[0001] Bei der Erfindung handelt es sich um eine Weiterentwicklung der in der EP-B-209646,
beschriebenen Hydromassagedüse.
[0002] Hydromassagedüsen sind in verschiedenen Ausgestaltungen bekannt. Sie arbeiten nach
dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe mit oder ohne Zuhilfenahme eines Gebläses. Sie werden
eingesetzt zur Erzeugung eines Luftsprudels in Wasserbecken, sogenannten Whirlpools.
[0003] Es sind Hydromassagedüsen bekannt, die zum Einbau in die Wasserbecken-Seitenwände
vorgesehen sind. Die Montage in der Seitenwand hat den Nachteil, daß die in der Regel
durch ein Wasser-Luftgegemisch hervorgerufene Massagewirkung den in der Badewanne
liegenden Badegast nur seitlich trifft, während Massage am Rücken nicht möglich ist.
Eine flächendeckende Massagewirkung wird nicht erreicht. Der Körper des Badegast wird
bei einer solchen Anordnung einer Vollmassage nicht ausgesetzt. Bei Einbau solcher
Düsen in den Bereich des Beckenbodens entsteht Spritzwasser.
[0004] Ein weiterer Nachteil bekannter Hydromassagedüsen besteht darin, daß das eingestrahlte
Medium (Wasser und/oder Luft) stets eine bestimmte Strahlrichtung besitzt, die zwar
richtungsverstellbar sein kann, jedoch strahlartig nur geringe flächendeckende Massagewirkung
erzeugt, insbesondere sind derartige bekannte Hydromassagedüsen nicht verschließbar.
[0005] Es sind Düsen bekannt, die der reinen Druckluftzufuhr dienen. Nachteiligerweise sind
die Druckluftdüsen in einer Vielzahl von Bohrungen über die Bodenfläche und Wandungen
des Wasserbekkens verteilt, was natürlich zu Abdichtproblemen führt. Diese Düsen,
wie auch die erstgenannten Düsen, sind nicht verschließbar, die Düsenmündungen sind
unverdeckt, es können Badewasser und Seifenreste in das Zuleitungssystem eindringen.
Dieser Nachteil führt zu Hygieneproblemen.
[0006] Weder die vorbeschriebenen Wasserdüsen, noch die letztgenannten Luftdüsen wirkend
flächendeckend, die eingestrahlte Luftmenge wird rasch durch Auftrieb ausgetragen,
je höher der Einstrahldruck, je nachteiliger und schneller erfolgt der Aufstieg der
Luftblasen, die für die Massageintensität maßgebend sind.
[0007] Auch die Hydromassagedüse von der diese Erfindung ausgeht besitzt Nachteile. Der
dem Düsengehäuse in Ausstrahlrichtung vorgesetzte Verteiler in Form der Strahlauslenk,
Umlenk-, oder Ablenkvorrichtung erzeugt in Richtung der Luftzuführung einen Rückstau.
Der Rückstau vermindert die Venturiwirkung oder unterbricht die Luftzuführung total,
sodaß nur bei Verwendung eines zusätzlichen Drucklufterzeugers ausreichende Luftmengen
dem Treibstrahl beigegemischt werden können.
[0008] Die zwischen dem Düsengehäuse und dem Verteiler gebildete(n) Auslaßöffnung(en) kann-(können)
den vergrößerten Volumenstrom des durch die Luftbeimischung erzeugten und in die Wanne
einzustrahlenden Gemisches, nicht aufnehmen. Bei Vergrößerung des Querschnittes der
Auslaßöffnungen reduziert sich nachteiligerweise der Einstrahldruck und die gewünschte
Flächendeckung des Strahles und die gewünschte Strahlstärke für eine wirksame Massage
entfällt.
[0009] Die Kanalwandungen der verschiedenen Mediumzuführungen sind nicht strömungsgünstig
geformt. Es bilden sich Strömungsgeräusche und hoher Durchflußwiderstand. Nachteiligerweise
erfolgt die Erzeugung des Wasser-/Luftgemisches an einer Venturidüse, die in Strömungsrichtung
der Umlenkung des Strahles in die gewünschte Einstrahlrichtung vorgeschaltet ist.
[0010] Auch die bekannten Verschlußvorrichtungen sind nicht strömungsgünstig geformt. Sie
setzten dem strömenden Medium einen hohen Durchflußwiderstand entgegen, der nachteiligerweise
zu einem Wasserrückstau führt, der in die Luftzuleitung Eintritt und die Luftzufuhr
behindert oder unterbricht. Sie sind ausladend groß und können nur in vergrößerten
Düsengehäusen axial bewegbar aufgenommen werden.
[0011] Dem Gegenstand der Erfindung kommt die Aufgabe zu, die Funktion und Wirkungsweise
einer ansich bekannten Hydromassagedüse zu verbessern und die Nachteile bekannter
Hydromassageddüsen zu beseitigen. Dies wird erreicht, durch die kennzeichnenen Merkmale
des Hauptanspruches und/oder der unabhängigen Nebenansprüche.
[0012] Die Umlenkung des Treibstrahles, in die annähernd gewünschte Einstrahlrichtung, noch
vor der Vermischung der Medien, hat den Vorteil, daß die Zuführung des Treibstrahles
unter günstigen Strömungsbedingungen erfolgt, eine leistungschwächere Umlauf pumpe
kann eingesetzt werden, die gewünschte Venturiwirkung wird begünstigt, Wasserrückstau
in die Luftleitung wird vermieden, die Verwirbelung der Medien wird wesentlich verbessert,
Strömungsgeräusche werden reduziert. Der Fangstrahl (Luft) wird in die bereits umgelenkte
Strömungsrichtung ohne Strömungswiderstände eingesogen und beide Medien strömen in
das Innenbecken ein, ohne daß enge Durchflußwiderstände zu überwinden sind und ohne
daß Rückstau entsteht. Durch die Bewegbarkeit der Strahlablenkplatte ist die Richtung
der Einstrahlung wählbar, dabei kann die Strahlablenkplatte mit bekannten Einstrahlöffnungen
beliebiger Formgebung ausgestattet sein. (Einstrahlig, mehrstrahlig, rund, schlitzartig,
ringartig, in radialer oder vertikaler Anordnung.)
