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(11) |
EP 0 297 371 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.06.1992 Patentblatt 1992/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.06.1988 |
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Pulverdosiervorrichtung
Dosing device for powder
Doseur pour poudre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
29.06.1987 DE 3721381
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.01.1989 Patentblatt 1989/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Saalmann, Günther
D-5820 Gevelsberg (DE)
- Fiks, Siegfried
D-4018 Langenfeld (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 065 209 AT-B- 238 402 DE-A- 1 610 185 DE-A- 2 715 369 DE-C- 3 018 098 FR-A- 1 303 147 US-A- 2 973 636 US-A- 4 179 041
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EP-A- 0 217 209 AT-B- 279 096 DE-A- 1 812 661 DE-B- 1 585 592 DE-C- 3 225 892 US-A- 2 816 427 US-A- 3 066 520 US-A- 4 403 715
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung bestehend aus einem Vorlagebehälter
mit zugeordneter Abstreifmechanik und einem Ausspülraum mit Wasserzulauf und Wasserablauf
zur portionierten Zudosierung von insbesondere pulverförmigem Reinigermaterial aus
dem Vorlagebehälter in den Ausspülraum zur Beschickung von gewerblichen Spül- oder
Waschmaschinen, wobei im Boden des Vorlagebehälters mindestens ein Dosierloch ausgebildet
und mindestens je ein mit Abstand unter dem mindestens einen Dosierloch angeordneter
Auffangteller vorgesehen ist.
[0002] Eine solche Pulverdosiervorrichtung wird vorzugsweise in gewerblichen Geschirrspülmaschinen
oder Waschmaschinen verwendet. In solchen Maschinen wird das Spül- oder Waschmittel
in einem Vorlagebehälter permanent in so großer Menge bereitgehalten, daß das Reinigungsmittel
jeweils bei Bedarf dem Frischwasser oder Umwälzwasser automatisch beizugeben ist.
Beispielsweise wird ein in einem als Ausspülwanne ausgebildeten Ausspülraum einer
gewerblichen Geschirrspülmaschine eindosiertes Pulverprodukt für die Vordosierung
über ein Magnetventil mit kalten oder warmen Frischwasser und für eine Nachdosierung
mit warmen Umwälzwasser über ein Gefälle in den zu dosierenden Tank der zu versorgenden
Maschine eingeschwemmt. In diesem Zusammenhang sind Dosiergeräte geschaffen worden,
die es gestatten, pulverförmiges Reinigungsmittel gesteuert in den Ausspülraum einzubringen.
Schwierigkeiten ergeben sich dann, wenn der Pulverreiniger durch Luftfeuchtigkeit
verklumpt, klamm oder pastös geworden ist, so daß die Dosiermechanik nicht in der
vorgesehenen Weise zur Wirkung kommen kann. Bei Pulverreinigern wird häufig eine größere
Menge Reinigungsmittel in einem Vorlagebehälter geschüttet, so daß wegen des bei allmählichem
Verbrauch abnehmenden Produktdrucks die Dosiereinheit im Laufe des Entleerens des
Vorlagebehälters abnimmt.
[0003] Aus der US-A-3 066 520 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung bekannt, bei welcher der
Verbindungsweg vom Vorlagebehälter durch das Dosierloch in den Ausspülraum zu Dosierzwecken
mittels einer kolbenartigen Stange verschlossen ist.
[0004] Weiterhin ist aus der DE-A-2 715 369 eine Vorrichtung zur Pulverdosierung bekannt,
die aus einem Vorlagebehälter und darunter befindlichem Ausspülraum besteht. Hierbei
ist der Boden des Vorlagebehälters durch einen Rechen gebildet, der mit einem rotierbar
gelagerten Rechen kämmt und auf diese Weise Pulverprodukt aus dem Vorlagebehälter
in den Ausspülraum fördert.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, die sowohl die Zudosierung
von einwandfrei rieselfähigem als auch von Pulverreiniger mit Schollen, Klumpen und
dergleichen ermöglicht, wobei auch bei unterschiedlichem Höhenstand des Pulverreinigers
im Vorlagebehälter stets im wesentlichen dieselbe Dosierleistung erreicht und zusätzlich
die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit aus dem Ausspülraum in den Vorlagebehälter
vermindert wird.
[0006] Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der
Erfindung dadurch gelöst, daß im Raum zwischen der Unterseite des Bodens und dem mindestens
einen Auffangteller eine bewegliche, die Tellerfläche im wesentlichen überstreifende
Abstreifmechanik vorgesehen ist und daß die Vorrichtung mehrere Dosierlöcher und Auffangteller
aufweist und der Durchlaßquerschnitt der Dosierlöcher, der vertikale Abstand zwischen
Unterseite des Bodens und den Auffangtellern sowie die Fläche der letzteren im Bereich
unterhalb der Dosierlöcher dem Schüttwinkel des Reinigungspulvers entsprechend so
aneinander angepaßt sind, daß bei Stillstand der Abstreifmechanik der Durchgang zwischen
Vorlagebehälter und Ausspülraum durch vordosiertes Reinigungsmittel gesperrt ist.
