(19)
(11) EP 0 301 336 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.10.1992  Patentblatt  1992/43

(21) Anmeldenummer: 88111448.2

(22) Anmeldetag:  16.07.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65H 51/20

(54)

Fadenabzuggerät

Yarn withdrawal apparatus

Dispositif pour le tirage du fil


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 30.07.1987 DE 3725208
07.11.1987 DE 3737960
09.06.1988 DE 3819677

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
01.02.1989  Patentblatt  1989/05

(73) Patentinhaber: B a r m a g AG
D-42862 Remscheid (DE)

(72) Erfinder:
  • Lenk, Erich, Dr.-Ing.
    D-5630 Remscheid 11 (DE)
  • Stitz, Albert
    D-5067 Kürten (DE)

(74) Vertreter: Pfingsten, Dieter, Dipl.-Ing. 
Barmag AG Postfach 11 02 40
42862 Remscheid
42862 Remscheid (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 241 850
DE-A- 3 043 690
US-A- 3 915 403
DE-A- 2 348 167
GB-A- 2 169 927
US-A- 4 614 311
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Fadenabzuggerät zum Abziehen eines laufenden Fadens nach den Oberbegriffen des Anspruchs 1 und des Anspruchs 10.

    [0002] Dieses Fadenabzuggerät ist durch EP-A 241850 (EP-1556) bekannt.

    [0003] Das bekannte Fadenabzuggerät löst die Aufgabe, die sog. Saugpistolen bzw. sonstigen Saugvorrichtungen so auszugestalten, daß sie auch bei hohen Fadengeschwindigkeiten von mehr als 4.000 m/min ausreichend hohe Fadenzugkräfte aufbringen können.

    [0004] Wie das bekannte Fadenabzuggerät, so beruht auch die Erfindung auf der Erkenntnis, daß es unproblematisch ist, ein abgeliefertes Fadenende durch eine Saugpistole bzw. eine Luftströmung einzufangen, insbesondere wenn der Faden frisch von der Spinndüse kommt. Die Zugkraft, die erforderlich ist, um an dem der Spinndüse folgenden Lieferwerk Wicklerbildung zu vermeiden, ist nach Erkenntnis der Erfindung nur mit mechanischer Unterstützung der Luftströmung durch ein Lieferwerk möglich.

    [0005] Die Aufgabe der Erfindung beruht demgegenüber darin, das Einfangen des abgelieferten Fadenendes in der Luftströmung sicher zu gestalten und dabei eine in der Handhabung einfache Vorrichtung zu schaffen, mit der der Faden an das Lieferwerk umschlingend angelegt werden kann.

    [0006] Eine erste Lösung ergibt sich aus dem Kennzeichen von Anspruch 1. Dabei kann das Lieferwerk aus einer oder mehreren Rollen, von denen zumindest eine drehbar angetrieben ist, bestehen.

    [0007] Dabei erfolgt sowohl der Fadenzulauf als auch der Fadenablauf durch Rohre. Sowohl das Fadeneinlaufrohr als auch das Rohr der Saugvorrichtung erstreckt sich vorzugsweise im wesentlichen parallel zu einer Mantellinie.

    [0008] Die bei dieser Ausführung im wesentlichen fluchtenden Mündungen können in nahe beieinander liegenden, eng benachbarten Normalebenen des Lieferwerks liegen, so daß die Stirnflächen der Mündungen lediglich einen sehr engen, die Relativbewegung zulassenden Spalt bilden. Eine im wesentlichen luftdichte Anlage der Mündungen in der Fangposition der beiden Rohre ist möglich, wenn beide Mündungen schräg zu der Normalebene angeordnet sind, so daß sie in der Fangposition im wesentlichen dichtend aufeinanderliegen können, wie dies durch Anspruch 6 gekennzeichnet ist.

    [0009] Die relative Schwenkbewegung der Saugmündung und/oder des Fadeneinlaßkanales kann - im Gegensatz zu dem bekannten Fadenabzuggerät - auch ausschließlich in einer Normalebene des Lieferwerks erfolgen, d.h. ohne axialen Vorschub. Dies vereinfacht nicht nur Konstruktion und Handhabung des Fadenabzuggeräts, sondern trägt auch zu einem ruhigen Fadenlauf bei.

    [0010] Um zu vermeiden, daß dabei das Fadenstück, das den Fadeneinlaßkanal verläßt, und das Fadenstück, das in die Saugmündung einläuft, sich berühren, wird weiterhin vorgeschlagen, daß der Schwenkwinkel der relativen Schwenkbewegung kleiner als 360° ist.

    [0011] Die Mindestgröße des Schwenkwinkels ergibt sich aus der gewünschten Förderwirkung, wobei auch die Laufruhe des Fadens eine Rolle spielt. Erfahrungsgemäß dürften Schwenkwinkel kleiner als 120° wegen der zu geringen Fadenreibung nicht in Betracht kommen. Andererseits stellt sich heraus, daß ein Umschlingungswinkel von angenähert 360°, vorzugsweise zwischen 280 und 340°, wobei dann der Faden in nur einer Normalebene läuft, nicht nur ausreicht, sondern für die Laufruhe des Fadens auch günstig ist.

    [0012] Für die Relativbewegung von Fadeneinlaufrohr und Saugmündung sind die beiden durch Anspruch 3 und Anspruch 4 vorgeschlagenen Alternativen denkbar. Wenn das Fadeneinlaufrohr ortsfest und die Saugvorrichtung mit der Saugmündung schwenkbar ist, werden zu hohe Fadenspannungen, die auch dazu führen könnten, daß der Faden aus der Saugvorrichtung herausgezogen wird, dadurch verhindert, daß die Schwenkbewegung der Saugvorrichtung im Drehsinn des Lieferwerks erfolgt. Wenn die Saugvorrichtung mit der Saugmündung ortsfest und das Fadeneinlaufrohr schwenkbar ist, so erfolgt die Schwenkung zur Vermeidung zu hoher Fadenspannungen vorzugsweise entgegen dem Drehsinn des Lieferwerks.

    [0013] Das Fadenabzuggerät hat den Vorteil, als kompakte und handliche Einheit ausgebildet und als Handgerät zum Fadenabziehen geeignet zu sein. Eine insofern vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus den Ansprüchen 7 und 8. Eine vorteilhafte Ausbildung des Antriebs des Fadenlieferwerks, bei dem außerdem eine gute Saugwirkung entsteht, ergibt sich aus Anspruch 9.

    [0014] Eine weitere Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichen von Anspruch 10 mit Weiterbildung nach Anspruch 11.

    [0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben.

    [0016] Es zeigen:
    Fig. 1, 2
    ein erstes Ausführungsbeispiel der ersten Lösung in der Fangposition und in der Abzugposition;
    Fig. 1A
    eine Modifikation dar Mündungen des ersten Ausführungsbeispiels;
    Fig. 3, 4
    ein zweites Ausführungsbeispiel der ersten Lösung in der Fangposition und in der Abzugposition;
    Fig. 5
    eine Weiter bildung der Ausführungen nach den Figuren 1, 2 oder 3, 4;
    Fig. 6, 7
    ein Ausführungsbeispiel der zweiten Lösung mit geteiltem Gehäuse und gegeneinander verdrehbaren Gehäuseteilen.


