(19)
(11) EP 0 300 291 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.04.1991  Patentblatt  1991/17

(21) Anmeldenummer: 88110927.6

(22) Anmeldetag:  08.07.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E04F 15/024, E04B 2/82

(54)

Abgedichteter Wandanschluss bei Doppelböden für Reinräume oder dergleichen

Air-tight wall joint for the sectional false floors of clean-rooms or the like

Joint de mur imperméable à l'air pour faux planchers surélevés des locaux à atmosphère pure ou similaires


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 18.07.1987 DE 3723907

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.01.1989  Patentblatt  1989/04

(73) Patentinhaber: MERO-Werke Dr.-Ing. Max Mengeringhausen GmbH & Co.
D-97064 Würzburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Brillinger, Martin, Dr. Ing.
    D-8700 Würzburg (DE)
  • Hiller, Wolfgang, Dipl. Ing. (FH)
    D-8782 Karlstadt-Laudenbach (DE)
  • Klingelhöfer, Ulrich, Dipl. Ing.
    D-8702 Waldbüttelbrunn (DE)
  • Radtke, Manfred
    D-8702 Margetshöchheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 340 909
GB-A- 2 085 503
US-A- 3 640 036
DE-A- 3 543 474
US-A- 3 396 501
US-A- 4 621 470
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen abgedichteten Wandanschluß bei Doppelböden für Reinräume oder dgl., deren Bodenplatten auf Fußstützen aufgeständert verlegt sind.

    [0002] Es ist bekannt, auf den Fußstützen von Doppelböden im Raster verlegte Rechteck-Profilrohre anzuordnen, zwischen welchen die Bodenplatten angeordnet und mit ihren Ecken auf den Fußstützen aufgelagert werden. Auf diesen Rechteck- Profilrohren werden zum Zwecke der Raumaufteilung die jeweilige Leichtbauwand abgedichtet aufgesetzt. Die Wandmontage ist jedoch umständlich und erfordert auch ein Anbohren der Bodenplatten. Hinzu kommt daß die Bodenplatten im Wandbereich schwierig herauszunehmen sind, wenn der Bedarfsfall eintritt. Außerdem sind die zahlreichen Fugen zwischen den im Raster verlegten Rechteck-Profilrohren und den Bodenplatten, die auch im Bereich des Wandanschlusses sichtbar bleiben, aus verschiedenen Gründen (u.a. wegen Schmutzansammlung) unerwünscht.

    [0003] Es sind auch bereits Doppelböden bekannt, bei welchen im Raster auf den Fußstützen verlegte Profilschienen verdeckt angeordnet sind und zwischen benachbarten Bodenplatten nur eine Fuge verbleibt. Die Profilschienen dienen hier jedoch ausschließlich der statischen Aussteifung des Doppelbodens.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach herstellbaren, abgedichteten Wandanschluß bei Doppelböden für Reinräume oder dgl. zu schaffen, bei welchen benachbarte Bodenplatten nur eine Fuge begrenzen, die im Bereich des Wandanschlusses abgedeckt ist und bei dem ferner im Bereich einer angeschlossenen Wand die Bodenplatten im Bedarfsfall einfach und schnell demontiert und auch wieder eingebaut werden können.

    [0005] Gemäß der Erfindung wird obige Aufgabe dadurch gelöst, daß

    a) die anzuschließende Wand an ihrem bodenseitigen Rand mit Anschluß-Profilschienen verbunden ist, deren Breite höchstens der Wandstärke entspricht,

    b) die Anschluß-Profilschienen auf wenigstens an den Fußstützen vorgesehene Abstützkörper zwischen den Bodenplatten aufgelagert sind

    c) die Anschluß-Profilschienen sich mit ihrer Unterseite von der Mitte aus in entgegengesetzten Richtungen schräg nach außen und oben erstrecken und

    d) elastisch nachgiebige Abdichtungen zwischen beiden Seiten der Wand und den angrenzenden Bodenplatten vorgesehen sind.



