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<ep-patent-document id="EP88105689A1" file="EP88105689NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0292681" kind="A1" date-publ="19881130" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT..CHDE....FR......LI............................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0292681</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19881130</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>88105689.9</B210><B220><date>19880409</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>8707454  U</B310><B320><date>19870523</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19881130</date><bnum>198848</bnum></B405><B430><date>19881130</date><bnum>198848</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4B 27B   3/38   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Gattersägenangel</B542><B541>en</B541><B542>Gang saw buckle</B542><B541>fr</B541><B542>Chape de suspension de scie alternative</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Firma F. A. Schmahl jr.</snm><iid>00477410</iid><irf>19 409 Gr./Lg.</irf><syn>F. A. Schmahl jr., Firma</syn><syn>Schmahl jr., Firma F. A.</syn><adr><str>Oberheidt 21</str><city>D-5600 Wuppertal 12</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Ferchland, Werner</snm><adr><str>Steinwäsche 25</str><city>D-5600 Wuppertal 12</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Rieder, Hans-Joachim, Dr.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00009641</iid><adr><str>Rieder &amp; Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51</str><city>42304 Wuppertal</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>LI</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="9"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Gattersägenangel mit mindestens an einer Seitenwand angeordneter Aufnahme für eine seitwärts vorstehende, sich auf der Seitenwand abstützende Abstandsleh­re, wobei die Aufnahme von einer hinterschnittenen Längsnut an der Seitenwand des Ankelkastens gebildet ist, in welche ein an der Abstützfläche der Abstandslehre vorstehender Vorsprung formschlüssig eingeschoben ist. Sie schlägt für eine mit einfachen Mitteln erfolgende sichere Zuordnung vor, daß der Vorsprung (V) mindestens eine in Einschubrichtung (x) verlaufende, eine Drehsicherung bildende Flanke (12) aufweist.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="109" he="77" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="00"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Gattersägenangel gemäß Oberbe­griff des Patentanspruches 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine Gattersägenangel dieser Art ist durch die DE-PS 33 12 662 bekannt. Dort ist der Vorsprung von zwei in Einschub­richtung beabstandeten Köpfen von Schrauben gebildet. Wird die Abstandslehre nicht sorgfältig genug zugeordnet, in dem beispielsweise der eine Schraubkopf noch freiliegt, kann es passieren, daß die Abstandslehre um den anderen Schraubkopf schwenkt und in eine Hanglage tritt. In diesem Falle kommt es nicht zu der gewünschten optimalen Breitenabstützung der Gattersägenangel. Die Parallelität der Sägeblätter ist dann gefährdet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Gattersä­genangel mit baulich einfachen Mitteln zuordnungssicherer auszubilden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Gattersägenangel.</p>
<p id="p0006" num="0006">Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine im Hinblick auf die Abstandslehren-Zuordnung gebrauchssicherer Ausgestaltung<!-- EPO <DP n="2"> --> realisiert. Es kann nicht zu einem der Hanglast folgenden Umschwenken der querriegelartigen Abstandslehre kommen. Selbst bei nicht vollständig durchgeführten Einschub behält diese Element seine Querausrichtung bei. Die Mittel sind einfach und zweckmäßig, indem der Vorsprung mindestens eine in Schubrichtung verlaufende, eine Drehsicherung bildende Flanke aufweist. Der entsprechend unrunde Querschnitt des Vorsprunges kann variieren, wenn bloß die Endabschnitte der tragenden Flankenabschnitte in einem größeren Abstand zuein­ander liegen als die Breite der Aufnahme-Längsnut beträgt. Eine vorteilhafte Ausgestaltung erweist sich darin, daß der Vorsprung als Platte mit zwei in Einschubrichtung verlaufen­den, parallelen Flanken ausgebildet ist. Die parallelen Flanken begünstigen die Gleitführung. Im Grunde genügt schon ein recht kurzer Vorsprung. Entsprechend braucht keine zu lange Tasche zur Bildung der Längsnut gefräßt oder geformt zu werden, wenn weiter in der Weise vorgegangen wird, daß der Vorsprung von einer Stirnseite der Abstandlehre ausgeht und sich nur über einen Teilbereich der Länge der Abstands­lehre erstreckt und daß die Längsnut der Länge des Vorsprun­ges angepasst ist. In letzterem Falle ergibt sich so auch eine definierte Einschubbegrenzung. Eine zentrierend wirken­de Einschubhilfe liegt darin, daß die der Stirnseite abge­wandte Rückseite des Vorsprunges in konvexem Bogen ver­läuft. Die Rundung lenkt den Vorsprung ein. Auch dieser Abschnitt läßt sich noch für die tragende Zuordnung nutzen, indem die Rückseite eine Fortführung der hinterschnittenen Flanken bildet. Endlich bringt die Erfindung noch in Vor­schlag, daß die hinterschnittene Längsnut ein Schwalben­schwanz-Profil besitzt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt<!-- EPO <DP n="3"> -->
