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<ep-patent-document id="EP88107561A1" file="EP88107561NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0291836" kind="A1" date-publ="19881123" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE....FR......LILUNL........................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0291836</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19881123</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>88107561.8</B210><B220><date>19880511</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>8707224  U</B310><B320><date>19870516</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19881123</date><bnum>198847</bnum></B405><B430><date>19881123</date><bnum>198847</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4B 65D  19/34   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Unterfahrbare Transportpalette mit im wesentlichen rechteckigem Grundriss aus in Zuschnittform bereitgestelltem, faltbarem Material wie Wellpappe</B542><B541>en</B541><B542>Rectangular transport pallet constructed of a foldable blank such as a carton blank</B542><B541>fr</B541><B542>Palette de transport rectangulaire fabriquée à partir d'un flanc pliable tel que du carton</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Europa Carton Aktiengesellschaft</snm><iid>00515990</iid><irf>We/BS</irf><adr><str>Spitaler Strasse 11</str><city>D-20095 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Kuhlmann, Jens</snm><adr><str>Grömitzer Weg 14</str><city>D-2000 Hamburg 73</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Linner, Franz</snm><adr><str>Triftweg 18</str><city>D-2059 Hohnstorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Sommermeyer, Rolf</snm><adr><str>Am Egelsee 14</str><city>D-6720 Speyer</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Patentanwälte Wenzel &amp; Kalkoff</snm><iid>00100761</iid><adr><str>Postfach 73 04 66</str><city>22124 Hamburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="00"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Eine unterfahrbare Transportpalette (1) mit im wesentlichen rechteckigem Grundriß aus in Zuschnittform bereitgestelltem, faltbarem Material wie Wellpappe umfaßt eine Ladegut aufnehmende Paletten-Oberfläche (2), eine Paletten-Aufstandsfläche (Unterfläche) (30, 40) und diese zueinander beabstandende Tragelemente (3, 4), zwischen denen in wenigstens einer der beiden Hauptdimensionen des Rechtecks mindestens eine Laderinne zum Eingreifen von ladeholmen von Flurfördergeräten angeordnet ist. Um eine preiswerte Kleinpalette dieser Art zu schaffen, die ein sicheres Transportieren mit Hilfe von Flurfördergeräten (hubwagen, Gabelstaplern) trotz der verkleinerten Abmessungen gewährleistet, ist die Mittellinie (L) der Laderinne (5) zu der zu ihr parallelen Mittellinie (M) der Paletten-Oberfläche versetzt und entlang des freien Randes der der Rinnen-Mittellinie abgekehrten Hälfte der Paletten-Oberfläche ein seitlicher freier, von der Aufstandsfläche her von einem Ladeholm untergreifbarer Flansch oder Steg (6) vorgesehen, der sich über die seitliche Tragelement-Begrenzung (31) hinaus erstreckt.