[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebseinheit für einen Lamellenvorhang od. dgl. nach
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Lamellenvorhänge, bestehend aus einer Mehrzahl nebeneinander hängender, streifenförmiger,
steifer Lamellen, die in einer Schiene ziehbar und um jeweils eine vertikale Achse
schwenkbar sind, werden in zunehmendem Maße verwendet, insbesondere im gewerblichen
Bereich, also für Büroräume usw. Die Lamellen eines solchen Lamellenvorhangs werden
durch eine in der oberen Tragschiene laufende Zugkette bewegt, und zwar bei modernen,
besonders komfortablen Lamellenvorhängen mittels einer einzigen Zugkette sowohl gezogen
als auch geschwenkt. Häufig ist eine solche Zugkette ein Zugseil mit eingeknoteten
oder anderweit befestigten Mitnehmerperlen. Anstelle einer Zugkette sind aber auch
andere Zugelemente, beispielsweise ein kunstoffummanteltes Drahtseil od. dgl. bekannt.
Ähnliche Verhältnisse wie bei Lamellenvorhängen treten im übrigen auch bei normalen
Vorhängen und anderen zu ziehenden Dekorationen auf, so daß die Lehre sich auch darauf
mit bezieht.
[0003] Bei einem von Hand bedienbaren Lamellenvorhang hängt das Zugelement, insbesondere
die Zugkette an einem Ende des Lamellenvorhangs von der Laufschiene ausreichend weit
herab, so daß eine Bedienungsperson von Hand an der Zugkette ziehen kann. Normalerweise
läuft die Zugkette dabei umlaufend, d. h. endlos. Bei komfortableren Lamellenvorhängen
ist eine elektromotorisch betriebene Antriebseinheit vorgesehen, die unmittelbar an
die Laufschiene angesetzt ist. Eine solche Antriebseinheit ist Ausgangspunkt für
die Lehre der Erfindung.
[0004] Die bekannte elektromotorische Antriebseinheit, von der die Erfindung ausgeht, sitzt,
wie gesagt, unmittelbar an der Laufschiene, nämlich an einem Ende der Laufschiene
des Lamellenvorhangs. Eine zugehörige Schaltsteuereinrichtung, zumeist ein einfacher
Auf/Zu/Stopp-Schalter ist getrennt vom Gehäuse der Antriebseinheit irgendwo an passender
Stelle an der nächstgelegenen Wand od. dgl. angeordnet. Die Schaltsteuereinrichtung
ist regelmäßig über ein zumeist unter Putz verlegtes Kabel mit dem elektrischen Antriebsmotor
im Gehäuse der Antriebseinheit verbunden.
[0005] Das Problem bei der bekannten, zuvor erläuterten Antriebseinheit für einen Lamellenvorhang
besteht darin, daß diese bei bestehenden von Hand zu bedienenden Lamellenvorhängen
nicht besonders einfach nachrüstbar ist. Zur Nachrüstung muß das Zugelement, insbesondere
die Zugkette zunächst gekürzt und wieder geschlossen werden, so daß sie paßgenau um
das Antriebsritzel im an der Laufschiene anzusetzenden Gehäuse der Antriebseinheit
gespannt ist. An der nächstgelegenen Wand muß eine Dose für die Schaltsteuereinrichtung
gesetzt und über Verbindungskabel mit dem Gehäuse der Antriebseinheit verbunden
werden. Selbst wenn man mit größerem technischen Aufwand an eine drahtlose Verbindung
von Schaltsteuereinrichtung und elektrischem Antriebsmotor der Antriebseinheit denkt,
ist gleichwohl die Nachrüstung nicht besonders einfach und jedenfalls kostenaufwendig.
Hinzu kommt, daß bei der zuvor erläuterten, bekannten Antriebseinheit für einen Lamellenvorhang
eine Handbetätigung kaum oder nur schwierig möglich ist. Dabei ist zu berücksichtigen,
daß die Lamellen eines solchen Lamellenvorhangs beim Ziehen von Hand relativ leicht
beschädigt werden. Folglich ist man schon darauf verfallen, am Untersetzungsgetriebe
im an der Laufschiene befestigten Gehäuse der Antriebseinheit eine von außen zugängliche
Steckfassung für eine mechanische Antriebskurbel vorzusehen. Man kann sich unschwer
vorstellen, wie mühselig diese Art der Handbetätigung ist. Die Folge ist, daß bei
Ausfall des elektrischen Antriebsmotors oder der Schaltsteuereinrichtung eine Bedienungsperson
aus Bequemlichkeit häufig doch an den Lamellen zieht und diese dabei beschädigt.
