(19)
(11) EP 0 298 225 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
11.01.1989  Patentblatt  1989/02

(21) Anmeldenummer: 88107757.2

(22) Anmeldetag:  13.05.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4A47F 1/14, A47F 5/10
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE ES FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 30.06.1987 DE 3721559

(71) Anmelder: Instore-Marketing GmbH
D-65779 Kelkheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Lang, Franz Josef
    D-6233 Kelkheim (DE)

(74) Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte H. Weickmann, Dr. K. Fincke F.A. Weickmann, B. Huber Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm Postfach 86 08 20
81635 München
81635 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Etagenturm zur Warenausstellung


    (57) Es wird ein Etagenturm vorgeschlagen, der aus mindestens zwei aufeinander folgenden Etagenböden und mindestens einer diese Etagenböden verbindende Abstandsstütze be­steht, wobei die Abstandsstütze an beiden Enden mit dem jeweiligen Etagenboden gekuppelt ist. Dabei ist die Kupplung so ausgebildet, daß eine Entkupplung in horizontaler Rich­tung, d.h. quer zur Höhenrichtung des Etagenturms möglich ist.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Etagenturm zur Warenausstel­lung mit einer Mehrzahl von Etagenböden und mit mindestens einer vertikalen Abstandsstütze zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Etagenböden, wobei ein Ende der Ab­standsstütze mit dem jeweils zugehörigen Etagenboden dadurch lösbar gekuppelt ist, daß an einem der Teile: Etagenboden - Abstandsstütze ein äußeres Bogen- oder Win­kelelement mit horizontal verlaufender Krümmungslinie und vertikal verlaufender Mantellinie angebracht ist und an dem anderen dieser Teile ein inneres Bogen- oder Winkelele­ment mit horizontal verlaufender Krümmungslinie und verti­kal verlaufender Mantellinie angeordnet ist, wobei das innere Bogen- oder Winkelelement mit seiner Außenfläche an der Innenfläche des äußeren Bogen- oder Winkelelements anliegend durch eine ein- und ausrastbare Formschlußver­bindung in Richtung der Krümmungslinie und in Richtung der Mantellinie festgelegt ist.

    [0002] Ein solcher Etagenturm ist aus der DE-PS 21 53 602 bekannt. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist je ein inneres, rechteckiges Winkelelement an beiden Enden der Abstandsstütze angebracht. Das zugehörige äußere ebenfalls rechteckige Winkelelement befindet sich an dem jeweiligen Etagenboden und ist von einem Teil eines nach oben und unten über­stehenden Randflansches des jeweiligen Etagen­bodens gebildet. Anschlagflächen des äußeren Winkel­elements sind dadurch gebildet, daß die innere Anlage­fläche des äußeren Winkelelements gegenüber der sonstigen inneren Umfangsfläche des Randflansches zurückgesetzt ist. An der von dem äußeren Winkelelement abgelegenen Seite des inneren Winkelelements liegt ein drittes Winkel­element an, welches zusammen mit dem äußeren Winkelelement einen Schacht an dem jeweiligen Etagenboden bildet. In diesen Schacht kann das innere Winkelelement in verti­ kaler Richtung eingeschoben werden. Dabei sind an den in Umfangsrichtung beabstandeten Enden des inneren Winkel­elements Keilnocken angebracht, welche nach vollständigem Einschieben des inneren Winkelelement in den Schacht, in entsprechende Nockenaufnahmen an der Innenseite des äußeren Winkelelements zwangsläufig einrasten. Zum Lösen der Kupplung zwischen dem inneren Winkelelement und dem äußeren Winkelelement ist es notwendig, die Enden des inneren Winkelelements von der Innenfläche des äußeren Winkelele­ments soweit abzuheben, daß die keiligen Eingriffsnocken aus den Ausnehmungen heraustreten. Dann kann die Abstands­stütze mit dem inneren Winkelelement aus dem Schacht in vertikaler Richtung herausgeschoben werden.

    [0003] Die soweit beschriebene bekannte Ausführungsform hat sich im großen und ganzen bewährt. Es wurde aber nun erkannt, daß das Zusammenkuppeln und insbesondere das Entkuppeln bei dieser bekannten Ausführungsform doch relativ mühsam ist. Mühsam wird es insbesondere dann, wenn zwischen zwei aufeinander folgenden Etagenböden zwei oder mehr Abstands­stützen vorhanden sind. Bei einer solchen Ausführungsform, die auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung besonderes Interesse hat, besteht im Falle des oben beschriebenen Standes der Technik die Schwierigkeit, daß beim Auskuppeln einer Abstandsstütze zwischen zwei aufeindander folgenden Etagenböden und noch Vorhandensein einer oder mehrerer weiterer Abstandsstützen zwischen diesen beiden Etagen­böden, die Verbindungen zwischen den noch vorhandenen weiteren Abstandsstützen und den Etagenböden, sofern sie überhaupt eine Verbiegung zulassen, auf Verbiegung beansprucht werden. Ist eine solche Verbiegung nicht mög­lich, so müßten sämtliche Abstandsstützen jedenfalls an einem Ende gleichzeitig von dem jeweils zugehörigen Etagen­boden gelöst werden, was auch einer geschickten Person leicht gelingt, insbesondere wenn beispielsweise vier Ab­standsstützen vorhanden sind.

    [0004] Ein ähnliches Problem besteht bei einer anderen, aus der DE-OS 30 06 377 bekannten Ausführungsform, bei welcher an den Enden von rinnenförmigen Abstandsstützen innere Bogen­elemente ausgebildet sind die mit äußeren, von einem Um­fassungsflansch des Etagenbodens gebildeten Bogenelementen in der gleichen Weise zusammenwirken wie vorstehend für den Fall der DE-PS 21 53 603 beschrieben.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Etagenturm der eingangs bezeichneten Art so auszugestalten, daß die Kupplung und die Entkupplung der Abstandsstützenenden mit den Etagenböden erleichtert wird.

