(19)
(11) EP 0 297 300 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.01.1989  Patentblatt  1989/01

(21) Anmeldenummer: 88108737.3

(22) Anmeldetag:  01.06.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B26B 19/10
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 27.06.1987 DE 3721243

(71) Anmelder: Braun Aktiengesellschaft
60326 Frankfurt am Main (DE)

(72) Erfinder:
  • Pahl, Dietrich, Dr.
    D-6238 Hofheim 3 (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Rasierapparat mit einem schwenkbaren Scherkopfsystem


    (57) Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Rasierapparat mit einem Gehäuse (1), einem Antriebssystem und einem um eine Schwenkachse (Z) bewegbaren Scherkopf, mit einem bogenförmigen Kurzhaarschneidsystem und einem diesem zugeordneten Langhaar­schneidsystem.
    Der Scherkopf 2 ist zwischen zwei an dem Gehäuse 1 vorgesehenen Tragarmen (4, 5) um die Schwenkposition Z schwenkbar gelagert derart, daß durch eine entsprechende konstruktive Positionierung der Schwenkachse Z die gesamte für eine Rasur nutzbare Scherfläche an der Hautfläche zur Anlage kommt und ein Wegkippen der Scherfläche von der Hautfläche bei wechselnden Schieberichtungen des Scher­kopfsystems nicht stattfindet.




    Beschreibung


    [0001] Trockenrasierapparat mit einem Gehäuse, einem Antriebssystem und einem Scherkopf, mit mindestens einem bogenförmigen Kurzhaar­schneidsystem und wenigstens einem, diesem zugeordneten Langhaar­schneidsystem.

    [0002] Aus der DE-23 09 342 C2 ist ein Trockenrasierapparat mit einem auf dem Gehäuse starr aufgesetzten Scherkopf bekannt, in dem unter­schiedliche Haarschneidsysteme, und zwar ein Kurzhaarschneidsystem und zwei parallel zum Kurzhaarschneidsystem angeordnete Lang­haarschneidsysteme vorgesehen sind. Der gleichzeitige Einsatz des Kurzhaarschneidsystems mit einem der vorgesehenen Langhaarschneid­systeme erfordert eine sehr genaue Anlage und Führung der beiden Haarschneidsysteme über die Hautfläche und deren unterschiedliche Konturen im Wangen- , Kinn- und Halsbereich durch den Benutzer eines derartigen Rasierapparates. Eine solche relativ komplizier­te, die Handhabung eines Rasierapparates erschwerende Maßarbeit ist dem Benutzer nicht zumutbar.

    [0003] Aus der EP 00 77 093 A2 ist ein Trockenrasierapparat mit min­destens einem, im Scherkopfrahmen befestigten Siebscherteil und Kammscherteil sowie einer, mit dem Antrieb gekuppelten Unter­messereinheit bekannt. Um einen gleichzeitigen Einsatz von Sieb­scherteil und Kammscherteil zu bewirken, ist der wirksame Teil des Kammscherteils seitlich auskragend an den wirksamen Teil des Schiebscherteils angeschlossen, wobei der Anschlußbereich der bei­den Scherteile aneinander die von diesem wirksamen Teil des Kamm­scherteils festgelegte Ebene mit der Tangentialebene an den wirk­samen Teil des Siebscherteils einen stumpfen Winkel bildet. Für den gleichzeitigen Einsatz von Siebscherteil und Kammscherteil ist es jedoch erforderlich, den Rasierapparat stets in einem be­stimmten Winkel über die jeweilige Kontur der Hautfläche zu füh­ ren, um ein Abheben eines der beiden Scherteile zu vermeiden. Eine derartige präzise Führung des Rasierapparates über die Konturen der Hautfläche erschwert die Handhabung des Rasierapparates er­heblich und führt in der Regel zu einer Verschlechterung der Rasur, da der Benutzer erfahrungsgemäß nicht geneigt ist, die nötige Aufmerksamkeit während der gesamten Zeitdauer des Rasier­vorganges aufzubringen.