[0006] Ausgehend von dem zuvor erläuterten Stand der Technik liegt der Erfindung nun die
Aufgabe zugrunde, die bekannte Antriebseinheit für einen Lamellen vorhang od. dgl.
so auszugestalten und weiterzubilden, daß sie kostengünstig, einfach und flexibel
nachrüstbar ist und im Notfall eine leichte Handbedienung des Lamellenvorhangs zuläßt.
[0007] Die erfindungsgemäße Antriebseinheit löst die zuvor aufgezeigte Aufgabe mit den Merkmalen
des kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1.
[0008] Dadurch, daß die Öffnung des Gehäuses anstatt in der Vorderwand wie beim Stand der
Technik nun in einer Seitenwand angeordnet ist, läßt sich das Gehäuse ohne weiteres
an einer Gebäudewand anbringen und gleichwohl das Zugelement, insbesondere die Zugkette
von oben her in das Gehäuse einführen. Das ist die Voraussetzung dafür, daß das Gehäuse
von der Laufschiene abgesetzt an einer Gebäudewand angebracht, aber auch am Rahmen
eines zugehörigen Fensters oder auf dem Boden vor dem Fenster stehend angeordnet
werden kann. In jedem Fall kann die Länge des Zugelements des Lamellenvorhangs, die
auf die Handbedienung des Lamellenvorhangs abgestimmt ist, unverändert bleiben, da
das Gehäuse der erfindungsgemäßen Antriebseinheit durch die vorgesehene Konstruktion
genau am frei nach unten hängenden Ende des Zugelements angeordnet werden kann. Da
sich nun das Gehäuse der Antriebseinheit mit dem darin angeordneten elektrischen
Antriebsmotor nicht mehr an der Laufschiene befindet, läßt sich die Schaltsteuereinrichtung
ohne weiteres im bzw. am Gehäuse anordnen, so daß sich eine kompakte Einheit, also
eine wirkliche Antriebseinheit, für einen Lamellenvorhang od. dgl. ergibt.
[0009] Die erfindungsgemäße Antriebseinheit läßt sich mit wenigen Handgriffen bei einem
bestehenden, von Hand bedienten Lamellenvorhang od. dgl. nachrüsten, ist kompakt aufgebaut,
einfach und kostengünstig und läßt überdies äußerst einfach die Handbedienung des
Lamellenvorhangs zu, da ja an Länge und Anordnung des Zugelements, die auf die Handbedienung
abgestimmt sind, nichts geändert werden muß.
[0010] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Antriebseinheit ergeben
sich aus den dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung.
[0011] In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 Anordnungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Antriebseinheit relativ zu einem
von dieser angetriebenen Lamellenvorhang,
Fig. 2 in perspektivischer Ansicht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Antriebseinheit mit abnehmbarer und abgehobener Vorderwand,
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel aus Fig. 2 in Draufsicht mit abgenommener Vorderwand,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Antriebseinheit in einer Ansicht von
oben,
Fig. 5 das Ausführungsbeispiel von Fig. 4 in einer perspektivischen Ansicht mit ausgeschwenktem
Träger,
Fig. 6 in einer Ansicht von oben das Ausführungsbeispiel einer Antriebseinheit aus
Fig. 2 in den beiden möglichen Anordnungen,
Fig. 7 in Fig. 6 entsprechender Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Antriebseinheit,
Fig. 8 in Fig. 6 ähnlichen Darstellungen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Antriebseinheit und
Fig. 9 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Schaltsteuereinrichtung für eine
erfindungsgemäße Antriebseinheit.
[0012] Fig. 1 läßt zunächst im Teil a) erkennen, wie ein üblicher Lamellenvorhang aufgebaut
ist, nämlich mit einer z. B. an der Decke eines Raumes angeordneten Laufschiene 1
und davon senkrecht herabhängenden, streifenförmigen, in sich steifen Lamellen 2.
Angedeutet sind auch übliche, die Lamellen 2 verbindende und eine Schwenkung der
Lamellen 2 um ihre vertikalen Achsen erlaubende Verbindungsketten 3 sowie eine Zugkette
4, die als geschlossene, umlaufende Kette ausgeführt ist und als Zugelement für die
Lamellen 2 des Lamellenvorhangs dient. Anstelle der Zugkette 4 können als Zugelemente
auch kunststoffummantelte Drahtseile, Kunststoffseile usw., also alle üblichen für
diese Art Anwendungsfälle bestimmten und geeigneten Zugelemente Verwendung finden.
Mittels der Zugkette 4 sind jedenfalls die Lamellen 2 insgesamt bewegbar, also in
der Laufschiene 1 ziehbar und um ihre vertikalen Achsen schwenkbar.
