(19)
(11) EP 0 302 128 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.01.1992  Patentblatt  1992/01

(21) Anmeldenummer: 87111206.6

(22) Anmeldetag:  04.08.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B21J 15/06

(54)

Nietsetzwerkzeug zum Setzen von Blindnieten

Rivet setting tool for setting blind rivets

Outil de pose de rivets pour poser des rivets borgnes


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.02.1989  Patentblatt  1989/06

(73) Patentinhaber: MASCHINENBAU SUBOTSCH & SCHWAB GMBH
D-65232 Taunusstein (DE)

(72) Erfinder:
  • Schwab, Manfred
    D-6204 Taunusstein 2 (DE)

(74) Vertreter: Blumbach Weser Bergen Kramer 
Radeckestrasse 43
D-81245 München
D-81245 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 458 539
GB-A- 1 235 855
DE-A- 3 532 932
US-A- 3 451 248
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Nietsetzwerkzeug zum Setzen von Blindnieten mit einem von dem Mundstück durch den Gerätekopf nach hinten sich erstreckenden Förderkanal zum Abführen der abgerissenen Nietstifte, mit einer für den Stauchvorgang betätigbaren axialen Vorschubeinrichtung, die eine aus einem Pneumatikkolben und einem Hydraulikkolben bestehenden Zylinder-Kolben-Anordnung umfaßt, mit einer Druckluftzuführungseinrichtung zum Betätigen der Vorschubeinrichtung und zum Ausfördern der abgerissenen Stifte, und mit einem in zwei Betriebsstellungen bewegbaren Betätigungsglied, wobei die erste Betriebsstellung das Förderkanalventil öffnet, das Druckluft zum Ansaugen des Niets in den Förderkanal einführt, und die zweite Betriebsstellung ein Pneumatikkolbenventil zur Betätigung der Vorschubeinrichtung öffnet.

    [0002] Bei derartigen Nietsetzwerkzeugen sind mehrere Bedienungsvorgänge erforderlich. Zuerst muß der Niet von dem Gerät angesaugt werden, dann muß die Vorschubeinrichtung zur Durchführung des eigentlichen Nietvorgangs betätigt werden und dann muß der abgerissene Stift aus dem Gerät in einen Stiftauffangbehälter gefördert werden. Dazu müssen bei bekannten Geräten oftmals unterschiedliche Betätigungsglieder bedient werden.

    [0003] Aus der DE-A-35 32 932 ist ein Nietsetzwerkzeug zum Setzen von Blindnieten bekannt, das einen Bedienungsschalter aufweist, der in zwei Betriebsstellungen bewegbar ist. Der Bedienungsschalter dient dazu, die Druckluft innerhalb des Gerätes so zu steuern, daß in einer ersten Betriebsstellung die von einer Druckluftkammer ausströmende Druckluft in einen Förderkanal gelangt, wodurch eine Vorschubeinrichtung in Richtung des Kopfes des Nietsetzwerkzeugs bewegt wird und gleichzeitig in dem Förderkanal eine Sogwirkung entsteht, wodurch Blindnieten von dem Gerät angesaugt werden können. In einer zweiten Betriebsstellung wird der Druckluftkanal zwischen Förderkanal und Druckluftkammer unterbrochen und die Druckluft nunmehr in eine pneumatische Druckkammer umgeleitet, wodurch ein Pneumatikkolben nach oben gedrückt wird und dabei gleichzeitig die Vorschubeinrichtung nach hinten in die Rückwand des Nietsetzwerkzeugs schiebt.

    [0004] Es ist ein Nachteil, daß ein ständiger Druckluftstrom vorgesehen ist, der den Betrieb des Geräts verhältnismäßig kostspielig macht und außerdem ständig Druckluftgeräusche verursacht. Wird das Gerät außer Betrieb genommen, muß durch ein zusätzliches Druckluftventil der Druckluftstrom abgestellt werden.

    [0005] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Nietsetzwerkzeug verfügbar zu machen, das für alle Bedienungsvorgänge mit einem einzigen Betätigungsglied auskommt und bei dem ein unnötiger Druckluftverbrauch und die dadurch verursachten Geräusche vermieden sind.

