[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen in einer oberen Position reversierbaren Kopf-
oder Fußsteller mit mehreren Stufenrastungen für verschwenkbare Rahmenteile wie beispielsweise
Matrazenrahmen, bestehend aus einer am Matrazenrahmen mittels eines Befestigungsstückes
angelenkten C-Schiene mit einer Rastzahnung, einem am verschwenkbaren Rahmenteil mittels
eines Befestigungsstückes angelenkten Träger, einem Schwenkgelenk zum Verbinden des
Geendes des Trägers mit dem Gelenkende der C-Schiene und einer am Träger angelenkten
Zahnstrebe, deren Rastende durch eine Längsöffnung in der C-Schiene auf die Rastzahnung
hindurchragt und mit einer Anordnung zur rastfreien Rückführung in ihre Ausgangslage
kombiniert ist.
[0002] Bekannt geworden ist eine Lehnen- oder Kopfteilverstellvorrichtung für Sitz- und
Liegemögel o.dgl. bestehend aus einem gelenkig miteinander verbundenen Hebelpaar,
das durch einen in eine Verzahnung eingreifenden Stützhebel in seiner Winkelstellung
veränderbar ist, wobei Einrichtungen vorgesehen sind, die einen freien eingriffslosen
Rückgang des Stützhebels aus der Höchststellung in die Anfangsstellung bewirken.
Bei dieser bekannten Verstellvorrichtung ist der Stützhebel zahnartig ausgebildet.
Beim Hochklappen des verstellbaren Teiles fällt er durch die Einwirkung seines Eigengewichtes
in die Verzahnung des unteren Hebels des Hebelpaares ein. Er ist in einem Schlitz
des unteren Hebels mit Nocken geführt, von denen der obere in der Höchststellung
des Stützhebels mit Hilfe einer Feder durch eine Ausnehmung in der Führung des unteren
Hebels derartig verscho ben wird, daß der Stützhebel bei dem Herunterklappen des
verstellbaren Teils eingriffslos oberhalb des unteren Hebels gleitet, bis eine zweite
Ausnehmung in der Führung des unteren Hebels nach vollständigem Herunterklappen des
verstellbaren Teiles den selbsttätigen Eingriff des Stützhebels wieder gestattet,
während der untere Nocken ein gänzliches Heraustreten des Stützhebels aus seiner Führung
verhütet (DPS 585 000).
[0003] Der untere Hebel ist bei dieser Verstellvorrichtung kastenförmig ausgebildet und
besitzt nach der dem verstellbaren Teil zugewandten Seite eine Längsöffnung in der
sich der Stützhebel führt, und durch die sein Stützende mit einem Sperrzahn mit der
Zahnung im Hebel in Eingriff kommt.
[0004] Diese bekannten Lehnen- und Kopfteilstellvorrichtung weist Nachteile auf. Die in
jeder Raststellung mit dem Sperrzahn des Stützhebels in Eingriff kommenden Zähne der
Verzahnung des kastenförmigen Hebels sind nur wenig belastbar. Es besteht bei Dauergebrauch
die Gefahr, daß sich die Rastfähigkeit von Sperrzahn und Zahnung abnutzt und beispielsweise
bei stoßartigen Belastungen nicht mehr im Eingriff bleibt. Hinzu kommt, daß trotz
der Führung der Stützstrebe im Längsschlitz des unteren kastenförmigen Hebels nur
eine sehr geringe Seitenstabilität der Lehnen- oder Kopfteilstellvorrichtung sichergestellt
ist. Der obere Hebel der Stellvorrichtung ist lediglich ein einfacher Blechstreifen,
der gelenkig an den unteren kastenförmigen Hebel angelenkt ist. Es hat sich weiter
herausgestellt, daß bei dieser bekannten Stellvorrichtung die Vorrichtung, die den
eingriffslosen Rückgang des Stützhebels aus der Höchststellung in die Anfangsstellung
bewirkt, störanfällig ist.
