[0001] Die Erfindung betrifft ein Abrollgerät für ein Abdeckband mit doppelseitig klebenden
Klebeband, mit in einem Gehäuse angeordneter Ab- und Aufwickelhülse, die über entsperrbare
Zahnräder getrieblich miteinander verbunden sind, und einer frei drehbaren, aus dem
Gehäuse vorkragenden, von dem sich von einer Vorratsspule der Abwickelhülse zur Aufwickelhülse
abspulenden Band schlaufenförmig umschlungenen Auftragrolle.
[0002] Durch die DE-OS 31 09 735 ist ein Bandspender bekanntgeworden, der in einem Gehäuse
auf einer Abwickelhülse eine auswechselbare Vorratsspule mit Klebeband aufweist. Die
Abwickelhülse ist einstückig mit einem Druckknopf ausgebildet, der gleitbeweglich
in dem Gehäuse angeordnet ist und unter der Kraft einer Feder durch eine seitliche
Ausnehmung aus dem Gehäuse ragt. An der dem Druckknopf entgegengesetzten Seite des
Gehäuses befindet sich ein Fenster mit einer Bandpreßwalze zum Auftragen des von der
Abwickelhülse abgespulten Klebebandes. Beim Abspulen des Klebebandes von der Vorratsrolle
der Abwickelhülse, was das Eindrücken des Druckknopfes gegen die Kraft der Feder von
dem Benutzer des Gerätes voraussetzt, wirkt die Bandpreßwalze mit einer Bandführungswalze
sowie einer Bandablenkwalze zusammen. Während die Bandablenkwalze das von der Vorratsspule
abgezogene Klebeband ablenkt, drückt die Bandpreßwalze die nicht klebende Seite des
Klebebandes an die Auflage.
[0003] Zum selbsttätigen Abspulen des von einer integrierten Feder der Abwickelhülse gegen
ungewollte Rotation gesicherten Klebebandes wird die Ablenkwalze beim Eindrücken
des Druckknopfes an die Oberfläche des mit dem Klebeband zu versehenden Gegenstandes
gedrückt und der Bandanfang festgeklebt. Beim Bewegen des Gerätes entgegen der Wicklung
der Vorratsspule wird ein beliebig langer Klebebandstreifen abgewickelt. Das Abtrennen
des aufgetragenen Klebebandstreifens von der Vorratsrolle wird über eine am Druckknopf
angeordnete Zahnstange erreicht, die mit Zähnen einer an seiner Peripherie ein Schneidmesser
aufweisenden Scheibe kämmt. Beim Eindrücken des Druckknopfes drehen sich Scheibe und
Schneidmesser im Uhrzeigersinn, während sie sich bei unbelastetem Druckknopf durch
die sich entspannende Feder gegen den Uhrzeigersinn bewegen; das Schneidmesser gelangt
in eine Position unterhalb der Ablenkwalze und trennt das Klebeband ab.
[0004] Abgesehen von dem sehr komplizierten und aufwendigen Abtrennmechanismus, ist außerdem
das Einfädeln einer neuen Vorratsspule außerordentlich aufwendig und erfordert große
Fingerfertigkeit. Bevor die neue Vorratsspule auf die Abwickelhülse gesetzt werden
kann, ist es notwendig, einen Klebebandstreifen von Hand von der Vorratsspule abzuwickeln
und den Bandanfang unter die Bandablenkwalze zu legen. Danach wird die Vorratsspule
auf die Abwickelhülse gesteckt und mit der Feder, die mit einer Nase von innen durch
die Abwickelhülse gegen die Vorratsspule drückt, gegen eine unerwünschte Eigenrotation
gesichert.