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="91" he="60" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine unterfahrbare Transportpalette mit im wesentlichen rechteckigem Grundriß aus in Zu­schnittform bereitgestelltem, faltbarem Material wie Wellpappe, mit einer Ladegut aufnehmenden Paletten-Ober­fläche, mit einer Paletten-Aufstandsfläche (Unterfläche) und mit Ober- und Aufstandsfläche zueinander beabstan­denden Tragelementen, zwischen denen in wenigstens einer der beiden Hauptdimensionen des Rechtecks mindestens eine Laderinne zum Eingreifen von Ladeholmen von Flur­fördergeräten angeordnet ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Für unterfahrbare Transportpaletten der beschriebenen Art aus Wellpappe oder ähnlichem faltbarem Material, bei denen die Oberfläche wie bei herkömmlichen Paletten aus Holz, Preßstoff od. dgl. mit Transportgut beladen wird, werden heute in aller Regel zwei rechteckförmige Mate­rialzuschnitte verwandt. Bei einem bekannten Gegenstand dieses Typs (DE-OS 34 42 439) sind je ein die Paletten-­Oberfläche und ein eine Tragholmkonstruktion bestimmender Zuschnitt vorgesehen, die einander hinsichtlich ihrer Faltung und Stützmaßnahmen so zugeordnet sind, daß sich eine hoch-tragfähige Wellpappe-Transportpalette ergibt. Solche Paletten sind insbesondere als stabile, preiswerte Einweg-Paletten mit Euro-Palettenmaß (800 x 1 200 mm) geeignet. Allerdings ist ihre Konstruktion dann, wenn lediglich kleinere Paletten mit 1/2-Euromaß (600 x 800mm)<!-- EPO <DP n="2"> --> oder 1/4-Euromaß (400 x 600 mm) verlangt werden, in aller Regel vom Material her zu aufwendig, zumal dann üblicher­weise auch nur geringere Festigkeiten erforderlich sind.</p>
<p id="p0003" num="0003">Für kleinere Abmessungen ist eine aus einem rechteckigen einstückigen Zuschnitt aus Pappe, gewellter Faserplatte oder gleichwertigem Material hergestellte Palette bekannt geworden (DE-OS 14 81 413). Diese dient jedoch allein als Umhüllung für von der Palette aufzunehmendes Transportgut und weist zwischen zwei seitlichen Tragstegen eine breite Rinne mit einem flachen, horizontalen rechteckigen Boden und einer parallel dazu angeordneten Tragfläche auf. Diese Rinne, die nach zwei Seiten offen ist, kann - entweder nach Hochklappen der die Oberfläche bildenden Platte oder durch Einschieben von den offenen Seiten her - mit Transportgut befüllt werden. Zum Zwecke einer festen Anlage der Oberplatte und ihrer sicheren Befestigung an den seitlichen Tragstegen ist an beiden je eine seitliche Ansatzfläche angeordnet. Der Boden bildet die Aufstands­fläche der Palette. Das Transportgut ist bei dieser Palette also, bis auf die offenen Seiten, vollständig von dem Palettenmaterial umhüllt. Somit ist das Trans­portvolumen der bekannten Palette auf den Raum der Rinne beschränkt. Ein Beladen der Palette von der Ober­fläche her ist nicht beabsichtigt; hierzu weist dieser Gegenstand keine genügende Festigkeit bzw. Tragfähigkeit auf. Auch ist ein Unterfahren der Palette mit einem Flurförderer weder beabsichtigt noch in sinnvoller Weise denkbar, da dann einerseits das Breitenmaß der Rinne, wollte man mit den Gabeln oder Ladeholmen eines Flurför­derers die seitlichen Tragstege untergreifen, dem Abstand zwischen den Ladeholmen entsprechen müßte und damit die Palette in ihrer Aufnahmekapazität beschränkt wäre, andererseits aber die seitlichen Ansatzflächen trotz der Doppellagigkeit des Materials nicht ausreichen, das gesamte Ladegewicht der Palette zwischen sich aufzu­<!-- EPO <DP n="3"> --> nehmen. Ein Beladen der Oberfläche der bekannten Palette ist nicht beabsichtigt; hierfür ist die breite, unge­stützte Oberplatte nicht geeignet. Dieser bekannte Gegenstand ist somit auf den Zweck einer Einweg-Umhül­lungspalette, also praktisch auf einen stapelbaren trogförmigen Kasten, beschränkt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt - insbesondere gegenüber dem beschrie­benen Stand der Technik - die Aufgabe zugrunde, eine unterfahrbare Transportpalette der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die speziell als Kleinpalette (1/4 oder 1/2-Euro-Palettengröße), bevorzugt im Einweg-Gebrauch, einsetzbar und dementsprechend von Material und Herstel­lung her preiswert ist, zugleich aber vor allem ein sicheres Transportieren mit Hilfe von Flurfördergeräten (Hubwagen, Gabelstaplern) trotz der verkleinerten Abmes­sungen gewährleistet.