| (19) |
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(11) |
EP 0 290 720 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1993 Patentblatt 1993/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.1988 |
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| (54) |
Verschlusskappe mit Originalitäts-Sicherungsring
Cap with tamperproof security ring
Capuchon avec anneau d'inviolabilité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
12.05.1987 DE 3715862
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.11.1988 Patentblatt 1988/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Heinlein, Patricia |
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D-91522 Ansbach (DE) |
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| (74) |
Vertreter: Rau, Manfred, Dr. Dipl.-Ing. et al |
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Rau, Schneck & Hübner
Patentanwälte
Königstrasse 2 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 421 820
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DE-U- 7 908 673
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlußkappe mit Originalitäts-Sicherungsring gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Eine Verschlußkappe ähnlicher Art ist beispielsweise aus der DE-PS 27 04 461 bekannt.
[0003] Bei dieser bekannten Verschlußkappe sind insbesondere die Verbindungsstege derart
angeordnet, daß sie im Übergang vom Außenumfang der Schraubkappe zum oberen Umfang
des Sicherungsringes etwa radial verlaufen, wobei am oberen Umfang des Sicherungsringes
in der Schließdrehrichtung vor den Verbindungsstegen Stützsegmente angeordnet sind.
Durch diese Stützsegmente wird erreicht, daß beim erstmaligen Verschließen des Behälters
die Verbindungsstege in Umfangsrichtung sich gegen eine Stützfläche anlegen können,
so daß ein Abreißen der Verbindungsstege beim ersten Zuschrauben mit Sicherheit vermieden
wird. Beim ersten Öffnen des Behälters durch Abschrauben der Verschlußkappe unterliegen
die Verbindungsstege etwa achsparallelen Zugkräften, die zu ihrem Abreißen oder Abscheren
führen, da keine die Trennbewegung verhindernde Stützfläche vorhanden ist. Bei der
bekannten Kappe ist vorzugsweise vor jedem Verbindungssteg in der Schließdrehrichtung
je ein Stützsegment angeordnet.
[0004] Wird nach dem Zerreißen der Verbindungsstege die Schraubkappe weiter abgeschraubt,
dann verbleibt der Sicherungsring am Hals des Behälters, während die Schraubkappe
vollständig abgeschraubt und nach Bedarf wieder zugeschraubt werden kann.
[0005] Infolge der in etwa radialen Anordnung der Verbindungsstege am Außenumfang der Schraubkappe
besteht jedoch bei dieser bekannten Verschlußkappe die Gefahr, daß nach dem ersten
Abschrauben scharfkantige Abrißenden der Verbindungsstege am Außenumfang der Schraubkappe
verbleiben, woraus eine Verletzungsgefahr für die Hände der Benutzer dieser Verschlußkappe
resultiert.
[0006] Eine Verschlußkappe der gattungsgemäßen Art ist aus DE-U-79 08 673 bekannt. Bei dieser
ist die vorstehend erörterte Verletzungsgefahr insoweit bereits reduziert, als die
Verbindungsstege an der Schraubkappe bezogen auf deren Unterkante versenkt angespritzt
sind. Dies wird dadurch realisiert, daß der von den Verbindungsstegen gebildete Verbindungsbereich
zwischen dem Sicherungsring und der Schraubkappe durch einen außenseitig umlaufenden
Kragen, der mit seiner Unterkante die Schraubkappenunterkante definiert, nach außen
hin abdeckt ist. Allerdings kann beim Aufnehmen einer solchen abgeschraubten Schraubkappe
durch Hineingreifen in diese nach wie vor die Gefahr bestehen, daß die scharfkantigen
Abrißenden Verletzungen der Haut hervorrufen.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußkappe
mit Originalitäts-Sicherungsring der eingangs erläuterten Art dahingehend weiter zu
verbessern, daß die Gefahr von Verletzungen bei der Betätigung der Verschlußkappe
völlig ausgeschlossen werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Verschlußkappe mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruches 1 gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Verbindungsstege an
der Schraubkappe gegenüber deren Unterkante vollkommen versenkt in einer Nische oder
Ausnehmung innerhalb der Unterkante der Schraubkappe angespritzt sind.
[0009] Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung
die Verbindungsstege radial innerhalb der Unterkante der Schraubkappe liegende Anspritzenden
aufweisen.