    [0006] Die Erfindung besteht darin, daß bei einem Nietsetzwerkzeug der eingangs genannten Art in der Ruhestellung des Betätigungsgliedes ein Druckluftzuführungskanal zwischen einer Druckluftkammer und einem Förderkanal mittels eines Förderkanalventils unterbrochen ist
       Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Betätigungsglied auf einen Ventilkolben wirkt, an dem ein Ventilstößel befestigt ist, der eine Ventilkugel aus ihrem Ventilkugelsitz bewegt.

    [0007] Dabei weist mit Vorteil der Ventilstößel einen geringeren Durchmesser auf als die Ventilstößelbohrung, in der er sich befindet, wobei von der Ventilstößelbohrung ein Druckluftdurchgang zum Förderkanal führt.

    [0008] Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß eine Druckfeder die Ventilkugel in ihren Kugelventilsitz drängt und daß die Druckfeder in einer mittigen Ventilschieberbohrung eines Ventilschiebers angebracht ist.

    [0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kommt der Ventilkolben in der ersten Betriebsstellung auf dem Ventilschieber in Anlage, während in der zweiten Betriebsstellung der Ventilkolben den Ventilschieber nach unten bewegt und dadurch ein Pneumatikkolbenventil öffnet, durch das Druckluft in die Pneumatikzylinderkammer am Pneumatikkolben gelangt.

    [0010] Eine vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß der Ventilschieber in einer Druckluftzuführungsbohrung sitzt, deren Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser des Ventilschiebers ist und daß eine O-Ringdichtung in der zweiten Betriebsstellung des Betätigungsgliedes eine Pneumatikzylinderkammerzuführbohrung freigibt.

    [0011] Desweiteren ist in zweckmäßiger Weise die mittige Ventilschieberbohrung im Bereich der Ventilkammer durch eine Querbohrung mit dieser verbunden.

    [0012] In ihrer Weiterbildung schlägt die Erfindung vor, daß das Betätigungsglied aus einem Drücker besteht, der innerhalb einer Führung gegen eine Druckfeder bewegbar ist. Für eine sinnvolle Kraftübertragung ist der Drücker mit einer Rolle versehen, die auf der Oberseite des Ventilkolbens mit diesem in Berührung kommt.

    [0013] Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.

    [0014] In der Zeichnung ist ein Nietsetzwerkzeug im Längsschnitt dargestellt.

    [0015] Bei dem Werkzeug wird in das Mundstück 1 ein nicht dargestellter Blindniet eingesetzt. Eine vordere Hülse 2 umgibt die Spannbacken 3 und ist mit einer O-Ringdichtung 4 gegen eine Spannhülse 5 abgedichtet. Innen sitzt eine Führungshülse 6 mit der Druckfeder 7. Der hintere Teil 8 der vorderen Hülse 2 ist in das Gehäuse 17 eingeschraubt. In diesem sitzt ein Hydraulikkolben 9, der über O-Ringdichtungen 10 und 11 gegenüber dem Gehäuse 17 abgedichtet ist. Eine starke Druckfeder 12 drängt den Hydraulikkolben 9 in seine vordere, in der Figur dargestellte Stellung. Das Gehäuse ist nach hinten durch ein Endstück 13 verschlossen. Von dem Mundstück 1 führt nach hinten ein Förderkanal 40, der in einen Stiftauffangbehälter 16 mündet. Dieser ist durch O-Ringdichtungen 14 und 15 nach vorn abgedichtet und besitzt zwei Entlüftungsbohrungen 53.

    [0016] Das untere Teil des Gehäuses 17 wird von einem Pneumatikkolbengehäuse 20 abgeschlossen, in dem ein Pneumatikkolben 19 sitz und mit Hilfe von O-Ringdichtungen 18 und 21 gegenüber den Gehäuseteilen abgedichtet ist. Ein Pneumatikkolbenfortsatz 22 ragt in eine im Gehäuse 17 sich verjüngende Gehäusekammer 23 , die mit dem Hydraulikkolben 9 in Verbindung steht.

