| (19) |
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(11) |
EP 0 294 609 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1992 Patentblatt 1992/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.05.1988 |
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| (54) |
Rollenmühle
Roller mill
Broyeur à rouleaux
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
04.06.1987 DE 3718781
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.12.1988 Patentblatt 1988/50 |
| (73) |
Patentinhaber: KRUPP POLYSIUS AG |
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59269 Beckum (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Henne, Heinrich, Dipl.-Ing.
D-4722 Ennigerloh (DE)
- Lohnherr, Ludger, Ing.grad.
D-4740 Oelde (DE)
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| (74) |
Vertreter: Tetzner, Volkmar, Dr.-Ing. Dr. jur. |
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Van-Gogh-Strasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 068 681 GB-A- 2 193 115
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AT-B- 49 174 US-A- 974 180
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- W.H.DUDA "Cement-Data-Book", 3. Auflage, Band 1, 1985 BAUVERLAG Wiesbaden-Berlin Seiten
228-243
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenmühle entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Eine Rollenmühle der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art ist durch
die EP-A-68 681 oder die US-A-974,180 bekannt.
[0003] Ferner ist durch die AT-B-49 174 eine Misch- und Verreibungsmaschine zum Verreiben
von Farben, Lack, Kernsand, Lehm und dgl. sowie zur Gewinnung von Ölen und Fetten
aus den Grundstoffen bekannt. Hierbei bewegen sich zwei Rollen auf Achsen, die einerseits
an Säulen in verschiebbaren Lagern geführt sind und andererseits in einem Traversenstück
gehalten werden. Die Misch- und Verreibungswirkung entsteht zum einen durch einen
exzentrisch rotierenden Mahlteller und zum anderen durch ein zusätzliches Verschieben
der Rollen nach rechts und links mit jeder Mahltellerumdrehung.
[0004] Rollenmühlen eignen sich aufgrund ihrer Zerkleinerungsarbeit auch besonders gut für
die Aufbereitung von Proben (z.B. Laborproben), für die Vermahlung von Kohle, Koks
usw., für Kleinfeuerungen sowie für andere kleinere Vermahlungsleistungen, wie etwa
in der chemischen Industrie.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine insbesondere für kleinere Durchsatzleistungen
bestimmte Rollenmühle der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art zu schaffen,
die sich durch einen konstruktiv verhältnismäßig einfachen, jedoch sehr robusten und
wenig störanfälligen Aufbau auszeichnet und dabei mit relativ niedrigen Kosten hergestellt
werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruches
1 gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
[0008] Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser z.T.
recht schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen
- Fig.1
- eine Vertikalansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rollenmühle,
- Fig.2
- eine gegenüber Fig.1 um etwa 90° gedrehte Vertikalschnittansicht der Rollenmühle,
- Fig.3
- eine Grundrißansicht etwa entlang der Schnittlinie III-III in Fig.1 (in vergrößertem
Maßstab),
- Fig.4
- einen im vergrößerten Maßstab dargestellten Ausschnitt der Fig.1, insbesondere zur
Erläuterung der Anordnung des Rollenträgers,
- Fig.5 und 6
- stark vereinfachte, schematische Grundrißdarstellungen (ähnlich Fig.3) von zwei anderen
Ausführungsformen zur Halterung der Mahlrollen,
- Fig.7
- eine Vertikalschnittansicht einer anderen Ausführungsvariante.
[0009] Anhand der Fig.1 und 2 sei zunächst der allgemeine Aufbau der erfindungsgemäßen Rollenmühle
(auch als Federrollenmühle bezeichnet) erläutert.
[0010] Diese Rollenmühle enthält ein etwa in üblicher Weise aufgebautes Mühlengehäuse 1
mit vertikaler Achse 1a, wobei dieses Mühlengehäuse 1 auf seiner Außenseite durch
eine Art Stützrahmen bzw. Stützrahmenkonstruktion 2 versteift sein kann. Die Rollenmühle
ist mit ihrem Mühlengehäuse 1 und dem Stützrahmen 2 auf einem geeigneten Fundament
bzw. einem entsprechenden Fundamentrahmen 3 fest aufgestellt und verankert.