[0013] Der Gegenstand der Erfindung ist nutzbar als Wand- oder Bodendüse. Dabei kann die
Mediumeinstrahlung sowohl vertikal, wie auch radial abgelenkt durch entsprechende
Einstrahlöffnungen erfolgen. Die Einstrahlung kann unter einem beliebigen Winkel zwischen
0-90 Grad zur Montageebene erfolgen. Das als Strahlablenkplatte bezeichnete Teil dient
als Verteiler des einzustrahlenden Mediums, die Einstrahlöffnung(en) kann (können)
über den gesamten Bereich von 90 Grad zu der Ebene auf der die Hydromassagedüse montiert
ist angeordnet sein.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Düsenkonstruktion kann sowohl ein mehrfach verteilter
Wasserstrahl, wie auch ein mehrfach verteilter Luftstrahl in das Innere des Wasserbeckens
eingestrahlt werden. Dabei ist es möglich mit nur einem Düsengehäuse die bekannten
Systeme (Wasserstrahlpumpe mit Injektionsluft ohne oder mit Gebläse, oder nur mit
Gebläse) zu nutzen und zu wählen. Insbesondere bei Bodendüsen wird der erzeugte Strahl
aus Wasser und Luft breitflächig, strahlenförmig, ringartig, sternförmig oder trichterförmig
in das Innere des Wasserbeckens eingestrahlt, ohne daß in vertikaler Richtung Spritzwasser
entsteht, deshalb ist auch der Einbau in Becken mit geringer Wassertiefe, beispielsweise
Fußwaschbecken, möglich. Eingestrahlte Luft verläßt die Düse nicht sofort in Auftriebsrichtung,
je höher der Einstrahldruck, umso länger benötigen die Luftblasen bis diese sich aus
dem Wasserstrahl lösen und in die vertikale Auftriebsrichtung gelangen. Luftblasen,
die mit einem Luft-Wassergemisch eingestrahlt werden gelangen durch die Vermischung
mit dem Wasserstrahl naturgemäß recht weit in das Innere des Wasservolumens, bis sich
diese aus dem Wasserstrahl lösen und zum Auftrieb gelangen. Der Wasser-Luftdurchsatz
und damit verbunden die Massagewirkung wird deshalb wesentlich erhöht. Anstelle von
40-80 Einzelbohrungen im Bodenbereich des Wasserbekkens können 6-8 erfindungsgemäße
Düsen die gesamte Fläche des Wasserbeckens mit einem Sprudel und mit leistungsfähiger
Massage abdecken. Die Gefahr von Undichtigkeiten wird auf ein Minimum reduziert. Vorzugsweise
paarweise und parallel im Boden eines Wasserbeckens eingelassen, bieten die erfindungsgemäßen
Düsen dem Badegast eine breitflächig wirkende Unterwassermassage. Durch Drehen des
Körpers kann sowohl Rücken-, Brust- wie auch Seitenpartie dem düsenbestückten Beckenboden
zugewandt werden.
[0015] Die Merkmale des Anspruches 2 haben den Vorteil, daß die das Medium umlenkende Wandungen
strömungsgünstig innerhalb des Düsengehäuses angeordnet und unabhängig von der Form
der Strahlablenkplatte ausgebildet sind.
[0016] Die Ausgestaltug gemäß der Variante 2a hat den Vorteil, daß bei koaxialer Führung
des Treibstrahles und radialer Umlenkung in Richtung:
a) zur Montageebene hin, die konische Ausbildung des Endes der Zuführung der Umlenkung
des Treibstrahles nach radial außen dient.
b) vertikal, die konische Ausbildung des Endes der Zuführung der Umlenkung des Treibstrahles
ringartig nach radial innen dient.
[0017] Die Ausgestaltung gemäß der Variante 2b hat den Vorteil, daß der Treibstrahl durch
die kegelförmige Ausbildung strömungsgünstig umgelenkt und breitflächig, fächer- und/oder
trichterförmig ausgeformt und eingestrahlt wird.
[0018] Die Ausgestaltung gemäß der Variante 2c hat den Vorteil, daß der Treibstrahl strömungsgünstig
umgelenkt wird und in mehrere Teilstrahlen aufgeteilt wird. Durch die Aufteilung bilden
sich vorteilhaft mehrere Venturidüsen wodurch die Vermischung der Medien begünstig
wird. Die Luftzuführung kann unter Nutzung eines Gebläses verbessert werden. Vorteilhaft
münden bei dieser Ausgestaltung die Medienzuführungen getrennt in das Innenbecken.
Vorteilhaft erfolgt dabei die Einstrahlung mehrstrahlig und die Vermischung außerhalb
des Düsengehäuses im Innenbecken.
[0019] Die Ausgestaltung gemäß der Variante 2d hat den Vorteil, daß die Rückschlagvorrichtung
einerseits dem Verschluß der Düsenmündung-, und andererseits zur Umlenkung des Treibstrahles
dient. Vorteilhafterweise ist die Rückschlagvorrichtung mit kegel- oder kugelförmiger
Oberfläche nach bekannter Art zur Strahlauslenkung verschwenkbar und in eine vertikal
angeordnete Bohrung in der Strahlablenkplatte einsetzbar.
[0020] Die Merkmale des Anspruches 3 haben den Vorteil, daß die Strömungswege unabhängig
von der Strahlablenkplatte gebildet und durch diese als Deckel abgedeckt sind.
[0021] Die Merkmale des Anspruches 4 haben den Vorteil, daß der Gegenstand der Erfindung
sowohl in die Seitenwandung, wie in die Bodenwandung des Wasserbeckens einsetzbar
und nutzbar ist.
[0022] Der Mediumstrahl ist richtungsverstellbar und kann durch eine oder mehrere Einstrahlöffnungen
in verschiedenen Richtungen in das Wasserbecken eingestrahlt werden.
[0023] Die Merkmale des Anspruches 5 haben den Vorteil, daß die Düsenmündung durch ein Ventil
verschlossen ist, daß Seifenreste etc. in das Zuleitungssystem nicht eindringen können,
daß das Zuleitungssystem bei geringem Strömungsdruck mit einem Reininigungsmittel
zirkuliert und gespült werden kann und, daß Spülmittel durch das geschlossene Tellerventil
nicht in das Wasserbecken gelangt. Die Ausbildung des Verschlußkörpers als Tellerventil
hat den Vorteil der besonders flachen Bauweise, die vorteilhaft einerseits dem Verschluß
der Düsenmündung, und andererseits bedingt durch die tellerförmige Bauweise der Mediumumlenkung
dient. Vorteilhaft kann durch die als Tellerventil ausgebildete bewegliche Strahlablenkplatte
die Richtung der Mediumausstrahlung gewählt-, und in Pumpen-Stillstandszeiten die
Düsenmündung geschlossen werden. Vorteilhaft läßt sich in das Tellerventil mit vertikaler
Bohrung als Einstrahlöffnung, eine ansich bekannte und ververschwenkbare Kugeldüse
einsetzen. Es ist jedoch auch möglich, das Tellerventil mit vertikaler Bohrung in
anderer Art schwenkbar zu lagern um die Mediumausstrahlrichtung zu verändern.