[0005] Ein weiteres bekanntes, mit einem Deckel verschließbares Abrollgerät besitzt im Gehäuseinneren
eine Abwickelhülse für austauschbare, mit einem Abdeckband mit doppelseitig klebenden
Klebeband - im folgenden wird das mit Klebeband versehene Abdeckband als Transferband
bezeichnet - versehene aufsteckbare Vorratsrollen sowie eine Aufwickelhülse. Die
beiden Hülsen sind durch miteinander kämmende Zahnräder getrieblich verbunden. Im
Abstand von den beiden Hülsen befindet sich eine mit einem Teil ihrer Mantelfläche
durch eine Seitenöffnung der Gehäusewand nach außen vorkragende Auftragrolle, die
von dem Transferband schlaufenartig umschlungen wird. Beim Einsetzen einer neuen
Vorratsspule, die zur kraftschlüssigen Verbindung innenliegende Axialschlitze für
axiale Aussenstege der Abwickelhülse aufweist, muß der Bandanfang um die Auftragsrolle
gelegt und - ähnlich wie bei Filmspulen - in einen Schlitz der Aufwickelhülse eingefädelt
werden. Außerdem muß vor oder nach dem Einfädeln der Klebefilm von Hand vom Transferbandanfang
entfernt werden.
[0006] Auf einer Achse des Gehäusebodens dieses bekannten Abrollgerätes ist ein Bremshebel
schwenkbeweglich gelagert, der einerseits mit einer Nase in das Zahnrad der Abwickelhülse
eingreift und andererseits mit einem Druckknopf durch eine Gehäuseöffnung nach außen
ragt. Beim Niederdrücken des Druckknopfes wird die Nase außer Eingriff mit dem Zahnrad
der Abwickelhülse gebracht und die Hülse somit entsperrt. Durch Andrücken der Auftragrolle
an den mit dem Klebestreifen zu versehenden Gegenstand und gleichzeitigem Bewegen
des Gerätes löst sich das Klebeband vom Abdeckband ab, und das Abdeckband wird auf
die Aufwickelhülse gespult. Beim Entlasten des Druckknopfes rastet die Nase in das
Zahnrad ein, so daß die Abwickelhülse gesperrt ist und der Klebebandstreifen abreißt.
Das Bedienen dieses Gerätes setzt somit ebenfalls eine außerordentliche Geschicklichkeit
und Fingerfertigkeit beim Einlegen einer neuen Vorratsspule und Einfädeln des Bandanfangs
sowie beim Auftragen des Klebestreifens das Niederdrücken des Bremshebels mittels
eines Fingers voraus.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach zu handhabendes Abrollgerät
zu schaffen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine federbeaufschlagte Trägerplatte
mit der gesamten Abrollmechanik versehen und schwenkbeweglich um eine Achse des außerdem
einen in eine Zahnlücke eines Zahnrades einrastbaren Zapfen aufweisenden Gehäusebodens
in dem Gehäuse angeordnet ist. Bei einem mit einer derartigen Trägerplatte bestückten
Abrollgerät läßt sich der Druck, der zum Aufbringen des Klebebandes gebraucht wird,
gleichzeitig zum Entsperren der Zahnräder ausnutzen, ohne daß überhaupt noch ein Bremshebel
vorhanden sein und gegebenenfalls sogar zusätzlich niedergedrückt werden muß. Denn
beim Andrücken der Auftragrolle schwenkt die Trägerplatte um ihre Schwenkachse, wobei
sich der entweder in das Zahnrad der Abwickel- oder der Aufwickelhülse eingerastete
Zapfen relativ zur Trägerplatte verstellt und in eine vom Zahnrad entfernte Außereingriffsposition
gelangt. Sofern die Trägerplatte so ausgelegt bzw. bemessen ist, daß sie den Zapfen
überdeckt, kann der Zapfen vorteilhaft in eine kulissenartige Ausnehmung der Trägerplatte
ragen. Die Ausnehmung gewährt dem Zapfen den zum Eingreifen in die Zahnlücke erforderlichen
Freiraum.