[0010] Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Verbindungsstege Anspritzenden aufweisen, die, bezogen auf die Rotationsachse
der Verschlußkappe, axial zwischen dem oberen Umfang des Sicherungsringes und der
Unterkante der Schraubkappe angeordnet sind.
[0011] Vorzugsweise sind hierbei die Verbindungsstege an ihren versenkt angeordneten Anspritzenden
mit Sollbruchstellen versehen.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
5-16.
[0013] Erfindungswesentlich ist der Gedanke, die Anspritzenden der Verbindungsstege in Bezug
auf die Unterkante der Schraubkappe versenkt in einer Nische oder einer Ausnehmung
innerhalb der Unterkante der Schraubkappe anzuordnen. Beim ersten Abschrauben der
Verschlußkappe von dem Behälter, bei dem es sich beispielsweise um einen Arzneimittelbehälter
handeln kann, verbleiben die Abreißenden der Verbindungsstege vollständig innerhalb
der Unterkante der Schraubkappe, insbesondere in den Nischen oder Ausnehmungen an
der Schraubkappenunterkante, so daß sich keine über diese Unterkante axial oder radial
hervorspringenden Abrißenden mehr ergeben, die für die Benutzer der Schraubkappe eine
Verletzungsgefahr mit sich bringen könnten. Dies stellt gerade im Falle der Verwendung
der Verschlußkappe für Arzneimittelbehälter einen ganz wesentlichen Vorteil dar, da
erfahrungsgemäß Arzneimittel insbesondere von älteren Personen eingenommen werden
und es wissenschaftlich erwiesen ist, daß sich die Haut bei Personen im Alter über
50 Jahren zunehmend ausdünnt, so daß bei diesem Personenkreis die Verletzungsgefahr
durch die Betätigung von Verschlußkappen der eingangs erläuterten Art besonders hoch
anzusetzen ist, insbesondere auch im Hinblick auf die Tatsache, daß die Aufschraub-
und Zuschraubvorgänge bei Arzneimittelbehältern verhältnismäßig zahlreich stattfinden.
[0014] Durch die erfindungsgemäß ausgebildete Verschlußkappe sind jedoch derartige Gefahrenquellen
vollständig beseitigt.
[0015] Gleichzeitig erlaubt die erfindungsgemäße Verschlußkappe ein Aufschrauben auf einen
Behälter sowohl von Hand als auch mit Hilfe von Verschlußmaschinen, wobei die Verbindungsstege
beim ersten Aufschrauben gegen mechanische Beanspruchung gesichert sind, beim ersten
Abschrauben dagegen in einfacher und leichter Weise abgetrennt werden können. Darüber
hinaus ist die erfindungsgemäße Verschlußkappe bei handelsüblichen Behältern, beispielsweise
Arzneimittelflaschen mit einem sogenannten Transferring in Form einer Ringwulst am
Behälterhals verwendbar und kann im übrigen in einem Arbeitsgang aus Kunststoff gespritzt
werden.
[0016] Zur näheren Erläuterung der Erfindung, ihrer Merkmale und Vorteile, dient die nachfolgende
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen,
in denen gleiche Bezugsziffern durchgehend gleiche Komponenten und Teile bezeichnen.
[0017] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer Verschlußkappe mit Originalitäts-Sicherungsring,
in teilweiser Axial-Schnittansicht;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ansicht einer Einzelheit "X" der Verschlußkappe gemäß Fig. 1, in
Form eines Ausschnittes;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht gemäß A-A in Fig. 2;
- Fig. 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Verschlußkappe mit Originalitäts-Sicherungsring,
in teilweiser Axial-Schnittansicht;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Ansicht einer Einzelheit "X" bei der Verschlußkappe gemäß Fig. 4,
in Form eines Ausschnittes;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht gemäß A-A in Fig. 5; und
- Fig. 7 und 8
- zeigen in einer den Fig. 2 und 3 entsprechenden Darstellung eine abgewandelte Ausführungsform.
