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(11) |
EP 0 292 667 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.08.1990 Patentblatt 1990/34 |
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Anmeldetag: 25.03.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04B 2/70 |
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Bausatz, insbesondere für eine Holzhütte
Set of construction elements, especially for a wooden cabin
Jeu d'éléments de construction, en particulier pour une cabane de bois
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI NL |
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Priorität: |
26.05.1987 DE 8707559 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.11.1988 Patentblatt 1988/48 |
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Patentinhaber: W. BRÜGMANN & SOHN GMBH |
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D-44147 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Eiling, August
D-4406 Drensteinfurt 3/ Rinkerode (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schulze Horn, Stefan, Dipl.-Ing. M.Sc. |
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Goldstrasse 50 48147 Münster 48147 Münster (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 420 383 GB-A- 340 943
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FR-A- 2 062 859 US-A- 3 636 669
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz, insbesondere fur eine Holzhütte, bestehend
aus zwei oder mehreren aneinander anliegenden, miteinander in einer Ebene durch Holzprofilleisten
verbindbaren tafelförmigen Bauelementen.
[0002] Für die Hersteller von Holzbauten, wie Garten-oder Gerätehausern, Saunahütten, Carports
und dergleichen, für eine Selbstmontage durch den Käufer stellt sich das Problem,
einerseits einen möglichst einfachen und zeitsparenden Aufbau und eine gute Handhabbarkeit
der Bauelemente und andererseits eine hohe Stabilität und Sicherheit des fertigen
Bauwerks zu gewährleisten. So tragen große Bauelemente zwar zu einer hohen Stabilität
bei, führen jedoch beim Transport und bei der Handhabung zu Problemen. Kleinere Bauelemente
sind zwar einfacher zu transportieren und zu handhaben, ergeben jedoch eine verminderte
Stabilität des fertigen Bauwerks. Zwar besteht im letzteren Fall die Möglichkeit,
das fertige Bauwerk mit nachträglich einzubringenden Verstrebungen oder Versteifungen
in Form von Kanthölzern oder dergleichen zu stabilisieren, jedoch ist deren Anbringung
relativ umständlich und zeitraubend und führt meist zu einer Beeinträchtigung des
Erscheinungsbildes des Bauwerks. Außerdem stellen sie eine Quelle für möglicherweise
folgenschwere Fehler dar, wenn die Anbringung nicht sachgerecht erfolgt.
[0003] Es stellt sich daher die Aufgabe, einen Bausatz der eingangs genannten Art zu schaffen,
der es erlaubt, gut transportierbare und handhabbare Bauelemente auf einfache und
gegen Montagefehler weitestgehend gesicherte Art und Weise zu einem stabilen und zugleich
optisch ansprechenden Bauwerk zu verbinden.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß durch einen Bausatz der eingangs
genannten Art, welcher gekennzeichnet ist durch ein oder mehrere parallel zueinander
verlaufende Grundprofilleisten je Bauelement, die mit einer Flachseite des tafelförmigen
Bauelementes verbunden sind, die mit den Plattenkanten im wesentlichen bündig enden
und die in Flucht miteinander als Grundprofilleisten- reihe auf zwei oder mehr zu
verbindenden Bauelementen angeordnet sind, und durch mindestens eine sich in ihrer
Längsrichtung über wenigstens zwei Bauelemente erstrekkende, formschlüssig auf bzw.
in die Grundprofilleistenreihe auf- bzw. einsetzbare und mit dieser verbindbare Deckprofilleiste
je Grundprofilleistenreihe, wobei jeweils die Profilleistenanordnung aus Grundprofilleistenreihe
und Deckprofilleiste nach deren Verbindung miteinander einen im wesentlichen rechteckigen
oder quadratischen Gesamtquerschnitt aufweist.