    [0017] Die Figuren 1, 1A, 2 dienen zur Erläuterung eines Fadenabzuggerätes, bei dem das Fadeneinlaufrohr um das Lieferwerk schwenkbar ist. Gezeigt ist ein Fadenabzuggerät mit nur einer Rolle 1 als Fadenlieferwerk. Die Rolle 1 wird durch eine Turbine, deren Gehäuse mit 8 bezeichnet ist, angetrieben. Die Rolle 1 ist in der Halterung 40 drehbar gelagert. Die Antriebsrichtung der Rolle 1 ist durch Pfeil 35 angezeigt. In der Haltevorrichtung 40 ist eine Saugvorrichtung befestigt. Sie besteht im wesentlichen aus dem Saugrohr 24, das sich parallel zu einer Mantellinie der Rolle 1 erstreckt und mit geringem Abstand auf der Oberfläche der Rolle 1 liegt. Das Saugrohr wird durch einen Druckluftanschluß 22, wie dies bei dem bekannten Fadenabzuggerät beschrieben ist, über einen Ringkanal, der das Saugrohr 24 umgibt, und durch Blaskanäle mit Druckluft beschickt. Hierdurch wird in der Mündung 16 des Saugrohres 24 eine Saugströmung erzeugt. Ein Fadenauslaßkanal 31 ist an das Saugrohr 16 angeschlossen. Die Kanalführung im Inneren der Halterung 40 ist hier lediglich angedeutet und es ist lediglich teilweise der Ringkanal und einer der in das Saugrohr mit einer Komponente in Fadenlaufrichtung einmündenden Blaskanäle 21 gezeigt. In dem Fadenauslaßkanal wird der Faden als Gewölle in den Abfall geführt.

    [0018] Der Fadeneinlaßkanal 14 ist ein Rohr, dessen erstes Rohrstück 14.1 konzentrisch zur Achse der Rolle 1 in einem Lager 58 drehbar gelagert ist. Das Lagerauge 58 ist Bestandteil des Halters 40. An den zur Achse der Rolle 1 konzentrischen Teil 14.1 schließt sich kurbelartig abgeknickt ein radiales Rohrstück 14.2 und daran ein weiteres, zur Rolle 1 paralleles Rohrstück 14.3 an, das sich ebenfalls im wesentlichen parallel zu einer Mantellinie der Rolle erstreckt und das zur Rollenachse genau denselben Abstand hat wie das Saugrohr 16.

    [0019] Auch der Fadeneinlaßkanal 14 kann mit Druckluftinjektoren bestückt sein, durch die in dem Fadeneinlaßkanal 14 ein in der gewünschten Fadenlaufrichtung strömender Luftstrom 84 erzeugt wird. Dies kann zur Erzielung einer hohen Luftgeschwindigkeit und zur Unterstützung der Luftströmung in dem Saugrohr 24 nützlich sein, ist jedoch - wie sich im folgenden ergeben wird - nicht unbedingt notwendig.

    [0020] Das Fadeneinlaßrohr 14 ist also in dem Lager 58 schwenkbar. Die Schwenkbewegung ist durch den Anschlagstift 82 vorgegeben. Bei der Anlage an der einen Seite des Anschlagstiftes 82 fluchtet das Fadeneinlaßrohr 14 mit dem Saugrohr 24. Diese Stellung ist im Rahmen der Anmeldung als Fangposition bezeichnet. Von hier aus kann das Einlaßrohrstück 14.3 in Richtung des Pfeiles 83, d.h. gegen die Drehrichtung 35 der Rolle 1 verschwenkt werden in die sog. Abzugposition, in der das Fadeneinlaßrohrstück 14.3 und das Saugrohr 16 in Umfangsrichtung zueinander versetzt sind. Der Schwenkwinkel des Einlaßrohres 14 ist also kleiner als 360°. Der Anschlagstift 82 ist im Bereich des Lagerauges 58 an der Halterung 40 befestigt.

    [0021] Bis hierher entsprechen sich die Ausführungsbeispiele nach den Figuren 1, 2 einerseits und Fig. 1A andererseits. Der Unterschied besteht im folgenden: Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 liegen die Mündungen des Einlaßrohres und des Saugrohres in eng beieinanderliegenden Normalebenen. Die Durchmesser des Saugrohres 24 und seiner Mündung 16 sowie des Einlaßrohrstücks 14.3 und seiner Mündung entsprechen sich zwar in der Zeichnung. Jedoch sind durchaus auch andere Durchmesserverhältnisse möglich, insbesondere kann der Durchmesser der Mündung 16 des Saugrohres 24 größer sein als derjenige der Mündung des Einlaßrohrstücks 14.3. Wesentlich ist, daß die Normalebenen, in denen die Mündungen liegen, sehr eng benachbart sind, so daß in dem Rohrzug aus Fadeneinlaßrohr 14 und Saugrohr 24 eine den Faden 20 sicher transportierende Luftströmung erzeugt werden kann.

    [0022] Bei der Ausführung nach Fig. 1A liegen die Mündungen nicht in einer Normalebene, sondern quer dazu in einer Ebene, die die Normalebene schneidet. Dadurch wird es möglich, die Mündungen des Saugrohres 24 einerseits und des Einlaßrohres 14 andererseits in der Fangposition dichtend aufeinanderzulegen, so daß in der Fangposition im Bereich der Anschlußstelle von Einlaßrohr 14 zu Saugrohr 24 keine Leckagen bestehen. Hierdurch werden die Luftführung und das sichere Fadenfangen erleichtert. Die Schnittebene, in der die Mündungen liegen, ist so gegen die Umfangsrichtung geneigt, daß die Schwenkbewegung des Rohrstücks 14.3 nicht behindert wird. Diese Ausführung der Mündungen kann auch auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, 4 angewandt werden.

    [0023] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3, 4 weist das Fadenabzuggerät ebenfalls nur eine Rolle 1 als Fadenlieferwerk auf. Die Rolle 1 wird durch eine Turbine, deren Gehäuse mit 8 bezeichnet ist, angetrieben. Die Rolle 1 ist in der Halterung 40 drehbar gelagert. Die Antriebsrichtung der Rolle 1 ist durch Pfeil 35 angezeigt. In der Haltevorrichtung ist das Fadeneinlaßrohr 14 befestigt. Das Fadeneinlaßrohr 14 wird von einem Ringkanal 19 umgeben, der an einen Druckluftanschluß 18 angeschlossen ist. Von dem Ringkanal 19 gehen Injektordüsen 17 aus, die mit Komponente in Fadenlaufrichtung in den Fadeneinlaßkanal 14 münden. Hierdurch wird in dem Fadeneinlaßkanal eine Saugströmung erzeugt, durch die ein Fadenstück 20, das von einem Spinnschacht für Chemiefasern kommt (in Fig. 3, 4 angedeutet), eingefangen werden kann.

