[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Strahlheizkörper für Kochgeräte mit einer insbesondere
als Glaskeramikplatte ausgebildeten Kochplatte, einem im Abstand von der Kochplatte
angeordneten konkaven Reflektor und mindestens einer zwischen der Kochplatte und dem
Reflektor angeordneten Halogenlampe, wie beispielsweise aus der EP-A1-0 176 063 oder
aus der EP-A1-0 176 027 bekannt.
[0002] Ein derartiger Strahlheizkörper ist z.B. durch die GB 2 154 405 A bekanntgeworden.
Diese bekannte Bauart zeigt einen Strahlheizkörper für Kochgeräte, wobei dem konkaven
Reflektor zur Erzielung einer gleichförmigen Verteilung der Strahlungsintensität ein
oder mehrere stabförmige Halogenlampen zugeordnet sind, deren Wendel eine über ihre
Länge variierte Steigung aufweisen können.
[0003] Durch die DE-OS 1 565 798 ist ein elektrischer Strahlungsheizkörper bekanntgeworden,
dem zwei konkave Reflektoren derart zugeordnet sind, daß sie unterhalb des Strahlungsheizkörpers
unter Bildung einer in Richtung auf diesen Strahlungsheizkörper hochgezogenen Knickkante
aneinander stoßen. Damit werden die vom Heizstab kommenden Strahlen am Heizstab vorbei
zurückreflektiert. Bei dem in dieser Entgegenhaltung beschriebenen Ausführungsbeispiel
handelt es sich um einen elektrischen Strahlungsheizkörper für die Beheizung der Wäschetrommel
einer Waschmaschine. Durch die hochgezogene Knickkante des Reflektors wird dabei erreicht,
daß auch die Strahlen, die von der der Trommel abgewandten Seite des Heizkörpers ausgehen,
so reflektiert werden, daß sie die Trommeloberfläche treffen.
[0004] Durch die GB 2 137 060 A ist ein Strahlungsheizungs-Kochgerät bekanntgeworden, bei
dem die Kochplatte für Lichtwellenlängen (0,3 bis 0,7 µm) undurchlässig und für Wellenlängen
von ca. 1 bis 3 µm durchlässig ist. Diese bekannte Bauart zeigt eine parabolische
Spiegelform mit einer im Brennpunkt angeordneten Lampe.
[0005] Durch die DE-AS 2 205 132 ist ein Elektrokochgerät mit einer oberen Platte aus hoch-wärmebeständigem
glasartigem Material bekanntgeworden, wobei die Platte mehrere beheizte Kochstellen
aufweist, die durch unterhalb der Platte angebrachte Heizeinheiten gebildet sind.
Die Glaskeramik-Platte bildet die eigentliche Kochplatte des Elektrokochgerätes. Die
Heizeinheiten enthalten Rohrheizkörper, die mit einer abgeflachten Seite an die Platte
angedrückt sind. Die Heizeinheit besitzt eine Trägerschale, die aus einem wärmeleitenden,
relativ dickwandigen Material, z.B. aus Aluminiumguß, besteht. Die Innenfläche der
Trägerschale ist beispielsweise durch eine entsprechende Oberflächenbehandlung reflektierend
ausgebildet, während die Außenfläche aufgerauht und, beispielsweise durch Einfärbung
oder Eloxierung, dunkel gefärbt ist. Die äußere Oberfläche soll möglichst vergrößert
sein und ein möglichst großes Strahlungs-Absorptionsverhältnis bzw. ein kleines Reflexionsverhältnis
aufweisen. Der über die relativ große Abflachung und die Glaskeramikplatte infolge
von Wärmeleitung abfließende Anteil an der Gesamtwärme ist sehr groß. Der Mantel der
Heizelemente hilft mit, die von dem Heizdraht an die Unterseite strömende Wärme nach
oben, d.h. in den Bereich der Abflachung zu leiten. Die dann trotzdem von den Rohrheizkörpern
abgestrahlte Wärme wird von der reflektierenden Innenfläche der Trägerschale zurückgestrahlt.