[0018] In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Verschlußkappe 1 dargestellt,
wobei die rechte Hälfte eine Seitenansicht und die linke Hälfte einen Schnitt in der
Durchmesserebene zeigt. Die Verschlußkappe 1 ist mit einem Originalitäts-Sicherungsring
3 versehen, der über Verbindungsstege 4 (vgl. Fig. 2 und 3) mit einer Schraubkappe
5 einstückig ausgebildet ist. Die Schraubkappe 5 weist dabei in bekannter Weise ein
Innengewinde 2 auf zum Aufschrauben der Verschlußkappe auf einen (nicht gezeigten)
Behälterhals mit einem entsprechenden Schraubgewinde, wobei dieser Behälterhals ferner
in bekannter Weise eine Mundöffnung sowie einen Transferring aufweist. Auf ihrem Außenumfang
ist die Schraubkappe 5 weiterhin in bekannter Weise mit Greifrippen versehen. Der
Sicherungsring 3 ist von einem größeren Durchmesser als die Schraubkappe 5. Es sind
beispielsweise sechs Verbindungsstege 4 zwischen Schraubkappe 5 und Sicherungsring
3 vorgesehen, wobei diese Verbindungsstege jeweils im Abstand von 60
o gleichmäßig über den Außenumfang der Schraubkappe 5 verteilt sind.
[0019] Wie insbesondere aus der Fig. 3 deutlich hervorgeht, sind nun die Verbindungsstege
4 an der Schraubkappe 5 bezogen auf deren Unterkante 15 versenkt angespritzt, derart,
daß jeweils ein Verbindungssteg 4 ein Anspritzende 9 aufweist, das in etwa radial
innerhalb der Unterkante 15 der Schraubkappe 5 liegt. Wie weiterhin aus der Fig. 2
deutlich zu erkennen ist, sind im Bereich der Unterkante 15 der Schraubkappe 5 zur
Aufnahme der Anspritzenden 9 der Verbindungsstege 4 jeweils Nischen oder Ausnehmungen
10 gebildet, welche somit ebenfalls im Abstand von 60
o gleichmäßig über den Außenumfang der Schraubkappe 5 verteilt sind.
[0020] Eine jede der Nischen oder Ausnehmungen 10 ist durch eine waagrechte Oberkante 7
sowie durch zwei seitliche, vertikale Flanken 11a und 11b begrenzt, wobei diese seitlichen
Flanken 11a und 11b jeweils wiederum über abgerundete Ecken in die Unterkante 15 der
Schraubkappe 5 übergehen. Die Oberkante 7 der Nische oder Ausnehmung 10 bildet in
diesem Bereich gleichzeitig auch eine weitere Unterkante der Schraubkappe 5.
[0021] Wie die Fig. 3 zeigt, geht die Oberkante 7 der Nische oder Ausnehmung 10 und gleichzeitige
Unterkante der Schraubkappe 5 zunächst in das Anspritzende 9 des Verbindungssteges
4 über und setzt sich sodann in radialer Richtung über die Oberkante des Verbindungssteges
4 in dem oberen Umfang 8 des Sicherungsringes 3 fort. Der Verbindungssteg 4 ist im
Profil im wesentlichen dreieckförmig ausgebildet, wobei die dem Anspritzende 9 gegenüberliegende
Seite des Verbindungssteges 4 mit der Innenseite 12 des Sicherungsringes 3 einstückig
verbunden ist. In bevorzugter Weise sind die in den Nischen oder Ausnehmungen 10 versenkt
angeordneten Anspritzenden 9 der Verbindungsstege 4 mit Sollbruchstellen versehen,
wodurch ein leichteres Abreißen oder Abscheren der Verbindungsstege 4 beim ersten
Aufschraubvorgang zum Zwecke der Trennung der Schraubkappe 5 von dem Sicherungsring
3 ermöglicht ist.
[0022] Wie weiterhin aus der Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Anspritzenden 9 der Verbindungsstege
4 außermittig in den Nischen oder Ausnehmungen 10, d.h. also außermittig im Bereich
zwischen den seitlichen Flanken 11a und 11b, angeordnet.
[0023] Weiterhin sind nun auf der Innenseite 12 des Sicherungsringes 3 und zwar in der Schließdrehrichtung
der Verschlußkappe 1 gesehen, d.h. in Richtung des Pfeile s S, jeweils vor den Verbindungsstegen
4 Stützelemente oder Stütznocken 6 vorgesehen, und im einzelnen ist also vor jedem
Verbindungssteg 4 je ein Stützelement oder Stütznocken 6 mit einem in etwa dreieckförmigen
Profil angeordnet. Die axiale Höhe der Stützelemente oder Stütznocken 6 ist hierbei
größer gewählt als die axiale Höhe der Verbindungsstege 4, wobei insbesondere die
axiale Höhe eines Stützelements oder Stücknockens 6 etwas größer ist als der Abstand
zwischen der Unterkante 15 der Schraubkappe 5 und der Oberkante 7 der Nische oder
Ausnehmung 10. Auch das Stützelement oder der Stücknocken 6 ragt zum Teil in die Nische
oder Ausnehmung 10 hinein und ist in Bezug auf die seitlichen Flanken 11a und 11b
ebenfalls außermittig angeordnet.
