| (19) |
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(11) |
EP 0 301 367 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.1993 Patentblatt 1993/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.07.1988 |
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| (54) |
Beregnungsvorrichtung
Sprinkling device
Appareil d'arrosage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
31.07.1987 DE 3725384
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.02.1989 Patentblatt 1989/05 |
| (73) |
Patentinhaber: GARDENA Kress + Kastner GmbH |
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D-89079 Ulm (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 600 071 FR-A- 2 278 404 US-A- 3 459 377
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FR-A- 1 319 379 GB-A- 1 492 096
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beregnungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Eine bekannte Beregnungsvorrichtung nach der FR-A-1 319 379 weist Düsenköpfe auf,
die zur Veränderung der Zerstäubungswinkel verstellbar sind. Dadurch jedoch kann die
Wirkungsweise der Beregnungsvorrichtung nur sehr geringfügig beeinflußt werden, und
es ist keine Anpassung im Sinne stark unterschiedlicher Beregnungsbilder möglich.
[0003] Bei Beregnungsvorrichtungen besteht jedoch das Bedürfnis, sowohl die Beregnungweite
als auch die spezifische Beregnungsdichte unterschiedlich wählen zu können, um den
jeweiligen Erfordernissen gerecht werden zu können. Die Einstellung erfolgt bisher
meist durch Regulierung der Zulaufmenge des Wassers, durch Neigungseinstellung oder
ähnliche Maßnahmen, jedoch konnten die Ergebnisse nicht in allen Fällen befriedigen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beregnungsvorrichtung der genannten
Art zu schaffen, welche auf einfache Weise die Einstellung auch stark unterschiedlicher
Beregnungsbilder ermöglicht, also beispielsweise zwischen einer geringen und einer
extrem großen Beregnungsweite oder zwischen einer geringen und großen Beregnungsdichte
wählen läßt.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Beregnungsvorrichtung der eingangs beschriebenen Art
gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Für wenigstens
einen Düsenträger können mindestens zwei gesonderte unterschiedliche Düseneinheiten
vorgesehen sein, von denen wenigstens eine wahlweise in Arbeitsstellung und außer
Arbeitsstellung in eine Ruhestellung überführbar angeordnet ist. Gemäß der Erfindung
können wahlweise mindestens zwei für unterschiedliche Beregnungsbilder ausgestaltete
Düseneinheiten zum Einsatz gebracht werden, wobei es denkbar ist, die Düseneinheiten
beispielsweise durch Aufstecken auf den Düsenträger auswechselbar auszugestalten,
so daß die jeweils nicht benötigte Düseneinheit gesondert vom Düsenträger, beispielsweise
in einer Halterung am Fußteil aufbewahrt werden kann. Es ist aber auch möglich, mindestens
eine Düseneinheit ständig in ihrer Anordnung am Düsenträger, ggf. in einer Arbeitsstellung,
zu belassen und vorzugsweise lediglich durch wahlweises Zuschalten mindestens einer
weiteren Düseneinheit das zugehörige Beregnungsbild zu verändern.
[0006] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht jedoch
darin, daß zusätzlich zu, insbesondere aber stattdessen, sämtliche für den Einsatz
am zugehörigen Düsenträger vorgesehenen Düseneinheiten so am Düsenträger gelagert
sind, daß sie in einer einfachen Bewegung wahlweise gesondert oder ggf. auch paarweise
oder zu mehreren in eine Arbeitsstellung überführt werden können, in welcher sie an
die Wasser-Zuführung angeschlossen sind. Es können dabei zwei, vier, fünf, sechs oder
mehr Düseneinheiten, vorzugsweise aber drei gleichmäßig um eine Stellachse verteilte
Düseneinheiten vorgesehen sein, so daß nach Art einer Revolverschaltung durch Drehen
des Düsenkopfes jede beliebige der vorhandenen Düseneinheiten ohne besonderen Aufwand
in Arbeitsstellung gebracht und dadurch das zugehörige Beregnungsbild eingestellt
werden kann. Zweckmäßig liegen dabei je Düseneinheit mehrere Austrittsdüsen in einer
zur Stellachse beispielsweise parallelen Reihe hintereinander, so daß aus den unterschiedlich
geneigten Austrittsdüsen der Düseneinheit eine Art flächiger Wasservorhang austreten
kann. Es ist zwar denkbar, die Düsen an einem aufrechten bzw. etwa vertikal anzuordnenden
Düsenträger vorzusehen, jedoch ist in den meisten Fällen eine eher liegende Anordnung
des Düsenträgers derart vorzusehen, daß die Düseneinheit in Arbeitslage an der Oberseite
des Düsenträgers liegt und die Austrittsdüsen der Düsenreihe statt übereinander in
der zugehörigen Ausrichtung hintereinander vorgesehen sind.
[0007] Sind mehrere Düsenträger mit gesonderten Düsenköpfen vorgesehen und sind für mindestens
zwei bzw. mehrere oder alle Düsenträger in der erfindungsgemäßen Weise unterschiedliche
Düseneinheiten vorgesehen, so ergeben sich durch Kombination der in Arbeitsstellung
gebrachten gesonderten Düseneinheiten zahlreiche Variationsmöglichkeiten selbst zu
einer sehr feinen Veränderung des Beregnungsbildes innerhalb eines sehr großen Einstellbereiches.