[0005] Mit diesem Bausatz werden mehrere Vorteile erreicht. So dient er zum einen einer
festen, übergreifenden Verbindung zweier oder mehrerer benachbarter Bauelemente. Zum
anderen erlaubt er eine Vorfertigung der einzelnen Bauelemente z B. aus einzelnen
Profilbrettern oder dergleichen, die über die Grundprofilleisten bereits beim Hersteller
miteinander verbunden werden können. Aufgrund der formschlüssigen Verbindbarkeit von
Grundprofilleisten und Deckprofilleiste wird die hieraus gebildete Holzprofilleistenanordnung
sehr stabil und weitestgehend verzugfrei, wobei eine klare Gesamtform der Leistenanordnung
resultiert. Weiterhin wird eine fehlervermeidende, ein deutige Zuordnung der unterschiedlichen
Leisten zueinander verwirklicht, die einen einfachen Zusammenbau eines Bauwerks gewährleistet.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine Vernagelung oder Verschraubung der tafelförmigen
Bauelemente mit den Grundprofilleisten von der Leistenseite her ermöglicht wird. Da
üblicherweise die Leisten bei einem Bauwerk der in Rede stehenden Art an dessen Innenseiten
angeordnet sind, wird eine Außenfläche ohne störende Nagel- oder Schraubenköpfe ermöglicht,
weil die Nägel oder Schrauben durch die Grundprofilleisten hindurch in die tafelförmigen
Bauelemente führbar sind. Nach Anbringung der Deckprofilleiste sind auch die Nagel-
und Schraubenköpfe an der Innenseite des Bauwerks nicht mehr sichtbar.
[0006] Aus produktionstechnischen Gründen kann es sinnvoll sein, die Grundprofilleiste und/oder
die Deckprofilleiste als Profilleistenpaar auszubilden, um z. B. eine Verschnittminderung
zu erreichen. Die oben beschriebenen Funktionen und Vorteile des Bausatzes bleiben
dabei voll erhalten.
[0007] Vorteilhafte Gestaltungen des Bausatzes, insbesondere der Querschnittsformen der
Leisten, sind in den Unteransprüchen 3 bis 13 dargelegt.
[0008] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand einer Zeichnung
näher erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen im einzelnen:
Figur 1 den Bausatz am Beispiel zweier miteinander zu verbindender tafelförmiger Bauelemente
vor deren Verbindung in perspektivischer Ansicht,
Figur 2 den Bausatz aus Figur 1 nach Verbindung der Bauelement, ebenfalls in perspektivischer
Ansicht und die
Figuren 3a, 3b, 4a, 4b, 5a, 5b, 6a, 6b und 7 unterschiedliche Beispiele von Querschnittsformen
der Grundprofilleiste(n) und Deckprofilleiste(n).
[0009] Figur 1 der Zeichnung zeigt zwei tafelförmige Bauelemente 2 und 2
' in perspektivischer Ansicht. Die beiden Elemente 2 und 2' sind in einer gemeinsamen
vertikalen Ebene angeordnet und weisen mit ihren Längskanten 21 und 21' aufeinander
zu. Auf den dem Betrachter zugewandten Flachseiten 20 bzw. 20' der beiden Elemente
2 und 2' verlaufen jeweils zwei Grundprofilleisten 3 bzw. 4 in vertikaler Richtung.
Die Grundprofilleisten 3 und 4 enden jeweils bündig mit der Ober- bzw. Unterkante
des jeweiligen Bauelementes 2 bzw. 2'. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die
Grundprofilleisten 3 und 4 jeweils durch eine Anzahl von Nägeln 6 mit dem tafelförmigen
Bauelement 2 bzw. 2' fest verbunden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt
die Grundprofilleiste 3 bzw. 4 einen U-förmigen Querschnitt, wobei die beiden freien
Enden der U-Schenkel von der Flachseite 20 bzw. 20' des Bauelementes 2 bzw. 2' wegweisen.
Die Grundprofilleiste 3 bzw. 4 liegt damit mit ihrer Flachseite an der Flachseite
20 bzw. 20' des Bauelementes 2 bzw. 2' flächig an. Die Nägel 6 sind versenkt in dem
mittleren Teil, d. h. im U-Bogen der Grundprofilleiste 3 bzw. 4 angeordnet.
[0010] Weiterhin zeigt die Figur 1 jeweils eine Deckprofilleiste 5 pro Grundprofilleisten-Reihe
3 - 4. Die Deckprofilleiste 5 hat im dargestellten Ausführungsbeispiel einen T-förmigen
Querschnitt, wobei der T-Querbalken dem Betrachter zugewandt, d. h. der Flachseite
20 bzw. 20
' des Bauelementes 2 bzw. 2' abgewandt ist. Der T-Fuß der Deckprofilleiste 5 ist so
bemaßt, daß er formschlüssig in das U-förmige Profil der Grundprofilleiste 3 bzw.
