[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine aus mehreren Koksöfen bestehende Koksofenbatterie,
bei welcher jeder Koksofen eine Ofenkammer, die Ofenkammer beiderseits begrenzende
Heizwände sowie einen Wärmerückgewinnungsteil und eine Ofendecke aufweist, mit einer
Querverankerung der Heizwände, welche vertikale, sich über die Höhe der Koksofenbatterie
erstreckende Ankerständer sowie obere, in der Ebene der Ofendecke angreifende Queranker
und untere, in der Ebene des Ofenunterbaus angreifende Queranker für die Ankerständer
als Haupttrageelemente sowie Türrahmen und Wandschutzplattenkonstruktionen aufweist,
welche die von den Ankerständern ausgehenden, über Andruckelemente auf sie einwirkenden
Horizontallasten auf die Heizwände, insbesondere die Stirnflächen der Läufersteine,
übertragen.
[0002] Derartige Koksofenbatterien sind bekannt. Nachteilig ist hierbei das große Gewicht
der Einheit aus Türrahmen und Wandschutzplatten, schwierige Lastzentrierung auf die
Läufersteine, hoher Pflegeaufwand für Abdichtung zwischen Türrahmen und Wandschutzplatten
sowie hoher Montageaufwand bei Reparaturen. Es bereitet insbesondere bei großen Kammerhöhen
von beispielsweise 10 m und mehr Schwierigkeiten, die gewünschte Lastverteilung über
die Kammerhöhe zu erreichen. Die Horizontallasten sollen in der Regel über die Kammerhöhe
nahezu gleichmäßig verteilt eingeleitet werden. Mit einer zentrischen Einleitung der
Horizontallasten in die Mittelachsen der Läufersteine soll in erster Linie erreicht
werden, daß die Randfaser der Läufersteine nicht auf Zug beansprucht werden, um Rißbildung
zu vermeiden. Aufgrund der Tatsache, daß an den kammerseitigen Randfasern bei der
herkömmlichen Konstruktion von Türrahmen und Wandschutzplatten eine höhere Temperatur
als an der Außenseite vorhanden ist, besteht die Tendenz, daß die oberen und unteren
Enden der sich über die gesamte Kammerhöhe erstreckenden Türrahmen und Wandschutzplatten
sich horizontal vom Feuerfestmauerwerk des Koksofens absetzen wollen. Bei öfen mit
geringeren Kammerhöhen läßt sich diese Tendenz mit belasteten Andruckelementen wieder
einigermaßen rückgängig machen. Mit steigender Kammerhöhe wird dies jedoch immer problematischer.
In der Regel erfordert dies größere Andruckkräfte, die schwere Türrahmen und Wandschutzplatten
bewirken.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Koksofenbatterie der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß mit geringen technischen Mitteln eine verbesserte Lastverteilung
der Querverankerung für die Heizwände erreicht werden kann. Von Bedeutung ist gleichzeitig,
daß für Türrahmen und Wandschutzplatten Gewichtseinsparungen erreicht werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Wandschutzplattenkonstruktion
über die Kammerhöhe in mehrere gelenkig miteinander verbundene Wandschutzplatten bzw.
Plattenabschnitte unterteilt ist und die Andruckelemente sowohl im Bereich der Unterteilungsstellen
als auch an den oberen und unteren Enden der Wandschutzplatten angeordnet sind. Diese
Konstruktion ermöglicht es, die Temperaturverformung auf ein gegen Null strebendes
Maß zurückzubringen.
[0005] Dabei sollen die Unterteilungsstellen der Wandschutzplattenkonstruktion im wesentlichen
horizontale Gelenkachsen bilden. Eine solche Konstruktion, die über die Kammerhöhe
mehrere gelenkig wirkende Verbindungsstellen und entsprechend angeordnete Andruckelemente
aufweist, erlaubt eine Lastzentrierung in die Längsachse der Läufersteine und ermöglicht
daher die passende Einstellung einer über die Kammerhöhe gewünschten Lastverteilung.