[0024] Der Sicherungsring 3 weist ferner an seinem unteren Rand 16 eine Anzahl von mit gegenseitigem
Abstand von einander angeordneten, nach innen ragenden Greifelementen oder Greifnocken
13 auf (vgl. Fig. 1 und 4), und zwar in axialer Richtung gesehen jeweils unterhalb
der Anordnung einer Nische oder Ausnehmung 10 innerhalb der Unterkante 15 der Schraubkappe
5.
[0025] Die elastischen, in etwa wulstförmig ausgebildeten Greifelemente oder Greifnocken
13 sind somit ebenfalls im Abstand von jeweils 60
o gleichmäßig am unteren Rand 16 des Sicherungsringes 3 verteilt angeordnet und dienen
zum Hintergreifen eines Transferringes eines Behälters in der Verschlußlage der Verschlußkappe
1. In gleicher Weise könnte anstelle der verteilt angeordneten Greifelemente oder
Greifnocken 13 ein geschlossener Greifring oder ein Greifring mit Dehnungsschlitzen
vorgesehen sein, welcher in der Verschlußlage der Verschlußkappe den Transferring
des Behälters hintergreift.
[0026] Beim ersten Aufschrauben der Verschlußkappe 1 auf das Außengewinde eines Halses eines
mit irgendeinem Füllgut gefüllten Behälters läuft zunächst der Sicherungsring 3 mit
seinem unteren Rand 16 auf den Transferring des Behälterhalses auf, und beim weiteren
Aufschraubvorgang werden die elastischen Greifelemente oder Greifnocken 13 gedehnt,
so daß der Sicherungsring 3 über diesen Transferring nach unten gedreht werden kann,
wobei die Greifelemente oder Greifnocken 13 mit ihren entsprechenden Oberflächen die
Unterkante des Transferringes hintergreifen.
[0027] Beim ersten Öffnen des Behälters, d.h. also beim ersten Abschrauben der Verschlußkappe
1 wird der Sicherungsring 3 durch den Transferring in seiner Lage gehalten, wodurch
eine Dehnung der Verbindungsstege 4 bis zum Zerreißen bewirkt wird, derart, daß die
Verbindungsstege 4 jeweils an den Sollbruchstellen der Anspritzenden 9 abreißen, die
nunmehr als Abreißenden an der Oberkante 7 derzugehörigen Nische oder Ausnehmung 10
verbleiben und nicht über den Außenumfang der Schraubkappe 5 hinausragen. Der restliche
Teil der Verbindungsstege 4 bleibt an der Innenseite 12 des Sicherungsringes 3, welcher
selbst am Hals des Behälters verbleibt, während die Schraubkappe 5 in bekannter Weise
abgeschraubt und nach Bedarf wieder zugeschraubt werden kann.
[0028] Durch die in der Schließdrehrichtung (Pfeil S) vor den Verbindungsstegen 4 angeordneten
Stützelemente oder Stütznocken 6 ist gewährleistet, daß beim ersten Verschließen des
Behälters, d.h. beim ersten Aufschrauben der Verschlußkappe 1 auf den Behälterhals
die Verbindungsstege 4 in Umfangsrichtung sich gegen eine durch das Profil der Stützelemente
oder Stütznocken 6 gebildete Stutzfläche anlegen können, so daß ein Abreißen der Verbindungsstege
4 beim Zuschrauben mit Sicherheit vermieden wird.
[0029] Bei der Ausführungsform einer Verschlußkappe 1 gemäß den Fig. 4 - 6 besteht eine
Variante gegenüber der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 - 3 darin, daß sich die Schraubkappe
5 auf ihrer Innenseite 5' in einer axial nach unten bis zur Unterkante 15 erstreckenden,
inneren Begrenzungswand 14 fortsetzt, welche somit die Nische oder Ausnehmung 10 zum
Inneren der Schraubkappe 5 hin abgrenzt, derart, daß jeweils eine Nische 10 durch
die Oberkante 7, die beiden seitlichen Flanken 11a und 11b sowie die Innenseite der
inneren Begrenzungswand 14 definiert ist.
