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<ep-patent-document id="EP87109832A1" file="EP87109832NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0291562" kind="A1" date-publ="19881123" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT....DE....FRGB..IT..............................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0291562</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19881123</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>87109832.3</B210><B220><date>19870708</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>1907/87</B310><B320><date>19870518</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19881123</date><bnum>198847</bnum></B405><B430><date>19881123</date><bnum>198847</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4A 61F   2/34   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Aussenschale für eine künstliche Hüftgelenkspfanne</B542><B541>en</B541><B542>External shell for an artificial acetabular cup for the hip</B542><B541>fr</B541><B542>Enveloppe pour une coque acétabulaire artificielle de la hanche</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>GEBRÜDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00301470</iid><irf>P6107/SO/Pa060</irf><syn>GEBRUEDER SULZER AKTIENGESELLSCHAFT</syn><syn>SULZER AKTIENGESELLSCHAFT, GEBRÜDER</syn><adr><str>Zürcherstrasse 9</str><city>CH-8401 Winterthur</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Zweymüller, Karl, Dr.-Med-</snm><adr><str>Orthopädische Universitäts-Klinik</str><city>Garnisonstrasse 13
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Umhüllenden (U1 und U2) für die Gewindespitzen eines selbstschneidendes Gewindes (5) auf der Aussenfläche (S) einer Aussenschale (2) für eine künstliche Hüft­gelenkspfanne (1) haben im polnahen Bereich des Gewindes (5) einen lotrechten Abstand (a) von der Aussenfläche (S) der Schale (2) der von demjenigen im distalen oder äquatorialen Bereich verchieden ist.</p>
<p id="pa02" num="0002">Die Umhüllende (U1) im polnahen Bereich verläuft zur Führung der Aussenschale (2) beim "Gewindeschneiden" über eine Höhe (2P) von zwei Gewindegängen (P) parallel zur Aussenfläche (S), während für die weiteren Gewindegängen zum Aequator (6) der Abstand (a) kontinuierlich kleiner wird.</p>
<p id="pa03" num="0003">Dadurch entstehen im polnahen Bereich "tiefe" Gewinde­gänge, die weit in die weiche Spongiosa des Knochens eindringen, während die sich in die harte Kortikalis einschneidenden distalen Gewindegänge relativ niedrig sind. Auf diese Weise wird eine "Ueberlastung" des Knochens durch die beim Schneiden des Gewindes notwendi­gen Kräfte vermieden.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="88" he="59" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="00"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Aussenschale für eine künst­liche Hüftgelenkspfanne, welche Aussenschale auf ihrer Aussenfläche ein selbstschneidendes Gewinde zur zement­freien Verankerung im Beckenknochen trägt, wobei die Umhüllenden für die Gewindespitzen unterschiedliche Winkel mit der Rotationssymmetrie-Achse der Schale bilden.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine Aussenschale für eine Hüftgelenkspfanne mit den vorstehend genannten Merkmalen ist bekannt aus der DE-A-36 02 081; die Umhüllenden für die Gewindespitzen verlaufenn bei dieser Konstruktion konisch zur Rotationssymmetrie-Achse der Schale, wobei sie gegebenen­falls zwei Konen mit unterschiedlichen Oeffnungswinkeln bilden. Die konische Form der Umhüllenden, bei denen der lotrechte Abstand zwischen Umhüllender und äusserer Oberfläche der Aussenschale zum Pol der Schale hin kleiner wird, soll den Einschraubvorgang erleichtern.</p>
<p id="p0003" num="0003">Schneiden sich selbstschneidende Gewinde zur zementfreien Verankerung von künstlichen Hüftgelenkspfannen in den Beckenknochen, so ergibt sich aufgrund der anatomischen Gegebenheiten die grundlegende Schwierigkeit, dass die polnahen Gewindegänge in relativ weiches spongioses<!-- EPO <DP n="2"> --> Gewebe einschneiden, während die äquatornahen in harte Kortikalis eindringen müssen. Ein weiteres Problem ist die Gefahr des Verkantens beim Ansetzen und Eindrehen der Pfanne in den Knochen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Aussenschale der eingangs genannten Art zu schaffen, die den erwähnten anatomischen Gegenbenheiten Rechnung trägt und bei der die Gefahr des Verkantens beim Ansetzen an die künstlich geschaffene Ausnehmung im Beckenknochen vermindert ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass vom polseitigen Ende des Gewindes aud für mindestens zwei vollständige Gewindegänge die Umhüllende der Gewinde­spitzen parallel zur Aussenfläche der Schale verläuft, und dass bei den anschliessenden distalen Gewindegängen der lotrechte Abstand zwischen Aussenfläche und Umhüllen­der sich kontinuierlich verringert.