Dies kann auch weiter dadurch verbessert werden, daß die jeweilige, in Arbeitsstellung
befindliche Düseneinheit innerhalb eines begrenzten Bereiches gegenüber dem Düsenträger
lageverändert werden kann, was auf besonders einfache Weise zu erreichen ist, wenn
sich die Düseneinheit ohne Unterbrechung der Wasser-Zuführung über einen begrenzten
Bogenwinkel um die Stellachse verstellen läßt und erst bei Überschreiten diese Bogenwinkels
von der Wasser-Zuführung abgesperrt wird. Die Anordnung kann dabei auch so getroffen
sein, daß die Wasser-Zuführung je Düsenkopf, also gegenüber allen dessen Düseneinheiten
absperrbar ist, was z. B. dadurch zu erreichen ist, daß in einer Mittelstellung zwischen
zwei Arbeitsstellungen zweier benachbarter Düseneinheiten die Wasser-Zuführung zu
beiden diesen Düseneinheiten unterbrochen ist. Durch Absperren bzw. Stillsetzen einzelner
Düsenköpfe erhöhen sich damit die Variationsmöglichkeiten zur Einstellung des Beregnungsbildes
entsprechend um ein mehrfaches. Dies gilt auch dann, wenn jede Düseneinheit durch
einen auswechselbaren Düsenkörper gebildet ist und alle Düsenkörper mit gleichen Befestigungsmitteln
am Düsenkopf befestigt sind, da in diesem Fall noch mehr Düseneinheiten zur Auswahl
stehen, als an den Düsenköpfen vorgesehen sind.
[0008] Obwohl es denkbar ist, den bzw. die Düsenträger gegenüber dem beispielsweise durch
einen Erdanker, eine Standkonsole oder dergleichen gebildeten Fußteil feststehend
anzuordnen, ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung, wenn mindestens
ein, insbesondere alle Düsenträger gemeinsam an einem Rotor vorgesehen sind, der über
eine geeignete Antriebsvorrichtung während des Betriebes der Beregnungsvorrichtung
um eine Rotorachse dreht, so daß ein noch gleichmäßigeres Beregnungsbild über eine
verhältnismäßig große Beregnungsfläche erzielt wird. Stattdessen oder zusätzlich hierzu
können aber auch andere bewegbare Lagerungen für den bzw. die Düsenträger, beispielsweise
hin-und- her-gehende Bewegungen vorgesehen sein. Der Antrieb der genannten Bewegung
erfolgt zweckmäßig durch Wasserkraft über das der Beregnungsvorrichtung zugeführte
Druckwasser, wobei auf einen auch denkbaren, gesonderten Wassermotor, wie eine Turbine
verzichtet werden kann, wenn mindestens eine Düseneinheit in eine derart geneigte
Antriebsstellung gebracht werden kann, daß sie gleichzeitig als Antriebsdüse wirkt,
also die Antriebskraft für den Düsenträger eine Reaktionskraft des aus der Düseneinheit
austretenden Wassers ist. In diesem Fall kann die Beregnungsvorrichtung sehr einfach
ausgestaltet werden und außerdem kann durch unterschiedliche Einstellung der jeweils
in Arbeitsstellung befindlichen Düseneinheit die Antriebskraft zwischen einem Maximalwert
und einem vorzugsweise bei Null liegenden Minimalwert verändert werden, so daß sich
über die Veränderung der Bewegungsgeschwindigkeit des Düsenträgers eine nochmals weitere
Erhöhung der Variationsmöglichkeiten des Beregnungsbildes ergibt.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind drei sternförmig
von einer Achse bzw. der Rotorachse abstehende, gleichmäßig um die Achse verteilte
und gleich weit vorstehende bzw. gleich ausgebildete Düsenträger mit gleichen Düsenköpfen
vorgesehen, wobei jeder Düsenkopf drei Düseneinheiten jeweils mit einer unterschiedlichen
Anzahl von Austrittsdüsen aufweist. Die Anzahl der Austrittsdüsen je Düseneinheit
liegt zweckmäßig zwischen etwa 1 bzw. 2 und 10, vorzugsweise zwischen 4 und 6, wobei
die Austrittsdüsen je Düseneinheit unterschiedliche Düsenweiten und/oder unterschiedliche
Düsen-Neigungswinkel insbesondere derart aufweisen können, daß die äußerste Austrittsdüse
der Düseneinheit den flachsten Neigungswinkel bzw. die größte Düsenweite und die innerste
Austrittsdüse die geringste Düsenweite bzw. den geringsten Neigungswinkel aufweist,
nämlich beispielsweise annähernd vertikal ausgerichtet sein kann; die dazwischen liegenden
Austrittsdüsen können in Richtung zur äußersten Austrittsdüse zunehmenden Neigungswinkel
haben. Ferner ist die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die äußersten Austrittsdüsen
aller Düseneinheiten annähernd gleiche Abstände bezogen auf ein Ende des Düsenträgers
bzw. auf die Rotorachse haben, so daß je nach Anzahl der Austrittsdüsen die innersten
Austrittsdüsen der Düseneinheiten unterschiedliche entsprechende Abstände aufweisen.
Auch die Zwischenabstände zwischen benachbarten Austrittsdüsen sind zweckmäßig bei
allen Düseneinheiten gleich.
[0010] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die
einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen
bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein
und vorteilhafte, ggf. für sich schützfähige Ausführungen darstellen können. Ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- eine erfindungsgemäße Beregnungsvorrichtung im Vertikalschnitt
- Fig. 2:
- die Beregnungsvorrichtung gemäß Fig. 1 in Draufsicht
- Fig. 3:
- einen Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung
- Fig. 4:
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3
- Fig. 5:
- den Schnitt gemäß Fig. 4, jedoch in einer anderen Funktionsstellung.