    [0004] Aus der US-PS 32 79 052 ist ein Rasierapparat mit zwei unter­schiedlich ausgebildeten Haarschneidsystemen, bestehend aus einem Kurzhaarschneidsystem und einem Langhaarschneidsystem bekannt, die unabhängig voneinander zum Einsatz gelangen. Zu diesem Zweck sind das Kurzhaarschneidsystem und das Langhaarschneidsystem parallel zueinander verlaufend auf den Seitenflanschen eines Scherkopf­trägers vorgesehen, der zwischen zwei, vom Rasierergehäuse ab­stehenden, federnden Tragarmen angeordnet und mittels in diese eingreifenden Lagerbolzen schwenkbar gelagert ist, wobei die Elastizität der federnden Tragarme derart bemessen ist, daß diese den Scherkopfträger in jeder gewinschten Schwenkposition, insbe­sondere in den beiden durch Anschläge vorgegebenen Extrempositio­nen festhalten, in denen jeweils eines der vorgesehenen Haar­schneidsysteme ein optimales Schneidergebnis erbringen soll. Ein gleichzeitiger und ständiger Einsatz beider Haarschneidsysteme während einer Rasur ist bei diesem Rasierapparat aufgrund des weit unterhalb der Anlageflächen beider Haarschneidsysteme an der Haut­fläche befindlichen Schwenklagers des Scherkopfträgers ausge­schlossen.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit unterschied­lichen Haarschneidsystemen ausgerüsteten Rasierapparat zu schaffen, bei dem gewährleistet ist, daß bei normal üblichen Aus­stellwinkeln seines Gehäuses zur Hautfläche mindestens ein Haar­schneidsystem zusammen mit wenigstens einem weiteren, unterschied­ lich ausgebildeten Haarschneidsystem an der Hautfläche automatisch zur Anlage kommt, daß bei wechselnden Schieberichtungen des Scher­kopfes über die Hautfläche die Anlage der unterschiedlich ausge­bildeten Haarschneidsysteme weitgehend gewährleistet ist und daß in wenigstens einer der Schieberichtungen wenigstens zwei der unterschiedlich ausgebildeten Haarschneidsysteme gleichzeitig zum Einsatz gelangen.

    [0006] Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Rasierapparat der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß der Scherkopf um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse Z am Gehäuse schwenkbar gelagert ist und die Schwenkachse Z durch den Schnittpunkt SP zweier Geraden G₁ und G₂ verläuft, wobei G₁ eine an die äußere Kante des Langhaarschneidsystems L sowie an die äußere Kontur eines bogenförmigen Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist, G₂ eine die Gerade G₁ in der Mitte des Ab­standes A rechtwinklig schneidende Gerade ist, wobei A der Abstand der äußeren Berührungspunkte B₁ und B₂ der das Langhaar­schneidsystem L und das Kurzhaarschneidsystem K berührenden Ge­raden G₁ ist.

    [0007] Eine weitere Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem Gerät der eingangs genannten Gattung darin, daß der Scherkopf um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse Z am Ge­häuse schwenkbar gelagert ist, die Schwenkachse Z im Umgebungsbe­reich des Schnittpunktes zweier Geraden G₁ und G₂ vorgesehen ist und der Umgebungsbereich oberhalb einer Verbindungslinie V liegt, wobei G₁ eine an die äußere Kante des Langhaarschneid­systems L sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist; G₂ eine, die Gerade G₁ in der Mitte des Abstandes A rechtwinklig schneidende Gerade ist, wobei A der Ab­stand der äußersten Berührungspunkte B₁ und B₂ der das Lang­haarschneidsystem L und das Kurzhaarschneidsystem K berührenden Geraden G₁ ist und V die Verbindungslinie des unteren, von dem Berührungspunkt B₁ abgewandten Endpunktes P₁ des scheraktiven Bereiches des Kurzhaarschneidsystems K zu dem Berührungspunkt B₂ ist.

    [0008] Eine weitere Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich bei einem Gerät der eingangs genannten Gattung dadurch aus, daß der Scherkopf um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse Z am Gehäuse schwenkbar gelagert ist, das Kurzhaarschneidsystem K zwischen zwei Langhaarschneidsystemen L₁ und L₂ gegenüber die­sen Langhaarschneidsystemen herausragend vorgesehen ist, und die Schwenkachse Z durch den Schnittpunkt SP zweier Geraden G₃ und G₄ verläuft, wobei G₃ eine an die äußere Kante eines Lang­haarschneidsystems L sowie an die äußere Kontur eines Kurz­haarschneidsystems K gelegte Gerade ist und G₄ eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems L sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist.

    [0009] Nach einer weiteren Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Gerät der eingangs genannten Gattung vorgesehen, daß der Scherkopf um eine in Längsrichtung des Scherkopfs verlaufende Schwenkachse Z am Ge­häuse schwenkbar gelagert ist, das Kurzhaarschneidsystem K zwi­schen zwei Langhaarschneidsystemen L₁ und L₂ gegenüber diesen Langhaarschneidsystemen herausragend vorgesehen ist und die Schwenkachse Z im Umgebungsbereich des Schnittpunktes zweier Ge­raden G₃ und G₄ verläuft, wobei G₃ eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems L sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist und G₄ eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems L sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist.