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Mittellinie der Laderinne zu der zu ihr paralle­len Mittellinie der Paletten-Oberfläche versetzt ist und daß entlang des freien Randes der der Rinnen-Mittel­linie abgekehrten Hälfte der Paletten-Oberfläche ein seitlicher freier, von der Aufstandsfläche her von einem Ladeholm untergreifarer Flansch oder Steg vorgesehen ist, der sich über die seitliche Tragelement-Begrenzung hinaus erstreckt. Damit erreicht man in einfacher und sinnvoller Weise eine Verlagerung des Lastschwerpunktes der Palette bei gleichmäßiger Beladung derselben der­art, daß sich dieser Lastschwerpunkt zwischen den Lade­holmen oder Gabeln des Flurförderers befindet. Die Breite der Laderinne ist naturgemäß so gewählt, daß sie bequem einen Ladeholm eines Hubwagens mit genügen­dem Spiel, aber unter leichter seitlicher Zentrierungs­möglichkeit aufnehmen kann, während der von dem zwei­ten Ladeholm zu untergreifende Steg sich in einem ent­<!-- EPO <DP n="4"> --> sprechenden Abstand dazu befindet. Um diese Art der leichten Zentrierung besonders einfach zu erreichen und damit zu gewährleisten, daß einerseits im schnellen, wenig sorgfältigen Transport- und Ladebetrieb keine unnötigen Beschädigungen entstehen und andererseits keine zu große Sorgfalt und Genauigkeit beim Einführen der Flurförderer erforderlich ist, wird man zweckmäßigerweise die Breite des Tragelementes auf der Seite des Steges ent­sprechend den heute genormten Abständen zwischen den Ladeholmen von Hubwagen vorsehen, während bei Gabelstap­lern ohnehin üblicherweise der Abstand zwischen den gegenüber Hubwagen schmaleren Ladeholmen veränderbar ist und damit auf das entsprechende Breitenmaß des Tragelements eingestellt werden kann.</p>
<p id="p0006" num="0006">In Besonders vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann die Transportpalette aus einem einstückigen Zu­schnitt aufgefaltet sein. Dieser wird im wesentlichen rechteckig sein, wodurch sich in der Herstellung eine optimale Flächenausnutzung durch praktisch fehlenden Verschnitt ergibt, indem maximaler Nutzen aus der lau­fenden Wellpappebahn gezogen werden kann und die Außen­abmessungen des Zuschnitts den Außenkanten der aufgefal­teten Palette entsprechen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Vorzugsweise erstrecken sich die Tragelemente im wesent­lichen parallel zu der Rinnen-Mittellinie, und sie sind als hohlkörperartige Tragholme ausgebildet. Das ergibt auf der einen Seite eine Palette mit klaren Begrenzun­gen und auf der anderen eine hohe Steifigkeit sowie Sicherheit in der Unterfahrbarkeit.</p>
<p id="p0008" num="0008">Um die bereits erwähnte präzise Lagerung der Palette auf den Tragholmen eines Flurförderers mit den angege­benen Schwerpunktsverhältnissen bei gleichmäßig bela­dener Palette zu gewährleisten, können die Tragelemente<!-- EPO <DP n="5"> --> zur den Gewichtsschwerpunkt beinhaltenden Mittellinie der Paletten-Oberfläche asymmetrisch derart angeordnet sein, daß ein erster Tragholm um das Breitenmaß des seitlichen Überstandes nach innen versetzt ist und ein gegenüber dem ersten schmalerer zweiter Tragholm parallel dazu die gegenüberliegende seitliche Palettenbegrenzung bildet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Durch entsprechende Auffaltung ist die Laderinne vor­zugsweise in Richtung der Aufstandsfläche offen, während in ihrem oberflächenseitigen Bereich das Zuschnittmate­rial doppelschichtig miteinander verbindbar ist. Damit ergibt sich ein einfaches