[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Streuen eines Spänevlieses aus einem Vorrat
in einer der Vliesbreite entsprechenden Breite auf eine sich unter dem Vorrat hindurchbewegende
Unterlage entsprechend einer im Vlies vorgegebenen Vlieshöhenverteilung quer zur Vliesrichtung.
[0002] Durch die europäische Patentschrift 0 068 l62 ist ein Verfahren zur Beeinflussung
der Dichteverteilung eines zu streuenden Spänevlieses und eine Vorrichtung hierzu
bekannt geworden, die sich dadurch auszeichnet, daß mindestens aus einem Teilstrom
über einen Teil seiner Breite entsprechend einer vorgegebenen Dichteverteilung eine
sich hieraus ergebenden Teilmenge entnommen wird. Durch die Wegnahme einer Teilmenge
aus einem kontinuierlich über die Breite sich erstreckenden Teilstroms wird zwar
am Ort der Entnahme eine gewünschte Dichteverteilung erreicht, es wird jedoch eine
weitere Vermischung durch nichtbeeinflußte Teilströme stattfinden, wodurch nur schwierig
das gewünschten Ergebnis einer gleichförmigen, vorgegebenen Dichteverteilung im abgelegten
Vlies erreicht wird.
[0003] Durch die europäische Patentschrift 0 l09 456 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Vergleichmäßigen der Dichteverteilung in einer Kunstholzplatte bekannt geworden,
bei der in Abhänigkeit der über einen Austragsquerschnitt gemessenen Gewichtsverteilung
des aus einem Vorrat ausgetragenen Schüttguts ein Abscheidebefehl für die in entsprechenden
Teilquerschnitten vorhandenen, von einer vorgegebenen Solldichteverteilung abweichende
Gewichtsmenge des Schüttguts für deren Abscheidung ge bildet wird. Bei einem derartigen
Verfahren wird ebenfalls von einem Vorrat ausgegangen, der über die gesamte spätere
Schüttbreite über Entnahmevorrichtungen ausgetragen wird, so daß Dichteschwankungen,
die im Vorrat über die gesamte Breite vorhanden sind, ebenfalls Einfluß nehmen auf
die abzunehmende Menge. Auch wenn hier bereits die abzunehmende Menge entsprechend
dem erwarteten Profil, welches sich auf der Vliesunterlage aufbauen soll, gesteuert
wird, ist es zufolge der zwangsläufig vorkommenden Ungleichförmigkeiten innerhalb
des Vorrats nicht auszuschließen, daß vor der Ablage als Vlies eine neue Ungleichförmigkeit
im Ablegeprofil der Späne auftritt. Zufolge der über die gesamte Breite des späteren
Profils reichenden Austragsorganen für den gespeicherten Vorrat sind beim Stand der
Technik Fehler nicht zu vermeiden.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Fehler, die durch Austragsorgane
in der Querverteilung des Spänevlieses verursacht werden, auszuschalten sowie eine
Kontrolle und Steuerung der Querverteilung durchzuführen. Diese Aufgabe wird mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs l gelöst. Durch Aufteilen des vom Vorrat
über die gesamte Streubreite entnommenen Streumaterials und durch Richtungsänderungen
der einzelnen Partikel werden die, durch die Entnahmeeinrichtungen verursachten
Fehler beseitigt. Es erfolgt eine quasi gleichförmige Ausrichtung von ungleich in
eine Kaskade einfallenden Späneteilchen. Damit kann über die vorgegebene Vliesverteilungskurve
bei Ablage des Vlieses eine richtige Entnahme aus dem gleichförmige Späneschleier
vorgenommen werden.