    [0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen zuvor aufgezeigter Lösungen sind in den diesen Lösungen zugeordneten Unteransprüchen angegeben. Der besondere Vorteil der aufgezeigten Lösungen besteht darin, daß innerhalb normal üblicher Anstellwinkel des Scherkopfes des Ra­sierapparates zur Hautfläche automatisch beide unterschiedlich ausgebildete Schneidsysteme zur Anlage an die Hautfläche bewegt werden und dort während der Rasur in Anlage bleiben, unabhängig von den auf sie einwirkenden Andruckkräften und wechselnden Schieberichtungen des Scherkopfes über die Hautfläche und daß in wenigstens einer der Schieberichtungen wenigstens zwei der unter­schiedlich ausgebildeten Schersysteme gleichzeitig scheraktiv zum Einsatz gelangen.

    [0011] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen einige bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind, und zwar zeigen:

    Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Rasierapparates mit einem schwenkbar gelagerten, unterschiedliche Scher­systeme aufweisenden Scherkopf;

    Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen am Gehäuse des Rasier­apparates schwenkbar gelagerten Scherkopf nach Fig. 1;

    Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Scherkopfes mit einem Kurzhaarschneid- und einem schräg gestellten Langhaarschneidsystem;

    Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Scherkopfes mit einem Kurzhaarschneidsystem und einem einseitig schneidenden Langhaarschneidsystem;

    Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Scherkopfes mit einem zum Kurzhaarschneidsystem in der Höhe versetzt angeordneten Langhaarschneidsystem;

    Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Scherkopfes mit einem zwischen zwei Langhaarschneidsystemen angeordne­ten Kurzhaarschneidsystem;

    Fig. 7 einen Querschnitt durch den Scherkopf nach den Figuren 1 und 2.



    [0012] Fig. 1 zeigt einen Rasierapparat mit einem Gehäuse 1, in dem ein von einem Schalter 3 zu- bzw. abschaltbares elektrisches Antriebs­system untergebracht ist und einen um eine Schwenkachse Z schwenk­bar gelagerten Scherkopf 2 mit einem Kurzhaarschneidsystem K sowie einem, diesem zugeordneten Langhaarschneidsystem L. Mit VA ist eine, durch den Scherkopf 2 gehende, vertikale Achse bezeichnet, die als Symmetrieachse den Scherkopf in zwei gleich große Hälften teilt. Mit G₁ ist eine Gerade an die äußere Kante des schrägge­stellten Langhaarschneidsystems L sowie an die äußere Kontur des Kurzhaarschneidsystems K dargestellt und mit β die Winkelstellung des Langhaarschneidsystems L zur Geraden G₁ bezeichnet. Weitere Einzelheiten der Ausgestaltungsmöglichkeiten des Scherkopfes 2, insbesondere seiner Lagerung, sind den weiteren Figuren 2 bis 6 zu entnehmen.

    [0013] Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch den Scherkopf 2 und den obe­ren Teil des Gehäuses 1 des Rasierapparates nach Fig. 1. An dem Gehäuse 1 sind zwei Tragarme 4 und 5 vorgesehen, zwischen denen der Scherkopf 2 um die Schwenkachse Z schwenkbar gelagert ist. In den beiden Schmalseitenwänden 6 und 7 des Scherkopfes 2 sind zur Begrenzung der Schwenkbarkeit des Scherkopfes 2 Führungsnuten 8 und 9 eingeformt, in die an den Tragarmen 4 und 5 vorgesehene Füh­ rungsstifte 10 und 11 eingreifen. Zwischen den Schmalseitenwänden 6 und 7 ist eine an diesen befestigte Schwingbrücke 12 vorgesehen, die von einem, aus dem Gehäuse 1 herausragenden Antriebsstift 13 in eine hin- und hergehende Schwingbewegung versetzt wird. Die Schwingbrücke ist mit einem Kupplungselement 14 zum Betreiben eines nicht dargestellten Langhaarschneidsystems L sowie einem weiteren Kupplungselement 15 zum Betreiben des aus einem Unter­messer 16 und einem Obermesser 17 bestehenden Kurzhaarschneid­systems K versehen. Der Scherkopf 2 ist mittels zweier Gelenkbol­zen 18 und 19, die an den Schmalseitenwänden 6 und 7 vorgesehen sind, in in den Tragarmen 4 und 5 befindlichen Lagerbohrungen 20 und 21 um die Schwenkachse Z schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse Z verläuft in Höhe der äußeren Kontur des Obermessers des Kurz­haarschneidsystems K durch die Mittenachsen der Lagerbohrungen 20 und 21 sowie der Gelenkbolzen 18 und 19. Die Figuren 3 bis 6 zei­gen in schematischer Darstellung verschiedene Ausführungsformen und Zuordnungen von Kurzhaar- und Langhaarschneidsystemen, ein­schließlich Achsmittelpunkte für die Schwenkachse Z.

