[0001] Die Erfindung betrifft einen Etagenturm zur Warenausstellung mit einer Mehrzahl
von Etagenböden und mit mindestens einer vertikalen Abstandsstütze zwischen jeweils
zwei aufeinanderfolgenden Etagenböden, wobei ein Ende der Abstandsstütze mit dem
jeweils zugehörigen Etagenboden dadurch lösbar gekuppelt ist, daß an einem der Teile:
Etagenboden - Abstandsstütze ein äußeres Bogen- oder Winkelelement mit horizontal
verlaufender Krümmungslinie und vertikal verlaufender Mantellinie angebracht ist und
an dem anderen dieser Teile ein inneres Bogen- oder Winkelelement mit horizontal
verlaufender Krümmungslinie und vertikal verlaufender Mantellinie angeordnet ist,
wobei das innere Bogen- oder Winkelelement mit seiner Außenfläche an der Innenfläche
des äußeren Bogen- oder Winkelelements anliegend durch eine ein- und ausrastbare Formschlußverbindung
in Richtung der Krümmungslinie und in Richtung der Mantellinie festgelegt ist.
[0002] Ein solcher Etagenturm ist aus der DE-PS 21 53 602 bekannt. Bei dieser bekannten
Ausführungsform ist je ein inneres, rechteckiges Winkelelement an beiden Enden der
Abstandsstütze angebracht. Das zugehörige äußere ebenfalls rechteckige Winkelelement
befindet sich an dem jeweiligen Etagenboden und ist von einem Teil eines nach oben
und unten überstehenden Randflansches des jeweiligen Etagenbodens gebildet. Anschlagflächen
des äußeren Winkelelements sind dadurch gebildet, daß die innere Anlagefläche des
äußeren Winkelelements gegenüber der sonstigen inneren Umfangsfläche des Randflansches
zurückgesetzt ist. An der von dem äußeren Winkelelement abgelegenen Seite des inneren
Winkelelements liegt ein drittes Winkelelement an, welches zusammen mit dem äußeren
Winkelelement einen Schacht an dem jeweiligen Etagenboden bildet. In diesen Schacht
kann das innere Winkelelement in verti kaler Richtung eingeschoben werden. Dabei
sind an den in Umfangsrichtung beabstandeten Enden des inneren Winkelelements Keilnocken
angebracht, welche nach vollständigem Einschieben des inneren Winkelelement in den
Schacht, in entsprechende Nockenaufnahmen an der Innenseite des äußeren Winkelelements
zwangsläufig einrasten. Zum Lösen der Kupplung zwischen dem inneren Winkelelement
und dem äußeren Winkelelement ist es notwendig, die Enden des inneren Winkelelements
von der Innenfläche des äußeren Winkelelements soweit abzuheben, daß die keiligen
Eingriffsnocken aus den Ausnehmungen heraustreten. Dann kann die Abstandsstütze mit
dem inneren Winkelelement aus dem Schacht in vertikaler Richtung herausgeschoben werden.
[0003] Die soweit beschriebene bekannte Ausführungsform hat sich im großen und ganzen bewährt.
Es wurde aber nun erkannt, daß das Zusammenkuppeln und insbesondere das Entkuppeln
bei dieser bekannten Ausführungsform doch relativ mühsam ist. Mühsam wird es insbesondere
dann, wenn zwischen zwei aufeinander folgenden Etagenböden zwei oder mehr Abstandsstützen
vorhanden sind. Bei einer solchen Ausführungsform, die auch im Rahmen der vorliegenden
Erfindung besonderes Interesse hat, besteht im Falle des oben beschriebenen Standes
der Technik die Schwierigkeit, daß beim Auskuppeln einer Abstandsstütze zwischen zwei
aufeindander folgenden Etagenböden und noch Vorhandensein einer oder mehrerer weiterer
Abstandsstützen zwischen diesen beiden Etagenböden, die Verbindungen zwischen den
noch vorhandenen weiteren Abstandsstützen und den Etagenböden, sofern sie überhaupt
eine Verbiegung zulassen, auf Verbiegung beansprucht werden. Ist eine solche Verbiegung
nicht möglich, so müßten sämtliche Abstandsstützen jedenfalls an einem Ende gleichzeitig
von dem jeweils zugehörigen Etagenboden gelöst werden, was auch einer geschickten
Person leicht gelingt, insbesondere wenn beispielsweise vier Abstandsstützen vorhanden
sind.
[0004] Ein ähnliches Problem besteht bei einer anderen, aus der DE-OS 30 06 377 bekannten
Ausführungsform, bei welcher an den Enden von rinnenförmigen Abstandsstützen innere
Bogenelemente ausgebildet sind die mit äußeren, von einem Umfassungsflansch des
Etagenbodens gebildeten Bogenelementen in der gleichen Weise zusammenwirken wie vorstehend
für den Fall der DE-PS 21 53 603 beschrieben.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Etagenturm der eingangs bezeichneten
Art so auszugestalten, daß die Kupplung und die Entkupplung der Abstandsstützenenden
mit den Etagenböden erleichtert wird.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das der Abstandsstütze
zugehörige Bogen- oder Winkelelement auf seiner von dem Bogen- oder Winkelelement
des Etagenbodens abgelegenen Seite derart frei liegt, daß es allein durch horizontale
Bewegung gegenüber dem Bogen- oder Winkelelement des Etagenbodens festlegbar bzw.
lösbar ist. Es hat sich gezeigt, daß man auf Einsteckschächte an dem Etagenboden
vollständig verzichten kann und daß trotzdem eine stabile Kupplung der Abstandsstützenenden
mit den Etagenböden erreicht werden kann.