[0005] Durch die deutsche Offenlegungsschrift 29 42 l63 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Aufteilen eines Förderstromes bekannt geworden, das sich dadurch auszeichnet,
daß der Förderstrom kontinuierlich einem Stromteiler zugeführt wird und das stetige
Teilströme entlang dem Stromteiler und mehrere stetig durch den Stromteiler gefördert
werden. Mit einem derartigen Verfahren und einer Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens werden diesem Stromteiler zugeführte Spänemengen zwar exakt aufgeteilt,
es werden jedoch auch hierdurch die im Streugut vorhandenen Verteilfehler über eine
Verteilschurre weitergegeben. Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird ausgehend
von dem so bekannt gewordenen Stand der Technik durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 2 gelöst. Durch Anordnung von sich nicht durchdringenden Rechenpaaren
wird ein Auflösen des ungleichförmigen Spänestroms erreicht, da jedes Teilchen des
Spänestroms in seiner Strömungsrichtung mindestens einmal abgelenkt wird und somit
zu einer gleichmäßigen Vermischung mit den anderen Teilchen geführt wird. Eine derartige
Vorrichtung erzeugt ein über die Breite gesehen völlig gleichmässiges Spänevlies
auf einer Unterlage. Hierbei wird angenommen, daß bei gleicher Schütthöhe auch die
Schüttdichte bei Verwendung gleichförmigen Materials konstant ist. Soll nun eine
vorgegebene Schütthöhe, die vergleichbar mit einer vorgegebenen Schüttdichte ist,
erzeugt werden, so wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 3 erreicht.
[0006] Wie in Anspruch 4 unter Schutz gestellt, ist in der Aufnahmevorrichtung eine Fördervorrichtung
vorgesehen. Hierdurch ist es erfindungsgemäß zum einen möglich, die in der Aufnahmevorrichtung
vorhandene Teilmenge zurückzutransportieren oder erfindungsgemäß gleichmäßig über
die Streubreite zu verteilen und durch Anordnung eines Wehres, welches über die gesamte
Vliesbreite sich erstreckt, ein gleichmäßiges Auftragen einer Vliesschicht entweder
unterhalb des aufzubauenden Vlieses oder auf das aufgebaute Vlies aufzulegen.
[0007] Wird das so gewonnene Vlies zusammen mit zusätzlichen Deckschichten versehen, wird
gemäß Anspruch 5 erfindungsgemäß mindestens eine Streuwalze zusätzlich unter der
letzten Kaskade vorgesehen. Hierdurch wird erreicht, daß im Übergangsbereich zu den
Deckschichten eine leicht Separierung der Späne erfolgt. Darüberhinaus wird gleichzeitig
ein Abbremsen und Flachlegen der Späne unterstützt.
[0008] In noch weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes trägt die Aufnahmevorrichtung
durch Stege voneinander getrennte verschließbare Öffnungen, die mit dem mit ihr zusammenwirkenden
Rechen gegeneinander quer zur Vliesrichtung verschiebbar sind.
[0009] In noch weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes wird vorgeschlagen, daß
die Stege der Aufnahmevorrichtung als Rechen ausgebildet sind.
[0010] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß zwei übereinander und
über der Aufnahmvorrichtung vorgesehene Rechen quer zur Vliesrichtung gegeneinander
verschiebbar sind. Durch diese Anordnung ist in einfachster Form eine Regelung der
Öffnungsbreite in die Aufnahmevorrichtung möglich, was zwangsläufig zu einer Regelung
der Aufnahmemenge führt.
[0011] Zur Kontrolle der vorgegebenen Vlieshöhe wird erfindungsgemäß eine Einrichtung vorgeschlagen,
bei der ein von einer Lichtquelle ausgesandter Lichtstrahl das Spänevlies über dessen
Breite quer zur Fortschrittsrichtung trifft, daß eine Videokamera diesen Lichtstrich
aufnimmt und diese Information an einen Rechner weitergibt, indem Steuerinformationen
für die Aufnahmevorrichtung abgeleitet werden, daß die über einer Plattenlänge entsprechende
Vlieslänge aufgenommenen Lichtstriche über die Breite des Vlieses im Rechner gespei
chert und anschließend die Plattenoberfläche in einem den Höhenschichten zugeordneten
Farbraster auf einem Monitor dargestellt werden. In Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens,
insbesondere bei vorgesehener, sich ändernder Vliesoberfläche wird vorgeschlagen,
daß nicht ein, sondern mehrere Lichtstriche über die gesamte Vliesbreite ausgesandt
werden. Hierdurch wird erreicht, daß bei feststehender Videokamera auch Vlieshöhenänderungen
von derselben Kamera aufgenommen werden können.