    [0014] In Fig. 3 ist ein bogenförmiges Kurzhaarschneidsystem K, bestehend aus einem Untermesser 16 und einem Obermesser 17 sowie ein mit zwei Schneidbereichen L₁ und L₂ versehenes Langhaarschneid­system L, bestehend aus einem Schneidkamm 22 und einer Schneid­klinge 23 dargestellt. Mit G₁ ist eine, an die äußere Kante des Schneidbereiches L₁ des schräg gestellten Langhaarschneidsystems L sowie die äußere Kontur des Kurzhaarschneidsystems berührende Gerade bezeichnet. Mit A ist der Abstand der äußersten Berührungs­punkte B₁ und B₂ der das Langhaarschneidsystem L und das Kurz­haarschneidsystem K berührenden Geraden G₁ bezeichnet. Eine, die Gerade G₁ in der Mitte des Abstandes A rechtwinklig schneidende Gerade G₂ führt zu dem Schnittpunkt SP.

    [0015] Der Schnittpunkt SP stellt den Achsmittelpunkt für die in Längs­richtung eines am Gehäuse 1 schwenkbar gelagerten Scherkopfes Z verlaufende Schwenkachse Z dar und dient als Anhaltspunkt für den Umgebungsbereich, innerhalb dessen die Schwenkachse Z ebenfalls vorgesehen werden kann. Das bogenförmige Kurzhaarschneidsystem K weist einen scheraktiven Bereich auf, der sich, ausgehend vom Be­rührungspunkt B₁, in beide Richtungen auf der Bogenform er­streckt und auf der dem Langhaarschneidsystem abgewandten Bogen­seite in dem Endpunkt P₁ endet. In dem Endpunkt P₁ sind das Untermesser 16 und das Obermesser 17 aufgrund einer schneidfähigen Berührung noch scheraktiv wirksam bzw. können noch scheraktiv ein­gesetzt werden. Eine, den Endpunkt P₁ mit dem Berührungspunkt B₂ verbindende Verbindungslinie V schneidet die Gerade G₂. Der aus diesem Schnitt resultierende Schnittpunkt SP₁ dient mit dem Schnittpunkt SP der Geraden G₁ und G₂ als Bezugspunkt für den Abstand C, der ausschlaggebend ist für eine Anordnung der Schwenk­achse Z oberhalb und unterhalb der Geraden G₁.

    [0016] Das Langhaarschneidsystem L ist in einem vorgegebenen Winkel β zur Geraden G₁ in dem schwenkbaren Scherkopf 2 angeordnet. Die Größe des Winkels β liegt vorzugsweise in einem Bereich von 5° bis 25°. Diese Schrägstellung des Langhaarschneidsystems L zur Geraden G₁ und damit zum Kurzhaarschneidsystem K, bewirkt eine Bugwellenbildung der zu rasierenden Haut mit dem Ergebnis einer besonders guten Anlage der Hautfläche an beiden Schersystemen, die sonach in optimaler Weise gleichzeitig scheraktiv zum Einsatz ge­langen.

    [0017] In Fig. 3 wie auch in den Fig. 4 bis 6 sind die unter Fig. 2 be­schriebene Schwingbrücke 12 sowie der Antriebsstift 13, über die sowohl das Untermesser 16 als auch die Schneidklinge 23 in eine hin- und hergehende Schwingbewegung versetzt werden, durch einen U-förmigen Bügel und einen verstärkt gezeichneten Strich verein­facht dargestellt.

    [0018] Die Ausführungsform nach Fig. 4 zeigt einen um die Schwenkachse Z schwenkbar gelagerten Scherkopf 2, bestehend aus einem bogenförmi­gen Kurzhaarschneidsystem K und einem um den Winkel winklig zur Geraden G₁ verlaufenden Langhaarschneidsystem L mit nur einem Schneidbereich L₁, der entgegengesetzt zum Kurzhaarschneidsystem K vorgesehen ist. Die Schwenkachse Z verläuft durch den Schnitt­punkt SP der Geraden G₁ und G₂, wobei die Gerade G₂ die Ge­rade G₁ rechtwinklig und in der Mitte des Abstandes A, den die Berührungspunkte B₁ und B₂ zueinander haben, schneidet. Die Berührungspunkte B₁ und B₂ ergeben sich durch Anlage der Ge­raden G₁ an die äußere Kontur des bogenförmigen Kurzhaarschneid­systems K sowie des Langhaarschneidsystems L, wobei bei einer flächenartigen Berührung des Langhaarschneidsystems dirch die Ge­rade der vom Berührungspunkt B₁ am entferntest liegenden Berührungspunkt als Berührungspunkt B₂ maßgebend ist.