    [0024] In einem Schwenklager 58 der Halterung 40 ist das Saugrohr 24 schwenkbar gelagert. Das erste Rohrstück 24.1 des Saugrohres ist hierzu in dem Schwenklager 58 konzentrisch zur Rollenachse gelagert. Sodann ist das Saugrohr kurbelartig abgeknickt und weist ein radiales Rohrstück 24.2 und ein zur Rolle 1 paralleles Rohrstück 24.3 auf. Dieses Rohrstück hat zur Rollenachse genau denselben Abstand wie das Fadeneinlaßrohr 14. Die Mündungen des Saugrohres 24 und des Fadeneinlaßrohres 14 liegen also - bezogen auf die Rollenachse - auf demselben Durchmesser. Die Mündungen liegen - wie hier gezeigt ist - miteinander fluchtend in zwei eng benachbarten Normalebenen. Bei dieser Ausführung können die Durchmesser der Mündungen gleich groß sein. Es kann aber auch die Saugmündung 16 des Saugrohres 24 größer sein als die Mündung des Einlaßrohres 14. Dies ist besonders deswegen vorteilhaft, weil sich hierdurch im Bereich der Mündungen eine zusätzliche, in das Saugrohr 24 gerichtete Luftströmung ergibt, die den Fadentransport fördert.

    [0025] Es ist hierbei auch möglich, daß die Mündungen des Einlaßrohres 14 und des Saugrohres 24 quer zu einer Normalebene liegen, wie dies für das erste Ausführungsbeispiel in Fig. 1A gezeigt ist.

    [0026] Das Saugrohr 24 ist - wie bereits gesagt - schwenkbar. Die Schwenkbewegung wird begrenzt durch einen Anschlagstift 82. Wenn das Saugrohr an der einen Seite des Anschlagstiftes 82, der an der Halterung 40 befestigt ist, anliegt, so fluchtet es mit dem Einlaßrohr 14. Dabei liegen sich die Mündungen der Rohre eng benachbart gegenüber, so daß sich eine einheitliche Luftführung ergibt, oder - bei schräg abgeschnittenen Mündungen - die Mündungen liegen, wie dies in Fig. 1A gezeigt ist, dichtend aufeinander, ohne die Schwenkbewegung zu behindern.

    [0027] Die Schwenkbewegung erfolgt mit Pfeilrichtung 83 aus der Fangposition heraus mit einem Umschlingungswinkel von weniger als 360° in die Abzugposition.

    [0028] Das Saugrohr 24 ist an seinem Ende mit einem Ringkanal 23 versehen, der den Saugkanal umgibt. Der Ringkanal 23 ist an einen Druckluftanschluß 22 angeschlossen. Von dem Ringkanal 23 gehen Injektordüsen 21 aus. Diese Injektordüsen 21 münden mit Komponente in Fadenlaufrichtung in das Saugrohr 24. Hierdurch wird in dem Saugrohr 24 eine Saugströmung erzeugt, die sich in der Fangposition von Saugrohr 24 auch in dem Fadeneinlaßkanal 14 fortsetzt und die - in diesem Ausführungsbeispiel - durch den Druckluftinjektor am Fadeneinlaßkanal 14 unterstützt wird.

    Zur Funktion:



    [0029] Die nachfolgende Funktionsbeschreibung gilt für sämtliche Ausführungsbeispiele, wobei Besonderheiten der einzelnen Ausführungsbeispiele vermerkt sind.

    [0030] Zur Inbetriebnahme des Fadenabzuggeräts wird der Druckluftanschluß der Turbine geöffnet und hierdurch die Rolle 1 in Umdrehung versetzt. Nunmehr werden Fadeneinlaßrohr 14 und Saugrohr 24 relativ zueinander in Fangposition gebracht, so daß sie fluchten und einen im wesentlichen geraden Fadenkanal bilden. Nunmehr werden über Luftanschlußleitung 22 die Injektordüsen 21 mit Druckluft beschickt. Hierdurch wird in dem Rohrzug eine Luftströmung mit Pfeilrichtung 84 erzeugt. Diese Luftströmung kann bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, 4 unterstützt werden, indem auch Luftanschlußleitung 18 und Injektordüsen 17 mit Druckluft beschickt werden. Jedenfalls entsteht am Eingang des Fadeneinlaßkanals 14 eine Saugströmung, die sich in dem gesamten Rohrzug fortsetzt. Die Luftgeschwindigkeit ist höher als die Fadengeschwindigkeit. Zum Einfangen des von z.B. einer Spinndüse angelieferten Fadens ist allerdings nur erforderlich, daß die Luft mindestens mit der Fadengeschwindigkeit strömt. Es ist nicht erforderlich, daß auch große Impulskräfte auf den Faden ausgeübt werden. Nunmehr wird der Faden durch Rohr 31 zum Abfall geführt. Es ist nun allerdings nicht möglich, so hohe Luftkräfte auf den Faden einzubringen, daß der Faden auch an das Lieferwerk 30 einer Bearbeitungsmaschine, z.B. Streckwerk angelegt werden könnte. Daher erfolgt eine relative Schwenkbewegung zwischen Finlaßrohr 14 und Saugrohr 24. Durch diese Schwenkbewegung wird der Faden mit einem dem Schwenkwinkel entsprechenden Umschlingungswinkel um die Rolle 1 gelegt und nun nicht nur durch die Luftkräfte, sondern zusätzlich auch durch die von der Rolle ausgeübten Reibkräfte von der Spinndüse abgezogen. Die Rolle kann dabei mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, die der Umfangsgeschwindigkeit des Fadenlieferwerks 30, also z.B. einer Streckgalette entspricht. Nunmehr kann der Faden ohne Gefahr einer Wicklerbildung an diese Streckgalette 30 angelegt werden.

    [0031] Durch Wahl der Umfangsgeschwindigkeit und der Umschlingung der Rolle 1 kann gewährleistet werden, daß die durch die Rolle auf den Faden ausgeübten Kräfte ausreichen, um den Faden mit so hoher Geschwindigkeit auch beim Anlegen und nach dem Anlegen von dem Lieferwerk 30 abzuziehen, daß sich an dem Lieferwerk 30 kein Fadenwickler bildet.

    [0032] Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Schwenkbewegung bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1, 2 einerseits und Fig. 3, 4 andererseits relativ zur Umfangsbewegung 35 der Rolle 1 unterschiedlich ist. Die Vorgabe der Schwenkbewegung erfolgt so, daß keine unzulässigen Fadenzugkräfte auftreten, insbesondere daß der Faden nach dem Fangen nicht wieder aus dem Saugrohr 24 herausgezogen werden kann.