    [0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschla­gen, daß das der Abstandsstütze zugehörige Bogen- oder Win­kelelement auf seiner von dem Bogen- oder Winkelelement des Etagenbodens abgelegenen Seite derart frei liegt, daß es allein durch horizontale Bewegung gegenüber dem Bogen- ­oder Winkelelement des Etagenbodens festlegbar bzw. lös­bar ist. Es hat sich gezeigt, daß man auf Einsteckschächte an dem Etagenboden vollständig verzichten kann und daß trotz­dem eine stabile Kupplung der Abstandsstützenenden mit den Etagenböden erreicht werden kann.

    [0007] Das innere Bogen- oder Winkelelement wird bevorzugt an der Abstandsstütze und das äußere Bogen- oder Winkel­element an dem Etagenboden angebracht, weil dann das äußere Bogen- oder Winkelelement des Etagenbodens von einem vielfach aus Stabilitätsgründen und aus Gründen der Warensicherung notwendigen Umfassungsflansch gebildet werden kann.

    [0008] Es ist grundsätzlich aber auch möglich, daß das äußere Bogen- oder Winkelelement an der Abstandsstütze und das innere Bogen- oder Winkelelement an dem Etagenboden ange­bracht ist.

    [0009] Nach einer ersten Ausführungsform kann das äußere und das innere Bogen- oder Winkelelement jeweils annähernd einen Recht­winkelquerschnitt besitzen. Es ist dies eine Ausführungs­form, die man insbesondere dann wählen wird, wenn man quadratische oder rechteckige Etagenböden jeweils durch zwei oder vier Abstandsstützen miteinander verbinden will.

    [0010] Nach einer anderen Ausführungsform sind das innere Bogen- ­oder Winkelelement und das äußere Bogen- oder Winkelelement jeweils annähernd mit Teilkreisquerschnitt, insbesondere mit Halbkreis­querschnitt, ausgeführt. Eine solche Ausführungsform ist insbesondere dann angebracht, wenn man zwei aufeinander folgende Etagenböden durch jeweils zwei rinnenförmige Abstandsstützen miteinander verbinden will, wie aus der DE-OS 30 06 377 an sich bekannt.

    [0011] Die Abstandsstützen können in ihrem Querschnitt an das je­weilige Bogen- oder Winkelelement angepaßt sein, d.h. im Querschnitt ebenfalls bogen- oder winkelförmig ausgebildet sein. Wenn man auf optimale Sicht und optimale Kupplungs­stabilität gleichzeitig Wert legt so empfiehlt es sich, daß die Abstandsstützen an den Enden in horizontaler Rich­tung weisende Fortsätze aufweisen, welche Teile des je­weiligen Bogen- oder Winkelelements bilden. Auf diese Weise erzielt man eine große stabilitätsfördernde Auflagelänge der Bogen- bzw. Winkelelemente auf dem jeweiligen Etagen­boden einerseits und eine gute Sicht auf die jeweils aus­gestellte Ware durch den verhältnismäßig kleinen Querschnitt, der zwischen den Etagenböden verlaufenden Abschnitte der Abstandsstützen andererseits. Im Falle von rinnenförmigen Abstandsstützen, von denen in der Regel ohnehin nur maxi­mal zwei zur Verbindung von zwei aufeinanderfolgenden Etagen­böden eingesetzt werden, kann man ohne die Sicht auf die ausgestellte Ware übermäßig einzuschränken, die Abstands­stützen auf ihrer gesamten Höhe mit einer Querschnittsform ausführen, die annähernd derjenigen der Bogen- oder Winkel­elemente entspricht.

    [0012] Die an den Etagenböden angebrachten Bogen- oder Winkel­elemente können unter Umständen aus einer Reihe von mit Abständen aufeinanderfolgenden Teilelementen gebildet sein, die eine bogen- oder winkelförmige Einhüllende be­sitzen. Das gleiche gilt auch für die Bogen- oder Winkel­elemente an den Abstandsstützen. Im Hinblick auf höchste Stabilität ist es freilich erwünscht, die Bogen- oder Winkelelemente durchgehend auszubilden.

    [0013] Die Etagenböden und die Abstandsstützen werden vorzugs­weise aus Kunststoff gefertigt, insbesondere gespritzt oder gegossen, wobei transparenter Kunststoff im Hinblick auf gute Sichtverhältnisse besonders erwünscht ist.

    [0014] Für optimale Stabilität ist es wünschenswert, wenn an dem inneren Bogen- oder Winkelelement von dem Scheitel seiner Krümmungslinie wegweisende Gegenanschlagflächen angebracht sind, welche an zum Scheitel der jeweiligen Krümmungslinie hinweisenden Anschlagflächen des äußeren Bogen- oder Winkelelements anliegen. Bei dieser Ausführungsform sind die Abstandsstützen durch maximal voneinander entfernte Kräftepaare gegen Kippen gesichert. Außerdem ist eine be­sonders einfache Herstellung auch im Hinblick auf die Her­stellung durch Spritzgußtechnik - und hier wiederum vor allem im Hinblick auf das Entformungsproblem - gewährlei­stet.

    [0015] Die Verrastung, welche dafür sorgt, daß die Gegenanschlag­flächen und die Anschlagflächen in gegenseitiger Anlage bleiben, kann dabei dadurch auf einfachste Weise sicher­gestellt werden, daß die Schenkel des der Abstandsstütze zugehörigen Bogen- oder Winkelelements um die jeweilige Scheitellinie gegen elastischen Widerstand relativ zueinander schwenkbar sind.

    [0016] Zusätzlich oder ausschließlich kann die Eingriffssicherung der Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen aber auch da­ durch gewährleistet werden, daß die Gegenanschlagflächen und/oder die Anschlagflächen hinterschnitten und ggf. mit einer Einweiseschräge versehen sind.