    [0017] Ein Betätigungsglied in Form eines Drückers 37 sitzt in einer Führung 38 und ist gegen eine Druckfeder 39 in das Gehäuse 37 in zwei Betriebsstellungen bewegbar. Zu diesem Zweck ist der Drücker 37 mit einer Drückerrolle 52 ausgestattet, die auf der Oberseite eines Ventilkolbens 36 zur Anlage kommt. Der Kolben 36 besitzt einen Ventilstößel 41, der bis zu einer Ventilkugel 34 reicht, die zu einem Förderkanalventil 42 gehört. Die Ventilkugel 34 sitzt in einem Ventilkugelsitz 44, die in einem Ventilschieber 32 ausgebildet ist und die Ventilstößelbohrung 45 abschließt, die einen größeren Innendurchmesser hat als der Außendurchmesser des Ventilstößels 41. Von der Ventilstößelbohrung 45 geht ein Druckluftdurchgang 48 ab, der über eine Zuführbohrung 53 mit dem Förderkanal 40 in Verbindung steht. Der Ventilschieber 32 ist durch O-Ringe 35 gegenüber der Bohrung im Gehäuse 17 abgedichtet.

    [0018] Der Ventilschieber 32 besitzt eine mittige Ventilschieberbohrung 50, in der eine Druckfeder 33 angeordnet ist, die die Ventilkugel 34 in ihren Ventilsitz 44 drängt. Am unteren Ende des Ventilschiebers 32, der durch eine Ventilstange 29 verlängert ist, befindet sich ein Pneumatikkolbenventil 43. Wie im einzelnen nicht näher dargestellt, steht eine Druckluftzuführung mit einer Druckluftkammer 46 in Verbindung, in die das untere Ende der Ventilstange 29 hineinragt. Die Druckluftkammer 46 steht über eine Pneumatikzylinderkammerzuführbohrung 49 mit der Pneumatikzylinderkammer 47 in Verbindung. O-Ringdichtungen an der Ventilstange 29 sind so angeordnet, daß sie in der zweiten Betriebsstellung eine Verbindung zwischen der Druckluftzuführung in die Druckluftkammer 46 durch die Pneumatikzylinderkammerzuführbohrung 49 mit der Pneumatikzylinderkammer 47 herstellen. In der Druckluftkammer 46 ist eine Druckfeder 28 angeordnet, die die Ventilstange 29 und damit den Ventilschieber 32 nach oben drängt. Über einen Haltering 25 und O-Dichtungen 24 und 26 ist die Druckluftkammer 46 bzw. die Ventilstange gegenüber dem Pneumatikkolben 19 abgedichtet.

    [0019] Ist das Gerät an die Druckluftquelle angeschlossen, so regelt die Ventilkugel 34 im Ventilsitz 44 den Druckluftdurchgang durch die Druckluftzuführbohrung 48 ab, und es strömt keine Luft aus dem Gerät aus. Wird das Gerät betätigt, indem der Drücker 37 in die erste Betriebsstellung gedrückt wird, so drückt die Rolle 52 den Ventilkolben 36 nach unten, und der Ventilstößel 41 bewegt die Ventilkugel 34 aus dem Ventilsitz 44. Dadurch gelangt Druckluft aus der Ventilschieberbohrung 50 in die Ventilstößelbohrung 45 und von da über die Druckluftzuführbohrung 48 in den Förderkanal 40, so daß am Mundstück 1 ein nicht dargestellter Blindniet angesaugt wird.

    [0020] Wird der Drücker 37 weiter in der Führung 38 nach innen gedrückt, so bewegt sich an der Rolle 52 der Ventilkolben 36 weiter nach unten. Er ist bei Erreichen der ersten Betriebsstellung in Berührung mit dem Ventilschieber 32 gekommen und bewegt somit diesen und damit auch die Ventilstange 29 nach unten. Dadurch wird eine Verbindung zwischen der Druckluftzuführung bzw. der mit Druckluft gefüllten Druckkammer 46 über die Pneumatikzylinderzuführbohrung 49 zur Pneumatikzylinderkammer 47 hergestellt. Der Pneumatikkolben wird im Gerät nach oben bewegt und dadurch der Hydraulikkolben veranlaßt, gegen die Druckfeder 12 sich im Gerät nach hinten zu bewegen, wodurch der Nietvorgang durchgeführt wird. Nach dem Nietvorgang wird der Drücker 37 entlastet und kehrt in die erste Betriebsstellung zurück. Dadurch bewegen sich Hydraulik- und Pneumatikkolben wieder zurück, da die Druckluftzuführung an der Ventilstange verschlossen wird und die Verbindung zu einer Entlüftungsbohrung 55 hergestellt wird. Die Ventilkugel 34 gibt jedoch nach wie vor den Ventilsitz 44 frei, so daß weiter Druckluft in den Förderkanal 40 zugeführt wird und der abgerissene Stift in den Stiftauffangbehälter 16 gefördert werden kann. Wird der Drücker 37 restlos entlastet, kehrt auch die Ventilkugel 34 in den Ventilsitz 44 zurück, und die Druckluftzufuhr ist damit restlos abgeschlossen.