[0030] Diese innere Begrenzungswand 14 ist vorzugsweise haut-oder filmartig ausgebildet
und dient beispielsweise in bestimmten Anwendungsfällen zur Abschirmung von Verbindungsstegen
4 und Stütznocken 6 nach innen hin.
[0031] Im übrigen treffen die obigen Erläuterungen bezüglich der Ausführungsform der Verschlußkappe
gemäß den Fig. 1 - 3 in gleicher Weise auch für die Variante gemäß den Fig. 4 - 6
zu.
[0032] Aus den Fig. 7 und 8 ist schließlich noch eine weitere Ausführungsform einer Verschlußkappe
mit Originalitäts-Sicherungsring ersichtlich, die gegenüber den in den Fig. 2 und
3 bzw. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispielen in der Weise abgewandelt ist, daß
nunmehr auf der Innenseite 12 des Sicherungsringes 3 jeweils vor den Verbindungsstegen
4 keine besonderen Stützelemente oder Stütznocken 6 mehr vorgesehen sind. Vielmehr
ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 7 und 8 eine konstruktive Abwandlung
dahingehend getroffen, daß jeweils ein Verbindungssteg 4 in der Weise innerhalb der
zugehörigen Nische oder Ausnehmung 10 angeordnet ist, daß dieser Verbindungssteg 4
in der Schließdrehrichtung, d.h. in der Richtung des Pfeiles S gesehen, in verhältnismäßig
geringem Abstand jeweils hinter der vertikalen seitlichen Flanke 11a der Nische oder
Ausnehmung 10 liegt.
[0033] Bei dieser Konstruktionsvariante befinden sich somit die seitlichen Flanken 11a der
Nischen oder Ausnehmungen 10 in der Richtung des Pfeiles S gesehen praktisch unmittelbar
vor den Verbindungsstegen 4, wodurch gewährleistet ist, daß beim ersten Verschließen
des Behälters, d.h. beim ersten Aufschrauben der Verschlußkappe 1 auf den Behälterhals,
die Verbindungsstege 4 in Umfangsrichtung sich gegen die durch diese seitlichen Flanken
11a gebildeten Stützflächen anlegen können, so daß bei dieser Ausführungsform ebenfalls
ein Abreißen der Verbindungsstege 4 beim Zuschrauben mit Sicherheit vermieden wird.
[0034] Beim ersten Öffnen dagegen, d.h. bei einer Drehung in einer der Richtung des Pfeiles
S entgegengesetzten Richtung, werden die Verbindungsstege 4 sehr weit in die ihnen
zugeordneten Nischen oder Ausnehmungen 10 hineingezogen und können im Bereich ihrer
durch die Anspritzenden gebildeten Sollbruchstellen leicht abreißen.
[0035] Abgesehen von den nicht mehr vorhandenen Stützelementen oder Stütznocken 6 treffen
jedoch alle für die obigen Ausführungsbeispiele erläuterten Merkmale auch für die
Variante gemäß den Fig. 7 und 8 zu.
1. Verschlußkappe mit Originalitäts-Sicherungsring aus Kunststoff, bei der ein Randteil
als Sicherungsring (3) über Verbindungsstege (4) einstückig mit einer Schraubkappe
(5) ausgebildet ist, die auf einen Behälterhals mit Schraubgewinde und Ringwulst zur
axialen Fixierung des Sicherungsringes (3) auf den Schraubhals aufschraubbar ist,
wobei der Sicherungsring (3) an seinem Unterrand einen elastischen Greifring oder
eine Anzahl von mit gegenseitigem Abstand angeordneten, elastischen Greifelementen
zum Hintergreifen der Ringwulst in Verschlußlage der Verschlußkappe aufweist, und
wobei die Verbindungsstege (4) an der Schraubkappe (5) gegenüber deren Unterkante
(15) zurückgesetzt angespritzt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anspritzenden (9) der Verbindungsstege (4) jeweils in einer Nische oder einer
Ausnehmung (10) innerhalb der Unterkante (15) der Schraubkappe (5) angeordnet sind.
2. Verschlußkappe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstege (4) radial innerhalb der Unterkante (15) der Schraubkappe
(5) liegende Anspritzenden (9) aufweisen.
