| (19) |
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(11) |
EP 0 301 054 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.1990 Patentblatt 1990/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.01.1988 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B65D 47/20 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8800/026 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8806/129 (25.08.1988 Gazette 1988/19) |
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| (54) |
SCHRAUBVERSCHLUSS FÜR EINE FLASCHE ODER DERGLEICHEN
SCREW CLOSURE FOR A BOTTLE OR SIMILAR
BOUCHON DE FERMETURE FILETE POUR BOUTEILLE OU AUTRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
12.02.1987 DE 3704281
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1989 Patentblatt 1989/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Hertrampf, Michael, Dr. |
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D-30989 Gehrden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hertrampf, Michael, Dr.
D-30989 Gehrden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leine, Sigurd, Dipl.-Ing. et al |
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LEINE & KÖNIG
Patentanwälte
Burckhardtstrasse 1 30163 Hannover 30163 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 432 188
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US-A- 2 950 833
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Schraubverschluß für eine Flasche oder dergleichen
[0002] Die Erfindung betrifft einen Verschluß für eine Flasche oder dergleichen der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art.
[0003] Bekannte Schraubverschlüsse für Flaschen sind im wesentlichen kappenförmig. Der zylindrische
Teil der Kappe weist ein Innengewinde auf, mit dem die Kappe auf ein Außengewinde
eines Flaschenhalses aufschraubbar ist. Der Boden der Kappe stellt ein scheibenförmiges
Dichtteil dar, das bei Festziehen des Schraubverschlusses dicht auf der Stirnseite
des Flaschenhalses aufliegt. Zum Öffnen einer mit einem derartigen Schraubverschluß
verschlossenen Flasche muß der Schraubverschluß vollständig abgeschraubt werden. Er
kann daher leicht auf einen schmutzigen Boden fallen oder gar verlorengehen. Außerdem
ist es mühsam, nach Gebrauch der Flasche den Verschluß wieder aufzuschrauben.
[0004] Für Bierflaschen sind zwar Schnappverschlüsse bekannt, die unverlierbar am Flaschenhals
angebracht sind, jedoch sind diese sehr aufwendig und damit teuer. Außerdem ergeben
sich Schwierigkeiten bei der Reinigung, da sie ständig mit der Flasche verbunden sind.
[0005] Durch die DE-OS 14 32 188 ist eine Schraubverschlußkappe gemäß des Oberbegriffs des
Anspruchs mit Haftstopfen bekannt, welcher ein von der Schraubverschlußkappe getrenntes
Teil bildet, wobei jedoch das Besondere darin liegt, daß der Haftstopfen reib- und
formschlüssig mit der Schraubverschlußkappe verbunden ist. Der Haftstopfen stellt
somit nichts weiter als eine besondere Form einer Dichtung dar, die unbeweglich mit
der Schraubverschlußkappe verbunden ist. Diese bekannte Schraubverschlußkappe unterscheidet
sich daher nicht von den bekannten, eingangs genannten Schraubverschlußkappen.
[0006] Durch die US-PS 2 950 833 ist eine Schraubverschlußkappe bekannt, deren Boden aus
zwei Hälften einer Scheibe gebildet ist, die an einer gemeinsamen, diametralen Achse
gelenkig befestigt sind. Die so gebildeten Klappen liegen lose auf der Stirnkante
eines zylindrischen Schraubteils auf. Zum Entleeren können sie ganz einfach hochgeklappt
werden. Ein dichter Verschluß ist mit einer solchen Verschraubkappe nicht möglich.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubverschluß der betreffenden
Art für eine Flasche oder dergleichen zu schaffen, bei dem die Gefahr des Herunterfallens
und damit der Verschmutzung oder eines Verlustes vermieden und der außerdem billig
ist.
[0008] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs
1 angegebene Lehre gelöst.
[0009] Die Erfindung beruht auf dem Grundgedanken, den Schraubverschluß so auszubilden,
daß bereits bei leichtem Lösen des Schraubverschlusses das Ausgießen des Flascheninhalts
ermöglicht wird. Wird der erfindungsgemäße Schraubverschluß etwas gelöst und die Flasche
zum Ausgießen gekippt, so schwenkt das scheibenförmige Dichtteil um seine Drehachse
aufgrund des Druckes der auf ihm lastenden Flüssigkeit in der Flasche, derart, daß
sich der unterhalb der vorzugsweise horizontal zu haltenden Drehachse befindliche
Teil des Dichtteils nach unten und damit nach außen bewegt, so daß Flüssigkeit herausfließen
kann, während gleichzeitig sich der oberhalb der Drehachse befindliche Teil des Dichtteils
etwas nach innen bewegt, so daß dort Luft eintreten und in das Flascheninnere dringen
kann, so daß dort kein Unterdruck entstehen kann, der das Ausgießen behindert. Es
kann also die Flasche entleert werden, ohne daß der Schraubverschluß abgeschraubt
wird; es genügt ganz einfach ein mehr oder weniger starkes Lösen des Schraubverschlusses.