    [0033] Mit dem Fadenabzuggerät nach dieser Erfindung kann das Verfahren nach Anspruch 19 der EP-A 241850 ausgeführt werden. Der besondere Vorteil gegenüber den bekannten Ausführungen des Fadenabzuggerätes besteht darin, daß das Fangen des Fadens und das Umschlingen des Fadens um das Fadenlieferwerk keine besondere Geschicklichkeit erfordert, die über die bisher übliche Handhabung einer Fadensaugpistole hinausgeht.

    [0034] Es sei übrigens darauf hingewiesen, daß sämtliche Ausführungsbeispiele mit einem Handgriff 39 zur Handhabung des Fadenabzuggerätes ausgerüstet sind.

    [0035] In beiden Ausführungen können das Saugrohr (Fig. 3, 4) bzw. das Einlaufrohr (Fig. 1, 2) auch gerade ausgebildet sein. Die Schwenkbarkeit wird sodann dadurch bewirkt, daß das Rohr parallel zu sich selbst das Lieferwerk umfährt. Dadurch werden Abknickungen des Rohrs und Fadenreibung sowie Verschleiß vermieden.
    Eine solche Ausführung ist in Fig. 5 gezeigt. Dieses Fadenabzuggerät unterscheidet sich von denen nach den Fig. 1 bis 4 weiterhin durch die als Fadenlieferwerk ausgebildete konische Walze 1, die drehbar in einem tragbaren, geschlossenen Gehäuse 5 untergebracht ist. Eine Welle 2, auf der die konische Walze 1 drehfest angeordnet ist, ist in Kugellagern 85, von denen hier nur eines dargestellt ist, gelagert, die ihrerseits in einer im Gehäuse 5 mittels nicht dargestellter Schrauben befestigten Zylinderbuchse 86 eingepaßt sind. Die konische Walze 1 weist an ihrem freien, offenen Ende auf dem Innenumfang ein Turbinenrad 3 auf. In den Umfangsmantel der Zylinderbuchse 86 sind auf dem Umfang gleichmäßig verteilt mehrere axiale Kanäle 87 eingearbeitet, deren stirnseitige, offene Enden in den Hohlraum der konischen Walze 1 münden. Die anderen Enden der axialen Kanäle 87 enden im Bereich eines Ringkanals 88, der, im tragbaren Gehäuse 5 eingelassen, die Zylinderbuchse 86 umgibt.

    [0036] Wie weiter oben bereits angedeutet, besteht ein weiterer wesentlicher Unterschied gegenüber den in den Fig. 1 bis 4 beschriebenen Ausführungsbeispielen darin, daß Fadeneinlaßkanal 14 und Saugrohr 24 aus geraden, d.h. nicht abgewinkelten Rohrstücken bestehen, die in Fangposition miteinander fluchten. Das Fadeneinlaßrohr 14 durchdringt axial eine Drehscheibe 89, die im Gehäuse 5 mittels Gleitlager 90 konzentrisch zur Drehachse der als Fadenlieferwerk ausgebildeten konischen Walze 1 drehbar bzw. schwenkbar angeordnet ist. Ein Sprengring 91 sichert die Drehscheibe 89 gegen axiale Verschiebung im Gehäuse 5. Das Fadeneinlaßrohr ragt axial in den Innenraum des Gehäuses 5 und sitzt derart exzentrisch in der Drehscheibe 89, daß es in Fangposition mit dem im gleichen Maße exzentrisch im Gehäuse 5 festsitzenden Saugrohr 24 fluchtet.
    Die Drehscheibe 89 kann in ihrer Funktion als Träger des Fadeneinlaßkanals 14 durch einen Hebel ersetzt sein, der z.B. drehbar auf einer Verlängerung der Welle 2, jedenfalls aber irgendwie konzentrisch zur Drehachse des Lieferwerks 1 gelagert ist.

    [0037] Das Saugrohr 24 sitzt mit seinem in der Zeichnung rechten Ende fest in einem Luftverteilungsgehäuse 92, das mit nicht dargestellten Schrauben mit dem Gehäuse 5 verbunden ist. Das Luftverteilungsgehäuse 92 weist einen zur Gehäusestruktur im wesentlichen konzentrischen Fadenauslaßkanal 31 und zwei axial hintereinanderliegende, durch eine Wand getrennte Ringkanäle 23 und 23.1 auf, die über Injektordüsen 21 und 21.1 mit dem Fadenauslaßkanal 31 verbunden sind. Außerdem weist das Luftverteilungsgehäuse 92 einen Druckluftanschluß 22 auf, der in den Ringkanal 23 mündet. Über eine oder mehrere axial gerichtete Bohrungen 93 ist der Ringkanal 23 mit einem weiteren Ringkanal 94 im Gehäuse 5 verbunden, der die Lagerung der Welle 2 und damit der konischen Walze 1 konzentrisch umgibt und im wesentlichen axial gerichtete Durchlaßöffnungen 95 im Gehäuse 5 aufweist. Diese Öffnungen 95 können derart gerichtet sein oder Leitbleche enthalten, daß aus dem Ringkanal 94 austretende Luft mit einem günstigen Auftreffwinkel auf die Schaufeln 26 des Turbinenrades 3 gelenkt wird.

    [0038] Ein Teil der durch den Druckluftkanal 22 zugeführten Druckluft wird aus dem Ringkanal 23 über die Injektordüsen 21 in den Fadenauslaßkanal 31 geführt und dient dazu, Fäden durch die Rohre 14 und 24 anzusaugen und über den Fadenauslaßkanal 31 in Richtung des Pfeils 84 z.B. in einen Abfallbehälter zu fördern.

    [0039] Ein anderer Teil der durch den Druckluftkanal 22 zugeführten und über die Bohrungen 93 und den Ringkanal 94 weitergeführten Druckluft hat die Aufgabe, über das Turbinenrad 3 die als Fadenlieferwerk ausgebildete, konische Walze 1 anzutreiben. Die aus dem Schaufelrad 3 im wesentlichen axial austretende Luft wird durch den strömungsgünstig ausgebildeten Hohlraum der konischen Walze 1 derart umgelenkt, daß sie durch axiale Kanäle 87 in der Zylinderbuchse 86 in den Ringkanal 88 geführt wird. Von hieraus führt ein Verbindungskanal 96, 97 die Luft in den Ringkanal 23.1. Aus dem Ringkanal 23.1 tritt die Luft durch Injektordüsen 21.1 in den Fadenauslaßkanal 31 und trägt dazu bei, den angesaugten Faden weiterzufördern.