Unterfahren mit Flurförderern ohne die Gefahr eines Anstoßens gegen einen die Rinne nach unten begrenzenden Materialsteg, was gerade bei den häufig nur geringen Kleinpaletten-Ladegewichten vorteilhaft ist, indem so die Palette durch anstoßende Ladeholme nicht weggeschoben werden kann. Außerdem wird durch die Doppelschichtigkeit der Rinnendecke, also in dem vertikal nicht durch die Tragelemente oder -holme gestützten Rinnenbereich, die Tragfähigkeit der Palette insgesamt maßgeblich erhöht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Eine weitere Verbesserung und Erhöhung der Belastbar­keit der Palette ist dadurch erreichbar, daß die Trag­elemente bzw. -holme quaderförmig ausgebildet sein und die Rinne die Form eines nach unten offenen U haben können. Auf diese Weise läßt sich auch vorteilhaft der dem Steg gegenüberliegende Palettenrand durch die verti­kale Tragelement-Wand bilden, so daß hier eine eindeutige, geschlossene Begrenzung der Palette vorhanden ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Es ist weiterhin möglich, die erfindungsgemäße Transport­palette aus zwei Zuschnitteilen auszubilden, indem vor­teilhaft die Tragelemente als mindestens zwei holmarti­ge Träger mit zu der Laderinnen-Mittellinie senkrechtem<!-- EPO <DP n="6"> --> Verlauf ausgebildet sind, wobei sie von der Laderinne durchbrochen sind und zwischen sich mindestens eine zweite, parallel zur zweiten Palettenhauptachse koaxial verlaufende Laderinne ausbilden derart, daß in der Hälfte der versetzten Rinnen-Mittellinie schmalere und in der anderen Hälfte breitere quaderförmige Füße ge­bildet sind und sich auf der Seite der breiteren Füße der freie Flansch oder Steg befindet. Eine solche Palet­te ist zwar im Vergleich zu der aus einem einstückigen Zuschnitt gebildeten vom Material her aufwendiger, ergibt jedoch eine höhere Tragfähigkeit und damit die Möglichkeit des Einsatzes bei hohen Transportgewichten für Klein­paletten, wobei vorzugsweise die beiden Zuschnitteile mit normal zueinander verlaufender Wellenrichtung ange­ordnet werden und das Material im Bereich der zweiten Laderinne und entlang der Außenwände senkrecht zu der versetzten Laderinne doppelschichtig vorgesehen ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Um bei der erfindungsgemäßen Palette die Festigkeit noch mehr zu steigern, können im Bereich der Tragele­mente aus der Oberfläche faltbar ausgestanzte, in das Tragelementinnere hineinklappbare und sich gegen die Aufstandsfläche der Tragelemente abstützende Stützlaschen vorgesehen sein. Vorzugsweise sind diese Stützlaschen im Tragelementinneren festsetzbar. Sie können in Breite und Höhe dem Innenquerschnitt der Tragelemente entspre­chen und in diesen kraftschlüssig festsetzbar sein. Zum Zwecke dieses leichten Festsetzens können die gegen die Bodenfläche der Tragelemente anliegenden Unterränder der Stützlaschen Riegelnasen zum Eingriff in entspre­chende Riegelschlitze in der Aufstandsfläche aufweisen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Bei einer erfindungsgemäßen Transportpalette aus einem einstückigen Zuschnitt kann letzterer aus Wellpappe mit normal zu den Tragelementen bzw. Tragholmen ausge­richtetem Wellenverlauf bestehen, und die Stützlaschen<!-- EPO <DP n="7"> --> können als Querstützen zu den Tragelementen ausgebil­det sein. Stehende Welle in vertikalen Wandelementen von Tragholmen ist an sich bekannt, aber in Verbindung mit den liegende Welle aufweisenden Querstützen der aus der Oberfläche herabklappbaren Arretierungslaschen ergibt sich eine maßgebliche Gesamt-Festigkeitserhöhung, indem die stehende Welle den Druck von oben her aufnimmt, während die Querstützen der Erhöhung der seitlichen Scherfestigkeit zugute kommt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Zweckmäßigerweise können gerade im Hinblick auf die Erzielung hoher Tragfähigkeiten die erfindungsgemäßen Transportpaletten aus doppellagigem Wellpappematerial mit hoch-reißfester Deckschicht (Kraftliner) hergestellt, also aufgefaltet sein.</p>