    [0017] Die Verrastung von Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen kann auch dadurch zusätzlich gesichert werden, daß im Scheitelbereich des der Abstandsstütze zugehörigen Bogen- ­oder Winkelelements ein Schlitz vorgesehen ist. Dank eines solchen Schlitzes wird es möglich, die Schenkel der Bogen- oder Winkelelemente entweder auf Zug oder auf Stauchung elastisch zu belasten und dadurch zum einen für ein sattes Anliegen der Anschlagflächen und Gegenanschlag­flächen im fertig montierten Zustand zu sorgen, anderer­seits aber auch Montage und Demontage zu erleichtern. Gleichzeitig werden durch diese Maßnahme die Anforderungen an die Herstellungsgenauigkeit reduziert, ohne daß das An­liegen von Gegenanschlagflächen und Anschlagflächen im fertig montierten Zustand in Frage gestellt wird. Aus Gründen der Herstellungsvereinfachung und optimaler Stabi­lität ist es vorteilhaft, wenn die Gegenanschlagflächen des der Abstandsstütze zugehörigen inneren Bogen- oder Winkelelements von Endflächen der Schenkel dieses Bogen- ­oder Winkelelements gebildet sind und die zugehörigen An­schlagflächen des äußeren Bogen- oder Winkelelements des Etagenbodens von Anschlagleisten. Bei dieser Ausführungs­form liegen die für die Stabilität der Abstandsstützen auf dem Etagenboden verantwortlichen Kräftepaare in maxi­malem Abstand voneinander und vom Scheitel der Bogen- oder Winkelelemente. Um Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen ggf. auch in kleinerem Abstand vom Scheitel anbringen zu können, ist es möglich, daß die Gegenanschlagflächen und die Anschlagflächen von jeweils einer Paarung eines Nockens und einer Ausnehmung der gegenseitigen Anlageflächen des äußeren und des inneren Bogen- oder Winkelelements gebil­det sind. Dabei hat man auch die Freiheit, daß entweder die Paarung im Endbereich eines Schenkels des Bogen- oder Winkelelements der Abstandsstütze ange­ ordnet ist oder daß die Paarung in Scheitelnähe des Bogen- ­oder Winkelelements der Abstandsstütze angeordnet ist. Die vertikale Verschiebesicherung der Abstandsstützen gegenüber den Etagenböden kann dadurch gewährleistet sein, daß die Bogen- oder Winkelelemente in Richtung der Mantellinie durch ineinandergreifende Nocken und Aus­nehmungen an den gegenseitigen Anlageflächen der Bogen- ­oder Winkelelemente gesichert sind. Dabei können unter Umständen die der vertikalen Sicherung dienenden Nocken und Ausnehmungen in einer Doppelfunktion verwendet werden, indem sie zum einen Anschlag- und Gegenanschlagflächen bilden und zum anderen der vertikalen Verschiebesicherung dienen. Die Ausnehmungen und Nocken sind dabei natürlich so ausgeführt, daß sie das ausschließlich horizontale Ein- ­und Auskuppeln der aneinander anliegenden Bogen- oder Winkelelemente nicht behindern. Die Sicherung der Anschlag­flächen und Gegenanschlagflächen aneinander kann auch durch Flächen an den Nocken und Ausnehmungen gewährleistet sein, die parallel zu der Krümmungslinie liegen und hin­terschnitten sind.

    [0018] Die Verteilung der Anschlagflächen, Gegenanschlagflächen, Nocken und Ausnehmungen wird im Hinblick auf die gefor­derte Stabilität der Verbindung zwischen Etagenboden und Abstandsstätzen gewählt. Optimale Stabilität erhält man dann, wenn Anschlag- und Gegenanschlagflächen im Bereich der Enden der Bogen- oder Winkelelemente der Abstands­stützen vorgesehen sind und wenn zusätzlich ineinander­greifende Nocken und Ausnehmungen sowohl in Scheitelnähe als auch im Bereich der Enden der Bogen- oder Winkelele­mente der Abstandsstützen vorgesehen sind.

    [0019] Grundsätzlich umfaßt die Erfindung auch jede Art von Ver­bindung zwischen Etagenboden und Abstandsstützen, bei denen die inneren und äußren Bogen- oder Winkelelemente aneinander durch druckknopfartige Verbindungen gesichert sind.

    [0020] Um einen Etagenturm bereitzustellen, der optimale Sicht und optimalen Zugriff zu der jeweils aufgelagerten Ware gewährleistet, wird vorgeschlagen, daß bei rechteckiger oder quadratischer Ausführung der Etagenböden lediglich in zwei einander benachbarten Ecken Abstandsstützen vor­gesehen sind. Ein solcher Etagenboden wird bevorzugt - ­aber nicht notwendigerweise - so ausgebildet, wie in An­spruch 1 und den folgenden Ansprüchen 2 bis 21 vorge­schlagen.

    [0021] Bei Anordnung von Abstandsstützen in nur zwei einander be­nachbarten Ecken der Etagenböden kann eine hohe Stabilität des Etagenturms insbesondere dann erzielt werden, wenn die Abstandsstützen und die zugehörigen Bogen- oder Winkel­elemente mit unterschiedlicher Schenkellänge ausgeführt sind, wobei gleichlange Schenkel der beiden Abstands­stützen jeweils in Flucht bzw. parallel zueinander liegen, und hierbei insbesondere wieder dann, wenn die langen Schenkel der Abstandsstützen längs der kurzen Rechecks­seite der Etagenböden liegen und die kurzen Schenkel der Abstandsstützen längs einer langen Rechteckseite der Etagen­böden liegen. Auf diese Weise wird nämlich eine gegen­seitige Verbindung auch in der Nähe der von Abstandsstützen freien Ecken der Etagenböden gewonnen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die langen Schenkel der Abstandsstützen sich über mindestens 50 % der Länge der kurzen Rechteckseite der Etagenböden erstrecken.