[0009] Solange der Druck beim Auftragen anhält, kann sich das Abdeckband mit dem beidseitig
klebenden Klebeband von der Vorratsspule ab- und das von dem Klebeband befreite Abdeckband
auf die Leerspule der Aufwickelhülse aufspulen. Wirkt der Druck nicht mehr, schwenkt
die vorzugsweise als eine von der Trägerplatte abzweigender Federarm ausgebildete
Feder die Trägerplatte selbsttätig um die Achse in ihre Ausgangslage zurück. Der
vorteilhaft in Richtung auf das Zahnrad keilförmige Zapfen greift dann wieder in die
die Spulbewegung sperrende Position in eine Zahnlücke des Zahnrades ein. Gleichzeitig
mit dem Einrasten reißt der Klebefilm ab. Durch einen mit der Trägerplatte einstückigen
Federarm, der sich beispielsweise entweder an der Seitenwand des Gehäuses oder einen
Anschlag, z.B. einen Vertikalzapfen des Gehäusebodens abstützen kann, entfällt eine
zusätzliche Führung und Lagerung für eine Druckfeder. Die in die Auftragrolle übergehende,
d.h. mit der Auftragrolle einstückige Trägerplatte nimmt somit die gesamten, im Gehäuseinneren
erforderlichen Bauteile des Abrollgerätes auf.
[0010] Vorzugsweise ist ein nichtklebender Einlaufstreifen des Bandvorrats der Vorratsspule
an einer auf die Aufwickelhülse steckbaren Leerspule befestigt. Damit liegt ein Austauschsatz
vor, der aus zwei durch den Einlaufstreifen gekoppelten Spulen besteht, nämlich der
Vorratsspule und der Leerspule. Der Einlaufstreifen ist vorteilhaft sowohl mit der
Leerspule als auch mit dem Bandanfang des Bandvorrats durch Kleben verbunden. Beim
Aufstecken der Vorratsspule auf die Abwickelhülse und der Leerspule auf die Aufwickelhülse
bildet der Einlaufstreifen selbsttätig eine die Auftragrolle umschlingende Schlaufe;
ein besondere Fingerfertigkeit voraussetzendes Einlegen und Einfädeln entfällt. Das
Abreißen des aufgetragenen Klebebandstreifens läßt sich wie bei dem bekannten Abrollgerät
durch Einrasten der Nase eines Bremshebels in das Zahnrad der Abwickelhülse erreichen.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeipiele
des näheren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 als Einzelheit ein durch einen Einlaufstreifen mit einer Leerspule verbundenen Bandvorrat
einer Transferband-Vorratsspule,
Fig. 2 eine Ansicht von oben in ein Gehäuse eines bekannten Abrollgerätes, das mit den
erfindungsgemäßen Doppelspulen gemäß Fig. 1 bestückt ist,
Fig. 3 eine Ansicht von oben in das Gehäuse eines eine erfindungsgemäße, schwenkbewegliche
Trägerplatte für die gesamte Abrollmechanik aufweisenden Abrollgerätes, und
Fig. 4 eine andere Ausführung des erfindungsgemäßen Abrollgerätes mit einer großflächigen,
eine kulissenartige Ausnehmung für einen Gehäusezapfen aufweisenden Trägerplatte.
[0012] Eine mit einem Transferbandvorrat 1 versehene Vorratsspule 2 ist über einen Einlaufstreifen
3 mit einer Leerspule 4 verbunden. Sowohl die Vorratsspule 2 als auch die Leerspule
4 besitzt radial nach innen ragende Axialstege 5. Den Spulen 2, 4 sind in einem Gehäuse
6 eines Abrollgerätes 7 eine Abwickelhülse 8 und eine Aufwickelhülse 9 zugeordnet
(Fig. 2). Die Hülsen 8, 9 besitzen Axialausnehmungen 10, die den Stegen 5 der Spulen
2, 4 angepaßt sind; sie sind auf diese Weise formschlüssig mit den Spulen 2, 4 verbunden
und übertragen beim Rotieren ihre Drehbewegung auf die Spulen 2, 4. Die Axialstege
5 sind von unterschiedlicher Kontur, so daß sowohl rein optisch als auch funktionell
ein falsches Einsetzen der Spulen 2, 4 unmöglich ist, d.h. die Vorratsspule 2 paßt
nur auf die Abwickelhülse 8 und die Leerspule 4 nur auf die Aufwickelhülse 9.
