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EP 0 299 133 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1992 Patentblatt 1992/36 |
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Anmeldetag: 15.07.1987 |
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Verfahren zum Tunnelvortrieb und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Method for tunnel driving and device for carrying out the method
Méthode pour le creusement de tunnels et dispositif pour sa mise en oeuvre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH ES FR GB IT LI NL |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.01.1989 Patentblatt 1989/03 |
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Patentinhaber: VOEST-ALPINE Bergtechnik
Gesellschaft m.b.H |
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8740 Zeltweg (AT) |
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Erfinder: |
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- Theelen, Egon
D-3000 Hannover 51 (DE)
- Wippig, Werner
D-3160 Lehrte (DE)
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Vertreter: Kretschmer, Adolf et al |
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Gustav Tschermakgasse 14 A-1180 Wien A-1180 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 327 816 DE-A- 3 428 431 DE-U- 8 521 622 FR-A- 1 538 551
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DE-A- 3 330 635 DE-A- 3 514 563 DE-U- 8 530 392 GB-A- 1 026 298
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Tunnelvortrieb in unterschiedlichen geologischen
Formationen, nämlich nicht standfesten, rolligen Böden unterhalb des Grundwasserspiegels,
wobei die Ortsbrust ständig mit dem erforderlichen Gegendruck durch ein Medium wie
Wasser und/oder einer thixotropen Flüssigkeit beim Vortreiben oder Luft bei Vortriebspausen
beispielsweise zu Reparaturzwecken beaufschlagt und in jedem Fall mittels eines vor
dem Druckschild befindlichen Abbauwerkzeuges unter Bildung von Abraum abgebaut wird,
wobei das sich in der zwischen der Ortsbrust und dem Druckschild gebildeten Kammer
befindliche Gemisch von Abraum im Medium weggefördert wird und der Abbauraum von dem
schon vorgetriebenen Tunnel druckdicht über den Druckschild abschottbar ist. Die Erfindung
betrifft weiters eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einem Druckschild,
mit einem in Vortriebsrichtung davor angebrachten Abbauwerkzeug und mit einer Förderleitung
für das fließfähige Gemisch, wobei in Vortriebsrichtung hinter dem Druckschild ein
von dem schon vorgetriebenen Tunnel druckdicht abgeschotteter Speicherraum angeordnet
ist, der mit der Kammer kommunizierend über eine Öffnung in dem Druckschild verbunden
ist, wobei zwischen dem Abbauwerkzeug und dem Druckschild das aufnahmeseitige Ende
eines mechanischen Förderers angeordnet ist, der durch die Öffnung im Druckschild
hindurchgeführt ist und mit seinem austragsseitigen Ende bis in den Speicherraum reicht,
und wobei im Speicherraum dem mechanischen Förderer ein Steinbrecher nachgeschaltet
ist, der druckdicht an die Förderleitung angeschlossen ist.
[0002] Ein solches Verfahren wird mittels bekannter sogenannter Hydroschild-Vorrichtungen
ausgeführt, was besonders vorteilhaft ist, weil der gesamte Tunnel nur unter atmosphärischem
Druck steht und somit Drucklufterkrankungen des Bedienungspersonals vermieden werden
können.
[0003] Der Nachteil bei diesem bekannten Verfahren sowie einer Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens besteht darin, daß sobald eine andere Geologie innerhalb der aufzufahrenden
Tunnelröhre (also kein nicht standfester rolliger Boden) auftritt, der Abraum beispielsweise
Steine, Fremdkörper oder andere größere Teile enthält, welche nach Ansammlung eines
gewissen Volumens aus der Kammer vor dem Druckschild manuell entfernt werden müssen.