    [0006] Bei dieser Konstruktion können vorteilhaft die Bodenplatten mit ihren Ecken auf den Fußstützen aufgelagert werden, während die Wand über die Anschluß-Profilschienen auf Abstützkörpern aufgelagert wird, die
    mindestens an den Fußstützen vorgesehen sind. Die Montage dieses Wandanschlusses ist äußerst einfach und aufgrund der speziellen Ausbildung der Unterseite der Anschluß-Profilschienen können auch im Bereich der angeschlossenen Wand die Doppelbondenplatten im Bedarfsfall schnell und einfach demontiert und wieder eingesetzt werden. Die elastisch nachgiebigen Abdichtungen zwischen den beiden Seiten der Wand und den angrenzenden Bodenplatten sind besonders bei unter Überdruck stehenden Reinräumen erforderlich und sie können bei Herausnahme der Bodenplatten im Bereich einer angeschlossenen Wand ausreichend elastisch deformiert werden, ohne ihre Funktionstüchtigkeit zu verlieren. Von Bedeutung bei dieser Lösung ist ferner, daß sämtliche Platten des Doppelbodens, also auch die im Bereich des Wandanschlusses, den gleichen quadratischen Grundriß aufweisen können und zwischen benachbarten Bodenplatten nur eine Fuge vorhanden ist, die durch die angeschlossene Wand verdeckt wird.

    [0007] Eine weitere Lösung der obigen Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß

    a) die anzuschließende Wand an ihrem bodenseitigen Rand mit Anschluß-Profilschienen verbunden ist, deren Breite höchstens der Wandstärke entspricht.

    b) die Anschluß-Profilschienen auf wenigstens an den Fußstützen vorgesehene Abstützkörper zwischen den Bodenplatten aufgelagert sind und

    c) die Anschluß-Profilschienen mit ihren beiden Längsrändern auf den angrenzenden Bodenplatten abgedichtet aufliegen und diese Längsränder elastisch nachgiebig ausgebildet sind. Anstelle der seitlich an der Wand anzubringenden Abdichtungen entsprechend der ersten Lösung sind bei der zweiten Lösung die Längsränder der Anschluß- Profilschienen vorteilhaft als Dichtungselemente ausgebildet, die z.B. bei unter Überdruck stehenden Reinräumen die erforderliche Abdichtung zwischen Wand und Doppelboden herstellen. Diese Lösung zeichnet sich daher durch eine bauliche Vereinfachung aus, wobei die Anschluß-Profilschienen zwei Funktionen gleichzeitig erfüllen.



    [0008] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. So können die Abstützkörper aus in den Fußstützen ko-axial eingeschraubten Zapfen bestehen, die mit den Anschluß-Profilschienen durch Schrauben verbunden sind, wobei sich die Zapfen durch Hohlräume nach oben erstrecken, die durch Abstumpfung der Ecken benachbarter Bodenplatten gebildet sind. Die Hohlräume mit den nicht benutzten zapfenförmigen Abstützkörpern können einfach durch Abdeckplatten verschlossen werden.

    [0009] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß

    a) die Anschluß-Profilschienen einen mittigen, nach unten ragenden Längssteg aufweisen,

    b) die Bodenplatten zu beiden Seiten der anzuschließenden Wand einen Spalt zur passenden Aufnahme des Längssteges der Anschluß-Profilschienen begrenzen und

    c) die Anschluß-Profilschienen mit ihrem Längssteg mit Abstützkörpern verbunden sind, die durch in an sich bekannter Weise im Raster auf den Fußstützen zwischen den Bodenplatten verlegten Profile gebildet sind. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung sind die als Abstützkörper wirkenden Profile im Doppelboden verdeckt verlegt, d.h., sie werden von übergreifenden Deckplatten an den Doppelbodenplatten nach oben abgeschlossen. Lediglich die zu beiden Seiten der anzuschließenden Wand vorhandenen Bodenplatten weisen gegenüber den übrigen ein anderes Format auf, um den Spalt zur passenden Aufnahme des Längsstegs der Anschluß-Profilschienen ausbilden zu können. D.h., daß bei diesen Bodenplatten entsprechende übergreifende Abschnitte der Deckplatten fehlen. Der erwähnte Spalt zwischen benachbarten Bodenplatten wird durch die Anschluß-Profilschienen bzw. die Wand nach oben verdeckt und zwischen den von der angeschlossenen Wand entfernten benachbarten Bodenplatten ist vorteilhaft nur jeweils eine Fuge vorhanden.



