[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr
bei einem mit festen Brennstoffen beheizten Kachelofen, mit wenigstens einem in den
mit einer Brennraumtüre versehenen Brennraum des Ofens mündenden Luftzuführungskanal,
in dem ein Verschlußorgan vorgesehen ist, dessen Stellung durch ein von einer Wiegevorrichtung
für den im Brennraum befindlichen Brennstoff betätigbares Gestänge gesteuert ist.
[0002] Ein solcher, mit einem aus Mauerwerk begrenzten Feuerraum bestehender Ofen ist bekannt
(DE-PS 102 406), bei welchem eine selbsttätige Zugregelung dadurch erfolgt, daß mittels
einer Hebelanordnung ein beweglicher Rost mit dem Zugschieber derart verbunden ist,
daß bei schwerer Belastung des Rostes der Zugschieber mehr geöffnet, bei leichter
Belastung der Schieber mehr geschlossen wird.
[0003] Insbesondere bei mit festen Brennstoffen beheizten Kachelöfen besteht aber das Problem,
daß einerseits während des Abbrandes des Brennstoffes die Zufuhr der erforderlichen
Verbrennungsluft gewährleistet sein muß, um Rauchgasexplosionen zu verhindern, anderseits
nach erfolgtem Abbrand die Luftzufuhr völlig unterbrochen werden soll, damit die
gespeicherte Wärme nicht verloren geht. Bei den bisher bekannten Kachelöfen erfolgt
die Regelung der Verbrennungsluftzufuhr händisch, so daß die Gefahr einer Fehlbedienung
besteht. Aus diesen Gründen befriedigt auch eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art nicht, da dort keine Gewähr für ein Geschlossenhalten des Verschlußorganes nach
erfolgtem Abbrand gegeben ist, so daß es zum Auskühlen des Kachelofens durch Zugluft
kommt, was einerseits einen Energieverlust bedeutet, anderseits die Wirksamkeit der
Beheizung des Raumes in Frage stellt.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr
bei einem mit festen Brennstoffen beheizten Ofen, insbesondere bei einem Kachelofen,
zu schaffen, mittels welcher die Regelung automatisch in Abhängigkeit vom Abbrand
des Brennstoffes derart erfolgt, daß keine kontinuierliche Regelung der Verbrennungsluftzufuhr
erfolgt, sondern das im Luftzuführungskanal vorgesehene Verschlußorgan verläßlich
in der Offenstellung gehalten wird, solange der Abbrand noch nicht erfolgt ist, anderseits
verläßlich in der Geschlossenstellung gehalten wird, sobald der Abbrand des Brennstoffes
zur Glut beendet ist. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das
Verschlußorgan über ein Hebelsystem mit der Brennraumtüre derart ge kuppelt ist,
daß das Verschlußorgan durch Öffnen der Brennraumtüre in seine Offenstellung bewegt
wird, in welcher es durch eine Rast verriegelt ist, und daß das Gestänge mit der Rast
zur Entriegelung derselben zusammenwirkt, wobei das Verschlußorgan in seine Schließstellung
bewegt wird. Beim Erfindungsgegenstand erfolgt somit keine kontinuierliche Regelung
der Verbrennungsluftzufuhr, sondern es kann vielmehr das im Luftzuführungskanal vorgesehene
Verschlußorgan lediglich zwei Stellungen einnehmen, nämlich die Offenstellung und
die Schließstellung. In die Offenstellung wird das Verschlußorgan dann bewegt, wenn
die Brennraumtüre geöffnet wird, wobei dann das Verschlußorgan auch beim folgenden
Schließen der Brennraumtüre durch die Rast in dieser Offenstellung gehalten wird.
In die Schließstellung wird das Verschlußorgan erst dann bewegt, wenn die Rast durch
das von der Wiegevorrichtung betätigbare Gestänge entriegelt wird. Dies erfolgt erst
dann, wenn der Abbrand des Brennstoffes zur Glut beendet ist. Dieser Funktionsablauf
ist bei einem Kachelofen unbedingt einzuhalten und kann mit den bekannten Anordnungen
nicht eingehalten werden. Bei einem Kachelofen muß dafür Sorge getragen werden, daß
während der gesamten Aufheizzeit eine hinreichende Zufuhr von Verbrennungsluft erfolgt.
Dies geschieht bei den bekannten Kachelöfen dadurch, daß die Brennraumaußentüre zumindest
zur Hälfte offen bleibt und nur das mit hinreichend großen Luftöffnungen versehene
innere Spritzgitter geschlossen ist, um einen Funkenflug nach außen zu verhindern.