Dieser kann daher nicht herabfallen und verschmutzen. Er kann auch nicht verlorengehen.
Zum Verschließen der Flasche ist auch nicht das Wiederaufschrauben des Schraubverschlusses
erforderlich, da dieser noch teilweise auf das Außengewinde am Flaschenhals aufgeschraubt
ist. Zum Verschließen genügt daher ganz einfach ein Drehen des Schraubverschlusses
in Schließrichtung, wodurch sich die ringförmige Dichtfläche des Dichtteils wieder
dicht auf die Stirnfläche des Flaschenhalses, insbesondere im Bereich des inneren
Randes derselben, legt.
[0010] Aufgrund der bei dem erfindungsgemäßen Schraubverschluß vorliegenden Geometrie ist
die Kippbewegung des scheibenförmigen Dichtteils abhängig von der axialen und damit
auch von der Drehlage des zylindrischen Teils mit dem Innengewinde. Durch die Drehstellung
des zylindrischen Teils kann daher der maximale Öffnungsquerschnitt eingestellt und
somit der Ausflußquerschnitt dosiert werden.
[0011] Die Drehachse des scheibenförmigen Dichtteils kann durch die Achse des zylindrischen
Teils, also diametral zu diesem, verlaufen, so daß beim Kippen des scheibenförmigen
Dichtteils der Ausflußquerschnitt ungefähr gleich dem Eintrittsquerschnitt für die
Luft ist. Es ist aber auch möglich, die Drehachse des scheibenförmigen Dichtteils
im radialen Bereich zwischen der Achse des zylindrischen Teils und dem Rand des scheibenförmigen
Dichtteils anzuordnen, um so das Verhältnis von Eintritts- und Austrittsquerschnitt
ungleich zu machen, was für bestimmte Arten von Flüssigkeiten günstig sein kann.
[0012] Zweckmäßigerweise ist das scheibenförmige Dichtteil wenig größer als die lichte Weite
eines Flaschenhalses. Dadurch ergeben sich bereits bei verhältnismäßig geringen Drehbewegungen
des zylindrischen Teils in Öffnungsrichtung verhältnismäßig große Kippbewegungen des
scheibenförmigen Dichtteils, was insofern zweckmäßig ist, als eine maximale Öffnung
bereits sichergestellt ist, lange bevor beim Aufschrauben das Innengewinde des zylindrischen
Teils von dem Außengewinde des Flaschenhalses außer Eingriff kommt und der Schraubverschluß
sich wie bekannte Schraubverschlüsse vollständig von der Flasche löst. Natürlich kann
in jedem Fall der erfindungsgemäße Schraubverschluß - wie die bekannten Schraubverschlüsse
- jederzeit vollständig abgeschraubt werden. Er kann daher auch auf andere Flaschen
aufgeschraubt und beliebig oft wiederverwendet werden.
[0013] Das scheibenförmige Schließteil kann in Schließlage die lichte Weite des zylindrischen
Teils weitgehend dicht mit Spiel ausfüllen, was den Vorteil hat, daß bei geöffnetem
erfindungsgemäßem Schraubverschluß und Aufrechtstellung einer Flasche, auf der der
Schraubverschluß aufgeschraubt ist, praktisch kein freier Zugang zum Inneren der Flasche
besteht, beispielsweise auch nicht Insekten eindringen können.
[0014] Es ist aber auch möglich, zwischen dem scheibenförmigen Dichtteil und dem zylindrischen
Teil einen axialen Abstand zu lassen, so daß in der Schließlage die Stirnseite des
Flaschenhalses etwas über den zylindrischen Teil vorsteht, so daß bei Öffnung des
erfindungsgemäßen Schraubverschlusses weitgehend vermieden wird, daß Flüssigkeit mit
dem zylindrischen Teil in Berührung kommt.
[0015] Zweckmäßigerweise liegt die Drehachse des scheibenförmigen Dichtteils auf dessen
der Schließseite abgewandten Seite. Auf diese Weise trägt das Gewicht des scheibenförmigen
Teils zu dessen Öffnung bei. Gegebenenfalls kann das scheibenförmige Teil zur Unterstützung
dieser Wirkung besonders schwer oder mit Gewichten versehen sein.