    [0022] Aus Gründen der Materialersparnis und der Ästhetik empfiehlt es sich, im Falle der auf zwei benachbarten Ecken beschränk­ten Abstandsstützen, die dann notwendigerweise verhältnis­mäßig massig werden, diese Abstandsstützen mit Durch­brechungen auszuführen, die nach den Prinzipien des Fili­granbaus kaum zu einer Stabilitätsminderung führen. Dabei bietet sich insbesondere der Bereich der langen Schenkel der Abstandsstützen für die Anordnung von Durchbrechungen an. Diese Durchbrechungen können in Höhenrichtung der Ab­ standsstützen länglich sein und können sich im wesent­lichen über die ganze Höhe der Abstandsstützen zwischen den oberen und unteren zugehörigen Bogen- oder Winkel­elementen erstrecken. Der durch die Durchbrechungen ein­tretende Verlust an Knicksteifigkeit kann mehr als aus­geglichen werden dadurch, daß die Abstandsstützen Verstei­fungsrippen aufweisen, und zwar insbesondere längs ihrer Kanten und/oder längs der Kanten der Durchbrechungen.

    [0023] Eine optimale Verteilung der Anschlagflächen und Gegenan­schlagflächen sowohl der Ausnehmungen und Nocken erhält man bei einer Anordnung mit jeweils nur zwei Abstands­stützen in benachbarten Ecken rechteckiger Etagenböden dadurch, daß die inneren Bogen- oder Winkelelemente der Abstandsstützen jeweils an den Enden der beiden unter­schiedlich langen Schenkel eine Gegenanschlagfläche zum Eingriff mit einer Anschlagleiste an dem zugehörigen äußeren Bogen- oder Winkelelement des Etagenbodens auf­weisen und daß Paarungen von ineinandergreifenden Nocken und Ausnehmungen zum einen im Bereich des freien Endes des langen Schenkels des Bogen- oder Winkelelements der Abstandsstütze und zum anderen im scheitelnahen Bereich des kurzen Schenkels des Bogen- oder Winkelelements der Abstandsstütze vorgesehen sind.

    [0024] Die Beschränkung der Abstandsstützen auf zwei benachbarte Ecken der Etagenböden erlaubt es, daß die Etagenböden längs dreier aneinander angrenzender Rechtecksseiten einen nach oben und unten überstehenden Randflansch besitzen und im Bereich einer vierten, den Abstandsstützen fernen Rech­ecksseite einen im wesentlichen nur nach unten überstehen­den Randflansch besitzen. Auf diese Weise wird das Auf­bringen und Abnehmen von Waren ohne wesentlichen Stabili­tätsverlust erleichtert und gleichzeitig die Sicht auf die Ware verbessert. Selbstverständlich können die Etagen­böden an der Bodenunterseite im Hinblick auf zusätzliche Stabilität verrippt sein. Um eine Verletzungsgefahr an den Enden des Randflansches zu vermeiden, empfiehlt es sich, daß der nach oben überstehende Teil des Randflansches im Bereich der vierten Rechtecksseite mit abgerundeten Ecken in den Etagenboden ausläuft.

    [0025] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen.
    Es stellen dar:

    Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines im Querschnitt rechteckigen Etagenturms;

    Fig. 2 die Kupplungsbereiche an einem Ende einer Abstands­stütze und auf einer Seite eines Etagenbodens in Explosionsdarstellung;

    Fig. 3 den Eingriff eines inneren Winkelelements einer Abstandsstütze in ein äußeres Winkelelement eines Etagenbodens im horizontalen Schnitt;

    Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Etagenturms mit jeweils zwei rinnenförmigen Abstandsstützen zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Etagen­böden;

    Fig. 5 den Eingriff eines inneren Bogenelements am Ende einer Abstandsstütze in ein äußeres Bogenelement am Randflansch eines Etagenbodens;

    Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Etagenboden im Bereich eines äußeren Bogenelements;

    Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6;

    Fig. 8 eine Teilansicht einer Abstandsstütze zu der Aus­führungsform nach den Fig. 4 und Folgende mit Blick­richtung senkrecht auf den Scheitelbereich;

    Fig. 9 eine Ansicht auf die Abstandsstütze der Fig. 8;

    Fig. 10 eine Draufsicht auf die Abstandsstütze gemäß Fig. 8 und 9 in Pfeilrichtung X der Fig. 8;

    Fig. 11 eine Explosionsdarstellung einer Ausführungs­form, bei der Winkelelemente der Abstandsstützeen außen an einem Randflansch des Etagenbodens an­liegen;

    Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII-XII der Fig. 11;

    Fig. 13 eine Vergrößerung bei XIII der Fig. 12;

    Fig. 14 einen Etagenturm mit jeweils nur zwei Abstands­stützen in zwei benachbarten Ecken der Etagen­böden;

    Fig. 15 eine Explosionsdarstellung zu einer Ecke bei XV der Fig. 14 und

    Fig. 16 einen Schnitt nach Linie XVI-XVI der Fig. 15.



    [0026] In Fig. 1 erkennt man einen Etagenturm, der aus einer Mehr­zahl von Etagenböden 10 und jeweils vier Abstandsstützen 12 zwischen aufeinander folgenden Etagenböden 10 zusammen­gesetzt ist.

    [0027] In Fig. 2 erkennt man das untere Ende einer Abstandsstütze 12 in Einkupplungsbereitschaftsstellung gegenüber einem Etagenboden 10. An dem unteren Ende der Abstandsstütze 12 ist ein inneres Winkelelement 14 angebracht, das einem äußeren Winkelelement 16 an dem Etagenboden 10 gegenüber­steht. Das innere Winkelelement 14 ist von dem Schaft 12a der Abstandsstütze 12 und von horizontalen Fortsätzen 12b und 12c gebildet. Das äußere Winkelelement 16 ist Teil eines Umfassungsflansches 18, welcher längs des Randes des Etagenbodens 10 verläuft und nach oben und unten übersteht.