    [0019] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 befindet sich der Scher­kopf 2 in einer Mittelstellung seines Schwenkbereiches, wie bei­spielsweise aus Fig. 1 ersichtlich. Das mit nur einem Schneidbe­reich L₁ versehene Langhaarschneidsystem L ist in dem Scherkopf 2 gegenüber der äußeren Kontur des Kurzhaarschneidsystems K tiefer liegend angeordnet, wodurch die an die äußere Kontur des Kurz­haarschneidsystems K sowie an die äußere Kante des Langhaar­schneidsystems L gelegte Gerade G₁ die vertikale Achse VA in einem Winkel schneidet. Durch eine horizontale bzw. rechtwink­lige Ausrichtung der oberen Seitenfläche des Schneidkammes 22 zur vertikalen Achse VA verläuft dieser im Winkel β zur Geraden G₁ Die Winkel α und β weisen bei diesem Ausführungsbeispiel sonach eine identische Winkelgröße auf. Diese Identität ist jedoch nicht zwingend erforderlich, denn die obere Seitenfläche des Schneid­kammes 22 kann abweichend von der dargestellten Ausrichtung zur Geraden G₁ ausgerichtet sein und somit eine von der Winkel­größe α abweichende Winkelgröße einnehmen.

    [0020] Der Scherkopf 2 nach Fig. 5 ist um die Schwenkachse Z, die durch den Schnittpunkt SP der Geraden G₁ in der Mitte des Abstandes A rechtwinklig schneidenden Geraden G₂ verläuft, schwenkbar ge­lagert. Durch die dargestellte und beschriebene höhenversetzte Zu­ordnung des Langhaarschneidsystems L zum Kurzhaarschneidsystem K wird die Anlage beider Schneidsysteme des Scherkopfes 2 an der Hautfläche besonders begünstigt und eine Bugwellenbildung der zu rasierenden Haut bewirkt, mittels der eine wesentlich größere Hautfläche scheraktiv der Rasur zugeführt wird.

    [0021] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Scherkopf 2 um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse Z schwenkbar gelagert. Das bogenförmig gestaltete Kurzhaarschneid­system K ist zwischen zwei Langhaarschneidsystemen L₁ und L₂ gegenüber diesen herausragend vorgesehen. Die Schneidklinge 23 der Langhaarschneidsysteme L₁ und L₂ sowie das Untermesser 16 des Kurzhaarschneidsystems sind über die schematisch dargestellte Schwingbrücke 12 und den Antriebsstift 13 mit dem Antriebssystem des Trockenrasierapparates gekoppelt. Die Schwenkachse Z für den Scherkopf 2 verläuft bei diesem Ausführungsbeispiel durch den Schnittpunkt SP zweier Geraden G₃ und G₄, wobei G₃ eine an die äußere Kante des Langhaarschneidsystems L₁ sowie an die äußere Kontur des Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist und G₄ eine an die äußere Kante des Langhaarschneidsystems L₂ sowie an die äußere Kontur des Kurzhaarschneidsystems K gelegte Gerade ist. Der Berührungspunkt der Geraden G₃ mit der äußeren Kante des Langhaarschneidsystems L₁ ist mit B₃ und der Berührungspunkt der Geraden G₄ mit der äußeren Kante des Langhaarschneidsystems L₂ mit B₂ bezeichnet. Die in Längsrichtung des Scherkopfes 2 durch den Schnittpunkt SP verlaufende Schwenkachse Z schneidet, wie aus der Darstellung ersichtlich, die vertikale Achse VA. Aufgrund der bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 vorgesehenen symmetrischen Anordnung der beiden Langhaarschneidsysteme L₁ und L₂ zu dem zwischen diesen vorgesehenen Kurzhaarschneidsystem K ist gewährleistet, daß in jeder Schieberichtung des Scherkopfes 2 über die zu rasierende Haut jeweils eines der Langhaarschneidsysteme L₁ oder L₂ zusammen mit dem Kurzhaarschneidsystem K zum Einsatz gelangt.