<p id="p0015" num="0015">Um eine gute Standfestigkeit und damit Tragfähigkeit der Paletten zu erzielen, können die Aufstandsflächen der Tragelemente mindestens 50 %, vorzugsweise etwa 60 % der Gesamtfläche der Palette betragen, wodurch sich zusätzlich noch eine hohe Scherfestigkeit ergibt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Natürlich ist es auch denkbar, statt Wellpappe anderes geeignetes, faltbares Material, z.B. in genügendem Maße tragfähige Pappe, für die Herstellung der erfindungs­gemäßen Paletten zu verwenden, wobei in diesem Falle die bei Weilpappe mit vorbestimmter Wellenrichtung erziel­baren Vorteile zumindest in gewissem Umfang dadurch er­zielbar sind, daß man den Hauptfaserverlauf des Papp­materials entsprechend ausrichtet.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die insgesamt mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen nach allem darin, daß gerade kleinere Paletten­formate preisgünstig zur Verfügung gestellt werden kön­nen, die mit üblichen Flurfördergeräten sicher gehoben und transportiert werden können, indem sich ihr Last­<!-- EPO <DP n="8"> --> schwerpunkt bei hinreichend gleichmäßiger Paletten­beladung zwischen den Gabeln bzw. Ladeholmen solcher Geräte bei Normalausführung befindet und der freie Pa­lettenrand durch die Stegausbildung sicher untergreif­bar und auf einem Ladeholm lagerbar ist, ohne daß die Gefahr besteht, daß die angehobene Palette über die andere Seite abkippt und herunterfällt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglich­keiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschrei­bung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigt
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 in Draufsicht einen einstückigen Wellpappe-­Zuschnitt zur Herstellung einer erfin­dungsgemäß ausgebildeten Transportpalette und</li>
<li>Fig. 2 eine aus dem Zuschnitt der Fig. 1 auf­faltete Transportpalette in axonometri­scher Darstellung.</li>
</ul></p>
<p id="p0019" num="0019">Zur Herstellung einer mit den erfindungsgemäßen Merk­malen ausgestatteten Transportpalette 1, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, wird bei dieser Ausführungsform ein einstückiger Wellpappe-Zuschnitt 10 verwendet, der die Form eines langgestreckten Rechtecks hat und damit verschnittfrei mit mehreren Nutzen nebeneinander aus einer laufenden Wellpappebahn herausgeschnitten werden kann. Den Wellenverlauf erkennt man bei A.</p>
<p id="p0020" num="0020">Der Zuschnitt umfaßt, jeweils durch gestrichelt ange­deutete, im Zuge der Herstellung angebrachte Faltlinien 11 sowie Gegenfaltlinien (Gegenriller) 12 gegeneinander abgegrenzt, in Aneinanderreihung von rechts her betrachtet, ein Feld für die Erzeugung einer Paletten-Oberfläche 2,<!-- EPO <DP n="9"> --> anschließend drei Felder zur Ausbildung eines quaderför­migen zweiten Tragholms 4 in Form einer Außenwand 41, einer Aufstandsfläche 40 und einer Innenwand 42, an­schließend für eine Laderinne 5 eine Rinnendecke 51, darauf folgend zur Ausbildung eines breiteren, ersten quaderförmigen Tragholms 3 eine Innenwand 32, eine Aufstandsfläche 30 und eine Außenwand 31, und abschließend eine Stegunterlage 61 zur Ausbildung eines über die Außenwand 31 des ersten Tragholms 3 hinausragenden Flansches oder Steges 6. In der Paletten-Oberfläche 2 sind, ebenfalls um Faltlinien 11 klappbar, Stützlaschen 21 