[0005] Bekannt geworden ist weiterhin eine Stellvorrichtung für Kopf- und Fußteilbügel an
Liegemöbeln, die in bekannter Weise am Rahmen und am Kopf- oder Fußteilbügel befestigt
ist. Sie besteht im wesentlichen aus einer Führungsleiste, die kastenförmig ausgebildet
und mit einer Längsöffnung versehen ist, einer Raststrebe,, die gelenkig an einem
Stellhebel angelenkt ist und einem Läufer mit einem Profilfenster, der zur Führung
des Rastendes der Strebe dient. Dieses Rastende ist mit einer Strebennase versehen,
die in Stell-Löcher der Führungsleiste eingreift (DE-GM 69 24 799).
[0006] Auch bei dieser bekannten Stellvorrichtung ist die Belastbarkeit beim Zusammenwirken
der Strebennase mit den Stecklöchern infolge eines hohen spezifischen Flächendruckes
gering. Hinzu kommt eine ebenfalls außerordentlich geringe Steitenstabilität Beispielsweise
lassen sich mit dieser Stellvorrichtung verstellbare Kopf- bzw. Fußteile von Matrazen
für Bettgestelle auf Dauer nicht sicher fixieren. Schon nach relativ kurzer Zeit werden
die einem seitlichen Druck ausgesetzten Verbindungslager der Stellvorrichtung locker
und infolge dessen auch die Rastfähigkeit zwischen Strebennase und den Stell-Löchern
der Führungsleiste beeinträchtigen.
[0007] Dem gegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Kopf-
oder Fußsteller für besonders hohe Belastungen bei guter Seitenstabilität zu schaffen,
der einfach herstellbar ist und dessen Einzelteile gleichgut für verschiedene Ausführungsbeispiele
verwendet werden können.
[0008] Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe in einfacher Weise dann lösen läßt, wenn
am Rastende der Zahnstrebe mehrere Rastzähne vorgesehen sind, von denen in den Stufenrastungen
mit höchster Belastung mindestens zwei mit der Rastzahnung der C-Schiene in Eingriff
sind. Hierdurch wird der spezifische Flächendruck auch bei hohen Belastungen verringert.
Ein erfindungsgemäßer Kopf- oder Fußsteller übernimmt ohne Schwierigkeiten auf Dauer
weitaus höhere Belastungen als die bisher bekannten Ausführungen in dieser Größenordnung.
Besonders in den unteren Verstellbereichen ist dieses von großem Vorteil. In der oberen
Stellung ist die Widerstandskraft gegen hohe Belastung nicht so sehr gegeben.
[0009] Einzelheiten der hochbelastbaren Rastzahnung sind den Ansprüchen 2 bis 6 zu entnehmen.
Wesentlich ist, daß die Rastzahnung der C-Schiene parallel abgeordnete Rastflächen
einschließt und daß die Rastzähne der Zahnstrebe mit entsprechenden Rastflächen versehen
sind, derart, daß in jeder Stufenrastung mit höchster Belastung die Rastflächen der
Rastzahnung und die Rastflächen der damit in Eingriff stehenden Rastzähne aneinanderliegen.
Die Maßnahmen, die im Einzelfall bei den erfindungsgemäßen Kopf- oder Fußstellern
getroffen werden müssen, um dieses zu erreichen, hängen vom Schwenkradius des Rastgelenkes
ab, durch das die Zahnstrebe an den Träger angeschlossen ist.
[0010] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Seitenstabilität
des Kopf- oder Fußstellers bei leicht konzipiertem Rahmen dadurch erreicht, daß der
Träger aus zwei Seitenstreben eines Y-Trägers besteht, deren untere, gleichlaufend
zur C-Schiene verlaufenden Enden am Schwenkgelenk angelenkt sind und deren vordere
Enden - zwischen dem Rastgelenk und dem Befestigungsstück - auseinanderlaufen. Dieses
Auseinanderlaufen richtet sich danach, welche Seitenstabilität erreicht werden soll.
Von besonderem Vorteil ist, daß diese Ausbildung des Trägers aber auch eine einfachere
Ausbildung gemäß Anspruch 8 mit der gleichen C-Schiene kombiniert werden kann. Für
beide dargestellte Ausführungsbeispiele können C-Schiene und Zahnstrebe unverändert
eingesetzt werden.