[0007] Das innere Bogen- oder Winkelelement wird bevorzugt an der Abstandsstütze und das
äußere Bogen- oder Winkelelement an dem Etagenboden angebracht, weil dann das äußere
Bogen- oder Winkelelement des Etagenbodens von einem vielfach aus Stabilitätsgründen
und aus Gründen der Warensicherung notwendigen Umfassungsflansch gebildet werden kann.
[0008] Es ist grundsätzlich aber auch möglich, daß das äußere Bogen- oder Winkelelement
an der Abstandsstütze und das innere Bogen- oder Winkelelement an dem Etagenboden
angebracht ist.
[0009] Nach einer ersten Ausführungsform kann das äußere und das innere Bogen- oder Winkelelement
jeweils annähernd einen Rechtwinkelquerschnitt besitzen. Es ist dies eine Ausführungsform,
die man insbesondere dann wählen wird, wenn man quadratische oder rechteckige Etagenböden
jeweils durch zwei oder vier Abstandsstützen miteinander verbinden will.
[0010] Nach einer anderen Ausführungsform sind das innere Bogen- oder Winkelelement und
das äußere Bogen- oder Winkelelement jeweils annähernd mit Teilkreisquerschnitt, insbesondere
mit Halbkreisquerschnitt, ausgeführt. Eine solche Ausführungsform ist insbesondere
dann angebracht, wenn man zwei aufeinander folgende Etagenböden durch jeweils zwei
rinnenförmige Abstandsstützen miteinander verbinden will, wie aus der DE-OS 30 06
377 an sich bekannt.
[0011] Die Abstandsstützen können in ihrem Querschnitt an das jeweilige Bogen- oder Winkelelement
angepaßt sein, d.h. im Querschnitt ebenfalls bogen- oder winkelförmig ausgebildet
sein. Wenn man auf optimale Sicht und optimale Kupplungsstabilität gleichzeitig Wert
legt so empfiehlt es sich, daß die Abstandsstützen an den Enden in horizontaler Richtung
weisende Fortsätze aufweisen, welche Teile des jeweiligen Bogen- oder Winkelelements
bilden. Auf diese Weise erzielt man eine große stabilitätsfördernde Auflagelänge der
Bogen- bzw. Winkelelemente auf dem jeweiligen Etagenboden einerseits und eine gute
Sicht auf die jeweils ausgestellte Ware durch den verhältnismäßig kleinen Querschnitt,
der zwischen den Etagenböden verlaufenden Abschnitte der Abstandsstützen andererseits.
Im Falle von rinnenförmigen Abstandsstützen, von denen in der Regel ohnehin nur maximal
zwei zur Verbindung von zwei aufeinanderfolgenden Etagenböden eingesetzt werden,
kann man ohne die Sicht auf die ausgestellte Ware übermäßig einzuschränken, die Abstandsstützen
auf ihrer gesamten Höhe mit einer Querschnittsform ausführen, die annähernd derjenigen
der Bogen- oder Winkelelemente entspricht.
[0012] Die an den Etagenböden angebrachten Bogen- oder Winkelelemente können unter Umständen
aus einer Reihe von mit Abständen aufeinanderfolgenden Teilelementen gebildet sein,
die eine bogen- oder winkelförmige Einhüllende besitzen. Das gleiche gilt auch für
die Bogen- oder Winkelelemente an den Abstandsstützen. Im Hinblick auf höchste Stabilität
ist es freilich erwünscht, die Bogen- oder Winkelelemente durchgehend auszubilden.
[0013] Die Etagenböden und die Abstandsstützen werden vorzugsweise aus Kunststoff gefertigt,
insbesondere gespritzt oder gegossen, wobei transparenter Kunststoff im Hinblick auf
gute Sichtverhältnisse besonders erwünscht ist.
[0014] Für optimale Stabilität ist es wünschenswert, wenn an dem inneren Bogen- oder Winkelelement
von dem Scheitel seiner Krümmungslinie wegweisende Gegenanschlagflächen angebracht
sind, welche an zum Scheitel der jeweiligen Krümmungslinie hinweisenden Anschlagflächen
des äußeren Bogen- oder Winkelelements anliegen. Bei dieser Ausführungsform sind die
Abstandsstützen durch maximal voneinander entfernte Kräftepaare gegen Kippen gesichert.
Außerdem ist eine besonders einfache Herstellung auch im Hinblick auf die Herstellung
durch Spritzgußtechnik - und hier wiederum vor allem im Hinblick auf das Entformungsproblem
- gewährleistet.
[0015] Die Verrastung, welche dafür sorgt, daß die Gegenanschlagflächen und die Anschlagflächen
in gegenseitiger Anlage bleiben, kann dabei dadurch auf einfachste Weise sichergestellt
werden, daß die Schenkel des der Abstandsstütze zugehörigen Bogen- oder Winkelelements
um die jeweilige Scheitellinie gegen elastischen Widerstand relativ zueinander schwenkbar
sind.
[0016] Zusätzlich oder ausschließlich kann die Eingriffssicherung der Anschlagflächen und
Gegenanschlagflächen aber auch da durch gewährleistet werden, daß die Gegenanschlagflächen
und/oder die Anschlagflächen hinterschnitten und ggf. mit einer Einweiseschräge versehen
sind.