[0016] Die Teile des erfindungsgemäßen Schraubverschlusses lassen sich in sehr einfacher
Weise aus Kunststoff, beispielsweise durch Spritzen, herstellen. Besonders zweckmäßig
ist dabei eine Ausführungsform gemäß Anspruch 8, wo die Drehachse als Stange an dem
zylindrischen Teil angeformt ist und das scheibenförmige Dichtteil mit C-förmigen
Lagerböcken ganz einfach auf die Stange aufgeschnappt ist. Zweckmäßigerweise sind
dabei axiale Anschläge vorgesehen, so daß das scheibenförmige Dichtteil ohne Behinderung
frei um seine Drehachse schwingen kann.
[0017] Das scheibenförmige Dichtteil kann bei Herstellung aus Kunststoff mit seinem Rand
unmittelbar als Dichtfläche wirken. Gegebenenfalls kann es dort noch mit einem weicheren
Kunststoff in an sich bekannter Weise beschichtet sein. Es ist aber auch zweckmäßig,
im Randbereich des scheibenförmigen Dichtteils eine Rille, Nut oder dergleichen vorzusehen,
in der ein O-Ring angeordnet ist, der eine größere Elastizität hat und damit auch
bei größeren Fertigungstoleranzen oder bei zeitlichen Verformungen des scheibenförmigen
Dichtteils immer eine sichere Abdichtung gewährleistet.
[0018] Das zylindrische Teil weist zweckmäßigerweise auf seiner Innenseite im Bereich des
dem scheibenförmigen Dichtteil abgewandten Randes einen nach innen vorspringenden,
umlaufenden Dichtwulst zur dichten Anlage an eine zylindrische Außenfläche eines Flaschenhalses
auf. Dadurch wird verhindert, daß in den Gewindebereich eingedrungene Flüssigkeit
beim Abstellen der Flasche nach unten aus diesem Bereich heraussickern kann.
[0019] Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das scheibenförmige
Dichtteil auf der Schließseite vorzugsweise im zentralen Bereich einen Vorsprung,
insbesondere einen Zapfen, aufweist. Dieser läßt sich so bemessen, daß er beim Öffnen
des Schraubverschlusses die Kippbewegung des scheibenförmigen Dichtteils durch Anschlagen
an die Innenwandung des Flaschenhalses begrenzt. Dadurch kann ein Verklemmen des scheibenförmigen
Dichtteils beim Schließen des Schraubverschlusses nicht auftreten. Außerdem trägt
der Vorsprung dazu bei, den Massenschwerpunkt des scheibenförmigen Dichtteils von
dessen Drehachse zu entfernen, so daß die Kippbewegung des scheibenförmigen Dichtteils
beim Öffnen gefördert wird. Außerdem ergibt sich dadurch der Vorteil, daß sich der
scheibenförmige Dichtteil bei senkrecht stehender Flasche auch in Öffnungslage des
Schraubverschlusses horizontal stellt, wodurch die Flasche weitgehend verschlossen,
zumindest das Eindringen von Insekten, vermieden ist.
[0020] Anhand der Zeichnung soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden.
Fig. 1 zeigt perspektivisch ein Ausführungsbeispiel eines Schraubverschlusses gemäß
der Erfindung, aufgeschraubt auf einer nur mit ihrem Hals dargestellten Flasche in
aufrechter Lage,
Fig. 2 zeigt den Verschluß gemäß Fig. 1 in Kipp-und Ausgießlage,
Fig. 3 ist ein vergrößerter Teilschnitt durch den Schraubverschluß gemäß Fig. 1,
Fig. 4 ist ein Schnitt senkrecht zur Zeichenebene durch die Darstellung gemäß Fig.
3,
Fig. 5 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 3 in gleicher Darstellung,
Fig. 6 zeigt den Verschluß gemäß Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 7 zeigt eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 4 in ähnlicher Darstellung,
Fig. 8 zeigt eine andere Abwandlung des Verschlusses gemäß Fig. 4 in entsprechender
Darstellung,
Fig. 9 zeigt in einer Darstellungsform gemäß den Fig. 7 und 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel
des Schraubverschlusses gemäß der Erfindung,
Fig. 10 zeigt im Vertikalschnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel in Form eines Überdruckventils
und
Fig. 11 ist ein Schnitt XI-XI durch Fig. 10.