Bei dieser bekannten Bauart dient die Trägerschale somit im wesentlichen als Wärmedämmsystem,
nicht jedoch als Energieleitsystem. Die Wärmeübertragung von den Heizelementen zu
der Heizplatte erfolgt in erster Linie durch Wärmeleitung zwischen den Rohrheizkörpern
und der Heizplatte. Lediglich Restwärmestrahlung wird durch die Trägerschale zurückgestrahlt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten Strahlungsheizkörper
im Hinblick auf die Homogenität der Strahlungsverteilung, die Wärmeverteilung und
die Energieausbeute zu vereinfachen und zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
a) jeder Halogenlampe zwei im wesentlichen in Form parabelähnlicher Zylinderabschnitte
ausgebildete Bereiche des Reflektors zugeordnet sind, die unter Bildung einer in Richtung
auf die Halogenlampe hochgezogenen Knickkante aneinanderstoßen,
b) die Kochplatte für eine Strahlung im Wellenlängenbereich von sichtbarem Licht bis
mindestens 4 µm im wesentlichen durchlässig ist,
c) der Reflektor aus Aluminium besteht.
[0008] Die erfindungsgemäße Bauform des Reflektors ermöglicht für die Reflexion günstige
Auftreffwinkel, durch die die von der Halogenlampe ausgehende, auf den Reflektor auftreffende
Strahlung im wesentlichen in die Bereiche der Kochplatte reflektiert wird, die von
der Halogenlampe weiter entfernt gelegen sind. Die parabelähnlichen Zylinderabschnitte
können parabelförmige Abschnitte oder aus einem oder mehreren Zusatzgliedern höherer
Ordnung gebildete Abschnitte aufweisen.
[0009] Durch die reflektierte Strahlung werden somit diejenigen Teile der Kochplatte beaufschlagt,
die wegen der zunehmenden Entfernung von der Halogenlampe nur mehr durch einen geringen
Anteil des direkt von der Halogenlampe abgestrahlten Lichtes beaufschlagt werden.
Dadurch ergibt sich eine im wesentlichen homogene Strahlungsverteilung über die Kochplatte
und es wird eine örtliche Überhitzung der Kochplatte vermieden. Der Wegfall überhitzter
Bereiche der Kochplatte führt weiterhin dazu, daß eine starke Erwärmung des unterhalb
der Kochplatte gelegenen Raumes einschließlich des Reflektors vermieden wird. Dadurch
ist der Einsatz aufwendiger, auch gegenüber sehr hohen Temperaturen beständiger Bauteile
nicht mehr erforderlich. Dies führt dazu, daß ein einfacher, hochreflektierender Reflektor
aus Aluminium verwendet werden kann, der der Wärmebelastung bei den bekannten Strahlungsheizkörpern
nicht standhalten könnte.
[0010] Durch die Spiegelform mit der hochgezogenen Knickkante ergeben sich solche Auftreffwinkel,
daß der Anteil der auf die Halogenlampe reflektierten Strahlung, die zu einer Überhitzung
und damit einer Beeinträchtigung der Lebensdauer der Lampe führen kann, stark herabgesetzt
ist.
[0011] Dadurch, daß die Kochplatte für eine Strahlung im Wellenlängenbereich von sichtbarem
Licht bis mindestens 4 µm im wesentlichen durchlässig ist, ergibt sich ein hoher Anteil
der direkt auf den Gefäßboden auftreffenden Strahlen, und es wird gleichzeitig die
unerwünschte hohe Erwärmung der Kochplatte herabgesetzt. Die Erwärmung des Kochgutes
erfolgt somit überwiegend aufgrund von Absorption der von der Halogenlampe ausgehenden
Strahlung durch das Gefäß bzw., bei transparenten Gefäßen, unmittelbar aufgrund von
Absorption durch das Kochgut selbst. Da der Wärmetransport im wesentlichen nicht durch
Wärmeleitung zwischen der Kochplatte und dem Gefäßboden bzw. über einen Luftspalt
zwischen der Kochplatte und dem Gefäßboden stattfindet, brauchen keine besonderen
Anforderungen an die Planheit des Gefäßbodens gestellt zu werden. Durch die im wesentlichen
direkte Erwärmung des Gefäßes bzw. Kochgutes durch von der Halogenlampe ausgehende
Strahlung erfolgt der Kochbeginn nahezu trägheitslos. Weiterhin ist infolge der geringen
Strahlungsabsorption durch die Kochplatte die von dieser nach Abschalten des Strahlungsheizkörpers
abgebbare Restwärme gering, so daß sich eine vergleichsweise geringe Temperaturerhöhung
des Kochgutes nach dem Abschalten des Strahlheizkörpers ergibt.