[0017] Die Verrastung von Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen kann auch dadurch zusätzlich
gesichert werden, daß im Scheitelbereich des der Abstandsstütze zugehörigen Bogen-
oder Winkelelements ein Schlitz vorgesehen ist. Dank eines solchen Schlitzes wird
es möglich, die Schenkel der Bogen- oder Winkelelemente entweder auf Zug oder auf
Stauchung elastisch zu belasten und dadurch zum einen für ein sattes Anliegen der
Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen im fertig montierten Zustand zu sorgen,
andererseits aber auch Montage und Demontage zu erleichtern. Gleichzeitig werden
durch diese Maßnahme die Anforderungen an die Herstellungsgenauigkeit reduziert, ohne
daß das Anliegen von Gegenanschlagflächen und Anschlagflächen im fertig montierten
Zustand in Frage gestellt wird. Aus Gründen der Herstellungsvereinfachung und optimaler
Stabilität ist es vorteilhaft, wenn die Gegenanschlagflächen des der Abstandsstütze
zugehörigen inneren Bogen- oder Winkelelements von Endflächen der Schenkel dieses
Bogen- oder Winkelelements gebildet sind und die zugehörigen Anschlagflächen des
äußeren Bogen- oder Winkelelements des Etagenbodens von Anschlagleisten. Bei dieser
Ausführungsform liegen die für die Stabilität der Abstandsstützen auf dem Etagenboden
verantwortlichen Kräftepaare in maximalem Abstand voneinander und vom Scheitel der
Bogen- oder Winkelelemente. Um Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen ggf. auch
in kleinerem Abstand vom Scheitel anbringen zu können, ist es möglich, daß die Gegenanschlagflächen
und die Anschlagflächen von jeweils einer Paarung eines Nockens und einer Ausnehmung
der gegenseitigen Anlageflächen des äußeren und des inneren Bogen- oder Winkelelements
gebildet sind. Dabei hat man auch die Freiheit, daß entweder die Paarung im Endbereich
eines Schenkels des Bogen- oder Winkelelements der Abstandsstütze ange ordnet ist
oder daß die Paarung in Scheitelnähe des Bogen- oder Winkelelements der Abstandsstütze
angeordnet ist. Die vertikale Verschiebesicherung der Abstandsstützen gegenüber den
Etagenböden kann dadurch gewährleistet sein, daß die Bogen- oder Winkelelemente in
Richtung der Mantellinie durch ineinandergreifende Nocken und Ausnehmungen an den
gegenseitigen Anlageflächen der Bogen- oder Winkelelemente gesichert sind. Dabei
können unter Umständen die der vertikalen Sicherung dienenden Nocken und Ausnehmungen
in einer Doppelfunktion verwendet werden, indem sie zum einen Anschlag- und Gegenanschlagflächen
bilden und zum anderen der vertikalen Verschiebesicherung dienen. Die Ausnehmungen
und Nocken sind dabei natürlich so ausgeführt, daß sie das ausschließlich horizontale
Ein- und Auskuppeln der aneinander anliegenden Bogen- oder Winkelelemente nicht behindern.
Die Sicherung der Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen aneinander kann auch durch
Flächen an den Nocken und Ausnehmungen gewährleistet sein, die parallel zu der Krümmungslinie
liegen und hinterschnitten sind.
[0018] Die Verteilung der Anschlagflächen, Gegenanschlagflächen, Nocken und Ausnehmungen
wird im Hinblick auf die geforderte Stabilität der Verbindung zwischen Etagenboden
und Abstandsstätzen gewählt. Optimale Stabilität erhält man dann, wenn Anschlag- und
Gegenanschlagflächen im Bereich der Enden der Bogen- oder Winkelelemente der Abstandsstützen
vorgesehen sind und wenn zusätzlich ineinandergreifende Nocken und Ausnehmungen sowohl
in Scheitelnähe als auch im Bereich der Enden der Bogen- oder Winkelelemente der
Abstandsstützen vorgesehen sind.
[0019] Grundsätzlich umfaßt die Erfindung auch jede Art von Verbindung zwischen Etagenboden
und Abstandsstützen, bei denen die inneren und äußren Bogen- oder Winkelelemente aneinander
durch druckknopfartige Verbindungen gesichert sind.
[0020] Um einen Etagenturm bereitzustellen, der optimale Sicht und optimalen Zugriff zu
der jeweils aufgelagerten Ware gewährleistet, wird vorgeschlagen, daß bei rechteckiger
oder quadratischer Ausführung der Etagenböden lediglich in zwei einander benachbarten
Ecken Abstandsstützen vorgesehen sind. Ein solcher Etagenboden wird bevorzugt - aber
nicht notwendigerweise - so ausgebildet, wie in Anspruch 1 und den folgenden Ansprüchen
2 bis 21 vorgeschlagen.
[0021] Bei Anordnung von Abstandsstützen in nur zwei einander benachbarten Ecken der Etagenböden
kann eine hohe Stabilität des Etagenturms insbesondere dann erzielt werden, wenn die
Abstandsstützen und die zugehörigen Bogen- oder Winkelelemente mit unterschiedlicher
Schenkellänge ausgeführt sind, wobei gleichlange Schenkel der beiden Abstandsstützen
jeweils in Flucht bzw. parallel zueinander liegen, und hierbei insbesondere wieder
dann, wenn die langen Schenkel der Abstandsstützen längs der kurzen Rechecksseite
der Etagenböden liegen und die kurzen Schenkel der Abstandsstützen längs einer langen
Rechteckseite der Etagenböden liegen. Auf diese Weise wird nämlich eine gegenseitige
Verbindung auch in der Nähe der von Abstandsstützen freien Ecken der Etagenböden gewonnen.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die langen Schenkel der Abstandsstützen sich über
mindestens 50 % der Länge der kurzen Rechteckseite der Etagenböden erstrecken.
[0022] Aus Gründen der Materialersparnis und der Ästhetik empfiehlt es sich, im Falle der
auf zwei benachbarten Ecken beschränkten Abstandsstützen, die dann notwendigerweise
verhältnismäßig massig werden, diese Abstandsstützen mit Durchbrechungen auszuführen,
die nach den Prinzipien des Filigranbaus kaum zu einer Stabilitätsminderung führen.