Die Lastzentrierungsmöglichkeit und die Flexibilität der Konstruktion über die gesamte
Kammerhöhe, mit der eine ideale Lastverteilung unter gleichzeitiger Einwirkung von
Temperaturdifferenzen erreicht wird, führt zugleich zu einer leichteren Bauart mit
wesentlichen Materialeinsparungen und mithin zu Gewichts- und Preiseinsparungen bei
der Herstellung. Es läßt sich mit der vorgeschlagenen Konstruktion ferner eine bessere
Abdichtung des Ofentürbereichs erzielen, weil die sonst üblichen andauernden Wartungskosten
aufgrund der intensiven Pflegearbeiten zwischen dem Türrahmen und der Wandschutzplatte
entfallen. Sie ist daher besser als der Stand der Technik geeignet, die Umweltschutzbedingungen
zu erfüllen. Auch wird die Lebensdauer des Feuerfestmauerwerks und damit der Koksofenbatterie
dadurch wesentlich erhöht, daß mittels einer entsprechenden Anzahl von Wandschutzplatten
bzw. Plattenabschnitten sowie einer angepaßten Kraft und Anzahl der Andruckelemente
die gewünschte Lastverteilung über die Kammerhöhe einstellbar ist. Durch die neuartige
Konstruktion werden nicht nur die Wandschutzplatten erheblich leichter, sondern es
kann möglicherweise auch ein Türrahmen entfallen. Auch dies führt zu einer erheblichen
Kosteneinsparung. Die Reparaturanfälligkeit der Wandschutzplatten wird ebenfalls aufgrund
der durch die erfindungsgemäße Bauart bedingten geringeren statischen Beanspruchung
erheblich reduziert.
[0006] Nach einer besonderen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist die Wandschutzplattenkonstruktion
zu einer im Bereich der Ofendecke, z.B. an einer Konsole abhängbaren Plattengliederschürze
aus mehreren übereinander angeordneten Wandschutzplatten ausgebildet, deren, vorzugsweise
im wesentlichen horizontalen, Stoßfugen von einer verhältnismäßig dünnen Abdeckplatte
überdeckt sind. Diese Abdeckplatte besteht aus einem geeigneten Material, z.B. Stahl,
mit dem unter Erzielung einer Abdichtung die gewünschte Gelenkigkeit der Konstruktion
erreicht wird.
[0007] Dabei kann sich die Abdeckplatte über die gesamte Höhe aller Wandschutzplatten einer
Plattengliederschürze erstrecken.
[0008] In den Stoßfugen der Wandschutzplatten und/oder zwischen den Wandschutzplatten und
der Abdeckplatte sind vorzugsweise Dichtmittel vorgesehen, um sowohl eine Dichtigkeit
nach außen zu erzielen wie auch Rohgasübertritte zu vermeiden.
[0009] Bei einer besonders einfachen Konstruktion können die Andruckelemente horizontal
verstellbare Druckbolzen aufweisen, welche sich über Druckfedern an den Ankerständern
abstützen. Hierdurch wird eine gewisse Nachgiebigkeit gewährleistet, die aus Betriebsgründen
erforderlich ist.
[0010] Die Druckfedern sind dabei zweckmäßigerweise geschützt in Federgehäusen aufgenommen,
welche an den Ankerständern befestigt sind.
[0011] Die Druckbolzen können bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung auf Druckbügel
einwirken, welche ihrerseits die Andruckkräfte auf die Stoßfugen-Enden bzw. gleichzeitig
auf die oberen und unteren Enden der Wandschutzplatten übertragen. Hierdurch können
auf einfache Weise die erforderlichen Andruckkräfte aufgebracht werden.