[0011] Zum Befestigen des Kopf- oder Fußstellers an den Rahmenteilen sind Befestigungsstücke
mit Befestigungsplatten und Befestigungswinkeln vorgesehen, die durch Stifte mit
zugehörigen Schwenköffnungen der Träger bzw. C-Schiene verbunden werden können. Eine
besonders einfache Herstellung ergibt sich, wenn aus den Befestigungswinkeln Schwenkzapfen
ausgedrückt bzw. ausgezogen sind. Diese Ausbildung läßt ein lösbares Verbinden zwischen
den Befestigungsstücken und den Trägern bzw. den C-Schienen zu. Ohne am Kern der Erfindung
etwas zu ändern, können auch aus den vorderen Enden der C-Schienen und Träger Schwenkzapfen
ausgedrückt werden, die beweglich und gelenkig mit den Befestigungswinkeln bzw. der
darin enthaltenen Schwenkbohrungen verbunden werden können.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 11 bis 13.
[0013] Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben.
[0014] Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Schemaansicht eines Kopf- oder Fußstellers in Verbindung
mit einem Rahmen,
Fig. 2 eine Zahnstrebe,
Fig. 2a einen Umsteuerschieber,
Fig. 3a das Rastende der Zahnstrebe,
Fig. 3b - e verschiedene Stufenrastungen der Zahnstrebe,
Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4,
Fig. 6 eine Teilschnittansicht entlang der Linie VI/VI in Fig. 4,
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung,
Fig. 7a einen Schnitt durch Fig. 7 entlang der Linie VIIa/VIIa,
Fig. 8 ein Konstruktionsdetail,
Fig. 9 schematisch ein Rastgelenk und
Fig. 10 verschiedene Befestigungsklammern.
[0015] Fig. 1 zeigt einen allgemein mit 1 bezeichneten Kopf- oder Fußsteller, dessen Träger
22, 24, 25 beispielsweise an einen verschwenkbaren Rahmenteil 3 und dessen sog. C-Schiene
15 am Matrazenrahmen 4 angelenkt ist. Die C-Schiene 15 und die Träger 22, 24, 25
sind mittels eines Schwenkgelenkes 26 gelenkig miteinander verbunden. An den Trägern
22, 24, 25 ist mittels eines Rastgelenkes 43 eine Zahnstrebe 29 angelenkt, deren Rastende
30 (Fig. 2 und 3) durch eine Längsöffnung 18 in der C-Schiene 15 hindurchragt und
jeder Stufenrastung 2 mit einer Rastzahnung 17 am Boden der C-Schiene 15 in Eingriff
steht. Die an das Schwenkgelenk 26 angeschlossenen Teile der Träger 22, 24, 25 bzw.
der C-Schiene 15 werden als Gelenkende 23 bzw. 16 bezeichnet.
[0016] Erfindungsgemäß weist das Rastende 30 der Zahnstrebe 29 Rastzähne 31, 32, 33 und
34 auf, von denen - vor allem in den unteren Stufenrastungen 2 - mindestens zwei im
Eingriff mit der Rastzahnung 17 stehen. Insbesondere Fig. 2 läßt erkennen, daß jeder
Rastzahn 31 bis 34 eine Rastfläche 35 und eine Spitze 36 aufweist. Diese Spitzen
36 sind so angeordnet, daß jeweils zwei benachbarte Spitzen 36 in jeweils einer Funktionsebene
37 der ersten beiden Rastzähne 31 und 32 liegt in der ersten Stufenrastung 2 entsprechend
dem Rastpunkt A₁ gleichlaufend zur Ebene 21 der Rastzahnung 17 in der C-Schiene 15.