[0007] Die Dosierlöcher im Boden des Vorlagebehälters ermöglichen ein Hindurchrieseln von
Reinigungspulver aus dem Vorlagebehälter auf den jeweils unter einem Dosierloch befindlichen
Auffangteller. Hierbei rieselt jeweils so viel Pulverprodukt durch das einzelne Dosierloch,
bis eine kegelstumpfförmige Einheit mit dem Schüttwinkel entsprechender Steigung am
Rande des Dosierlochs anstößt. Weiteres Pulver kann durch ein Loch erst nach unten
strömen, wenn vorhandene portionierte Produktmengen zwischen der Unterseite des Bodens
und den Auffangtellern beiseite geschoben worden sind. Der Durchlaßquerschnitt der
Dosierlöcher, der vertikale Abstand zwischen Unterseite des Bodens und den Auffangtellern
sowie die Fläche der letzteren im Bereich unterhalb der Dosierlöcher sind dem Schüttwinkel
des Reinigungspulvers entsprechend so aufeinander abgestimmt, daß bei stillstehender
Abstreifmechanik der Durchgang zwischen Vorlagebehälter und Ausspülraum durch vordosiertes
Reinigungspulver gesperrt wird. Auf diese Weise wird also eine selbstsperrende Dosiermechanik
geschaffen. Erst wenn die vorhandene portionierte Produktmenge zwischen der Unterseite
des Bodens und den Auffangtellern durch die im Raum zwischen der Unterseite des Bodens
und den Auffangtellern bewegliche, die gesamte Tellerfläche im wesentlichen überstreichende
Abstreifmechanik beiseite geschoben worden ist, kann weiteres Pulver nachströmen.
[0008] Im Prinzip wird erfindungsgemäß also in Form von kegelstumpfförmigen Einheiten vordosiert
und bei Bedarf mit Hilfe einer Abstreifmechanik das vordosierte Produkt der bestimmungsgemäßen
Verwendung zugeführt. Ohne Betätigung der Abstreifmechanik dagegen bilden die vordosierten
Produktmengen selbst einen Verschluß zwischen dem angrenzenden Teil des Maschineninnerem
und dem das weiter Pulverprodukt enthaltenden Vorlagebehälter, wodurch auch das Eindringen
von Feuchtigkeit aus dem Ausspülraum in den Vorlagebehälter verhindert wird. Da die
Pulverfüllung des Vorlagebehälters außer an den Dosierlöchern durch den Boden gestützt
und gehalten wird, wirkt sich der Höhenstand des noch im Vorlagebehälters befindlichen
Pulvers nicht nennenswert auf die Dosierleistung aus. Schließlich können die Dosierlöcher
so groß gemacht werden und/oder es kann ein Rührer zum Verteilen des Reinigungspulvers
am Boden vorgesehen werden, derart, daß auch schollenoder klumpenförmig verbackener
Pulverreiniger problemlos für die Dosiermechanik zugänglich ist.
[0009] Gemäß Ausgestaltung der Erfindung besteht die Abstreifmechanik der Auffangteller,
aus mindestens einem um die vertikale Achse, um welche Dosierlöcher und Auffangteller
im wesentlichen symmetrisch verteilt sein sollen, drehbar gelagerten Dosierfinger.
Bei Verwendung von drei Dosierlöchern und drei Auffangtellern kann es für eine gleichmäßige
Dosierung günstig sein, eine Abstreifmechanik bestehend aus vier zu der Achse symmetrischen
Dosierfingern vorzusehen. Eine einfach herzustellende Form der Auffangteller besteht
aus an der vertikalen Achse befestigten, in Umfangsrichtung auf Abstand gesetzten
Kreissektoren jeweils senkrecht unterhalb des Dosierloches.
[0010] Gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird im Boden des Vorlagebehälters eine,
vorzugsweise in Bezug auf die vertikale Achse symmetrische Mulde vorgesehen, in deren
Bodenfläche sich die Dosierlöcher befinden. Unmittelbar oberhalb der Dosierlöcher,
innerhalb der Mulde und ggf. zusätzlich oder stattdessen unmittelbar an dem die Mulde
umgebenden Boden des Vorlagebehälters können Rührer mit einem oder mehreren Rührfingern
drehbar um die vertikale Achse vorgesehen werden. Mit Hilfe dieser Rührer kann auch
mehr oder weniger stark verbackenes Pulverprodukt problemlos und ständig in die Dosierlöcher
eingebracht werden, wenn die unterhalb des Bodens angeordnete Abstreifmechanik in
Betrieb ist.