    [0010] Noch eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Anschluß-Profilschienen einen U-förmigen Längssteg aufweisen, von dessen beiden oberen Längsrändern sich im seitlichen Abstand Wandabschnitte nach unten erstrecken, deren untere Längsränder nach außen gebogen sind und federnd sowie abdichtend auf den angrenzenden Bodenplatten aufliegen, und daß die anzuschließende Wand mit einer Längsrippe oder ähnlichen Vorsprüngen passend in den oben offenen Längssteg der Anschluß-Profilschienen einsteckbar ist. Diese Anschluß-Profilschienen können z.B. aus geeignetem Blechmaterial preiswert hergestellt werden.

    [0011] Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Schrägansicht von einem Ausschnitt eines Doppelbodens von oben, zum Teil mit abgenommenen Bodenplatten und einem Spalt zur teilweisen Aufnahme einer Anschluß-Profilschiene, die mit einem Teil ihrer zugeordneten Wand oberhalb des Doppelbodens angedeutet ist;

    Fig. 2 eine Schnittansicht von einem Teil des in Fig. 1 gezeigten Doppelbodens mit einer an dem Doppelboden angeschlossenen Wand;

    Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht des Wandanschlusses bei A in Fig. 2;

    Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht der Einzelheit B in Fig. 2;

    Fig. 5 eine Schnittansicht eines Wandanschlusses mit einer modifizierten Anschluß-Profilschiene und

    Fig. 6 eine der Fig. 3 ähnliche Schnittansicht, jedoch von einem Wandanschluß, bei dem die Anschluß-Profilschienen lediglich auf zapfenförmige Abstützkörper an den Fußstützen aufgelagert sind.



    [0012] In Fig. 1 ist ein Teil eines Doppelbodens für einen Reinraum gezeigt, der durch eine Wand (10) aus einer Leichtbaukonstruktion zu unterteilen ist. Der Doppelboden besteht aus zahlreichen Bodenplatten (11) in freitragender Ausführung, welche mit ihren Ecken auf Fußstützen (12) aufgelagert sind. Die Fußstützen (12) sind auf dem Rohboden (13) des Reinraums aufgestellt und können zur Nivellierung der Bodenplatten (11) in der Höhe verstellt werden. Bei dem Reinraum kann es sich um einen Fertigungsraum für z. B. Mikro-Bauelemente oder um einen Meß-, Laborraum oder ähnlichem handeln. Die Bodenplatten (11) bestehen bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 6 aus einem tragenden Rost aus miteinander verschweißten Vierkantrohren (14), auf dem jeweils ein Deckblech (15) und auf diesem wiederum ein Gehbelag (16) befestigt sind. Die Bodenplatten (11) können, wie in Fig. 4 angedeutet ist, mit ihren Fußstützen (12) durch Schrauben fest verbunden sein.

    [0013] Bei den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 1 bis 5 sind zwischen den Bodenplatten (11) im Raster auf den Fußstützen (12) Profile (17) in Form von Rechteckrohren verlegt. Diese Profile (17) werden normalerweise durch überstehende Abschnitte (18) (Fig. 4) der Deckbleche (15) und des Gehbelags (16) abgedeckt. Im Bereich der anzuschließenden Wand (10) sind diese an jeder Bodenplatte (11) allseitig überstehenden Abschnitte (18) jedoch abgetrennt, um einen Spalt (19) auszubilden, dessen Zweck noch erläutert wird.

    [0014] An dem bodenseitigen Rand (20) der anzuschließenden Wand (10) sind eine oder mehrere Anschluß-Profilschienen (21) befestigt, z.B. angeklebt. Die Breite dieser Anschluß-Profilschiene (21) entspricht beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der Breite der Wand (10). Die Anschluß-Profilschiene (21) weist einen mittig angeformten, nach unten ragenden Längssteg (22) auf, der exakt in den Spalt (19) zwischen benachbarten Bodenplatten (11) paßt. Bei angeschlossener Wand (10) stützt sich dieser Längssteg (22) der Anschluß-Profilschiene (21) auf den in einer Flucht liegenden Vierkantrohren bzw. Profilen (17) ab, deren Breite etwa der Breite des Längssteges (22) entspricht. Diese Profile (17) bilden daher Abstützkörper für die Wand (10) welche deren Gewicht auf die Fußstützen (12) abtragen. Die Anschluß-Profilschiene (21) ist durch Schrauben (23) mit den in einer Flucht angeordneten Profilen (17) verbunden. Je nach Länge der anzuschließenden Wand (10) können eine oder mehrere Anschluß-Profilschienen (21) vorgesehen sein, deren Unterseite (24) sich vom mittigen Längssteg (22) weg in entgegengesetzten Richtungen schräg nach außen und oben erstreckt. Aufgrund dieser Maßnahme können bei angeschlossener Wand (10) im Bedarfsfall die angrenzenden Bodenplatten (11) einfach und schnell abgenommen und auch wieder eingesetzt werden. An beiden Seiten der Wand (10) sind ferner elastisch nachgiebige streifenförmige Abdichtungen (25) befestigt, z.B. angeklebt, welche an den angrenzenden Bodenplatten (11) federnd aufliegen und eine Abdichtung zwischen der Wand (10) und dem Doppelboden herstellen, die bei Reinräumen erforderlich ist, in welchen in der Regel ein geringer Überdruck herrscht.