[0024] Die Merkmale des Anspruches 6 haben den Vorteil, daß bekannte bewährte Einstrahldüsen,
wie Kugeldüse; Schlitzdüse, Ringdüse, etc. nutzbar sind und durch das erfindungsgemäße
Tellerventil eine Verschlußvorrichtung erhalten.
[0025] Die Merkmale des Anspruches 7 haben den Vorteil, daß Abdichtung des Tellerventiles
einmal am Düsengehäuse erreicht wird, beispielsweise bei vertikaler Mediumausstrahlung
und daß andererseits Abdichtung am Umfang der Strahlablenkplatte bzw. an dem Tellerventil
erreicht wird, beispielsweise bei radialer Mediumausstrahlung.
[0026] Merkmale des Anspruches 8 haben den Vorteil, daß das Tellerventil oder die Strahlablenkplatte
tauschbar sind und über ein Schraubgewinde verstellt verschwenkt oder justiert werden
können. Der Flanschring hat den Vorteil, daß das Tellerventil eingespannt und gedichtet
und tauschbar festgeklemmt ist.
[0027] Die Merkmale des Anspruches 9 haben den Vorteil, daß die Zuführung wenigstens eines
Mediums, vorzugsweise Luft, durch verstellen, verdrehen vom Innenbecken aus regulier-
und abstellbar ist. Vorteilhaft ist eine schraubbare einstückige Einheit, die kostengünstig
hergestellt werden kann.
[0028] Die Merkmale des Anspruches 10 haben den Vorteil, daß sich die Strömungsgeschwindigkeit
des Treibstrahles ändert und die Venturiwirkung begünstigt wird, daß die Umlenkung
des Treibstrahles sowohl nach radial außen, wie nach radial innen je nach Ausgestaltung
an der Einschnürung eingeleitet wird.
[0029] Die Merkmale des Anspruches 11 haben den Vorteil, daß am Ende der Zuführung die Strahlaustrittsöffnung
ausgebildet ist, die durch das Tellerventil verschließbar ist, daß der Übergang zu
der anderen Zuführung als Venturidüse ausgebildet ist.
[0030] Die Merkmale des Anspruches 12 haben den Vorteil, daß die Umlenkung des Treibstrahles
strömungsgünstig erfolgt, daß der Treibstrahl breitflächig, fächer-, trichterartig
ausgeformt und ohne vertikale Spritzwasserbildung in das Innenbecken eingestrahlt
wird, daß die mit dem Treibstrahl in das Innenbecken eingetragene Luft wenigstens
streckenweise annähernd parallel zum Montageebene ausgetragen wird.
[0031] Die Merkmale des Anspruches 13 haben den Vorteil, daß die Umlenkung des Treibstrahles
strömungsgünstig erfolgt und das elastische Material als Verschlußvorrichtung dient,
die durch Druck eines Medium in eine die Einstrahlöffnung öffnende Ausstrahlposition
bewegbar ist und bei abgeschaltetem Druckerzeuger oder geringem Spülmitteldruck einer
die Düsenmündung verschließende Position verbleibt. Vorteilhafterweise ist die Rückstellkraft
des elastischen Materials durch einen Federkraftspeicher unterstützt.
[0032] Die Merkmale des Anspruches 14 haben den Vorteil, daß Druckluft über eine von Ansaugluft
unabhängige Zuleitung zuführbar ist.
[0033] Die Merkmale des Anspruches 15 haben den Vorteil, daß die Luftzuleitung ggf. das
Gebläse gegen Wasserrückstau gesichert ist.
[0034] Die Merkmale des Anspruches 16 haben den Vorteil, daß die Strahlumlenkung rotierend
erfolgt und eine die Massagewirkung begünstigende Verwirbelung der Einstrahlmedien
erfolgt.
[0035] Die Merkmale des Anspruches 17 haben den Vorteil, daß das Einstrahlmedium die Strahlablenkplatte
antreibt und in Rotationsbewegung versetzt.
[0036] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispieles, den Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar. Es zeigen:
[0037] Fig. 1 Bei der im vertikalen Schnitt gezeigten erfindungsgemässen Düsenkonstruktion,
ist der Mediumaustrittsöffnung B eine Strahlablenkplatte 1 vorgesetzt. Die Strahlablenkplatte
1 kann vorzugsweise ein Tellerventil sein, die(das) an der Umfanglinie 2 an dem Düsengehäuse
3 Abdichtung erreicht. Dem Zwecke der Abdichtung kann ein Gummiring 4 dienen, der
seinen Sitz sowohl im Gehäuse 3, wie auch in der Strahlablenkplatte 1 haben kann.
Das Gehäuse 3 ist vorzugsweise durch ein Gewinde 5 an dem Boden oder der Wandung 6
des Wasserbeckens festgespannt und zeigt auf der Seite A in wenigstens eine Medium-Zufuhrleitung
8 über die Wasser oder Luft zuführbar ist. Das unter Druck zugeführte Medium hebt
die Strahlablenkplatte 1 aus ihrem Sitz und tritt durch wenigstens eine Einstrahlöffnung
9 vorzugsweise jedoch durch eine Vielzahl von Einstrahlöffnungen in das Innere des
Wasserbeckens 7 ein. Bevorzugt erfolgt die Einstrahlung parallel zur Montageebene
C-D durch Einstrahlöffnungen, die radial, tangential oder in beliebigem Winkel zwischen
0-90 Grad zur Montageebene angeordnet sind, die Einstrahlung kann ringartig erfolgen,
sie kann schlitzartig oder durch runde Öffnungen erfolgen, die Einstrahlöffnungen
können beliebige Formen besitzen. Unabhängig von dem ersten Medium, das gasförmig
sein kann, kann der Düsenkonstruktion durch die Öffnung 10 ein zweites Medium, beispielsweise
Wasser, zugeführt werden, das vorzugsweise ebenfalls durch die Einstrahlöffnung 9
in das Innenbecken 7 eingestrahlt wird. Auch getrennte Einstrahlöffnungen für die
verschiedenen Medien sind denkbar. Bei Zuführung von zwei verschiedenen Medien kann
eines als Treibstrahl genutzt werden, wobei das andere Medium im Prinzip der Wasserstrahlpumpe
mitgerissen wird. Das Prinzip der Wasserstrahlpumpe ist bekannt und braucht nicht
näher erläutert zu werden. Der Treibstrahl kann sowohl über die Zuführung 8 wie auch
über die Zuführung 10 geführt werden, wesentlich ist die Umlenkung des Treibstrahles
aus der Zuführung A in eine oder mehrere Richtungen parallel zur Montageebene C-D
oder einem beliebigen Winkel dazu.
