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2.1. Bisher werden die Kanten von Strangpressprofilabschnitten durch spanende Bearbeitung
abgerundet. Dies ist aufwendig, da das Werkzeug umgespannt werden muß. Mit dem neuen
Werkzeug sollen die Kanten derart abgerundet und verdichtet werden, daß ein Toleranzfeld
von ± 0,3 %, bezogen auf Länge und Breite des Werkstückes, verarbeitbar ist. Die Dickentoleranz
soll max. bis +4% betragen. Die Dauerfestigkeit des gesägten Profilabschnittes soll
gesteigert werden.
2.2. Zwischen den Flanken (1, 2) bzw. (3, 4) des Obergesenkes (5) bzw. Untergesenkes
(6) und der Gesenkdecke (7) bzw. des Gesenkbodens (8) ist ein Neigungswinkel α = 96-105°
und in den Eckpunkten (9, 10) bzw. (11, 12) der Gesenkdecke bzw. des Gesenkbodens
ein Radius von 1-5 mm angeordnet. Die lichte Weite zwischen Gesenkdecke und -boden
im geschlossenen Zustand beträgt 10-50 mm. Der Strangpressprofilabschnitt weist in
der Dicke ein Übermaß von 1-3 % auf und wird zwischen beiden Gesenkhälften eingelegt,
die schlagartig ohne Zwischenraum gegeneinander gefahren werden.
2.3. Abrunden und Verdichten der Kanten von Strangpressprofilabschnitten aus Aluminium,
insbesondere AlMgSi
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