[0021] In den Fig. 1 und 2 ist perspektivisch, aufgeschraubt auf einen teilweise dargestellten
Flaschenhals 1, ein Schraubverschluß mit einem zylindrischen Teil 2 und einem scheibenförmigen
Dichtteil 3 dargestellt. Auf dem zylindrischen Teil 2 befinden sich im Bereich eines
stirnseitigen Randes 4 diametral gegenüberliegend kleine Lagerböckchen 5 und 6, die
in eine Stange 7 übergehen, die als Drehachse für den scheibenförmigen Dichtteil 3
dient. An dem scheibenförmigen Dichtteil 3 befinden sich C-förmige Lagerböckchen 8,
die mit Schenkeln 9 die Stange 7 mit Spiel umgreifen, derart, daß der scheibenförmige
Dichtteil 3 um die Stange 7 als Drehachse schwingen kann. Die lichte Weite zwischen
den Schenkeln 9 ist etwas kleiner als der Durchmesser der Stange 7, so daß sie federnd
auf die Stange 7 aufgeschnappt werden können. Die Stange 7 weist Flansche 10 auf,
die mit geringem Spiel innen an den Lagerböckchen 8 anliegen und somit den scheibenförmigen
Dichtteil 3 in axialer Richtung führen und somit ein freies Schwingen innerhalb eines
inneren Randes 11 des zylindrischen Teils 2 sicherstellen.
[0022] Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß auf der Innenseite des zylindrischen Teils 2 ein
Innengewinde 12 vorgesehen ist, das auf das in den Fig. 1 und 2 nicht sichtbare, entsprechende
Außengewinde am Ende des Flaschenhalses 1 aufgeschraubt ist. In Fig. 1 ist der Schraubverschluß
voll aufgeschraubt und damit die Flasche verschlossen. In Fig. 2 ist der Schraubverschluß
etwas aufgeschraubt und gekippt gezeigt, so daß sich der scheibenförmige Dichtteil
3 aufgrund seines Gewichtes um die ungefähr horizontal gehaltene Stange 7 nach unten
gedreht hat. Auf diese Weise kann unterhalb des scheibenförmigen Dichtteils 3 Flüssigkeit
ausfließen und oberhalb davon Luft in das Flascheninnere eintreten. Dadurch ist ein
sehr sicherer und ruhiger Ausfluß von Flüssigkeit gewährleistet.
[0023] Wird die Flasche in der aufgeschraubten Lage gemäß Fig. 2 wieder senkrecht gehalten,
so kippt der scheibenförmige Dichtteil 3 wieder in seine horizontale Lage, ohne dabei
die Flasche dicht zu verschließen. Allerdings ist die Öffnung des Schraubverschlusses
so weit geschlossen, daß beispielsweise Insekten nicht mehr eindringen können. Außerdem
wird eine Verdunstung der Flüssigkeit auch in diesem aufgeschraubten Zustand behindert.
[0024] Fig. 3 zeigt den Schraubverschluß gemäß Fig. 1 und 2 weitgehend im Teilschnitt. Fig.
4 ist ein Schnitt senkrecht durch die Darstellung gemäß Fig. 3. Gleiche Teile sind
mit gleichen Bezugsziffern versehen. Der scheibenförmige Teil 3 weist auf der Verschlußseite
einen Zapfen 13 auf, der so lang bemessen ist, daß er beim Öffnen des scheibenförmigen
Dichtteils 3 an einen inneren Rand 14 des Flaschenhalses 1 anstößt und somit das Kippen
des scheibenförmigen Dichtteils 3 in Öffnungsrichtung begrenzt. Der Zapfen 13 trägt
außerdem mit seinem Gewicht dazu bei, daß der Massenschwerpunkt des scheibenförmigen
Dichtteils 3 sich von der Drehachse der Stange 7 entfernt, wodurch das Öffnen und
Schließen des scheibenförmigen Dichtteils 3 je nach der Kipplage der Flasche gefördert
wird.
[0025] In dem Rand des scheibenförmigen Dichtteils 3 befindet sich eine Nut 15, in der ein
O-Ring 16 angeordnet ist, der auf einer konischen Dichtfläche 17 an der Stirnseite
des Flaschenhalses 1 anliegt.
