(19)
(11) EP 0 296 125 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
21.12.1988  Patentblatt  1988/51

(21) Anmeldenummer: 88810419.7

(22) Anmeldetag:  18.06.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F23L 17/02, F23J 13/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE FR GB LU NL SE

(30) Priorität: 18.06.1987 CH 2295/87

(71) Anmelder: Basten, Maria Sibylle
CH-7206 Igis (CH)

(72) Erfinder:
  • Basten, Gert
    CH-7206 Igis (CH)

(74) Vertreter: Werffeli, Heinz R., Dipl.-Ing.ETH. 
Postfach 275 Waldgartenstrasse 12
8125 Zollikerberg-Zürich
8125 Zollikerberg-Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Schornsteinabdeckelement sowie ein mit einem solchen verbundener Schornsteinaufsatz


    (57) Das Schornsteinabdeckelement (2) dient zur Überdeckung des Schornsteinkopfes von gemauerten oder aus Schornsteinele­menten erstellten Schornsteinen.
    Um Kältebrücken und die dabei entstehende äusserst nachteili­ge Kondensatbildung im Abgasaustrittsbereich des Schorn­steines zu vermeiden, weist das Abdeckelement (2) einen die nach oben gerichtete Stirnseite des Schornsteinkopfes über­deckenden, aus Wärmedämmstoff bestehenden Wärmedämmteil (3) auf. Dieser Wärmedämmteil (3) ist auf seiner Ober-, Innen- und Aussenseite (4,5,6) von einer wasserundurchlässigen Um­mantelung (7) umgeben, und erstreckt sich von der Aussen­seite der Dehnfugenmanschette (10) bis über die Aussenkante des Schornsteines. Die Dehnfugenmanschette (10) ist über eine praktisch nicht wärmeleitende Silikonkautschukschicht (28) wärmeisoliert fest mit der nach unten gerichteten Oberfläche der Oberseite (4) der Ummantelung (7) fest verbunden.
    Die Unterseite des Wärmedämmstoffes (3) wird durch ein Kup­fernetz (8) oder ein paar Kupferbänder abgestützt und daher praktisch vollflächig von der durch die Hinterlüftungskanäle (13) strömenden Zirkulationsluft, die hinter dem Abtropf­blech (9) ins Freie entweicht, bestrichen.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Schornsteinabdeckelement zur Über­deckung des Schornsteinkopfes eines gemauerten oder aus Schornsteinelementen erstellten Schornsteines bis auf eine Rauchgasdurchtrittsöffnung, sowie einen mit einem Schorn­steinabdeckelement verbundenen Schornsteinaufsatz.

    [0002] Es ist bekannt, zur Überdeckung des Schornsteinkopfes von ge­mauerten Schornsteinen massive, aus Beton hergestellte Ab­deckplatten zu verwenden, welche mit den daran anbetonierten und in das Schornsteininnere hineinragenden metallischen Dehnfugenmanschetten regelrechte Kältebrücken bilden und die Kondensatbildung im Innern des Schornsteinkopfes insbesonde­re bei den heute propagierten niedrigen Abgastemperaturen ex­trem fördern, was für die Lebensdauer des letzteren äusserst nachteilig ist.

    [0003] Werden mit Hinterlüftung versehene, wärmeisolierte Schorn­steine eingesetzt, dann ist darauf zu achten, dass jede Kon­densatfeuchtigkeit von den dabei verwendeten Wärmedämmstofen ferngehalten wird, da Luft eine etwa 25mal bessere Wärmedämm­fähigkeit aufweist als Wasser. Füllen sich die Poren von Bau- und Wärmedämmstoffen mit Kondensatwasser, dann verlie­ren sie ihre Wärmedämmwirkung und die Kondensatbildung wird noch weiter verstärkt.

    [0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist insbesondere die Schaffung eines diese herkömmlichen Abdeckplatten ersetzen­den Schornsteinabdeckelementes, welches diese vorerwähnten Nachteile nicht aufweist.