    [0022] Die Schwenkachse Z für den schwenkbaren Scherkopf 2 kann unter Sicherstellung, daß bei normal üblichen Anstellwinkeln des Rasier­apparatengehäuses zur Hautfläche die gesamte, für eine Rasuer nutz­bare Scherfläche an der Hautfläche zur Analge kommt und daß bei wechselnden Schieberichtungen des Scherkopfes an der Hautfläche ein Wegkippen der Scherfläche bzw. eines Teils der nutzbaren Scherfläche von der Hautfläche verhindert ist, innerhalb eines Um­gebungsbereiches um den Schnittpunkt SP vorgesehen werden. Es ver­steht sich von selbst, daß eine Anordnung der Schwenkachse Z im Umgebungsbereich um den Schnittpunkt SP unter praxisgerechten Ge­sichtspunkten durchzuführen ist. Die Grenzen eines zulässigen Ab­standes der Schwenkachse Z vom Schnittpunkt SP können aufgrund der zu berücksichtigenden Einflußgrößen, wie z.B. Bogenform des Kurz­haarschneiders K, Winkelstellung β des oder der Langhaarschneid­systeme L zur Geraden G₁, Abstand C der Schnittpunkte SP und SP₁ der Geraden G₂ mit der Geraden G₁ und der Verbindungs­linie V, Reibung von Kurzhaar- und Langhaarschneidsystem an der Haut und Bereich der auftretenden Andruckkräfte des Rasierappa­rates an der Hautfläche für die jeweilige Ausführungsform, nur durch praktische Versuche ermittelt werden. Ausgehend von der Ge­raden G₁ kann sich der Umgebungsbereich in etwa bis zur Mitte des von dem Schnittpunkt SP der Geraden G₁ und G₂ bis zum Schnittpunkt SP₁ der Geraden G₂ mit der Verbindunglinie V ge­gebenen Abstandes C unterhalb der Geraden G₁ sowie in etwa bis zu dem Zehnfachen des zuvor dargelegten Abstandes C oberhalb der Geraden G₁ erstrecken. Eine Verlagerung der Schwenkachse Z in einem Abstand x zur Geraden G₂ sowohl in Richtung des Berüh­rungspunktes B₂ auf der Geraden G₁ oder unterhalb oder ober­halb der Geraden G₁ ist ebenfalls durchführbar unter Berücksich­tigung zuvor genannter Einflußgrößen.

    [0023] Ein praktisches Ausführungsbeispiel mit einer von der Geraden G₂ und somit vom Schnittpunkt SP in Richtung des Berührungspunktes B₁ auf der Geraden G₁ verlagerten Schwenkachse Z für den Scherkopf 2 ist in Fig. 7 dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch den Scherkopf 2 und den oberen Teil des Gehäuses 1 des Rasierapparates nach den Figuren 1 und 2.

    [0024] Auf den sich in Längsrichtung des Scherkopfes 2 erstreckenden Stegen 25 des Scherkopfgehäuses ist ein Wechselrahmen 26 aufge­setzt und mittels Federn 27 abnehmbar gehalten. In dem Wechsel­rahmen 26 ist ein aus einer Scherfolie bestehendes Obermesser 17 gewölbt eingespannt. Parallel zu dem Obermesser 17 verlaufend ist ein mit zwei Schneidbereichen L₁ und L₂ versehenes Langhaar­schneidsystem L als Bestandteil des Wechselrahmens in diesem ange­ordnet. Langhaarschneidsystem L ist mit einem an der Schwingbrücke 12 angeformten Kupplungselement 14 gekoppelt. Das Langhaarschneid­system L ist als beidseitig schneidendes Schneidsystem L₁ und L₂ ausgebildet und in einem Winkel β zur Geraden G₁ ausge­richtet. Das aus einem bogenförmig gestalteten Messerblock be­stehende Untermesser 16 ist mittels eines Kupplungselementes 15 ebenfalls mit der Schwingbrücke 12 gekoppelt, die von einem, aus dem Gehäuse 1 herausragenden Antriebsstift 13 in Schwingbewegung versetzt wird und die Schwingbewegung mittels der Kupplungs­elemente 14 und 15 auf das Untermesser 16 und die Schneidklinge 23 der beiden Schneidsysteme überträgt.