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 in Stirnansicht mehrere Gattersägenangeln mit Gattersägenblättern unter Zwischenschaltung von Abstandslehren,</li>
<li>Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit beigefassten Zwischenlehren,</li>
<li>Fig. 3 eine Gattersägenangel in perspektivischer Darstel­lung partiell aufgebrochen und</li>
<li>Fig. 4 die rechts benachbarte, noch nicht eingeschobene Abstandslehre, ebenfalls in perspektivischer Wie­dergabe, aus Platzgründen teilweise weggebrochen.</li>
</ul></p>
<p id="p0008" num="0008">Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur die oberen Gattersägenangeln wiedergegeben; die unteren entsprechen den oberen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die an den Enden 1′ eines Gattersägenblattes 1 angreifenden Gattersägenangeln 2 weisen je einen Angelkasten 3 auf. Letzterer setzt sich in einen vertikalen Schaft 4 fort, der mit nicht näher dargestellten Spannmitteln zur Festlegung des Gattersägenblattes 1 im Gatterrahmen dient.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im Bereich der Sägenblattenden 1′ sind beiderseits höhen­gleich liegende, quer zur Blattlänge ausgerichtete Leisten 5 befestigt. Es kann sich um eine Schraub- oder Nietverbin­dung handeln. Zweckmäßig wird jedoch auf eine Schraubverbin­dung zurückgegriffen. Die in ihrer Länge etwa der Restbrei­te eines maximal heruntergeschärften Gattersägenblattes 1 entsprechenden Leisten 5 lassen sich bei entsprechender Lochung schrittweise in Richtung der Sägeblatt-Rückkante versetzen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Um die Einstecktiefe des leistenbewehrten Gattersägenblattes zu begrenzen, kann der Gattersägen-Angelkasten 3 am Ende des vertikalen Sägendurchtrittsspaltes 6 einen Anschlag 7 auf­<!-- EPO <DP n="4"> --> weisen. Gegen diesen tritt dann die in Einschubrichtung x (vergleiche Figur 3) liegende Stirnfläche der einen der paarig angeordneten Leisten 5.</p>
<p id="p0012" num="0012">Während der dem Schaft 4 zugewandte Bereich des Angelkastens 3 eine Breite aufweist, die etwa der Länge der Leisten 5 entspricht, ist die dem Gattersägenblatt 1 zugewandte Zone verbreitert. Die Verbreiterung erstreckt sich in Richtung der Sägeblatt-Rückkante. Sie bildet flügelartige Vorsprün­ge. Von ihrer Verbreiterungsstufe 8 geht der Vertikal ausge­richtete Anschlag 7 aus.</p>
<p id="p0013" num="0013">Wie der Zeichnung entnehmbar, bilden die Leisten 5 dem Schnittgut zugewandte Stützflächen 5′. Sie sind hinter­schnitten und wirken mit entsprechend abgeschrägten Stütz­schultern 3′ des Angelkastens 3 zusammen. Auf diese Weise wird einer bei Überlast möglicherweise auftretenden Abspreiz­tendenz der den Angelkasten 3 bildenden Seitenwände 9 entge­gengewirkt. Vielmehr tritt eine dieser Seitenwände 9 unter Belastung zusammenziehende Kraftkomponente auf.</p>
<p id="p0014" num="0014">Zur Festlegung der gewünschten Bohlen- bzw. Brettdicke wer­den zwischen den einzelnen Sägeblättern 1 Abstandlehren L angeordnet. Letztere bestehen je aus zwei gleich großen, lang rechteckigen Kopfplatten 10, die über einen Hohlraum aufweisende oder auch massiv gestaltete Distanzbolzen 11 verbunden sind. Es ist eine schweißtechnische Verbindung angewandt. Die Distanzbolzen 11 sitzen in den Endzonen der kongruenten Kopfplatten 10.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Zuordnung der Abstandslehren L erfolgt im Wege der hori­zontalen Steckzuordnung, und zwar in Art eines formschlüssi­gen Eingriffs. Hierzu geht von der einen planen Breitfläche der Kopfplatte 10 ein Vorsprung V aus. Dieser wird also ebenfalls in Einschubrichtung dem Angelkasten 3 zugeordnet,<!-- EPO <DP n="5"> --> und zwar auf der Außenseite desselben, wozu der Angelkasten eine entsprechende Aufnahme A formt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Der Vorsprung V besitzt mindestens eine in Einschubrichtung x verlaufende, eine Drehsicherung bildende Flanke 12. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist diesbezüglich so vorge­gangen, daß der Vorsprung V als Platte 13 ausgebildet ist, welche zwei in Einschubrichtung x verlaufende, parallele Flanken 12 formt. Die vorsprungbildende Platte 13 ist, in Einschubrichtung x gemessen, länger als die in der Vertika­len gemessene Breite der Platte. Die Längenerstreckung fällt mit der der langrechteckigen Kopfplatte 10 zusammen. Es ist eine symmetrische Zuordnung gewählt, so daß sowohl oberhalb als auch unterhalb der Flanken 12 ein gleich großes Stützfeld zur korrespondierenden planen Seitenwand 9 des Angelkastens 3 vorliegt.