[0011] Die Beregnungs-Vorrichtung 1 gemäß den Figuren 1 bis 5 weist einen flachen, pultförmig
abfallenden und in Draufsicht im wesentlichen trapezförmigen Fußteil 2, drei sternförmig
an dessen Oberseite liegende, horizontale bzw. zur Standfläche des Fußteiles 2 etwa
parallele Düsenträger 3, am Ende jedes Düsenträgers 3 einen auf einem Lagerschaft
5 um die Mittelachse des zugehörigen Düsenträgers 3 drehbar gelagerten Düsenkopf 4
und an jedem Düsenkopf 4 drei über den Umfang gleichmäßig verteilte, jedoch untereinander
unterschiedlich ausgebildete Düseneinheiten 6, 7, 8 mit jeweils mehreren, in einer
gemeinsamen Axialebene des Düsenträgers 3 liegenden, ins Freie führenden Austrittsdüsen
9 auf, wobei jede Düseneinheit 6, 7, 8 durch einen Düsenkörper 10 gebildet ist, der
als gesonderte, winkelleistenförmige Baueinheit an dem hülsen- bzw. muffenförmigen
Düsenkopf 4 über eine Schnapp-bzw. Steckverbindung befestigt ist.
[0012] Die Düsenträger 3 sind Bestandteil eines um eine zur Standfläche des Fußteiles 2
rechtwinklige bzw. etwa vertikale Rotorachse 12 drehbar am Fußteil 2 gelagerten und
an dessen Oberseite nahe beim Trapezscheitel liegenden Rotors 11, der eine muffenförmig
nur nach unten offene Nabe 13 aufweist, mit welcher die rohrförmigen Düsenträger 3
derart einteilig ausgebildet sind, daß sie radial vom Mantel der Nabe 13 abstehen.
Es ist auch denkbar, nur einen einzigen Düsenträger 3 mit einem Düsenkopf 4 vorzusehen.
Die Nabe 13 ist mit einem im wesentlichen im Abstand innerhalb ihres Mantels liegenden
zentralen, rohrförmigen und im Winkel an die inneren Enden der Düsenträger 3 anschließenden
Lagerstutzen an einer nach Art einer Überwurfmutter ausgebildeten Lagermuffe 14 drehbar
gelagert, die auf das Außengewinde eines über die Oberseite des übrigen Fußteiles
2 vorstehenden Tragstutzens 15 aufgeschraubt ist. Der rohrförmige Tragstutzen 15 geht
im Innern des Fußteiles 2 in einen winkelförmig anschließenden, über die Scheitelfläche
der Trapezform nach hinten hinausragenden Anschlußstutzen 16 über, welcher zum Anschluß
der Schlauchkupplung eines Wasserschlauches ausgebildet ist. Der Tragstutzen 15, der
Anschlussstutzen 16, der Lagerstutzen und der jeweilige Düsenträger 3 einschließlich
des zugehörigen Lagerschaftes 5 bilden jeweils eine Wasser-Zuführung 17 für den zugehörigen
Düsenkopf.
[0013] Der über ein Axial-Gleitlager drehbar gelagerte Rotor 11 weist am unteren Ende des
Lagerstutzens eine kegelstumpfförmige Lagerfläche auf, der in der Lagermuffe 14 eine
entsprechend kegelstumpfförmige Lagerausnehmung zugeordnet ist. In den Lagerstutzten
ist eine Lagerhülse 19 eingesetzt, die an einer vom Lagerstutzen abgekehrten Stirnfläche
der Lagerfläche 14 einen Bund für die Aufnahme eines auch zur Abdichtung geeigneten
Lagerringes 20 aufweist, welchem mit Axialspiel an seiner dem Lagerstutzen zugekehrten
Seite eine Ringfläche der Lagermuffe 14 als Lauffläche zugeordnet ist. Die beschriebene
Lagerung liegt im wesentlichen innerhalb des vorstehenden Teiles des Tragstutzens
15. Mit der Lagermuffe 14 ist gegen die obere Stirnfläche des Tragstutzens 15 der
Bund einer Siebmuffe 18 verspannt, deren Siebkörper in der Wasser-Zuführung 17 in
Strömungsrichtung vor der Lagerung und unmittelbar benachbart zum Bund der Lagerhülse
19 liegt.
[0014] Im wesentlichen können alle Teile aus Kunststoff bestehen bzw. durch Kunststoff-Spritzteile
gebildet sein, wobei jedoch die Lagerhülse 19 zweckmäßig dünnwandig aus einem rostfreien
Metall hergestellt ist. Durch die beschriebene Ausbildung ergibt sich eine kompakte,
leichtgängige und vor Verschmutzung geschützte Lagerung für den Rotor 11.
[0015] Der Lagerschaft 5 bildet eine am freien Ende stirnseitig verschlossene Fortsetzung
des rohrförmigen Düsenträgers 3 und ist an diesem durch Einstecken mit einer Endmuffe
21 starr befestigt, wobei jedoch ggf. durch Verdrehen bzw. durch um die Mittelachse
des Düsenträgers 3 versetzte Anordnung des Lagerschaftes 5 nach Art einer Grundjustierung
die Arbeitsstellung der jeweiligen Düseneinheit beeinflußt werden kann. Der vorstehende
Teil des Lagerschaftes 5 weist eine Außenweite auf, die höchsten so groß wie die Innenweite
des Düsenträgers 3, insbesondere geringfügig kleiner ist.