    [0005] Diese Aufgabe wird bei einem Schornsteinabdeckelement der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass dieses Abdeckelement einen die nach oben gerichtete Stirn­seite des Schornsteinkopfes überdeckenden, die Rauchgas­durchtrittsöffnung jedoch freilassenden, aus Wärmedämmstoff bestehenden Wärmedämmteil aufweist, welcher auf seiner Ober-, sowie in horizontaler Richtung gesehen Innen- und Aussenseite von einer wasserundurchlässigen Ummantelung um­geben ist, dass diese die Rauchgasdurchtrittsöffnung be­grenzende Ummantelung aus Metall besteht und nicht wärme­leitend und dadurch die Kältebrücke unterbrechend, mit der restlichen Ummantelung fest verbunden ist.

    [0006] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Innenseite, z.B. mittels temperatur- und abgasbeständigem Silikonkautschuk, nicht wärmeleitend mit der nach unten gerichteten Seite der Ober­seite der Ummantelung verbunden ist, so dass die im Einsatz vom durchströmendem Abgas bestrichene Innenseite nicht vom übrigen kalten Teil der Ummantelung abgekühlt werden kann.

    [0007] Zur einfachen Herstellung ist es zweckmässig, wenn der die Innenseite der Ummantelung bildende Teil durch eine Dehn­fugenmanschette gebildet wird, welche sich in ihrer Achsial­richtung über den Wärmedämmteil hinaus nach unten erstreckt.

    [0008] Dabei ist es insbesondere bei Verwendung eines Schornstein­aufsatzes zweckmässig, wenn die Dehnfugenmanschette sich in ihrer Achsialrichtung über den Wärmedämmteil hinaus nach oben erstreckt, und dieser nach oben über den Wärmedämmteil hinaus sich erstreckende Teil der Dehnfugenmanschette auf seiner Aussenseite von einem Wärmedämmstoff umgeben ist. Dabei ist es ebenfalls zweckmässig, wenn die Unterseite des Wärmedämmteiles auf einem mit der Ummantelung verbundenen Rahmen, Netz oder gelochtem Halterungsteil aufliegt, und der letztere vorzugsweise aus schlecht wärmeleitenden Material besteht oder über solches mit der Ober- und Aussenseite der Ummantelung verbunden ist.

    [0009] Zur sicheren Trockenhaltung des zum Beispiel aus Mineralfa­sern bestehenden Wärmedämmmaterials ist es vorteilhaft, wenn das Schornsteinelement derart ausgebildet ist, dass bei An­ordnung auf dem Schornsteinkopf mindestens ein Teil des Wär­medämmteiles mit der Aussenatmosphäre in Luftzirkulationsver­bindung steht.

    [0010] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Ummantelung aus einer Kupferlegierung oder aus Chromnickelstahl besteht.

    [0011] Es ist ferner zweckmässig, wenn diese Schornsteinabdeckele­ment auf seiner Aussenseite mit einem den Schornsteinkopf seitlich überragenden und nach unten sich erstreckenden Ab­tropfblech versehen ist.

    [0012] Wenn das erfindungsgemässe Schornsteinabdeckelement für ei­nen mit Hinterlüftung versehenen Schornstein verwendet wer­den soll, dann ist es zweckmässig, wenn es mit Distanzier­mitteln zur Bildung mindestens eines zwischen seiner Un­terseite und der nach oben gerichteten Stirnseite des zu überdeckenden Schornsteinkopfes radial verlaufenden, bis in die Aussenatmosphäre sich erstreckenden Lüftungsschlitzes versehen ist (Fig. 1).

    [0013] Wenn das erfindungsgemässe Schornsteinabdeckelement für ei­nen ganz normalen Schornstein ohne Hinterlüftung verwendet werden soll. dann ist es vorteilhaft, wenn seine Unterseite zur Auflage auf der nach oben gerichteten Stirnseite des Schornsteines ausgebildet ist und diese Stirnseite radial nach aussen überragt, und dass mindestens dieser Teil der Unterseite, welcher dazu bestimmt ist, die Stirnseite des Schornsteines seitlich zu überragen, luftdurchlässig ausge­bildet ist (Fig.2).