    [0040] Es sei noch auf den Anschlagstift 82 hingewiesen, der in die Innenwand des Gehäuses 5 derart eingesetzt ist, daß das Fadeneinlaßrohr 14 in Fangposition - d.h. in der Position, in der es mit dem Saugrohr 24 fluchtet - am Anschlagrohr 82 anliegt, und zwar in der dargestellten Ausführung derart, daß das Rohr 14 für den Betrachter vor dem Anschlagstift 82 liegt.
    Um eine nahezu volle Umschlingung der konischen Walze 1 mit dem angesaugten Faden zu bewirken, umfährt das Einlaufrohr - wie bereits weiter oben angedeutet - parallel zu sich selbst die als Lieferwerk ausgebildete, konische Walze 1, indem es in Richtung gemäß Pfeil 83 in den Fig. 3 und 4 zusammen mit der im Gleitlager 90 lagernden Drehscheibe 89 gedreht wird, bis es an der, vom Betrachter aus gesehen, rückwärtigen Seite des Anschlagstiftes 82 anliegt. Dabei kann das Einlaufrohr 14 selbst als Handgriff dienen. Im übrigen unterscheidet sich die Funktion des Fadenabsauggerätes nach Fig. 5 nicht von der Funktion der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele.

    Für die erfindungsgemäße Lösung nach den Figuren 6 und 7 gilt folgendes:



    [0041] In dem zylindrischen Gehäuse 5 ist eine Rolle 1 mit Welle 2 in der Lagerung 4 drehbar gelagert. Die Rolle ist in einem Gehäuseflansch einseitig gelagert und wird durch Motor 3 angetrieben. Auf der gegenüberliegenden Seite wird das Gehäuse durch einen Deckel 11 abgeschlossen. An dem Deckel 11 ist ein Handgriff 6 befestigt. In das Gehäuse mündet auf der einen Seite einer Axialebene der Fadeneinlaßkanal 14. Der Fadeneinlaßkanal ist mit Injektoren 17 bestückt, die durch Luftanschluß 18 mit Druckluft beschickt werden. Durch die Injektoren 17 wird eine Saugströmung in dem Fadeneinlaßkanal erzeugt. Axial versetzt zum Fadeneinlaßkanal 14 und auf der anderen Seite der Axialebene besitzt das Gehäuse eine Saugmündung 16, an die sich eine Absaugeinrichtung 24 anschließt. Diese Absaugeinrichtung führt zum Abfall. Die Absaugeinrichtung ist ein Rohr, das von Injektordüsen 21 umgeben ist. Die Injektordüsen liegen auf dem Mantel eines gedachten Konus. Die Injektordüsen 21 werden durch Luftanschluß 22 und Ringkanal 23, der das Rohr in der Höhe der Injektordüsen umgibt, mit Druckluft beschickt und erzeugen eine Saugströmung, die aus dem Gehäuse heraus gerichtet ist. Wie Fig. 7 zeigt, liegen Fadeneinlaßkanal und Fadenauslaßrohr im wesentlichen auf einer Tangentialebene des zylindrischen Gehäuseinnenmantels.

    [0042] Die Rolle 1 besteht aus drei Abschnitten.
    Erstens: Zwischen der Normalebene 8, in der der Faden 20 läuft, und der Lagerung liegt ein Bund 1.3, der mit einem konischen Mantel zur Rolle weist und verhindert, daß Fäden und Einzelfilamente in die Lagerung geraten. Der Konuswinkel gamma dieses Bundes ist so steil, daß Fadenstücke oder Filamente, die auf ihm liegen, auf alle Fälle abgleiten.

    [0043] Zweitens: n den Bund 1.3 schließt sich der Fadenzulaufbereich oder Fadenzulaufabschnitt 1.1 an. Dieser Fadenzulaufbereich 1.1 ist konisch ausgebildet und hat einen Konuswinkel beta. Dabei ist der Konuswinkel der in einer Axialebene liegende Winkel zwischen einer Mantellinie und der Achse.

    [0044] Drittens: Der dritte Abschnitt 1.2 der Rolle besitzt einen kleineren Konuswinkel alpha. Der Konuswinkel alpha ist wiederum als der in einer Axialebene liegende Winkel zwischen einer Mantellinie und der Drehachse definiert.

    [0045] Die Rollenabschitte 1.1 und 1.2 sind nun folgendermaßen ausgeführt: Die Neigung, d.h. der Winkel beta des Fadenzulaufabschnittes ist so, daß für jeden Faden Gleitreibung besteht. Das bedeutet: Unter seiner eigenen Zugkraft rutscht der Faden auf dem Abschnitt 1.1 nur dann in Richtung der Verjüngung, wenn Gleiten eingetreten ist. Der ohne Relativbewegung auf dem Abschnitt 1.1 zulaufende Faden haftet also zunächst auf der Rolle. Wenn allerdings ein Gleiten eingetreten ist, so gleitet der Faden unter seiner eigenen Zugkraft selbsttätig weiter.

    [0046] Nun besteht sowohl für den Haftreibungskoeffizienten als auch für den Gleitreibungskoeffizienten eine gewisse Streuung, die von verschiedenen, zuvor erörterten Parametern abhängig ist. Daher ist die Obergrenze des Winkels beta festgelegt durch den kleinsten vorkommenden Haftreibungskoeffizienten eines in Betracht kommenden Fadens gegenüber der gewählten Oberfläche. Die Untergrenze des Winkels beta ist festgelegt durch den größten vorkommenden Gleitreibungskoeffizienten eines in Betracht kommenden Fadens gegenüber dar ausgewählten Oberfläche der Rolle.

    [0047] Der Fadenablaufabschnitt 1.2 ist in seiner Neigung so gewählt, daß auf alle Fälle Haftung besteht.

    [0048] Das Gehäuse 5 ist in Achsrichtung zweigeteilt. Der Einzugteil 5.1 des Gehäuses besitzt den Fadeneinlaßkanal 14. Der Abzugteil 5.2 besitzt die Absaugeinrichtung. Die Teilungsebene 9 liegt in dem Fadenzulaufbereich der Rolle mit der steilen Neigung, also mit dem Neigungswinkel beta. Die Gehäuseteile 5.1 und 5.2 übergreifen sich mit konzentrischen Ansätzen, so daß im Bereich der Trennebene und des Gehäuseinnenmantels möglichst kein Spalt und keine vortretende Kante entsteht. Der Ansatz des Einzugteils 5.1 des Gehäuses besitzt eine umlaufende, radial nach außen weisende Nut 12, in die mehrere radiale Führungsstifte 10, die auf dem Umfang verteilt sind, eingreifen.