Dies geschieht dadurch, daß der Flüssigkeitsspiegel des Mediums bis auf die Tunnelsohle
durch Abpumpen abgesenkt und dieser Abbauraum bzw. die Kammer unter Druckluft gesetzt
wird, damit eine Bedienungsperson durch die Personenschleuse in den Raum zwischen
Ortsbrust und Druckwand eingeschleust werden kann, um die größeren Teile manuell zu
beseitigen. Durch das Anhalten, Leerpumpen und Druckluftbeaufschlagen reduziert sich
der Zeitaufwand für den Vortrieb, was bei höherem Aufkommen größerer Teile an Steinen
eine Verschlechterung der Vortriebsleistung mit sich bringt. In diesem Zusammenhang
ist eine Vorrichtung der eingangs genannten Art beispielsweise dem DE-U-85 30 392
zu entnehmen, wobei zusätzlich in dem Speicherraum unter dem austragsseitigen Ende
des mechanischen Förderers ein Steinbrecher angeordnet ist, an dem eine Förderleitung
zum Flüssigtransport des Gemischs angeordnet ist, die druckdicht aus dem Speicherraum
zu dem schon vorgetriebenen Tunnel herausgeführt ist, wodurch ein Einsteigen von Bedienungspersonal
zur Grobgesteinsentnahme entbehrlich werden soll.
[0004] Es ist außerdem nachteilig, daß bei Antreffen einer Geologie im Verlauf des Vortriebes,
die Flüssigkeitstransport nicht mehr zuläßt, eine Trockentransporteinrichtung vorgesehen
werden muß. Dies geschieht, wenn überhaupt möglich, durch Umbau einer Hydroschild-Anlage
vom Flüssigkeitstransport auf Trockentransport, was ebenfalls erhebliche Zeitverluste
mit sich bringt.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens vorzuschlagen, mit denen auch bei Auftreten größerer
Teile, wie Steine, Fremdkörper oder dergleichen, kontinuierlich im Flüssigtransport
der Tunnel erforderlichenfalls auf Trockentransport umgestellt werden kann. Zur Lösung
dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß zum Zweck des Flüssigtransportes bei druckdicht abgeschottetem Druckschild das
Wasser und/oder die thixotrope Flüssigkeit aufweisende fließfähige Gemisch vorzugsweise
mechanisch in einen in Vortriebsrichtung hinter dem Druckschild angeordneten, mit
der Kammer kommunizierend über eine erste Öffnung verbundenen und von dem schon vorgetriebenen
Tunnel druckdicht getrennten Speicherraum für die Druckluft transportiert wird, daß
im Speicherraum aus dem Ge'misch die größeren Teile, wie Steine, Fremdkörper oder
dergleichen ausgesondert und die ausgesonderten größeren Teile mechanisch zerkleinert
und in zerkleinerter Form wieder dem Gemisch zugeführt werden und das fließfähige
Gemisch aus dem Speicherraum druckdicht über eine Förderleitung wegtransportiert wird,
und daß zum Zweck des Trockentransportes der schüttfähige Abraum bei zum Tunnel über
eine zweite Öffnung geöffneten Speicherraum zunächst in diesen und von dort mechanisch
direkt - ohne Aussondern größerer Teile - über die Öffnung in den Tunnel transportiert
wird. Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist ausgehend von der eingangs
genannten Ausführungsform im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß in dem Speicherraum
unter dem austragsseitigen Ende des mechanischen Förderers ein Grobsieb für die größeren
Teile in dem Gemisch über einem Auffangbehälter für den Siebdurchgang angeordnet ist,
daß an dem Auffangbehälter eine Förderleitung zum Flüssigtransport des Gemischs angeordnet
ist, die druckdicht aus dem Speicherraum zu dem schon vorgetriebenen Tunnel herausgeführt
ist, daß dem Grobsieb ein Steinbrecher für das Siebgut zugeordnet ist, der an die
Förderleitung angeschlossen ist, und daß der Speicherraum über eine durch eine Abschlußtür
verschlossene zweite Öffnung zum Tunnel hin geöffnet werden kann, wobei durch die
zweite Öffnung bei offener Abschlußtür ein mechanischer zweiter Förderer bis unter
das austragsseitige Ende des ersten Förderers einschiebbar ist.