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein Verkanten, besonders einer konischen Schale beim Ansetzen zu Beginn des "Gewindeschneidens" wird dadurch verhindet, dass die Schale beim Ansetzen durch die beiden ersten polnahen Gewindegängen geführt ist. Diese mit realtiv "tiefen" Gewindeflanken versehenen Gewinde­gängen dringen weit und relativ leicht in die weiche Spongiosa ein. Die "tiefen" Gewindeflanken haben relativ grosse "Auflagefläche" und ergeben dadurch zusätzlich eine besonders gute Haftung in axialer Richtung der Pfanne. Das relativ kurze Gewinde im äquatorialen Bereich schneidet sich ebenfalls leicht in die harte Kortikalis ein; so werden Kräfte vermieden, die zu einem "Sprengen" des Knochens führen können.</p>
<p id="p0007" num="0007">Im folgenden wird die Erfindung anhand von zwei Ausfüh­rungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 zeigt einen vergrösserten Meridian-Schnitt durch<!-- EPO <DP n="3"> --> eine Hüftgelenkspfanne mit einer konischen Grundform, während</li>
<li>Fig. 2 in der gleichen Darstellung eine in ihrer Grundfrom halbkugelförmige Pfanne wiedergibt.</li>
</ul></p>
<p id="p0008" num="0008">Die neue Prothese 1 für einen Hüftgelenkspfanne besteht aus einer metallenen Aussenschale 2 und einem Pfannen­körper 3 aus Kunststoff. In diesem Pfannenkörper ist die eigentliche Pfannenschale 4 vorgesehen, die zur Aufnahme eines nicht gezeigten künstlichen oder natürlichen Hüftgelenkkopfes bestimmt ist. Die Aussenschale 2 ist für eine zementfreie Verankerung im ebenfalls nicht gezeigten Beckenknochen auf ihrer äusseren Ober- oder Aussenfläche S in bekannter Weise mit einem selbstschneidenden Gewinde versehen. Gemäss der vorliegenden Erfindung ist der lotrechte Abstand a zwischen den Umhüllenden U1 und U2 für die Gewindespitzen und der äusseren Oberfläche S im polnahen Bereich verschieden zu demjenigen im äquatoria­len Gewindebereich.</p>
<p id="p0009" num="0009">Im polnahen Bereich verläuft die Umhüllende U1 über eine Höhe 2P von zwei vollständigen Gewindegängen P parallel zur Aussenfläche S der Schale 2 in einem Abstand a. Daran anschliessend verringert sich der Abstand a nach distal zum Aequator 6 der Pfanne in kontinuierlich, so dass die "Tiefe" der Gewindeflanken in diesem Bereich sich stetig verkleinert.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Umhüllenden U1 und U2 für eine Konus-Aussenschale 2 sind mit der Aussenschale 2 konzentrische Konen, von denen der eine den gleichen Konuswinkel wie die Aussen­fläche S der Schale 2 hat, während der Konuswinkel des anderen die distale Umhüllende U2 bildenden Konus flacher oder kleiner ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Für eine in der Grundform halbkugelförmige Aussenschale 2 wird die polnahe Umhüllende U1 erzeigt durch einen mit<!-- EPO <DP n="4"> --> dem erzeugenden Kreis für die Aussenfläche S konzentri­schen Kreis mit dem Radius R, der - ebenso wie der erzeugende Kreis für die Aussenfläche S - um die Rotati­onsachse 7 der Aussenschale 2 "rotiert".</p>
<p id="p0012" num="0012"> Die Umhüllenden U2 der distalen Gewindespitzen der Aussenschale 2 der Halbkugel-Pfanne ist ebenfalls ein Kreisbogen mit dem Radius R, dessen Mittelpunkt M2 jedoch gegenüber demjenigen M1 der Umhüllenden U1 in Richtung Pol verschoben und zur Achse 7 in Fig. 2 nach rechts versetzt gelegen ist.</p>
</description><!-- EPO <DP n="5"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Aussenschale für eine künstliche Hüftgelenkspfanne, welche Aussenschale auf ihrer mit einer Struktur ver­sehenen Aussenfläche ein selbstschneidendes Gewinde zur zementfreien Verankerung im Beckenknochen trägt, wobei die Umhüllenden für die Gewindespitzen unterschiedliche Winkel mit der Rotationssymmetrie-Achse der Schale bilden, dadurch gekennzeichnet, dass vom polseitigen Ende des Gewindes (5) aus für mindestens zwei vollständige Gewindegänge (P) die Umhüllende (U1) der Gewindespitzen parallel zur Aussenfläche (S) der Schale (2) verläuft, und das bei den anschliessenden distalen Gewindegängen der lotrechte Abstnd (a) zwischen Aussenfläche (S) und Umhüllender (U2) sich kontinuierlich verringert.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Aussenschale nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Zylinderkonus augebildet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="148" he="172" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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