[0011] Durch die auf die Auffangteller portionierten Pulvermengen und die dynamische Zwangsabräumung
der Auffangteller mit Hilfe der Abstreifmechanik wird eine zuverlässige Pulverdosierung
gewährleistet. Falls die Gefahr besteht, daß sich an den Abstreifflächen der Abstreifmechanik
feuchtes Pulverprodukt ansetzt, werden diese Dosiermittel regelmäßig, beispielsweise
bei jeder Umdrehung einmal an einer Bügelfeder oder dergleichen abgestreift.
[0012] Die Abstreifmechanik wird so ausgebildet, daß sie auch nach längerer Stillstandzeit
verkrustete und verhärtete Pulverkegel auf den Auffangtellern nach Einschalten mühelos
in den nachgeschalteten Ausspülraum abräumen kann.
[0013] Als Antrieb der Dosier- und Rührmechanik wird in Weiterbildung der Erfindung ein
Elektromotor, insbesondere ein Spaltpolmotor mit Getriebeuntersetzung, vorgesehen,
dessen Antriebswelle in der vertikalen Achse von Dosierlöchern und Auffangtellern
liegen soll. Der Antrieb kann dabei als geschlossener Block unterhalb des Ausspülraums
angeordnet werden, damit der Raum oberhalb der Dosiervorrichtung zum Aufsetzen eines
im Handel erhältlichen Pulvergebindes frei bleibt.
[0014] Der Boden des Vorlagebehälters und die beweglichen Teile von Abstreifmechanik und
Rührer einschließlich der zugehörigen Achse sollen wegen der Aggressivität des eingesetzten
Reinigers und der erforderlichen Stabilität der bewegten Teile vorzugsweise aus Edelstahl,
V 4, bestehen. Die Auffangteller und der Boden des Ausspülraums können dagegen im
wesentlichen aus ebenfalls gegenüber dem aggressiven Reinigungspulver beständigen
Kunststoff, z.B. PE oder PP, bestehen.
[0015] Um eine Beobachtung des Pulvervorrates in dem Vorlagebehälter zu ermöglichen, sieht
die Erfindung weiterhin vor, daß der Vorlagebehälter aus transparentem Kunststoff
besteht.
[0016] Um die Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den Vorlagebehälter noch weiter
zu vermindern, sieht die Erfindung in weiterer Ausgestaltung einen an dem Ausspülraum
über dem Wasserabfluß angeordneten kaminartigen Wrasenabzug vor. Dieser ist insbesondere
bei einer Vorrichtung mit permanent von Umwälzwasser durchflossenem Ausspülraum zweckmäßig.
[0017] Verstärkt und unterstützt wird die Wirkung des Wrasensabzuges durch ein im Übergang
vom Ausspülraum zum Wrasenabzug angeordnetes Luftleitblech mit aerodynamisch ausgebildeter
Umströmungskante und in den Seitenwänden des Ausspülraumes ausgebildete Luftschlitze,
wie dies die Erfindung es ebenfalls vorsieht. Durch das Luftleitblech und die Luftschlitze
wird in Zusammenwirken mit dem Wrasenabzug in dem Ausspülraum eine Luftströmung erzeugt,
die etwa entstehende Feuchtigkeitsnebel in den Wrasenabzug zieht, so daß die Feuchtigkeit
von der Dosiermechanik ferngehalten wird. Luftleitblech ist dabei derart ausgebildet,
daß sich etwa daran niederschlagende Feuchtigkeit im Bereich der Umströmungskante
sammelt und dann von dem Luftstrom in den Wrasenabzug mitgerissen wird. Die Luftschlitze
sind in einer Höhe angeordnet, die deutlich über dem normalen Flüssigkeitsspiegel
in dem Ausspülraum liegt.
[0018] Zur Vermeidung von Spritzwasserbildung und zur Erzielung eines geregelten Strömungsverlaufes
der Flüssigkeit in dem Ausspülraum zeichnet sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
in Weiterbildung dadurch aus, daß im Ausspülraum ein die Antriebswelle für den Rührer
umfassender, querschnittlich im wesentlichen rautenförmigen Leitkern angeordnet ist.
[0019] Besonders schonend, sowie unter Zurückhaltung etwa mitgeführter Speisereste wird
das Umwälzwasser gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch eine als Wasserventillippe
ausgebildete Umwälzwasser-Zuführeinrichtung im Ausspülraum zugeführt.
[0020] Schließlich sieht die Erfindung in weiterer Ausbildung zumindest eine im Bereich
des Wasserablaufes angeordnete Elektrode zur Erfassung der Wasserstandshöhe im Ausspülraum
vor.