[0012] Bei einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an der Abdeckplatte eine
außenseitig bearbeitete Metallamelle für die abdichtende Anlage der Dichtschneide
der Ofentür auswechselbar befestigt. Bei Verschleiß kann diese Metallamelle einfach
ausgetauscht werden, so daß ohne großen Aufwand die Dichtigkeit der Ofentür wiederhergestellt
und gewährleistet werden kann. Ein besonderer Türrahmen ist hierbei entbehrlich.
[0013] Die Reparaturarbeiten können dann noch weiter erleichtert werden, wenn gemäß einem
weiteren Erfindungsmerkmal die Ankerständer, vorzugsweise unmittelbar oberhalb des
Begehkanals, eine lösbare, biegesteife Stoßverbindung aufweisen.
[0014] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren
Rückbeziehung.
[0015] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer die Erfindung aufweisenden Koksofenbatterie
dargestellt.
[0016] Es zeigen:
Figur 1 ausschnittsweise einen Vertikalschnitt in Ofenlängsrichtung,
Figur 2 eine Vorderansicht gegen eine herausnehmbare Koksofeneinheit der Koksofenbatterie
nach Figur 1,
Figur 3 ausschnittsweise einen Horizontalschnitt in dem Endbereich einer Koksofen-Einheit
der Koksofenbatterie nach Figuren 1 und 2.
[0017] Die Figur 1 zeigt einen Ofenkopf einer Koksofenbatterie mit der Verankerung aus Ankerständern
1, oberen und unteren Querankern 2 und 3 sowie Andruckelementen 4. Die ausschnittsweise
dargestellte Koksofenbatterie hat mehrere vertikal nebeneinander stehende Koksöfen
mit je einer Ofenkammer 21, welche jeweils beiderseits von Heizwänden 6 begrenzt ist
und mit diesen zusammen eine zwischen zwei starren Betonköpfen 26 (Figur 2) herausnehmbar
gelagerte Einheit bildet. Eine derartige Koksofenbatterie hat außerdem einen Wärmerückgewinnungsteil
22, der im dargestellten Fall als Regenerator ausgebildet und unterhalb der Ofenkammern
21 angeordnet ist. Die Koksofenbatterie weist ferner eine über den Ofenkammern 21
der Koksofenbatterie verlaufende Ofendecke 23 auf.
[0018] Die Querverankerung der Heizwände 6 wird von den vertikalen, sich über die Höhe der
Koksofenbatterie erstreckenden Ankerständern 1 sowie oberen, in der Ebene der Ofendecke
23 angreifenden Querankern 2 und unteren, in der Ebene des Ofenunterbaus 25 angreifenden
Querankern 3 für die Ankerständer 1 als Haupttrageelemente gebildet. Die Querverankerungskonstruktion
weist ferner zu Plattengliederschürzen ausgebildete Wandschutzplattenkonstruktionen
auf, die im oberen Bereich der Ankerständer 1 an Konsolen 31 abgehängt sind und die
von den Ankerständern 1 ausgehende, über die Andruckelemente 4 auf sie einwirkende
Horizontallasten auf die Heizwände 6, insbesondere die Stirnflächen 5 von deren Läufersteinen,
übertragen. Erfindungsgemäß ist jede Wandschutzplattenkonstruktion über die Kammerhöhe
in mehrere gelenkig miteinander verbundene Wandschutzplatten bzw. Plattenabschnitte
unterteilt, wobei die Unterteilungsstellen zwischen den Wandschutzplattenabschnitten
horizontale Gelenkachsen 8 bilden und sind die Andruckelemente sowohl im Bereich der
Unterteilungsstellen als auch an den oberen und unteren Enden der Wandschutzplatten
angeordnet. Damit ist berwerkstelligt, daß die Wandschutzplattenkonstruktion in mehrere
übereinander angeordnete, zu einer Schürze zusammengefaßte Wandschutzplatten 9 unterteilt
ist, die sich flexibel über die gesamte Kammerhöhe erstreckt und deren Plattenglieder
je nach Bedarf auf die Läufersteine lastzentrierbar sind.