[0011] Innerhalb des Mühlengehäuses 1 ist ein Mahlteller 4 angeordnet, der an seiner Oberseite
in üblicher Weise eine kreisringförmige Mahlbahn 5 aufweist und über seine Unterseite
von einer drehend angetriebenen Nabe 6 getragen wird, die ihrerseits drehfest auf
das obere Ende der Abtriebswelle 7 eines Mühlenantriebs-Getriebes 8 aufgesetzt (aufgeschraubt)
ist, das in geeigneter Weise beispielsweise von einem Elektromotor (nicht dargestellt)
angetrieben werden kann. Der im wesentlichen horizontal ausgerichtete Mahlteller 4
wird somit während des Betriebes der Rollenmühle über das Getriebe 8 und die Nabe
6 um die vertikale Gehäuseachse 1a drehend angetrieben, wobei die Mahlbahn 5 koaxial
zur Gehäuseachse 1a umläuft.
[0012] Auf der Mahlbahn 5 des Mahltellers 4 rollen zwei im wesentlichen gleichartig und
in herkömmlicher Weise ausgeführte Mahlrollen 9, 10 ab, die an ihrer Außenumfangsseite
dem Querschnitt der Mahlbahn 5 angepaßt sind (vgl. Fig. 2). Die beiden Mahlrollen
9, 10 sind sich diametral gegenüberliegenden Bereichen der Mahlbahn 5 zugeordnet.
[0013] Des weiteren sind die beiden Mahlrollen 9, 10 um ihre eigene Achse 11 bzw. 12 frei
drehbeweglich sowie im wesentlichen stationär, jedoch gegenüber dem Mahlteller 4 in
vertikaler Richtung federbeweglich von einem gemeinsamen Rollenträger 13 gehaltert.
[0014] Zum allgemeinen Aufbau der Rollenmühle sowie zu ihrer Betriebsweise sei noch hinzugefügt,
daß das Aufgabemahlgut in herkömmlicher Weise zentral über einen Aufgabestutzen 14
zugeführt und fertiges, ausreichend zerkleinertes Mahlgut über den Außenrand des Mahltellers
4 abgeführt werden kann und daß ferner diese Rollenmühle - wie in ausgezogenen Linien
dargestellt - als reine Zerkleinerungsmühle oder - wie in Fig.1 strichpunktiert ergänzt
- als Rollenmühle mit unmittelbar aufgebautem (statischen oder dynamischen) Windsichter
15 ausgeführt sein kann, wobei dieser Windsichter mit dem Außenumfangsbereich des
Mahltellers 4 in pneumatischer Förderverbindung steht, wie es an sich bekannt ist.
[0015] Bei dieser erfindungsgemäßen Rollenmühle, die vor allem für relativ kleine Durchsatzleistungen
bestimmt ist, sind die beiden koaxial zueinander ausgerichteten Mahlrollen 9, 10 durch
ihre Achse 11 bzw. 12 starr miteinander sowie ebenfalls starr mit dem Rollenträger
13 verbunden. Wie sich aus Fig.1 und insbesondere aus den Fig.3 und 4 ersehen läßt,
durchquert der Rollenträger 13 das Mühlengehäuse 1 oberhalb des Mahltellers 4 diametral,
wobei er an seinem einen, ersten Ende 13a eine kugelkalottenförmige Ausbildung 16
aufweist, mit der dieses erste Ende 13a in einer Kugelgelenk-Gleitlagerschale 17 gelagert
ist, die ihrerseits durch wenigstens ein Federpaket, vor!o zugsweise durch mehrere
Federpakete 18 in einem Lagergehäuse 19 nach Art eines Stoßdämpfers abgestützt ist.
Das Lagergehäuse 19 ist zweckmäßig an der Außenseite des Mühlengehäuses 1 angebaut
(z.B. angeschraubt) und zum Ausgleich von Verschleiß vertikal verstellbar. Das entgegengesetzte
zweite Ende 13b des Rollenträgers 13 ist abgedichtet aus dem Mühlengehäuse 1 herausgeführt
und vertikal beweglich und einstellbar sowie vorzugsweise ebenfalls federnd über eine
Zugstange 20 auf dem Fundamentrahmen 3 abgestützt. Der Zugstange 20 ist in diesem
ersten Beispiel ein Druckmittelzylinder, vorzugsweise ein Hydraulikzylinder 21 zugeordnet,
der sowohl der vertikalen Einstellbarkeit des zweiten Rollenträgerendes 13b als auch
als Federelement dafür dient. Es versteht sich von selbst, daß die Zugstange auch
mechanisch einstellbar sein kann, und ihr dabei eine übliche mechanische Federeinrichtung
zugeordnet sein kann.