[0016] Im Mantel des Lagerschaftes 5 ist eine über den größten Teil von dessen Länge durchgehende,
in Ansicht längliche Wasser-Durchtrittsöffnung 22 vorgesehen, der im Mantel des Düsenkopfes
4 für jede Düseneinheit 6 eine etwa gleich große bzw. geringfügig längere sowie geringfügig
schmalere Wasser-Eintrittsöffnung 23 derart zugeordnet ist, daß in wenigstens einer
Arbeitsstellung der jeweiligen Düseneinheit 6 deren Eintrittsöffnung 23 praktisch
deckungsgleich zur Durchtrittsöffnung 22 liegt. Die Wasser-Eintrittsöffnung 23 schließt
unmittelbar an eine gegenüber ihr längere bzw. über das vordere und das hintere Ende
vorstehende Verteilkammer 24 an, die an der der Eintrittsöffnung 23 gegenüberliegenden
Seite von dem zugehörigen Düsenkörper 10 begrenzt ist bzw. an dieser Seite die Innenöffnungen
der Austrittsdüsen 9 aufweist.
[0017] Um die miteinander kommunizierenden Durchtritts- und Eintrittsöffnungen 22, 23 ist
zur gegenseitigen Abdichtung zwischen Lagerschaft 5 und Düsenkopf 4 mindestens eine
Dichtung 25 in Form vorzugsweise eines O-Ringes vorgesehen. Damit für alle Düseneinheiten
6, 7, 8 nur eine einzige Dichtung 25 erforderlich ist, ist diese am Lagerschaft 5
und zwar an dessen Außenumfang in einer die Durchtrittsöffnung 22 umgebenden Ringnut
derart angeordnet, daß an ihr eine die Eintrittsöffnung 23 umgebende Schulterfläche
des Düsenkopfes 4 mit einer vorbestimmten Dichtpressung anliegt. Solange sich die
Eintrittsöffnung 23 innerhalb der Dichtung 25 befindet, ist die zugehörige Düseneinheit
an die Wasser-Zuführung mit voller Leistung angeschlossen.
[0018] Der Düsenkörper 10 weist ein trapezförmiges Profil mit offener Basisseite auf, wobei
an den Profilschenkeln vorstehende Steckglieder vorgesehen sind, welche in beiderseits
der jeweiligen Verteilkammer 24 vorgesehene, nutförmige Aufnahmen 26 des Düsenkopfes
4 derart eingesteckt werden können, daß die Profilschenkel des Düsenkörpers 10 mit
ihren Längskanten an dem Düsenkopf 4 anliegen und mit ihren Außenflächen eine praktisch
kontinuierliche Fortsetzung der zugehörigen Außenflächen des Düsenkopfes 4 bilden.
Am vorderen bzw. äußeren Ende weist jeder Düsenkörper 10 einen zur Reihe seiner Austrittsdüsen
9 rechtwinkligen Endschenkel auf, der etwa in der Ebene des freien Endes des Düsenkopfes
4 liegt.
[0019] Der Düsenkopf 4 ist ebenfalls hülsenförmig und an seinem freien bzw. äußeren Ende
stirnseitig verschlossen nach Art einer Steckmuffe ausgebildet, die mit einem von
ihrer Stirnwand abgekehrten, im Innerdurchmesser erweiterten Lagerende 27 auf dem
Außenumfang des äußeren Endes des Düsenträgers 3 drehbar gelagert ist. Nahe benachbart
zum freien Ende des Düsenträgers 3 ist der Düsenkopf 4 in der Innenweite reduziert,
wobei er jedoch über den größten Teil der Länge des Lagerschaftes 5 gegenüber diesem
berührungsfrei bzw. nur über die Dichtung 25 abgestützt ist. Im Bereich des freien
Endes des Lagerschaftes 5 können dieser und der Düsenkopf 4 außerhalb der Dichtung
25 über eine weitere Lagerung oder zumindest eine Axialsicherung ineinandergreifen,
wobei zweckmäßig unmittelbar benachbart zum Ende am Außenumfang des Lagerschaftes
5 eine Ringnut 28 vorgesehen ist, in die ein benachbart zum zugehörigen Ende der Eintrittsöffnung
23 liegender Nocken 29 des Düsenkopfes 4 eingreift.
[0020] Im Mantel des Düsenkopfes 4, der einen der Anzahl der Düseneinheiten 6, 7, 8 angenähert
entsprechend mehreckigen Außenquerschnitt und die Düseneinheiten 6, 7, 8 im Bereich
der Querschnittsecken aufweist, ist eine der Anzahl der Düseneinheiten 6, 7, 8 entsprechende
Anzahl von Durchbrüchen vorgesehen, welche die Eintrittsöffnungen 23 bilden. In diesen
Bereichen ist der Mantel des Düsenkopfes 4 außerdem am Außenumfang jeweils mit einer
über den gesamten Umfang begrenzten Vertiefung versehen, welche annähernd vom vorderen
Ende bis annähernd zum hinteren Ende des Düsenkopfes 4, also bis in den Längsbereich
der Endmuffe 21 bzw. des zugehörigen Endes des Düsenträgers 3 reicht und welche die
Verteilkammer 24 bildet, die gegenübe der Eintrittsöffnung 23 auch geringfügig breiter
ist. An der äußeren Kante der Begrenzung dieser Vertiefung liegt der Düsenkörper 10
mit seiner Innenfläche über den gesamten Umfang dieser Begrenzung abgedichtet an,
wobei sämtliche Innenöffnungen aller Austrittsdüsen 9 der jeweils zugehörigen Düseneinheit
6, 7, 8 zwischen dem vorderen und dem hinteren Ende dieser Begrenzung vorgesehen sind.