Die Funktionsebenen 38 und 39 der zweiten und dritten bzw. dritten und vierten Rastzähne
32, 33, 34 steigen in dieser ersten Stufenrastung gegenüber der Ebene 21 der Rastzahnung
17 an. Bei einem ersten Ausführungsbeispiel, bei welchem der Schwenkradius 45 zwischen
der Mittelachse des Rastgelenkes 43 und des Schwenkgelenkes 26 beispielsweise 65
mm beträgt, betragen die Längen l₁, l₂, l₃, l₄ zwischen der Mittelachse des Schwenkgelenkes
26 und den Spitzen 36 der Zähne 31, 32, 33, 34 beispielsweise 76,99 mm, 87,48 mm,
97,92 mm bzw. 107,31 mm. Daher ist in der unteren Stufenrastung 2 die Ebene 38 gegenüber
der Ebene 21 der Rastzahnung um den Winkel β = 8,28° und die Ebene 39 gegenüber der
Ebene 21 um den Winkel α = 14,11° geneigt. Diese Neigungen werden bei größeren bzw.
kleineren Kopf - oder Fußstellern mit anderen Schwenkradien 45 anders ausgebildet
sein.
[0017] In der Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 4 ist erkennbar,
daß die Rastzahnung 17 der C-Schiene 15 aus parallelliegenden Rastflächen 20 besteht,
die schräg zu einer Ebene 21 angeordnet sind. In jeder hochbelasteten Stufenrastung
2 liegen nun die Rastflächen 35 der beteiligten Rastzähne 31 bis 34 gleichlaufend
zu den Rastflächen 20 der Rastzahnung 17. Da in den Stufenrastungen die Rastflächen
20 und 35 aneinanderliegen, wird der spezifische Flächendruck gering. Auf diese Weise
ist der erfindungsgemäße Kopf- oder Fußsteller 1 imstande, weitaus höhere Belastungen
als die bisher bekannten Ausführungen in dieser Größenordnung aufzunehmen.
[0018] Dieses ist vor allem in den unteren Raststellungen wichtig. In der senkrechten Stellung
des verschwenkbaren Rahmenteils 3 braucht eine solche Belastung nicht aufgenommen
zu werden.
[0019] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 7 weist die C-Schiene 15 zehn Rastflächen
20 auf, wohingegen das Rastende 30 der Zahnstrebe 29 mit vier Rastflächen 35 versehen
ist. Beim Verschwenken des Trägers 22 bzw. 25 und 24 gegenüber der C-Schiene 15 beschreibt
das Rastgelenk 43 einen Kreisbogen mit dem Schwenkradius 45 und das Schwenkgelenk
26. Die wesentlichen Stufenrastungen 2 sind die Rastpunkte auf dem Kreisbogen des
Rastgelenkes 43 und mit A₁, A₂, A₃ und A₄ bezeichnet. In Abhängigkeit von diesen
Rastpunkten A₁ bis A₄ sind in den Fig. 3b - e die Relativstellungen des Rastendes
30 der Zahnstrebe 29 zur Rastzahnung 17 der C-Schiene 15 dargestellt.
[0020] Gemäß Fig. 2b liegen im Rastpunkt A₁ die Rastflächen 35 der Rastzähne 31 und 32 an
den Rastflächen 20 der Rastzahnung 17 an. In dieser Stellung laufen Funktionsebenen
37 und Ebene 21 der Rastzahnung 17 zueinander parallel.
[0021] Fig. 3c zeigt die Relativstellung von Rastzahnung 17 und Rastende 30 im Rastpunkt
A₂. Hier liegen die Rastflächen 35 der Rastzähne 32 und 33 an den Rastflächen 20 der
Rastzahnung 17 an. Die Funktionsebene 38 verläuft parallel zur Ebene 21 der Rastzahnung
17.
[0022] Fig. 3d zeigt die Relativstellung von Rastzahnung 17 und Rastende 3 im Rastpunkt
A₃,in der die Rastplächen 35 der Rastzähne 33 und 34 an den Rastflächen 20 der Rastzahnung
17 anliegen. Die Funktionsebene 39 verläuft parallel zur Ebene 21 der Rastzahnung
17.
[0023] In Fig. 3e schließlich liegt im Rastpunkt A₄ nur die Rastfläche 35 des Rastzahnes
34 an einer Rastzahnung 20 an. In dieser Stellung ist der spezifische Flächendruck
nicht mehr so hoch.
[0024] Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 6 ist der Träger zweiteilig ausgebildet.
Er besteht aus den beiden Seitenstreben 24, 25 eines Y-Trägers, die zwischen dem
Schwenkgelenk 26 und dem Rastgelenk 43 parallel zur C-Schiene 15 verlaufen. Ihre Gelenkenden
16 bis 23 sind mittels des Schwenkgelenkes 26 an die C-Schiene 15 angeschlossen.