    [0014] Es ist ausserdem zweckmässig, wenn die Innenseite der Umman­telung über einen temperaturbeständigen Silikonkautschuk, vorzugsweise mit der nach unten gerichteten Oberfläche der Oberseite der Ummantelung nicht wärmeleitend mit der letz­teren verbunden ist, so dass dadurch die Kältebrücke sicher unterbrochen wird.

    [0015] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Schorn­steinaufsatz mit einem einen integrierenden Bestandteil des­selben bildenden Schornsteinabdeckelement nach einem der An­sprüche 1 bis 11. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Schorn­steinaufsatz über wärmedämmende, die Kältebrücke unterbre­chende Mittel, mit dem Schornsteinabdeckelement verbunden ist.

    [0016] Dabei ist es vorteilhaft, wenn dieser Schornsteinaufsatz mit einem Rohrstutzen, einem koaxial zu letzterem angeordneten, mindestens annähernd pyramidenstumpfförmigen Innenmantel, der den Rohrstutzen nach oben überragt, sowie einem koaxial zu letzterem angeordneten, den Innenmantel nach oben überra­genden und von diesem unter Bildung einer Ringkammer distan­zierten Aussenmantel, der mindestens annähernd die Form der Mantelfläche eines regulären Prismas oder eines Pyramiden­stumpfes aufweist, versehen ist, und vorzugsweise in minde­stens einigen der den Innen- und/oder Aussenmantel bildenden Flächen mindestens je eine Durchströmöffnung vorgesehen ist.

    [0017] Zweckmässige Weiterausgestaltungen des erfindungsgemässen Schornsteinaufsatzes sind Gegenstand der Ansprüche 15 und 16.

    [0018] Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnung bei spielsweise näher erläutert. Es zeigt:

    Fig.1 eine teilweise im Schnitt dargestellte erste bei­spielsweise Ausführungsform eines mit einem erfin­dungsgemässen Schornsteinabdeckelement versehenen Schornsteinaufsatzes; und

    Fig.2 eine teilweise im Schnitt dargestellte zweite bei­spielsweise Ausführungsform eines mit einem erfin­dungsgemässen Schornsteinabdeckelement versehenen Schornsteinaufsatzes.



    [0019] Wie aus Figur 1 ersichtlich, weist das zur Überdeckung des Schornsteinkopfes eines gemauerten und über die Kanäle 0 hin­terlüfteten Schornsteines 1 vorgesehene Schornsteinabdeck­element 2 einen die nach oben gerichtete Stirnseite des Schornsteinkopfes überdeckenden, aus stark wärmedämmenden Wärmedämmstof bestehenden Wärmedämmteil 3 auf, welcher auf seiner Ober-, Innen- und Aussenseite 4,5 respektive 6 von einer wasserundurchlässigen Ummantelung 7 umgeben ist. Dabei wird die Innenseite 5 der Ummantelung 7 durch eine abgas­feste Dehnfugenmanschette 10 gebildet, welche sich in ihrer Achsialrichtung über den Wärmedämmteil 3 hinaus nach unten in das Schamottenrohr hinein erstreckt. Die Ober- und die Aussenseite 4 und 6 der Ummantelung 7 bestehen aus einem etwa 1 mm starkem Kupferblech. Die Dehnfugenmanschette 10 ist zur Vermeidung jeglicher Kältebrücke über eine tempera­turbeständige Silikonkautschukschicht 28 mit der nach unten gerichteten Oberfläche der Oberseite 4 der Ummantelung 7 fest verbunden, und kann somit von der kalten Aussenluft nicht abgekühlt werden, da sie sich derart im Innern der Um­mantelung befindet.

    [0020] Um zu vermeiden, dass der Wärmedämmstoff mit der Zeit feucht wird und dadurch seine wärmedämmenden Eigenschaften weitge­hend verliert, liegt die Unterseite des Wärmedämmteiles 3 auf einem mit der Ummantelung 7 verbundenen Netz 8 auf, wel­ches aus schlecht wärmeleitendem Material wie zum Beispiel Nylon besteht.

