rahmen der Erfindung
verlassen wird. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung der die beiden
Lagen des Rolladens sichernden Rasten sowie die Art und Weise des Ein- und Ausschaltens
des Motorstromkreises des Trockenrasierapparates.
1. Trockenrasierapparat mit einem verschiebbaren Rolladen, der zum wahlweisen Abdecken
oder Freigeben einer Siebscherfolie des Trockenrasierapparates dient und vom dem
her, bei Verschiebung des Rolladens in Richtung von der Siebscherfolie weg und vom
Rolladen zum Rasieren freigegebener Siebscherfolie, der Motorstromkreis für den Antrieb
des Trockenrasierapparates geschlossen wird, wobei eine solche Lage des Rolladens
durch eine Rast gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Trockenrasierapparat,
der einen an einem Grundapparat lösbar gehaltenen, die Siebscherfolie tragenden Scherkopfrahmen
aufweist, der Rolladen von der Siebscherfolie her vollständig auf den Grundapparat
schiebbar ist, wobei eine weitere Lage des Rolladens durch eine Rast gesichert ist,
in welcher die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen vom Rolladen freigegeben sind
und vom Rolladen her der Motorstromkreis unterbrochen ist.
2. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Richtung
der Verschiebung des Rolladens von der Siebscherfolie weg gesehen, die weitere durch
eine Rast gesicherte Lage des Rolladens, in welcher die Siebscherfolie und der Scherkopfrahmen
vom Rolladen freigegeben sind und vom Rolladen her der Motorstromkreis unterbrochen
ist, vor der durch eine Rast gesicherten Lage des Rolladens liegt, in welcher die
Siebscherfolie vom Rolladen zum Rasieren freigegeben und vom Rolladen her der Motorstromkreis
geschlossen ist.
3. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rolladen
mit einem Sichtfenster versehen ist, durch welches in den beiden durch eine Rast
gesicherten Lagen des Rolladens am Grundapparat angebrachte Kennzeichnungen für
diese Lagen sichtbar sind.