4 einsetzbar ist. Die Breite des T-Querbalkens entspricht dabei der Breite der Grundprofilleisten
3 und 4. Während die Grundprofilleisten 3 und 4 jeweils in ihrer Länge der Höhe des
zugehörigen Bauelementes 2 bzw. 2' entsprechen, ist die Deckprofilleiste 5 als durchgehende
Leiste ausgebildet, deren Länge der Summe der Höhen der beiden Bauelemente 2 und 2'
entspricht.
[0011] Weiter ist aus der Figur 1 ersichtlich, daß das obere Bauelement 2 aus mehreren mit
Nut 23 und Feder 24 an den Längskanten versehenen Profilbrettern 22 zusammengesetzt
ist. Diese einzelnen Profilbretter 22 werden durch die mit diesen verbundenen, senkrecht
zur Längsrichtung der Profilbretter 22 verlaufenden Grundprofilleisten 3 miteinander
verbunden und bilden so ein vorgefertigtes, in sich stabiles Bauelement.
[0012] Im Unterschied zum oberen tafelförmigen Bauelement 2 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel
das untere tafelförmige Bauelement 2' aus einer einstückigen Platte gebildet, auf
welche die Grundprofilleisten 4 aufgesetzt sind. An ihren aufeinander zuweisenden
Längskanten 21 bzw. 21' sind die beiden tafelförmigen Bauelemente 2 und 2' ebenfalls
mit Nut 23 bzw. Feder 24' ausgestattet.
[0013] Wie anhand der eingezeichneten Bewegungspfeile ersichtlich ist, wird das tafelförmige
Bauelement 2 von oben her auf das untere tafelförmige Bauelement 2' aufgesetzt. Danach
wird die Deckprofilleiste 5 in Richtung der an dieser eingezeichneten Bewegungspfeile
auf die beiden in Flucht miteinander verlaufenden Grundprofilleisten 3 und 4 aufgesetzt
und mit diesen verbunden. Hierdurch wird eine Holzprofilleistenanordnung 1 gebildet,
die sich durch eine besonders hohe Stabilität und Verzugfreiheit auszeichnet und außerdem
die Köpfe der Nägel 6 unsichtbar macht und den optischen Eindruck eines massiven,
durchgehenden Holzprofils hervorruft.
Figur 2 der Zeichnung zeigt die beiden tafelförmigen Bauelemente 2 und 2' ebenfalls
in perspektivischer Ansicht nach deren Verbindung miteinander. Die Längskanten 21
und 21' der beiden Bauelemente 2 und 2' liegen nunmehr dicht aneinander an. Auch die
mit den Bauelementen 2 und 2' verbundenen Grundprofilleisten 3 und 4 liegen jeweils
mit ihrem unteren bzw. oberen Ende aneinander an. Die durchgehenden Deckprofilleisten
5 sind formschlüssig in die Grundprofilleisten 3 und 4 eingesetzt, wie an den oberen
Enden der Leisten 3 bzw. 5 ersichtlich ist. Infolge der beschriebenen Ausgestaltung
und Anordnung der Grundprofilleisten 3 und 4 sowie der Deckprofilleisten 5 ruft die
durch diese gebildete Holzprofilleistenanordnung 1 den Eindruck einer durchgehenden,
über die Flachseiten 20 bzw. 20' der beiden tafelförmigen Bauelemente 2 und 2' verlaufenden,
massiven Holzleiste hervor.
[0014] . Anhand der Figuren 3a bis 7 sind einige bevorzugte Querschnittsformen der die Holzprofilleistenanordnung
1 bildenden Profilleisten dargestellt. So zeigt Figur 3a die anhand der Figuren 1
und 2 bereits erläuterte Ausgestaltung der Grundprofilleiste 3 mit U-förmigem Querschnitt
und der Deckprofilleiste 5 mit einem T-förmigen Querschnitt. Die Grundprofilleiste
3 ist mit ihrer Flach- bzw. Rückenseite auf das tafelförmige Bauelement 2 aufgesetzt
und mit diesem durch einen versenkt zwischen den U-Schenkeln durch die Grundprofilleiste
3 geführten Nagel 6 verbunden. Die Deckprofilleiste 5 ist mit ihrem T-Fuß formschlüssig
zwischen die U-Schenkel der Grundprofilleiste 3 eingesetzt und überdeckt mit ihrem
T-Querbalken die freien Enden der U-Schenkel der Grundprofilleiste 3. Im Gesamtquerschnitt
ergibt sich für die Holzprofilleistenanordnung 1 damit ein etwa quadratischer Querschnitt.