[0013] Die Antriebseinheit weist nun zunächst ein Gehäuse 5 auf, das vorzugsweise aus Kunststoff,
insbesondere aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht und einen elektrischen
Antriebsmotor 6 aufnimmt. Es ist selbstverständlich, daß der elektrische Antriebsmotor
6 eine elektrische Anschlußleitung und/oder einen Akkumulator zugeordnet hat, was
aber in der Zeichnung im einzelnen nicht dargestellt ist. Beim Antriebsmotor 6 kann
es sich um passende, insbesondere größenmäßig passende elektrische Antriebsmotoren
handeln, insbesondere wird es sich um einen Gleichstrommotor mit relativ kleiner
Leistung und relativ hoher Drehzahl, insbesondere einer Leistung von 10 bis 15 Watt
und einer Drehzahl von mehreren tausend Umdrehungen handeln. Es hat sich gezeigt,
daß diese Motoren für die vorliegenden Anwendungsfälle besonders geeignet sind, da
sie besonders klein sind und, in Verbindung mit einem hochuntersetzten Untersetzungsgetriebe
gleichwohl die erforderliche Laufgeschwindigkeit der Zugkette 4 ergeben. In diesem
Zusammenhang ist also festzustellen, daß eine solche Antriebseinheit zumeist ein
dem Antriebsmotor 6 nachgeschaltetes Untersetzungsgetriebe 79 aufweist, wie es beispielsweise
in Fig. 3 angedeutet ist. Jedenfalls ist mit dem Antriebsmotor 6, ggft. über das Untersetzungsgetriebe
7 ein Antriebsritzel 8 für die Zugkette 4 gekuppelt bzw. ein andersartiges Antriebselement
für andere Zugelemente, beispielsweise eine Reibrolle mit Gegendruckrolle oder eine
Keilnutscheibe für entsprechend andere Zugelemente.
[0014] Das Gehäuse 5 weist eine Vorderwand 9, eine Rückwand 10 und Vorderwand 9 und Rückwand
10 verbindende Seitenwände 11 und Stirnwände 12 auf. Durch eine Öffnung 13 ist das
im hier dargestellten Ausführungsbeispiel als Zugkette 4 ausgeführte Zugelement in
das Gehäuse 5 eingeführt und am Antriebsritzel 8 eingehängt. Im übrigen ist für den
elektrischen Antriebsmotor 6 eine Schaltsteuereinrichtung 14 vorgesehen.
[0015] Wie Fig. 1 a) zeigt, ist hier die Antriebseinheit insgesamt, nämlich das Gehäuse
5 der Antriebseinheit am Rahmen des durch die Lamellen 2 verschließbaren Fensters
angeordnet, und zwar in einer Höhe, die dem geschlossenen Ende der Zugkette 4 bei
üblicherweise von Hand bedienten Lamellenvorhängen entspricht. Dies ist erfindungsgemäß
dadurch möglich geworden, daß die Öffnung 13 das Gehäuse 5 in einer Seitenwand 11
angeordnet ist und, vorzugsweise, in der gegenüberliegenden Seitenwand 11 eine weitere,
entsprechende Öffnung 15 angeordnet ist und daß die Schaltsteuereinrichtung 14 bzw.
ein Empfangsteil der Schaltsteuereinrichtung 14 im bzw. am Gehäuse 5 angeordnet ist.
Der wesentliche Effekt dieser Lehre ist im allgemeinen Teil der Beschreibung erläutert
worden. Die zweite Öffnung 15 in der der oberen Seitenwand 11 gegenüberliegenden
unteren Seitenwand 11 ist in den später noch zu erläuternden Fig. 6 und 8 jeweils
gut zu erkennen. Sie dient ergänzend dazu, daß der Einsatzbereich der Antriebseinheit
besonders breit ist, daß diese also besonders flexibel eingesetzt werden kann. Durch
diese zweite Öffnung 15 in der gegenüberliegenden Seitenwand 11 ist es nämlich durch
einfache Drehung des Gehäuses 5 in seiner Ebene um 180° möglich, das Gehäuse 5 mit
seiner Rückwand 10 anstatt rechts nunmehr links anzuschlagen. Fig. 1 b) macht die
Anschlagmöglichkeit rechts deutlich, es ist ohne weiteres ein sehbar, daß und wie
durch Drehung des Gehäuses 5 und Einführung der Zugkette 4 an der anderen Seitenwand
11 ein Anschlag auch links möglich ist.
[0016] Fig. 1 c) zeigt eine weitere Anordnungsmöglichkeit der Antriebseinheit, nämlich einfach
auf dem Fußboden vor einem entsprechenden Fenster, also mit der der die Öffnung 13
enthaltenden Seitenwand 11 gegenüberliegenden Seitenwand 11 auf den Fußboden und ansonsten
freistehend.