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Aufnahme A ist als hinterschnittene Längsnut realisie­rt. Die hinterschnittene Längsnut bildet eine Art Schwalben schwanz-Profil. Die Nutflanken der Aufnahme A tragen das Bezugszeichen 14.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Platte 13 respektive der Vorsprung V geht von der der Einschubrichtung abgewandten Stirnseite 10′ der Abstandlehre L aus; sie erstreckt glich nur über einen Teilbereich der in dieser Richtung gemessenen Länge der Abstandsleere L. Das Verhältnis liegt bei etwa eins zu vier. Die Zuordnung wird also unter Durchlaufen eines recht kurzen Schubweges errei­cht. Die Aufnahme A ist in ihrer Länge auf die des Vorsprun­ges V abgestimmt.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die der besagten Stirnseite 10′ der Abstandslehre L abgewand­te Rückseite 13′ des Vorsprunges V verläuft in konvexem Bogen. Es ist ein kreisbogenförmiger Verlauf gewählt. Eine entsprechend konkave Ausrundung besitzt das innere Ende der korrespondierenden Längsnut. Um auch die Rückseite 13′ des Vorsprunges V in eine tragende Hintergriffzone umzusetzen,<!-- EPO <DP n="6"> --> bildet die Rückseite 13′ eine Fortführung der hinterschnit­tenen Flanken 12. Die Aufnahmen-Ausrundung ist mit 14′ bezeichnet.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die andere Kopfplatte 10 weist an gleicher Stelle auf der Außenseite eine Aufnahme A′ auf, die exakt der (A) des Angel­kastens 3 entspricht. Sinn und Zweck dieser Ausgestaltung ist es, auf der Außenfläche der anderen Kopfplatte 10 der Abstandslehre weitere Abstandslehren A anzuordnen bzw. Zu­satzlehren ZL beizuschlagen. Solche Zusatzlehren ZL sind in Fig. 2 wiedergegeben. Sie sind unterschiedlichster Dicke und erlauben eine weitere Variation der Schnittdicke.</p>
<p id="p0021" num="0021">Der Vorsprung V der Zusatzlehren ZL weist insofern ebenfalls eine in Einschubrichtung X verlaufende, eine Drehsicherung bildende Flanke 12 bzw. zwei parallele Flanken 12 auf.</p>
<p id="p0022" num="0022">Eine Umkehrung der Mittel ist insofern denkbar, als der Vorsprung am Angelkasten sitzen kann und die korrespondiere Längsnut, d.h. die Aufnahme A′ der anderen Kopfplatte der Abstandslehre L genutzt wird.</p>
<p id="p0023" num="0023">Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.</p>
</description><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Gattersägenangel mit mindestens an einer Seitenwand angeordneter Aufnahme für eine seitwärts vorstehende, sich auf der Seitenwand abstützende Abstandslehre, wobei die Aufnahme von einer hinterschnittenen Längsnut an der Seiten­wand des Angelkastens gebildet ist, in welche ein an der Abstützfläche der Abstandslehre vorstehender Vorsprung form­schlüssig eingeschoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (V) mindestens eine in Einschubrichtung (x) verlau­fende, eine Drehsicherung bildende Flanke (12) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Gattersägenangel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­net, daß der Vorsprung (V) als Platte (13) mit zwei in Ein­schubrichtung (x) verlaufenden, parallelen Flanken (12) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Gattersägenangel, nach einem oder mehreren der vorherge­henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (V) von einer Stirnseite (10′ ) der Abstandslehre (L) ausgeht und sich nur über einen Teilbereich der Länge der Abstands­lehre (L) erstreckt, und daß die Längsnut der Länge des Vorsprunges (V) angepasst ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Gattersägenangel nach einem oder mehreren der vorherge­henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Stirn­seite (10′) abgewandte Rückseite (13′) des Vorsprunges (V) in konvexem Bogen verläuft.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Gattersägenangel nach einem oder mehreren der vorherge­henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite (13′) eine Fortführung der hinterschnittenen Flanken (12) bildet.<!-- EPO <DP n="8"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Gattersägenangel nach einem oder mehreren der vorherge­henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter­schnittene Längsnut ein Schwalbenschwanz-Profil besitzt.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="179" he="224" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="175" he="256" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="182" he="255" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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