    [0021] Auf seiner Aussenseite ist das Abdeckelement 2 mit einem den Schornsteinkopf seitlich überragenden und nach unten sich er­streckenden Abtropfblech 9 versehen.

    [0022] Auf seiner Innenseite weist das dargestellte Schornsteinab­deckelement wie bereits erwähnt eine kältebrückenisolierte Dehnfugenmanschette 10 auf, welche in ein Schamottenrohr 11 eingreift. Das Schamottenrohr 11 seinerseits ist von einer Wärmedämmschicht 12 und diese wiederum von einem mit Hinter­lüftungskanälen 13 versehenen Mantelstein 14 umgeben. Danach folgt die Ummauerung 15 und der Aussenputz 16.

    [0023] Um eine Längenausdehnung des Schamottenrohres 11 nicht zu behindern, ist das Abdeckelement gegen die Dehnfugenman­schette 11 zu nach oben abgestuft ausgebildet. Mit dem äus­seren, nach unter abgestuft ausgebildeten Teil liegt das Abdeckelement unter Bildung von in radialer Richtung von innen nach aussen sich erstreckenden Lüftungskanälen 17 auf der Schornsteinummantelung auf. Dazu kann zum Beispiel das Gitter 8 in diesem Bereich entsprechend gewellt ausgebildet sein. Auf diese Weise kann nun die zur Hinterlüftung dienen­de, durch die vertikal verlaufenden Kanäle 0 nach strömende Luft über die horizontal sich erstreckenden Lüftungskanäle 17 nach aussen ins Freie entweichen oder zu den dezentralen Feuerstätten gelangen. Der Schornstein selber kann zum Bei­spiel wie der von der Firma Schiedel GmbH. & Co., München, angebotene, mit Hinterlüftung versehene Schiedel-Isolier­schornstein Typ SIH ausgebildet sein.

    [0024] Auf die dargestellte Weise wird somit gleichzeitig auch eine einwandfreie Hinterlüftung des aus Wärmedämmstoff bestehen­den Innenteils 3 erreicht, so dass dessen wärmedämmenden Eigenschaften selbst bei ungünstigsten Einsatzbedingungen voll erhalten bleiben.

    [0025] Da die aus einer Chromstahllegierung bestehende Dehnfugenman­schette 10 gut wärmeleitend ist, und nicht von Aussenteilen des Schornsteinabdeckelementes über Kältebrücken abgekühlt werden kann, wird jede unerwünschte Eisbildung auf der Dehn­fugenmanschette vermieden und gleichzeitig die Isolation 3 absolut trocken und damit dank der letzteren selbst der Aus­trittsbereich des Schamottenrohres 11 und die Dehnfugenman­schette 10 auf der gewünschten Temperatur gehalten.

    [0026] Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schornsteinabdeckelement 2 über eine nicht dargestellte wärmedämmende Verbindung mit einem Schornsteinaufsatz 18 zu einer einzigen Einheit verbunden.

    [0027] Dieser Schornsteinaufsatz ist mit einem koaxial zum als Dehn­fugenmanschette 10 ausgebildeten Rohrstutzen angeordneten, annähernd pyramidenstumpfförmigen Innenmantel 19 versehen, der diesen Rohrstutzen 10 nach oben überragt, sowie mit einem koaxial zu letzterem angeordneten, den Innenmantel 19 nach oben überragenden und von diesem unter Bildung einer Ringkammer 20 distanzierten, ebenfalls annähernd pyramiden­stumpfförmigen Aussenmantel 21.

    [0028] Zur Erzielung möglichst konstanter Druckverhältnisse an der Austrittsmündung des Schornsteines, das heisst im Innern des Schornsteinaufsatzes, und zwar über einen möglichst grossen Anströmbereich des Schornsteinaufsatzes 18, sind die den In­nen- und den Aussenmantel 19 respektive 21 bildenden Flächen wie zum Beispiel aus dem nicht vorveröffentlichten CH-Patent Nr.      (CH-Patentgesuch Nr. 2103/87-8) bekannt, Durch­strömöffnungen 22 vorgesehen, denen Strömungsumlenkklappen 23 zugeordnet sind.