[0021] Die Erfindung ist nachstehend anhand der schematischen Zeichnung beispielsweise näher
erläutert. Diese zeigt in
- Figur 1
- einen senkrechten Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine Aufsicht auf die Dosiermechanik längs der Schnittlinie II - II von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf die Dosiermechanik längs der Schnittlinie III - III und in
- Fig. 4
- eine Aufsicht auf den Leitkern längs der Schnittlinie IV - IV.
[0022] Die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte und insgesamt mit 1 bezeichnete Vorrichtung
besteht aus einem Vorlagebehälter 2, einem Ausspülraum 3 und einer dazwischen angeordneten
Dosiermechanik. Der Vorlagebehälter 2 wird so groß bzw. passend ausgebildet, daß er
für die Aufnahme eines Originalgebindes geeignet ist. Er weist einen Deckel 4 auf
und ist damit an seiner Oberseite gegen Feuchtigkeitszutritt verschließbar. Am Boden
des Vorlagebehälters können (nicht gezeichnet) Mittel zum Öffnen beispielsweise Aufstechen,
einer ungeöffnet in den Behälter eingebrachten Originalpackung vorgesehen werden.
[0023] Im Ausführungsbeispiel enthält der vorzugsweise aus V 4 A -Edelstahl bestehende und
in Richtung auf die Mittelachse 6 des Behälters 2 geneigte Boden 5 mittig eine Mulde
7, in deren Boden 8 Dosierlöcher 9 vorgesehen sind. Unterhalb jedes Dosierlochs befindet
sich ebenfalls ortsfest ein sektorförmiger Auffangteller 10. Zweckmäßig werden je
drei Dosierlöcher 9 und Auffangteller 10 auf einem Teilkreis nahezu symmetrisch in
bezug auf die Mittelachse 6 angeordnet.
[0024] Zwischen dem Boden 8 der Mulde 7 und den Auffangtellern 10 wird drehbar um die Mittelachse
6 eine Abstreifmechanik 11 bestehend beispielsweise aus vier Dosierfingern 12 vorgesehen.
Oberhalb des Bodens 8 der Mulde 7 wird im Ausführungsbeispiel ein Rührer 13 bestehend
aus zwei Gruppen 14 und 15 von Rührfingern drehbar um die Mittelachse 6 angeordnet.
Die Rührfinger 14 werden dabei innerhalb der Mulde 7 bewegt, während die Rührfinger
15 auch den die Mulde 7 umgebenden Boden 5 des Vorlagebehälters 2 überstreichen. Durch
den Rührer 13 wird erreicht, daß auch angefeuchtetes oder verklumptes oder in Schollen
vorliegendes Pulverprodukt zuverlässig in die Dosierlöcher 9 einzubringen und zu dosieren
ist.
[0025] Bei Betrieb fällt durch die Dosierlöcher 9 Pulverprodukt auf die Auffangteller 10
und bleibt dort als kegelstumpfförmige Dosiereinheit 16 liegen. Bei Bedarf an Reinigungsmittel
in der nachgeschalteten Maschine wird die Abstreifmechanik 11 eingeschaltet, derart,
daß die Dosierfinger die kegelstumpfförmig auf den Auffangtellern 10 liegenden Dosiereinheiten
18 über die jeweilige radial verlaufende Kante 17 der Auffangteller 10 in einem darunter
fest angeordneten, als Ausspülwanne ausgebildeten Ausspülraum 3 abstreifen. Gleichzeitig
werden mit den rotierenden Rührfingern 14, 15 über die Mulde 7 bei zur Mitte geneigter
Bodenfläche 5 des Vorlagebehälters 2 die Dosierlöcher 9 permanent mit Pulverprodukt
18 versorgt. Um eine übermäßige Pulverbeschichtung der Abstreifflächen der Dosierfinger
12 zu verhindern, werden die Dosierfinger 12 bei jeder Umdrehung einmal von einer
Bügelfeder 19 abgestreift.
[0026] Das in den Ausspülraum 3 dosierte Pulverprodukt wird mit Hilfe einer Wasserverteilerlippe
20, die duch die Leitung 24 mit ca. 60 °C warmem Umwälzwasser versorgt wird, über
ein Gefälle und anschließend durch den Wasserablauf 21, dem eine hier nicht näher
dargestellt Kreiselpumpe oder einen Injektor nachgeschaltet ist, beispielsweise zu
einer Geschirrspülmaschine gefördert. Gewünschtenfalls kann dem Ausspülraum 3 über
eine Düse 25 auch kaltes oder warmes Frischwasser zugeführt werden. Ist die Vorrichtung
1 einer Waschmaschine zugeordnet, wird dem Ausspülraum 3 nur kaltes Frischwasser zugeführt.
[0027] Zum Antrieb des Rührers 13 und der Abstreifmechanik 11 wird, aus Platzgründen zweckmäßig
unterhalb des Ausspülraums 3 ein Elektromotor 22 mit Untersetzungsgetriebe 23 vorgesehen.