Dabei bietet sich insbesondere der Bereich der langen Schenkel der Abstandsstützen
für die Anordnung von Durchbrechungen an. Diese Durchbrechungen können in Höhenrichtung
der Ab standsstützen länglich sein und können sich im wesentlichen über die ganze
Höhe der Abstandsstützen zwischen den oberen und unteren zugehörigen Bogen- oder Winkelelementen
erstrecken. Der durch die Durchbrechungen eintretende Verlust an Knicksteifigkeit
kann mehr als ausgeglichen werden dadurch, daß die Abstandsstützen Versteifungsrippen
aufweisen, und zwar insbesondere längs ihrer Kanten und/oder längs der Kanten der
Durchbrechungen.
[0023] Eine optimale Verteilung der Anschlagflächen und Gegenanschlagflächen sowohl der
Ausnehmungen und Nocken erhält man bei einer Anordnung mit jeweils nur zwei Abstandsstützen
in benachbarten Ecken rechteckiger Etagenböden dadurch, daß die inneren Bogen- oder
Winkelelemente der Abstandsstützen jeweils an den Enden der beiden unterschiedlich
langen Schenkel eine Gegenanschlagfläche zum Eingriff mit einer Anschlagleiste an
dem zugehörigen äußeren Bogen- oder Winkelelement des Etagenbodens aufweisen und
daß Paarungen von ineinandergreifenden Nocken und Ausnehmungen zum einen im Bereich
des freien Endes des langen Schenkels des Bogen- oder Winkelelements der Abstandsstütze
und zum anderen im scheitelnahen Bereich des kurzen Schenkels des Bogen- oder Winkelelements
der Abstandsstütze vorgesehen sind.
[0024] Die Beschränkung der Abstandsstützen auf zwei benachbarte Ecken der Etagenböden erlaubt
es, daß die Etagenböden längs dreier aneinander angrenzender Rechtecksseiten einen
nach oben und unten überstehenden Randflansch besitzen und im Bereich einer vierten,
den Abstandsstützen fernen Rechecksseite einen im wesentlichen nur nach unten überstehenden
Randflansch besitzen. Auf diese Weise wird das Aufbringen und Abnehmen von Waren
ohne wesentlichen Stabilitätsverlust erleichtert und gleichzeitig die Sicht auf die
Ware verbessert. Selbstverständlich können die Etagenböden an der Bodenunterseite
im Hinblick auf zusätzliche Stabilität verrippt sein. Um eine Verletzungsgefahr an
den Enden des Randflansches zu vermeiden, empfiehlt es sich, daß der nach oben überstehende
Teil des Randflansches im Bereich der vierten Rechtecksseite mit abgerundeten Ecken
in den Etagenboden ausläuft.
[0025] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen.
Es stellen dar:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines im Querschnitt rechteckigen Etagenturms;
Fig. 2 die Kupplungsbereiche an einem Ende einer Abstandsstütze und auf einer Seite
eines Etagenbodens in Explosionsdarstellung;
Fig. 3 den Eingriff eines inneren Winkelelements einer Abstandsstütze in ein äußeres
Winkelelement eines Etagenbodens im horizontalen Schnitt;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Etagenturms mit jeweils zwei rinnenförmigen
Abstandsstützen zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Etagenböden;
Fig. 5 den Eingriff eines inneren Bogenelements am Ende einer Abstandsstütze in ein
äußeres Bogenelement am Randflansch eines Etagenbodens;
Fig. 6 eine Draufsicht auf einen Etagenboden im Bereich eines äußeren Bogenelements;
Fig. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6;
Fig. 8 eine Teilansicht einer Abstandsstütze zu der Ausführungsform nach den Fig.
4 und Folgende mit Blickrichtung senkrecht auf den Scheitelbereich;
Fig. 9 eine Ansicht auf die Abstandsstütze der Fig. 8;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Abstandsstütze gemäß Fig. 8 und 9 in Pfeilrichtung
X der Fig. 8;
Fig. 11 eine Explosionsdarstellung einer Ausführungsform, bei der Winkelelemente
der Abstandsstützeen außen an einem Randflansch des Etagenbodens anliegen;
Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII-XII der Fig. 11;
Fig. 13 eine Vergrößerung bei XIII der Fig. 12;
Fig. 14 einen Etagenturm mit jeweils nur zwei Abstandsstützen in zwei benachbarten
Ecken der Etagenböden;
Fig. 15 eine Explosionsdarstellung zu einer Ecke bei XV der Fig. 14 und
Fig. 16 einen Schnitt nach Linie XVI-XVI der Fig. 15.
[0026] In Fig. 1 erkennt man einen Etagenturm, der aus einer Mehrzahl von Etagenböden 10
und jeweils vier Abstandsstützen 12 zwischen aufeinander folgenden Etagenböden 10
zusammengesetzt ist.
[0027] In Fig. 2 erkennt man das untere Ende einer Abstandsstütze 12 in Einkupplungsbereitschaftsstellung
gegenüber einem Etagenboden 10. An dem unteren Ende der Abstandsstütze 12 ist ein
inneres Winkelelement 14 angebracht, das einem äußeren Winkelelement 16 an dem Etagenboden
10 gegenübersteht. Das innere Winkelelement 14 ist von dem Schaft 12a der Abstandsstütze
12 und von horizontalen Fortsätzen 12b und 12c gebildet. Das äußere Winkelelement
16 ist Teil eines Umfassungsflansches 18, welcher längs des Randes des Etagenbodens
10 verläuft und nach oben und unten übersteht.
[0028] An der Innenfläche 16a des äußeren Winkelelements 16 sind Eingriffsnocken 20 angebracht,
welche zum Eingriff in Eingriffsausnehmungen 22 an der Außenfläche 14b des Winkelelements
14 bestimmt sind. An dem äußeren Winkelelement 16 sind Anschlagleisten 24 angebracht,
welche Anschlagflächen 24a bilden. Das innere Winkelelement 14 weist Endflächen oder
Gegenanschlagflächen 26 auf, welche zur Anlage an den Anschlagflächen 24a bestimmt
sind.