[0025] Die zwischen dem Rastgelenk 43 und dem Befestigungsstück 5 verlaufenden Enden laufen
auseinander. Hierdurch wird eine außerordentliche Seitenstabilität des Kopf- oder
Fußstellers 1, beispielsweise in Verbindung mit leichten Rahmen 3, 4 ermöglicht.
Fig. 5 zeigt diese Ausbildung in Draufsicht.
[0026] Fig. 6 zeigt eine Teilschnittansicht entlang der Linie VI/VI in Fig. 4 und läßt deutlich
die auseinanderstrebenden vorderen Enden der Seitenstreben 24 und 25 des Y-Trägers
erkennen. Fig. 6 zeigt auch den kastenförmigen Aufbau der C-Schiene 15,durch deren
Längsöffnung 18 die Zahnstrebe 29 hindurchragt. Diese ist auf eine später erläuterte
Weise mittels des Rastgelenkes 43 mit den Seitenstreben 24 und 25 des Y-Trägers gelenkig
verbunden. Links neben dem Rastende 30 der Zahnstrebe 29 ist ein Umsteuerschieber
19 erkennbar, der in Seitenansicht in Fig. 2a dargestellt ist. Er besitzt eine Auflaufkurve
19a, in die bei der Rückführung ein Führungsstift 29a der Zahnstrebe 29 gleitet,
wodurch die Rastzähne 31 bis 34 aus der Rastzahnung 17 beim Zurückführen des Kopf-
oder Fußstellers 1 in seine Ruhelage ausgerastet werden. Es können zwei Steuerschieber
19 rechts und links vom Rastende 30 eingesetzt werden.
[0027] Fig. 7 und 7a zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung mit der gleichen
C-Schiene 15. Die Rastzahnung 17 und die Ebene der Rastzahnung 21 sind nur schematisch
angedeutet. Mittels des Schwenkgelenkes 26 ist ein U-förmiger Träger 22 angelenkt,
der, wie Fig. 7a im Querschnitt erkennen läßt, einen U-förmigen Querschnitt 28 aufweist.
Im Ruhezustand des Kopf- oder Fußstellers, der in Fig. 7a dargestellt ist, umschließt
der Stützhebel 22 die Rastschiene 15. Die im Rastgelenk 43 mittels des Gelenkstiftes
42 angelenkte Raststrebe 29 ist nur schematisch als Strich dargestellt.
[0028] Die Fig. 8 bzw. 8a stellen Verbindungsmöglichkeiten zwischen den Befestigungswinkeln
9 und den Seitenstreben 24 und 25 des Y-Trägers dar. Aus den Befestigungswinkeln
9 können - wie dargestellt - Schwenkzapfen 10 ausgetrieben sein. Die Schwenköffnungen
27 an den vorderen Enden der Seitenstreben 24 bzw. 25 können gemäß Fig. 8 von innen
lose auf die Schwenkzapfen 10 gesteckt werden. Sie können aber auch, wie dieses die
Fig. 8a erkennen läßt, miteinander vernietet sein. Ohne am Kern der Erfindung etwas
zu ändern, können die Schwenkzapfen 10 jedoch auch aus den vorderen Enden der Seitenstreben
24 bzw. 25 des Y-Trägers ausgrdrückt bzw. ausgetrieben sein. Die Schwenköffnungen
27 wären dann in den Befestigungswinkeln 9 vorgesehen.
[0029] Eine entsprechende Befestigungsart kann auch zwischen den Befestigungsstücken 6
mit ihren Befestigungsplatten 8 und den entsprechenden Teilen des Kopf- oder Fußstellers
1 vorgesehen sein.
[0030] Weitere Befestigungsmöglichkeiten sind schematisch in Fig. 10 dargestellt. So ist
es möglich, die Befestigung mittels einer Federklammer 11 vorzunehmen, in welcher
Schwenköffnungen 46 vorgesehen sind, die auf den Schwenkzapfen 10 sitzen. Diese können
- wie angedeutet - aus der C-Schiene 15, aber auch aus den Seitenstreben 24 und 25
des Y-Trägers ausgedrückt sein.