Entsprechend dem Wärmebedarf, gegebenenfalls mit mehrmaligem Nachfüllen von Brennstoff
in den Brennraum, dauert das Abbrennen des Brennstoffes ca. 1,5 bis 3 Stunden. Während
dieser relativ langen Zeitdauer muß, wie erwähnt, die Brennraumtüre geöffnet bleiben.
Bei einem früheren Schließen kann es durch Bildung von Holzgas zu einer Explosion
kommen. Außerdem findet bei zu frühem Schließen der Brennraumtüre infolge Sauerstoffmangel
eine schlechte umweltfeindliche Verbrennung statt und es bildet sich an der Innenseite
der Brennraumtüre ein feuchtglänzender, säuerlich riechender teeriger Belag, wodurch
eine Versottungsgefahr im Rauchgasabzugssystem des Kachelofens erkennbar ist.
[0005] Trotz der beschriebenen Gefahren wird jedoch die Brennraumtüre bei Kachelöfen häufig
vorzeitig geschlossen, sei es aus Unachtsamkeit, sei es deshalb, da die den Kachelofen
bedienende Person die Wohnung verlassen muß und aus diesem Grunde die Brennraumtüre
schließt oder zumindest nur anlehnt, was gleichfalls eine unzureichende Sauerstoffzufuhr
mit sich bringt.
[0006] Dann jedoch, wenn die Glutbildung erreicht ist, muß der Ofen luft dicht abgeschlossen,
also das Verschlußorgan in seine Schließstellung bewegt werden. Nur dann wird die
mit Wärme gespeicherte Kachel nicht durch Zugluft in unerwünschter Weise abgekühlt
und dient als Wärmespeicher welcher über viele Stunden, ohne beheizt zu werden, seine
Wärme gleichmäßig in den Raum abstrahlt.
[0007] Die erfindungsgemäße Vorrichtung erfüllt nun die Forderungen hinsichtlich der Luftzufuhr
bei einem Kachelofen exakt und selbsttätig. Es ist lediglich erforderlich, den Ofen
anzuheizen und den Brennraum mit dem Brennstoff zu beschicken, was etwa 10 Minuten
in Anspruch nimmt. Im Anschluß daran kann die Brennraumtüre sofort geschlossen werden,
wobei die erforderliche hinreichende Verbrennungsluftzufurh dadurch sichergestellt
ist, daß das Verschlußorgan durch das Öffnen der Brennraumtüre in seine Offenstellung
bewegt und durch die Rast in dieser Offenstellung gehalten wird, auch wenn die Brennraumtüre
verschlossen wird. Erst dann, wenn der Abbrand beendet und der Brennstoff zur Vollglut
verbrannt ist, also eine entsprechende Entlastung des Bodens (Rostes) des Brennraumes
erfolgt ist, wird über das Gestänge die Rast entriegelt und das Verschlußorgan in
seine Schließstellung bewegt und dadurch der Kachelofen luftdicht gemacht.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch fehlbedienungssicher. Es kann höchstens
vorkommen, daß bei einem irrtümlichen Öffnen der Brennraumtüre das Verschlußorgan
in seine Offenstellung bewegt wird. Ist jedoch der Abbrand bereits erfolgt, so gelangt
das Verschlußorgan bei einem Schließen der Brennraumtüre sofort wieder in seine Schließstellung.
[0009] Aus der AT-PS 19 826 ist zwar ein als Wiegevorrichtung ausgebildeter Rost bekannt,
jedoch wird durch das sich beim Abbrand ändernde Gewicht des Brennstoffes hiebei nicht
die Verbrennungsluftzufuhr geregelt, sondern eine selbsttätige Zuführung des Brennstoffes
zur Feuerstelle bewirkt.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der mit dem Brennstoff
beschickte Boden des Feuerungsraumes auf dem einen Arm eines Waagebalkens abgestützt,
dessen anderer Arm durch ein Gegengewicht belastet ist, wobei von diesem Waagebalken
die Betätigung des Gestänges gesteuert ist. Durch Änderung von Größe und/oder Anordnung
des Gegengewichtes am Waagebalken kann jener Wert eingestellt werden, wo der Waagebalken
in eine Lage verschwenkt, in der die erwünschte Steuerung der Stellung des Verschlußorganes
erfolgt.
[0011] Im Sinne der Erfindung übt dieser Waagebalken nur ein auslösendes Moment auf die
Rast aus, nach deren Entriegelung das Verschlußorgan in seine Schließstellung bewegt
wird. Vorzugsweise steht hiebei das Verschlußorgan, z.B. eine Klappe, mit einer beispielsweise
von einem Gewicht gebildeten Kraftquelle in Wirkverbindung, durch die es in seine
Schließstellung verschoben wird. Dies kann beispielsweise dadurch bewirkt werden,
daß erfindungsgemäß die Brennraumtüre mit einem, insbesondere von einer Stange gebildeten,
Fortsatz verbunden ist, an dem ein am Verschlußorgan anliegender Bügel befestigt
ist. Dieser Bügel drückt das Verschlußorgan in die Offenstellung, in der es durch
die Rast gehalten wird, so daß nach dem Schließen der Brennraumtüre zwar der Bügel
in seine Ausgangslage zurückkehrt, das Verschlußorgan jedoch offen bleibt.