    [0028] An der Innenfläche 16a des äußeren Winkelelements 16 sind Eingriffsnocken 20 angebracht, welche zum Eingriff in Eingriffsausnehmungen 22 an der Außenfläche 14b des Winkelelements 14 bestimmt sind. An dem äußeren Winkel­element 16 sind Anschlagleisten 24 angebracht, welche Anschlagflächen 24a bilden. Das innere Winkelelement 14 weist Endflächen oder Gegenanschlagflächen 26 auf, welche zur Anlage an den Anschlagflächen 24a bestimmt sind.

    [0029] In Fig. 3 ist das innere Winkelelement 14 in das äußere Winkelelement 16 eingesetzt, so daß die äußere Fläche 14b des inneren Winkelelements 14 an der inneren Fläche 16a des äußeren Winkelelements 16 anliegt und die Eingriffs­nocken 20 des äußeren Winkelelements 16 in die Eingriffs­ausnehmungen 22 des inneren Winkelelements 14 eingreifen. Durch den Eingriff der Eingriffsnocken 20 in die Eingriffs­ausnehmungen 22 ist die Abstandsstütze 12 in Höhenrichtung gegenüber dem Etagenboden 10 gesichert. Ein Auskuppeln des inneren Winkelelements 14 an dem äußeren Winkelelement 16 ist gemäß Fig. 3 nur möglich, indem man den einen oder den anderen der Fortsätze 12b, 12c in Pfeilrichtung B, gemäß Fig. 3, elastisch nach innen biegt, so daß die Endfläche 26 aus der Gegenüberstellung zu der Anschlagfläche 24a heraus­tritt und dann anschließend das innere Winkelelement 14 aus dem äußeren Winkelelement 16 in Pfeilrichtung D heraus­gedreht und vollständig entkuppelt werden kann. Das Ein­bauen des inneren Winkelelements 14 in das äußere Winkel­element 16 geschieht etwa in der Weise, daß man das innere Winkelelement 14 mit der rechts unten gelegenen Endfläche 26 gegen die Anschlagfläche 24a anlegt und den Fortsatz 12b sodann über die Anschlagleiste 24 unter Druck auf die An­schlagleiste 24 hinwegschiebt, bis die Endfläche 26 hinter der Anschlagfläche 24a einrastet.

    [0030] Zur noch besseren Stabilität können auch im Scheitel­bereich S Eingriffsformationen ähnlich den Eingriffs­nocken 20 und den Eingriffsausnehmungen 22 zwischen dem äußeren Winkelelement 16 und dem inneren Winkelelement 14 vorgesehen sein. Wenn das Winkelelement 14 allerdings genau in das Winkelelement 16 eingepaßt ist, so daß beide End­flächen 26 gleichzeitig exakt an den Anschlagflächen 24a anliegen und ebenfalls gleichzeitig die Flächen 14b und 16a aneinander anliegen, so genügen zur Stabilität die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Elemente der Kupplung.

    [0031] Es ist noch zu vermerken, daß die Eingriffsnocken 20 und 20a in Fig. 2 deshalb in Richtung der Bogenlinie C gegen­einander versetzt sind, um die gußtechnische Herstellung zu vereinfachen. Dem gleichen Zwecke dient auch der Schlitz 21 im Etagenboden 10.

    [0032] Die bei der Entnahme notwendige Verbiegung des Schenkels 12b in Pfeilrichtung B der Fig. 3 kann insbesondere da­durch bewirkt werden, daß der rechte Winkel des Schaft­querschnitts 12a in Richtung auf einen spitzen Winkel angenähert wird, wie durch die Biegepfeile P in Fig. 2 angedeutet. Es ist also zum Lösen der Verbindung nicht einmal notwendig, mit einer Klinge zwischen das innere Winkelelement 14 und das äußere Winkelelement 16 einzu­greifen. Zu dieser Maßnahme wird man nur bei besonders kräftiger Ausbildung der Schäfte 12a der Abstandstützen 12 greifen.

    [0033] Bei dem Etagenturm gemäß Fig. 4 sind jeweils zwei aufein­ander folgende Etagenböden 110 durch jeweils zwei Abstands­stützen 112 miteinander verbunden. Die Abstandstützen 112 haben den Querschnitt von Halbkreisrinnen und sind in ap­sisförmigen Ausbuchtungen in der Mitte von jeweils zwei gegenüber liegenden Seiten der Etagenböden 110 aufge­ nommen. Die Verbindung einer Abstandsstütze 112 mit einem Etagenboden 110 ist in Fig. 5 dargestellt. Das eine Ende der Abstandsstütze 112 bildet hier ein inneres Bogenelement 114, während der Randflansch 118 im Bereich der apsisför­migen Erweiterung ein äußeres Bogenelement 116 bildet. An der Innenfläche 116a des äußeren Bogenelements 116 sind Eingriffsnocken 120 angeformt zum höhensichernden Ein­griff in Eingriffsausnehmungen 122 an der Außenfläche 114b des inneren Bogenelements 114. Das äußere Bogenelement 116 weist an seinen Enden Anschlagleisten 124 mit Anschlag­flächen 124a auf, denen Endflächen 126 des inneren Bogen­elements 114 gegenüber stehen.

    [0034] Zum Entkuppeln des inneren Bogenelements 114 von dem äußeren Bogenelement 116 wird das innere Bogenelement in Richtung der Pfeile S-S zusammengedrückt, so daß mindestens eine der Endflächen 126 an der Anschlagfläche 124a vorbeigehen kann, worauf dann das innere Bogenelement 114 durch eine Drehbewegung vollständig von dem äußeren Bogenelement 116 entkuppelt werden kann.

    [0035] In den Fig. 6 und 7 erkennt man wieder die Umfangsversetzung der Eingriffsnocken 122 und 122a und die Schlitze 121, die im Hinblick auf die gußtechnische Herstellung mit möglichst einfachen Formen gewählt sind.