[0015] Figur 3b zeigt eine Holzprofilleistenanordnung 1, die einer Umkehrung des Beispieles
aus Figur 3a entspricht. Hier ist die Grundprofilleiste 3 T-förmig ausgebildet, wahrend
die Deckprofilleiste 5 hier einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Der T-Balken der
Grundprofilleiste 3 liegt an dem tafelförmigen Bauelement 2 an, während der T-Fuß
von dem Bauelement 2 wegweist. Durch den T-Querbalken sind hier zwei Nägel 6 in das
Bauelement 2 geführt. Die U-förmige Deckprofilleiste 5 umgreift den T-Fuß der Grundprofilleiste
und liegt an der Unterseite des T-Querbalkens der Grundprofilleiste 3 an.
[0016] Figur 4a zeigt ein Ausführungsbeispiel der Holzprofilleistenanordnung 1, bei dem
die Grundprofilleiste 3 in ein Leistenpaar 30 und 30' aufgeteilt ist, wobei die Leisten
30 und 30' jeweils einen L-förmigen Querschnitt aufweisen und mit Abstand voneinander
jeweils durch Nägel 6 mit dem tafelförmigen Bauelement 2 verbunden sind. Die Deckprofilleiste
5 ist hier im Querschnitt T-förmig ausgebildet und greift mit ihrem T-Fuß zwischen
die voneinander beabstandeten, an dem Bauelement 2 anliegenden L-Schenkel der Leisten
30 und 30'. Der T-Querbalken der Deckprofilleiste 5 liegt zwischen den freien L-Schenkeln
der Leisten 30 und 30', wobei die Außenseite des T-Querbalkens der Deckprofilleiste
5 bündig mit den Enden der freien L-Schenkel der Leisten 30 und 30' abschließt.
[0017] Das Ausführungsbeispiel der Holzprofilleistenanordnung 1 in Figur 4b entspricht geometrisch
dem Ausführungsbeispiel der Anordnung in Figur 4a, wobei jedoch die Lage der einzelnen
Leisten 3 und 5 bzw. 50 und 50' unter Beibehaltung ihrer Zuordnung zueinander in der
Zeichnungsebene um 180
° verdreht ist. Damit ist hier die Grundprofilleiste 3 im Querschnitt T-förmig und
liegt mit dem T-Querbalken an dem tafelförmigen Bauelement 2 an. Links und rechts
ist jeweils eine Teil-Leiste 50 bzw. 50' des Deckprofils 5 aufgesetzt, wodurch die
Nägel 6, die hier in zwei Reihen jeweils durch die Enden des T-Querbalkens geführt
sind, verdeckt werden.
[0018] In dem Ausführungsbeispiel der Holzprofilleistenanordnung 1 gemäß Figur 5a ist die
Grundprofilleiste 3 in ihrem Querschnitt rechteckig und durch Nägel 6 mittig mit dem
tafelförmigen Bauelement 2 verbunden. Auf die Grundprofilleiste 3 ist eine in ihrem
Querschnitt U-förmige Deckprofilleiste 5 aufgesetzt, die die Grundprofilleiste 3 an
ihren drei freien Seiten übergreift. Alternativ kann die Deckprofilleiste 5 auch entlang
ihrer Mittelebene, wie durch die gestrichelte Linie angedeutet, in zwei Leisten 50
und 50' geteilt sein, wodurch bei der Leistenherstellung der Verschnitt vermindert
wird.
[0019] Figur 5b zeigt eine Holzprofilleistenanordnung 1, bei der die Leisten 3 und 5 in
ihrer Form denjenigen nach Figur 5a entsprechen, jedoch wiederum in einer um 180
° verdrehten Lage angeordnet sind. Die Grundprofilleiste 3 ist damit U-förmig und liegt
mit ihrem Rücken an dem tafelförmigen Bauelement 2 an. Zwischen die U-Schenkel ist
formschlüssig die Deckprofilleiste 5 mit rechteckigem Querschnitt eingesetzt. Nägel
6 sind mittig durch die Grundprofilleiste 3 in das tafelförmige Bauelement 2 geführt.