[0016] Wie sich aus Fig.3 ersehen läßt, kann es zweckmäßig sein, das zweite Ende 13b des
Rollenträgers 13 vertikal beweglich durch eine balige Durchführung 22 hindurch aus
dem Mühlengehäuse 1 herauszuführen. Zusätzlich oder alternativ kann gemäß Fig.4 dieses
zweite Rollenträgerende 13b im Bereich der Gehäusedurchführung durch eine elastische
Abdichtung 23 abgedichtet sein.
[0017] Auch der äußerste Abschnitt des zweiten Rollenträgerendes 13b ist - wie Fig.3 und
4 zeigen -kugelkalottenförmig ausgebildet (bei 13b′), wobei dieser äußerste Abschnitt
ebenfalls in einer zweiten Kugelgelenk-Gleitlagerschale 24 gelagert ist, die am oberen
Ende der Zugstange 20 vorgesehen ist.
[0018] Der in diesem Falle gesondert ausgebildete Rollenträger 13 ist - wie besonders in
Fig.3 zu erkennen ist - im wesentlichen rechtwinklig zur gemeinsamen (im wesentlichen
horizontalen) geometrischen Achse 25 der beiden Mahlrollen 9, 10 verlaufend angeordnet.
Dieser Mahlrollenträger 13 ist dabei im Bereich der vertikalen Gehäuseachse 1a mit
etwa rahmenartigem Mittelteil 13c derart ausgeführt, daß sich eine zentrale, vertikale
Gutdurchgangsöffnung 26 ergibt.
[0019] Für jede Mahlrolle 9, 10 ist in entsprechender Anpassung eine relativ kurze, stummelartige
Mahlrollenachse 11, 12 vorgesehen. Hierbei sind beide Mahlrollenachsen 11, 12 an gegenüberliegenden
(vorzugsweise abgeflachten) Außenseiten des rahmenartigen Rollenträger-Mittelteiles
13c starr angebracht, d.h. sie können dort fest angeflanscht oder direkt angegossen
sein. Die durch den rahmenartigen Mittelteil 13c gebildete Gutdurchgangsöffnung 26
bietet den Vorteil, daß über den Aufgabestutzen 14 zugeführtes Mahlgut genau in der
Mitte auf den Mahlteller (und eine dort vorhandene Verteilerplatte oder dergleichen)
zugeführt werden kann.
[0020] Die beiden Mahlrollen 9, 10 sind vorzugsweise über Rollenlager 27 auf ihrer zugehörigen
Achse 11, 12 gelagert, wie es in Fig.3 bei der Mahlrolle 9 rein schematisch angedeutet
ist. Diese Rollenlager 27 besitzen vorzugsweise eine Langzeit-Fettschmierung mit Spezialwälzlagerfett.
Während nämlich bei den eingangs beschriebenen Rollenmühlen großer Leistung aus verschiedenen
Gründen (z.B. wegen des verhältnismäßig hohen Preises für Spezialwälzlagerfett) Schmieröl
verwendet wird, erlaubt die relativ kleine erforderliche Fettmenge bei den Mahlrollen
9, 10 die Verwendung des Spezialwälzlagerfettes, wobei in diesem Falle auch auf die
sonst übliche Sperrluft-Abdichtung verzichtet werden kann. Eine einfache Nachschmierung
der Rollenlager 27 ist über eine übliche Nachschmierbohrung in der Achse ohne weiteres
möglich.
[0021] Während anhand der Fig.1 bis 4 eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Rollenmühle erläutert worden ist, sei nachfolgend anhand der Fig.5 und 6 in Anlehnung
an die Darstellung der Fig.3 noch auf einige besonders einfache Ausbildungsmöglichkeiten
der Rollenmühle eingegangen. Der Einfachheit halber seien diese weiteren Ausführungsbeispiele
in den Fig.5 und 6 nur ganz stark vereinfacht im Grundriß veranschaulicht, wobei im
wesentlichen gleichartige Teile mit denselben Bezugszeichen wie im vorhergehenden
Beispiel versehen sind, so daß deren nochmalige Erläuterung unterbleiben kann.