    [0025] Mit A ist der Abstand der äußersten Berührungspunkte B₁ und B₂ der das Kurzhaarschneidsystem K und das Langhaarschneidsystem L berührenden Geraden G₁ und mit G₂ eine die Gerade G₁ in der Mitte des Abstandes A rechtwinklig schneidende Gerade dargestellt. Der Schnittpunkt der Geraden G₁ und G₂ ist mit SP bezeichnet. Die Schwenkachse Z für den Scherkopf 2 ist bei diesem Ausführungs­beispiel in einem Abstand X zur Geraden G₂ bzw. zum Schnittpunkt SP, und zwar in Richtung des Berührungspunktes B₁ vorgesehen, wobei die Schwenkachse Z die Gerade G₁ schneidet. Wie unter Fig. 2 beschrieben und in Fig. 2 dargestellt, ist die Schwenkachse Z identisch mit den Mittenachsen der Gelenkbolzen 18 und 19, mittels denen der Scherkopf 2 schwenkbar in den Lagerbohrungen 20 und 21 der Tragarme 4 und 5 gelagert ist. In Fig. 7 ist die durch den Scherkopf 2 gehende Symmetrieachse als vertikale Achse VA darge­stellt. Der Abstand x um den die Schwenkachse Z von der Geraden G₂ in Richtung des Berührungspunktes B₁ verlagert ist, ist identisch mit dem Abstand der vertikalen Achse VA zur Geraden G₂ auf der Geraden G₁. Die Schwenkachse Z verläuft sonach durch den Schnittpunkt der Geraden G₁ mit der vertikalen Achse VA, wodurch eine besonders ausgeglichene Schwenkbarkeit des Scherkopfes 2 er- zielt wird. Demzufolge ist, ausgehend von der Geraden G₂, eine Verlagerung der Schwenkachse Z in Richtung der vertikalen Achse VA eines Scherkopfes 2 bevorzugt anzuwenden. 1 Gehäuse
    2 Scherkopf
    3 Schalter
    4 Tragarm
    5 Tragarm
    6 Schmalseitenwand
    7 Schmalseitenwand
    8 Führungsnut
    9 Führungsnut
    10 Führungsstift
    11 Führungsstift
    12 Schwingbrücke
    13 Antriebsstift
    14 Kupplungselement
    15 Kupplungselement
    16 Untermesser
    17 Obermesser
    18 Gelenkbolzen
    19 Gelenkbolzen
    20 Lagerbohrung
    21 Lagerbohrung
    22 Schneidkamm
    23 Schneidklinge
    25 Steg
    26 Wechselrahmen
    27 Feder
    Z Schwenkachse
    G₁ Gerade
    G₂ Gerade
    G₃ Gerade
    G₄ Gerade
    A Abstand von B₁ zu B₂
    B₁ Berührungspunkt
    B₂ Berührungspunkt
    C Abstand von SP zu SP₁ auf der Geraden G₂
    K Kurzhaarschneidsystem
    L Langhaarschneidsystem
    L₁ Schneidbereich
    L₂ Schneidbereich
    P₁ Endpunkt
    SP Schnittpunkt
    SP₁ Schnittpunkt
    V Verbindungslinie
    VA vertikale Achse
    α Winkel
    β Winkel



    Ansprüche

    1. Trockenrasierapparat mit einem Gehäuse (1), einem Antriebs­system und einem Scherkopf (2), mit mindestens einem bögen­förmigen Kurzhaarschneidsystem (K) und wenigstens einem die­sem zugeordneten Langhaarschneidsystem (L), dadurch gekenn­zeichnet, daß der Scherkopf (Z) um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse (Z) am Gehäuse (1) schwenkbar gelagert ist und die Schwenkachse (Z) durch den Schnittpunkt (SP) zweier Geraden (G₁, G₂) verläuft, wobei
    G₁      eine an die äußere Kante des Langhaarschneidsystems (L) sowie an die äußere Kontur eines bogenförmigen Kurzhaarschneidsystems (K) gelegte Gerade ist
    G₂      eine die Gerade (G₁) in der Mitte des Abstandes (A) rechtwinklig schneidende Gerade ist, wobei
    A      der Abstand der äußersten Berührungspunkte (B₁, B₂) der das Langhaarschneidsystem (L) und das Kurz­haarschneidsystem (K) berührenden Geraden (G₁) ist.
     
    2. Rasierapparat nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherkopf (2) um eine in Längsrich­tung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse (Z) am Gehäuse (1) schwenkbar gelagert ist, die Schwenkachse (Z) im Um­gebungsbereich des Schnittpunktes (SP) zweier Geraden (G₁, G₂) vorgesehen ist und der Umgebungsbereich oberhalb einer Verbindungslinie (V) liegt, wobei
    G₁      eine an die äußere Kante des Langhaarschneidsystems (L) sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaarschneid­systems (K) gelegte Gerade ist;
    G₂      eine, die Gerade G₁ in der Mitte des Abstandes (A) rechtwinklig schneidende Gerade ist, wobei
    A      der Abstand der äußersten Berührungspunkte (B₁, B₂) der das Langhaarschneidsystem (L) und das Kurz­haarschneidsystem berührenden Geraden (G₁) ist und
    V      die Verbindungslinie des unteren, von dem Berührungs­punkt (B₁) abgewandten Endpunktes (P₁) des scher­aktiven Bereiches des Kurzhaarschneidsystems (K) zu dem Berührungspunkt (B₂) ist.
     