[0038] Die Umlenkung des Treibstrahles kann erfolgen, durch eine konische Ausbildung 11
des Endes der Zuführung 8 wie in dem Detail Fig. 2 gezeigt oder durch eine kegelige
Ausbildung 13 der Strahlablenkplatte 1 wie im Detail in Fig. 3 veranschaulicht.
[0039] Neben der vorausgehend beschriebenen Möglichkeit, bei welcher ein Wasser-Luftgemisch
durch die bekannte Bernoulliwirkung erzeugt und in das Innere des Wasserbeckens eingestrahlt
wird, besteht natürlich auch die Möglichkeit Wasser und Druckluft der Düsenkombination
zuzuführen, wodurch natürlich wesentlich größere Luftmengen eingestrahlt werden, als
dies beim Prinzip der Wasserstrahlpumpe der Fall ist. Somit sind drei verschiedene
Funktionsmöglichkeiten dadurch gegeben, daß einmal nur Druckluft dem Inneren des Wasserbeckens
zugeführt wird, (Betrieb mit Gebläse) im weiteren kann Wasser mit oder ohne Injektionsluft
zugeführt werden (Betrieb mit Umlaufpumpe) letztlich kann zugeführt werden, Wasser
mit Injektions- und Druckluft (Betrieb mit Umlaufpumpe und Gebläse). Dabei kann die
Injektionsluft oder Druckluft regulierbar sein. Zur Erzeugung des Gemisches kann sowohl
die Bernoulli- wie die Venturiwirkung genutzt werden.
[0040] Die Strahlablenkplatte 1 kann starr gelagert sein und in das Düsengehäuse 3 kann
beispielsweise eine Rückschlagkugel oder -klappe oder eine sonstige rückflußverhindernde
Vorrichtung eingebaut sein, die das Eindringen von Badewasser in das Zuleitungssystem
verhindert. Die Strahlablenkplatte 1 ist vorzugsweise durch die Vorrichtung 12 die
ein Ring sein kann, an dem Anschlag des Düsengehäuses 3 gehalten, auch eine einschraubbare
Halterung ist denkbar.
[0041] Besonders vorteilhaft ist es, die Einlaßdüse(n) 9 radialtangential anzuordnen und
den Einstrahldruck zur Rotationsbewegung der Strahlablenkplatte und zur Verwirbelung
des oder der Medienmischung zu nutzen.
[0042] Bie besonders hohem Druck des Treibstrahles erfolgt die Vermischung der Medien außerhalb
der Einstrahlöffnung(en) in Richtung zum Wasserbeckeninneren hin. Die Zuführung 8
kann mit einer Rückschlagvorrichtung versehen sein, deren gekrümmte Oberfläche beispielsweise
kegelförmig oder kugelförmig ist und der Strahlablenkung dient. Dieses Beispiel veranschaulicht
sich insbesondere in Fig. 3. Der dort gezeigte Kegel 13 kann beweglich sein und dem
Verschluß der Zuführung 8 sowie nach Öffnung durch den anstehenden Druck des Mediums,
der Strahlablenkung dienen.
[0043] Fig. 4 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsart für die Strahlablenkung. Die
Zuführung 8 teilt sich an ihrem oberen Ende in mehrere rohrartige Ausläße 9a. Der
Treibstrahl kann dabei über die Ausläße 9a geführt werden oder er kann über die Öffnungen
10a dem Inneren 7 des Wasserbekkens zugeführt werden. Vorzugsweise ist auch diese
Variante durch einen Deckel, der starr, beweglich oder als Tellerventil ausgebildet
sein kann, abgedeckt.
[0044] Die Strahlablenkplatte 1 oder das Tellerventil kann natürlich auch mit wenigstens
einer vertikal wirkenden Bohrung zum Auslaß für wenigstens eines der Medien ausgerüstet
sein. Der Verteilerstern kann ebenfalls vertikal wirkende Ausläße 14 tragen. Auch
bei der in Fig. 4 gezeigten Variante können die Ausläße 9a in jedem beliebigen Winkel
zwischen 0-90 Grad gegenüber der Montageebene C-D angeordnet sein. Selbstverständlich
ist es bei allen Varianten (Fig. 1-4) möglich, die Strahlablenkplatte 1 bzw. das Tellerventil
1 mit Bohrungen zu versehen, aus welchen strahlenartig eines der Medien oder beide
Medien oder ein Gemisch beider Medien ausgestrahlt werden.
[0045] Fig. 5 zeigt die Zuführung 8 mit einer erfindungsgemäßen Einschnürung 20 am oberen
Düsenhals. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Einschnürung als Vertiefung in
die Zuleitung 8 einzuarbeiten und ringartig auszubilden. Weiter wird vorgeschlagen,
die Einschnürung 20 mit Öffnungen 21 zu versehen, die einen Übergang in das innere
der Zuführung 8 schaffen.
[0046] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Strahlablenkplatte 1 mit einem Schraubgewinde
zu versehen, der eine Höhenverstellung ermöglicht, sodaß je nach Bedienung sich der
Querschnitt der Auslaßöffnung 9 öffnet oder verschließt.
[0047] In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, den Hals der Zuleitung 8
derart am oberen Ende 22 zu formen, daß sich ein Ausstrahlwinkel "a" zwischen 0 bis
70 Grad ergibt. Die Zuführung 8 kann obenseitig geöffnet oder geschlossen sein, die
Strahlablenklpatte 1 kann als Deckel für die Zuführung 8 und der Strahlausformung
dienen.
[0048] Die erfindungsgemäße Strahlumlenkeinrichtung kann selbstverständlich auch derart
gestaltet sein, daß die Umlenkung der Einstrahlmedien, lediglich durch eine abgewinkelte
Strahlablenkplatte umgelenkt wird.