Der Antrieb über in der Mittelachse 6 liegende Wellen kann so ausgebildet und steuerbar
sein, daß entweder der Rührer 13 und die Abstreifmechanik 11 gemeinsam rotieren, oder
daß der Rührer 13 permanent und die Abstreifmechanik 11 jeweils wenn Reinigungsmittel
benötigt wird, zu rotieren sind.
[0028] Wenn im Boden 8 der Mulde 7 drei Dosierlöcher 9 vorgesehen werden sollen, kommen
z. B. folgende Maße in Frage:
Durchmesser der Dosierlöcher = 18mm
Radius des Lochkreises = 31mm
Sektorgröße der Auffangteller = 80 °
Abstand Auffangteller/Boden = 10mm
[0029] Die Wasserverteillippe 20 ist so ausgebildet, daß sie das zufließende Umwälzwasser
gleichmäßig über die Bodenfläche des Ausspülraumes 3 verteilt. Etwaige in dem Umwälzwasser
mitgeführte Speisereste können sich aber aus der an einer Achse 26 beweglich gelagerten
Wasserverteillippe 20 lösen und fließen durch den Wasserablauf 21 wieder der Geschirrspülmaschine
zu.
[0030] Zur Ableitung von bei der Einspülung des ca. 60 °C warmen Umwälzwassers entstehenden
wasserdampfförmigen Wrasen ist an der Vorrichtung 1 über dem Wasserablauf 21 ein kaminartiger
Wrasenabzugsschacht 27 angeordnet. In den Seitenwänden des Ausspülraumes 3 befinden
sich Luftschlitze 28, von denen einer in Figur 1 gestrichelt dargestellt ist. Zusammen
mit durch die Luftschlitze 28 zuströmender Frischluft werden die sich in dem Ausspülraum
3 bildenden Wrasen von dem Wrasenabzugsschacht 27 aufgenommen und in die Umgebung
abgeführt. Um Verwirbelungen von Wrasen und Luft durch Kanten und Flächen an der Dosiermechanik
im Bereich des Ausspülraumes zu verhindern, sind diese in Strömungsrichtung aerodynamisch
ausgelegt. Insbesondere ist im Übergangsbereich vom Ausspülraum 3 zum Wrasenabzugsschacht
27 ein Luftleitblech 29 mit einer aerodynamisch ausgebildeten Umströmungskante 30
angeordnet. Duch den Wrasenabzugsschacht 27, die Luftschlitze 28 und das Luftleitblech
29 wird eine Luftströmung erzeugt, die verhindert, daß sich Feuchtigkeit im Bereich
der Dosiermechanik niederschlagen kann.
[0031] Im Bereich der Leitung 24 ist unterhalb des Ausspülraums 3 eine Kohlenstoff-Durchflußelektrode
31 zur Leitfähigkeitsmessung des zulaufenden Umwälzwassers installiert. Bei Unterschreiten
eines festgelegten Leitfähigkeitswertes wird die Abstreifmechanik 11 in Gang gesetzt
und Reinigungspulver in den Ausspülraum dosiert. Es kann aber auch vorgesehen sein,
der Abstreifmechanik 11 ein Zeitrelais zuzuordnen, mit deren Hilfe die Abstreifmechanik
11 automatisch in bestimmten Zeitabständen betätigt wird, da sich die erfindungsgemäße
Vorrichtung außergewöhnlich gut für eine exakte Zeit/Mengenregelung eignet.
[0032] Schließlich sind innerhalb des Ausspülraums 3 im Bereich des Wasserablaufes 21 zwei
Elektroden 32 zur Erfassung der Wasserstandshöhe im Ausspülraum vorgesehen. Die höher
angeordnete Elektrode schaltet bei einem zu hohen Flüssigkeitsspiegel die Wasserzufuhr
ab, und die niedriger angeordnete Elektrode schaltet bei zu geringem Flüssigkeitsspiegel
in dem Ausspülraum 3 den Elektromotor 22 aus.
[0033] Ferner ist in dem Ausspülraum 3 um die Antriebswelle für den Rührer 13 herum ein
querschnittlich im wesentlichen rautenförmiger Leitkern 33 angeordnet, der von dem
zulaufenden Wasser in Richtung des Pfeiles gemäß Figur 4 umströmt wird.
[0034] Schließlich ist dem Deckel 4 noch ein Sicherheitsschalter 34 zugeordnet, der bei
nicht geschlossenem Deckel ein Einschalten der Dosiermechanik bzw. die Zuführung von
Wasser unterbindet.