[0029] In Fig. 3 ist das innere Winkelelement 14 in das äußere Winkelelement 16 eingesetzt,
so daß die äußere Fläche 14b des inneren Winkelelements 14 an der inneren Fläche 16a
des äußeren Winkelelements 16 anliegt und die Eingriffsnocken 20 des äußeren Winkelelements
16 in die Eingriffsausnehmungen 22 des inneren Winkelelements 14 eingreifen. Durch
den Eingriff der Eingriffsnocken 20 in die Eingriffsausnehmungen 22 ist die Abstandsstütze
12 in Höhenrichtung gegenüber dem Etagenboden 10 gesichert. Ein Auskuppeln des inneren
Winkelelements 14 an dem äußeren Winkelelement 16 ist gemäß Fig. 3 nur möglich, indem
man den einen oder den anderen der Fortsätze 12b, 12c in Pfeilrichtung B, gemäß Fig.
3, elastisch nach innen biegt, so daß die Endfläche 26 aus der Gegenüberstellung zu
der Anschlagfläche 24a heraustritt und dann anschließend das innere Winkelelement
14 aus dem äußeren Winkelelement 16 in Pfeilrichtung D herausgedreht und vollständig
entkuppelt werden kann. Das Einbauen des inneren Winkelelements 14 in das äußere
Winkelelement 16 geschieht etwa in der Weise, daß man das innere Winkelelement 14
mit der rechts unten gelegenen Endfläche 26 gegen die Anschlagfläche 24a anlegt und
den Fortsatz 12b sodann über die Anschlagleiste 24 unter Druck auf die Anschlagleiste
24 hinwegschiebt, bis die Endfläche 26 hinter der Anschlagfläche 24a einrastet.
[0030] Zur noch besseren Stabilität können auch im Scheitelbereich S Eingriffsformationen
ähnlich den Eingriffsnocken 20 und den Eingriffsausnehmungen 22 zwischen dem äußeren
Winkelelement 16 und dem inneren Winkelelement 14 vorgesehen sein. Wenn das Winkelelement
14 allerdings genau in das Winkelelement 16 eingepaßt ist, so daß beide Endflächen
26 gleichzeitig exakt an den Anschlagflächen 24a anliegen und ebenfalls gleichzeitig
die Flächen 14b und 16a aneinander anliegen, so genügen zur Stabilität die in den
Fig. 2 und 3 dargestellten Elemente der Kupplung.
[0031] Es ist noch zu vermerken, daß die Eingriffsnocken 20 und 20a in Fig. 2 deshalb in
Richtung der Bogenlinie C gegeneinander versetzt sind, um die gußtechnische Herstellung
zu vereinfachen. Dem gleichen Zwecke dient auch der Schlitz 21 im Etagenboden 10.
[0032] Die bei der Entnahme notwendige Verbiegung des Schenkels 12b in Pfeilrichtung B der
Fig. 3 kann insbesondere dadurch bewirkt werden, daß der rechte Winkel des Schaftquerschnitts
12a in Richtung auf einen spitzen Winkel angenähert wird, wie durch die Biegepfeile
P in Fig. 2 angedeutet. Es ist also zum Lösen der Verbindung nicht einmal notwendig,
mit einer Klinge zwischen das innere Winkelelement 14 und das äußere Winkelelement
16 einzugreifen. Zu dieser Maßnahme wird man nur bei besonders kräftiger Ausbildung
der Schäfte 12a der Abstandstützen 12 greifen.
[0033] Bei dem Etagenturm gemäß Fig. 4 sind jeweils zwei aufeinander folgende Etagenböden
110 durch jeweils zwei Abstandsstützen 112 miteinander verbunden. Die Abstandstützen
112 haben den Querschnitt von Halbkreisrinnen und sind in apsisförmigen Ausbuchtungen
in der Mitte von jeweils zwei gegenüber liegenden Seiten der Etagenböden 110 aufge
nommen. Die Verbindung einer Abstandsstütze 112 mit einem Etagenboden 110 ist in Fig.
5 dargestellt. Das eine Ende der Abstandsstütze 112 bildet hier ein inneres Bogenelement
114, während der Randflansch 118 im Bereich der apsisförmigen Erweiterung ein äußeres
Bogenelement 116 bildet. An der Innenfläche 116a des äußeren Bogenelements 116 sind
Eingriffsnocken 120 angeformt zum höhensichernden Eingriff in Eingriffsausnehmungen
122 an der Außenfläche 114b des inneren Bogenelements 114. Das äußere Bogenelement
116 weist an seinen Enden Anschlagleisten 124 mit Anschlagflächen 124a auf, denen
Endflächen 126 des inneren Bogenelements 114 gegenüber stehen.
[0034] Zum Entkuppeln des inneren Bogenelements 114 von dem äußeren Bogenelement 116 wird
das innere Bogenelement in Richtung der Pfeile S-S zusammengedrückt, so daß mindestens
eine der Endflächen 126 an der Anschlagfläche 124a vorbeigehen kann, worauf dann das
innere Bogenelement 114 durch eine Drehbewegung vollständig von dem äußeren Bogenelement
116 entkuppelt werden kann.
[0035] In den Fig. 6 und 7 erkennt man wieder die Umfangsversetzung der Eingriffsnocken
122 und 122a und die Schlitze 121, die im Hinblick auf die gußtechnische Herstellung
mit möglichst einfachen Formen gewählt sind.