[0006] Durch die Erfindung wird also ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens vorgeschlagen, bei der die Ortsbrust hydrostatisch gestützt wird, wobei
der Flüssigkeitsspiegel des Mediums aber nicht wie bei bekannten Verfahren zwischen
der Druck- und einer davor angeordneten Tauchwand unter Druckluft belastet wird, sondern
bei der ein durch die erste Öffnung im Druckschild hinausgeführter, im übrigen aber
abgedichteter Druckspeicherraum die Funktion des druckluftbelasteten Akkumulators
übernimmt. Zugleich können nach Lehre der Erfindung durch den vorzugsweise bis auf
die Sohle der Kammer bzw. der Tunnelsohle des Abbauraumes reichenden ersten Förderer
gelegentlich auftauchende größere Steine, Findlinge oder dergleichen in den Speicherraum
transportiert und dort abgesondert sowie gesondert mechanisch zerkleinert und dann
wieder dem Flüssigtransport-Kreislauf zugeführt werden.
[0007] Durch den Wegfall der Tauchwand kann ferner bei der Erfindung die Konstruktion der
Vorrichtung kürzer gehalten werden und das durch die Personenschleuse in die Kammer
eingeschleuste Bedienungspersonal einfacher durch die dort nicht vorhandene Tauchwand
gelangen, um eventuelle Reparatur- oder sonstige Arbeiten durchzuführen.
[0008] Schließlich kann durch Öffnen der Abschlußtür der Speicherraum geöffnet und durch
die frei gewordene zweite Öffnung ein zweiter mechanischer Förderer schnell und einfach
eingebracht werden, und zwar vorzugsweise bis unter das austragsseitige Ende des ersten
mechanischen Förderers in dem Speicherraum, so daß eine kontinuierliche Trockenförderung
zu bereitstehenden Erdreich-Transportwagen oder dergleichen durchgeführt werden kann.
[0009] Von besonderem Vorteil ist es, wenn in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung der
erste Förderer eine Förderschnecke, ein Gurtförderer oder ein Ketten- oder Kettenkratzförderer
ist, wobei bei einer Förderschnecke durch Wahl der Scheckensteigung und der Drehzahl
ein Erddruck-Ausgleich geschaffen werden kann. Dies wird vorzugsweise durch mechanisch,
hydraulisch und/oder pneumatisch betätigbare Stützplatten zwischen den Abbauarmen
unterstützt.
[0010] Ferner ist von Vorteil, daß das Abbauwerkzeug einen mehrarmigen, kegelförmig ausgebildeten
Bohrkopf aufweist, der - unter Fortfall der beim Stande der Technik vorhandenen Mittenschneider
- zugleich eine Zentrierung beim Abbohren des Erdreichens bewirkt.
[0011] Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den weiteren
Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0012] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung
naher erläutert.
[0013] In dieser zeigt:
- Figur 1
- einen schematischen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Tunnelvortrieb;
- Figure 2
- eine Ansicht II-II gemäß Figur 1;
- Figure 3
- einen Schnitt III-III gemäß Figur 1 und
- Figure 4
- einen Schnitt IV-IV gemäß Figur 1.
[0014] Die insgesamt mit 5 bezeichnete Vorrichtung weist ein in Vortriebsrichtung gemäß
Richtungspfeil 7 vorne angeordnetes Abbauwerkzeug 6 auf, welches mehrere strahlenförmig
von der Mitte ausgehende Bohrarme 8 an dem Bohrkorb 9 aufweist, die mit den eigentlichen
Bohrwerkzeugen 10 versehen sind. Die Bohrarme 8 spannen eine kegelförmige Fläche auf
und sind kippbar sowie auswechselbar an dem Bohrkorb 9 angeordnet. Die Kippachse kann
hierbei an dem äußeren oder inneren Widerlager des Bohrkorbes 9 angeordnet sein.
[0015] Zwischen den Bohrarmen 8 können hydraulisch, mechanisch und/oder pneumatisch in Vortriebrichtung
vor- und zurück- sowie anstellbar verstellbare Stützplatten 11 (Figur 2) angeordnet
sein. Der Bohrkorb ist - wie an sich bekannt - vor dem mit 12 bezeichneten Druckschild
angeordnet und über einen insgesamt mit 13 bezeichneten Antrieb angetrieben, der druckdicht
durch den Druckschild 12 hindurchgeführt ist. Im oberen Bereich in Vortriebsrichtung
7 hinter dem Druckschild 12 ist eine Doppelkammer-Personenschleuse 14 angeordnet,
durch die man in die insgesamt mit 15 bezeichnete Kammer zwischen dem Abbauwerkzeug
6 und dem Druckschild 12 gelangen kann, die druckdicht durch den Druckschild 12 von
dem rückwärtigen Teil der Vorrichtung 5 abgeschottet ist.