[0020] Figur 6a zeigt eine Holzprofilleistenanordnung 1, bei der die Grundprofilleiste 3
einen rechteckigen Querschnitt besitzt und bei der die Deckprofilleiste 5 einen L-förmigen
Querschnitt aufweist. Die Grundprofilleiste 3 ist mittig durch Nägel 6 mit dem tafelförmigen
Bauelement 2 verbunden. Die L-förmige Deckprofilleiste 5 liegt mit dem freien Ende
des einen Schenkels an dem tafelförmigen Bauelement 2 an und überdeckt mit ihren beiden
Schenkeln die eine Seitenfläche sowie die Frontfläche der Grundprofilleiste 3. Die
Maße der Grundprofilleiste 3 und der Deckprofilleiste 5 sind auch hier wieder so gewählt,
daß sich im Gesamtquerschnitt der Holzprofilleistenanordnung 1 ein Rechteck ergibt.
[0021] Figur 6b zeigt die geometrische Umkehrung der Holzprofilleistenanordnung 1 aus Figur
6a. Hier ist die Grundprofilleiste 3 L-förmig, während die Deckprofilleiste 5 hier
rechteckig ist. Die Grundprofilleiste 3 liegt mit ihrem einen L-Schenkel an dem tafelförmigen
Bauelement 2 an und ist mit diesem durch einen durch den L-Schenkel geführten Nagel
6 verbunden. Die Deckprofilleiste 5 ist in der durch die beiden L-Schenkel der Grundprofilleiste
3 gebildeten Aussparung angeordnet und füllt diese formschlüssig aus, so daß sich
auch hier für die Holzprofilleistenanordnung 1 ein rechteckiger Gesamtquerschnitt
ergibt.
[0022] Figur 7 schließlich zeigt als letztes Ausführungsbeispiel eine Holzprofilleistenanordnung
1, bei der sowohl die Grundprofilleiste 3 als auch die Deckprofilleiste 5 einen L-förmigen
Querschnitt besitzt. Die Grundprofilleiste 3 läuft mit ihrem einen Schenkel parallel
zum tafelförmigen Bauelement 2 und ist mit diesem wieder durch einen Nagel 6 verbunden.
Die Deckprofilleiste 5 liegt mit ihrem äußeren Schenkel parallel an dem mit dem tafelförmigen
Bauelement 2 verbundenen Schenkel der Grundprofilleiste 3 an und stößt mit dem freien
Ende ihres anderen Schenkels an das tafelförmige Bauelement 2 an. Damit ergibt sich
auch bei diesem Ausführungsbeispiel ein insgesamt rechteckiger Querschnitt der Holzprofilleistenanordnung
1.
[0023] Die Verbindung der Deckprofilleiste(n) mit der/den Grundprofilleiste(n) erfolgt vorzugsweise
durch Verleimen oder Verkleben; sie kann aber auch alternativ oder zusätzlich durch
Nägel und/oder Schrauben erfolgen.
1. Bausatz, insbesondere für eine Holzhütte, bestehend aus zwei oder mehreren aneinander
anliegenden, miteinander in einer Ebene durch Holzprofilleisten verbindbaren tafelförmigen
Bauelementen, gekennzeichnet durch ein oder mehrere parallel zueinander verlaufende
Grundprofilleisten (3; 4) je Bauelement (2; 2'), die mit einer Flachseite (20; 20')
des tafelförmigen Bauelementes (2; 2') verbunden sind, die mit den Plattenkanten (21;
21') im wesentlichen bündig enden und die in Flucht miteinander als Grundprofilleistenreihe
(3 - 4) auf zwei oder mehr zu verbindenden Bauelementen (2, 2') angeordnet sind, und
durch mindestens eine sich in ihrer Längsrichtung über wenigstens zwei Bauelemente
(2, 2') erstreckende, formschlüssig auf bzw. in die Grundprofilleistenreihe (3 - 4)
auf- bzw. einsetzbare und mit dieser verbindbare Deckprofilleiste (5) je Grundprofilleistenreihe
(3 - 4), wobei jeweils die Profilleistenanordnung (1) aus Grundprofilleisten- reihe
(3 - 4) und Deckprofilleiste (5) nach deren Verbindung miteinander einen im wesentlichen
rechteckigen oder quadratischen Gesamtquerschnitt aufweist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
und/ oder die Deckprofilleiste (5) als Profilleistenpaar (30, 30'; 50, 50') ausgebildet
sind/ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
einen U-förmigen Querschnitt und die Deckprofilleiste (5) einen T-förmigen Querschnitt
aufweist.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
einen T-förmigen Quer schnitt und die Deckprofilleiste (5) einen U-förmigen Querschnitt
aufweist.