[0026] Im Bereich einer zylindrischen Innenfläche 18 des zylindrischen Teils 2 befindet
sich ein kleiner umlaufender Wulst 19, der aufgrund der Umfangselastizität des zylindrischen
Teils 2 nachgiebig an einer zylindrischen Außenfläche 20 des Flaschenhalses 1 anliegt
und somit verhindert, daß in der in den Fig. 3 und 4 dargestellten senkrechten Lage
Flüssigkeit, die sich eventuell im Bereich des mit einem Außengewinde 21 des Flaschenhalses
1 in Eingriff stehenden Innengewindes 12 angesammelt hat, nach unten heraussickern
kann.
[0027] In den Fig. 5 und 6 ist ein Ausführungsbeispiel in gleicher Darstellungsweise ähnlich
Fig. 3 und 4 gezeigt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern versehen. Ein
Unterschied besteht darin, daß sich das scheibenförmige Dichtteil 3 in axialer Richtung
des zylindrischen Teils 2 entfernt von diesem befindet, indem ein unterer Rand 22
des scheibenförmigen Dichtteils 3 etwas oberhalb eines oberen Randes 23 des zylindrischen
Teils 2 angeordnet ist, so daß der Flaschenhals 1 mit seinem oberen Rand 24 über den
oberen Rand 23 des zylindrischen Teils 2 vorsteht. Das hat zur Folge, daß bei Aufschrauben
des Schraubverschlusses und der damit verbundenen Öffnung der Flasche Flüssigkeit
unmittelbar aus dem Flaschenhals herausfließt, ohne den oberen Rand 23 des zylindrischen
Teils 2 zu berühren. Lagerböckchen 5' und 6' sind entsprechend hoch ausgeführt.
[0028] Fig. 7 entspricht im wesentlichen dem oberen Teil der Fig. 4. Gleiche Teile sind
mit gleichen Bezugsziffern versehen. Ein Unterschied besteht darin, daß Nut 15 und
O-Ring 16 entfallen sind und der scheibenförmige Dichtteil 3 stattdessen eine konische,
ringförmige Dichtfläche 25 aufweist, die mit einer schwarz angedeuteten nachgiebigen
Schicht 26 beschichtet ist, die auf der konischen Dichtfläche 17 des Flaschenhalses
1 aufliegt. Bei dieser Ausführungsform ist der scheibenförmige Dichtteil 3 dünner
als in Fig. 4.
[0029] Fig. 8 zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform gemäß Fig. 7. Gleiche Teile sind
mit gleichen Bezugsziffern versehen. Der Unterschied besteht darin, daß die konische
Dichtfläche 25 eine Hinterschneidung 27 aufweist, so daß eine nachgiebige Dichtlippe
28 gebildet ist, die in der Lage ist, Fertigungstoleranzen in der konischen Dichtfläche
17 des Flaschenhalses 1 oder in dem scheibenförmigen Dichtteil 3 aufzufangen.
[0030] Fig. 9 zeigt eine Abwandlung ähnlich Fig. 7. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugsziffern
versehen. Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß die Stange 7, die als Drehlager
für das Dichtteil 3 wirkt, entfernt von der Achse des zylindrischen Teils 2 angeordnet
ist, so daß der in Fig. 9 rechte Teil des scheibenförmigen Dichtteils 3 einen größeren
Ausflußquerschnitt ermöglicht.
[0031] Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel im Schnitt ähnlich Fig. 3. Sich entsprechende
Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Fig. 11 ist ein Schnitt XI-XI durch
Fig. 10.
[0032] Der Unterschied gegenüber der Ausführungsform gemäß Fig. 3 besteht darin, daß nicht
zwei Lagerböckchen verwendet sind, sondern nur ein Lagerböckchen 8 im mittleren Bereich.
Auf diese Weise kann sich die Stange 7 nach oben biegen und als Feder wirken. Auf
diese Weise kann sich das scheibenförmige Dichtteil 3 von der Stirnseite des Flaschenhalses
1 etwas entfernen, so daß Druck entweichen kann.
[0033] Um eine definierte Lage der Stange 7 und damit auch eine definierte Vorspannung zu
erzielen, befindet sich an dem zylindrischen Teil 2 ein Anschlag 28, der die axiale
Lage des zylindrischen Teils 2 in bezug zu dem oberen Rand 29 des Flaschenhalses 1
definiert.
[0034] Durch diese definierte Vorspannung läßt sich genau der Druck einstellen, bei dem
sich das Dichtteil durch den Druck in der Flasche entgegen der Kraft der durch die
Stange 7 gebildeten Feder anhebt und so ein Überdruck abgebaut wird. Auf diese Weise
wird ein zu hoher Druck in der Flasche vermieden, der zu einem Platzen und damit auch
zu Unfällen führen kann.