[0022] Fig.5 veranschaulicht zunächst nur eine Ausführungsvariante insbesondere für die
Ausbildung des Rollenträgers 30. Auch in diesem Falle ist für beide Mahlrollen 9,
10 ein gesondert ausgebildeter Rollenträger 30 vorhanden, der rechtwinklig zur geometrischen
Mahlrollenachse 25 verläuft. In diesem Falle (Fig.5) ist für beide Mahlrollen 9, 10
eine durchgehende, gemeinsame Mahlrollenachse 31 vorgesehen, die den Rollenträger
30 kreuzt und mit diesem an der Kreuzungsstelle 32 starr verbunden, vorzugsweise unter
Zuhilfenahme zusätzlicher Einsatzstücke 33 verschweißt oder verschraubt ist. Die beiden
Enden dieses Mahlrollenträgers können gleichartig ausgebildet und gelagert sein, wie
es insbesondere anhand der Fig.3 und 4 veranschaulicht und beschrieben ist.
[0023] Im Beispiel der Fig.6 rollen die beiden Mahlrollen 9, 10 innerhalb des Mühlengehäuses
1 im wesentlichen gleichartig auf der Mahlteller-Mahlbahn 5 ab wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
In diesem Falle (Fig.6) sind die beiden Mahlrollen 9, 10 jedoch auf einer durchgehenden,
gemeinsamen Mahlrollenachse 40 frei drehbar gelagert, die gleichzeitig auch den Rollenträger
bildet. Diese Rollenträger-Mahlrollenachse 40 kann dann wiederum in genau derselben
Weise an ihren äußeren Enden ausgebildet und gelagert bzw. abgestützt sein, wie es
im ersten Ausführungsbeispiel und insbesondere anhand der Fig.3 und 4 veranschaulicht
und beschrieben ist.
[0024] Bei der erfindungsgemäßen Rollenmühle ist somit in jedem Falle eine ausreichende
Dämpfung der Mahlstöße (über Mahlrollen, Rollenträger und den federnden Lagerungen
an ihren Enden) gewährleistet. Hierbei kann außerdem noch vorgesehen werden, daß die
Lagerabstützungen für die Rollenträgerenden bei einer Niveauänderung infolge von Verschleiß
der Mahlrollen an ihrem Umfang oder des Mahltellers über eine entsprechende Justiereinrichtung
leicht nachgestellt werden können, was beispielsweise durch Spindeleinrichtungen oder
dergleichen erzielt werden kann.
[0025] Fig. 7 zeigt schließlich noch eine Ausführungsvariante der anhand der Fig. 1 bis
4 beschriebenen Rollenmühle. Da diese Ausführungsvariante in den meisten Konstruktionselementen
gleichartig aufgebaut ist, wie es zuvor anhand dieser Fig. 1 bis 4 im einzelnen erläutert
ist, können gleiche Teile dieses Ausführungsbeispieles in Fig. 7 mit denselben Bezugszeichen
versehen werden, so daß sie nicht nochmals im einzelnen beschrieben werden.
[0026] Dementsprechend enhält die Rollenmühle gemäß Fig. 7 wiederum ein Mühlengehäuse 1
mit vertikaler Achse 1a, einen auf einem Fundamentrahmen 3 fest aufgebauten Stützrahmen
2, den in gleicher Weise drehend angetriebenen Mahlteller 4, darauf abrollende Mahlrollen
9, 10, mit starr miteinander verbundenen Achsen 11, 12 sowie einem ebenfalls starr
damit verbundenen Rollenträger 13′.
[0027] Dieser Rollenträger 13′ ist zwar im wesentlichen gleichartig ausgebildet wie im ersten
Beispiel gemäß Fig.1 bis 4, ist aber im vorliegenden Falle an seinen beiden entgegengesetzten
Enden 13a und 13b abgedichtet aus dem Mühlengehäuse 1 herausgeführt. Hierbei ist das
erste Rollenträgerende 13′a - in Abänderung des ersten Beispieles -am oberen Ende
28a einer einfachen Abstützstange 28 gelenkig gehaltert, deren unteres Ende 28b gelenkig
am Mühlenfundament (Fundamentrahmen 3) abgestützt ist. Die Gelenke am oberen Ende
28a und am unteren Ende 28b dieser Abstützstange 28 können als einfache Gelenke, beispielsweise
in Form von Klauengelenken oder dergleichen mit Gelenkzapfen ausgeführt sein. Dagegen
ist das zweite Rollenträgerende 13′b vorzugsweise wiederum in genau der gleichen Weise
ausgebildet und abgestützt, wie es insbesondere anhand der Fig. 3 und 4 weiter oben
im einzelnen erläutert worden ist, d. h. dieses zweite Rollenträgerende 13′b ist durch
die ballige Durchführung 22 aus dem Mühlengehäuse 1 herausgeführt und im Bereich dieser
Gehäusedurchführung durch die elastische Abdichtung 23 zuverlässig abgedichtet. Eine
solche elastische Abdichtung 23 kann im übrigen im Bedarfsfalle auch auf der gegenüberliegenden
Gehäuseseite zum abgedichteten Hindurchführen des ersten Rollenträgerendes 13′a vorgesehen
sein.