3. Verschlußkappe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstege (4) Anspritzenden (9) aufweisen, die, bezogen auf die Rotationsachse
der Verschlußkappe (1), axial zwischen dem oberen Umfang (8) des Sicherungsringes
(3) und der Unterkante (15) der Schraubkappe (5) angeordnet sind.
4. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstege (4) an ihren versenkt angeordneten Anspritzenden (9) mit
Sollbruchstellen versehen sind.
5. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nische oder Ausnehmung (10) durch eine horizontale Oberkante (7) sowie durch
zwei vertikale seitliche Flanken (11a, 11b) begrenzt ist, wobei die Oberkante (7)
sowie die seitlichen Flanken (11a, 11b) innerhalb der Wandung im Bereich der Unterkante
(15) der Schraubkappe (5) liegen und das jeweilige Anspritzende (9) des Verbindungssteges
(4) eine Verbindungsstelle mit dieser Oberkante (7) der Nische oder Ausnehmung (10)
bildet.
6. Verschlußkappe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenseite (5') der Schraubkappe (5) sich in einer axial nach unten bis zur
Unterkante (15) der Schraubkappe (5) erstreckenden, inneren Begrenzungswand (14) für
die Nische oder Ausnehmung (10) fortsetzt.
7. Verschlußkappe nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Begrenzungswand (14) der Nische oder Ausnehmung (10) film- oder hautartig
ausgebildet ist.
8. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anspritzenden (9) jeweils außermittig in den Nischen oder Ausnehmungen (10)
angeordnet sind.
9. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Anspritzenden (9) der Verbindungsstege (4) gegenüberliegenden Enden der
Verbindungsstege jeweils einstückig mit der den Nischen oder Ausnehmungen (10) gegenüberliegenden
Innenseite (12) des Sicherungsringes (3) verbunden sind.
10. Verschlußkappe nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der jeweils einer Nische oder Ausnehmung (10) gegenüberliegenden Innenseite
(12) des Sicherungsringes (3) in Schließdrehrichtung (S) vor den Verbindungsstegen
(4) jeweils Stützelemente oder Stütznocken (6) angeordnet sind.
11. Verschlußkappe nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützelemente oder Stütznocken (6) jeweils außermittig in Bezug auf die Nischen
oder Ausnehmungen (10) angeordnet sind.
12. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstege (4) im wesentlichen ein dreieckförmiges Profil aufweisen.
13. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 10-12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützelemente oder Stütznocken (6) ein im wesentlichen dreieckförmiges Profil
aufweisen und von der Innenseite (12) des Sicherungsringes (3) mit ihrem freien Ende
wenigstens zum Teil in die Nische oder Ausnehmung (10) hineinragen.
14. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 10-13,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Axialrichtung gesehen die Höhe des Stützelements oder Stütznockens (6) größer
ist als die Höhe des Verbindungssteges (4).
15. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstege (4) in der Weise angeordnet sind, daß sie jeweils eine radial
gerichtete Verlängerung des oberen Umfanges (8) des Sicherungsringes (3) bis zu dem
Anspritzende (9) an der Oberkante (7)innerhalb der Nische oder Ausnehmung (10) bilden.
16. Verschlußkappe nach einem der Ansprüche 1 - 10 und/oder 12 und/oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsstege (4) in der Weise innerhalb den Nischen oder Ausnehmungen
(10) angeordnet sind, daß ein Verbindungssteg (4) in der Schließdrehrichtung (S) gesehen
in verhältnismäßig geringem Abstand jeweils hinter der vertikalen seitlichen Flanke
(11a) der Nische oder Ausnehmung (10) liegt, so daß diese Flanken (11a) Stützflächen
für die Verbindungsstege (4) beim ersten Aufschrauben der Verschlußkappe (1) bilden.
1. Closure cap with a tamperpoof safety ring made of plastics material, with which a
rim part is formed as a safety ring (3) via connecting webs (4) in one piece with
a screw cap (5), which can be screwed on onto a container neck with a screw threading
and a ring bead for axially fixing the safety ring (3) on the screw neck, whereby
the safety ring (3) comprises at its lower rim an elastic grip ring or a number of
elastic grip elements arranged at a mutual distance for undercutting the ring bead
in the closing position of the closure cap, and whereby the connecting webs (4) are
injection-molded in recessed manner at the screw cap (5) in relation to its lower
edge (15), characterized in that the injection-molded ends of the connectings webs (4) are each arranged in a niche
or a recess (10) within the lower edge (15) of the screw cap (5).