[0012] Die oben genannte nur mäßige Erwärmung des Lampenraumes ermöglicht die Verwendung
eines Reflektors aus Aluminium mit einer Grenztemperatur von ca. 420°. Damit ergibt
sich der große Vorteil, daß die außergewöhlich hohe Reflexionsfähigkeit von Aluminium
nunmehr auch bei einem Strahlheizkörper ausgenutzt werden kann.
[0013] Für den Fall, daß aus irgendwelchen Gründen doch eine unerwünschte Temperaturerhöhung
im Lampenraum auftritt, z.B. bei Verwendung von hochreflektierenden Töpfen, ist in
einer Ausgestaltung der Erfindung an der Rückseite des Reflektors ein Temperatursensor
angeordnet. Damit kann bei Erreichen einer vorgebbaren Temperatur die Leistung der
Halogenlampe herabgesetzt oder völlig abgeschaltet werden. Dadurch ergibt sich ein
wirkungsvoller Schutz, nicht nur für den Reflektor, sondern für den gesamten Strahlheizkörper,
da sich die Erwärmung des Reflektors aufgrund der von der Halogenlampe und der Kochplatte
abgestrahlten Wärmemenge ergibt.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind an einer Kochplatte zwei Halogenlampen
angeordnet, und der Reflektor ist symmetrisch zu einer zwischen den beiden Halogenlampen
liegenden Mittelebene ausgebildet. Dabei ergibt sich eine sehr homogene Strahlungsverteilung
auf der Kochplatte. Durch die symmetrische Ausbildung ergibt sich ebenfalls eine Homogenität
im Mittenbereich zwischen den beiden Halogenlampen. Die in einer Hälfte des Reflektors
jeweils angeordneten Bereiche können dabei unterschiedliche Querschnittsformen aufweisen.
Die Querschnittsformen der an der Symmetrieebene aneinandergrenzenden Bereiche können
dabei abhängig vom Abstand der Halogenlampen so festgelegt sein, daß sich im Mittenbereich
eine möglichst homogene Strahlungsverteilung ergibt.
[0015] In Ausgestaltung der Erfindung weist der Aluminiumreflektor an seiner Rückseite einen
Belag höheren Emissionsgrades auf. Die dadurch mögliche erhöhte Abstrahlung verhindert
eine Überhitzung des Reflektors, so daß die Grenztemperatur von Aluminium, die bei
etwa 420° liegt, nicht überschritten wird.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Aluminiumreflektor einstückig ausgebildet.
Derartige Reflektoren sind somit einfach herstellbar und können in einfacher Weise
in den Strahlheizkörper ein- bzw. ausgebaut werden.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Rückseite des Reflektors eine Gebläseeinrichtung
zugeordnet, die gleichfalls über einen Temperatursensor steuerbar sein kann. Damit
kann der Reflektor auf einfache Weise gekühlt und damit gegen Überhitzung geschützt
werden.
[0018] Der maximale Abstand zwischen Kochplatte und Reflektor beträgt z.B. 20 mm. Dies führt
zu einer geringen Bauhöhe des Strahlheizkörpers und ermöglicht seinen Einbau in Teile
geringer Höhe, wie beispielsweise Arbeitsplatten von Kücheneinrichtungen bzw. Geräten.
[0019] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Kochplatte für Strahlung im Bereich
des sichtbaren Lichtes im wesentlichen undurchlässig, so daß bei etwas herabgesetzter
Durchlässigkeit für die Gesamtstrahlung der Halogenlampe der Anteil der störenden
sichtbaren Lichtausstrahlung herabgesetzt ist.
[0020] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß eine oder mehrere Halogenlampen
eines Strahlheizkörpers eine Wendel mit über ihre Länge variierter Steigung aufweisen.
Dadurch kann die Homogenität der auf die Kochplatte gerichteten Strahlung über die
Länge der Halogenlampe und damit des Strahlheizkörpers gesteigert werden.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Strahlheizkörpers ist mit weiteren
Einzelheiten anhand der Zeichnung erläutert.
[0022] Es zeigen:
Fig. 1 einen teilweise geschnittenen, in ein Herdoberteil eingesetzten Strahlheizkörper
in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 einen Querschnitt in schematischer Darstellung durch eine Hälfte des Strahlheizkörpers
nach Fig. 1.
Fig. 3 die Richtung direkter und reflektierter Strahlen bei einem Reflektor nach Fig.