und 22 eingestanzt, von denen die breiteren Stütz­laschen 21 in ihrer Breite im wesentlichen der Breite der Aufstandsfläche 30 des ersten, breiteren Tragholms 3 und die Stützlaschen 22 der Breite der Aufstandsfläche 40 des schmaleren zweiten Tragholms 4 entsprechen. Diese Stützlaschen liegen in ihrer Breitenerstreckung im Wel­lenverlauf (s. A) und tragen an ihren unteren freien Rändern Riegelnasen 23. Die Höhe der Stützlaschen 21, 22 entspricht der Höhe der Wandteile 31, 32 bzw. 41, 42. An den Riegelnasen 23 entsprechenden gegenüberliegenden Stellen in den Aufstandsflächen 30, 40 sind Riegelschlitze 33 bzw. 43 ausgebildet, so daß die Riegelnasen 23 bei aufgerichteter Palette in den Riegelschlitzen festgesetzt werden können, um damit bei dem aus Fig. 2 entnehmbaren quaderförmigen Aufbau der Tragholme 3 als Querstützen der Erhöhung insbesondere der Seitenbelastbarkeit (Scher­festigkeit und Biegefestigkeit) zu dienen.</p>
<p id="p0021" num="0021">In Fig. 1 und 2 ist mit strichpunktierter Linie M die Mittellinie der Paletten-Oberfläche bezeichnet, während mit doppelt-strichpunktierter Linie L die Mitte der Laderinne 5 angegeben ist. Die Mittellinie M verläuft bei gleichmäßiger Beladung der Paletten-Oberfläche 2 durch den (theoretischen) Lastschwerpunkt, so daß bei Unterstützung durch ein linienförmiges Hebezeug in der<!-- EPO <DP n="10"> --> Linie M Gleichgewicht herrschen müßte. Da dieses in der Praxis aber mit vernünftigen Mitteln selten erreicht werden kann, ist durch die Anordnung der Laderinne 5, in die ein Ladeholm eines Flurförderers eingreifen kann, im Verhältnis zu den Tragholmen und damit durch den Versatz der Rinnen-Mittellinie L gegenüber der Oberflä­chenmittellinie M sichergestellt worden, daß bei Unter­greifen der Palette in der Mitte der Laderinne 5 die Palette ein zur Rinnen-Mittellinie L linksdrehendes Moment ausübt. Die Breite der Laderinne 5 ist etwas größer als die weitgehend standardisierte Breite einzelner Ladeholme von Hubwagen, während die Breite des ersten Tragholms 3 und damit auch der Aufstandsfläche 30 etwas schmaler als die ebenfalls weitestgehend standardisierte Abstandsbreite zwischen den beiden Tragholmen eines Hubwagens ist. Die Paletten-Oberfläche 2 schließt auf der Seite des ersten Tragholmes 3 nicht mit dessen Außenwand 31 ab, sondern überragt diesen entsprechend der Breite der Stegunterlage 61 um ein Stück, so daß damit ein freier Randflansch bzw. -steg 6 gebildet wird. Auf diese Weise ist es möglich, daß bei Unterfahren der Palette mit einem Hubwagen dessen einer Ladeholm in die Rinne 5 eingeführt wird und bei Anheben gegen die Rinnen­decke 51 zur Anlage kommt, während sein zweiter Ladeholm den Flansch 6 bzw. die Stegunterlage 61 untergreift. Die Palette wird also durch die Breitenabmessungen von Laderinne 5 und erstem Tragholm 3 zentriert. - Während bei Hubwagen in der Regel die Breite der Ladeholme und deren Abstand fest und standardisiert sind, kann man bei Gabelstaplern regelmäßig den Abstand der u.U. schmaleren Ladeholme verändern und damit auf die entsprechenden Breitenabmessungen der Palette einstellen, so daß immer noch das linksdrehende Moment um den in die Laderinne 5 eingreifenden Ladeholm und das Untergreifen des Flansches 6 durch den außen befindlichen Ladeholm gewährleistet sind.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Somit ist die Palette, bei der es sich im dargestell­ten Beispiel um eine 1/4-Euro-Palette handelt, sicher mit Hilfe üblicher Flurfördergeräte anhebbar und trans­portierbar. Gleiches gilt auch für größere Paletten ähnlicher Ausbildung bis hin zu Paletten mit 1/2-Euro­maß.