[0031] Eine andere Befestigungsmöglichkeit ergibt sich beispielsweise durch einen Stift
14. Die Schwenköffnungen 46 können über die nach außen überstehenden Enden des Stiftes
14 gesteckt sein.
[0032] Eine Federklammer 12 weist ebenfalls Schwenköffnungen 46 auf, die auf überstehenden
Enden des Stiftes 14 bzw. auf die Schwenkzapfen 10 gesteckt werden können.
[0033] Eine weitere Befestigungsmöglichkeit ergibt sich durch eine Federklammer 13, deren
Schwenköffnungen 46 auf die nach innen gerichteten Schwenkzapfen 10 aufgesteckt werden.
An den nach oben weisenden Flächen der Federklammern 11, 12 und 13 sind Öffnungen
für Schrauben vorgesehen, mit denen beispielsweise die Federklammern 11 bis 13 an
den Rahmenteilen 3, 4 befestigt werden. Der Vorteil der in Fig. 10 dargestellten Federklammern
11 bis 13 liegt darin, daß die Befestigungsstücke 5, 6 erst an Ort und Stelle bei
der Montage gesteckt bzw. eingehängt werden können.
[0034] Eine weitere Vereinfachung der Kunstruktion des erfindungsgemäßen Kopf- oder Fußstellers
1 ist in Fig. 9 dargestellt. Das Rastgelenk 43 ist dort nach Art einer Explosionszeichnung
im nicht zusammengebauten Zustand gezeigt. In der Zahnstrebe 29 ist eine Bohrung
44 angeordnet, in die eine Hülse 40 gesteckt ist, deren Enden 41 im zusammengebauten
Zustand an den Innenseiten der Seitenstreben 24 bzw. 25 des Y-Trägers anliegen. Durch
die Öffnungen in diesen Seitenstreben 24, 25 und die Hülse 40 wird ein Verbindungsniet
42 gesteckt und im durchgesteckten Zustand gegen seitliche Verschiebung gesichert.
Eine besonders sichere Ausbildung des Rastgelenkes 43 ergibt sich, wenn die Enden
41 der Hülse 40 angestaucht werden, damit diese fest mit der Zahnstrebe 29 verbunden
ist.
Liste der verwendeten Bezeichnungen
[0035]
1 Kopf- oder Fußsteller
2 Stufenrastung
3 schwenkbarer Rahmenteil
4 Matrazenrahmen
5 Befestigungsstück
6 Befestigungsstück
7 Befestigungsplatte
8 Befestigungsplatte
9 Befestigungswinkel
10 Schwenkzapfen
11 Federklammer
12 Federklammer
13 Federklammer
14 Stift
15 C-Schiene
16 Gelenkende
17 Rastzahnung
18 Längsöffnung
19 Umsteuerschieber
19a Auflaufkurve
20 Rastfläche
21 Ebene der Rastzahnung
22 U-förmiger Träger
23 Gelenkende
24 Seitenstrebe des Y-Trägers
25 Seitenstrebe eines Y-Trägers
26 Schwenkgelenk
27 Schwenkbohrung
28
29 Zahnstrebe
29a Führungsstift
30 Rastende
31 Rastzahn
32 Rastzahn
33 Rastzahn
34 Rastzahn
35 Rastfläche
36 Spitze
37 Funktionsebene 1
38 Funktionsebene 2
39 Funktionsebene 3
40 Hülse
41 Ende
42 Verbindungsniet
43 Rastgelenk
44 Bohrung
45 Schwenkradius
46 Schwenköffnung
1. In einer oberen Position reversierbarer Kopf- oder Fußsteller mit mehreren Stufenrastungen
für verschwenkbare Rahmenteile wie beispielsweise Matrazenrahmen, bestehend aus einer
am Rahmen mittels eines Befestigungsstückes angelenkten C-Schiene mit einer Rastzahnung,
einem am verschwenkbaren Rahmenteil mittels eines Befestigungsstückes angelenkten
Träger, einem Schwenkgelenk zum Verbinden des Gelenkendes des Trägers mit dem Gelenkende
der C-Schiene und einer am Träger angelenkten Zahnstrebe, deren Rastende durch eine
Längsöffnung in der C-Schiene auf die Rastzahnung hindurchragt und mit einer Anordnung
zur rastfreien Rückführung in ihre Ausgangslage kombiniert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Rastende (30) der Zahnstrebe (29) mehrere Rastzähne (31 bis 34) vorgesehen
sind, von denen in den Stufenrastungen (2) mit höchster Belastung mindestens zwei
(31, 32; 32, 33; 33, 34) mit der Rastzahnung (17) der C-Schiene (15) in Eingriff
sind.