[0049] Fig. 6 zeigt eine derartige erfindungsgemäße Vorrichtung. Derartige Ablenkplatten
können vorzugsweise auch an Düsen bekannter Art angebracht werden, welche in die Seitenwandungen
der Wasserbecken eingebaut sind. Dabei kann die Einstrahlung zum Wannenboden hin abgelenkt
und breit unter den Körper des Badegastes verteilt werden. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen,
derartige Abdeckplatten 50 so der Ausstrahlung vorzusetzen, daß die Ausstrahlung wahlweise
in gerader Richtung A-B oder in abgelenkter Ausstrahlrichtung A-C erfolgt. Es wird
vorgeschlagen, die Strahlablenkplatte verstellbar zu gestalten, sodaß diese den Strahl
entweder ablenkt oder ungehindert austreten lässt. Gelöst wird diese Aufgabe beispielsweise
durch eine vorklappbare Strahlablenkplatte. Auch mehrere Einzel-Auslaßöffnungen sind
denkbar, die nach Wunsch geöffnet oder geschlossen werden.
[0050] Zur Vermeidung von Wassereintritt in das Düsengehäuse wird weiter vorgeschlagen,
wenigstens eine trompentenartige Mündung der Zuleitung 8 aus einem elastischen Material
anzufertigen, das sich in Pumpen-Stillstandszeiten wie eine Mündung an die Wandung
des Gehäuses 3 anlegt. Bei eingeschaltetem Druckerzeuger wird das elastische Material
in die gewünschte Ausstrahlposition gedrückt und die Düsenmündung freigegeben. Selbstverständlich
ist es auch denkbar, die Strahlablenkplatte 1 oder bestimmte Teilbereiche der Ablenkplatte
aus einem elastischen Material herzustellen, das bei ausgeschaltetem Druckerzeuger
dem Zwecke des Verschlußes der Düsenmündung dient.
[0051] Fig. 8 Das Düsengehäuse 3 ist mit einem flanschartigen Kragen 52 und einem Gewinde
5 an der Beckenumfassungswand 6 festgespannt. Vorzugsweise mündet das Gewinde 5 wasserbeckenrückseitig
in einem Mehrfach-Hauptzuleitungsanschluß 82 über den die verschiedenen Medien zugeführt
werden. Das Düsengehäuse 3 trägt im Zentrum eine Bohrung, die als Treibstrahlzuführung
8 ausgebildet ist. Sie trägt einerseits einen Anschlußschaft 53 der bevorzugt über
ein Schraubgewinde in die Hauptzuleitung 51 mündet und andererseits eine Begrenzungswand
54 die mehrere Bohrungen 9aträgt und in ihrerVerlängerung zum Innenbecken 7 hin die
Strahlablenkplatte 1 bildet oder aufnimmt und einerseits zum Innenbecken hin die Bohrungen
9a verdeckt und unterhalb der Strahlablenkplatte 1 vorzugsweise durch eine konische
Ausformung 11 den Strahl verteilt und zu dem Umfang der Strahlablenkplatte zum Innenbecken
hin, annähernd parallel zum Wasserbeckenboden einlenkt und innerhalb des beschriebenen
Winkels einstrahlt.
[0052] Koaxial zu den Bohrungen 9a ist wenigstens eine weitere Öffnung 10 vorzugsweise in
Form einer oder mehrerer Bohrungen angelegt, die in die Hauptzuleitung 33 für das
zweite Medium führt. Auch mehrere Bohrungen 10 können in die Hauptzuleitung 33 münden.
Vorzugsweise trägt das Düsengehäuse 3 eine weitere Öffnung 55 die in die Hauptzuleitung
58, 30, 34 für ein weiteres Medium mündet, bevorzugt wird über diese Öffnung 55 Druckluft
zugeführt und über die Öffnung 10 Saugluft geführt. Die Zuführung 8 trägt vorzugsweise
eine Rückschlagsicherung 59 die das Eindringen von Badewasser in die Hauptzuleitung
51 verhindert. Als Rückflußsicherung kann auch eine Kugel dienen, auch eine federbelastete
Rückflußsicherung ist denkbar oder eine Lippendichtung oder Klappenvorrichtung kann
gewählt werden, welche erst dann öffnet, wenn Druck auf die Rückflußsicherung ausgewirkt
wird und der beschleunigte Treibstrahl in Richtung zur Düsenmündung 9 hin die Rückflußsicherung
öffnet. Derartige Rückflußsicherungen sind vielseitig bekannt, eine konstruktive Beschreibung
ist daher nicht erforderlich.
[0053] Bevorzugt liegt(liegen) die Öffnung(en) 10 in einer Ringnut 60 die als Vertiefung
ausgebildet ist. Vorzugsweise trägt auch die Rückseite des Düsengehäuses 3 eine Nut
61 als Vertiefung für die Offnungsansätze. Auf dem bekannten Weg zur Einstrahlöffnung
9 hin nimmt der Treibstrahl nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe den als Fangstrahl
bekannten Anteil des zweiten Mediums mit, wobei sich ein Wasser-Luftgemisch bildet.
Die Einstrahlung zum Innenbecken 7 hin erfolgt an der Umfanglinie der Strahlablenkplatte
1, 50. Bevorzugt wird über einen eigenen Druckerzeuger 26 Druckluft zugeführt. Die
Zuführung von Druckluft kann erfolgen, ohne Benutzung einer Umlaufpumpe. Es ist jedoch
auch möglich, eine Umlaufpumpe zur Erzeugung eines Treibstrahles und zusätzlich einen
Druckerzeuger zur Erzeugung von Druckluft zu nutzen. Vorzugsweise tragen die Öffnungen
10, 55 ebenfalls Rückschlagsicherungen 86 der vorausgehend beschriebenen Art. Auch
eine gemeinsame Rückflußsicherung 4 ist denkbar, die vorzugsweise in der Nähe der
Einstrahlöffnung ihren Sitz erhält und die alle vorhandenen Öffnungen überdeckt und
nur öffnet, wenn entsprechender Gegendruck ansteht.