[0036] In Fig. 8 bis 10 ist die Abstandsstütze 112 dargestellt und zwar mit den Eingriffsausnehmungen
122 und den Endflächen 126. Die Endflächen 126 sind gegenüber den Längskanten 127
geringfügig zurückgesetzt.
[0037] Für die Stabilität ist bei beiden Ausführungsformen natürlich die Höhe der Bogen-
bzw. Winkelelemente in Mantellinienrichtung H verantwortlich und außerdem die Ausdehnung
der Winkel- bzw. Bogenelemente in Krümmungsrichtung C. Je exakter die Bogen- bzw.
Winkelelemente gearbeitet sind, desto kleiner können die Ausdehnungen in Mantellinienrichtung
H und in Krümmungsrichtung C sein.
[0038] Gemäß Fig. 11 weist ein Etagenboden 210 einen Randflansch 218 auf, der ein inneres
Winkelelement 216 bildet. Ein äußeres Winkelelement 214 ist an einer Abstandsstütze
212 ausgebildet. Die Abstandsstütze 212 steht auf einer Standleiste 230 auf, die in
der Ebene des Etagenbodens 210 an der Außenseite des Randflansches 218 ausgebildet
ist. Das Winkelelement 214 ist im Scheitelbereich S mit einem Schlitz 232 versehen.
An dem äußeren Winkelelement 214 sind Nocken 236 angebracht, und zwar zwei Nocken
236 im Bereich der Enden des äußeren Winkelelements 214 und ein weiterer Nocken 236
in Scheitelnähe. In dem inneren Winkelelement 216 sind entsprechende Ausnehmungen
238 vorgesehen, in welche die Nocken 236 einrasten. Dabei hintergreifen die Anschlagflächen
236a die Gegenanschlagflächen 238a, welche beide hinterschnitten sind. An den Nocken
236 sind außerdem Einweiseschrägen 236b angebracht, welche das druckknopfartige Eindrücken
der Nocken 236 in die Ausnehmungen 238 erleichtern. Beim Eindrücken der Nocken 236
in die Ausnehmungen 238 wird der Schlitz 232 vorübergehend elastisch gespreizt, bis
die hinterschnittenen Anschlagflächen 236a an den ggf. auch hinterschnittenen Gegenanschlagflächen
238a zur satten Anlage gelangen. Durch die Nocken 236 und die Ausnehmungen 238 ist
das Winkelelement 214 gegen vertikales Abheben von der Standleiste 230 gesichert.
Das Zusammenwirken der drei Nocken 236 und der drei Ausnehmungen 238 sorgt ferner
für eine Kippsicherung der Abstandsstützen 212 gegenüber dem Etagenboden 210. Die
Eigenelastizität des Winkelelements 214 um die Scheitellinie S sorgt zusätzlich dafür,
daß sich die Nocken 236 nicht aus den Ausnehmungen 238 lösen können. Zur Lösung ist
es vielmehr notwendig, daß das Bogenelement 214 aufgebogen wird in Richtung der Pfeile
P-P und daß gleichzeitig die hinterschnittenen Anschlagflächen 236a aus den hinterschnittenen
Anschlagflächen 238a herausgezwängt werden, wobei der Schlitz 232 hierbei wieder
auffedern kann.
[0039] In Fig. 13 erkennt man in vergrößertem Maßstab eine Ausnehmung 238, einen Nocken
236, die hinterschnittene Anschlagfläche 236a, die hinterschnittene Gegenanschlagfläche
238a und die Einweiseschrägen 236b und 238b.
[0040] In Fig. 14 besteht ein Etagenturm aus rechteckigen Etagenböden 310 und jeweils zwei
Abstandsstützen 312 in zwei einander benachbarten Ecken der Etagenböden 310. Die Abstandsstützen
312 haben jeweils zwei Schenkel unterschiedlicher Schenkellänge, nämlich die Schenkel
312a und die Schenkel 312b. An den Enden der Abstandsstützen 312 sind innere Winkelelemente
314 angebracht, die an der Innenseite von äußeren Winkelelementen 316 des Randflansches
318 angebracht sind. Die im Bereich der kurzen Rechtecksseiten liegenden Schenkel
312b sind länger als die im Bereich der langen Rechtecksseite liegenden Schenkel 312a.
Auf diese Weise reichen die Abstandsstützen 312a in horizontaler Richtung relativ
nahe an die keine Abstandsstützen aufweisenden, in Fig. 14 vorderen Ecken 340 der
Etagenböden 310 heran. Der Randflansch 318 erstreckt sich an der vorderen Rechtecksseite
342 nur nach unten, an den übrigen Rechtecksseiten der Etagenböden 310 nach unten
und nach oben. Der Randflansch 318 läuft im Bereich der vorderen Rechtecksseite 342
über abgeschrägte Ecken 344 und 346 in den Etagenboden 310 aus. In den Schenkeln 312b
sind die Abstandsstützen mit vertikal länglichen Öffnungen 348 ausgeführt. Durch
Rippen 350 sind die Abstandsstützen 312 versteift. An den Enden der Abstandsstützen
sind - wie aus Fig. 15 zu ersehen - innere Winkelelemente 314 angebracht, welche abgerundete
Endflächen oder Gegenanschlagflächen 326 zum hinterschneidenden Eingriff mit Anschlagflächen
324a von Anschlagleisten 324 aufweisen.
[0041] An dem äußeren Winkelelement 316 sind Nocken 320 angebracht, welche in Ausnehmungen
322 des inneren Winkelelements 314 eingreifen und damit die Höhen- und Kippsicherung
übernehmen. Zu beachten ist dabei, daß ein Nocken- und Ausnehmungspaar 320, 322 nahe
dem freien Ende des langen Schenkels angebracht ist und ein weiteres Nocken- und Ausnehmungspaar
320, 322 in Scheitelnähe S. Das innere Winkelelement 314 weist in Scheitelnähe wieder
einen Schlitz 332 auf. Um die Ausnehmung, die in den Schlitz 332 ausmündet, zu verstärken,
ist sie mit einem Deckel 323 versehen.