2. Kopf- oder Fußsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastzahnung
(17) der C-Schiene (15) parallel angeordnete Rastflächen (20) einschließt, und daß
die Rastzähne (31 bis 34) der Zahnstrebe (29) mit entsprechenden Rastflächen (35)
versehen sind, derart, daß in jeder Stufenrastung (2) mit höchster Belastung die Rastflächen
(20) der Rastzahnung (17) und die Rastflächen (35) der damit in Eingriff stehen den
Rastzähne (31 bis 34) aneinanderliegen.
3. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastzahnung (17) der C-Schiene (15) zehn Rastflächen (20) und das Rastende (30)
der Zahnstrebe (29) vier Rastflächen (35) aufweisen.
4. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastzähne (31 bis 34) der Raststrebe (29) Spitzen (36) aufweisen, und daß mindestens
zwei benachbarte Spitzen (36) in jeweils einer Funktionsebene (37, 38, 39) liegen.
5. Kopf- oder Fußsteller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten
Stufensrastung (2) die Funktionsebene (37) der ersten beiden Rastzähne (31, 32) gleichlaufend
und die Funktionsebenen (38, 39) des zweiten und dritten bzw. des dritten und vierten
Rastzahnes (32, 33, 34) ansteigend zur Ebene (21) der Rastzahnung (17) in der C-Schiene
(15) angeordnet sind.
6. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
in der zweiten und dritten Stufenrastung (2) die Funktionsebenen (38, 39) des zweiten
und dritten bzw. des dritten und vierten Rastzahnes (32, 33, 34) jeweils gleichlaufend
gegenüber der Ebene (21) der Rastzahnung (17) angeordnet sind.
7. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger aus zwei Seitenstreben (24, 25) eines Y-Trägers besteht, deren untere,
gleichlaufend zur C-Schiene (15) verlaufende Enden am Schwenkgelenk (26) angelenkt
sind, und deren vordere Enden - zwischen dem Rastgelenk (43) und dem Befestigungsstück
(5) - auseinanderlaufen.
8. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger ein zur C-Schiene (15) hin offener U-förmiger Träger (22) ist, der in Ruhestellung
die C-Schiene (15) umschließt.
9. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsstücke (5, 6) Befestigungsplatten (7, 8) mit Befestigungswinkeln
(9) sind, und daß aus diesen - in Richtung auf die mit Schwenkbohrungen (27) versehnen
Enden der Seitenstreben (24, 25) des Y-Trägers - Schwenkzapfen (10) ausgezogen sind.
10. Kopf- oder Fußsteller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen
(10) und die Schwenkbohrungen (27) lose miteinander verbunden sind.
11. Kopf- oder Fußsteller nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen
(10) und die Schwenkbohrungen (27) miteinander vernietet sind.
12. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rastgelenk (43) eine durch eine Bohrung (44) in der Zahnstrebe (29) gesteckte
und danach beidseitig ausgestauchte Hülse (40) einschließt, deren Enden (41) an den
Innenseiten der Seitenstreben (24, 25) des Y-Trägers anliegen, und durch ein Verbindungsniet
(42) für das Rastgelenk (43) fest miteinander verbunden sind.
13. Kopf- oder Fußsteller nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsstücke (5, 6) Federklammern (11 bis 13) mit Schwenköffnungen (46)
sind, die lösbar auf aus den Materialien der C-Schiene (15) oder der Seitenstreben
(24, 25) des Y-Trägers ausgetriebene Schwenkzapfen (10) oder auf entsprechend überstehenden
Enden eines Stiftes (14) sitzen.