    [0021] Damit hat die Erfindung ein Blindnietsetzwerkzeug verfügbar gemacht, bei dem ein ständiger Luftverbrauch vermieden ist und in Betriebspausen die Druckluftzufuhr im Gerät verschlossen ist, ohne daß ein gesondertes Schließventil zu betätigen ist. Das Gerät kommt also mit einem einzigen Betätigungsdrücker aus. Dadurch ist die Bedienung wesentlich vereinfacht, und während kurzer Betätigungspausen wird ein Druckluftverbrauch und die damit verbundenen Austrittsgeräusche vermieden.

    Bezugszeichenliste



    [0022] 
    1
    Mundstück
    2
    vordere Hülse
    3
    Spannbacken
    4
    O-Ring
    5
    Spannhülse
    6
    Führungshülse
    7
    Druckfeder
    8
    hinterer Teil der Hülse
    9
    Hydraulikkolben
    10, 11
    O-Ring
    12
    Druckfeder
    13
    hinteres Endstück
    14, 15
    O-Ring
    16
    Stiftauffangbehälter
    17
    Gehäuse
    18
    O-Ring
    19
    Pneumatikkolben
    20
    Pneumatikgehäuse
    21
    O-Ring
    22
    Pneumatikkolbenfortsatz
    23
    Gehäusekammer
    24, 26, 27
    O-Ring
    25
    Haltering
    28
    Druckfeder
    29
    Ventilstange
    30, 31
    -
    32
    Ventilschieber
    33
    Druckfeder
    34
    Ventilkugel
    35
    O-Ring
    36
    Ventilkolben
    37
    Betätigungsglied, Drücker
    38
    Führung
    39
    Druckfeder
    40
    Förderkanal
    41
    Ventilstößel
    42
    Förderkanalventil
    43
    Pneumatikkolbenventil
    44
    Ventilkugelsitz
    45
    Ventilstößelbohrung
    46
    Druckluftkammer
    47
    Pneumatikzylinderkammer
    48
    Druckluftzuführbohrung
    49
    Pneumatikzylinderzuführbohrung
    50
    Ventilschieberbohrung
    51
    Entlüftungsbohrung
    52
    Drückerrolle
    53
    Entlüftungsbohrung
    54
    Querbohrung
    55
    Entlüftungsbohrung



    Ansprüche

    1. Nietsetzwerkzeug zum Setzen von Blindnietmuttern mit einem von dem Mundstück (1) durch den Gerätekopf nach hinten sich erstreckenden Förderkanal (40) zum Abführen der abgerissenen Nietstifte,
    mit einer für den Stauchvorgang betätigbaren axialen Vorschubeinrichtung, die eine aus einem Pneumatikkolben (19) und einem Hydraulikkolben (9) bestehende Zylinder-Kolben-Anordnung umfaßt,
    mit einer Druckluftzuführeinrichtung zum Betätigen der Vorschubeinrichtung und zum Ausfördern der abgerissenen Stifte, und
    mit einem in zwei Betriebsstellungen bewegbaren Betätigungsglied (37), wobei die erste Betriebsstellung das Förderkanalventil (42) öffnet, das Druckluft zum Ansaugen des Niets in den Förderkanal einführt, und die zweite Betriebsstellung ein Pneumatikkolbenventil (43) zur Betätigung der Vorschubeinrichtung öffnet,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in der Ruhestellung des Betätigungsglieds (37) ein Druckluftzuführungskanal (40, 48, 50, 29) zwischen einer Druckluftkammer (46) und dem Förderkanal (40) mittels des Förderkanalventils (42, 34, 44) unterbrochen ist.
     