    Zur Funktion:



    [0049] Zum Einfangen eines laufenden Fadens haben Einlauf 14 und Fadenabsaugeinrichtung 24 zunächst die in Fig. 7 gezeigte Position. Das heißt, Fadeneinlaßkanal 14 und Fadenabsaugeinrichtung 24 liegen im wesentlichen auf einer gemeinsamen Sekantial- oder Tangentialebene des Gehäuses 5. Nunmehr werden die Injektoren über Zuleitung 18 und Zuleitung 22 mit Druckluft beaufschlagt. Dabei überwiegt allerdings die Saugleistung der Injektordüsen 21 in der Absaugeinrichtung 24. Ein in den Fadeneinlaßkanal 14 gehaltener Faden wird daher in den Fadeneinlaßkanal 14 eingesaugt, durch das Gehäuse hindurch gesaugt, und der Faden verläßt sodann das Gehäuse durch die Fadenabsaugeinrichtung 24 in Richtung des nicht dargestellten Abfalls. Nunmehr wird der Einzugteil 5.1 des Gehäuses in Umschlingungrichtung mit 360° gedreht. Dadurch bildet der Faden eine Umschlingung von 360° auf der Rolle. Nunmehr wird der Faden mit der durch die Rolle 1 ausgeübten Zugkraft abgezogen. Diese Zugkraft kann weitestgehend durch die Höhe des Drehmoments, welches durch den Motor aufgebracht wird, eingestellt werden. Der Faden läuft zunächst in der Fadenzulaufebene 8, d.h. einer Normalebene auf die Rolle 1 auf, ohne unter seiner eigenen Zugkraft aus dieser Normalebene abgleiten zu können. Daher wird eine beträchtliche Fadenzugkraft auf den Faden ausgeübt. Im Laufe der Umschlingung führen dann allerdings die Querkraftwirkungen des ablaufenden Fadenendes dazu, daß der Faden in einer Schleppkurve in Richtung der Verjüngung von dem Fadenzulaufabschnitt 1.1 abgleitet. Dadurch stellt sich die Fadengeschwindigkeit weitgehend selbsttätig ein.

    [0050] Das restliche Stück des die Rolle 1 umschlingenden Fadens bleibt dann aber in der Normalebene 7, d.h. der Fadenablaufebene, liegen. Diese Fadenablaufebene markiert den Übergang zwischen dem Fadenzulaufbereich und dem Fadenablaufbereich. Der Faden kann diesen Bereich nicht verlassen, da er einerseits von dem Fadenzulaufbereich abgleitet und andererseits infolge des Haftzustandes selbsttätig stets den Fadenablaufbereich in Richtung des Fadenzulaufs hinaufklettert. Diese Fadenablaufebene ist bei dem gezeigten, unstetigen Übergang zwischen dem Fadenzulaufabschnitt 1.1 und dem Fadenablaufabschnitt 1.2 der Rolle unabhängig von der Fadenqualität konstant, und zwar auch dann, wenn die Saugmündung 16 der Fadenabsaugeinrichtung 24 axial gegenüber der Fadenablaufebene versetzt ist.

    [0051] Um die Umlenkung, die zum Aufbau von u.U. unliebsamen Fadenspannungen führen kann, zu vermeiden, kann die Saugmündung 16 - wie Fig. 6 zeigt - in der Fadenablaufebene 7 angeordnet werden.

    [0052] Es ist ersichtlich, daß die Mantellinien des Fadenzulaufabschnittes 1.1 und des Fadenablaufabschnittes 1.2 auch durch eine einzige gekrümmte, jedoch stetige Mantellinie, z.B. in Form einer Hyperbel, Parabel, eines Kreisbogens o.ä., angenähert werden können, wobei die Bemessung der Neigung - wie oben angegeben - beibehalten wird. In diesem Falle ergibt sich ein stetiger Übergang zwischen dem Fadenzulaufabschnitt 1.1 und dem Fadenablaufabschnitt 1.2. Das ist indes unschädlich, insoweit, als sich für jeden Faden trotzdem eine bestimmte Fadenablaufebene 7 einstellt in dem Übergangsbereich zwischen Haftungs- und Gleitreibung. Allerdings ist bei stetigem Übergang die Lage der Fadenablaufebene von der Fadenqualität, d.h. den Reibparametern des Fadens, abhängig. Insofern wird bevorzugt der unstetige Übergang angewandt.


    Ansprüche

    1. Fadenabzugsgerät zum Abziehen eines laufenden Fadens (20)
    bestehend aus
    einem Saugrohr (24) mit einer Saugmündung (16) zum Absaugen des Fadens,
    einem Faden-Zufuhrrohr (14) mit einer Mündung, die im Fadenweg (20) vor der Saugmündung (16) des Saugrohrs (24) liegt,
    sowie einem Fadenlieferwerk (1), welches aus einer angetriebenen, vom Faden (20) zu umschlingenden Rolle besteht,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Saugrohr (24) mit seiner Saugmündung (16) und das Faden-Zufuhrrohr (14) mit seiner Mündung relativ zueinander um die Achse der Rolle (1) zwischen einer Fangstellung und einer Abzugstellung derart schwenkbar sind,
    daß in der Fangstellung die Mündung des Zufuhrrohres (14) und die Saugmündung (16) des Saugrohres (24) im wesentlichen fluchten und zwischen sich einen engen Spalt bilden
    und daß durch die relative Schwenkbewegung aus der Fangstellung in die Abzugstellung der zwischen der Mündung des Zufuhrrohres (14) und der Mündung (16) des Saugrohres (24) laufende Faden (20) das Lieferwerk (1) mit einem vorgegebenen Umschlingungswinkel umschlingt.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Schwenkbewegung der Mündung (16) des Saugrohres (24) oder/und des Faden-Zufuhrrohres (14) ausschließlich in einer Normalebene des Lieferwerks (1) erfolgt, wobei vorzugsweise der Umschlingungswinkel kleiner als 360° ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Fadeneinlaufrohr ortsfest und die Saugvorrichtung (24) mit der Saugmündung (16) aus der Fangposition heraus im Drehsinn des Lieferwerks in die Abzugposition schwenkbar ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Saugvorrichtung (24) mit der Saugmündung (16) ortsfest ist,
    und daß das Fadeneinlaufrohr aus der Fangposition heraus gegen den Drehsinn des Lieferwerks in die Abzugposition schwenkbar ist.
     
    5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Saugmündung (16) und die Mündung des Fadeneinlaufrohrs sich in der Fangposition in einer Normalebene mit geringem Spalt gegenüberliegen.
     
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Saugmündung (16) und die Mündung des Fadeneinlaßkanals in der Fangposition sich in einer die Normalebene des Lieferwerks schneidenden Ebene gegenüberliegen, vorzugsweise ohne Spalt gegenüberliegen.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Fadeneinlaufrohr parallel zu einer Mantellinie an einem Hebel gelagert ist, der um eine Schwenkachse schwenkbar ist, welche im wesentlichen konzentrisch zur Drehachse des Fadenlieferwerks gelagert ist.
     
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Fadenlieferwerk in der im wesentlichen zylindrischen Kammer eines Gehäuses einseitig fliegend gelagert ist und mit seinem freien Ende zu der offenen bzw. öffenbaren Stirnseite der Kammer weist,
    und daß das Saugrohr und das Einlaßrohr achsparallel ausgerichtet und relativ zueinander auf einer das Fadenlieferwerk umgebenden Bewegungsbahn parallel zu sich selbst schwenkbar sind,
    wobei die Mündung des Fadeneinlaufrohres in einer Schwenkstellung unmittelbar vor der Saugmündung liegt.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Fadenlieferwerk durch eine Luftturbine angetrieben wird,
    und daß das Saugrohr mit einem Luftejektor verbunden ist, welcher zweistufig ausgebildet ist, wobei die erste Stufe mit Primärdruckluft und die zweite Stufe mit der Abluft der Turbine beaufschlagt wird.
     