[0017] Um die Zugkette 4 ohne weiteres am Antriebsritzel 8 einhängen zu können empfiehlt
es sich, daß die Vorderwand 9 von den Seitenwänden 11 und Stirnwänden 12 abnehmbar
ist. Das ist in Fig. 2 besonders gut zu erkennen. Das Einlegen der Zugkette 4 ist
bei der Möglichkeit, die Vorderwand 9 abnehmen zu können dann besonders einfach, wenn
die Öffnungen 13, 15 in den Seitenwänden 11 des Gehäuses 5 als zur Vorderwand 9 hin
offene, etwa U-förmige Schlitze ausgeführt sind. Die Figuren lassen diese einseitig
geöffnete Schlitzform der Öffnungen 13, 15 gut erkennen.
[0018] Insbesondere dann, wenn zwei Öffnungen 13, 15 vorgesehen sind, wenn also das Gehäuse
5 so ausgestaltet ist, daß es universell einsetzbar ist, wird im tatsächlichen Einsatzfall
jeweils eine der Öffnungen 13, 15 unbenutzt bleiben. Aus verschmutzungstechnischen
und optischen Gründen empfiehlt es sich daher, daß die Öffnungen im Gehäuse zunächst
durch Kunststoffdünnfilme verschlossen sind und daß die benötigte Öffnung durch Herausbrechen
des Kunststoffdünnfilms öffenbar ist. Das ist zwar in den Figuren nicht dargestellt,
insoweit aber ohne weiteres verständlich, da es für ähnliche Anwendungsfälle, beispielsweise
bei universell einsetzbaren Anschlußdosen, für sich in ähnlicher Weise bekannt ist.
[0019] Fig. 2 zeigt im übrigen noch, daß im hier dargestellten Ausführungsbeispiel jede
Öffnung 13, 15 zweigeteilt ist, nämlich einen Eintrittsteil und einen Austrittsteil
aufweist. Das macht eine besonders einfache Füh rung der Zugkette 4 in das Gehäuse
5, um das Antriebsritzel 8 herum und wieder aus dem Gehäuse 5 heraus möglich.
[0020] Die Figuren 1 b) und 2 bis 8 betreffen Ausführungsbeispiele der Erfindung für einen
besonders häufigen Anwendungsfall, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse 5 mit der
Rückwand 10 an einer Gebäudewand od. dgl. befestigbar ist und dazu entsprechende
Befestigungselemente oder Befestigungsausnehmungen aufweist. Die unmittelbare Rückwandbefestigung
des Gehäuses 5 an einer Gebäudewand od. dgl. ist befestigungstechnisch besonders zweckmäßig,
stabil und einfach auszuführen.
[0021] Fig. 3 läßt mittig gut eine Lagerachse des Antriebsritzels 8 erkennen. Diese Lagerachse
kann unter Umständen zur Befestigung der Vorderwand 9 am übrigen Gehäuse 5 eine Gewindefassung
17 für eine Befestigungsschraube 18 aufweisen, die mittig an der Vorderwand 9 angebracht
ist und zur Befestigung der Vorderwand 9 dient. Das ist eine stabile und einfache
Konstruktion, die unter Umständen und im hier dargestellten Ausführungsbeispiel verwirklicht
auch noch durch einen umlaufendne Rastabsatz an der Vorderwand 9, der in die rahmenartig
angeordneten Seitenwände 11 und Stirnwände 12 eingreift, ergänzt wird.
[0022] Das in Fig. 5 in perspektivischer Ansicht gezeigte weitere Ausführungsbeispiel einer
Antriebseinheit ist insoweit besonders interessant, als hier nämlich dem Antriebsritzel
8 ein zweites, vorzugsweise identisches Antriebsritzel 8′ zugeordnet ist und die
Antriebsritzel 8, 8′ in geringem Abstand übereinander angeordnet sind, der Abstand
ein Durchführen des Zugelementes 4 in Eingriff mit den Antriebsritzeln 8, 8′ erlaubt
und die Dicke der Antriebsritzel 8, 8′ senkrecht zur Durchzugsrichtung größer ist
als der doppelte Durchmesser des Zugelements 4. Im übrigen ist hier gut erkennbar,
daß um das bzw. die Antriebsritzel 8, 8′ herum Führungselemente 20 zur exakten Führung
des Zugelementes 4 angeordnet sind. Entsprechende Führungselemente 20 sind auch in
Fig. 3 der Zeichnung angedeutet.