Die vorderste bzw. äußerste Austrittsdüse 9 liegt dabei zweckmäßig gemeinsam mit weiteren
benachbarten Düsen unmittelbar im Bereich der Eintrittsöffnung 23, während mindestens
eine oder zwei hintere Austrittsdüsen 9 hinter der Eintrittsöffnung 23 im Bereich
des äußeren Endes des Düsenträgers 3, also im Bereich des Lagerendes 27 vorgesehen
sein können.
[0021] Die zwischen den Düsenkörper 10 liegenden Außenflächen des im dargestellten Ausführungsbeispiel
angenähert trochoidförmige Außenquerschnitte aufweisenden Düsenkopfes 4 können zur
besseren Griffigkeit mit Längsrippen bzw. Längsrillen versehen sein.
[0022] Durch Drehen des jeweiligen Düsenkopfes 4 um die mit der Mittelachse des Düsenträgers
3 zusammenfallende bzw. zur Standfläche des Fußteiles 2 parallele und die Rotorachse
12 rechtwinklig kreuzende oder schneidende Stellachse 30 kann wahlweise jede der Düseneinheiten
6, 7, 8 in mindestens eine Arbeitsstellung gebracht werden, in welcher ihre Eintrittsöffnung
23 in der beschriebenen Weise an die Durchtrittsöffnung 22 der Wasser-Zuführung 17
angeschlossen ist. In mindestens einer dieser zwischen zwei Endstellungen stufenlos
wählbaren Arbeitsstellungen, insbesondere in allen Arbeitsstellungen bis auf eine
einzige Endstellung weisen die Austrittsdüsen 9 gegenüber der Rotorachse 12 einen
Antriebs-Anstellwinkel derart auf, daß beim Austreten des Wassers aus den Austrittsdüsen
9 auf den Rotor 11 eine Antriebs-Rotationskraft einwirkt, welche den Rotor 11 in Drehbewegung
versetzt. Zu diesem Zweck sind die in einer gemeinsamen Axialebene 31 liegenden Mittelachsen
der in Arbeitsstellung an der Oberseite des Düsenkopfes 4 liegenden Austrittsdüsen
9 in Längsansicht auf den Düsenkopf 4 gegenüber der Rotorachse 12 um einen Anstellwinkel
geneigt, der bei mittlerer Arbeitsstellung zweckmäßig weniger als 30° bzw. 20°, vorzugsweise
etwa 10° derart beträgt, daß dieser Anstellwinkel stufenlos auf etwa das Doppelte,
also etwa 20° vergrößert werden kann.
[0023] In der einen, als Antriebs-Ruhestellung vorgesehenen Endstellung dagegen ist der
Anstellwinkel gleich Null, d. h. daß die Axialebene 31 parallel zur bzw. in der Rotorachse
12 liegt. Die Mittelachsen der Austrittsdüsen 9 kreuzen bzw. schneiden die Stellachse
30 zweckmäßig, d. h. daß die mit der Längsmittelebene der Verteilkammer 24 und der
Eintrittsöffnung 23 zusammenfallende Axialebene 31 auch einen Axialebene der Stellachse
30 ist und bei mittlerer Arbeitsstellung mit der Längsmittelebene der Durchtrittsöffnung
22 zusammenfällt.
[0024] Zur Erleichterung des Einstellens des Düsenkopfes 4 ist eine Rasteinrichtung 32 vorgesehen,
die zweckmäßig so ausgebildet ist, daß sie in beiden Arbeit-Endstellungen der jeweiligen
Düseneinheit 6, 7, 8 spürbar überwunden werden muß, wobei es denkbar ist, daß zum
erleichterten Auffinden der mittleren Arbeitsstellung auch für diese eine leicht auslösbare,
aber doch spürbare Rastung vorgesehen ist. Bei einer einfachen Ausführungsform ist
am Außenumfang des Düsenträgers 3 mindestens eine vorstehende Rastnocke 33 vorgesehen,
der im Mantel des Düsenkopfes 4 bzw. des Lagerendes 27 ein Kranz von Rastöffnungen
34 zugeordnet ist, die für die Einstellung der jeweiligen Düseneinheit 6, 7, 8 vorgesehen
sind.
[0025] Beispielsweise können für die beiden Arbeits-Endstellungen jeder Düseneinheit 6,
7, 8 zwei in einem entsprechenden Bogenwinkel zueinander versetzte Rastnocken 33 und
für jede Düseneinheit 6, 7, 8 nur eine einzige Rastöffnung 34 vorgesehen sein, die
zweckmäßig als Durchbruch im Mantel des Lagerendes 27 ausgebildet und an dessen Außenumfang
vom zugehörigen Ende des Düsenkörpers 10 abgedeckt ist, so daß trotz einfacher Herstellung
kein Schmutz eindringen kann.
[0026] Wie die Figuren 4 und 5 zeigen, sind die Winkelabstände zwischen den Eintrittsöffnungen
23 sowie deren Breiten in Bezug auf den wirksamen Bogenwinkel der Dichtung 25 so abgestimmt,
daß der Düsenkopf 4 auch so in eine mittlere Stellung zwischen zwei mittleren Arbeitsstellungen
zweier benachbarter Düseneinheiten 6, 7, 8 eingestellt werden kann, daß die Eintrittsöffnungen
23 dieser beiden benachbarten Düseneinheiten beiderseits außerhalb der Dichtung 25
liegen, daß also sämtliche Düseneinheiten 6, 7, 8 des Düsenkopfes 4 gegenüber der
Wasser-Zuführung 17 abgesperrt sind und aus keiner der zugehörigen Austrittsdüsen
9 Wasser austreten kann. Die mehrarmige Beregnungsvorrichtung kann also aus einen
Betrieb eingestellt werden, in welchem eine beliebige geringere Anzahl als die Gesamtzahl
ihrer Arme wirksam ist.