    [0029] Bei dem in Figur 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel sind zu dem in Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsbei­spiel analoge Teile mit den gleichen Überweisungszeichen ver­sehen, so dass sich eine nochmalige Beschreibung dieser Tei­le erübrigt.

    [0030] Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist das Abdeckelement mit seiner gitterförmig ausgebildeten Unterseite auf der nach oben gerichteten Stirnseite eines konventionellen, nicht hinterlüfteten Schornsteines direkt aufgesetzt.

    [0031] Die Trockenhaltung bzw. Hinterlüftung des Wärmedämmstoffes 3 wird dadurch erreicht, dass der seitlich die Stirnseite des Schornsteines überragende Teil dieses Wärmedämmstoffes 3 über das Gitter 8 und den zwischen der Aussenseite der Um­mauerung 15 und der Innenseite des Abtropfbleches 9 gebilde­ten, nach unten offenen, ringförmigen Zwischenraum 24 mit der Aussenatmosphäre in Verbindung steht.

    [0032] Auf diese Weise wird auch bei dieser Anordnung die Austritts­seite des Schornsteines sowie die über die aus temperaturbe­ständigem Silikonkautschuk bestehende Wärmeisolierung 28 mit der nach unten gerichteten Oberfläche der Oberseite 4 der Um­mantelung 7 fest verbundene Dehnfugenmanschette 10 auf der gewünschten Temperatur gehalten und jedwelche Kondensatbil­dung im Abgasaustrittsbereich des Schornsteines vermieden.


    Ansprüche

    1. Schornsteinabdeckelement zur Überdeckung des Schorn­steinkopfes eines gemauerten oder aus Schornsteinelemen­ten erstellten Schornsteines bis auf eine Rauchgasdurch­trittsöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Ab­deckelement einen die nach oben gerichtete Stirnseite des Schornsteinkopfes überdeckenden, die Rauchgasdurch­trittsöffnung jedoch freilassenden, aus Wärmedämmstoff bestehenden Wärmedämmteil (3) aufweist, welcher auf seiner Ober-, sowie in horizontaler Richtung gesehen Innen- und Aussenseite (4,5,6) von einer wasserundurch­lässigen Ummantelung (7) umgeben ist, dass diese die Rauchgasdurchtrittsöffnung begrenzende Innenseite (5) aus Metall besteht und nicht wärmeleitend, und daher die Kältebrücke unterbrechend, mit der restlichen Um­mantelung verbunden ist.
     
    2. Schornsteinabdeckelement nach Anspruch 1, dadurch ge­kennzeichnet, dass die Innenseite (5) der Ummantelung (7) nicht wärmeleitend mit der nach unten gerichteten Seite der Oberseite (4) fest verbunden ist
     
    3. Schornsteinabdeckelement nach Anspruch 1 oder 2, da­durch gekennzeichnet, dass die Innenseite (5) der Um­mantelung (7) durch eine Dehnfugenmanschette (10) ge­ bildet wird, welche sich in ihrer Achsialrichtung über den Wärmedämmteil (3) hinaus nach unten erstreckt.
     
    4. Schornsteinabdeckelement nach Anspruch 3, dadurch ge­kennzeichnet, dass die Dehnfugenmanschette (10) sich in ihrer Achsialrichtung über den Wärmedämmteil (3) hinaus nach oben erstreckt, und dieser nach oben über den Wär­medämmteil (3) hinaus sich erstreckende Teil (10a) der Dehnfugenmanschette (10) auf seiner Aussenseite von einem Wärmedämmstoff (3a) umgeben ist.
     
    5. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es derart ausgebildet ist, dass bei Anordnung auf dem Schornsteinkopf minde­stens ein Teil des Wärmedämmteiles (3) mit der Aussenat­mosphäre in Luftzirkulationsverbindung steht.
     