[0023] Die in Fig. 5 dargestellte Konstruktion mit zwei etwa in Form einer "8" angeordneten
Antriebsritzeln 8, 8′ erlaubt eine Überkreuzführung der Zugkette 4 mit vielfachem
Eingriff der Zugkette 4 an den Antriebsritzeln 8, 8′. Damit ist eine besonders durchzugskräftige,
sichere Führung der Zugkette 4 zwischen den Antriebsritzeln 8, 8′ gewährleistet. Die
Führungselemente 20 sorgen im übrigen dafür, daß die Zugkette 4 von den Antriebsritzeln
8, 8′ nicht abspringt und sich auch ansonsten nicht in irgendeiner Weise verheddert.
[0024] Wie die Fig. 2 und 3 mit besonderer Deutlichkeit zeigen, ist hier das Gehäuse 5
flach-plattenartig ausgeführt und der Antriebsmotor 6, das ggf. vorhandene Untersetzungsgetriebe
7, weitere Bauelemente 16 wie ein Transformator od. dgl. in einer zur Vorderwand
9 und Rückwand 10 parallelen Ebene liegen. In Fig. 3 ist erkennbar, daß es sich bei
den Bauelementen 16 im hier dargestellten Ausführungsbeispiel um zwei Transformatoren
und einen Schaltungsblock handelt. Fig. 3 zeigt dabei im übrigen ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel insoweit, als hier auch das Antriebsritzel 8 in der Ebene der
anderen Teile liegt. Das Antriebsritzel 8 könnte auch in einer dazu parallelen Ebene
liegen, was aber unter Umständen die Dicke des Gehäuses 5 unnötig vergrößern würde.
[0025] Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt insoweit noch eine besonders
zweckmäßige Alternative zu der zuvor erläuterten Konstruktion als nämlich die Antriebsritzel
8, 8′, der Antriebsmotor 6 und das Untersetzungsgetriebe 7 in einem eigenen Träger
21 angeordnet sind, der aus dem Gehäuse 5 herausschwenkbar ist. Auf diese Weise ist
einerseits eine eindeutige, sichere Zuordnung dieser Teile zum Gehäuse 5 gegeben,
ist es andererseits besonders einfach, das Zugelement in Form einer Zugkette 4 in
die Antriebsritzel 8, 8′ einzulegen. Dies wird in dem vorliegenden Fall besonders
dadurch begünstigt, daß die Antriebsritzel 8, 8′ in einer zur Ebene der Vorderwand
9 und Rückwand 10 etwa senkrechten Ebene liegen. Die Antriebsritzel 8, 8′ befinden
sich damit gewissermaßen an der Stirnwand des Trägers 21.
[0026] Alternativ könnte der Träger 21 aus dem Gehäuse auch vollständig herausziehbar,
gewissermaßen als herausnehmbarer Einsatz ausgeführt sein.
[0027] Die Anordnung des Antriebsritzels 8 in einer Ebene senkrecht zur Ebene der Vorderwand
9 ist im übrigen unabhängig davon möglich, ob ein Träger 21 vorgesehen ist oder nicht.
[0028] Nach einer weiteren Konstruktion ist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel die
Schaltsteuereinrichtung 14 in die Vorderwand 9 oder, und zwar vorzugsweise, in eine
Stirnwand 12 integriert. Eine Integration der Schaltsteuereinrichtung 14 in die Vorderwand
zeigt andeutungsweise Fig. 1 a). Sie ist insbesondere für die Anbringung an der Sichtseite
eines Fensterrahmens zweckmäßig, hat aber für die Abmessungen des Gehäuses 5 gewisse
Nachteile. Folglich ist es besonders empfehlenswert, daß, wie in den Fig. 1 b), 1
c) und 2 bis 8 gezeigt, die Schaltsteuereinrichtung 14 in die eine Stirnwand 12 integriert
ist. Das ist eine Maßnahme, die grundsätzlich unabhängig davon ist, ob das Gehäuse
5 eine Öffnung 13 oder zwei Öffnungen 13, 15 in einander gegenüberliegenden Seitenwänden
11 aufweist.
[0029] Wenn das Gehäuse 5, wie durch Anspruch 1 vorzugsweise angegeben, durch einfaches
Wenden um 180° auf Rechtsanschlag oder Linksanschlag umgerüstet werden kann, so empfiehlt
es sich, daß die die Schaltsteuereinrichtung 14 tragende Wand, insbesondere Stirnwand
12 vom Gehäuse 5 abnehmbar und, vorzugsweise, in zwei um 180° zueinander versetzten
Positionen am Gehäuse 5 ansetzbar ist. Durch Nutzung der richtigen Öffnung 13 bzw.
15 einerseits und passende Anordnung der Stirnwand 12 mit der Schaltsteuereinrichtung
14 am Gehäuse 5 läßt sich ohne weiteres der Rechtsanschlag und der Linksanschlag
in einfachster Weise einrüsten.