5. Bausatz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundprofilleistenpaar
(30, 30') aus zwei im Querschnitt L-förmigen, voneinander beabstandeten Leisten gebildet
ist und daß die Deckprofilleiste (5) einen T-förmigen Querschnitt aufweist.
6. Bausatz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste
(3) einen T-förmigen Querschnitt aufweist und das Deckleistenpaar (50, 50') aus zwei
im Querschnitt L-förmigen, voneinander beabstandeten Leisten gebildet ist.
7. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste
(3) einen rechteckigen Querschnitt und die Deckprofilleiste (5) einen U-förmigen Querschnitt
aufweist.
8. Bausatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckprofilleiste (5) aus
zwei aneinandergrenzenden, im Querschnitt L-förmigen Leisten (50, 50') zusammengesetzt
ist.
9. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste
(3) einen U-förmigen Querschnitt und die Deckprofilleiste (5) einen rechteckigen Querschnitt
aufweist.
10. Bausatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
aus zwei aneinandergrenzenden, im Querschnitt L-förmigen Leisten (30, 30') zusammengesetzt
ist.
11. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
einen rechteckigen Quer schnitt und die Deckprofilleiste (5) einen L-förmigen Querschnitt
aufweist.
12. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
einen L-förmigen Querschnitt und die Deckprofilleiste (5) einen rechteckigen Querschnitt
aufweist.
13. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundprofilleiste (3)
und die Deckprofilleiste (5) jeweils einen L-förmigen Querschnitt aufweisen.
14. Bausatz nach den Ansprüchen 1 bis 13, gekennzeichnet durch durch die Grundprofilleisten
(3, 30, 30', 4) in das tafelförmige Bauelement (2; 2') geführte Schrauben oder Nagel
(6).
1. Construction kit, in particular for a wooden hut, consisting of two or more abutting
building components in panel form, connectable with one another on one level via profiled
wooden strips, characterised by one or more base profiled wooden strips (3; 4) per
building component (2; 2'), which are connected to a flat side (20; 20') of the panel
building component (2; 2'), the ends of which are essentially flush with the edges
of the panels (21; 21'), and which are arranged in alignment with one another as a
row of base profile strips (3-4) on two or more building components requiring to be
connected, and by at least one cover profile strip (5) per row of base profile strips
(3-4) which extends over at least two building components (2; 2') in its longitudinal direction, and which can be inserted flush on or into the row
of base profile strips (3-4), whereby each arrangement of profiles (1) consisting
of a row of base profile strips (3-4) and cover profile strip (5) possesses an essentially
rectangular or square overall cross section after connection of the constituent strips
with one another.
2. Construction kit in accordance with Claim 1, characterised in that the base profile
strip (3) and/or the cover profile strip (5) are/is designed as a profile strip pair
(30, 30'; 50, 50').
3. Construction kit in accordance with Claim 1, characterised in that the base profile
strip (3) possesses a U-shaped cross section and the cover profile strip (5) possesses
a T-shaped cross section.
4. Construction kit in accordance with Claim 1, characterised in that the base profile
strip (3) possesses a T-shaped cross section and the cover profile strip possesses
a U-shaped cross section.
5. Construction kit in accordance with Claims 1 and 2, characterised in that the base
profile strip pair (30, 30') consists of two strips with L-shaped cross sections which
are distanced from one another, and in that the cover profile strip (5) possesses
an L-shaped cross section.
6. Construction kit in accordance with Claims 1 and 2, characterised in that the base
profile strip (3) possesses a T-shaped cross section and the cover strip pair (50,
50') consists of two strips with L-shaped cross sections, which are distanced from
one another.
7. Construction kit in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that the base
profile strip (3) possesses a rectangular cross section and the cover profile strip
(5) possesses a U-shaped cross section.