[0013] Die auf die Hülsen 8, 9 eines bekannten Abrollgerätes gesteckten Spulen 2, 4 sind
in Fig. 2 dargestellt. Der Einlaufstreifen 3 umschlingt schlaufenartig eine Auftragrolle
11, die zum Übertragen des Klebebandstreifens bzw. -films an einen nicht dargestellten
Gegenstand gelegt wird. Die Hülsen 8, 9 besitzen an ihren dem Gehäuseboden 12 zugewandten
Seiten Zahnräder 13, 14, die über ein Zwischenritzel 15 getrieblich miteinander verbunden
sind. Ein schwenkbeweglich auf einer Achse 16 des Gehäusebodens 12 gelagerter Bremshebel
17 greift mit einer Nase 18 in das Zahnrad 14 der Abwickelhülse 8 ein und ragt mit
einem Druckknopf 19 seitlich aus dem Gehäuse 6 heraus. Außerdem liegt ein Steg 20
des Bremshebels 17 an der Aufwickelshülse 9 an.
[0014] Beim Anlegen der Auftragrolle 11 an einen Gegenstand und Niederdrücken des Druckknopfes
19 schwenkt der Bremshebel 17 um die Achse 16, wobei sich die Nase 18 von dem Zahnrad
14 der Abwickelhülse 8 entfernt. Bei eingedrücktem Druckknopf 19 und gleichzeitigem
Bewegen des Abrollgerätes 7 in Pfeilrichtung 21 wickelt sich das Tansferband von der
Vorratsspule 2 ab, wobei das Klebeband von der Auftragrolle auf den mit einem Klebestreifen
zu versehenden Gegenstand aufgetragen wird. Die Drehbewegung der Abwickelhülse 8 mit
der Vorratsspule 2 überträgt sich über die Zahnräder 13, 14, 15 auf die Aufwickelhülse
9, so daß sich gleichzeitig das kleberlose, d.h. nach dem Auftragen von dem beidseitig
klebenden Klebeband freie Abdeckband auf die Leerspule 4 wickelt. Sobald der Druckknopf
19 freigegeben wird, rastet die Nase 18 des Bremshebels 17 in das Zahnrad 14 ein und
sperrt die Drehbewegung, was ein Abreißen des Klebestreifens bewirkt.
[0015] Bei der Ausführung des erfindungsgemäßen Abrollgerätes 7 gemäß Fig. 3 nimmt eine
Trägerplatte 22, die schwenkbeweglich auf einer Achse 23 des Gehäusebodens 12 lagert,
die gesamte Abrollmechanik auf, d.h. die Ab- und die Aufwickelhülse 8, 9 von denen
aus Gründen der besseren Übersicht in Fig. 3 lediglich die zugehörigen, direkt miteinander
kämmenden Zahnräder 13, 14 dargestellt sind, und setzt sich übergangslos als Auftragrolle
11 nach außen fort; die Trägerplatte 22 ist einstückig mit der Auftragrolle 11 ausgebildet.
Der Doppelspulen-Austauschsatz gemäß Fig. 1, bestehend aus der durch den Einlaufstreifen
3 mit der Leerspule 4 verbundenen Bandvorrat 1 der Vorratsspule 2, der bei einem
Abrollgerät ohne erfindungsgemäße Trägerplatte (Fig. 2) auf die dort im Gehäuseboden
12 gelagerten Hülsen 8, 9 gesteckt wird, befindet sich nach dem Einlegen in das Abrollgerät
7, folglich ebenfalls auf der Trägerplatte 22. Am Gehäuseboden 12 ist ein Zapfen 25
befestigt, der in eine Zahnlücke des Zahnrades 13 einrastbar ist. Sofern die Trägerplatte
22 derart großflächig ausgebildet ist, daß sie den Zapfen 25 überdeckt, ist sie außerdem
mit einer kulissenartigen Ausnehmung 24 versehen, in die dann folglich der am Gehäuseboden
12 befestigte, in Richtung auf das Zahnrad 13 keilförmige Zapfen 25 ragt (vgl. Fig.