[0027] In Fig. 2 sind die drei Düsenträger 3 jeweils auf eine andere, in Arbeitsstellung
befindliche Düseneinheit 6 bzw. 7 bzw. 8 eingestellt. Jeweils eine Düseneinheit 6
jedes Düsenkopfes 4 weist eine größte Anzahl von beispielsweise sechs gleichmäßig
über die Länge des Düsenkörpers 10 verteilten Düsenöffnungen 9, eine weitere Düseneinheit
7 eine demgegen-über um mindestens eine Austrittsdüse verringerte Anzahl von beispielsweise
fünf Austrittsdüsen 9 und schließlich die dritte Düseneinheit 8 eine nochmals verringerte
Anzahl, beispielsweise vier Austrittsdüsen 9 auf.
[0028] Die Stellachsen 30 könnten in Seitenansicht gemäß Fig. 1 auch im Winkel zur Rotorachse
12 beispielsweise derart vorgesehen sein, daß sie zu den freien Enden der Düsenarme
schräg nach unten oder nach oben geneigt sind; in jedem Fall ist es jedoch zweckmäßig,
wenn die Stellachsen 30 quer zur Rotorachse 12 liegen.
1. Beregnungsvorrichtung (1) mit einem Fußteil (2) und mindestens einem an diesem, insbesondere
unter Wasserkraft bewegbar, angeordneten Düsenträger (3), wobei wenigstens ein Düsenkopf
(4) mit einer eine Austrittsdüse (9) aufweisenden Düseneinheit (6, 7, 8) vorgesehen
ist, die einem Antrieb für eine Arbeitsbewegung Zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Düsenkopf (4) wahlweise auf den Betrieb unterschiedlicher Düseneinheiten
(6, 7, 8) umstellbar ist, und daß wenigstens eine Düseneinheit (6, 7, 8) mindestens
zwei Austrittsdüsen (9) aufweist.
2. Beregnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düseneinheit
(6, 7, 8) aus mindestens einer an eine Wasser-Zuführung (17) angeschlossenen Arbeitsstellung
gegenüber dem Düsenträger (3) lageveränderbar ist und daß vorzugsweise für wenigstens
einen Düsenträger (3) mindestens zwei gesonderte unterschiedliche Düseneinheiten (6,
7, 8) vorgesehen sind, von denen wenigstens eine wahlweise in Arbeitsstellung sowie
außer Arbeitsstellung in eine Ruhestellung überführbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei bzw.
alle Düseneinheiten (6, 7, 8) gemeinsam in einer Lagerung an dem Düsenträger (3) angeordnet
und jeweils abwechselnd zwischen der Arbeitsstellung und der Ruhestellung bewegbar
angeordnet sind, wobei vorzugsweise mindestens zwei bzw. alle Düseneinheiten (6, 7,
8) an einem gemeinsamen Düsenkopf (4) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düseneinheit (6, 7, 8) um eine Stellachse (30) drehbar angeordnet und vorzugsweise
der Düsenkopf (4) nach Art einer Revolverkopfes an dem Düsenträger (3) derart gelagert
ist, daß jeweils mindestens eine Düseneinheit (6, 7, 8) in Arbeitsstellung und/oder
mindestens eine Düseneinheit (6, 7, 8) in Ruhestellung steht.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweilige Düseneinheit (6, 7, 8) als Antriebsdüse für den insbesondere um eine Rotorachse
(12) drehbar am Fußteil (2) gelagerten Düsenträger (3) ausgebildet ist und daß vorzugsweise
die Düseneinheiten (6, 7, 8) unterschiedliche Anzahlen bzw. Größen bzw. Winkellagen
von insbesondere jeweils im wesentlichen in einer Reihe liegenden Austrittsdüsen (9)
aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Austrittsdüsen (9) der jeweiligen Düseneinheit (6, 7, 8) im wesentlichen in einer
gemeinsamen Axialebene (31), insbesondere annähernd in einer Axialebene der Stellachse
(30) bzw. der Rotorachse (12) liegen und/oder daß mehrere, insbesondere gleiche Düsenträger
(3) vorgesehen und vorzugsweise durch sterförmig von der Rotorachse (12) abstehende,
an einer gemeinsamen Rotornabe (13) vorgesehene rohrförmige Düsenarme gebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweilige Düseneinheit (6, 7, 8) durch einen insbesondere im wesentlichen leistenförmigen
Düsenkörper (10) gebildet ist und daß vorzugsweise alle Düsenkörper (10) des Düsenkopfes
(4) in gleich ausgebildete Aufnahmen (26) des Düsenkopfes (4) eingesetzt bzw. über
Schnappverbindungen eingesteckt sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
jeweilige Düseneinheit (6, 7, 8), vorzugsweise stufenlos, in mehrere unterschiedliche
Arbeitsstellungen insbesondere um die Stellachse (30) gegenüber dem Düsenträger (3)
einstellbar ist und daß die Düseneinheit (6, 7, 8) vorzugsweise in einer mittleren
Arbeitsstellung eine Antriebsneigung derart aufweist, daß sie in einer äußeren Arbeitsstellung
eine Antriebs-Ruhestellung einnimmt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß in
der Wasser-Zuführung (17) zur jeweiligen Düseneinheit (6, 7, 8) ein insbesondere nach
Art eines Schieberventiles ausgebildetes Sperrventil angeordnet ist, das vorzugsweise
in Abhängigkeit von der Stellung der zugehörigen Düseneinheit (6, 7, 8) geöffnet bzw.