1 und 2 sowie die sich ergebende qualitative Verteilung der Strahlungsintensität auf
einer Kochplatte.
[0023] Der in Fig. 1 dargestellte, im ganzen mit 1 bezeichnete, Strahlheizkörper ist unterhalb
einer Kochplatte 2 in einem Gehäuseteil 3, bspw. eines nicht dargestellten Kochherdes,
angeordnet. Der Strahlheizkörper 1 hat ein in nicht dargestellter Weise mit dem Gehäuseteil
3 verbindbares Gehäuse 4 mit einer Bodenplatte 5, von dem sich in Richtung zu der
Kochplatte 2 eine ringförmige Wand 6 erstreckt, die an ihrem, der Bodenplatte 5 gegenüberliegenden,
Ende in eine ringförmige Endwand 7 übergeht. Die Endwand 7 liegt im wesentlichen in
einer zu der die Bodenplatte 5 enthaltenden parallelen Ebene. Das aus Bodenplatte
5, ringförmiger Wand 6 und ringförmiger Endwand 7 bestehende Gehäuse 4 ist einstückig,
bspw. als Blechformteil, herstellbar.
[0024] Zur Aufnahme von Halogenlampen 8 sind in einander gegenüberliegenden Bereichen der
Wand 6 zu der ringförmigen Endwand 7 hin offene langlochförmige Aussparungen 9 ausgebildet.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Halogenlampen 8 im Abstand parallel
zueinander angeordnet. Es ist aber auch in gleicher Weise der Aufbau eines erfindungsgemäßen
Strahlheizkörpers mit nur einer Halogenlampe oder mit einer größeren Anzahl von Halogenlampen
möglich, die als lineare Halogenlampen oder solche mit gekrümmter Form ausgebildet
sein können. Die verwendeten Halogenstrahler sind vorzugsweise optimiert auf eine
maximale Energieabgabe durch Strahlung im Bereich des sichtbaren Lichts bis zu einer
Wellenlänge von etwa 4 µm.Dies ist durch die Verwendung wasserfreier Quarze, geeigneter
Inertgasfüllungen zur Verringerung der Gaswärmeleitungsverluste und der Erhöhung der
Lebensdauer bei hoher Brenntemperatur und einer Halogenfüllung zur Verhinderung der
Abschwärzung erreichbar. Es können dabei etwa 90% der aufgenommenen elektrischen Leistung
in Direktstrahlung umgewandelt werden.
[0025] Für die mechanische Befestigung der Halogenlampen 8 und deren elektrischen Anschluß
sind im Bereich der langlochförmigen Aussparungen 9 Anschlußblöcke 10 mit der ringförmigen
Wand 6 verbunden, von denen der Einfachheit halber in Fig. 1 nur ein Anschlußblock
10 dargestellt ist. Der in nicht dargestellter Weise mit der ringförmigen Wand 6 verbundene
Anschlußblock 10 weist eine in Richtung zu der ringförmigen Endwand 7 hin offene langlochförmige
Aussparung 11 auf, in die ein Kontaktteil 12 der Halogenlampe 8 einsetzbar ist. Über
das Kontaktteil 12 und den Anschlußblock 10 ist in nicht dargestellter Weise eine
elektrische Verbindung mit einer elektrischen Anschlußleitung 13 herstellbar.
[0026] Unterhalb der Halogenlampen 8 ist mit dem Gehäuse 4 ein Reflektor 14 verbindbar,
der zugeordnet jeder Halogenlampe 8 zwei Bereiche 15, 16 aufweist, die im wesentlichen
die Form parabelähnlicher Zylinderabschnitte haben. An den Randbereichen seiner Längsseiten
weist der Reflektor 14 flanschartig umgebogene Ansätze 17 auf und zum Abstützen auf
der Bodenplatte 5 erstrecken sich von dem Reflektor eine oder mehrere Stützrippen
18. Der ringförmige Zwischenraum zwischen der ringförmigen Endwand 7 und der darunterliegenden
ringförmigen Fläche der Bodenplatte 5 ist mit einer Isolierung 19 gefüllt, die benachbart
der ringförmigen Endwand 7 bereichsweise eine Aussparung aufweist. Zwischen der Aussparung
und dem darüberliegenden Teil der ringförmigen Endwand 7 ist eine Aufnahme 20 für
jeweils einen der flanschartigen Ansätze 17 gebildet.