[0016] Hinter dem Druckschild 12 ist ein Speicherraum 16 angeordnet, der sich mit bezug
auf die Längsachse 17 der Vorrichtung 5 unterseitig in der oberen Hälfte 18 befindet.
Der Speicherraum 16 ist über eine erste Öffnung 19 in dem Druckschild und über ein
Rohr 20 mit der Kammer* 15 verbunden. Das aufnahmeseitige Ende eines ersten, als Kettenförderer
21 ausgebildeten mechanischen Förderers reicht bis nahe zu der Sohle der Kammer 15
und ist durch die erste Öffnung 19 und das Rohr 20 zu dem Speicherraum 16 geführt,
in dem sein abgabeseitiges Ende angeordnet ist.
* kommunizierend
[0017] Unterhalb dem austragsseitigen Ende 22 des Kettenförderers 21 ist ein schräggestelltes
Grobsieb 23 über einem Auffangbehälter 24 für den Siebdurchgang angeordnet, an dem
eine Förderleitung 25 für den Flüssigtransport angeschlossen ist. Unterhalb und neben
dem seitlichen Ende des Grobsiebs 23 ist ein Steinebrecher 26, ebenfalls mit Auffangbehälter
angeordnet, der über eine Leitung 27 ebenfalls an die Förderleitung 25 angeschlossen
ist.
[0018] Der Speicherraum 16 ist ferner über eine durch eine Abschlußtür 28 verschlossene
zweite Öffnung mit dem schon durch Tübbings abgestützten Tunnel 30 verbindbar. Durch
diese zweite Öffnung kann zum Zwecke des Trockentransports ein zweiter mechanischer
Förderer 31 direkt unter das austragsseitige Ende 22 des Kettenförderers 21 geschoben
werden, so daß der Abbraum direkt in Erdreich-Transportwagen oder dergleichen (nicht
gezeigt) transportiert werden kann, wobei gegebenenfalls das Grobsieb 23 entfallen
muß.
[0019] Die Tübbings 29 werden einen an sich bekannten Tübbingstransporteuer 32 in Vortriebsrichtung
7 zur der eigentlichen Vorrichtung 5 transportiert und dort mittels eines ebenfalls
an sich bekannten Erektors 33 gesetzt. An sich bekannte Vorschubpressen 34 stützen
sich einerseits an den schon gesetzten Tübbings, andererseits an der Vorrichtung 5
bzw. dem Druckschild 12 ab.
[0020] Ferner ist eine Förderpumpe 35 für Wasser und/oder eine thixotrope Flüssigkeit vorgesehen,
die über eine Leitung 36 bis in die Kammer 15 geführt ist und dort im Bereich der
ersten Öffnung 19 über eine Spüldüse 37 austritt. Die erste Öffnung 19 kann - druckdicht
- mittels eines mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren und schematisch
mit 38 bezeichneten Schiebers abgeschottet werden, um auch Reparaturarbeiten in dem
Speicherraum 16 ausführen zu können.
[0021] Zweckmäßigerweise wird der Steinbrecher 26 nur dann eingeschaltet, wenn ein gewisser
Steinanfall vorliegt. Ebenso kann in dem Rohr 20 vorzugsweise eine Niveau-Meßeinrichtung
40 zur Einstellung des Luftdrucks 16 in der Speicherkammer vorgesehen sein, der dann
auf die Flüssigkeitsoberfläche und damit auf die die gesamte Kammer 15 ausfüllende
Flüssigkeit und damit auf die Ortsbrust vor dem Abbauwerkzeug 6 ausgeübt werden kann.