2. Closure cap according to claim 1, characterized in that the connecting webs (4) comprise injection-molded ends (9) located radially within
the lower edge (15) of the screw cap (5).
3. Closure cap according to claim 1 or 2, characterized in that the connecting webs (4) comprise injection-molded ends (9), which with regard to
the rotational axis of the closure cap (1) are arranged axially between the upper
circumference (8) of the safety ring (3) and the lower edge (15) of the screw cap
(5).
4. Closure cap according to one of claims 1-3, characterized in that the connecting webs (4) are provided with predetermined breaking points at their
injection-molded ends (9) arranged in recessed manner.
5. Closure cap according to one of claims 1-4, characterized in that the niche or recess (10) is delimited by a horizontal upper edge (7) as well as by
two vertical lateral flanks (11a, 11b), whereby the upper edge (7) as well as the
lateral flanks (11a, 11b) are located within the wall in the vicinity of the lower
edge (15) of the screw cap (5) and the respective injection-molded end (9) of the
connecting web (4) forms a joint with this upper edge (7) of the niche or recess (10).
6. Closure cap according to claim 5, characterized in that the inner side (5') of the screw cap (5) continues in an inner limiting wall (14)
extending axially downwards as far as to the lower edge (15) of the screw cap (5)
for the niche or recess (10).
7. Closure cap according to claim 6, characterized in that the inner limiting wall (14) of the niche or recess (10) is formed like a membrane
or a film.
8. Closure cap according to one of claims 1-7, characterized in that the injection-molded ends (9) are arranged each eccentrically in the niches or recesses
(10).
9. Closure cap according to one of claims 1-8, characterized in that the ends of the connectings webs (4) located opposite to the injection-molded ends
(9) of the connecting webs are each connected in one piece with the inner side (12)
of the safety ring (3) located opposite to the niches or recesses (10).
10. Closure cap according to claim 9, characterized in that on the inner side (12) of the safety ring (3) located opposite to a niche or recess
(10) respectively, support elements or support cams (6) respectively are arranged
before the connecting webs (4) in the rotational direction of closure (S).
11. Closure cap according to claim 10, characterized in that the support elements or support cams (6) are arranged each eccentrically with regard
to the niches or recesses (10).
12. Closure cap according to one of claims 1-11, characterized in that the connecting webs (4) substantially comprise a triangular profile.
13. Closure cap according to one of claims 10-12, characterized in that the support elements or support cams (6) comprise a substantially triangular profile
and project at least partially from the inner side (12) of the safety ring (3) with
their free end into the niche or recess (10).
14. Closure cap according to one of claims 10-13, characterized in that viewed in axial direction the height of the support element or support cam (6) is
larger than the height of the connecting web (4).
15. Closure cap according to one of claims 1-14, characterized in that the connecting webs are arranged in such manner that they each form a radially directed
extension of the upper circumference (8) of the safety ring (3) as far as to the injection-molded
end (9) at the upper edge (7) within the niche or recess (10).
16. Closure cap according to one of claims 1-10 and/or 12 and/or 15, characterized in that the connecting webs (4) are arranged within the niches or recesses (10) in such manner
that one connecting web (4) each viewed in the rotational direction of closure (S)
is located at a comparatively small distance behind the vertical lateral flank (11a)
of the niche or recess (10), so that these flanks (11a) form support surfaces for
the connecting webs (4) when screwing on for the first time the closure cap (1).
1. Capuchon avec anneau d'inviolabilité en matière plastique, dans lequel une partie
de bord est réalisée, sous la forme d'un anneau d'inviolabilité (3), par l'intermédiaire
de pattes de liaison (4), d'une seule pièce avec un capuchon fileté (5) qui peut être
vissé sur un goulot de récipient muni d'un filet et d'un bourrelet annulaire pour
immobiliser axialement l'anneau d'inviolabilité (3) sur le goulot fileté, l'anneau
d'inviolabilité (3) comportant, sur son bord inférieur, un anneau de préhension élastique
ou une pluralité d'éléments de préhension élastiques disposés selon un écartement
mutuel pour s'engager derrière le bourrelet annulaire lorsque le capuchon est en position
fermée, et les pattes de liaison (4) étant moulées par injection sur le capuchon fileté
(5), en retrait par rapport au bord inférieur (15) de ce dernier, caractérisé en ce
que chaque extrémité moulée (9) des pattes de liaison (4) est disposée dans une niche
ou un évidement (10) ménagé dans le bord inférieur (15) du capuchon fileté (5).