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wie aus der Darstellung erkennbar, ist die Palette in den beim Anheben mittels Flurförderer hauptsächlich be­lasteten Bereichen, nämlich im Deckenbereich der Lade­rinne 5 und am Steg 6, doppelschichtig ausgebildet, so daß hier ein hoher Belastungswiderstand resultiert. Die Festigkeit der Palette insgesamt wird durch die ver­riegelbaren Stützlaschen 21, 22 sowie ggf. durch die Wahl doppellagigen Wellpappe-Materials gesteigert, so daß man eine aus einem einstückigen Zuschnitt aufricht­bare 1/4-Euro-Palette erhält, die gegenüber einer ver­gleichbaren Palette aus einem zweistückigen Zuschnitt etwa 70 bis 80 % der Tragfähigkeit aufweist. Dieses ist für die Einsatzzwecke solcher Kleinpaletten, die oftmals mit nicht so schwerem Gut wie Großpaletten beladen wer­den, für einen sehr großen Bereich der Einsatzfälle ausreichend, so daß sich durch die entstehenden Material­ersparnisse infolge der Verwendung nur eines Zuschnitts trotz ggf. höherwertigen Wellpappe-Materials, zumal bei Berücksichtigung der Massenverwendung solcher Palet­ten, maßgebliche Einsparungen, zumal auch unter dem Gesichtspunkt des einfachen Auffaltens des Zuschnittes 10, ergeben.</p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Unterfahrbare Transportpalette mit im wesentlichen rechteckigem Grundriß aus in Zuschnittform bereitge­stelltem, faltbarem Material wie Wellpappe, mit einer Ladegut aufnehmenden Paletten-Oberfläche, mit einer Paletten-Aufstandsfläche (Unterfläche) und mit Ober- und Aufstandsfläche zueinander beabstandenden Trag­elementen, zwischen denen in wenigstens einer der beiden Hauptdimensionen des Rechtecks mindestens eine Laderinne zum Eingreifen von Ladeholmen von Flurfördergeräten angeordnet ist,<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Mittellinie (L) der Laderinne (5) zu der zu ihr parallelen Mittellinie (M) der Paletten-Oberfläche (2) versetzt ist und daß entlang des freien Randes der der Rinnen-­Mittellinie (L) abgekehrten Hälfte der Paletten-­Oberfläche ein seitlicher freier, von der Aufstands­fläche (30, 40) her von einem Ladeholm untergreifbarer Flansch oder Steg (6) vorgesehen ist, der sich über die seitliche Tragelement-Begrenzung (31) hinaus erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Transportpalette nach Anspruch 1,<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß sie aus einem ein­stückigen, im wesentlichen rechteckigen Zuschnitt (10) aufgefaltet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Transportpalette nach Anspruch 1 oder 2,<b>da­durch gekennzeichnet,</b> daß sich die Tragelemente (3,4) im wesentlichen parallel zu der Rinnen-Mittellinie (L) erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Transportpalette nach Anspruch 3,<b>dadurch<!-- EPO <DP n="13"> --> gekennzeichnet,</b> daß die Tragele­mente als hohlkörperartige Tragholme (3, 4) ausge­bildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Transportpalette nach Anspruch 3 oder 4,<b>da­durch gekennzeichnet,</b> daß die Tragelemente (3, 4) zu der Mittellinie (M) der Paletten-Oberfläche (2) asymmetrisch angeordnet sind derart, daß ein erster Tragholm (3) um das Breitenmaß des seitlichen Überstandes (6) nach innen versetzt ist und ein gegenüber dem ersten schmalerer zweiter Tragholm (4) parallel dazu die gegenüberliegende seitliche Palettenbegrenzung bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Transportpalette nach einem der Ansprüche 2 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Laderinne (5) in Richtung der Aufstandsfläche (30, 40) offen ist, während in ihrem oberflächensei­tigen Bereich (51) das Zuschnittmaterial doppe!schich­tig miteinander verbindbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Tragelemente bzw. Tragholme (3,4) quaderförmig ausgebildet sind und die Rinne (5) die Form eines nach unten offenen U hat.