[0028] Durch diese Ausführungsvariante gemäß Fig. 7 können in vorteilhafter Weise auch etwas
größere Rollenmühlen-Ausführungen konstruktiv besonders günstig ausgeführt sein, um
die auftretenden Kräfte von beiden Enden des Rollenträgers 13′ direkt in das Fundament
(Fundamentrahmen 3) einzuleiten. Während hierbei die Abstützstange 28 im wesentlichen
starr (gegebenenfalls mechanisch etwas einstellbar) ausgeführt sein kann, erfolgt
die Abstützung des zweiten Rollenträgerendes 13′b wiederum durch die vertikal federbewegliche,
einstellbare Zugstange 20.
[0029] Bereits bei der Erläuterung des ersten Ausführungsbeispieles ist zum allgemeinen
Aufbau der Rollenmühle darauf hingewiesen worden, daß unmittelbar auf das Mühlengehäuse
1 ein geeigneter (statischer oder dynamischer) Windsichter 15 aufgebaut sein kann.
Dies ist auch im Falle der Fig. 7 der Fall, in der der Winsichter 15 in ausgezogenen
Linien dargestellt ist. Bei dieser Art Rollenmühle mit aufgebautem Windsichter ist
dann zweckmäßig der Außenumfang des Mahltellers 4 von einer ringförmigen Sicht- und
Transportluftzuführung 29 umgeben, an die eine diese Sichtluft- und Transportluft
(Pfeile 29b) heranführende Luftleitung (29a) in an sich bekannter Weise angeschlossen
ist. Hierbei steht dann der Windsichter 15 mit der Luftzuführung 29 im Außenumfangsbereich
des Mahltellers 4 in pneumatischer Förderverbindung, wie es durch die gestrichelten
Pfeile 29b angedeutet ist.
1. Rollenmühle, enthaltend
a) ein Mühlengehäuse (1) mit vertikaler Achse (1a),
b) einen innerhalb des Mühlengehäuses angeordneten, eine kreisringförmige Mahlbahn
(5) aufweisenden Mahlteller (4), der um die vertikale Gehäuseachse drehbar ist und
über seine Unterseite von einer drehend antreibbaren Nabe (6) getragen wird,
c) zwei auf dem Mahlteller (4) abrollende, sich diametral gegenüberliegende Mahlrollen
(9, 10), die um ihre eigene Achse (11, 12, 31, 40) frei drehbeweglich und im wesentlichen
stationär, jedoch gegenüber dem Mahlteller (4) vertikal federbeweglich von einem Rollenträger
(13, 13') gehaltert sind,
d) wobei die beiden koaxial zueinander ausgerichteten Mahlrollen (9, 10) durch ihre
Achse (11, 12, 31, 40) starr miteinander sowie mit dem Rollenträger (13, 13') verbunden
sind,
gekennzeichnet durch folgendes Merkmal:
e) der das Mühlengehäuse (1) oberhalb des Mahltellers (4) diametral durchquerende
Rollenträger (13, 13') ist an wenigstens einem Ende (13b, 13'b) abgedichtet aus dem
Mühlengehäuse
(1) herausgeführt und vertikal beweglich und verstellbar abgestützt.
2. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (13, 30,
40) an seinem ersten Ende (13a) gelenkig und federnd am Mühlengehäuse (1) gelagert
und an seinem diametral gegenüberliegenden zweiten Ende (13b) abgedichtet aus dem
Mühlengehäuse herausgeführt und abgestützt ist.
3. Rollenmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ende (13a) des
Rollenträgers (13) kugelkalottenförmig ausgebildet und in einer Kugelgelenk-Gleitlagerschale
(17) gelagert ist, die ihrerseits durch wenigstens ein Federpaket (18) in einem Lagergehäuse
(19) abgestützt ist.
4. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das eine Ende (13b,
13′b) des Rollenträgers (13, 13′) durch eine ballige Durchführung (22) hindurch aus
dem Mühlengehäuse (1) herausgeführt und im Bereich dieser Gehäusedurchführung durch
eine elastische Abdichtung (23) abgedichtet ist.
5. Rollenmühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußerste Abschnitt des
aus dem Mühlengehäuse (1) herausgeführten Rollenträgerendes (13b, 13′b) über ein Kugelgelenklager
(13b′, 24) am oberen Ende einer einstellbaren, federnden Zugstange (20) abgestützt
ist, deren unteres Ende auf dem Mühlenfundament (3) verankerbar ist.
6. Rollenmühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange mechanisch
einstellbar ist.
7. Rollenmühle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugstange (20) ein Druckmittelzylinder
(21) als Einstell- und Federelement zugeordnet ist.
8. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Mahlrollen (9,
10) auf einer durchgehenden, gemeinsamen Mahlrollenachse (40) frei drehbar gelagert
sind, die gleichzeitig den Rollenträger bildet.
9. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gesondert ausgebildete
Rollenträger (13, 30) rechtwinklig zur Mahlrollenachse (25) verläuft.
10. Rollenmühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Mahlrollen (9,
10) eine durchgehende, gemeinsame Mahlrollenachse (31) vorgesehen ist, die den Rollenträger
(30) kreuzt und mit diesem an der Kreuzungsstelle (32) starr verbunden ist.
11. Rollenmühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (13) im
Bereich der vertikalen Gehäuseachse (1a) rahmenartig ausgeführt ist und eine zentrale,
vertikale Gutdurchgangsöffnung (26) aufweist und daß für jede Mahlrolle (9, 10) eine
kurze, stummelartige Mahlrollenachse (11, 12) vorgesehen ist, wobei beide Mahlrollenachsen
(11, 12) an gegenüberliegenden Außenseiten des rahmenartigen Rollenträger-Mittelteiles
(13c) starr angebracht sind.
12. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahlrollen (9, 10) über
Rollenlager (27) auf ihrer zugehörigen Achse (11, 12) gelagert sind und die Rollenlager
eine Langzeit-Fettschmierung mit Spezialwälzlagerfett besitzen.
13. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mahltellernabe (6) drehfest
auf dem oberen Ende der Abtriebswelle (7) eines Mühlenantriebs-Getriebes (8) aufgesetzt
ist.
14. Rollenmühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträger (13′) an
seinen beiden entgegengesetzten Enden (13′a, 13′b) abgedichtet aus dem Mühlengehäuse
(1) herausgeführt ist, wobei sein erstes Ende (13′a) am oberen Ende (28a) einer einfachen
Abstützstange (28) gelenkig gehaltert ist, deren unteres Ende (28b) gelenkig am Mühlenfundament
(3) abgestützt ist, während das zweite Rollenträgerende (13′b) über die ballige Gehäusedurchführung
(22) und die elastische Abdichtung (23) aus dem Mühlengehäuse herausgeführt ist.
15. Rollenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang des Mahltellers
(4) von einer an eine Luftleitung (29a) angeschlossenen, ringförmigen Sicht- und Transportluftzuführung
(29) umgeben ist und daß unmittelbar auf das Mühlengehäuse (1) ein Windsichter (15)
aufgebaut ist, der mit der Luftzuführung (29) in pneumatischer Förderverbindung steht.
1. Roller mill, containing
a) a mill casing (1) with a vertical axis (1a),
b) a grinding table (4) which is arranged inside the mill casing, has a circular grinding
track (5), is rotatable about the vertical casing axis and is supported on its underside
by a collar (6) which is driven in rotary motion,
c) two diametrically opposed grinding rollers (9, 10) which roll on the grinding table
(4), are freely rotatably movable about their own spindles (11, 12, 31, 40) and substantially
stationary, but are retained by a roller carrier (13, 13') so as to be vertically
resiliently movable with respect to the grinding table (4),
d) the two grinding rollers (9, 10) which are aligned coaxially with respect to one
another being connected by their spindles (11, 12, 31, 40) rigidly to one another
and to the roller carrier (13, 13');
characterised by the following features:
e) the roller carrier (13, 13') which passes diametrally through the mill casing (1)
above the grinding table (4) is led out of the mill casing (1) and sealed at at least
one end (13b, 13'b) and is supported so as to be vertically movable and adjustable.
2. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that the roller carrier (13, 30,
40) is mounted flexibly and resiliently at its first end (13a) on the mill casing
(1) and on its diametrically opposite second end (13b) is led out of the mill casing
and sealed and supported.
3. Roller mill as claimed in claim 2, characterised in that the first end (13a) of the
roller casing (13) is constructed like a spherical segment and is mounted in a ball
joint plain bearing race which in its turn is supported by at least one set of springs
(18) in a bearing housing (19).
4. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that at least one end (13b, 13'b)
of the roller carrier (13, 13') is led through a convex passage (22) out of the mill
casing (1) and in the region of this casing passage is sealed by an elastic seal (23).
5. Roller mill as claimed in claim 4, characterised in that the outermost section of
the end (13b, 13'b) of the roller casing led out of the mill housing (1) is supported
by a ball joint bearing (13b', 24) on the upper end of an adjustable sprung pull rod
(20) the lower end of which can be anchored on the mill base (30.
6. Roller mill as claimed in claim 5, characterised in that the pull rod is mechanically
adjustable.
7. Roller mill as claimed in claim 5, characterised in that a pressure medium cylinder
(21) is associated with the pull rod (20) as an adjustment and spring element.
8. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that the two grinding rollers
(9, 10) are mounted so as to be freely rotatable on a continuous common grinding roller
spindle (40) which at the same time forms the roller carrier.
9. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that the separately constructed
roller carrier (13, 30) runs at right angles to the grinding roller spindle (25).
10. Roller mill as claimed in claim 9, characterised in that a continuous common grinding
roller spindle (31) which crosses the roller carrier (30) and is rigidly connected
thereto at the crossing point (32) is provided for both grinding rollers (9, 10).
11. Roller mill as claimed in claim 9, characterised in that the roller carrier (13) is
constructed like a frame in the region of the vertical casing axis (1a) and has a
central vertical opening (26) for the material to pass through, a short stump-like
grinding roller spindle (11, 12) is provided for each grinding roller (9, 10), and
both grinding roller spindles (11, 12) are rigidly mounted on opposing outer faces
of the frame-like central part (13c) of the roller carrier.
12. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that the grinding rollers (9,
10) are mounted via roller bearings (27) on their appertaining spindles (11, 12) and
the roller bearings have a long-term grease lubrication with special roller bearing
grease.
13. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that the grinding table collar
(6) is placed so as to be fixed against rotation on the upper end of the drive shaft
of a mill drive gear (8).
14. Roller mill as claimed in claim 4, characterised in that the roller carrier (13')
is led out of the mill casing (1) and sealed at both its opposing ends (13'a, 13'b),
its first end (13'a) being flexibly retained on the upper end (28a) of a simple stay
rod (28) the lower end (28b) of which is flexibly supported on the mill bedplate (3),
whilst the second end (13'b) of the roller carrier is led out of the mill casing via
the convex passage (22) and the elastic seal (23).
15. Roller mill as claimed in claim 1, characterised in that the outer periphery of the
grinding table (4) is surrounded by an annular sifting and transport air supply (28)
connected to an air pipe (29a), and an air separator (15) which is in pneumatic conveying
connection with the air supply (29) is built directly onto the mill casing (1).
1. Broyeur à meules, comprenant
a) une enveloppe (1) dont l'axe (1a) est vertical,
b) une table de broyage (4) disposée à l'intérieur de l'enveloppe du broyeur, comportant
un chemin annulaire de broyage (5), rotative autour de l'axe vertical de l'enveloppe
et supportée du côté inférieur par un moyeu (6) pouvant être entraîné en rotation,
c) deux meules (9, 10) diamétralement opposées, roulant sur la table de broyage (4),
librement rotatives autour de leur axe propre (11, 12, 31, 40) et supportées par un
porte-meules (13, 13') de manière à occuper une position sensiblement fixe, mais toutefois
à être mobiles verticalement de manière élastique par rapport à la table de broyage
(4),
d) les deux meules (9, 10) orientées coaxialement l'une par rapport à l'autre étant
reliées de manière rigide l'une à l'autre ainsi qu'au porte-meules (13, 13') par leur
axe (11, 12, 31, 40),
caractérisé par les particularités suivantes :
e) le porte-meules (13, 13'), qui est disposé diamétralement en travers de l'enveloppe
(1) du broyeur au-dessus de la table (4) de broyage, ressort à au moins une extrémité
(13b, 13'b) de l'enveloppe (1) du broyeur en passant par un joint d'étanchéïté et
en étant supporté de manière à être mobile et déplaçable verticalement.
2. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première extrémité
(13a) du porte-meules (13, 30, 40) est montée par articulation et élastiquement sur
l'enveloppe (1) du broyeur et sa seconde extrémité (13b) diamétralement opposée ressort
de l'enveloppe du broyeur et prend appui de manière étanche.
3. Broyeur à meules selon la revendication 2, caractérisé en ce que la première extrémité
(13a) du porte-meules (13) est conformée en calotte sphérique et montée dans un coussinet
de palier d'articulation à rotule (17) qui prend appui de son côté dans un logement
de palier (19) par l'entremise d'au moins un bloc-ressort (18).
4. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins l'une (13b,
13'b) des extrémités du porte-meules (13, 13') ressort de l'enveloppe (1) du broyeur
en passant par une traversée bombée (22) et est étanchéïfiée dans la région de cette
traversée de l'enveloppe par un joint élastique (23).
5. Broyeur à meules selon la revendication 4, caractérisé en ce que la partie extrême
de l'extrémité (13b, 13'b) du porte-meules qui ressort de l'enveloppe (1) du broyeur
prend appui par l'intermédiaire d'un coussinet d'articulation à rotule (13b', 24)
sur l'extrémité supérieure d'un tirant élastique réglable (20) dont l'extrémité inférieure
peut se fixer sur la fondation (3) du broyeur.
6. Broyeur à meules selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tirant (20) est
réglable mécaniquement.
7. Broyeur à meules selon la revendication 5, caractérisé en ce que le tirant (20) est
combiné avec un cylindre (21) à fluide sous pression qui constitue l'élément élastique
et de réglage.
8. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux meules (9,
10) sont montées librement rotatives sur un axe continu commun (40) qui forme également
le porte-meules.
9. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce que le porte-meules (13,
30) réalisé individuellement est orienté perpendiculairement à l'axe (25) des meules.
10. Broyeur à meules selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un axe commun continu
(31), qui est prévu pour les deux meules (9, 10), croise le porte-meules (30) et est
solidarisé avec ce dernier au point de croisement (32).
11. Broyeur à meules selon la revendication 9, caractérisé en ce que le porte-meules (13)
est conformé en cadre dans la région de l'axe vertical (1a) de l'enveloppe et présente
une ouverture centrale verticale (26) de passage de la matière et en ce que un axe
court, en forme de bout d'arbre (11, 12) est prévu pour chaque meule (9, 10), les
deux axes (11, 12) des meules étant solidarisés avec les côtés extérieurs opposés
de la partie médiane (13c) en forme de cadre du porte-meules.
12. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce que les meules (9, 10)
sont montées sur leur axe au moyen de roulements à rouleaux (27) et les roulements
à rouleaux possèdent une lubrification de longue durée par une grasse spéciale à roulements.
13. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyeu (6) de la
table de broyage est monté solidaire en rotation sur l'extrémité supérieure de l'arbre
de sortie (7) d'une transmission (8) de la commande du broyeur.
14. Broyeur à meules selon la revendication 4, caractérisé en ce que les deux extrémités
opposées (13'a, 13'b) du porte-meules (13') ressortent de manière étanche de l'enveloppe
(1) du broyeur, la première extrémité (13'a) étant supportée à articulation à l'extrémité
supérieure (28a) d'une simple tringle d'appui (28) dont l'extrémité inférieure (28b)
prend appui par articulation sur la fondation (3) du broyeur, tandis que la seconde
extrémité (13'b) du porte-meules ressort de l'enveloppe du broyeur par une traversée
bombée (22) de l'enveloppe et par le joint élastique d'étanchéïté (23).
15. Broyeur à meules selon la revendication 1, caractérisé en ce que la circonférence
extérieure de la table de broyage (4) est entourée d'une admission annulaire (29)
d'air de séparation et de transport qui est raccordée à une canalisation (29a) d'admission
d'air et en ce qu'un séparateur à air (15) est monté directement sur l'enveloppe (1)
du broyeur et est en communication pneumatique de transfert avec l'admission d'air
(29).