[0012] In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. l eine Gesamtansicht des Erfindungsgegenstandes mit Kontrolleinrichtung
Fig. 2 die erfindungsgemäße Rechenaufteilvorrichtungen
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Aufnahmevorrichtung und
Fig. 4 verschiebbare Abdeckungen vor den Öffnungen der Aufnahmevorrichtung
[0013] Gleiche Gegenstände werden in den einzelnen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0014] In Fig. l wird aus einem nicht dargestellten Spänevorrat über eine Rechenartige
Aufteilvorrichtung l zu streuendes Schüttgut 2 für die Herstellung von Spanplatten,
Waverboard und OSB-Platten über eine Verteilschurre 3 den in einem Gehäuse 4 befindlichen
Rechenpaaren 5, 6, 7 zugeführt. Die Rechenpaare bestehen aus jeweils über die Vliesbreite
sich erstreckenden, mit Abständen zueinander angeordneten Stäben gleicher Länge, die
bevorzugt mit je einem Ende an Querstäben 8 befestigt sind. Die Querstäbe 8 erstrecken
sich eben falls über die gesamte Breite des Gehäuses 4, welches der Vliesbreite angepaßt
ist.
[0015] Die in Fig. l angegebene Anzahl und die Neigung der Rechen stellt lediglich ein Ausführungsbeispiel
dar. Es können entsprechend dem zu vergleichmäßigenden Gut auch mehrere Kaskaden untereinander
vorgesehen werden. Hierbei bildet das Rechenpaar 5 die erste Kaskade, während die
Rechenpaare 6 und 7 die zweite Kaskade bilden. Erfindungsgemäß wird die Neigung der
Rechenpaare zueinander über die Querstäbe 8 von außerhalb des Gehäuses 4 eingeleitet.
[0016] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. l sind zwei Streuwalzen 9 unterhalb der letzten
Kaskade angeordnet. Diese dienen dazu, das gleichmäßig verteilte Gut in seiner Fallrichtung
zu ändern und zu bremsen und/oder eine leichte Separierung des Spangutes zu erreichen,
wenn eine Spanplatte oder eine OSB-Platte aus mehreren Spanschichten hergestellt
wird und die vorliegende Einrichtung, beispielsweise für die Herstellung der Mittelschicht
verwendet wird.
[0017] Im Falle der Herstellung einer Spanplatte aus mehreren Schichten können derartige
Auflösevorrichtungen, wie sie in Fig. l beschrieben sind, hintereinander angeordnet
sein, wobei das erste und dritte Gehäuse, beispielsweise bei der Herstellung von
Dreischichtplatten, keine Streuwalzen 9 besitzt, während das zweite Gehäuse an seinem
Austritt l0 Streuwalzen 9 besitzt.
[0018] In Fig. l ist auch an einem Rechen des Rechenpaares 7 eine Aufnahmevorrichtung ll
vorgesehen, durch die zuviel gestreutes Gut aufgenommen wird. Die Funktion dieser
Aufnahmevorrichtung wird im Zusammenhang mit Fig. 2 näher erläutert. Die Anordnung
der Aufnahmevorrichtung gemäß Fig. l vor dem in Richtung des sich auf einer Un terlage
aufbauenden Vlieses am weitesten stromabliegenden Rechens stellt nur ein Ausführungsbeispiel
dar. Die Aufnahmevorrichtung ll kann genauso hinter dem in Richtung des sich auf
einer Unterlage aufbauenden Vlieses (Vliesrichtung) am weitesten stromaufliegenden
Rechen, in diesem Fall dem linken Rechen des Rechenpaares 8, befinden.