1. Verfahren zum Tunnelvortrieb in unterschiedlichen geologischen Formationen, nämlich
nicht standfesten, rolligen Böden unterhalb des Grundwasserspiegels, wobei die Ortsbrust
ständig mit dem erforderlichen Gegendruck durch ein Medium wie Wasser und/oder einer
thixotropen Flüssigkeit beim Vortreiben oder Luft bei Vortriebspausen beispielsweise
zu Reparaturzwecken beaufschlagt und in jedem Fall mittels eines vor dem Druckschild
(12) befindlichen Abbauwerkzeuges (6) unter Bildung von Abraum abgebaut wird, wobei
das sich in der zwischen der Ortsbrust und dem Druckschild (12) gebildeten Kammer
(15) befindliche Gemisch von Abraum im Medium weggefördert wird und der Abbauraum
(15) von dem schon vorgetriebenen Tunnel druckdicht über den Druckschild (12) abschottbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck des Flüssigtransportes bei druckdicht abgeschottetem
Druckschild (12) das Wasser und/oder die thixotrope Flüssigkeit aufweisende fließfähige
Gemisch vorzugsweise mechanisch in einen in Vortriebsrichtung hinter dem Druckschild
(12) angeordneten, mit der Kammer (15) kommunizierend über eine erste Öffnung (19)
verbundenen und von dem schon vorgetriebenen Tunnel druckdicht getrennten Speicherraum
(16) für die Druckluft transportiert wird, daß im Speicherraum (16) aus dem Gemisch
die größeren Teile, wie Steine, Fremdkörper oder dergleichen, ausgesondert und die
ausgesonderten größeren Teile mechanisch zerkleinert und in zerkleinerter Form wieder
dem Gemisch zugeführt werden und das fließfähige Gemisch aus dem Speicherraum (16)
druckdicht über eine Förderleitung (20) wegtransportiert wird, und daß zum Zweck des
Trockentransportes der schüttfähige Abraum bei zum Tunnel (30) über eine zweite Öffnung
geöffneten Speicherraum (16) zunächst in diesen und von dort mechanisch direkt - ohne
Aussondern größerer Teile - über die Öffnung in den Tunnel (30) transportiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das fließfähige Gemisch von
der Tunnelsohle des Abbauraumes bzw. der Sohle der Kammer (15) mechanisch in den Speicherraum
(16) gefördert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das fließfähige Gemisch
zum Teil im Flüssigtransport direkt aus der Kammer (15) weggefördert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die größeren
Teile durch Sieben ausgesondert werden.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Tunnelvortrieb, insbesondere nach
einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Druckschild (12), mit einem in Vortriebsrichtung
davor angebrachten Abbauwerkzeug (6) und mit einer Förderleitung (25) für das fließfähige
Gemisch, wobei in Vortriebsrichtung hinter dem Druckschild (12) ein von dem schon
vorgetriebenen Tunnel (30) druckdicht abgeschotteter Speicherraum (16) angeordnet
ist, der mit der Kammer (15) kommunizierend über eine Öffnung (19) in dem Druckschild
verbunden ist, wobei zwischen dem Abbauwerkzeug (6) und dem Druckschild (12) das aufnahmeseitige
Ende eines mechanischen Förderers (21) angeordnet ist, der durch die Öffnung (19)
im Druckschild (12) hindurchgeführt ist und mit seinem austragsseitigen Ende (22)
bis in den Speicherraum (16) reicht, und wobei im Speicherraum (16) dem mechanischen
Förderer (21) ein Steinbrecher (26) nachgeschaltet ist, der druckdicht an die Förderleitung
(25) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Speicherraum (16) unter
dem austragsseitigen Ende (22) des mechanischen Förderers (21) ein Grobsieb (23) für
die größeren Teile in dem Gemisch über einem Auffangbehälter (24) für den Siebdurchgang
angeordnet ist, daß an dem Auffangbehälter (24) eine Förderleitung (25) zum Flüssigtransport
des Gemischs angeordnet ist, die druckdicht aus dem Speicherraum (16) zu dem schon
vorgetriebenen Tunnel (30) herausgeführt ist, daß dem Grobsieb (23) ein Steinbrecher
(26) für das Siebgut zugeordnet ist, der an die Förderleitung (25) angeschlossen ist,
und daß der Speicherraum (16) über eine durch eine Abschlußtür (28) verschlossene
zweite Öffnung zum Tunnel hin geöffnet werden kann, wobei durch die zweite Öffnung
bei offener Abschlußtür (28) ein mechanischer zweiter Förderer (31) bis unter das
austragsseitige Ende (22) des ersten Förderers (21) einschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das aufnahmeseitige Ende
des ersten Förderers (21) bis nahe zu der Sohle der Kammer (15) reicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Förderer (21) eine
Förderschnecke, ein Gurtförderer oder ein Ketten- oder Kettenkratzförderer ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Grobsieb
(23) schräg angeordnet ist und seitlich bis über den Auffangbehälter (24) reicht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
des seitlichen Endes des Grobsiebes (23) der Auffangbehälter des Steinbrechers (26)
angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Abbauwerkzeug
(6) mit mehreren strahlenförmig von der Mitte ausgehenden, eine kegelförmige Fläche
aufspannenden Bohrwerkzeugen (8) versehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrarme (8) kippbar