gesperrt ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Düsenträger (3) einen rohrförmigen Lagerschaft (5) für den Düsenkopf (4) mit einer
Wasser-Durchtrittsöffnung (22) zur jeweils in Arbeitsstellung stehenden Düseneinheit
(6, 7, 8) aufweist und daß der Düsenkopf (4) vorzugsweise benachbart zu dem in seinem
Mantel von Durchtrittsöffnung (22) durchsetzten Lagerschaft (5) auf dem Ende des Düsenträgers
(3) gelagert ist und je Düseneinheit (6, 7, 8) eine Verteilkammer (24) aufweist, die
in Arbeitsstellung im wesentlichen in Deckung mit der von einer Dichtung (25) umgebenen
Durchtrittsöffnung (22) steht.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für
einen, mindestens eine Arbeitsstellung einschließenden Arbeitsbereich der jeweiligen
Düseneinheit (6, 7, 8) eine federnde Raste vorgesehen ist, die vorzugsweise durch
mindestens einen Rastnocken (33) am Außenumfang des Düsenträgers (3) und Rastöffnungen
(34) im Mantel des kappenförmigen Düsenkopfes (4) gebildet ist, wobei die Rastöffnungen
(34) insbesondere nach außen von den Düsenkörpern (10) abgedeckt sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düseneinheiten (6, 7, 8) in einer liegenden Lagerung lageveränderbar angeordnet sind,
wobei vorzugsweise die quer zur Rotorachse (12) liegende Stellachse (30) annähernd
horizontal vorgesehen ist.
1. Sprinkler (1) with a base part (2) and at least one nozzle support (3) arranged thereon
and in particular movable under hydraulic power and at least one nozzle head (4) with
a nozzle unit (6, 7, 8) having a discharge nozzle (9) is provided, said nozzle unit
(6, 7, 8) being associated with a drive for a working movement, characterized in that
at least one nozzle head (4) can, as desired be switched to the operation of different
nozzle units (6, 7, 8), and that at least one nozzle unit (6, 7, 8) has at least two
discharge nozzles (9).
2. Sprinkler according to claim 1, characterized in that the nozzle unit (6, 7, 8) can
be positionally modified with respect to the nozzle support (3) from at least one
working position connected to a water supply (17) and that preferably for at least
one nozzle support (3) there are at least two separate nozzle units (6, 7, 8), whereof
at least one can, as desired, be in a working position and out of the latter can be
transferred into an inoperative position.
3. Sprinkler according to claim 1 or 2, characterized in that at least two or all the
nozzle units (6, 7, 8) are jointly arranged in a mounting support on the nozzle support
(3) and in each case are alternately movably arranged between the operating position
and the inoperative position, whereby preferably at least two or all the nozzle units
(6, 7, 8) are provided on a common nozzle head (4).
4. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle
unit (6, 7, 8) is rotatably arranged about a control axis (30) and preferably the
nozzle head (4) is mounted on the nozzle support (3) in the manner of a turret indexing
head, in such a way that in each case at least one nozzle unit (6, 7, 8) is in the
operating position and/or at least one nozzle unit (6, 7, 8) is in the inoperative
position.
5. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the particular
nozzle unit (6, 7, 8) is constructed as a drive nozzle for the nozzle support (3)
mounted on base part (2) and in particular rotatable about a rotor axis (12) and that
preferably the nozzle units (6, 7, 8) have in particular different numbers or sizes
or angular positions of discharge nozzles (9) particularly substantially located in
a row.
6. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the discharge
nozzles (9) of the particular nozzle unit (6, 7, 8) are located substantially in a
common axial plane (31) and in particular approximately in an axial plane of the control
axis (30) and/or the rotor axis (12) and/or that several and in particular identical
nozzle supports (3) are provided and are preferably formed by tubular nozzle arms
provided on a common rotor hub (13) projecting radially from the rotor axis (12).
7. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the particular
nozzle unit (6, 7, 8) is formed by an in particular substantially ledge-like nozzle
body (10) and that preferably all the nozzle bodies (10) of nozzle head (4) are inserted
in identically constructed receptacles (26) of nozzle head (4) or are plugged in or
inserted by means of snap connections.
8. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the particular
nozzle unit (6, 7, 8) is adjustable preferably continuously in several different operating
positions, particularly about the control axis (30) with respect to nozzle support
(3) and that the nozzle unit (6, 7, 8) preferably has in a central operating position
a drive inclination such that it assumes an inoperative position in an outer operating
position.
9. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that in the water
supply (17) to the particular nozzle unit (6, 7, 8) is provided a check valve, particularly
constructed in the manner of a sliding valve and which is preferably opened or closed
as a function of the position of the associated nozzle unit (6, 7, 8).
10. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle
support (3) has a tubular bearing shaft (5) for the nozzle head (4) with a water passage
opening (22) to the nozzle unit (6, 7, 8) in the operating position, that the nozzle
head (4) is mounted on the end of nozzle support (3) preferably adjacent to the bearing
shaft (5) traversed in its casing by passage opening (22) and each nozzle unit (6,
7, 8) has a distribution chamber (24), which in the operating position is substantially
congruent with the passage opening (22) surrounded by a seal (25).
11. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that for one
working zone of the particular nozzle unit (6, 7, 8) and covering at least one operating
position is provided a resilient locking means, which is preferably formed by at least
one locking cam (33) on the outer circumference of nozzle support (3) and locking
openings (34) in the casing of the cap-like nozzle head (4), the locking openings
(34) in particular being covered to the outside by the nozzle bodies (10).
12. Sprinkler according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle
units (6, 7, 8) are positionally variably arranged in a horizontal mounting support
and preferably the control axis (30) at right angles to the rotor axis (10) is approximately
horizontal.
1. Appareil d'arrosage (1) comprenant un pied (2) et au moins un support de buses (3)
disposé sur ce pied et pouvant être déplacé notamment par la puissance de l'eau, sachant
qu'est prévue au moins une tête de buses (4) comprenant une unité de buses (6, 7,
8) présentant une buse de sortie (9) et associée à un entraînement pour réaliser un
mouvement de travail, caractérisé en ce qu'au moins une tête de buses (4) peut être
réglée peur faire fonctionner, au choix, différentes unités de buses (6, 7, 8), et
en ce qu'au moins une unité de buses (6, 7, 8) présente au moins deux buses de sortie
(9).
2. Appareil d'arrosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de buses
(6, 7, 8) peut être déplacée par rapport au support de buses (3) d'au moins une position
de travail raccordée au conduit d'alimentation d'eau (17), et en ce que sont prévues
peur au moins un support de buses (3), de préférence, au moins deux unités de buses
(6, 7, 8) différentes et séparées, dont au moins l'une est disposée en position de
travail ou peut être déplacée de la position de travail dans une position de repos.
3. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins deux ou toutes
les unités de buses (6, 7, 8) sont disposées ensemble dans un support sur le support
de buses (3) et sont disposées de manière à pouvoir être déplacées alternativement
entre une position de travail et une position de repos, sachant que, de préférence,
au moins deux ou toutes les unités de buses (6, 7, 8) sont prévues sur une tête de
buses (4) commune.
4. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité
de buses (6, 7, 8) est disposée de manière rotative autour d'un axe de réglage (30),
et en ce que la tête de buses (4) est montée sur le support de buses (3), de préférence,
comme une tourelle de manière à ce que chaque fois au moins une unité de buses (6,
7, 8) soit en position de travail et/ou au moins une unité de buses (6, 7, 8) soit
en position de repos.
5. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque
unité de buses (6, 7, 8) est réalisée en tant que buse d'entraînement pour le support
de buses (3) monté sur le pied (2) notamment de manière à pouvoir tourner autour d'un
axe de rotor (12), et en ce que les unités de buses (6, 7, 8) présentent des buses
de sortie (9) essentiellement disposées en une rangée qui diffèrent par leur nombre,
leur taille ou leur position angulaire.
6. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les buses
de sortie (9) de chaque unité de buses (6, 7, 8) sont essentiellement situées dans
un plan axial (31) commun, notamment approximativement dans un plan axial de l'axe
de réglage (30) ou de l'axe du rotor (12), et/ou en ce que sont prévus plusieurs supports
de buses (3) notamment identiques qui sont, de préférence, formés par des bras de
buses tubulaires prévus sur un moyeu de rotor (13) commun et faisant saillie en forme
d'étoile de l'axe du rotor (12).
7. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque
unité de buses (6, 7, 8) est constituée par un corps de buses (10) notamment essentiellement
en forme de baguette, et en ce que de préférence tous les corps de buses (10) de la
tête de buses (4) sont logés ou enfoncés par des assemblages à enclenchement dans
des logements (26) de la tête de buses (4) qui sont tous réalisés de la même manière.
8. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque
unité de buses (6, 7, 8) peut être réglée par rapport au support de buses (3), de
préférence en continu, sur plusieurs positions de travail autour de l'axe de réglage
(30) notamment, et en ce que l'unité de buses (6, 7, 8) présente, dans sa position
de travail centrale, de préférence une inclinaison d'entraînement telle qu'en position
de travail extérieure, elle prenne une position de repos d'entaînement.
9. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le
conduit d'alimentation d'eau (17) menant à chaque unité de buses (6, 7, 8) est disposé
un clapet anti-retour réalisé notamment comme un robinet-vanne, qui s'ouvre ou se
ferme, de préférence, en fonction de la position de l'unité de buses (6, 7, 8) qui
lui est associée.
10. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support
de buses (3) présente une tige (5) tubulaire pour la tête de buses (4), comportant
un orifice de passage pour l'eau (22) menant à chaque unité de buses (6, 7, 8) en
position de travail, et en ce que la tête de buses (4) est montée, de préférence,
sur l'extrémité du support de buses (3), au voisinage de la tige (5) dont l'enveloppe
est traversée par l'orifice de passage (22), et présente pour chaque unité de buses
(6, 7, 8) une chambre de distribution (24) qui, en position de travail, coïncide essentiellement
avec l'orifice de passage (22) entouré par une garniture d'étanchéité (25).
11. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour une
zone de travail de chaque unité de buses (6, 7, 8), qui inclut au moins une position
de travail, est prévu un dispositif à crans à ressort qui est formé, de préférence,
par au moins un mentonnet (33) sur le pourtour extérieur du support de buses (3) et
par des crans (34) dans l'enveloppe de la tête de buses (4) en cuvette, sachant que
les crans (34) sont recouverts notamment à l'extérieur par les corps de buses (10).
12. Appareil selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les unités
de buses (6, 7, 8) sont disposées dans un support horizontal de manière à pouvoir
être déplacées, sachant que l'axe de réglage (30) perpendiculaire à l'axe du rotor
(12) est, de préférence, prévu approximativement horizontal.