[0019] Die im wesentlichen horizontalen Stoßfugen 10 zwischen den Wandschutzplatten 9 sind
von einer verhältnismäßig dünnen und damit leichten Abdeckplatte 11 aus Stahl überdeckt
und mit dieser verbunden. Diese Stahlplatte 11 erstreckt sich im dargestellten Fall
über die gesamte Höhe aller Wandschutzplatten 9 einer Schürze. Durch die erfindungsgemäße
ideale Einleitung der Horizontallasten infolge der in Querrichtung lastverteilenden
Ausbildung im Stoß- und Endbereich der Wandschutzplatten wird die Randfaser 7 der
Läufersteine zur Vermeidung von Rissen nicht auf Zug beansprucht. Es erfolgt vielmehr
eine zentrische Lasteinleitung. In den Stoßfugen 10 der Wandschutzplatten 9 und zwischen
den Wandschutzplatten 9 und der Abdeckplatte 11 sind Dichtmittel 12 vorgesehen.
[0020] Die Andruckelemente 4 gewährleisten durch deren Anordnung sowohl im Bereich der Gelenkachsen
als auch an den oberen und unteren Enden der Wandschutzplatten 9 eine gute Lastzentrierbarkeit
und damit eine gleichmäßige Lasteinleitung unabhängig von den herrschenden Temperaturverhältnissen.
Die Andruckelemente 4 haben horizontal verstellbare, z.B. als Gewindebolzen mit Betätigungskopf
ausgebildete Druckbolzen 15, welche sich über Druckfedern 13 an den Ankerständern
1 nachgiebig abstützen. Die Druckfedern 13 sind geschützt im Federgehäuse 14 aufgenommen,
welche an den Ankerständern 1 befestigt sind. Die Druckbolzen 13 wirken auf Druckbügel
16 ein, welche vorzugsweise die Stoßfugen 10 überbrücken und welche ihrerseits Andruckkräfte
auf die Stoßfugen-Enden 17 bzw. die oberen und unteren Enden der Wandschutzplatten
9 übertragen.
[0021] An der Abdeckplatte 11 ist ferner eine außenseitig bearbeitete Metallamelle 20 für
die abdichtende Anlage der Dichtschneide der (nicht dargestellten) Ofentür auswechselbar
befestigt. Die Dichtschneide könnte jedoch auch unmittelbar mit der Abdeckplatte 11
dichtend zusammenwirken.
[0022] Die Ankerständer 1 haben unmittelbar oberhalb des Begehkanals 19 eine lösbare biegesteife
Stoßverbindung, um Reparaturen im Feuerfestbereich noch weiter zu erleichtern.
[0023] Insbesondere aus Figur 2 ist zu erkennen, daß jede Ofenkammer 21 mit ihren beiden
Heizwänden 6 zwischen Betonköpfen 26 aufgenommen ist. Die Betonköpfe 26 sind oben
mittels an Längsträgern 27 angeordneten Zapfen 28 eingespannt. Die Ofendecke 23 ist
nach unten und der Wärmerückgewinnungsteil 22 nach oben von einer Rutschfuge 24 begrenzt.
[0024] Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, kann der Innenraum der profilierten Wandschutzplatten
9 von einer Isolierung 29 und einem Feuerfestgranulat 30 ausgefüllt sein.
[0025] Die Ofendecke 23 besteht im wesentlichen aus Schamotte, ebenso der Wärmerückgewinnungsteil
22. Die Heizwände 6 und die Ofensohle bestehen beispielsweise aus Silika sowie der
Ofenunterbau 25 aus Beton.