sowie auswechselbar an dem Bohrkorb (9) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Bohrarmen (8) mechanisch, hydraulisch und/oder pneumatisch (in Vortriebsrichtung
vorund zurück- sowie anstellbar) verstellbare Stützplatten (11) angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Öffnung (19) mittels eines mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Schiebers
(38) abschottbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherraum
(16) mit der ersten Öffnung (19) in dem Druckschild (12) über eine Rohr (20) verbunden
ist, in welchem der erste Förderer (21) verläuft.
1. Method for driving a tunnel in different geological formations, namely unstable, loose
soils below the water table, in which the working face is constantly subject to the
necessary backpressure through a medium such as water and/or a thixotropic liquid
when driving or digging or air in the case of driving or digging pauses, particularly
for repair purposes and in each case working takes place by means of a working tool
(6) located upstream of the pressure shield (12), accompanied by the formation of
an overburden, in which the mixture of overburden in the medium located in the chamber
(15) formed between the working face and the pressure shield (12) is conveyed away
and the working chamber (15) can be compartmentalized in pressuretight manner by means
of the pressure shield (12) with respect to the already dug tunnel, characterized
in that for the purpose of liquid transportation in the case of pressuretight, compartmentalized
pressure shield (12), the flowable mixture having the water and/or the thixotropic
liquid is mechanically transported into a compressed air storage chamber (16) located
behind the pressure shield (12) in the driving direction, linked by means of a first
opening (19) with the chamber (15) and separated in pressuretight manner from the
already driven tunnel, that in the storage chamber (16) the larger parts such as stones,
foreign bodies, etc. are separated from the mixture and the separated larger parts
are mechanically crushed and in crushed form returned to the mixture again and the
flowable mixture is transported away from the storage chamber (16) in pressuretight
manner by means of a feed pipe (20) and that for the purpose of the dry transport
of the pourable overburden with the storage chamber (16) open with respect to the
tunnel (30) by means of a second opening, initially in said chamber (16) and from
there in mechanical direct manner, without any separation of the larger parts, transportation
takes place via the opening into the tunnel (30).
2. Method according to claim 1, characterized in that the flowable mixture is conveyed
from the tunnel floor of the working chamber or the floor of the chamber (15) in mechanical
manner into the storage chamber (16).
3. Method according to claims 1 or 2, characterized in that the flowable mixture is partly
conveyed directly out of the chamber (15) in liquid transport.
4. Method according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the larger parts
are separated by screening.
5. Device for performing the tunnel driving method, particularly according to one of
the claims 1 to 4, with a pressure shield (12), with a working tool (6) fitted in
front of it in the driving direction and with a feed pipe (25) for the flowable mixture,
in which in the driving direction behind the pressure shield (12) is provided a storage
chamber (16) compartmentalized in pressuretight manner from the already driven tunnel
(30) and which is linked with the chamber (15) by means of an opening (19) in the
pressure shield, in which between the working tool (6) and the pressure shield (12)
is located the reception-side end of a mechanical conveyor (21), which is passed through
the opening (19) in the pressure shield (12) and extends with its discharge-side end
(22) into the storage chamber (16) and in which in the latter a stone crusher (26)
is connected behind the mechanical conveyor (21) and is connected in pressuretight
manner to the feed pipe (25), characterized in that in the storage chamber (16) below
the discharge-side end (22) of the mechanical conveyor (21) is provided a coarse screen
(23) for the coarser parts in the mixture above a collecting container (24) for the
undersize material, that on the collecting container (24) is placed a feed pipe (25)
for the liquid transport of the mixture and which is passed in pressuretight manner
out of the storage chamber (16) to the already driven tunnel (30), that with the coarse
screen (23) is associated a stone crusher (26) for the screen feed and which is connected
to the feed pipe (25) and that the storage chamber (16) can be open to the tunnel
by means of a second opening closed by a terminal door (28) and with the said door
(28) open, through the said second opening can be introduced a second, mechanical
conveyor (31) to below the discharge-side end (22) of the first conveyor (21).