[0042] Die Montage und Demontage erfolgt in der unter Bezugnahme auf die Figuren 2 und 3
beschriebenen Weise, wobei eine zusätzliche Sicherung des Eingriffs zwischen den Gegenanschlagflächen
326 und den Anschlagflächen 324a durch deren hinterschnittene Form und durch die von
dem Schlitz 332 ausgehende Elastizität gewährleistet ist, die dafür sorgt, daß die
Gegenanschlagflächen 326 - wenn sie einmal hinter die Anschlagflächen 324a eingerastet
sind - unter Vorspannung in Anlage an den Anschlagflächen 324a bleiben.
[0043] Der Begriff "Krümmungslinie" wurde in Fig. 2 auch für die dort erkennbare Knicklinie
verwendet. Krümmungslinie soll also sowohl Krümmungslinie im eigentlichen Sinn (Fig.
5, Pos. 116) als auch Knicklinie (Fig. 2, Pos. 16) beinhalten.
1. Etagenturm zur Warenausstellung mit einer Mehrzahl von Etagenböden (10) und mit
mindestens einer vertikalen Abstandsstütze (12) zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden
Etagenböden (10), wobei ein Ende der Abstandsstütze (12) mit dem jeweils zugehörigen
Etagenboden (10) dadurch lösbar gekuppelt ist, daß an einem (10) der Teile: Etagenboden
(10) - Abstandsstütze (12) ein äußeres Bogen- oder Winkelelement (16) mit horizontal
verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie (H) angebracht
ist und an dem anderen (12) dieser Teile (10, 12) ein inneres Bogen- oder Winkelelement
(14) mit horizontal verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie
(H) angeordnet ist, wobei das innere Bogen- oder Winkelelement (14) mit seiner Außenfläche
(14b) an der Innenfläche (16a) des äußeren Bogen- oder Winkelelements (16) anliegend
durch eine ein- und ausrastbare Formschlußverbindung (26, 24a, 22, 20) in Richtung
der Krümmungslinie (C) und in Richtung der Mantellinie (H) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das der Abstandsstütze (12) zugehörige Bogen- oder Winkelelement (14) auf seiner
von dem Bogen- oder Winkelelement (16) des Etagenbodens (10) abgelegenen Seite derart
frei liegt, daß es allein durch horizontale Bewegung (B) gegenüber dem Bogen- oder
Winkelelement (16) des Etagenbodens (10) festlegbar bzw. lösbar ist.
2. Etagenturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Bogen- oder Winkelelement (14) an der Abstandsstütze (12) und das
äußere Bogen- oder Winkelelement (16) an dem Etagenboden (10) angebracht ist.
3. Etagenturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Bogen- oder Winkelelement (214) an der Abstandsstütze (212) und das
innere Bogen- oder Winkelelement (216) an dem Etagenboden (210) angebracht ist.
4. Etagenboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogen- oder Winkelelement (16) des Etagenbodens (10) von einem Teil eines
Umfassungsflansches (18) des Etagenbodens (10) gebildet ist.
5. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere (16) und das innere Bogen- oder Winkelelement (14) jeweils annähernd
einen Rechtwinkelquerschnitt besitzen.
6. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere (116) und das innere Bogen- oder Winkelelement (114) jeweils annähernd
einen Teilkreisquerschnitt, insbesondere einen Halbkreisquerschnitt, besitzen.
7. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstütze (12) im Bereich ihres Schafts (12a) bogen- oder winkelförmigen
Querschnitt in Anpassung an das jeweilige Bogen- oder Winkelelements (14) besitzt.
8. Etagenturm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstütze (12) an den Enden in horizontaler Richtung weisende Fortsätze
(12b, 12c) besitzt, welche Teile des jeweiligen Bogen- oder Winkelelements (14) bilden.
9. Etagenturm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (112) auf ihrer gesamten Höhe einen der Querschnittsform
der Bogen- oder Winkelelemente (114) annähernd entsprechenden Querschnitt besitzen.
10. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Etagenboden (10) angebrachte Bogen- oder Winkelelement (14) aus einer
Reihe von mit Abständen aufeinanderfolgenden Teilelementen mit bogen- oder winkelförmiger
Einhüllender besteht.
11. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Etagenboden (10) und/oder die Abstandsstütze (12) aus Kunststoff, insbesondere
transparentem Kunststoff, jeweils einstückig geformt sind.
12. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem inneren Bogen- oder Winkelelement (14) von dem Scheitel (S) seiner Krümmungslinie
(C) wegweisende Gegenanschlagflächen (26) angebracht sind, welche an zum Scheitel
(S) der jeweiligen Krümmungslinie (C) hinweisenden Anschlagflächen (24a) des äußeren
Bogen- oder Winkelelements (16) anliegen.
13. Etagenturm nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (12b, 12c) des der Abstandsstütze (12) zugehörigen Bogen- oder
Winkelelements (14) um die jeweilige Scheitellinie (S) gegen elastischen Widerstand
relativ zueinander schwenkbar sind.
14. Etagenturm nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlagflächen (326) und/oder die Anschlagflächen (324a) hinterschnitten
und ggf. mit einer Einweiseschräge versehen sind.
15. Etagenturm nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im Scheitelbereich (S) des der Abstandsstütze (312) zugehörigen Bogen- oder
Winkelelements (314) ein Schlitz (332) vorgesehen ist.