Bezugszeichenliste:
[0026]
1 Ankerständer
2 Queranker
3 Queranker
4 Andruckelemente
5 Läufersteinstirnflächen
6 Heizwände
7 Randfaser
8 Gelenkachse
9 Wandschutzplatte
10 Stoßfugen
11 Abdeckplatte
12 Dichtmittel
13 Druckfedern
14 Federgehäuse
15 Druckbolzen
16 Druckbügel
17 Stoßenden
18 Stoßverbindung
19 Begehkanal
20 Metallamelle
21 Ofenkammer
22 Wärmerückgewinnungsteil
23 Ofendecke
24 Rutschfuge
25 Ofenunterbau
26 Betonköpfe
27 Längsträger
28 Zapfen
29 Isolierung
30 Feuerfestgranulat
31 Konsolen
1. Aus mehreren Koksöfen bestehende Koksofenbatterie, bei welcher jeder Koksofen eine
Ofenkammer (21), die Ofenkammern (21) beiderseits begrenzende Heizwände (6), einen
Wärmerückgewinnungsteil (22) und eine Ofendecke (23) aufweist, mit einer Querverankerung
der Heizwände (6), welche vertikale, sich über die Höhe der Koksofenbatterie erstreckende
Ankerständer (1) sowie obere, in der Ebene der Ofendecke (23) angreifende Queranker
(2) und untere, in der Ebene des Unterbaues (25) angreifende Queranker (2) für die
Ankerständer (1) als Haupttrageelemente sowie Türrahmen und Wandschutzplattenkonstruktionen
aufweist, welche die von den Ankerständern (1) ausgehenden, über Andruckelemente (4)
auf sie einwirkenden Horizontallasten auf die Heizwände (6), insbesondere die Stirnflächen
(5) der Läufersteine, übertragen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandschutzplattenkonstruktion über die Kammerhöhe in mehrere gelenkig miteinander
verbundene Wandschutzplatten (9) bzw. Plattenabschnitte unterteilt ist und die Andruckelemente
(4) sowohl im Bereich der Unterteilungsstellen als auch an den oberen und unteren
Enden der Wandschutzplatten (9) angeordnet sind.
2. Koksofenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterteilungsstellen der Wandschutzplattenkonstruktion im wesentlichen horizontale
Gelenkachsen (8) bilden.
3. Koksofenbatterie nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandschutzplattenkonstruktion zu einer im Bereich der Ofendecke abhängbaren
Plattengliederschürze aus mehreren übereinander angeordneten Wandschutzplatten (9)
bzw. Plattenabschnitten ausgebildet ist, deren, vorzugsweise im wesentlichen horizontalen,
Stoßfugen (10) von einer verhältnismäßig dünnen Abdeckplatte (11) überdeckt sind.
4. Koksofenbatterie nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Abdeckplatte (11) über die gesamte Höhe aller Wandschutzplatten (9) einer
Plattengliederschürze erstreckt.
5. Koksofenbatterie nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Stoßfugen (10) der Wandschutzplatten (9) und/oder zwischen den Wandschutzplatten
(9) und der Abdeckplatte (11) Dichtmittel (12) vorgesehen sind.
6. Koksofenbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Andruckelemente (4) horizontal verstellbare Druckbolzen (15) aufweisen, welche
sich über Druckfedern (13) an den Ankerständern (11) abstützen.
7. Koksofenbatterie nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfedern (13) in Federgehäusen (14) aufgenommen sind, welche an den Ankerständern
(1) befestigt sind.
8. Koksofenbatterie nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckbolzen (15) auf Druckbügel (16) einwirken, welche ihrerseits Horizontalkräfte
auf die Stoßfugenenden (17) bzw. die oberen und unteren Enden der Wandschutzplatten
(9) übertragen.
9. Koksofenbatterie nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit der Abdeckplatte (11) eine außenseitig bearbeitete Metallamelle (20) für die
abdichtende Anlage der Dichtschneide der Ofentür auswechselbar befestigt ist.
10. Koksofenbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ankerständer (1), vorzugsweise unmittelbar oberhalb des Begehkanals (19),
eine lösbare, biegesteife Stoßverbindung (18) aufweisen.