    [0015] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist die Wand (10′) über eine oder mehrere modifizierte Anschluß-Profilschienen (21′) am Doppelboden angeschlossen. Ansonsten liegen gleiche Verhältnisse wie in Fig. 3 vor und gleiche Teile sind daher mit den gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet. Die Anschluß-Profilschiene (21′) kann z.B. aus verzinktem Stahlblech hergestellt werden und sie weist einen U-förmigen Längssteg (26) auf, der sich bei angeschlossener Wand (10′) auf den in einer Flucht liegenden Profilen (17) abstützt und mit diesen verschraubt ist. Von den oberen Längsrändern des U-förmigen Längssteges (26) sind Wandabschnitte (27) nach außen und unten gebogen, deren untere nach außen abgebogene Längsränder (28) federnd und abdichtend auf dem Deckbelag (16) der angrenzenden Bodenplatten (11) aufliegen, und zwar unter dem Einfluß des Gewichts der Wand (10′), die mit einer Längsrippe (29) an ihrer Unterseite (20) passend in den oben offenen Längssteg (26) der Anschluß-Profilschiene (21′) eingreift.

    [0016] Bei Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 weist die Anschluß-Profilschiene (21˝) keinen mittigen Längssteg auf, sondern ihre Unterseite setzt sich zusammen aus einem streifenförmigen, mittigen, ebenflächigen Längsabschnitt (30) sowie aus in entgegengesetzten Richtungen schräg nach außen und oben verlaufenden Abschnitten (24), ähnlich dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3. Die Anschluß-Profilschiene (21˝) ist hier lediglich auf Zapfen (31) aufgelagert und durch je eine Schraube (32) mit diesen verbunden. Die Zapfen (31) sind mit einem Gewindeabschnitt (33) in eine entsprechende Gewindebohrung in den Fußstützen (12) eingeschraubt, wobei diese Fußstützen (12) in der Flucht der anzuschließenden Wand (10) liegen. Es ist aber auch möglich, sämtliche Stützen (12) des Doppelbodens mit solchen Zapfen (31) auszurüsten, um Wandanschlüsse an beliebigen Stellen des Doppelbodens durchführen zu können, wobei dann die nicht benötigten Zapfen (31) durch nicht gezeigte Kappen abgedeckt werden können. Die Zapfen (31) erstrecken sich durch Hohlräume (34) nach oben, die durch Abstumpfung der Ecken von jeweils vier an einer Fußstütze (12) zusammenstoßenden Bodenplatten (11) gebildet sind. Diese Hohlräume (34) zwischen den Bodenplatten (11) können daher einen quadratischen Grundriß aufweisen und, wie schon oben erwähnt, bei Nichtbenutzung der Zapfen (31) durch Kappen abgedeckt werden.


    Ansprüche

    1. Abgedichteter Wandanschluß bei Doppelböden für Reinräume oder dgl., deren Bodenplatten auf Fußstützen aufgeständert verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß

    a) die anzuschließende Wand (10) an ihrem bodenseitigen Rand (20) mit Anschluß-Profilschienen (21) verbunden ist, deren Breite höchstens der Wandstärke entspricht,

    b) die Anschluß-Profilschienen (21) auf wenigstens an den Fußstützen (12) vorgesehene Abstützkörper (31) zwischen den Bodenplatten (11) aufgelagert sind,

    c) die Anschluß-Profilschienen (21) sich mit ihrer Unterseite (24) von der Mitte aus in entgegengesetzten Richtungen schräg nach außen und oben erstrecken und

    d) elastisch nachgiebige Abdichtungen (25) zwischen beiden Seiten der Wand (10) und den angrenzenden Bodenplatten (11) vorgesehen sind.