6. Device according to claim 5, characterized in that the reception-side end of the first
conveyor (21) extends to the vicinity of the floor of the chamber (15).
7. Device according to claim 6, characterized in that the first conveyor (21) is a feed
screw, a belt conveyor or a chain or chain scraper conveyor.
8. Device according to one of the claims 5 to 7, characterized in that the coarse screen
(23) is inclined and laterally extends over the collecting container (24).
9. Device according to one of the claims 5 to 8, characterized in that the collecting
container of the stone crusher (26) is positioned below the lateral end of the coarse
screen (23).
10. Device according to one of the claims 5 to 9, characterized in that the working tool
(6) is provided with a plurality of drilling tools (8) extending in radial manner
from the centre and covering a conical surface.
11. Device according to claim 10, characterized in that the drilling arms (8) are tiltable
and interchangeably arranged on the drilling cage (9).
12. Device according to one of the claims 5 to 11, characterized in that between the drilling
arms (8) are provided bracket plates (11), which are mechanically, hydraulically and/or
pneumatically adjustable (backwards and forwards in the driving direction and settable).
13. Device according to one of the claims 5 to 12, characterized in that the first opening
(19) can be compartmentalized by means of a mechanically, hydraulically or pneumatically
operable slide (38).
14. Device according to one of the claims 5 to 13, characterized in that the storage chamber
(16) is connected by means of a pipe (20) with the first opening (19) in the pressure
shield (12) and in said pipe passes the first conveyor (21).
1. Procédé pour le creusement de tunnels dans différentes formations géologiques, plus
précisément dans des sols instables, ébouleux, au-dessous du niveau de la nappe phréatique,
dans lequel le front d'abattage est continuellement chargé avec la contrepression
nécessaire par un fluide, par exemple de l'eau et/ou un liquide thixotropique, pendant
l'avancement, ou de l'air pendant les pauses d'avancement exécutées, par exemple pour
les réparations et, dans chaque cas, est attaqué au moyen d'un outil d'abattage (6)
qui se trouve en avant du bouclier de pression (12), avec formation de déblais dans
lequel le mélange de déblais qui se trouve dans la chambre (15) formée entre le front
d'abattage et le bouclier de pression (12) est évacué avec le fluide, et la chambre
(15) des déblais peut être isolée à joint étanche du tunnel déjà creusé au moyen du
bouclier de pression (12), caractérisé en ce que, pour le transport dans un liquide,
le bouclier de pression (12) étant alors fermé à joint étanche à la pression, l'eau
et/ou mélange coulant contenant le liquide thixotropique sont transportés, de préférence
mécaniquement dans un compartiment de stockage de l'air comprimé (16) placé en amont
du bouclier de pression (12), considéré dans te sens de l'avancement, qui communique
avec la chambre (15) par une première ouverture (19), et est séparé du tunnel déjà
creusé à joint étanche à la pression, en ce que, dans le compartiment de stockage
(16), les gros morceaux, tels que les pierres, corps étrangers ou équivalents, sont
séparés du mélange et les gros morceaux ainsi séparés sont fragmentés mécaniquement
et réintroduits dans le mélange sous la forme fragmentée, et le mélange coulant est
évacué du compartiment de stockage (16) à joint étanche à la pression par une conduite
de transport (20), et en ce que, pour le transport à sec, les déblais formant gravats
sont tout d'abord transportés dans le compartiment de stockage (16), ce compartiment
étant ouvert sur le tunnel (30) à travers une deuxième ouverture, et, de là, transporté
directement sans séparation de gros morceaux dans le tunnel (30) par voie mécanique,
à travers l'ouverture.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le mélange coulant est transporté
mécaniquement de la sole du tunnel de la chambre à déblais, ou de la sole de la chambre
(15), dans le compartiment de stockage (16).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le mélange coulant