[0012] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der Boden des Brennraumes aus
einer durch Schamotte abgedeckten, vorzugsweise schalenförmig ausgebildeten, Platte,
die über einen nach unten ragenden Ansatz mit dem Waagebalken in Verbindung steht.
Dieser Ansatz ist hiebei zweckmäßig mit einem keilförmigen Ende versehen, das von
einer Kerbe im Waagebalken aufgenommen ist, so daß die geradlinige Bewegung der Platte
auf- und abwärts eine Schwenkbewegung des Waagebalkens mit sich bringt. Um ein Verkanten
der Platte zu verhindern, weist diese wenigstens eine senkrecht nach unten abstehende
Führung auf.
[0013] Unterhalb der Platte sind erfindungsgemäß in die Bewegungsbahn derselben ragende
Vorsprünge vorgesehen, welche die Abwärtsbewegung der Platte begrenzen.
[0014] Erfindungsgemäß besteht das Gestänge aus einer drehbar gelagerten Stange mit seitlich
abstehenden Ansätzen, von welchen der eine mit der federnden Rast und der andere mit
dem Waagebalken zusammenwirkt, so daß bei einer entsprechenden Verschwenkung des Waagebalkens
die Stange verdreht und dadurch die federnd ausgebildete, beispielsweise im Ofengrundkörper
verankerte Rast entgegen der Federkraft in die Entriegelungslage verschwenkt wird.
[0015] In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch
veranschaulicht. Fig.1 zeigt einen Längsschnitt durch einen mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung ausgestatteten Kachelofen. Fig.2 stellt einen Querschnitt nach der Linie
II-II in Fig.1 dar, und die Fig.3 und 4 zeigen Schnitte nach den Linien III-III und
IV-IV in Fig.1.
[0016] Der in der Zeichnung dargestellte Kachelofen weist eine aus Kacheln bestehende Wand
1 auf, die einen mit einer Schamotteauskleidung 2 versehenen Feuerungsraum 3 einschließt.
In der Schamotteauskleidung 2 befinden sich Luftzuführungskanäle 4, welche über Luftzuführungsöffnungen
5 mit dem Feuerungsraum 3 in Verbindung stehen. Die Luftzuführungskanäle 4 münden
in einen Schacht 6, der mit der Außenluft in Verbindung steht und durch eine schwenkbar
gelagerte Klappe 7 abgeschlossen werden kann. An der Klappe 7 ist ein Seil 8 befestigt,
das über eine Rolle 9 geführt ist und an seinem Ende ein Gewicht 10 trägt. Die Anordnung
ist so getroffen, daß durch das Gewicht die Klappe 7 in ihre Schließstellung verschwenkt
wird.
[0017] An der Wand der Klappe 7 liegt ein Bügel 11 an, der mit einer Stange 12 verbunden
ist, die in einem Lager 13 drehbar gelagert ist und mit der Brennraumtüre 14 verbunden
ist. Bei einem Öffnen dieser Brennraumtüre 14 zwecks Nachfüllen von Brennstoff in
den Brennraum 3 wird die Stange 12 verdreht und damit der Bügel 11 derart verschwenkt,
daß die Klappe 7 entgegen der durch das Gewicht 10 ausgeübten Kraft in ihre Offenstellung
verschwenkt wird. In dieser Offenstellung wird die Klappe 7 durch eine in der Ofenwand
verankerte federnde Rast 15 gehalten, so daß nach dem Einlegen von Brennstoff in den
Brennraum 3 die erforderliche Zufuhr von Verbrennungsluft über die Luftzufuhröffnungen
5 gewährleistet ist.