     
    2. Abgedichteter Wandanschluß bei Doppelböden für Reinräume oder dgl., deren Bodenplatten auf Fußstützen aufgeständert verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß

    a) die anzuschließende Wand (10) an ihrem bodenseitigen Rand (20) mit Anschluß-Profilschienen (21′) verbunden ist, deren Breite höchstens der Wandstärke entspricht,

    b) die Anschluß-Profilschienen (21′) auf wenigstens an den Fußstützen (12) vorgesehene Abstützkörper (31) zwischen den Bodenplatten (11) aufgelagert sind, und

    c) die Anschluß-Profilschienen (21′) mit ihren beiden Längsrändern (28) auf den angrenzenden Bodenplatten (11) abgedichtet aufliegen und diese Längsränder (28) elastisch nachgiebig ausgebildet sind.


     
    3. Wandanschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützkörper aus in den Fußstützen (12) ko-axial eingeschraubten Zapfen (31) bestehen, die mit den Anschluß-Profilschienen (21˝) durch Schrauben (32) verbunden sind, und daß sich die Zapfen (31) durch Hohlräume (34) nach oben erstrecken, die durch Abstumpfung der Ecken benachbarter Bodenplatten (11) gebildet sind.
     
    4. Wandanschlub nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß

    a) die Anschluß-Profilschienen (21, 21′) einen mittigen, nach unten ragenden Längssteg (22, 26) aufweisen,

    b) die Bodenplatten (11) zu beiden Seiten der anzuschließenden Wand (10) einen Spalt (19) zur passenden Aufnahme des Längssteges (22, 26) der Anschluß-Profilschienen (21, 21′) begrenzen und

    c) die Anschluß-Profilschienen (21, 21′) mit ihrem Längssteg (22, 26) mit Abstützkörpern verbunden sind, die durch in an sich bekannter Weise im Raster auf den Fußstützen (12) zwischen den Bodenplatten (11) verlegten Profilen (17) gebildet sind.


     
    5. Wandanschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschluß-Profilschienen (21′) einen U-förmigen Längssteg (26) aufweisen, von dessen beiden oberen Längsrändern sich im seitlichen Abstand Wandabschnitte (27) nach unten erstrecken, deren untere Längsränder (28) nach außen gebogen sind und federnd sowie abdichtend auf den angrenzenden Bodenplatten (11) aufliegen, und daß die anzuschließende Wand (10) mit einer Längsrippe (29) oder ähnlichen Vorsprüngen passend in den oben offenen Längssteg (26) der Anschluß-Profilschienen (21′) einsteckbar ist.
     


    Claims

    1. An airtight wall seal in false floors for clean rooms or the like, whose floor panels are laid out supported on foot rests, characterised in that

    a) the wall (10) to be connected is joined at its edge (20) adjacent to the floor to sectional connector strips (21), whose width at most corresponds to the wall thickness.

    b) the sectional connector strips (21) are mounted on support members (31) provided at least on the foot rests (12) between the floor panels (11).

    c) The sectional connector strips (21) extend with their lower side (24) from the centre in opposed directions obliquely outwards and upwards, and

    d) Elastically resilient seals (25) are provided between both sides of the wall (10) and the adjoining floor panels (11).


     
    2. An airtight wall seal in false floors for clean rooms or the like, whose floor panels are laid out supported on foot rests, characterised in that

    a) The wall (10) to be connected is connected at its edge (20) next to the floor with connector sectional strips (21′) whose width corresponds at most to that of the wall.

    b) The sectional connector strips (21′) are mounted on support members (31) provided at least on the foot rests, (12) between the floor panels, and

    c) The sectional connector strips (21′) bear with their longitudinal edges (28) on the adjacent floor panels (11) in an airtight manner, and these longitudinal edges (28) are elastically resilient in form.


     
    3. A wall seal according to Claim 1 or 2, characterised in that the support members consist of studs (31) coaxially screwed into the foot rests (12), said studs (31) being connected to the sectional connector strips (21˝) by screws (32), and that the studs (31) pass upward through hollow spaces (34) which are formed by truncation of the corners of adjoining floor panels (11).
     