    [0036] In Fig. 8 bis 10 ist die Abstandsstütze 112 dargestellt und zwar mit den Eingriffsausnehmungen 122 und den End­flächen 126. Die Endflächen 126 sind gegenüber den Längs­kanten 127 geringfügig zurückgesetzt.

    [0037] Für die Stabilität ist bei beiden Ausführungsformen natür­lich die Höhe der Bogen- bzw. Winkelelemente in Mantellinien­richtung H verantwortlich und außerdem die Ausdehnung der Winkel- bzw. Bogenelemente in Krümmungsrichtung C. Je exakter die Bogen- bzw. Winkelelemente gearbeitet sind, desto kleiner können die Ausdehnungen in Mantellinien­richtung H und in Krümmungsrichtung C sein.

    [0038] Gemäß Fig. 11 weist ein Etagenboden 210 einen Randflansch 218 auf, der ein inneres Winkelelement 216 bildet. Ein äußeres Winkelelement 214 ist an einer Abstandsstütze 212 ausgebildet. Die Abstandsstütze 212 steht auf einer Standleiste 230 auf, die in der Ebene des Etagenbodens 210 an der Außenseite des Randflansches 218 ausgebildet ist. Das Winkelelement 214 ist im Scheitelbereich S mit einem Schlitz 232 versehen. An dem äußeren Winkelelement 214 sind Nocken 236 angebracht, und zwar zwei Nocken 236 im Bereich der Enden des äußeren Winkelelements 214 und ein weiterer Nocken 236 in Scheitelnähe. In dem inneren Winkelelement 216 sind entsprechende Ausnehmungen 238 vor­gesehen, in welche die Nocken 236 einrasten. Dabei hin­tergreifen die Anschlagflächen 236a die Gegenanschlag­flächen 238a, welche beide hinterschnitten sind. An den Nocken 236 sind außerdem Einweiseschrägen 236b angebracht, welche das druckknopfartige Eindrücken der Nocken 236 in die Ausnehmungen 238 erleichtern. Beim Eindrücken der Nocken 236 in die Ausnehmungen 238 wird der Schlitz 232 vorübergehend elastisch gespreizt, bis die hinterschnit­tenen Anschlagflächen 236a an den ggf. auch hinterschnit­tenen Gegenanschlagflächen 238a zur satten Anlage ge­langen. Durch die Nocken 236 und die Ausnehmungen 238 ist das Winkelelement 214 gegen vertikales Abheben von der Standleiste 230 gesichert. Das Zusammenwirken der drei Nocken 236 und der drei Ausnehmungen 238 sorgt ferner für eine Kippsicherung der Abstandsstützen 212 gegenüber dem Etagenboden 210. Die Eigenelastizität des Winkelele­ments 214 um die Scheitellinie S sorgt zusätzlich dafür, daß sich die Nocken 236 nicht aus den Ausnehmungen 238 lösen können. Zur Lösung ist es vielmehr notwendig, daß das Bogenelement 214 aufgebogen wird in Richtung der Pfeile P-P und daß gleichzeitig die hinterschnittenen Anschlagflächen 236a aus den hinterschnittenen Anschlag­flächen 238a herausgezwängt werden, wobei der Schlitz 232 hierbei wieder auffedern kann.

    [0039] In Fig. 13 erkennt man in vergrößertem Maßstab eine Aus­nehmung 238, einen Nocken 236, die hinterschnittene An­schlagfläche 236a, die hinterschnittene Gegenanschlag­fläche 238a und die Einweiseschrägen 236b und 238b.

    [0040] In Fig. 14 besteht ein Etagenturm aus rechteckigen Etagen­böden 310 und jeweils zwei Abstandsstützen 312 in zwei einander benachbarten Ecken der Etagenböden 310. Die Ab­standsstützen 312 haben jeweils zwei Schenkel unterschied­licher Schenkellänge, nämlich die Schenkel 312a und die Schenkel 312b. An den Enden der Abstandsstützen 312 sind innere Winkelelemente 314 angebracht, die an der Innen­seite von äußeren Winkelelementen 316 des Randflansches 318 angebracht sind. Die im Bereich der kurzen Rechtecks­seiten liegenden Schenkel 312b sind länger als die im Bereich der langen Rechtecksseite liegenden Schenkel 312a. Auf diese Weise reichen die Abstandsstützen 312a in hori­zontaler Richtung relativ nahe an die keine Abstands­stützen aufweisenden, in Fig. 14 vorderen Ecken 340 der Etagenböden 310 heran. Der Randflansch 318 erstreckt sich an der vorderen Rechtecksseite 342 nur nach unten, an den übrigen Rechtecksseiten der Etagenböden 310 nach unten und nach oben. Der Randflansch 318 läuft im Bereich der vor­deren Rechtecksseite 342 über abgeschrägte Ecken 344 und 346 in den Etagenboden 310 aus. In den Schenkeln 312b sind die Abstandsstützen mit vertikal länglichen Öff­nungen 348 ausgeführt. Durch Rippen 350 sind die Abstands­stützen 312 versteift. An den Enden der Abstandsstützen sind - wie aus Fig. 15 zu ersehen - innere Winkelelemente 314 angebracht, welche abgerundete Endflächen oder Gegen­anschlagflächen 326 zum hinterschneidenden Eingriff mit Anschlagflächen 324a von Anschlagleisten 324 aufweisen.

    [0041] An dem äußeren Winkelelement 316 sind Nocken 320 ange­bracht, welche in Ausnehmungen 322 des inneren Winkel­elements 314 eingreifen und damit die Höhen- und Kipp­sicherung übernehmen. Zu beachten ist dabei, daß ein Nocken- und Ausnehmungspaar 320, 322 nahe dem freien Ende des langen Schenkels angebracht ist und ein weiteres Nocken- und Ausnehmungspaar 320, 322 in Scheitelnähe S. Das innere Winkelelement 314 weist in Scheitelnähe wieder einen Schlitz 332 auf. Um die Ausnehmung, die in den Schlitz 332 ausmündet, zu verstärken, ist sie mit einem Deckel 323 versehen.