16. Etagenrurm nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlagflächen (26) des der Abstandsstütze (12) zugehörigen inneren
Bogen- oder Winkelelements (14) von Endflächen (26) der Schenkel (12b, 12c) dieses
Bogen- oder Winkelelements (14) gebildet sind und die zugehörigen Anschlagflächen
(24a) des äußeren Bogen- oder Winkelelements (16) des Etagenbodens (10) von Anschlagleisten
(24).
17. Etagenturm nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenanschlagflächen (238) und die Anschlagflächen (236a) von jeweils einer
Paarung eines Nockens (236) und einer Ausnehmung (238) der gegenseitigen Anlageflächen
des äußeren und des inneren Bogen- oder Winkelelements (214, 216) gebildet sind.
18. Etagenturm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Paarung (236, 238) im Endbereich eines Schenkels des Bogen- oder Winkelelements
(214) der Abstandsstütze (212) angeordnet ist.
19. Etagenturm nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Paarung (236, 238) in Scheitelnähe des Bogen- oder Winkelelements (214) der
Abstandsstütze (212) angeordnet ist.
20. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogen- oder Winkelelemente in Richtung der Mantellinie (H) durch ineinandergreifende
Nocken (20) und Ausnehmungen (22) an den gegenseitigen Anlageflächen (16a, 14b) der
Bogen- oder Winkelelemente (16, 14) gesichert sind.
21. Etagenturm nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren und äußeren Bogen- oder Winkelelemente (216, 214) aneinander durch
druckknopfartige Verbindungen (236, 238) gesichert sind.
22. Etagenturm zur Warenausstellung mit einer Mehrzahl von Etagenböden (310) und mit
mindestens einer vertikalen Abstandsstütze (312) zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden
Etagenböden (310), wobei ein Ende der Abstandsstütze (312) mit dem jeweils zugehörigen
Etagenboden (310) dadurch lösbar gekuppelt ist, daß an einem (310) der Teile: Etagenboden
(310) - Abstandsstütze (312) ein äußeres Bogen- oder Winkelelement (316) mit horizontal
verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie (H) angebracht
ist und an dem anderen (312) dieser Teile (310, 312) ein inneres Bogen- oder Winkelelement
(314) mit horizontal verlaufender Krümmungslinie (C) und vertikal verlaufender Mantellinie
(H) angeordnet ist, wobei das innere Bogen- oder Winkelelement (314) mit seiner Außenfläche
an der Innenfläche des äußeren Bogen- oder Winkelelements (316) anliegend durch eine
Formschlußverbindung (324a, 326, 320, 322) in Richtung der Krümmungslinie (C) und
in Richtung der Mantellinie (H) festgelegt ist, insbesondere nach einem der Ansprüche
1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechteckiger oder quadratischer Ausführung der Etagenböden (310) lediglich
in zwei einander benachbarten Ecken Abstandsstützen (312) vorgesehen sind.
23. Etagenturm nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (312) und die zugehörigen Bogen- oder Winkelelemente (314)
mit unterschiedlicher Schenkellänge ausgeführt sind, wobei gleichlange Schenkel (312a,
312b) der beiden Abstandsstützen (312) jeweils in Flucht bzw. parallel zueinander
liegen.
24. Etagenturm nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Schenkel (312b) der Abstandsstützen (312) längs der kurzen Rechteckseite
der Etagenböden (310) liegen und die kurzen Schenkel (312a) der Abstandsstützen (312)
längs einer langen Rechteckseite der Etagenböden (310) liegen.
25. Etagenturm nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die langen Schenkel (312b) der Abstandsstützen (312) sich über mindestens 50
% der Länge der kurzen Rechteckseite der Etagenböden (310) erstrecken.
26. Etagenturm nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (312) Durchbrechungen (348) aufweisen.
27. Etagenturm nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (348) im Bereich der langen Schenkel (312b) der Abstandsstützen
(312) ausgebildet sind.
28. Etagenturm nach einem der Ansprüche 26 und 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen (348) in Höhenrichtung der Abstandsstützen (312) länglich
sind.
29. Etagenturm nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Durchbrechungen (348) im wesentlichen über die ganze Höhe der Abstandsstützen
(312) zwischen den oberen und unteren zugehörigen Bogen- oder Winkelelementen (314)
erstrecken.
30. Etagenturm nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstützen (312) Versteifungsrippen (350) aufweisen, und zwar insbesondere
längs ihrer Kanten und/oder längs der Kanten der Durchbrechungen (348).
31. Etagenturm nach einem der Ansprüche 23 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Bogen- oder Winkelelemente (314) der Abstandsstützen (312) jeweils
an den Enden der beiden unterschiedlich langen Schenkel (312a, 312b) eine Gegenanschlagfläche
(326) zum Eingriff mit einer Anschlagleiste (324) an dem zugehörigen äußeren Bogen-
oder Winkelelement (316) des Etagenbodens (310) aufweisen und daß Paarungen (320,
322) von ineinandergreifenden Nocken (320) und Ausnehmungen (322) zum einen im Bereich
des freien Endes des langen Schenkels (312b) des Bogen- oder Winkelelements (314)
der Abstandsstütze (312) und zum anderen im scheitelnahen Bereich (S) des kurzen Schenkels
(312a) des Bogen- oder Winkelelements (314) der Abstandsstütze (312) vorgesehen sind.
32. Etagenturm nach einem der Ansprüche 22 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Etagenböden (310) längs dreier aneinander angrenzender Rechtecksseiten einen
nach oben und unten überstehenden Randflansch (318) besitzen und im Bereich einer
vierten, den Abstandsstützen (312) fernen Rechtecksseite (342) einen im wesentlichen
nur nach unten überstehenden Randflansch besitzen.
33. Etagenturm nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben überstehende Teil des Randflansches (318) im Bereich der vierten
Rechtecksseite (342) mit abgerundeten Ecken (344, 346) in den Etagenboden (310) ausläuft.