    10. Fadenabzugsgerät zum Abziehen eines laufenden Fadens (20)
    bestehend aus
    einem Saugrohr (24) mit einer Saugmündung (16) zum Absaugen des Fadens,
    einem Faden-Zufuhrrohr (14) mit einer Mündung, die im Fadenweg (20) vor der Saugmündung (16) des Saugrohrs (24) liegt,
    sowie einem Fadenlieferwerk (1), welches aus einer angetriebenen, vom Faden (20) zu umschlingenden Rolle besteht,
    wobei das Fadenlieferwerk (1) im Fadenweg zwischen der Mündung des Zufuhrrohrs (14) und der Saugmündung des Saugrohrs (24) liegt,
    wobei das Faden-Zufuhrrohr (14) und das Saugrohr (24) im wesentlichen tangential zu dem Lieferwerk (1) ausgerichtet sind,
    und das Saugrohr (24) und das Faden-Zufuhrrohr (14) in unterschiedlichen Normalebenen zur Achse des Fadenlieferwerks (1) liegen,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Saugrohr (24) und das Faden-Zufuhrrohr (14) relativ zueinander um die Achse der Rolle (1) zwischen einer Fangstellung und einer Abzugstellung derart schwenkbar sind,
    daß das Faden-Zufuhrrohr (14) und seine Mündung einerseits sowie das Saugrohr (24) und seine Saugmündung (16) andererseits in der Fangposition im wesentlichen an einer gemeinsamen Tangentialebene des Fadenlieferwerks (1) liegen
    und daß durch die relative Schwenkbewegung aus der Fangstellung in die Abzugstellung der zwischen der Mündung des Zufuhrrohres (14) und der Mündung (16) des Saugrohres (24) laufende Faden (20) das Lieferwerk (1) mit einem vorgegebenen Umschlingungswinkel umschlingt.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Lieferwerk (1) in einem das Lieferwerk (1) eng umschließenden Gehäuse (5) angeordnet ist,
    daß das Gehäuse (5) zwischen dem Fadeneinlaßrohr (14) und dem Saugrohr (24) in zur Achse des Lieferwerks (1) normal gelegenen Ebene geteilt ist, und
    daß die Gehäuseteile relativ zueinander um annähernd 360°, vorzugsweise zwischen 180° und 360° drehbar sind.
     


    Claims

    1. Thread withdrawal apparatus for drawing off a continuous thread (20)
    comprising
    a suction tube (24) with a suction mouth (16) for extracting the thread,
    a thread inlet tube (14), having a mouth which lies in the thread path (20) in front of the suction mouth (16) of the suction tube (24),
    as well as a thread delivery mechanism (1) comprising a driven roller, around which the thread (20) is to be looped,
    characterized in that
    the suction tube (24) with its suction mouth (16) and the thread inlet tube (14) with its mouth may be swivelled relative to one another about the axis of the roller (1) between a capture position and a withdrawal position in such a way
    that, in the capture position, the mouth of the inlet tube (14) and the suction mouth (16) of the suction tube (24) are substantially flush and form a narrow gap between them,
    and that, as a result of the relative swivelling movement out of the capture position into the withdrawal position, the thread (20) running between the mouth of the inlet tube (14) and the mouth (16) of the suction tube (24) is looped by a predetermined looping angle around the delivery mechanism (1).
     
    2. Apparatus according to claim 1,
    characterized in that
    the swivelling movement of the mouth (16) of the suction tube (24) and/or of the thread inlet tube (14) is effected exclusively in a normal plane of the delivery mechanism (1), with the looping angle preferably being less than 360°.
     
    3. Apparatus according to claim 1 or 2,
    characterized in that
    the thread inlet tube is stationary and the suction device (24) with the suction mouth (16) may swivel in the direction of rotation of the delivery mechanism out of the capture position into the withdrawal position.
     
    4. Apparatus according to claim 1 or 2,
    characterized in that
    the suction device (24) with the suction mouth (16) is stationary,
    and that the thread inlet tube may swivel counter to the direction of rotation of the delivery mechanism out of the capture position into the withdrawal position.
     
    5. Apparatus according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the suction mouth (16) and the mouth of the thread inlet tube, in the capture position, lie in a normal plane opposite to one another with a small gap.
     
    6. Apparatus according to one of claims 1 to 5,
    characterized in that
    the suction mouth (16) and the mouth of the thread inlet channel, in the capture position, lie opposite one another, and preferably lie opposite one another without a gap, in a plane cutting the normal plane of the delivery mechanism.
     
    7. Apparatus according to one of claims 4 to 6,
    characterized in that
    the thread inlet tube is supported parallel to a surface line on a lever, which may be swivelled about a swivelling axis, which is supported substantially concentrically relative to the axis of rotation of the thread delivery mechanism.
     
    8. Apparatus according to one of claims 4 to 7,
    characterized in that
    the thread delivery mechanism is over-mounted at one end in the substantially cylindrical chamber of a housing and its free end is directed towards the open or openable face of the chamber,
    and that the suction tube and the inlet tube are aligned paraxially and may be swivelled relative to one another parallel to themselves along a path of movement surrounding the thread delivery mechanism,
    with the mouth of the thread inlet tube in one swivel position lying directly in front of the suction mouth.
     
    9. Apparatus according to claim 8,
    characterized in that
    the thread delivery mechanism is driven by an air turbine,
    and that the suction tube is connected to an air ejector of a two-stage design, with the first stage being acted upon by inlet compressed air and the second stage being acted upon by the outlet air of the turbine.
     
    10. Thread withdrawal apparatus for drawing off a continuous thread (20)
    comprising
    a suction tube (24) with a suction mouth (16) for extracting the thread,
    a thread inlet tube (14), having a mouth which lies in the thread path (20) in front of the suction mouth (16) of the suction tube (24),
    as well as a thread delivery mechanism (1) comprising a driven roller, around which the thread (20) is to be looped,
    with the thread delivery mechanism (1) lying in the thread path between the mouth of the inlet tube (14) and the suction mouth of the suction tube (24),
    with the thread inlet tube (14) and the suction tube (24) being aligned substantially tangentially to the delivery mechanism (1),
    and the suction tube (24) and the thread inlet tube (14) lying in different normal planes relative to the axis of the thread delivery mechanism (1),
    characterized in that
    the suction tube (24) and the thread inlet tube (14) may be swivelled relative to one another about the axis of the roller (1) between a capture position and a withdrawal position in such a manner
    that the thread inlet tube (14) and its mouth on the one hand and the suction tube (24) and its suction mouth (16) on the other hand lie, in the capture position, substantially on a common tangent plane of the thread delivery mechanism (1)
    and that, as a result of the relative swivelling movement out of the capture position into the withdrawal position, the thread (20) running between the mouth of the inlet tube (14) and the mouth (16) of the suction tube (24) is looped with a predetermined looping angle around the delivery mechanism (1).
     