[0030] Die Fig. 1 b) und 1 c) zeigen ein normales Gehäuse 5 in Quaderform, bei dem also
die Seitenwände 11 und Stirnwände 12 genau senkrecht zu Vorderwand 9 und Rückwand
10 verlaufen. Fig. 1 b) läßt andeutungsweise erkennen, daß es bei Bedienung und Ablesung
der Schaltsteuereinrichtung 14 an der Stirnwand 12 bei Befestigung des Gehäuses 5
über die Rückwand 10 an einer Gehäusewand Probleme geben könnte. Zur Lösung dieser
Schwierigkeit geht nun eine Ausgestaltung dahin, daß die die Schaltsteuereinrichtung
14 tragende Stirnwand 12 gegenüber der Ebene der Rückwand 10 bzw. Vorderwand 9 nicht
senkrecht, sondern geneigt angeordnet ist, und zwar vorzugsweise mit einem Neigungswinkel
zwischen 80° und 10°, insbesondere von etwa 30° bis 60°. Im in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel hier 45°, ein etwas steilerer Winkel dürfte
für eine optimale Ablesung aber unter Umständen noch zweckmäßiger sein. Im übrigen
gilt, jedoch in den Figuren nicht dargestellt, daß die die Schaltsteuereinrichtragende
Stirnwand auch gegenüber den Seitenwänden in einem nicht rechten, sondern spitzen
bzw. stumpfen Winkel angeordnet sein kann. Das würde dann zu einer verbesserten Ablesbarkeit
von schräg oben führen.
[0031] Fig. 4 läßt im übrigen erkennen, daß es sich aus designerischen Gründen empfehlen
kann, dem Gehäuse 5 einen bogenförmigen Übergangsbereich 22 zu der die Schaltsteuereinrichtung
14 tragenden Stirnwand hin zu geben.
[0032] Im in den Fig. 2, 3 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Winkelstellung
der Stirnwand 12 dadurch erreicht, daß die Stirnwand 12 selbst eben, plattenförmig
ist und daß die Seitenwände 11 an den der die Schaltsteuereinrichtung 14 tragenden
Stirnwand 12 zugewandten Enden in Form von Gehrungsschnitten abgeschrägt sind. Demgegenüber
gilt für das Alternativ- Ausführungsbeispiel, das in Fig. 7 schematisch dargestellt
ist, daß die die Schaltsteuereinrichtung 14 tragende Stirnwand 12 mit Seitenwandabschnitten
19 versehen ist und daß die Seitenwandabschnitte 19 an ihren freien Enden in Form
von Gehrungsschnitten abgeschrägt sind. Hier sind also die Seitenwände 11 an den
Enden mit senkrecht zu Vorderwand 9 und Rückwand 10 verlaufenden Kanten versehen.
[0033] Schließlich zeigt Fig. 8 eine aus beiden zuvor erläuterten Möglichkeiten kombinierte
Alternative, die sich in besonderem Maße noch dadurch auszeichnet, daß hier die freien
Enden der Seitenwandabschnitte 9 mit einem dem Gehrungswinkel der Seitenwände 11 entsprechenden
Gehrungswinkel abgeschrägt sind.
[0034] Fig. 6 a) und Fig. 7 a) zeigen jeweils ein rechts anzuschlagendes Gehäuse 5, während
Fig. 6 b) und Fig. 7 b) jeweils ein links anzuschlagendes Gehäuse 5 zeigen. Die Version
von Fig. 7 macht deutlich, daß hier einerseits in der gewissermaßen wannenartig ausgeführten
Stirnwand 12 mit der Schaltsteuereinrichtung 14 die Einzelteile der Schaltsteuereinrichtung
14 ohne weiteres untergebracht werden können, daß andererseits die Stirnwand 12 durch
eine glatte, flache Stirnwand gemäß Fig. 6 ersetzt werden kann, wobei dann ein Gehäuse
5 ähnlich Fig. 1 b) bzw. 1 c) das Ergebnis ist.
[0035] Fig. 8 macht deutlich, daß die hier gezeigte Alternative die optimale Anzahl von
Variationsmöglichkeiten gibt, nämlich ohne Austausch der Seitenwand 12, lediglich
durch Umorientierung Rechtsanschlag, Linksanschlag, Winkelstellung der Schaltsteuereinrichtung
14 und keine Winkelstellung der Schaltsteuereinrichtung 14 zu realisieren. Lediglich
die Schaltsteuereinrichtung 14 muß in diesem Fall zumindest mit ihren Bedienungselementen
und Anzeigeelementen relativ zur Stirnwand 12 selbst auch noch um 180° wendbar sein.