1. Vorrichtung (1) bestehend aus einem Vorlagebehälter (2) mit zugeordneter Abstreifmechanik
(11) und einem Ausspülraum (3) mit Wasserzulauf und Wasserablauf (21) zur portionierten
Zudosierung von insbesondere pulverförmigem Reinigermaterial (18) aus dem Vorlagebehälter
(2) in den Ausspülraum (3) zur Beschickung von gewerblichen Spül- oder Waschmaschinen,
wobei im Boden (5, 8) des Vorlagebehälters (2) mindestens ein Dosierloch (9) ausgebildet
und mindestens je ein mit Abstand unter dem mindestens einen Dosierloch (9) angeordneter
Auffangteller (10) vorgesehen ist, dadurch gekennezeichnet, daß im Raum zwischen der
Unterseite des Bodens (5, 8) und dem mindestens einen Auffangteller (10) eine bewegliche,
die Tellerfläche im wesentlichen überstreifende Abstreifmechanik (11) vorgesehen ist
und daß die Vorrichtung (1) mehrere Dosierlöcher (9) und Auffangteller (10) aufweist
und der Durchlaßquerschnitt der Dosierlöcher (9), der vertikale Abstand zwischen Unterseite
des Bodens (8) und den Auffangtellern (10) sowie die Fläche der letzteren im Bereich
unterhalb der Dosierlöcher (9) dem Schüttwinkel des Reinigungspulvers entsprechend
so aneinander angepaßt sind, daß bei Stillstand der Abstreifmechanik (11) der Durchgang
zwischen Vorlagebehälter (2) und Ausspülraum (3) durch vordosiertes Reinigungsmittel
gesperrt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosierlöcher (9) und die Auffangteller (10) im wesentlichen symmetrisch in
bezug auf eine vertikale Achse (6) verteilt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifmechanik (11) aus mindestens einem um die vertikale Achse (6) drehbar
gelagerten Dosierfinger (12) besteht.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Boden (8) oberhalb der Dosierlöcher (9) mindestens ein Rührer (13 bis 15)
zum Verteilen des Reinigungspulvers (18) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rührer (13) aus mindestens einem um die vertikale Achse (6) drehbar gelagerten
Rührfinger (14, 15) besteht.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Dosierlöcher (9) im Boden (8) einer in die Bodenfläche (5) des Vorlagebehälters
(2) eingelassenen, in bezug auf die vertikale Achse (6) symmetrischen Mulde (7) befinden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rührer (14) in der Mulde (7) rotierbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Boden (8) der Mulde (7) auf einem Teilkreis drei Dosierlöcher (9) vorgesehen
sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangteller (10) als an der vertikalen Achse (6) befestigte, im Umfangsrichtung
auf Abstand gesetzte Kreissektoren ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstreifmechanik (11) eine Reinigungsvorrichtung, insbesondere eine bei jeder
Umdrehung einmal anhaftendes Pulverprodukt abstreifende Bügelfeder (19) oder dergleichen,
zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der Abstreifmechanik (11) und des Rührers (13) aus einem Elektromotor
(22), insbesondere Spaltpolmotor mit Getriebeuntersetzung (23), besteht, wobei die
Antriebswelle in der vertikalen Achse (6) liegt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb als geschlossener Block unterhalb des vorzugsweise als Ausspülwanne
ausgebildeten Ausspülraums (3) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
gekennzeichnet durch
die Ausbildung des Bodens (5, 8) des Vorlagebehälters (2) und der beweglichen Teile
von Abstreifmechanik (11) und Rührer (13) einschließlich zugehöriger Wellen aus Edelstahl.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auffangteller (10) und der Boden des Ausspülraums (3) im wesentlichen aus
Kunststoff bestehen.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorlagebehälter (2) für die Aufnahme eines Originalgebindes ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorlagebehälter (2) aus transparentem Kunststoff besteht.
17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen an dem Ausspülraum (3) über dem Wasserablauf (21) angeordneten kaminartigen
Wrasenabzugsschacht (27).
18. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
ein im Übergang vom Auspülraum (3) zum Wrasenabzugsschacht (27) angeordnetes Luftleitblech
(29) mit aerodynamisch ausgebildeter Umströmungskante (30).
19. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
in den Seitenwänden des Ausspülraumes (3) ausgebildete Luftschlitze (28).
20. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Ausspülraum (3) ein die Antriebswelle für den Rührer (13) umfassender, querschnittlich
im wesentlichen rautenförmiger Leitkern (33) angeordnet ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine als Wasserverteillippe (20) ausgebildete Umwälzwasser-Zuführeinrichtung im Ausspülraum.
22. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
zumindest eine im Bereich des Wasserablaufes (21) angeordnete Elektrode (32) zur Erfassung
der Wasserstandshöhe im Ausspülraum (3).