4). Ein mit der Trägerplatte 22 einstückiger Federarm 26 stützt sich gegen einen Anschlag
27 ab.
[0016] Beim Anlegen der aus einer Gehäuseöffnung 28 vorragenden Auftragrolle 11 an einen
nicht dargestellten Gegenstand schwenkt die Trägerplatte 22 in Pfeilrichtung 29 um
ihre Achse 23, so daß sich der Zapfen 25 in Pfeilrichtung 30 relativ zur Trägerplatte
22 verschiebt und dabei aus der das Zahnrad 13 sperrenden Position gelangt. Die mit
den Zahnrädern 13, 14 verbundenen Hülsen 8, 9 können sich zusammen mit den Spulen
2, 4 frei drehen. Im unbelasteten Zustand des Abrollgerätes 7 bzw. der Auftragrolle
11 drückt der sich am Anschlag 27 abstützende Federarm 26 die Trägerplatte 22 entgegen
der Pfeilrichtung 29 in ihre Ausgangslage zurück und damit den Zapfen 25 in eine
Zahnlücke des Zahnrades 14; ein Drehen der Zahnräder 13, 14 ist damit nicht mehr möglich,
und gleichzeitig reißt der Klebebandstreifen von dem Abdeckband ab.
[0017] Die um die Achse 23 verschwenkbare, die gesamte Abrollmechanik aufnehmende Trägerplatte
22 ermöglicht es, den zum Aufbringen des Klebebandes benötigten Druck gleichzeitig
zum Entsperren der Zahnräder 13, 14 auszunutzen, ohne daß ein zusätzlicher Bremshebel
überhaupt vorhanden sein muß; denn beim Andrücken der mit der Trägerplatte 22 einstückigen
Auftragrolle 11 verstellt sich die Trägerplatte 22 in Pfeilrichtung 29 und entfernt
sich das Zahnrad 13 von dem Zapfen 25, der dann nicht mehr sperrend in das Zahnrad
13 eingreift. Die einfache Handhabung des Abrollgerätes 7 wird außerdem durch die
einen Austauschsatz bildenden, gekoppelten Spulen 2, 4 gefördert, die sich ohne aufwendiges
Einfädeln einfach auf die Hülsen 8, 9 stecken lassen, wobei der die Spulen 2, 4 verbindende
Einlaufstreifen 3 selbsttätig eine die Auftragrolle 11 umschlingende Schlaufe bildet.
1. Abrollgerät für ein Abdeckband mit doppelseitig klebenden Klebeband, mit in einem
Gehäuse angeordneter Ab- und Aufwickelhülse, die über entsperrbare Zahnräder getrieblich
miteinander verbunden sind, und einer frei drehbaren, aus dem Gehäuse vorkragenden,
von dem sich von einer Vorratsspule der Abwickelhülse zur Aufwickelhülse abspulenden
Band schlaufenförmig umschlungenen Auftragrolle, dadurch gekennzeichnet, daß eine federbeaufschlagte Trägerplatte (22) mit der gesamten Abrollmechanik
versehen und schwenkbeweglich um eine Achse (23) des außerdem einen in eine Zahnlücke
eines Zahnrades (13) einrastbaren Zapfen (25) aufweisenden Gehäusebodens (12) in dem
Gehäuse (6) angeordnet ist.
2. Abrollgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (25) in einer kulissenartigen Ausnehmung (24) der Trägerplatte (22)
angeordnet ist.
3. Abrollgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (25) in Richtung auf das Zahnrad (13) keilförmig ausgebildet ist.
4. Abrollgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen von der Trägerplatte (22) abzweigenden Federarm (26).
5. Abrollgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einlaufstreifen (3) des Bandvorrats (1) der Vorratsspule (2) an einer auf
die Aufwickelhülse (9) steckbaren Leerspule (4) befestigt ist.
6. Abrollgerät nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen nichtklebenden Einlaufstreifen (3).