[0054] Fig. 9 zeigt eine Ausführungsvariante, bei welcher die Strahlablenkplatte 1 beweglich
gelagert ist. Vorzugsweise trägt die Zuführung 8 an ihrem oberen Ende einen Absatz
12 der als Halte lager für die Strahlablenkplatte 1 dient. Das in die Zuführung 8
hineinzeigende Teil trägt das Gegenlager 62 das vorzugsweise aus einem Sicherungsring
besteht. Besonders vorteilhaft ist die Ausgestaltung, wenn die Öffnung(en) 55 koaxial
zur Mittelachse der Zuführung 8 derart angeordnet sind daß diese nur in angehobenem
Zustand der Strahlablenkplatte 1 von dem Treibstrahl durchströmt werden und diese
bei niedergehaltenem Zustand durch einen Verschluß, vorzugsweise in Form eines Absatzes
63, verdeckt werden. Natürlich ist es auch denkbar, bei niedergehaltenem Zustand der
Strahlablenkplatte 1 einen Ventilsitz derart zu bewegen, daß der Zufluß des Treibstrahles
aus der Zuführung 8 unterbrochen wird. Dies ist beispielsweise erreicht, wenn durch
die Rückseite der beweglichen Strahlablenkplatte 1 eine Abdichtvorrichtung gegen einen
Dichtsitz geführt wird, der die Zuführung 8 schließt. Sobald der Pumpendruck abgeschaltet
ist schließt der Ventilsitz, der beispielsweise ein O-Ring oder eine Lippendichtung,
ein Zylinder- oder Stopfenventil sein kann, der von der Strahlablenkplatte 1 her niedergedrückt
wird. Dabei kann auch die Schließkraft einer Feder zuhilfe genommen werden, auch das
Eigengewicht der Strahlablenkplatte unterstützt den Ventil-Schließvorgang.
[0055] Fig. 10 zeigt eine erfindungsgemäße HydroMassagedüse, bei welcher der Düsenkörper
64 mit Treibstrahl-Druckluft- und Saugluft-Zuführung in ein Düsengehäuse 3 der bekannten
Art eingesetzt ist. Der Düsenkörper 64 wird durch einen Schraubring 65 (linke Seite
der Darstellung) oder durch einen Flanschring 66 (rechte Seite der Darstellung) in
dem Düsengehäuse 3 gehalten. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den Düsenkörper 64
über ein Gewinde 72 einzuschrauben oder durch den Schraubring 65 oder Flanschring
66 festzuklemmen. Der Flanschring 66 kann zusätzlich als Deckplatte, vorzugsweise
mit vergüteter Oberfläche, für den Flansch 52 des Düsengehäuses 3 dienen. Er kann
durch ein auf seiner Innenseite liegendes Gewinde 67 oder durch ein an seinem äußeren
Umfang liegendes Gewinde 68 an den Düsengehäuse 3 festgespannt sein. Auch eine Befestigung
durch Halteschrauben 87 ist möglich. In einer bevorzugten Ausführungsvariante trägt
der Flanschring 66 Öffnungen, die symmetrisch und deckungsgleich mit den Öffnungen
10, 10a, 55 des Düsenkörpers angeordnet sind. Durch Drehbewegung des Flanschringes
werden die Öffnungen gegeneinander verschoben, bzw. geöffnet oder verschlossen. Dazu
braucht der Flanschring nur drehbar gelagert zu sein. Der Drehbereich kann rundumlaufend
sein, es kann aber auch ein kleiner Drehbereich genutzt werden (rechts, links). Der
in das Düsengehäuse 3 eingesetzte Düsenkörper 64 stellt über die Zuführung 8 mit ihrer
Verlängerung 53 eine Verbindung zu der Treibstrahl-Hauptzuführung 51 her. Die Öffnungen
10, 10a, 55 bewirken eine Verbindung zu der/den Hauptzuleitungen 30, 33, 34, 58 für
Druck- und/ oder Saugluft, dabei kann als Verbindung zwischen den jeweiligen Hauptzuleitungen
eine einfache Wanddurchbrechung 74, 75 in Form, beispielsweise einer Bohrung, dienen.
Bei Trennung zwischen zwei verschiedenen Luft-Hauptzuleitungen 58 für Druckluft und
34 für Saugluft zu den Öffnungen 10, 10a und 55 kann beispielsweise eine Verlängerung
dienen, die den Raum zwischen dem Ende einer Öffnung 10, 10a, 55 bis zum Wanddurchbruch
in der Hauptzuleitung 34, 58 überbrückt. Auf diese bevorzugte Art gelangt eine bestimmte
Luftart (Druckoder Saugluft) unmittelbar aus der jeweiligen Hauptzuleitung 34, 58
durch besagte Verlängerung zu der entsprechenden Öffnung 10, 10a, 55.
[0056] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Strahlablenkplatte 1 zusammen mit dem Düsenkörper
64 drehbar in dem Düsengehäuse 3 zu lagern und den Öffnungen 10, 10a gegebenenfalls
55 auf ihrer der Beckeninnenseite 7 abgewandten Seite einen Vorsprung 70, beispielsweise
in Form einer Nase oder eines Absatzes zuzuordnen, der je nach Drehstellung den Zugang
zu wenigstens einer Öffnung versperrt. Eine solche Sperre kann natürlich auch zwischen
dem Düsenkörper 64 und dem Mehrfachgehäuse 82 bzw. Gehäusekammer 71 angeordnet sein.
1. Hydromassagedüse, mit einem Düsengehäuse (3) und mit wenigstens einer ersten Mediumzuführung
(8, 9a) für einen Treibstrahl und einer zweiten Mediumzuführung für einen Fangstrahl
(10, 10a) zur Erzeugung eines Gemisches das unter Nutzung der Venturiwirkung und oder
eines Gebläses in das Innenbecken (7) eingestrahlt wird, wobei das Gemisch aus der
Zufuhrrichtung (A) radial umgelenkt wird in eine oder mehrere Richtungen bei einem
beliebigen Einstrahlwinkel zwischen 0 bis 90 Grad zur Montageebene (C-D) dadurch gekennzeichnet,
daß der Mediumauslaßöffnung (B) eine Strahlab vorgesetzt ist, die starr oder beweglich
an das Düsengehäuse gelagert ist, so daß die Mischung der Medien nur nach der Umlenkung
des Treibstrahls erfolgt.
2. Hydromassagedüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mediumauslaßöffnung
(B) eine Strahlablenkplatte (1, 50) vorgesetzt ist und die Umlenkung erfolgt durch:
a) eine konische Ausbildung (11) des Endes der Zufuhrleitung (8).
b) eine kegelige Ausbildung (13) die auf der der Zuführung (8) zugewandten Seite der
Strahlablenkplatte (1, 50) ausgebildet ist.
c) Aufteilung des oberen Endes der Zuführung (8) mit rohrartigen Ausläßen (9a)
d) eine Rückschlagvorrichtung, die der Strahlumlenkung dient und dazu eine gegrümmte
Oberfläche besitzt die kegelförmig oder kugelförmig ausgebildet ist.
3. Hydromassagedüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrartigen Ausläße
(9a) durch einen Deckel der starr oder beweglich an dem Düsengehäuse gelagert, abgedeckt
ist.