[0018] Der Boden des Brennraumes 3 besteht aus einer schalenförmigen Platte 16, die einen
doppelten Schamotteboden 17 trägt und gegenüber der Schamotteauskleidung 2 durch eine
Matteneinlage 18 aus keramischen Fasern abgedichtet ist. Die schalenförmige Platte
16 ist auf- und abwärts beweglich angeordnet und über nach unten abstehende, in Führungen
gleitende Zylinder 19 geführt. Weiters weist die Platte 16 einen nach unten ragenden
Ansatz 20 auf, der mit einem keilförmigen Ende 21 in einer Kerbe 22 eines Waagebalkens
23 aufgenommen ist. Der Waagebalken 23 ist um das gleichfalls in eine Kerbe eingreifende
keilförmige Ende einer Lagerschiene 24 derart gelagert, daß der eine Arm des Waagebalkens
durch das Gewicht der Platte 16 mit dem Schamotteboden 17 und dem darauf befindlichen
Brennstoff, der andere Arm des Waagebalkens hingegen mit einem Gegengewicht 25 belastet
ist, dessen Größe und Lage in Bezug auf die Lagerschiene 24 vorzugsweise verändert
werden kann. Befindet sich auf dem Schamotteboden 17 Brennstoff, so wird durch das
Gewicht des Brennstoffes der Arm des Waagebalkens 23, auf dem die schalenförmige Platte
16 abgestützt ist, nach unten verschwenkt. Reduziert sich infolge des Abbrandes des
Brennstoffes das auf diesem Arm des Waagebalkens lastende Gewicht, so erfährt der
Waagebalken eine Verschwenkung in entgegengesetztem Sinne durch das Gegengewicht 25.
Ist der Brennstoff abgebrannt, so wird der von dem Gegengewicht 25 belastete Arm des
Waagebalkens 23 nach unten gezogen und drückt auf einem Ansatz 26, der mit einem Ende
einer drehbar gelagerten Stange 27 verbunden ist und diese verdreht. Das andere Ende
der Stange 27 steht mit einem weiteren Ansatz 28 in Verbindung, der mit der federnden
Rast 15 derart zusammenwirkt, daß die Arretierung der Klappe 7 durch diese Rast 15
aufgehoben und daher die Klappe 7 durch das Gewicht 10 in die Geschlossenstellung
verschwenkt wird, in der der Kanal 6 abgeschlossen ist.
[0019] Die unterhalb der schalenförmigen Platte befindlichen Teile der Vorrichtung sind
über eine luftdichte Kontrollöffnung 29 zugänglich.
[0020] Zur Begrenzung der Senkbewegung der den Boden des Brennraumes bildenden Platte 16
sind unterhalb derselben in die Bewegungsbahn ragende Vorsprünge vorgesehen.
1. Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr bei einem mit festen Brennstoffen
beheizten Ofen, insbesondere bei einem Kachelofen, mit wenigstens einem in den mit
einer Brennraumtüre (14) versehenen Brennraum (3) des Ofens mündenden Luftzuführungskanal
(4), in dem ein Verschlußorgan (7) vorgesehen ist, dessen Stellung durch ein von einer
Wiegevorrichtung (20 bis 25) für den im Brennraum befindlichen Brennstoff betätigbares
Gestänge (26,27,28) gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan
(7) über ein Hebelsystem (11,12) mit der Brennraumtüre (14) derart gekuppelt ist,
daß das Verschlußorgan (7) durch Öffnen der Brennraumtüre (14) in seine Offenstellung
bewegt wird, in welcher es durch eine Rast (15) verriegelt ist, und daß das Gestänge
(26,27,28) mit der Rast (15) zur Entriegelung derselben zusammenwirkt, wobei das Verschlußorgan
(7) in seine Schließstellung bewegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Brennstoff
beschickte Boden des Brennraumes (3) auf dem einen Arm eines Waagebalkens (23) abgestützt
ist, dessen anderer Arm durch ein Gegengewicht (25) belastet ist, und daß die Betätigung
des Gestänges (26,27,28) von diesem Waagebalken (23) gesteuert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan
(7), z.B. eine Klappe, mit einer, beispielsweise von einem Gewicht (10) gebildeten,
Kraftquelle in Wirkverbindung steht, durch die es in seine Schließstellung verschoben
wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennraumtüre (14)
mit einem, insbesondere von einer Stange (12) gebildeten, Fortsatz verbunden ist,
an dem ein am Verschlußorgan anliegender Bügel (11) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Boden des Brennraumes (3) aus einer durch Schamotte (17) abgedeckten, vorzugsweise
schalenförmig ausgebildeten, Platte (16) besteht, die über einen nach unten ragenden
Ansatz (20) mit dem Waagebalken (23) in Verbindung steht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (20) mit einem
keilförmigen Ende (21) versehen ist, das von einer Kerbe (22) im Waagebalken (23)
aufgenommen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (16)
wenigstens eine senkrecht nach unten abstehende Führung (19) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der
Platte (16) in die Bewegungsbahn derselben ragende Vorsprünge (30) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge aus
einer drehbar gelagerten Stange (27) mit seitlich abstehenden Ansätzen (26,28) besteht,
von welchen der eine (28) mit der, vorzugsweise federnden, Rast (15) und der andere
(26) mit dem Waagebalken (23) zusammenwirkt.