1. Schraubverschluß für eine Flasche oder dergleichen, mit einem zylindrischen Teil
(2) mit Innengewinde (12) zum Aufschrauben auf ein Außengewinde (21) eines Flaschenhalses
und mit einem von dem zylindrischen Teil trennbaren und mit dem zylindrischen Teil
verbundenen Dichtteil (3) mit einer ringförmigen Dichtfläche (16) zur Anlage an eine
Stirnfläche des Flaschenhalses, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtteil (3) an dem
zylindrischen Teil (2) drehbar um eine Drehachse gelagert ist, die in einer Ebene
senkrecht zu der Achse des zylindrischen Teils (2) und radial innen von der ringförmigen
Dichtfläche (16) liegt.
2. Schraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtteil (3)
im wesentlichen scheibenförmig ist.
3. Schraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des
Dichtteils (3) durch die Drehachse des zylindrischen Teils (2) verläuft.
4. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des
scheibenförmigen Dichtteils (3) im radialen Bereich zwischen der Achse des zylindrischen
Teils (2) und dem Rand des scheibenförmigen Dichtteils (3) verläuft.
5. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) wenig größer ist als die lichte Weite des Flaschenhalses (1).
6. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) in Schließlage mit seinem Rand mit Spiel der Innenwandung des zylindrischen
Teils (2), vorzugsweise einem sich von diesem nach innen erstreckenden Innenflansch
(11) dicht gegenüberliegt.
7. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) in Schließlage in Öffnungsrichtung entfernt von dem zylindrischen Teil
(2) angeordnet ist, wobei sich von der Stirnseite (23) des zylindrischen Teils (2)
zwei Lagerböckchen (5', 6') zu der Drehachse des scheibenförmigen Dichtteils (3) erstrecken.
8. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des
scheibenförmigen Dichtteils (3) auf dessen der Schließseite abgewandten Seite liegt.
9. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) und der zylindrische Teil (2) aus Kunststoff bestehen, daß die Drehachse
des scheibenförmigen Dichtteils aus einer Stange (7) oder einem Zapfen besteht, die
mit dem zylindrischen Teil (2) aus einem Stück bestehen, und daß sich an dem scheibenförmigen
Dichtteil (3) auf seiner der Dichtseite abgewandten Seite wenigstens ein Lagerböckchen
(8) befindet, das C-förmig ausgebildet ist, wobei die Schenkel (9) des C's die Stange
(7) umgreifen und an ihren Enden eine lichte Weite haben, die etwas kleiner als der
Durchmesser der Stange (7) ist, derart, daß die Schenkel (9) auf die Stange (7) aufschnappbar
sind.
10. Schraubverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (7) axiale
Anschläge (10) für den Lagerbock bzw. die Lagerböckchen (8) aufweist.
11. Schraubverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) an seinem Rand eine Nut (15) aufweist, in der ein O-Ring (16) angeordnet
ist.
12. Schraubverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische
Teil (2) auf seiner Innenseite im Bereich des dem scheibenförmigen Dichtteil (3) abgewandten
Endes einen nach innen vorspringenden, umlaufenden Dichtwulst (19) zur dichten Anlage
an eine zylindrische Außenfläche (20) eines Flaschenhalses (1) aufweist.
13. Schraubverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) auf der Schließseite vorzugsweise im zentralen Bereich einen Vorsprung,
insbesondere einen Zapfen (13) aufweist, der beim Öffnen des Schraubverschlusses die
Kippbewegung des scheibenförmigen Dichtteils (3) durch Anschlagen an die Innenwandung
(14) des Flaschenhalses (1) begrenzt.
14. Schraubverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige
Dichtteil (3) eine die ringförmige Dichtfläche bildende Kegelfläche aufweist.
15. Schraubverschluß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche
eine Hinterschneidung aufweist, derart, daß eine nachgiebige Dichtlippe (28) gebildet
ist.
16. Schraubverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtteil (3)
über ein elastisches Element mit dem zylindrischen Teil (2) verbunden ist oder dieses
bildet, derart, daß ein Überdruckventil gebildet ist.
17. Schraubverschluß nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische
Element durch eine biegsame Stange (7) gebildet ist, die die Drehachse des Dichtteils
(3) bildet, mit ihren Enden an dem zylindrischen Teil (2) befestigt und entfernt von
dieser Befestigung über ein Lagerböckchen (8) an der der Dichtseite abgewandten Seite
des Dichtteils (3) mit diesem verbunden ist.