4. Hydromassagedüse, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlablenkplatte (1, 50) verstellbar ist und die Ausstrahlrichtung wahlweise
in gerader Richtung (A-B) oder in abgelenkter Richtung durch wenigstens eine Einstrahlöffnung
(9, 9a, 10, 10a, und/ oder 14) erfolgt.
5. Hydromassagedüse, nach einem der Ansprüche 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß die
der Mediumauslaßöffnung B vorgesetzte Strahlablenkplatte (1, 50) als Tellerventil
ausgebildet ist, daß das Öffnen des Tellerventiles durch den Druck eines Mediums bewirkt
wird und wenigstens eine vertikal- (14) oder wenigstens eine radial angeordnete Einstrahlöffnung
(8, 8a, 9, 9a, 10, 10a, 14) verschließbar ist.
6. Hydromassagedüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das der Einstrahlöffnung
B vorgesetzte Tellerventil Einstrahlöffnungen beliebiger Formgebung und bekannter
Art verschließt.
7. Hydromassagedüse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtsitz
des Tellerventiles an dem Düsengehäuse (3) oder an der Umfanglinie (2) ausgebildet
ist.
8. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlablenkplatte (1, 50) oder das Tellerventil durch ein Gewinde oder einen
Schraub oder Flanschring (65, 66) an dem Düsengehäuse (3) eingeklemmt bzw. gehalten
ist.
9. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Strahlablenkplatte (1, 50) mit wenigstens einer der Zuführungen (8, 10) in starrer
Verbindung steht und Drehbewegung an der Strahlablenkplatte den Verschluß oder die
Öffnung des Medieneinlaßes in das Düsengehäuses (3) bewirkt.
10. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichent, daß
die Zuführung (8) in der Nähe ihres oberen Endes (22) eine Einschnürung (20) aufweist.
11. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, das
die Zuführung (8) am oberen Ende (22) des Düsenhalses wenigstens eine Öffnung (21)
trägt, die einen Übergang in das Innere der Zuführung herstellt.
12. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere Hals am Ende (22) der Zuführung (8) einen Ausstrahlwinkel "a" zwischen 0
bis 70 Grad bildet.
13. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mündung der Zuleitung (8) trompetenartig geformt und aus elastischem Material
gefertigt ist und dem Verschluß der Düsenmündung dient.
14. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
neben den Mediumzuführungen (8, 10) die das Düsengehäuse vorzugsweise koaxial durchdringen,
eine weitere Mediumzuführung (55), vorzugsweise von radial außen die Wandung des Gehäuses
(3) durchdringt und unterhalb der Strahlablenkplatte (1, 50) mündet, bevorzugt ist
die Durchdringungsöffnung (81) in ihrem Ansatz durch eine Ringnut (80) vergrößert.
15. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
das Düsengehäuse (3) mit einer Strahlablenkplatte ausgestattet ist, und zusätzliche
eine Vorrichtung (86) eingebaut ist, die den Wasserrückfluß in die Luftzuleitung verhindert.
16. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbare Strahlablenkplatte (1) durch Rotationsbewegungen das Einstrahlmedium
verwirbelt.
17. Hydromassagedüse nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einlaßdüse(n) (9) radialtangential angeordnet sind und der Einstrahldruck zur
Rotationsbewegung der Strahlablenkplatte (1) genutzt wird.
1. Buse d'hydromassage pourvue d'un carter de buse (3) et équipée d'au moins un premier
dispositif d'arrivée du fluide (8, 9a) pour un jet de propulsion et un deuxième dispositif
d'arrivée du fluide pour un jet d'arrêt (10, 10a), pour la génération d'un mélange
qui est injecté dans le bassin intérieur (7), en utilisant l'effet de Venturi ou une
soufflante, ledit mélange étant inversé à partir du sens de l'arrivée (A) pour être
dirigé radialement dans une ou plusieurs directions, l'angle d'injection pouvant être
un quelconque angle entre 0 et 90 degrés par rapport au niveau de montage (C-D), ladite
buse d'hydromassage étant caractérisée par le fait que l'orifice de sortie du fluide
(B) est opposé à un plateau de déviation du jet (1, 50) qui peut être logé de façon
rigide ou mobile sur le carter de la buse, de sorte que le mélangeage des fluides
ne se produise qu'après l'inversion du jet de propulsion.
2. Buse d'hydromassage répondant à la revendication 1 et caractérisée par le fait
que l'orifice de sortie du fluide (B) est opposé à un plateau de déviation du jet
(1, 50) et que l'inversion est assurée:
a) par une forme de conception conique (11) de l'extrémité de la conduite d'arrivée
(8);
b) par une forme de conception conique (13) qui se trouve sur le côté du plateau de
déviation du jet (1, 50) se trouvant en face du dispositif d'arrivée (8);
c) par la division de l'extrémité supérieure du dispositif d'arrivée (8), avec des
sorties de conception tubulaire (9a);
d) par un dispositif de retenue qui sert à l'inversion du jet et qui possède à cet
effet une surface coudée présentant une forme conique ou une forme sphérique.
3. Buse d'hydromassage repondant à la revendication 2 et caractérisée par le fait
que les sorties de conception tubulaire (9a) sont recouvertes par un couvercle qui
est logé de façon rigide ou mobile sur le carter de la buse.
4. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 3 et caractérisée
par le fait que le plateau de déviation du jet (1, 50) est réglable et que la direction
de sortie du jet soit assurée optionnellement en direction droite (A-B) ou en direction
déviée par au moins un orifice de pénétration du jet (9, 9a, 10, 10a et/ou 14).
5. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 4 et caractérisée
par le fait que le plateau de déviation du jet (1, 50), qui est placé devant l'orifice
de sortie du fluide B, est conçu sous forme de soupape à plateau, que l'ouverture
de la soupape à plateau est occasionnée sous l'effet de la pression du fluide et que
au moins un des orifices de pénétration du jet verticaux (14) ou au moins un des orifices
de pénétration du jet disposés radialement (8, 8a, 9, 9a, 10, 10a, 14) peut être verrouillé.
6. Buse d'hydromassage répondant à la revendication 5 et caractérisée par le fait
que la soupape à plateau, qui est placée devant l'orifice de pénétration du jet B,
obture des orifices de pénétration du jet de n'importe quelle forme d'une conception
connue.
7. Buse d'hydromassage répondant à la revendication 5 ou 6 et caractérisée par le
fait que le siège étanche de la soupape à plateau se trouve sur le carter de la buse
(3) ou sur la ligne périphérique (3).
8. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 7 et caractérisée
par le fait que le plateau de déviation du jet (1, 50) ou la soupape à plateau est
bloqué ou maintenu dans le carter de la buse (3) par un filetage ou bien par un anneau
fileté ou une bague bridée (65, 66).
9. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 8 et caractérisée
par le fait que le plateau de déviation du jet (1, 50) se trouve en liaison rigide
avec au moins un des dispositifs d'arrivée (8, 10) et que le mouvement de rotation
engendre, sur le plateau de déviation du jet, la fermeture ou l'ouverture de l'admission
de fluide dans le carter de la buse (3).
10. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 9 et caractérisée
par le fait que le dispositif d'arrivée (8) présente une striction (20) à proximité
de son extrémité supérieure (22).
11. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 10 et caractérisée
par le fait que le dispositif d'arrivée (8) présente, à l'extrémité supérieure (22)
du collet de la buse, au moins une ouverture (21) établissant un passage dans l'intérieur
du dispositif d'arrivée.
12. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 11 et caractérisée
par le fait que le collet supérieur à l'extrémité (22) du dispositif d'arrivée (8)
forme un angle de dispersion "a" de 0 à 70 degrés.
13. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 12 et caractérisée
par le fait que la bouche de la conduite d'arrivée (8) présente une forme de trompette,
qu'elle est exécutée en matériau élastique et qu'elle sert à obturer la bouche de
la buse.
14. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 13 et caractérisée
par le fait qu'en dehors des dispositifs d'arrivée du fluide (8, 10) qui traversent
le carter de la buse de préférence coaxialement, un autre dispositif d'arrivée du
fluide (55) traverse la paroi du carter (3) de préférence radialement depuis l'extérieur
pour déboucher en dessous du plateau de déviation du jet (1, 50), l'orifice de pénétration
(81) étant privilégié à son embouchure par une rainure annulaire (80) qui en agrandit
le diamètre.
15. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 14 et caractérisée
par le fait que le carter de la buse (3) est équipé d'un plateau de déviation du jet
et qu'elle comporte en plus un dispositif additionnel incorporé (86) qui empêche l'écoulement
en retour de l'eau dans la conduite d'arrivée de l'air.
16. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 15 et caractérisée
par le fait que le plateau de déviation du jet mobile (1) fait tourbillonner le fluide
injecté par des mouvements de rotation.
17. Buse d'hydromassage répondant à l'une des revendications 1 à 16 et caractérisée
par le fait que la/les buse(s) d'admission (9) est (sont) disposée(s) de façon radiale
et tangentielle et que la pression est utilisée au profit du mouvement de rotation
du plateau de déviation du jet (1).
1. Hydro-massage nozzle, with one nozzle housing (3) and with at least one primary
medium feed, (8, 9a) for a drive jet and a secondary medium feed for a catch jet (10,
10a) for generating a mixture which is discharged into the inner basin (7) through
exploitation of the venturi effect and/or a blower, whereby the mixture from the feed
direction (A) is deflected radially in one or more directions at any required angle
between 0 to 90 degrees to mounting level (C-D), characteristic of which is that the
medium discharge port (B) has a jet baffle plate (1, 50) in front of it, mounted rigidly
or moveably on the nozzle housing so that the mixing of the media takes place only
after the drive jet is deflected.
2. Hydro-massage nozzle according to Claim 1, characteristic of which is that the
medium discharge port (B) has a jet baffle plate (1, 50) in front of it and the deflection
follows as a result of:
a) a tapering (11) of the end of the feed line (8).
b) a conical form (13) which is given on that side of the jet baffle plate (1, 50)
facing the feed (8).
c) dividing the top end of the feed (8) with tube type outlets (9a).
d) a non-return device which serves to deflect the jet and for this purpose has a
curved surface which is tapered or spherical in shape.
3. Hydro-massage nozzle according to Claim 2, characteristic of which is that the
tube-like outlets (9a) are mounted rigidly or moveably on the nozzle housing and sheltered
by a cover.
4. Hydro-massage nozzle according to Claims 1 to 3 characteristic of which is that
the jet baffle plate (1, 50) is adjustable and the direction of discharge is either
straight (A-B) or deflected to choice through at least one intake port (9, 9a, 10,
10a and/or 14).
5. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1-4, characteristic of which
is that the jet baffle plate (1, 50) set in front of the medium discharge port (B)
takes the form of a moveable plate valve, that the opening of the plate valve is affected
by the pressure of a medium and at least one vertical (14) or at least one radial
arranged intake port (8, 8a, 9, 9a, 10, 10a, 14) is closeable.
6. Hydro-massage nozzle according to Claim 5, characteristic of which is that the
plate valve in front of the intake port closes the intake ports of any shape and known
type.
7. Hydro-massage nozzle according to Claim 5 or 6, characteristic of which is that
the seal seat of the plate valve is built up on the nozzle housing (3) or on the periphery
line (2).
8. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 7, characteristic of which
is that the jet baffle plate (1, 50) or the plate valve is clamped or kept against
the nozzle housing (3) by a thread, screw or flange ring (65, 66).
9. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 8, characteristic of which
is that the jet baffle plate (1, 50) is connected rigidly to at least one of the feeds
(8, 10) and causes the rotary movement on the jet baffle plate, closure or opening
of the medium intake in the nozzle housing (3).
10. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 9, characteristic of
which is that the feed (8) has a restriction (20) close to its top end (22).
11. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 10, characteristic of
which is that the feed (8) on the top end (22) of the nozzle neck has at least one
opening (21) which provides a transition to the inside of the feed.
12. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 11, characteristic of
which is that the upper neck on the end (22) of the feed (8) forms a discharge angle
"a" between 0 to 70 degrees.
13. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 12, characteristic of
which is that the mouth of the feed line (8) is shaped in the form of a trumpet and
made of elastic material and serves to close the nozzle mouth.
14. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 13, characteristic of
which is that the nozzle housing alongside the medium feed (8, 10) penetrates preferably
coaxially, a further medium feed (55), which penetrates preferably radially outside
the wall of the housing (3) and runs in below the jet baffle plate (1, 50), the penetration
opening (81) being preferably enlarged in its prolongation by a ring groove (80).
15. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 14, characteristic of
which is that the nozzle housing (3) is equipped with a jet baffle plate and an additionally
fitted device (86) which prevents water return flow in the air supply line.
16. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 15, characteristic of
which is that the moveable jet baffle plate (1) whirls the input medium by rotation
movements.
17. Hydro-massage nozzle according to one of the Claims 1 to 16, characteristic of
which is that the intake nozzle(s) (9) are arranged radially, tangential and the intake
pressure utilized for the rotation movement of the jet baffle plate (1).