    3. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mittelstellung des schwenkbar ge lagerten Scherkopfes (2) die Gerade (G₁) eine durch den Scherkopf (2) gehende vertikale Achse (VA) rechtwinklig schneidet.
     
    4. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­zeichnet, daß in der Mittelstellung des schwenkbar gelagerten Scherkopfes (2) die Gerade (G₁) eine durch den Scherkopf gehende vertikale Achse (VA) in einem vorgegebenen Winkel α schneidet.
     
    5. Trockenrasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (L) als einseitig schneidendes Schneidsystem (L₁) ausgebildet ist.
     
    6. Trockenrasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (L) als zweiseitig schneidendes Schneidsystem (L₁, L₂) ausgebil­det ist.
     
    7. Trockenrasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Langhaarschneidsystem (L) in einem vorgegebenen Winkel β zur Gerade (G₁) ausgerichtet ist.
     
    8. Trockenrasierapparat nach einem der Anspriche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (Z) wenigstens um ein Maß entsprechend der Hälfte des Abstandes (C) den die Gerade (G₁) und die Verbindungslinie (V) im Bereich der Ge­raden (G₂) zueinander haben, unterhalb der Geraden (G₁) auf der Geraden (G₂) vorgesehen ist.
     
    9. Trockenrasierapparat nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (Z) wenigstens bis zu dem 10-fachen des Abstandes (C), den die Gerade (G₁) und die Verbindungslinie (V) zueinander haben, oberhalb der Ge­raden (G₁) auf der Geraden (G₂) vorgesehen ist.
     
    10. Trockenrasierapparat nach einem der Ansprüche 2-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (Z) in einem Abstand (X) zur Geraden (G₂) vorgesehen ist.
     
    11. Trockenrasierapparat nach Anspruch 10, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Schwenkachse (Z) in einem Abstand (X) zur Geraden (G₂) vorgesehen ist, der bestimmt ist durch den Ab­stand der Geraden (G₂) zur vertikalen Achse (VA).
     
    12. Trockenrasierapparat nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherkopf (2) um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse (Z) am Gehäuse (1) schwenkbar gelagert ist, das Kurzhaarschneid­system (K) zwischen zwei Langhaarschneidsystemen (L₁, L₂) gegenüber diesen Langhaarschneidsystemen (L₁, L₂) heraus­ragend vorgesehen ist, und die Schwenkachse (Z) durch den Schnittpunkt SP zweier Geraden (G₃, G₄) verläuft, wobei
    G₃      eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems (L₁) sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaar­schneidsystems (K) gelegte Gerade ist und
    G₄      eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems (L₂) sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaar­schneidsystems (K) gelegte Gerade ist.
     
    13. Trockenrasierapparat nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherkopf (2) um eine in Längsrichtung des Scherkopfes verlaufende Schwenkachse (Z) am Gehäuse schwenkbar gelagert ist, das Kurzhaarschneidsystem (K) zwischen zwei Langhaarschneidsystemen (L₁, L₂) gegen­über diesen Langhaarschneidsystemen (L₁, L₂) herausragend vorgesehen ist und die Schwenkachse (Z) im Umgebungsbereich Schnittpunktes (SP) zweier Geraden (G₃, G₄) verläuft, wobei
    G₃      eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems (L₁) sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaar­schneidsystems (K) gelegte Gerade ist und
    G₄      eine an die äußere Kante eines Langhaarschneidsystems (L₂) sowie an die äußere Kontur eines Kurzhaar­schneidsystems (K) gelegte Gerade ist.
     
    14. Trockenrasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser des Kurzhaar­schneidsystems (K) und des Langhaarschneidsystems (L₁, L₂) gemeinsam über einen im Scherkopf gelagert Kupplungs­block mit dem Antrieb des Rasierapparates kuppelbar sind.
     
    15. Trockenrasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherkopf (2) zwischen zwei am Gehäuse (1) vorgesehenen Tragarmen ( 4, 5) um die Schwenk­achse (Z) schwenkbar gelagert ist.
     
    16. Trockenrasierapparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (Z) die verti­kale Symmetrieachse (VA) rechtwinklig schneidet.
     




    Zeichnung
















    Recherchenbericht