[0027] Bei dem in Fig. 2 schematisch und vergrößert dargestellten, einer Halogenlampe 8
zugeordneten Teil des Reflektors 14, sind die zwei parabelähnlichen Querschnittsbereiche
15, 16 als parabelförmige Bereiche gemäß der Beziehung


gebildet. Die konstanten Werte für die Bereiche 15, 16 sind dabei yo = -17,3 mm,


, xo = 31,0 mm bzw. yo = -17,5 mm,

und xo = 39,5 mm. Die angegebenen beispielhaften Werte haben günstige Reflektionseigenschaften
für eine Halogenlampe mit einem Durchmesser von etwa 12 mm ergeben, deren nicht dargestellte
Heizwendel in dem in Fig. 2 eingezeichneten Koordinatensystem die Lage xw = 36 mm,
yw = -10 mm, aufweist. Abhängig von dem Durchmesser der eingesetzten Halogenlampen
kann es zur Erzielung einer besonders günstigen Reflektionswirkung vorteilhaft sein,
daß die parabelähnlichen Zylinderabschnitte gemäß einer, um mindestens ein Glied höherer
Ordnung erweiterten Funktion gebildet sind.
[0028] Die sich aneinander anschließenden Enden 21′, 21˝ beider Bereiche 15, 16 haben den
kleinsten Abstand zu der Halo genlampe 8 und verlaufen im wesentlichen parallel zu
deren Mittelachse. Der Übergang zwischen den Enden 21′,21˝ kann dabei in nicht dargestellter
Weise bspw. durch einen schmalen Bereich konvexer Krümmung gebildet sein. Bei einstückig
ausgebildeten Reflektoren können die Enden 21′, 21˝ auch in Form einer Knickkante
ineinander übergehen.
[0029] Für den Reflektor 14 ergeben sich die in Fig. 3 eingezeichneten Strahlengänge 22,
23 für von der Halogenlampe 8 auf die Kochplatte 2 gerichtete direkte Strahlung bzw.
die über den Reflektor 14 auf die Kochplatte 2 reflektierte Strahlung. Durch die Form
des Reflektors 14 ergibt sich dabei die in Fig. 3 etwas vereinfacht qualitativ aufgetragene,
im wesentlichen homogene Intensität 24 der auf die Kochplatte 2 gerichteten Strahlung.
Die im wesentlichen homogene Strahlungsintensität 24 wird deshalb erreicht, weil die
von dem Reflektor 14 reflektierten Strahlen 23 überwiegend in, von der Halogenlampe
8 entfernt gelegene und damit nur gering mit Direktstrahlung 22 beaufschlagte Bereiche
der Kochplatte 2 reflektiert werden. Dadurch, daß die Enden 21′, 21˝ beider Bereiche
15, 16 sich so aneinander anschließen, daß der Abstand des Reflektors 14 von der Halogenlampe
8 bei den Enden 21′, 21˝ am kleinsten ist, wird weiterhin eine Reflektion von Strahlen
in Richtung auf die Halogenlampe 8 und damit eine deren Lebensdauer herabsetzende
unzulässige Erwärmung vermieden.
[0030] Um die Homogenität der auf die Kochplatte 2 auftreffenden Strahlung 22, 23 über die
gesamte Länge des Strahlheizkörpers 1 zu steigern, kann die Wendelsteigung der Halogenlampen
8 in nicht dargestellter Weise über ihre Länge variiert werden. Es hat sich dabei
als vorteilhaft herausgestellt, daß die Steigung im mittleren Drittel der Halogenlampen
8 um etwa 20% größer ist als in den sich beidseits anschießenden Enddritteln. Durch
die im wesentlichen homogene Strahlungsverteilung 24 sind Bereiche hoher Wärmebelastung
auf der Kochplatte 2 vermieden.