18. Schraubverschluß nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische
Teil (2) einen Anschlag (28) zur definierten Anlage an dem Rand (29) des Flaschenhalses
(1) aufweist.
1. Obturateur à vis pour une bouteille ou similaire, avec une pièce cylindrique (6)
à taraudage (12) pour le vissage sur le filetage (21) d'un col de bouteille, et avec
une pièce d'étanchéité (3) pouvant être séparée de la pièce cylindrique et reliée
à la pièce cylindrique, avec une surface d'étanchéité annulaire (16) pour l'appui
sur une surface frontale du col de bouteille, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
(3) est montée pivotante sur la pièce cylindrique (2) autour d'un axe de rotation
qui se trouve dans un plan orthogonal à l'axe de la pièce cylindrique (2) et à l'intérieur
radialement de la surface d'étanchéité annulaire (16).
2. Obturateur à vis selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
(3) est essentiellement en forme de disque.
3. Obturateur à vis selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe de rotation
de la pièce d'étanchéité (3) s'étend à travers l'axe de rotation de la pièce cylindrique
(2).
4. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'axe de rotation
de la pièce d'étanchéité en forme de disque (3) s'étend dans la région radiale entre
l'axe de la pièce cylindrique (2) et le bord de la pièce d'étanchéité en forme de
disque (3).
5. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) est moins grande que le diamètre intérieur du col de bouteille
(1).
6. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) fait face étroitement avec jeu par son bord en position de
fermeture, à la paroi intérieure de la partie cylindrique (2), de préférence à un
épaulement (11) s'étendant depuis celle-ci vers l'intérieur.
7. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) est disposée, en position de fermeture, éloignée de la pièce
cylindrique (2) en direction d'ouverture, deux petits paliers (5', 6') pour l'axe
de rotation de la pièce d'étanchéité en forme de disque (3) s'étendant depuis la face
frontale (23) de la pièce cylindrique (2).
8. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'axe de rotation
de la pièce d'étanchéité en forme de disque (3) se trouve sur la face de celle-ci
opposée à la face de fermeture.
9. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) et la pièce cylindrique (2) sont en matière plastique, que
l'axe de rotation de la pièce d'étanchéité en forme de disque est constitué par une
baguette (8) ou un tenon qui est d'une seule pièce avec la pièce cylindrique (2),
et qu'au moins un petit palier (8), qui est réalisé en forme de C, se trouve sur la
pièce d'étanchéité en forme de disque (3) sur sa face opposée à la face d'étanchéité,
les bras (9) du C entourant la baguette (7) et ayant à leurs extrémités un diamètre
intérieur qui est un peu plus faible que le diamètre de la baguette (7), de sorte
que les bras (9) peuvent être encliquetés sur la baguette (7).
10. Obturateur à vis selon la revendication 9, caractérisé en ce que la baguette (7)
présente des butées axiales (10) pour le palier ou les petits paliers (8).
11. Obturateur à vis selon la revendication 9, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) présente sur son bord une rainure (15) dans laquelle est disposé
un joint torique (16).
12. Obturateur à vis selon la revendication 9, caractérisé en ce que la pièce cylindrique
(2) présente sur sa face intérieure, dans la région de la région opposée à la pièce
d'étanchéité en forme de disque (3), un bourrelet d'étanchéité (19) circulant en saillie
vers l'avant pour l'appui étanche sur une surface extérieure cylindrique (20) d'un
col de bouteille (1).
13. Obturateur à vis selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) présente sur la face de fermeture, de préférence dans la région
centrale, une saillie, en particulier un tenon (13) qui, lors de l'ouverture de l'obturateur
à vis limite le déplacement de basculement de la pièce d'étanchéité en forme de disque
(3) par butée sur la paroi intérieure (14) du col de bouteille (1).
14. Obturateur à vis selon la revendication 9, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
en forme de disque (3) présente une surface conique formant la surface d'étanchéité
annulaire.
15. Obturateur à vis selon la revendication 14, caractérisé en ce que la surface conique
présente une contredépouille de manière à former une lèvre d'étanchéité élastique
(28).
16. Obturateur à vis selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
(3) est reliée à la pièce cylindrique (2) par un élément élastique ou forme celui-ci
de manière à former une soupape de surpression.
17. Obturateur à vis selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'élément élastique
est formé par une baguette flexible (7) qui forme l'axe de rotation de la pièce d'étanchéité
(3), est fixée par ses extrémités à la pièce cylindrique (2) et est reliée à la pièce
d'étanchéité (3) en étant écartée de cette fixation par un petit palier (8) sur la
face de la pièce d'étanchéité (3) opposée à la face d'étanchéité.
