(57) Bei bekannten hydraulischen Steuervorrichtungen mit mindestens einem einem Verbraucher
(35) vorgeschalteten Wegeventil (2m, 2′), mit einer an die Pumpenleitung angeschlossenen
Druckwaage (7) und mit einem von der Pumpenleitung (4) ausgehenden Steuerleitungskreis,
der an eine Lastdruck-Anzapfung des Wegeventils anschließbar ist und zur Druckanhebung
erste und zweite Drosselstellen (14, 15) enthält, ist die Druckanhebung über den gesamten
Arbeitsbereich des Wegeventils (2, 2′) gleichbleibend, obwohl der Höchstwert der Druckanhebung
erst bei oder kurz vor Erreichen der maximalen Fördermenge notwendig wäre. Dadurch
wird Energie vergeudet. Durch eine für den Eingangsdruck der zweiten Drosselstelle
(15) vorgesehene Druckstufe (D), die mittels des Steuerglieds (17, 17′) des Wegenventiles
(2, 2′) hubabhängig schaltbar ist, ist sichergestellt, daß die maximale Druckdifferenz
zwischen dem Pumpenleitungsdruck P(4) und dem Verbraucherdruck P(3) erst kurz vor dem Bedarf einer hohen Fördermenge eingesteuert wird. Zuvor wird die
Druckdifferenz kleiner gehalten. Es resultiert daraus eine wirkungsvollere Energieausnutzung.
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