    6. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Wär­medämmteiles (3) auf einem mit der Ummantelung (7) ver­bundenen Rahmen, Netz oder gelochtem Halterungsteil (8) aufliegt, und der letztere vorzugsweise aus schlecht wärmeleitenden Material besteht oder über solches mit der Ober- und Aussenseite (4,6) der Ummantelung verbun­den ist.
     
    7. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (7) aus einer Kupferlegierung oder aus Chromnickelstahl be­steht.
     
    8. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es auf seiner Aussensei­ te mit einem den Schornsteinkopf seitlich überragenden und nach unten sich erstreckenden Abtropfblech (9) ver­sehen ist.
     
    9. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für einen mit Hinterlüftung versehenen Schornstein, dadurch gekennzeichnet, dass es mit Distanziermitteln zur Bildung mindestens eines zwischen seiner Unterseite und der nach oben gerichteten Stirnseite des zu über­deckenden Schornsteinkopfes radial verlaufenden, bis in die Aussenatmosphäre sich erstreckenden Lüftungsschlit­zes (17) versehen ist (Fig. 1).
     
    10. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass seine Unterseite zur Auf­lage auf der nach oben gerichteten Stirnseite des Schorn­steines ausgebildet ist und diese Stirnseite radial nach aussen überragt, und dass mindestens dieser Teil der Un­terseite, welcher dazu bestimmt ist, die Stirnseite des Schornsteines seitlich zu überragen, luftdurchlässig ausgebildet ist (Fig. 2).
     
    11. Schornsteinabdeckelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (5) der Ummantelung (7) über einen temperaturbeständigen Sili­konkautschuk, vorzugsweise mit der nach unten gerichte­ten Oberfläche der Oberseite (4) der Ummantelung (7), nicht wärmeleitend mit der letzteren verbunden ist, so dass dadurch die Kältebrücke sicher unterbrochen wird
     
    12. Schornsteinaufsatz mit einem einen integrierenden Be­standteil desselben bildenden Schornsteinabdeckelement (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10.
     
    13. Schornsteinaufsatz nach Anspruch 12, dadurch gekenn­zeichnet, dass er über wärmedämmende, die Kältebrücke unterbrechende Mittel, mit dem Schornsteinabdeckelement (7) verbunden ist.
     
    14. Schornsteinaufsatz nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Rohrstutzen (10), einem koaxial zu letzterem angeordneten, mindestens an­nähernd pyramidenstumpfförmigen Innenmantel (19), der den Rohrstutzen (10) nach oben überragt, sowie einem koaxial zu letzterem angeordneten, den Innenmantel (19) nach oben überragenden und von diesem unter Bildung einer Ringkammer (20) distanzierten Aussenmantel (21), der mindestens annähernd die Form der Mantelfläche eines regulären Prismas oder eines Pyramidenstumpfes aufweist, versehen ist, und vorzugsweise in mindestens einigen der den Innen- und/oder Aussenmantel bildenden Flächen mindestens je eine Durchströmöffnung (22) vorgesehen ist.
     
    15. Schornsteinaufsatz nach Anspruch 14, dadurch gekenn­zeichnet, dass der Rohrstutzen über wärmedämmende Ele­mente, die die Kältebrücke sicher unterbrechen, mit dem übrigen Teil des Schornsteinaufsatzes verbunden und vorzugsweise als mit dem Schornsteinabdeckelement (2) verbundene Dehnfugenmanschette (10) ausgebildet ist.
     
    16. Schornsteinaufsatz nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge­kennzeichnet, dass im Innern des Oberteils des Aus­senmantels (21) ein durch dessen obere Austrittsöffnung sich erstreckender, den Aussenmantel (21) nach oben über­ragender, koaxial zur Aufsatzlängsachse (25) ange­ordneter und längs dieser sich erstreckender rohrför­ miger Strömungsführungsteil (26) angeordnet ist, dessen untere Eintrittsöffnung nach aussen abgewinkelt ist und in achsialer Richtung des Aufsatzes gesehen die obere Austrittsöffnung des Innenmantels (19) überragt, und dessen obere Austrittsöffnung von der Unterseite eines Abdeckteiles (27) distanziert ist.
     




    Zeichnung