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß der dem Steg (6) gegenüberliegende Palettenrand durch die Außenwand (41) des zweiten Tragelements (49 gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Transportpalette nach Anspruch 1 aus zwei Zuschnitt­teilen,<b>dadurch gekennzeich­net,</b> daß die Tragelemente als mindestens zwei<!-- EPO <DP n="14"> --> holmartige Träger mit zu der Laderinnen-Mittellinie senkrechtem Verlauf ausgebildet sind, wobei sie von der Laderinne durchbrochen sind und zwischen sich mindestens eine zweite, parallel zur zweiten Palettenhauptachse koaxial verlaufende Laderinne ausbilden derart, daß in der Hälfte der versetzten Rinnen-Mittellinie schmalere und in der anderen Hälfte breitere quaderförmige Füße gebildet sind und sich auf der Seite der breiteren Füße der freie Flansch oder Steg befindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>10. Transportpalette nach Anspruch 9 mit normal zuein­ander verlaufender Wellenrichtung der beiden Zu­schnitteile,<b>dadurch gekennzeich­net,</b> daß das Material im Bereich der zweiten Laderinne und entlang der senkrecht zu der versetzten Laderinne rechtwinklig verlaufenden Außenwände doppelschichtig ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="">
<claim-text>11. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 10, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß im Bereich der Tragelemente (3, 4) aus der Oberfläche (2) faltbar ausgestanzte, in das Trag­elementinnere hineinklappbare und sich gegen die Aufstandsfläche (30, 40) der Tragelemente abstützende Stützlaschen (21, 22) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="">
<claim-text>12. Transportpalette nach Anspruch 11,<b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Stützlaschen (21, 22) im Tragelementinneren festsetzbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="">
<claim-text>13. Transportpalette nach Anspruch 11 oder 12,<b>da­durch gekennzeichnet,</b> daß die Stützlaschen (21, 22) in Breite und Höhe dem Innenquer­schnitt der Tragelemente (3,4) entsprechen und in diesen kraftschlüssig festsetzbar sind.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="">
<claim-text>14. Transportpalette nach einem der Ansprüche 11 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die gegen die Bodenfläche der Tragelemente (3,4) anlie­genden Unterränder der Stützlaschen (21, 22) Riegel­nasen (23) zum Eingriff in entsprechende Riegel­schlitze (33, 43) im Tragelementboden (30, 40) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="">
<claim-text>15. Transportpalette nach einem der Ansprüche 11 bis 14 bei Auffaltung aus einem einstückigen Zuschnitt, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß der Zuschnitt aus Wellpappe mit normal zu den Trag­elementen bzw. Tragholmen (3, 4) ausgerichtetem Wellenverlauf besteht und die Stützlaschen als Querstützen (21, 22) zu den Tragelementen ausge­bildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="">
<claim-text>16. Transportpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 15, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß sie aus doppellagigem Wellpappematerial mit hoch­reißfester Deckschicht (Kraftliner) aufgefaltet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="">
<claim-text>17. Transportpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 16, <b>dadurch gekennzeichnet,</b> daß die Aufstandsflächen (30, 40) der Tragelemente (3, 4) mindestens 50 %, vorzugsweise 60 % der Palet­tenfläche (2) betragen.</claim-text></claim>
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