[0019] Unter dem sich über die gesamte Streubreite erstreckenden Gehäuse 4 ist eine Vliesaufnahmevorrichtung
l2 dargestellt. Dabei kann die Vliesaufnahmevorrichtung l2 aus einem über die Breite
des Spänevlieses sich erstreckenden Förderband handeln oder um sich überlappende
flexible oder starre Unterlagen oder einer Kombination derartiger Vliesträger. Die
Vliesaufnahmevorrichtung l2 bewegt sich in Richtung eines Pfeiles l3, so daß am linken
Ende des Gehäuses 4 die endgültige Vlieshöhe l4 für das unter diesem Gehäuse entstandene
Vlies erreicht ist.
[0020] Ein Lichtstrahl l5, der ebenfalls über die gesamte Breite des Vlieses l6 auf die
Vliesoberfläche projiziert wird, erzeugt in einer Videokamera l7 ein Bild über die
Vlieshöhe l4. Dieses so erzeugte Bild wird einem Rechner l8 zugeführt. Stimmt die
über die Vliesbreite aufgenommene Vlieshöhe l4 mit einer vorgegebenen Vlieshöhe überein,
wird kein Steuerbefehl l9 an einen Verstellmechanismus 20 (vgl. Fig. 3) in der Aufnahmevorrichtung
ll weitergegeben. Durch einen an den Rechner l8 angeschlossenen ersten Monitor 2l
wird der Verlauf der Vlieshöhe über die Breite eines gestreuten Vlieses dargestellt
und auf einem zweiten Monitor 22 werden hieraus die Höhenschichten in einem Raster
über die Länge einer fertigen Spanplatte abgebildet.
[0021] Wird anstelle eines Lichtstrahls l5 erfindungsgemäß eine Vielzahl von Lichtstrahlen
l5 von einer festste henden Lichtquelle 23 ausgesandt bzw. auf die Vliesoberfläche
projiziert, so können bei feststehender Videokamera l7 Vliesoberflächen aufgenommen
werden, die sich in ihrer Höhe wesentlich voneinander unterscheiden, ohne daß dadurch
die Streugenauigkeit vermindert wird.
[0022] Das in das Gehäuse 4 gemäß Fig. 2 über eine rechenartige Aufteilvorrichtung l einfallende
Schüttgut 2 wird über die Verteilschurre 3 aufgeteilt. Hierbei werden die Fehler des
Teils des nicht umgelenkten Schüttguts 2 bis zum Ende der Verteilschurre vorhanden
bleiben. Trifft nun ein so mit Fehlern versehener Teilstrom 25 auf das Rechenpaar
5 auf, so wird dieser durch den rechten Rechen des Rechenpaares 5 in einen weiteren
Teilstrom 26 und den bisherigen Teilstrom 25 aufgelöst. Der weitere Teilstrom 26 teilt
sich am linken Rechen des Rechenpaares 7 noch einmal auf, so daß hierdurch evtl. an
der Verteilschurre 3 vorhandene Ungleichförmigkeiten ausgeglichen sind. Der Teilstrom
25, der noch Verteilfehler von der Verteilschurre 3 besitzen könnte, wird in den Bereich
der Aufnahmevorrichtung ll, die ebenfalls über die gesamte spätere Vliesbreite sich
erstreckt, kommen. Nachdem die Aufnahmevorrichtung mit dem rechten Teil des Rechenpaares
7 im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 zusammenarbeitet, erfolgt auch hier eine Aufteilung
des Teilstroms 25. Hierdurch ist der über die Verteilschurre 3 ankommende Verteilfehler
bereits so gering geworden, daß dieser Fehler als praktisch ausgeglichen angesehen
werden kann. Wird jedoch eine höhere Genauigkeit verlangt, so ist es jederzeit möglich,
in Abhängigkeit der verlangten Genauigkeit noch weitere Kaskadenstufen hinzuzufügen.
[0023] Entsprechend den Steuerbefehlen l9 werden Öffnungen 27 der Aufnahmevorrichtung entsprechend
einem Doppelpfeil 28 mehr oder weniger geöffnet, so daß die zuviel auf tretende Menge
von dem nicht dargestellten Vorrat abgegebenes Schüttgut in die Aufnahmevorrichtung
ll einfließen kann.