est directement évacué de la chambre (15) en partie par transport dans un liquide.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les gros morceaux
sont séparés par criblage.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé d'avancement de tunnel, notamment selon
l'une des revendications 1 à 4, comprenant un bouclier de pression (12), équipé d'un
outil d'abattage (6) agencé en aval de ce bouclier dans le sens de l'avancement et
une conduite de transport (25) pour le mélange coulant, dispositif dans lequel, en
amont du bouclier de pression (12), dans le sens de l'avancement, est agencé un compartiment
de stockage (16) qui est isolé du tunnel (30) déjà creusé à joint étanche à la pression,
qui est en communication avec la chambre (15) par une ouverture (19) pratiquée dans
le bouclier de pression et, dans lequel on a placé entre l'outil d'abattage (6) et
le bouclier de pression (12) l'extrémité de chargement d'un transporteur mécanique
(21) qui est passé à travers l'ouverture (19) du bouclier de pression (12) et dont
l'extrémité de déchargement (22) est engagée jusque dans le compartiment de stockage
(16), cependant que, dans celui-ci, il est prévu, en aval du transporteur mécanique
(21), un concasseur de pierres (26) qui est relié à la conduite de transport (25)
à joint étanche à la pression, caractérisé en ce qu'un crible à gros trous (23) pour
la séparation des gros morceaux contenus dans le mélange est agencé dans le compartiment
de stockage (16), au-dessous de l'extrémité de déchargement (22) du transporteur mécanique
(21) et au-dessus d'un récipient collecteur (24) qui reçoit la fraction passante du
crible, en ce qu'au récipient collecteur (24) est raccordée une conduite de transport
(25) destinée au transport du mélange dans un liquide, qui conduit à joint étanche
à la pression du compartiment de stockage (16) au tunnel (30) déjà creusé, en ce qu'au
crible à gros trous (23) est associé un concasseur de pierres (26) traitant le produit
du crible, qui est raccordé à la conduite de transport (25) et en ce que le compartiment
de stockage (16) peut être ouvert sur le tunnel par une deuxième ouverture qui est
fermée par une porte de fermeture (28), cependant qu'à travers la deuxième ouverture,
lorsque la porte de fermeture (28) est ouverte, on peut engager un deuxième transporteur
mécanique (31) jusqu'au-dessous de l'extrémité de déchargement (22) du premier transporteur
(21).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'extrémité de chargement
du premier transporteur (21) s'étend jusqu'à proximité de la sole de la chambre (15).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le premier transporteur
(21) est une vis transporteuse, un transporteur à courroie ou un transporteur à chaîne
ou à raclettes à chaîne.
8. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le crible à
gros trous (23) est disposé obliquement et s'étend latéralement jusqu'au-dessus du
récipient collecteur (24).
9. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé en ce qu'au-dessous de
l'extrémité latérale du crible à gros trous (23), est agencé le récipient collecteur
du concasseur de pierres (26).
10. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que l'outil d'abattage
(6) est muni de plusieurs outils de creusement (8) formant une surface conique, et
qui partent du centre selon des rayons.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que les bras de creusement
(8) sont montés oscillants et interchangeables sur la corbeille de creusement (9).
12. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisé en ce qu'entre les bras
de creusement (8), sont disposées des plaques de soutènement (11) qui peuvent être
avancées ou reculées dans la direction de l'avancement ou mises en pression par voie
mécanique, hydraulique et/ou pneumatique.
13. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 12, caractérisé en ce que la première
ouverture (19) peut être fermée à l'aide d'une vanne (38) qui peut être manoeuvrée
par voie mécanique, hydraulique, ou pneumatique.
14. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 13, caractérisé en ce que le compartiment
de stockage (16) est relié à la première ouverture (19) pratiquée dans le bouclier
de pression (12) par un tube (20) dans lequel passe le premier transporteur (21).