[0031] Das Glaskeramikmaterial für die Kochplatte 2 ist so beschaffen, daß es für Strahlung
im Wellenlängenbereich ab etwa dem sichtbaren Licht bis 4 µm durchlässig ist. Es wird
damit vermieden, daß in der Kochplatte 2 ein wesentlicher Wärmeanteil absorbierter
Strahlungsenergie gespeichert wird. Zum einen ergibt sich somit ein im wesentlichen
trägheitsloser Beginn des Kochens und zum anderen ist dadurch vermieden, daß nach
dem Abschalten des Strahlheizkörpers 1 noch Wärme in nennenswertem Umfang zu dem Kochgut
übertragen werden kann. Die Erwärmung von Kochgut erfolgt somit überwiegend durch
Absorption der von den Halogenlampen 8 ausgehenden Strahlung in den das Kochgut enthaltenden
Gefäßen bzw. wenn diese Gefäße transparent sind unmittelbar durch Absorption in dem
Kochgut. Anforderungen betreffend die Planheit der Gefäßböden müssen somit, im Gegensatz
zu einer Erwärmung des Gefäßes im wesentlichen durch Wärmeübergang, nicht gestellt
werden.
[0032] Da die von der Kochplatte 2 aufgenommene Wärmemenge gering ist, ist die Emission
von der Kochplatte 2 in Richtung zu dem Reflektor 14 gleichfalls gering. Wegen der
im Vergleich zur herkömmlichen Strahlungsheizkörpern verringerten Erwärmung des Reflektors
14 kann z.B. zur Erzielung einer hoch reflektierenden Oberfläche Reinstaluminium oder
speziell eloxiertes Aluminium eingesetzt werden. Um weiterhin sicherzustellen, daß
eine zulässige Höchsttemperatur des Reflektors 14, z.B. 450°C bei Aluminium, nicht
überschritten wird, kann die der Halogenlampe 8 abgewandte Seite des Reflektors 14
mit einem Belag höheren Emissionsgrades versehen werden, und es kann weiterhin diese
Seite des Reflektors durch eine nicht dargestellte Gebläseeinrichtung gekühlt werden.
In ebenfalls nicht dargestellter Weise kann der der Halogenlampe 8 abgewandten Seite
des Reflektors 14 ein Temperatursensor zugeordnet werden, der bei Erreichen einer
vorgebbaren Temperatur die Leistung der Halogenlampe 8 drosselt oder diese ganz abschaltet.
Es ergibt sich dadurch ein wirkungsvoller Überlastungsschutz, nicht nur für den Reflektor
14 sondern für den gesamten Strahlheizkörper 1 und die Kochplatte 2, da die Wärmeaufnahme
durch den Reflektor 14 durch die Leistung der Halogenlampen 8 und die von der Kochplatte
2 aufgenommene Wärmemenge bestimmt wird.
[0033] Der Strahlheizkörper kann mit geringem Abstand 25 zwischen der Herdplatte 2 und dem
Reflektor 14 von etwa 20 mm ausgeführt werden und ist infolge des geringen Raumbedarfs
in Teile geringer Bauhöhe wie bspw. Arbeitsplatten von Kücheneinrichtungen bzw. Geräten
einsetzbar.
1. Strahlheizkörper für Kochgeräte mit einer insbesondere als Glaskeramikplatte ausgebildeten
Kochplatte (2), einem im Abstand von der Kochplatte (2) angeordneten konkaven Reflektor
(14) und mindestens einer zwischen der Kochplatte (2) und dem Reflektor angeordneten
Halogenlampe (8),
dadurch gekennzeichnet,
a) daß jeder Halogenlampe (8) zwei im wesentlichen in Form parabelähnlicher Zylinderabschnitte
ausgebildete Bereiche (15, 16) des Reflektors (14) zugeordnet sind, die unter Bildung
einer in Richtung auf die Halogenlampe (8) hochgezogenen Knickkante (21', 21'') aneinanderstoßen,
b) daß die Kochplatte (2) für eine Strahlung im Wellenlängenbereich von sichtbarem
Licht bis mindestens 4 µm im wesentlichen durchlässig ist,
c) daß der Reflektor (14) aus Aluminium besteht.
2. Strahlheizkörper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an einer Kochplatte (2) zwei Halogenlampen (8) angeordnet sind und daß der Reflektor
(14) symmetrisch ausgebildet ist.
3. Strahlheizkörper nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (14) an der der zugehörigen Halogenlampe zugewandten Seite eine
hochreflektierende Oberfläche und an der gegenuberliegenden Seite einen Belag höheren
Emissionsgrades aufweist.
4. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (14) einstückig ausgebildet ist.
5. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß an der der Halogenlampe (8) abgewandten Seite des Reflektors (14) ein Temperatursensor
angeordnet ist.
6. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der der Halogenlampe (8) abgewandten Seite des Reflektors (14) eine Gebläseeinrichtung
zugeordnet ist.
7. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kochplatte (2) für eine Strahlung im Bereich des sichtbaren Lichtes im wesentlichen
undurchlässig ist.
8. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Halogenlampen (8) eine Wendel mit über ihre Länge variierter
Steigung aufweisen.
9. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (14) aus Reinstaluminium besteht.
10. Strahlheizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (14) aus speziell eloxiertem Aluminium besteht.
1. Radiant heating element for cooking appliances with a cooking plate (2) designed especially
as a glass ceramic plate, a concave reflector (14) arranged at a distance from the
cooking plate (2) and at least one halogen lamp (8) arranged between the cooking plate
(2) and the reflector,
characterised in that,
a) two areas (15,16) of the reflector (14) adjoin each halogen lamp, designed essentially
in the shape of parabola-like cylindrical sections, which abut by forming a buckling
edge (21', 21'') drawn up in the direction of the halogen lamp,
b) that the cooking plate (2) is essentially transparent for radiation in the wavelength
range from visible light to at least 4 µm,
c) that the reflector is made of aluminium.
2. Radiant heating element according to claim 1, characterised in that two halogen lamps (8) are arranged on a cooking plate (2) and that the reflector
(14) is designed symmetrically.
3. Radiant heating element according to claim 1 or 2, characterised in that the reflector (14) has on the side facing the associated halogen lamp a highly reflective
surface and on the opposite side a coating of a higher degree of emission.
4. Radiant heating element according to one of claims 1 to 3 characterised in that the reflector (14) is designed in one piece.
5. Radiant heating element according to one of claims 1 to 4, characterised in that a temperature sensor is arranged on the side of the reflector (14) away from the
halogen lamp (8).
6. Radiant heating element according to one of claims 1 to 5, characterised in that a blowing device adjoins the side of the reflector (14) away from the halogen lamp
(8).
7. Radiant heating element according to one of claims 1 to 6, characterised in that the cooking plate (2) is essentially non transparent for radiation in the area of
the visible light.
8. Radiant heating element according to one of claims 1 to 7, characterised in that one or more halogen lamps (8) have a coil with varied pitch over its length.
9. Radiant heating element according to one of claims 1 to 8 characterised in that the reflector (14) is made of extra-pure aluminium.
10. Radiant heating element according to one of claims 1 to 8 characterised in that the reflector (14) is made of specially anodised aluminium.
1. Elément chauffant radiant pour appareils de cuisson, comprenant une plaque de cuisson
(2) constituée notamment par une plaque en vitrocéramique, un réflecteur concave (14)
disposé à distance de la plaque de cuisson (2) et au moins une lampe à halogène (8)
placée entre la plaque de cuisson (2) et le réflecteur,
caractérisé en ce que
a) deux zones (15, 16) du réflecteur (14) ayant essentiellement la forme de segments
cylindriques paraboliques sont coordonées à chaque lampe à halogène (8) et se rejoignent
avec formation d'une arête d'inflexion (21', 21'') relevée en direction de la lampe
à halogène (8),
b) la plaque de cuisson (2) est essentiellement transparente pour le rayonnement compris
dans le domaine des longueurs d'onde allant de la lumière visible jusqu'à au moins
4 µm et
c) le réflecteur (14) est en aluminium.
2. Elément chauffant radiant selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux lampes
à halogène (8) sont coordonnées à une plaque de cuisson (2) et que le réflecteur (14)
est de conformation symétrique.
3. Elément chauffant radiant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le
réflecteur (14) présente une surface hautement réflechissante sur le côté dirigé vers
la lampe à halogène correspondante et présente un revêtement d'un pouvoir émissif
plus élevé sur le côté opposé.
4. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
le réflecteur (14) est réalisé en une seule pièce.
5. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un
capteur de température est installé sur le côté du réflecteur (14) éloigné de la lampe
à halogène (8).
6. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un
dispositif de ventilation est coordonné au côté du réflecteur (14) éloigné de la lampe
a halogène (8).
7. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la plaque de cuisson (2) est essentiellement opaque pour un rayonnement dans le domaine
de la lumière visible.
8. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une
ou plusieurs lampes à halogène (8) comportent un filament dont le pas d'hélice varie
dans le sens de leur longueur.
9. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
le réflecteur (14) est en aluminium extra-pur.
10. Elément chauffant radiant selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
le réflecteur (14) est en aluminium à anodisation spéciale.