[0024] In der Aufnahmevorrichtung ll ist eine Verteilschnecke 29 vorgesehen, durch die das
einfallende Gut abtransportiert werden kann. Anstelle des Rücktransportes des zuviel
ausgegebenen Schüttguts in den Vorrat kann wie in Fig. 3 näher dargestellt eine senkrecht
zur Bildebene hin und her bewegte Fördereinrichtung (99) zum Vergleichmäßigen von
zuviel geschüttetem Gut 30 innerhalb der Aufnahmevorrichtung dienen. Besitzt die
Aufnahmevorrichtung ll in ihrem unteren Teil eine Überfallkante 3l, so wird hierdurch
das zuviel geschüttete Gut 30 austreten und je nach Anordnung der Aufnahmevorrichtung
stromab oder stromauf im Bereich der letzten Kaskade als Vliesunterlage oder als Vliesauflage
abgelegt.
1. Verfahren zum Streuen eines Spänevlieses, aus einem Vorrat in einer der Vliesbreite
entsprechenden Breite auf eine sich unter dem Vorrat hindurchbewegende Unterlage
(l2) entsprechend einer im Vlies (l6) vorgegebenen Vlieshöhenverteilung (l4) quer
zur Vliesrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß nach einem Auftrennen des Spänestroms
(l, 2) nach dem Vorrat in und entgegen der Bewegungsrichtung der Unterlage (l2) die
aufgetrennten Stromteile kaskadenförmig durch Richtungsänderungen der einzelnen Partikel
erneut vermischt und über die Streubreite im Vlies (l6) auf einer bestimmten Vlieslänge
gleichmäßig abgelegt werden.
2. Vorrichtung zum Streuen eines Spänevlieses (l6) aus einem Vorrat in einer der Vliesbreite
entsprechenden Breite auf eine sich unter dem Vorrat hindurchbewegten Unterlage
(l2) entsprechend einer im Vlies vorgegebenen Vlieshöhenverteilung (l4) quer zur Vliesrichtung
mit einer zwischen Vorrat und Vliesablage (l2) angeordneten rechenartigen Aufteilvorrichtung
(l) und einer Verteilschurre (3), dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb hinter der
Verteilschurre (3) mindestens ein Paar, sich nicht durchdringender Rechen (5) zueinander
geneigt angeordnet sind, daß stromab hinter und unter jedem Rechen des Rechenpaares
(5) ein weiteres zu einander geneigtes, sich nicht durchdringendes Rechenpaar (6,
7) als nächste Kaskade angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Endes
der letzten Kaskade hinter oder vor dem in Richtung des sich auf einer Unterlage aufbauenden
Vlieses (Vliesrichtung) am weitesten stromauf- oder stromabliegenden Rechen eine,
sich über die Streubreite erstreckende, mit verschließbaren Öffnungen versehene, ummantelte
Aufnahmevorrichtung (ll) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmevorrichtung
(ll) eine Fördervorrichtung (29) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter der letzten
Kaskade mindestens eine Streuwalze (9) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahmevorrichtung (ll) mit durch Stegen voneinander getrennten, verschließbaren
Öffnungen versehen ist und daß diese mit dem mit ihr zusammenwirkenden Rechen gegeneinander
quer zur Vliesrichtung verschiebbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege als Rechen
ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
übereinander und über der Aufnahmevorrichtung (ll) vorgesehene Rechen quer zur Vliesrichtung
gegeneinander verschiebbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein von einer Lichtquelle (23) ausgehender Lichtstrahl (l5) das Spänevlies (l6) über
dessen Breite quer zur Fortschrittsrichtung (l3) trifft, daß eine Videokamera (l7)
diesen Lichtstrich aufnimmt und diese Information an einen Rechner (l8) weitergibt,
indem Steuerinformationen (l9) für die Aufnahmevorrichtung (ll) abgeleitet werden,
daß die über einer Plattenlänge entsprechende Vlieslänge aufgenommenen Lichtstriche
über die Breite des Vlieses im Rechner (l8) gespeichert und anschließend die Plattenoberfläche
in Höhenschichten auf einem Monitor (2l bzw. 22) dargestellt wird.