[0036] Fig. 9 macht deutlich, daß hier die Schaltsteuereinrichtung 14 flach-plattenartig
bzw. blockartig ausgeführt ist. Die Schaltsteuereinrichtung 14 bildet also hier praktisch
die Stirnwand 12 selbst, nämlich deren tragenden Körper, der lediglich eine dünne
Kunststoffabdeckung hat. In Fig. 9 ist dabei besonders schön erkennbar, daß die Schaltsteuereinrichtung
14 eine elektronische Schaltungsplatine mit Zeitgeber sowie ein parallel zur Schaltungsplatine
angeordnetes, auf der Schaltungsplatine ausgebildetes Bedienfeld mit Bedienungstasten
und Anzeige des Zeitgebers aufweist. Hier ergibt sich also eine sehr flache, gleichwohl
elektronisch höchst leistungsfähige Anordnung, die eine Langzeit-Programmierung der
Antriebseinheit, eine Sonnennachführung und eine Vielzahl möglicher Spezialprogramme
durchzuführen erlaubt. Mit einem entsprechend leistungsfähigen Mikroprozessor bestückt
und mit entsprechenden Bedienungstasten versehen, kann eine solche Schaltsteuereinrichtung
14 äußerst kompakt ausgeführt sein. Die Anzeige des Zeitgebers kann auch zur Bedienerführung
dienen und dazu als allgemeines alphanumerisches Display ausgeführt sein, wie es
für sich bei Taschenrechnern usw. bekannt ist.
[0037] Wenn man die Schaltsteuereinrichtung 14 mit Stirnwand 12 gemäß Fig. 9 oder in einer
der in den Fig. 5, 7 und 8 gezeigten geometrischen Gestaltungen als geschlossenes
Bauteil ausführt, so kann es zweckmäßig sein, daß die Schaltsteuereinrichtung, vorzugsweise
durch Abnehmen der entsprechenden Stirnwand vom Gehäuse abnehmbar und als Fernbedienung
verwendbar ist und dazu über eine elektrische Steuerleitung mit dem Antriebsmotor
oder drahtlos mit dem im Gehäuse verbleibenden Empfangsteil verbunden ist. Dann kann
man entweder die fehlende Stirnwand mit Schaltsteuereinrichtung durch eine glatte
Stirnwand ersetzen oder die entsprechende Seite offen lassen und vorsehen, daß das
Gehäuse im Inneren hinter der die Schaltsteuereinrichtung tragenden Stirnwand noch
eine zusätzliche Innenwand aufweist, die das Innere des Gehäuses von außen her unzugänglich
abschirmt. Jedenfalls läßt sich so eine vollwertige Fernbedienung der erfindungsgemäßen
Antriebseinheit reallisieren, wobei es gleichzeitig ohne Probleme möglich ist, einen
sinnvollen, angepaßten Aufbewahrungsort für die als Fernbedienung ausgestaltete Schaltsteuereinrichtung
im Gehäuse zu haben.
1. Antriebseinheit für einen Lamellenvorhang od. dgl., wobei die Lamellen (2) des
Lamellenvorhangs mittels eines Zugelements, insbesondere einer Zugkette (4), bewegbar
sind, mit einem insbesondere aus Kunststoff bestehenden Gehäuse (5), einem im Gehäuse
(5) angeordneten elektrischen Antriebsmotor (6) und einem mit dem Antriebsmotor (6)
ggf. über ein zwischengeschaltetes Untersetzungsgetriebe (7) gekuppelten Antriebsritzel
(8) od. dgl., wobei das Gehäuse (5) eine Vorderwand (9), eine Rückwand (10) und Vorderwand
(9) und Rückwand (10) verbindende Seitenwände (11) und Stirnwände (12) aufweist, das
Zugelement (4) durch eine Öffung (13) in das Gehäuse (5) eintritt und am Antriebsritzel
(8) eingehängt ist und wobei eine Schaltsteuereinrichtung (14) für den elektrischen
Antriebsmotor (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (13) des Gehäuses (5) in einer Seitenwand (11) angeordnet ist und,
vorzugsweise, in der gegenüberliegenden Seitenwand (11) eine weitere, entsprechende
Öffnung (15) angeordnet ist und daß die Schaltsteuereinrichtung (14) bzw. ein Empfangsteil
der Schaltsteuereinrichtung (14) im bzw. am Gehäuse (5) angeordnet ist.
2. Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (9)
von den Seitenwänden (11) und Stirnwänden (12) abnehmber ist und, vorzugsweise, die
Öffnungen (13, 15) in den Seiten (11) des Gehäuses (5) als zur Vorderwand (9) hin
offene, etwa U-förmige Schlitze ausgeführt sind.
3. Antriebseinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (9)
durch einen umlaufenden Rastabsatz und/oder eine mittige Befestigungsschraube (18)
am Gehäuse (5) befestigt ist und daß, vorzugsweise, eine Lagerachse des Antriebsritzels
(8) eine Gewindefassung (17) für die Befestigungsschrauben (18) aufweist.
4. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnungen im Gehäuse zunächst durch Kunststoffdünnfilme verschlossen sind und daß
die benötigte Öffnung durch Herausbrechen des Kunststoffdünnfilms öffenbar ist.
5. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Antriebsritzel (8) ein zweites, vorzugsweise identisches Antriebsritzel (8′) zugeordnet
ist und die Antriebsritzel (8, 8′) in geringem Abstand übereinander angeordnet sind,
daß der Abstand ein Durchführen des Zugelementes (4) in Eingriff mit den Antriebsritzeln
(8, 8′) erlaubt und daß die Dicke der Antriebsritzel (8, 8′) senkrecht zur Durchzugsrichtung
größer ist als der doppelte Durchmesser des Zugelements (4).
6. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß um
das bzw. die Antriebsritzel (8, 8′) herum Führungselemente (20) zur exakten Führung
des Zugelementes (4) angeordnet sind.
7. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (5) flach-plattenartig ausgeführt ist und der Antriebsmotor (6), das ggf.
vorhandene Untersetzungsgetriebe (7), weitere Bauelemente (16) wie ein Transformator
od. dgl. in einer zur Vorderwand (9) und Rückwand (10) parallelen Ebene liegen und
daß, vorzugsweise, das Antriebsritzel (8) ebenfalls in der Ebene oder einer dazu
parallelen Ebene liegt.
8. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Antriebsritzel (8) bzw. die Antriebsritzel (8, 8′) und, vorzugsweise, auch der Antriebsmotor
(6) und das Untersetzungsgetriebe (7) in einem eigenen Träger (21) angeordnet ist
bzw. sind und daß der Träger (21) aus dem Gehäuse (5) herausnehmbar, insbesondere
aus dem Gehäuse (5) ausschwenkbar, ist, daß das Zugelement (4) bei herausgenommenem
Träger (21) in das bzw. die Antriebsritzel (8, 8′) frei einlegbar ist und, vorzugsweise,
daß das Antriebsritzel (8) in einer zur Ebene der Vorderwand (9) und Rückwand (10)
etwa senkrechten Ebene liegt.
9. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltsteuereinrichtung (14) in die Vorderwand (9) oder, vorzugsweise, in eine Stirnwand
(12) integriert ist und, vorzugsweise, daß die die Schaltsteuereinrichtung (14) tragende
Wand, insbesondere die Stirnwand (12), vom Gehäuse (5) abnehmbar und, vorzugsweise,
in zwei um 180° zueinander versetzten Positionen am Gehäuse (5) ansetzbar ist.
10. Antriebseinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltsteuereinrichtung
(14) tragende Stirnwand (12) gegenüber der Ebene der Rückwand (10) bzw. Vorderwand
(9) nicht senkrecht, sondern geneigt angeordnet ist und zwar vorzugsweise in einem
Neigungswinkel zwischen 80° und 10°, insbesondere von etwa 30° bis 60°, und daß, vorzugsweise,
das Gehäuse (5) einen bogenförmigen Übergangsbereich (22) zur Stirnwand (12) hin
aufweist.
11. Antriebseinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände
(11) an den der die Schaltsteuereinrichtung (14) tragenden Stirnwand (12) zugewandten
Enden in Form von Gehrungsschnitten abgeschrägt sind und/oder daß die die Schaltsteuereinrichtung
(14) tragende Stirnwand (12) mit Seitenwandabschnitten (19) versehen ist und daß
die Seitenwandabschnitte (19) an ihren freien Enden in Form von Gehrungsschnitten,
vorzugsweise mit einem den Gehrungsschnitten der Seitenwände (11) entsprechenden
Gehrungswinkel, abgeschrägt sind.
12. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltsteuereinrichtung (14) flach-plattenartig bzw. blockartig ausgeführt ist
und, vorzugsweise, eine elektronische Schaltungsplatine mit Zeitgeber und/oder ein,
vorzugsweise parallel zur Schaltungsplatine angeordnetes, insbesondere auf der Schaltungsplatine
ausgebildetes Bedienfeld mit Bedienungstasten und ggf. Anzeige des Zeitgebers aufweist.
13. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltsteuereinrichtung, vorzugsweise durch Abnehmen der entsprechenden Stirnwand
vom Gehäuse abnehmbar und als Fernbedienung verwendbar ist und dazu über eine elektrische
Steuerleitung mit dem Antriebsmotor oder drahtlos mit dem im Gehäuse verbleibenden
Empfangsteil verbunden ist und, vorzugsweise, daß das Gehäuse im Inneren hinter der
die Schaltsteuereinrichtung tragenden Stirnwand eine zusätzliche Innenwand aufweist.