    [0042] Die Montage und Demontage erfolgt in der unter Bezugnahme auf die Figuren 2 und 3 beschriebenen Weise, wobei eine zusätzliche Sicherung des Eingriffs zwischen den Gegen­anschlagflächen 326 und den Anschlagflächen 324a durch deren hinterschnittene Form und durch die von dem Schlitz 332 ausgehende Elastizität gewährleistet ist, die dafür sorgt, daß die Gegenanschlagflächen 326 - wenn sie einmal hinter die Anschlagflächen 324a eingerastet sind - unter Vorspannung in Anlage an den Anschlagflächen 324a bleiben.

    [0043] Der Begriff "Krümmungslinie" wurde in Fig. 2 auch für die dort erkennbare Knicklinie verwendet. Krümmungslinie soll also sowohl Krümmungslinie im eigentlichen Sinn (Fig. 5, Pos. 116) als auch Knicklinie (Fig. 2, Pos. 16) bein­halten.


    Ansprüche

    1. Etagenturm zur Warenausstellung mit einer Mehrzahl von Etagenböden (10) und mit mindestens einer vertikalen Ab­standsstütze (12) zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgen­den Etagenböden (10), wobei ein Ende der Abstandsstütze (12) mit dem jeweils zugehörigen Etagenboden (10) dadurch lösbar gekuppelt ist, daß an einem (10) der Teile: Etagenboden (10) - ­Abstandsstütze (12) ein äußeres Bogen- oder Winkelelement (16) mit horizontal verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie (H) angebracht ist und an dem anderen (12) dieser Teile (10, 12) ein inneres Bogen- ­oder Winkelelement (14) mit horizontal verlaufender Krüm­mungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie (H) angeordnet ist, wobei das innere Bogen- oder Winkelelement (14) mit seiner Außenfläche (14b) an der Innenfläche (16a) des äußeren Bogen- oder Winkelelements (16) an­liegend durch eine ein- und ausrastbare Formschlußver­bindung (26, 24a, 22, 20) in Richtung der Krümmungslinie (C) und in Richtung der Mantellinie (H) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das der Abstandsstütze (12) zugehörige Bogen- oder Winkelelement (14) auf seiner von dem Bogen- oder Winkelelement (16) des Etagenbodens (10) abgelegenen Seite derart frei liegt, daß es allein durch horizontale Bewegung (B) gegenüber dem Bogen- oder Winkelelement (16) des Etagenbodens (10) festlegbar bzw. lösbar ist.
     
    2. Etagenturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Bogen- oder Winkelelement (14) an der Abstands­stütze (12) und das äußere Bogen- oder Winkelelement (16) an dem Etagenboden (10) angebracht ist.
     
    3. Etagenturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Bogen- oder Winkelelement (214) an der Ab­standsstütze (212) und das innere Bogen- oder Winkelele­ment (216) an dem Etagenboden (210) angebracht ist.
     
    4. Etagenboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­kennzeichnet, daß das Bogen- oder Winkelelement (16) des Etagenbodens (10) von einem Teil eines Umfas­sungsflansches (18) des Etagenbodens (10) gebildet ist.
     
    5. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­kennzeichnet, daß das äußere (16) und das innere Bogen- ­oder Winkelelement (14) jeweils annähernd einen Recht­winkelquerschnitt besitzen.
     
    6. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­kennzeichnet, daß das äußere (116) und das innere Bogen- ­oder Winkelelement (114) jeweils annähernd einen Teil­kreisquerschnitt, insbesondere einen Halbkreisquerschnitt, besitzen.
     
    7. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Abstandsstütze (12) im Bereich ihres Schafts (12a) bogen- oder winkelförmigen Quer­schnitt in Anpassung an das jeweilige Bogen- oder Winkel­elements (14) besitzt.
     
    8. Etagenturm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstütze (12) an den Enden in horizontaler Richtung weisende Fortsätze (12b, 12c) besitzt, welche Teile des jeweiligen Bogen- oder Winkelelements (14) bilden.
     
    9. Etagenturm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (112) auf ihrer gesamten Höhe einen der Querschnittsform der Bogen- oder Winkelelemente (114) annähernd entsprechenden Querschnitt besitzen.
     
    10. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge­kennzeichnet, daß das an dem Etagenboden (10) angebrachte Bogen- oder Winkelelement (14) aus einer Reihe von mit Abständen aufeinanderfolgenden Teilelementen mit bogen- ­oder winkelförmiger Einhüllender besteht.
     
    11. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­kennzeichnet, daß der Etagenboden (10) und/oder die Ab­standsstütze (12) aus Kunststoff, insbesondere transpa­rentem Kunststoff, jeweils einstückig geformt sind.
     
    12. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­kennzeichnet, daß an dem inneren Bogen- oder Winkelele­ment (14) von dem Scheitel (S) seiner Krümmungslinie (C) wegweisende Gegenanschlagflächen (26) angebracht sind, welche an zum Scheitel (S) der jeweiligen Krümmungslinie (C) hinweisenden Anschlagflächen (24a) des äußeren Bogen- ­oder Winkelelements (16) anliegen.
     
    13. Etagenturm nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (12b, 12c) des der Abstandsstütze (12) zu­gehörigen Bogen- oder Winkelelements (14) um die jewei­lige Scheitellinie (S) gegen elastischen Widerstand re­lativ zueinander schwenkbar sind.
     
    14. Etagenturm nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlagflächen (326) und/­oder die Anschlagflächen (324a) hinterschnitten und ggf. mit einer Einweiseschräge versehen sind.
     
    15. Etagenturm nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Scheitelbereich (S) des der Ab­standsstütze (312) zugehörigen Bogen- oder Winkelelements (314) ein Schlitz (332) vorgesehen ist.
     