8. Construction kit in accordance with Claim 7, characterised in that the cover profile
strip (5) is composed of two abutting strips with L-shaped cross sections (50, 50').
9. Construction kit in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that the base
profile strip (3) possesses a U-shaped cross section and the cover profile strip (5)
possesses a rectangular cross section.
10. Construction kit in accordance with Claim 9, characterised in that the base profile
strip (3) is composed of two abutting strips with L-shaped cross sections (30, 30').
11. Construction kit in accordance with Claim 1, characterised in that the base profile
strip (3) possesses a rectangular cross section and the cover profile strip (5) possesses
an L-shaped cross section.
12. Construction kit in accordance with Claim 1, characterised in that the base profile
strip (3) possesses an L-shaped cross section and the cover profile strip (5) possesses
a rectangular cross section.
13. Construction kit in accordance with Claim 1, characterised in that the base profile
strip (3) and the cover profile strip (5) each possess an L-shaped cross section.
14. Construction kit in accordance with Claims 1 to 13, characterised by screws or
nails (6) inserted through the base profile strips (3, 30, 30', 4) into the panel
building component (2; 2').
1. Kit, destiné en particulier à la construction d'une cabane en bois, se composant
de deux ou de plusieurs panneaux de construction placés les uns contre les autres
et assemblables entre eux en alignement par des baguettes profilées en bois, caractérisé
par une ou plusieurs baguettes profilées de base (3; 4) disposées parallèlement l'une
à l'autre sur chaque élément de construction (2; 2'), fixées sur une surface plate
(20; 20') du panneau de construction (2; 2'), dont les extrémités arrive essentiellement
à fleur des bords des panneaux, et qui sont disposées sur deux éléments de construction
ou plus à relier ensemble, dans l'alignement les unes des autres, formant une rangée
de baguettes profilées de base (3-4), et qui sont connectées par au moins une baguette
profilée de recouvrement (5) pour chaque rangée de baguettes profilées de base (3-4)
s'étendant longitudinalement au moins sur deux panneaux de construction (2, 2'), pouvant
être montée solidairement sur ou dans la rangée de baguettes profilées de base (3-4),
chaque ensemble (1) formé de la rangée des baguettes profilées de base (3-4) et de
la baguette profilée de recouvrement (5) présentant, après son assemblage, une section
globale essentiellement carrée ou rectangulaire.
2. Kit, selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) et/ou la baguette profilée de recouvrement (5) est/sont conçue(s) en tant que
paires de baguettes profilées (30, 30'; 50, 50').
3. Kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) présente une section en U et la baguette profilée de recouvrement (5) une section
en T.
4. Kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) présente une section en T et la baguette profilée de recouvrement (5) une section
en U.
5. Kit selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que la paire de baguettes
profilées de base (30, 30') est formé de deux baguettes de section en forme de L,
écartées l'une de l'autre, et que la baguette profilée de recouvrement (5) présente
une section en T.
6. Kit selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la baguette profilée
de base (3) présente une section en T et que la paire de baguette de recouvrement
(50, 50') est formé de deux baguettes de section en forme de L, écartées l'une de
l'autre.
7. Kit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la baguette profilée de
base (3) présente une section rectangulaire et la baguette profilée de recouvrement
(5) une section en U.
8. Kit selon la revendication 7, caractérisé en ce que la baguette profilée de recouvrement
(5) est formée de deux baguettes (50, 50') apposées l'une contre l'autre, de section
en forme de L.
9. Kit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la baguette profilée de
base (3) présente une section en U et la baguette profilée de recouvrement (5) une
section rectangulaire.
10. Kit selon la revendication 9, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) est composée de deux baguettes (30, 30') apposées l'une contre l'autre, de section
en forme de L.
11. Kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) présente une section rectangulaire, et la baguette profilée de recouvrement (5)
une section en L.
12. Kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) présente une section en L et la baguette profilée de recouvrement (5) une section
rectangulaire.
13. Kit selon la revendication 1, caractérisé en ce que la baguette profilée de base
(3) et la baguette profilée de recouvrement (5) présentent toutes les deux une section
en L.
14. Kit selon les revendications 1 à 13, caractérisé par des clous ou des vis (6)
traversant les baguettes profilées de base (3, 30, 30', 4) pour pénétrer dans le panneau
de construction (2, 2').