1. Device (1) consisting of a provisional storage container (2) with associated wiping-off
mechanism (11) and a flushing chamber (3) with water inlet and water outlet (21) for
the portioned admetering of, in particular powdery cleaning material (18) from the
provisional storage container (2) into the flushing chamber (3) for the charging of
industrial rinsing or washing machines, wherein at least one metering hole (9) is
formed in the base (5, 8) of the provisional storage container (2) and at least one
respective collecting plate (10) is provided, which is arranged at a spacing below
the at least one metering hole (9), characterised thereby, that a movable wiping-off
mechanism (11), which substantially wipes across the plate surface, is provided in
the space between the underside of the base (5, 8) and the at least one collecting
plate (10) and that the device (1) comprises several metering holes (9) and collecting
plates (10) and the passage cross-section of the metering holes (9), the vertical
spacing between the underside of the base (8) and the collecting plates (10) as well
as the area of the latter in the region underneath the metering holes (9) are so matched
one to the other in correspondence with the angle of repose of the cleaning powder
that the passage between the provisional storage container (2) and the flushing chamber
(3) is blocked by preliminarily metered cleaning agent when the wiping-off mechanism
(11) is at standstill.
2. Device according to claim 1, characterised thereby, that the metering holes (9) and
the collecting plates (10) are distributed substantially in symmetry with respect
to a vertical axis (6).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the wiping-off mechanism
(11) consists of at least one metering finger (12), which is borne to be rotatable
about the vertical axis (6).
4. Device according to one or more of the claims 1 to 3, characterised thereby, that
at least one stirrer (13 to 15) for the distribution of the cleaning powder (18) is
provided at the base (8) above the metering holes (9).
5. Device according to claim 4, characterised thereby, that the stirrer (13) consists
of at least one stirring finger (14, 15), which is borne to be rotatable about the
vertical axis (6).
6. Device according to one or more of the claims 2 to 5, characterised thereby, that
the metering holes (9) are situated in the base (8) of a pan (7), which is let into
the base area (5) of the provisional storage container (2) and symmetrical with respect
to the vertical axis (6).
7. Device according to claim 6, characterised thereby, that the stirrer (14) is rotatable
in the pan (7).
8. Device according to claim 6 or 7, characterised thereby, that three metering holes
(9) are provided on a pitch circle in the base (8) of the pan (7).
9. Device according to one or more of the claims 6 to 8, characterised thereby, that
the collecting plates (10) are formed as circular sectors which are set at a spacing
in circumferential direction and fastened at the vertical axis (6).
10. Device according to one or more of the claims 1 to 10, characterised thereby, that
the wiping-off mechanism (11) is associated with a cleaning device, in particular
a clip spring (19) or the like, which during each revolution wipes off once adhering
powder.
11. Device according to one of more of the claims 2 to 10, characterised thereby, that
the drive of the wiping-off mechanism (11) and the stirrer (13) consists of an electrical
motor (22), in particular a shaded pole motor with step-down gearing (23), wherein
the drive shaft lies in the vertical axis (6).
12. Device according to claim 11, characterised thereby, that the drive is arranged as
self-contained block underneath the flushing chamber (3), which is preferably constructed
as flushing trough.
13. Device according to one or more of the claims 1 to 12, characterised by the construction
of the base (5, 8) of the provisional storage container (2) and the movable parts
of the wiping-off mechanism (11) and the stirrer (13) inclusive of associated shafts
of fine steel.
14. Device according to one or more of the claims 1 to 12, characterised thereby, that
the collecting plates (10) and the base of the flushing chamber (3) consist substantially
of synthetic material.
15. Device according to one or more of the claims 1 to 14, characterised thereby, that
the provisional storage container (2) is constructed for the reception of an original
package.
16. Device according to one of the preceding claims, characterised thereby, that the provisional
storage container (2) consists of transparent synthetic material.
17. Device according to one of the preceding claims, characterised by a chimney-like vapour
extraction shaft (27) arranged above the water outlet (21) at the flushing chamber
(3).
18. Device according to one of the preceding claims, characterised by a metal air guide
plate (29) with aerodynamically shaped flow edge (30) and arranged in the transition
from the flushing chamber (3) to the vapour extraction shaft (27).
19. Device according to one of the preceding claims, characterised by air slots (28) formed
in the side walls of the flushing chamber (3).
20. Device according to one of the preceding claims, characterised thereby, that a guide
core (33), which is substantially rhomboid in cross-section and encompasses the drive
shaft for the stirrer (13), is arranged in the flushing chamber (3).
21. Device according to one of the preceding claims, characterised by a circulation water
feed equipment, which is constructed as water-distributing lip, in the flushing chamber
(3).
22. Device according to one of the preceding claims, characterised by at least one electrode
(32), which is arranged in the region of the water outlet (21), for the detection
of the water level in the flushing chamber (3).