    16. Etagenrurm nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlagflächen (26) des der Abstandsstütze (12) zugehörigen inneren Bogen- oder Winkelelements (14) von Endflächen (26) der Schenkel (12b, 12c) dieses Bogen- oder Winkelelements (14) gebildet sind und die zugehörigen Anschlagflächen (24a) des äußeren Bogen- oder Winkelelements (16) des Etagenbodens (10) von Anschlagleisten (24).
     
    17. Etagenturm nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlagflächen (238) und die Anschlagflächen (236a) von jeweils einer Paarung eines Nockens (236) und einer Ausnehmung (238) der gegen­seitigen Anlageflächen des äußeren und des inneren Bogen- ­oder Winkelelements (214, 216) gebildet sind.
     
    18. Etagenturm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Paarung (236, 238) im Endbereich eines Schenkels des Bogen- oder Winkelelements (214) der Abstandsstütze (212) angeordnet ist.
     
    19. Etagenturm nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Paarung (236, 238) in Scheitelnähe des Bogen- oder Winkelelements (214) der Abstandsstütze (212) angeord­net ist.
     
    20. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen- oder Winkelelemente in Richtung der Mantellinie (H) durch ineinandergreifende Nocken (20) und Ausnehmungen (22) an den gegenseitigen Anlageflächen (16a, 14b) der Bogen- oder Winkelelemente (16, 14) gesichert sind.
     
    21. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Bogen- oder Winkelelemente (216, 214) aneinander durch druckknopf­artige Verbindungen (236, 238) gesichert sind.
     
    22. Etagenturm zur Warenausstellung mit einer Mehrzahl von Etagenböden (310) und mit mindestens einer vertikalen Abstandsstütze (312) zwischen jeweils zwei aufeinander­folgenden Etagenböden (310), wobei ein Ende der Abstands­stütze (312) mit dem jeweils zugehörigen Etagenboden (310) dadurch lösbar gekuppelt ist, daß an einem (310) der Teile: Etagenboden (310) - Abstandsstütze (312) ein äußeres Bogen- oder Winkelelement (316) mit horizontal verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie (H) angebracht ist und an dem anderen (312) dieser Teile (310, 312) ein inneres Bogen- oder Winkel­element (314) mit horizontal verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie (H) angeordnet ist, wobei das innere Bogen- oder Winkelelement (314) mit seiner Außenfläche an der Innenfläche des äußeren Bogen- oder Winkelelements (316) anliegend durch eine Formschlußverbindung (324a, 326, 320, 322) in Richtung der Krümmungslinie (C) und in Richtung der Mantellinie (H) festgelegt ist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckiger oder quadratischer Ausführung der Etagenböden (310) lediglich in zwei einander benachbar­ten Ecken Abstandsstützen (312) vorgesehen sind.
     
    23. Etagenturm nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (312) und die zugehörigen Bogen- ­oder Winkelelemente (314) mit unterschiedlicher Schenkel­länge ausgeführt sind, wobei gleichlange Schenkel (312a, 312b) der beiden Abstandsstützen (312) jeweils in Flucht bzw. parallel zueinander liegen.
     
    24. Etagenturm nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Schenkel (312b) der Abstandsstützen (312) längs der kurzen Rechteckseite der Etagenböden (310) liegen und die kurzen Schenkel (312a) der Abstandsstützen (312) längs einer langen Rechteckseite der Etagenböden (310) liegen.
     
    25. Etagenturm nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Schenkel (312b) der Abstandsstützen (312) sich über mindestens 50 % der Länge der kurzen Recht­eckseite der Etagenböden (310) erstrecken.
     
    26. Etagenturm nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (312) Durch­brechungen (348) aufweisen.
     
    27. Etagenturm nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (348) im Bereich der langen Schenkel (312b) der Abstandsstützen (312) ausgebildet sind.
     
    28. Etagenturm nach einem der Ansprüche 26 und 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (348) in Höhen­richtung der Abstandsstützen (312) länglich sind.
     
    29. Etagenturm nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Durchbrechungen (348) im wesentlichen über die ganze Höhe der Abstandsstützen (312) zwischen den oberen und unteren zugehörigen Bogen- oder Winkelelementen (314) erstrecken.
     
    30. Etagenturm nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Abstandsstützen (312) Versteifungs­rippen (350) aufweisen, und zwar insbesondere längs ihrer Kanten und/oder längs der Kanten der Durchbre­chungen (348).
     
    31. Etagenturm nach einem der Ansprüche 23 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Bogen- oder Winkelele­mente (314) der Abstandsstützen (312) jeweils an den Enden der beiden unterschiedlich langen Schenkel (312a, 312b) eine Gegenanschlagfläche (326) zum Eingriff mit einer Anschlagleiste (324) an dem zugehörigen äußeren Bogen- oder Winkelelement (316) des Etagenbodens (310) aufweisen und daß Paarungen (320, 322) von ineinander­greifenden Nocken (320) und Ausnehmungen (322) zum einen im Bereich des freien Endes des langen Schenkels (312b) des Bogen- oder Winkelelements (314) der Abstandsstütze (312) und zum anderen im scheitelnahen Bereich (S) des kurzen Schenkels (312a) des Bogen- oder Winkelelements (314) der Abstandsstütze (312) vorgesehen sind.
     
    32. Etagenturm nach einem der Ansprüche 22 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Etagenböden (310) längs dreier aneinander angrenzender Rechtecksseiten einen nach oben und unten überstehenden Randflansch (318) besitzen und im Bereich einer vierten, den Abstandsstützen (312) fernen Rechtecksseite (342) einen im wesentlichen nur nach unten überstehenden Randflansch besitzen.
     
    33. Etagenturm nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben überstehende Teil des Randflansches (318) im Bereich der vierten Rechtecksseite (342) mit abgerun­deten Ecken (344, 346) in den Etagenboden (310) ausläuft.
     




    Zeichnung





































    Recherchenbericht