(19)
(11) EP 0 297 274 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
18.10.1989  Patentblatt  1989/42

(43) Veröffentlichungstag A2:
04.01.1989  Patentblatt  1989/01

(21) Anmeldenummer: 88108221.8

(22) Anmeldetag:  24.05.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F04C 27/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 29.06.1987 DE 3721398

(71) Anmelder: Joh. Heinr. Bornemann GmbH + Co. KG
D-3063 Obernkirchen (DE)

(72) Erfinder:
  • Karge, Volkmar, Dipl.-Ing.
    D-3063 Obernkirchen (DE)

(74) Vertreter: Gramm, Werner, Prof., Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Gramm + Lins Theodor-Heuss-Strasse 1
38122 Braunschweig
38122 Braunschweig (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Förderaggregat bestehend aus einer Pumpe mit einer Antriebseinrichtung


    (57) Die Erfindung betrifft ein Förderaggregat bestehend aus einer Pumpe (1) mit einer Antriebseinrichtung, insbesondere einem Elektro­motor, wobei die Pumpe allseits von einem Pumpengehäuse (5) um­schlossen ist, das einen Saugraum (6) mit einer Ansaugöffnung und einen Druckraum (30) mit einer Auslaßöffnung (28) aufweist. Um diese Förderaggregate unter Wasser, insbesondere auch in großen Tiefen einsetzen zu können, werden folgende Merkmale vorge­schlagen:

    a) Das wasserdicht ausgebildete Pumpengehäuse ist mit einen ebenfalls wasserdicht ausgebildeten, die Antriebseinrichtung aufnehmenden Motorgehäuse (8) verbunden, das einen die gekapsel­te Antriebseinheit umgebenden Motorraum (9) einschließt, der gegenüber dem genannten Saugraum über einen ersten Trenn­wandbereich (10) flüssigkeitsdicht abgeteilt ist;

    b) im ersten Trennwandbereich (10) sind die motorseitigen Lager (13) der Pumpenwelle bzw. -spindel (15,16) sowie deren Dichtungen (17) zur Abdichtung zwischen Motor- und Saugraum (9,6) angeordnet, wobei diese Dichtungen pumpenseitig mit dem genannten Saugraum in Ver­bindung stehen und somit vom Fördermedium beaufschlagt wer­den;

    c) der genannte Motorraum (9) ist mit Öl gefüllt, das zur Schmie­rung der Lager (13,14), etwaiger Zahnräder o.dergl. dient, die Dich­tungen beaufschlagt und die Wärme über das genannte Motorge­häuse (8) an dessen Umgebung abgibt;

    d) der genannte Saugraum (6) steht in flüssigkeitsaustauschender Verbindung mit einem Druckausgleichsraum (22), der zumindest eine sich bei zunehmender Druckbeaufschlagung in den mit Öl ge­füllten Motorraum hinein verformbare Wandung aufweist.







    Recherchenbericht