    11. Apparatus according to claim 10,
    characterized in that
    the delivery mechanism (1) is disposed in a housing (5) which closely surrounds the delivery mechanism (1),
    that the housing (5) is split between the thread inlet tube (14) and the suction tube (24) in a normal plane relative to the axis of the delivery mechanism (1), and
    that the housing parts are rotatable relative to one another through approximately 360°, preferably between 180 and 360°.
     


    Revendications

    1. APPAREIL DE DECHARGE DE FIL, pour décharge un fil en marche (20) se composent

    - d'une tubulure d'aspiration (24) avec une ouïe d'aspiration (16) pour aspirer le fil

    - d'un tuyau d'amenée du fil (14) avec un dégorgement qui est situé, dans la voie du fil (20), face à l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d'aspiration (24),

    - et, en plus, d'un cylindre de décharge du fil (1), qui est constitué par un galet actionné qui doit être embrassé par le fil (20),
    caractérisé par le fait que

    - la tubulure d'aspiration (24) avec son ouïe d'aspiration (16) et le tuyau d'amenée (14) avec son dégorgement sont pivotants en correspondance autour de l'axe du galet (1) entre une position d'aspiration du fil et une position de décharge du fil

    - de sorte que, dans la position d'aspiration du fil, le dégorgement du tuyau d'amenée (14) et l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d'aspiration (24) s'alignent pratiquement ne laissant entre eux qu' une fente étroite

    - et que, par un pivotement relatif de la position d'aspiration du fil dans la position de décharge, le fil en marche (20) entre le dégorgement du tuyau d'amenée (14) et l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d'aspiration (24) embrasse le cylindre de décharge (1) avec un angle d'enroulement prédestiné.


     
    2. Dispositif selon la revendication 1,
    caractérisé par le fait que

    - le pivotement de l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d'aspiration (24) ou/et du tuyau d'amenée du fil (14) se fait uniquement sur un plan normal du cylindre de décharge (1), ou l'angle d'enroulement est, de préférence, plus petit que 360°.


     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé par le fait que

    - le tuyau d'amenée du fil (14) est fixe tandis que la tubulure d'aspiration (24) avec l'ouïe d'aspiration (16) est pivotante, de la position d'aspiration du fil dans la position de son décharge, dans le sens de rotation du cylindre de décharge (1).


     
    4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé par le fait que

    - la tubulure d'aspiration (24) avec l'ouïe d'aspiration (16) est fixe tandis que le tuyau d'amenée du fil (14) est pivotant, de la position d'aspiration du fil dans la position de son décharge, contre le sens de rotation du cylindre de décharge (1).


     
    5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé par le fait que

    - l'ouïe d'aspiration (16) et le dégorgement dit tuyau d'amenée du fil (14), dans la position d'aspiration du fil sur un plan normal, se trouvent face à face avec une fente minimale.


     
    6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
    caractérisé par le fait que

    - l'ouïe d'aspiration (16) et le dégorgement dit tuyau d'amenée du fil (14), dans la position d'aspiration du fil sur un plan qui coupe le plan normal du cylindre de décharge (1), se trouvent face à face, de préférence sans aucune fente.


     
    7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6,
    caractérisé par le fait que

    - le tuyau d'amenée du fil (14) est, parallèle à une génératrice, loge, à un levier qui est pivotant autour d'un pivot qui, lui, est logé pratiquement de façon concentrique à l'axe de rotation du cylindre de décharge (1).


     
    8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 7,
    caractérisé par le fait que

    - le galet est logé flottant d'un côté dans la chambre d'une cage essentiellement cylindrique, montrant avec son bout libre vers le côté frontal ouvert, ou plutôt apte à être ouvert, de la chambre,

    - et que la tubulure d'aspiration (24) et le tuyau d'amenée (14) sont alignés de façon coaxiale et qu'ils sont pivotants en correspondance et chacun parallèle à soi-même sur une cercle qui contourne le cylindre de décharge (1),

    - le dégorgement du tuyau d'amenée étant situé, dans une position spéciale de pivotement, directement devant l'ouïe d'aspiration.


     
    9. Dispositif selon la revendication 8,
    caractérisé par le fait que

    - le galet (1) est actionné par une turbine à l'air.

    - et que la tubulure d'aspiration (24) est réliée avec un éjecteur à l'air qui est fait biétagé, le premier étage étant attaqué par de l'air comprimé primaire et le deuxième étage par de l'air d'échappement de la turbine.


     
    10. Appareil de décharge de fil, pour décharger un fil en marche (20), se composant

    - d'une tubulure d'aspiration (24) avec une ouïe d'aspiration (16) pour aspirer le fil,

    - d'un tuyau d'amenée du fil (14) avec un dégorgement qui est situé, dans la voie du fil (20), face à l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d' aspiration (24),

    - et, en plus, d'un cylindre de décharge du fil (1), qui est constitué par un galet actionné qui doit être embrassé par le fil (20).

    - où le cylindre de décharge (1) est situé dans la voie du fil entre le dégorgement du tuyau d'amenée (14) et l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d'aspiration (24),

    - et où le tuyau d'amenée (14) et la tubului'e d'aspiration (24) sont alignés essentiellement de façon tangentielle relatif au cylindre de décharge (1),

    - et où la tubulure d'aspiration (24) et le tuyau d'amenée (14) sont disposés sur des plans normaux différents relatif à l'axe du cylindre de décharge (1),
    caractérisé par le fait que

    - la tubulure d'aspiration (24) et le tuyau d'amenée du fil (14) sont pivotants en correspondance autour l'axe du galet (1) entre une position d' aspiration du fil et une position de décharge du fil,

    - de sorte que le tuyau d'amenée du fil (14) et son dégorgement d'un côté et la tubulure d'aspiration (24) et son ouïe d'aspiration (16) de l'autre côté sont, dans la position d'aspiration, disposés essentiellement sur un plan commun tangentiel relatif au galet (1),

    - et de sorte que, à la suite d'un pivotement relatif de la position d'aspiration dans la position de décharge, le fil en marche (20) entre le dégorgement du tuyau d'amenée (14) et l'ouïe d'aspiration (16) de la tubulure d'aspiration (24) embrasse le cylindre de décharge (1) avec un angle d'enroulement prédestiné.


     
    11. Dispositif selon la revendication 10,
    caractérisé par le fait que

    - le galet (1) est logé dans une cage (5) se refermant étroitement autour du galet,

    - et que la cage (5), entre le tuyau d'amenée du fil (14) et la tubulure d'aspiration (24), est divisée sur un plan normal relatif à l'axe du cylindre de décharge (1),

    - et que les deux parties de la cage sont, en correspondance, pivotants de 360° presque, de préférence entre 180° et 360°.


     




    Zeichnung