    4. A wall seal according to Claim 1 or 2, characterised in that

    a) the sectional connector strips (21, 21′) have a central longitudinal web (22, 26) extending downwards;

    b) the floor panels (11) on both sides of the wall (10) to be connected define a slot (19) for receiving as a close fit the longitudinal web (22, 26) of the sectional connector strips (21, 21′), and

    c) the sectional connector strips (21, 21′) are connected by their longitudinal web (22, 26) to support members formed in a known way by portions laid out in a grid pattern on the foot rests (12) between the floor panels (11).


     
    5. A wall seal according to Claim 2, characterised in that the sectional connector strips (21′) have a U-shaped longitudinal web (26), from whose two upper longitudinal edges there extend downwards at a lateral spacing wall portions (27), whose lower longitudinal edges (28) are bent outwards, and bear resiliently and airtight on the adjoining floor panels (11), and that the wall (10) to be connected may be thrust with a longitudinal rib (29) or similar protrusions to form a close fit into the upwardly-open longitudinal web (26) of the sectional connector strips (21′).
     


    Revendications

    1. Raccord hermétique de cloisons à des faux planchers de salles stériles ou analogues, dont les dalles sont posées en surélévation sur des supports d'assise, caractérisé en ce que

    a) le bord (20) côté sol de la cloison (10) devant être raccordée est relié à des barres profilées d'assemblage (21) dont la largeur correspond au maximum à l'épaisseur de la cloison,

    b) les barres profilées d'assemblage (21) sont montées entre les dalles (11) sur des pièces de soutien (31) prévues au moins sur les supports d'assise (12),

    c) la face inférieure (24) des barres profilées d'assemblage (21) est orientée en sens opposés obliquement vers l'extérieur et vers le haut à partir du milieu, et

    d) des garnitures d'isolation hermétiques (25) qui sont flexibles élastiquement sont prévues entre les deux côtés de la cloison (10) et les dalles voisines (11).


     
    2. Raccord hermétique de cloisons à des faux planchers de salles stériles ou analogues, dont les dalles sont posées en surélévation sur des supports d'assise, caractérisé en ce que

    a) le bord (20) côté sol de la cloison (10) devant être raccordée est relié à des barres profilées d'assemblage (21′) dont la largeur correspond au maximum à l'épaisseur de la cloison,

    b) les barres profilées d'assemblage (21′) sont montées entre les dalles (11) sur des pièces de soutien (31) prévues au moins sur les supports d'assise (12), et

    c) les deux bords longitudinaux (28) des barres profilées d'assemblage (21′) reposent hermétiquement sur les dalles voisines (11) et ces bords longitudinaux (28) sont flexibles élastiquement.


     
    3. Raccord de cloisons selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les pièces de soutien consistent en gougeons (31) vissés coaxialement dans les supports d'assise (12) et reliés par des boulons (32) aux barres profilées d'assemblage (21˝) et en ce que les gougeons (31) se prolongent vers le haut dans des cavités (34) réalisées par cassure des angles des dalles voisines (11).
     
    4. Raccord de cloisons selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que

    a) les barres profilées d'assemblage (21, 21′) comportent une nervure longitudinale médiane (22, 26) en saillie vers le bas,

    b) les dalles (11) délimitent, des deux côtés de la cloison (10) devant être raccordée, un interstice (19) de logement à ajustement de la nervure longitudinale (22, 26) des barres profilées d'assemblage (21, 21′) et

    c) les barres profilées d'assemblage (21, 21′) sont reliées par leurs nervures longitudinales (22, 26) aux pièces de soutien qui sont formées de profilés (17) posés de manière connue en quadrillage sur les supports d'assise (12) et entre les dalles (11).


     
    5. Raccord de cloisons selon la revendication 2, caractérisé en ce que les barres profilées d'assemblage (21′) comportent une nervure longitudinale en étrier (26) dont des éléments de paroi (27) partant de leurs deux bords supérieurs longitudinaux se prolongent vers le bas en étant placés latéralement à distance l'un de l'autre, les bords longitudinaux inférieurs (28) de ces éléments de paroi (27) étant recourbés vers l'extérieur et reposant élastiquement et hermétiquement sur les dalles voisines (11), et en ce qu'une membrure longitudinale (29) ou des saillies analogues de la cloison (10) devant être raccordée s'encastrent à ajustement dans la nervure longitudinale (26), ouverte vers le haut, des barres profilées d'assemblage (21′).
     




    Zeichnung