2. Capuchon selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pattes de liaison (4)
comportent des extrémités moulées (9) disposées radialement à l'intérieur du bord
inférieur (15) du capuchon fileté (5).
3. Capuchon selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pattes de liaison
(4) comportent des extrémités moulées (9) qui, par rapport à l'axe de rotation du
capuchon (1), sont disposées axialement entre le pourtour supérieur (8) de l'anneau
d'inviolabilité (3) et le bord inférieur (15) du capuchon fileté (5).
4. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les pattes de
liaison (4) sont munies de points de rupture théorique à leurs extrémités moulées
(9) disposées en retrait.
5. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la niche ou l'évidement
(10) est limité par un bord supérieur horizontal (7) ainsi que par deux flancs latéraux
verticaux (11a, 11b), le bord supérieur (7) ainsi que les flancs latéraux (11a, 11b)
se trouvant à l'intérieur de la paroi dans la zone du bord inférieur (15) du capuchon
fileté (5), et l'extrémité moulée respective (9) de la patte de liaison (4) formant
un point de liaison avec ce bord supérieur (7) de la niche ou de l'évidement (10).
6. Capuchon selon la revendication 5, caractérisé en ce que le côté intérieur (5') du
capuchon fileté (5) se prolonge par une paroi intérieure de limitation (14) pour la
niche ou l'évidement (10), ladite paroi s'étendant axialement vers le bas jusqu'au
bord inférieur (15) du capuchon fileté (5).
7. Capuchon selon la revendication 6, caractérisé en ce que la paroi intérieure de limitation
(14) de la niche ou de l'évidement (10) est réalisés sous la forme d'une membrane
ou d'une pellicule.
8. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que chaque extrémité
moulée (9) est disposée de manière excentrée dans les niches ou les évidements (10).
9. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que chacune des extrémités
des pattes de liaison opposée à l'extrémité moulée (9) des pattes de liaison (4) est
solidarisée avec le côté intérieur (12) de l'anneau d'inviolabilité (3) opposé aux
niches ou aux évidements (10).
10. Capuchon selon la revendication 9, caractérisé en ce que, dans le sens de rotation
de fermeture (S) devant les pattes de liaison (4) est disposé un élément d'appui ou
un ergot d'appui (6) sur le côté intérieur (12), opposé à une niche ou à un évidement
(10), de l'anneau d'inviolabilité (3).
11. Capuchon selon la revendication 10, caractérisé en ce que chacun des éléments d'appui
ou ergots d'appui (6) est disposé de manière excentrée par rapport aux niches ou aux
évidements (10).
12. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les pattes de
liaison (4) présentent sensiblement un profil triangulaire.
13. Capuchon selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que les éléments
d'appui ou ergots d'appui (6) présentent un profil sensiblement triangulaire et leur
extrémité libre fait saillie, au moins en partie, du côté intérieur (12) de l'anneau
d'inviolabilité (3) dans la niche ou l'évidement (10).
14. Capuchon selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que, vue dans le
sens axial, la hauteur de l'élément d'appui ou de l'ergot d'appui (6) est supérieure
à la hauteur de la patte de liaison (4).
15. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que les pattes de
liaison (14) sont disposées de façon que chacune d'elles forme un prolongement radial
du pourtour supérieur (8) de l'anneau d'inviolabilité (3) jusqu'à l'extrémité moulée
(9) sur le bord supérieur (7) à l'intérieur de la niche ou de l'évidement (10).
16. Capuchon selon l'une des revendications 1 à 10 et/ou 12 et/ou 15, caractérisé en ce
que les pattes de liaison (4) sont disposées à l'intérieur des niches ou des évidements
(10) de façon qu'une patte de liaison (4), vue dans le sens de rotation de fermeture
(S), se trouve à une distance relativement réduite derrière le flanc latéral vertical
correspondant (11a) de la niche ou de l'évidement (10), de sorte que ces flancs (11a)
forment des surfaces d'appui pour les pattes de liaison (4) lors du premier vissage
du capuchon (1).