18. Obturateur à vis selon la revendication 16, caractérisé en ce que la pièce d'étanchéité
(2) présente une butée (28) pour un appui défini sur le bord (29) du col de bouteille
(1).
1. Screw-threaded stopper for a bottle or the like, with a cylindrical part (2) having
an internal thread (12) for being screwed on to an external thread (11) of a bottle
neck and with a sealing part (3) separable from the cylindrical part and connected
to the cylindrical part and having an annular sealing surface (16) for bearing on
an end surface of the bottle neck, characterised in that the sealing part (3) on the
cylindrical part (2) is mounted to be rotatable about a pivot axis which lies in a
plane perpendicular to the axis of the cylindrical part (2) and radially inwards from
the annular sealing surface (16).
2. Screw-threaded stopper according to claim 1, characterised in that the sealing
part (3) is substantially disc-shaped.
3. Screw-threaded stopper according to claim 1, characterised in that the pivot axis
of the sealing part (3) extends through the pivot axis of the cylindrical part (2).
4. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the pivot axis
of the disc-like sealing part (3) extends in the radial zone between the axis of the
cylindrical part (2) and the rim of the disc-like sealing part (3).
5. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the disc-like
sealing part (3) is smaller than the internal diameter of the bottle neck (11).
6. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the disc-like
sealing part (3), in the closed position, is closely opposite with its rim and with
clearance to the internal wall of the cylindrical part (2), advantageously an internal
flange extending inwardly from the latter.
7. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the disc-like
sealing part (3), in the closed position, is arranged spaced from the cylindrical
part (2) in the opening direction, two bearing blocks or lugs (5', 6') extending from
the front side (23) of the cylindrical part (2) to the pivot axis of the disc-like
sealing part (3).
8. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the pivot axis
of the disc-shaped sealing part (3) lies on the side thereof remote from the closure
side.
9. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the disc-shaped
sealing part (3) and the cylindrical part (2) consist of a synthetic plastic, that
the pivot pin of the disc-shaped sealing part consists of a rod (7) or a pin, which
are in one piece with the cylindrical part (2), and that the disc-shaped sealing part
(3) has, on its side remote from the sealing side, at least one bearing block (8)
which is C-shaped, the curved portions (9) of the C engaging around the rod (7) and
having at their ends an internal width which is somewhat smaller than the diameter
of the rod (7), so that the ends (9) can be snapped on to the rod (7).
10. Screw-threaded stopper according to claim 9, characterised in that the rod (7)
comprises axial stops (10) for the bearing block or blocks (8).
11. Screw-threaded stopper according to claim 9, characterised in that the disc-shaped
sealing part (3) comprises, on its rim, a groove (15) in which an 0-ring (16) is arranged.
12. Screw-threaded stopper according to claim 9, characterised in that the cylindrical
part (2), on its inside and in the region of the end remote from the disc-like sealing
part (3), comprises an inwardly projecting and encircling sealing bead (19) for the
tight bearing against the cylindrical outside surface (20) of a bottle neck (1).
13. Screw-threaded stopper according to claim 2, characterised in that the disc-like
sealing part (3) comprises, on the closure side and advantageously in the central
region, a projection, more especially a plug (13) which, with the opening of the screw-threaded
stopper, restricts the tilting movement of the disc-like sealing part (3) by bearing
against the inside wall (14) of the bottle neck (1).
14. Screw-threaded stopper according to claim 9, characterised in that the disc-like
sealing part (3) comprises a conical surface forming an annular sealing surface.
15. Screw-threaded stopper according to claim 14, characterised in that the conical
surface comprises an undercut, in such manner that a yieldable sealing lip (28) is
formed.
16. Screw-threaded stopper according to claim 1, characterised in that the sealing
part (3) is connected by way of an elastic element with the cylindrical part (2),
or forms this latter, in such manner that an excess pressure valve is formed.
17. Screw-threaded stopper according to claim 16, characterised in that the elastic
element is formed by a flexible rod (7), which forms the pivot axis of the sealing
part (3), is fixed with its ends to the cylindrical part (2) and, spaced from this
fixing point by means of a bearing block (8), is connected on that side of the sealing
part (3) further from the sealing side to the said sealing part.
18. Screw-threaded stopper according to claim 16, characterised in that the cylindrical
part (2) comprises an abutment or stop (28) for the defined bearing on the rim (29)
of the bottle neck (1