1. Dispositif doseur (1) pour l'alimentation de machines professionnelles à laver la
vaisselle ou le linge comprenant un récipient collecteur (2) avec un mécanisme de
dosage (11) correspondant et une chambre de rinçage (3), pourvue d'une admission et
d'une évacuation d'eau (21), et adaptée pour réaliser un dosage supplémentaire préportionné
de produits de nettoyage (18), notamment sous forme de poudre, provenant du récipient
collecteur (2), le fond (5, 8) de ce récipient collecteur (2) comportant au moins
un trou de dosage (9) ainsi que respectivement au moins un disque de récupération
(10) disposé à une certaine distance en-dessous d'au moins un trou de dosage (9),
l'espace entre la face inférieure du fond (5, 8) et au moins un disque de récupération
(10) comportant un mécanisme de dosage (11) couvrant pour sensiblement la surface
du disque, ce dispositif étant caractérisé par le fait qu'il comporte (1) présente
plusieurs trous de dosage (9) et disques de récupération (10) et que la section de
passage de ces trous de dosage (9), la distance verticale entre la face inférieure
du fond (8) et les disques de récupération (10), ainsi que la surface de ces derniers
dans la zone située en-dessous des trous de dosage (9) sont adaptées les unes aux
autres, suivant l'angle de versement de la poudre de nettoyage, de façon que le passage
entre le récipient collecteur (2) et la chambre de rinçage (3) soit bloqué par le
produit de nettoyage prédosé, lorsque le mécanisme de dosage (11) est arrêté.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les trous de dosage
(9) et les disques de récupération (10) sont répartis de façon sensiblement symétrique
par rapport à un axe vertical (6).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait
que le mécanisme de dosage (11) comprend au moins un doigt de dosage (12) logé de
façon mobile autour de l'axe vertical (6).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
qu'au moins un agitateur (13 à 15) adapté pour répartir la poudre de nettoyage (18)
est prévu au niveau du fond (8), au-dessus des trous de dosage (9).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'agitateur (13)
comprend au moins un doigt d'agitation (14, 15) monté de façon mobile autour de l'axe
vertical (6).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé par le fait
que les trous de dosage (9) sont situés au fond (8) d'une cavité (7), symétrique par
rapport à l'axe vertical (6), et pratiquée dans la surface de fond (5) du récipient
collecteur (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le doigt d'agitation
(14) est en rotation dans la cavité (7).
8. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 6 ou 7, caractérisé par le fait
que trois trous de dosage (9) sont prévus suivant un cercle au fond (8) de la cavité
(7).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé par le fait
que les disques de récupération (10) sont constitués par des secteurs circulaires
placés à distance dans le sens de la circonférence et fixés sur l'axe vertical (6).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait
qu'un dispositif de nettoyage, notamment un ressort en forme d'étrier (19) ou similaire
adapté pour enlever le produit en poudre se déposant à chaque rotation, est affecté
au mécanisme de dosage (11).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendication 2 à 10, caractérisé par le fait
que le dispositif d'entraînement du mécanisme de dosage (11) et de l'agitateur (13)
est constitué par un moteur électrique (22), notamment un moteur à bague de déphasage
avec démultiplicateur (23) dont l'arbre d'entraînement est situé dans l'axe vertical
(6).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé par le fait que le dispositif d'entraînement
est disposé, sous forme d'un bloc fermé, en-dessous de la chambre de rinçage (3) réalisée
de préférence sous forme de cuve de rinçage.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait
que le fond (5,8) du récipient collecteur (2), les éléments mobiles du mécanisme de
dosage (11) et de l'agitateur (13) ainsi que les arbres correspondants sont réalisés
en acier spécial.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait
que les disques de récupération (10) et le fond de la chambre de rinçage (3) sont
pour l'essentiel en matière plastique.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé par le fait
que le récipient collecteur (2) est réalisé pour recevoir un emballage d'origine.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé par le fait
que le récipient collecteur (2) est en matière plastique transparente.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé par le fait
qu'un conduit d'évacuation de vapeurs (27), similaire à une cheminée, est disposé
au-dessus de l'évacuation d'eau (21) sur la chambre de rinçage (3).
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 17, caractérisé par le fait
qu'une tôle de chicane (29), pourvue d'une arête directrice (30) de forme aérodynamique,
est disposée dans le passage entre la chambre de rinçage (3) et le conduit d'évacuation
de vapeurs (27).
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé par le fait
que des fentes d'air (28) sont formées sur les parois latérales de la chambre de rinçage
(3).
20. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé par le fait
qu'un noyau de guidage (33), ayant une section sensiblement en forme de losange et
entourant l'arbre d'entraînement de l'agitateur (13), est disposé à l'intérieur de
la chambre de rinçage (3).
21. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisé par le fait
qu'un dispositif d'admission d'eau de circulation, réalisé sous forme d'une lèvre
de répartition d'eau (20), est situé à l'intérieur de la chambre de rinçage.
22. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisé par le fait
qu'au moins une électrode (32) est disposée dans la zone de l'évacuation d'eau (21)
pour détecter le niveau d'eau à l'intérieur de la chambre de rinçage (3).