    2. Nietsetzwerkzeug nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied (37) auf einen Ventilkolben (36) wirkt, an dem ein Ventilstößel (41) befestigt ist, der eine Ventilkugel (34) aus ihrem Ventilkugelsitz (44) bewegt.
     
    3. Nietsetzwerkzeug nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilstößel (41) einen geringeren Durchmesser aufweist als die Ventilstößelbohrung (45), in der er sich befindet, und
    daß von der Ventilstößelbohrung (45) eine Druckluftzuführbohrung (48) zum Förderkanal (40) führt.
     
    4. Nietsetzwerkzeug nach Anspruch 2 oder 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß eine Durckfeder (33) die Ventilkugel (34) in ihren Kugelventilsitz (44) drängt und
    daß die Druckfeder (33) in einer mittigen Ventilschieberbohrung (50) eines Ventilschiebers (32) angeordnet ist.
     
    5. Nietsetzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (36) in der ersten Betriebsstellung auf dem Ventilschieber (32) zur Anlage kommt.
     
    6. Nietsetzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Betriebsstellung der Ventilkolben (36) den Ventilschieber (32) nach unten bewegt und daß dadurch ein Pneumatikkolbenventil (43) öffnet, durch das Druckluft in die Pneumatikzylinderkammer (47) am Pneumatikkolben (19) gelangt.
     
    7. Nietsetzwerkzeug nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschieber (29, 32) in einer Druckluftzuführungsbohrung (48) sitzt, deren Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser des Ventilschiebers (29) ist und daß eine O-Ringdichtung (27) in der zweiten Betriebsstellung des Betätigungsgliedes (37) eine Pneumatikzylinderkammerzuführbohrung (49) freigibt.
     
    8. Nietsetzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mittige Ventilschieberbohrung (50) im Bereich der Druckluftkammer (46) durch eine Querbohrung (54) mit dieser verbunden ist.
     
    9. Nietsetzwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied aus einem Drücker (37) besteht, der innerhalb einer Führung (38) gegen eine Druckfeder (39) bewegbar ist.
     
    10. Nietsetzwerkzeug nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Drücker (37) mit einer Drückerrolle (52) versehen ist, die auf der Oberseite des Ventilkolbens (36) mit diesem in Berührung kommt.
     


    Claims

    1. A rivet-setting tool for setting blind rivet nuts, the tool having a conveying duct (40) which extends from the mouthpiece (1) through the head of the tool to the rear and which is of use for removing the torn-off rivet pins,
       having on axial feeding device which can be actuated for upsetting and which comprises a cylinder and piston arrangement comprising a pneumatic piston (19) and a hydraulic piston (9),
       having a compressed air supply facility for actuating the food device and for ejecting the torn-off pins, and
       having on actuating element (37) which is movable into two operative positions, the first a such position opening the conveying duct valve (42) which introduces compressed air to suck the rivet into the conveying duct (40) whereas the second operative position opens a pneumatic piston valve (43) for activating the feeding device, characterised in that when the actuating element (37) is in its normal position a compressed air supply duct (40, 48, 50, 29) between a compressed air chamber (46) and the conveying duct (40) is interrupted by means of the delivery duct valve (42, 34, 44).
     
    2. A tool according to claim 1, characterised in that the actuating element (37) acts on a valve piston (38) to which a valve push-rod (41) is secured the push-rod (41) moving a ball (34) of a valve out of its seat (44).
     
    3. A tool according to claim 2, characterised in that the valve push-rod (41) has a smaller diameter than the bore (45) in which it is disposed and a compressed air supply bore (48) extends from the push-rod bore (45) to the conveying duct (40).
     
    4. A tool according to claim 2 or 3, characterised in that a compression spring (33) forces the ball (34) into its valve seat (44) and is disposed in a central bore (50) of a valve spool (32).
     
    5. A tool according to any of claims 1 to 4, characterised in that the valve piston (36) engages the spool (32) in the first operative position.
     
    6. A tool according to any of claims 1 to 5, characterised in that in the second operative position the piston (36) lowers the spool (32) to open a pneumatic piston valve (43) through which compressed air reaches the pneumatic cylinder chamber (47) on the pneumatic piston (19).
     
    7. A tool according to claim 6, characterised in that the spool (20, 32) is disposed in a compressed air supply bore (48) whose inner diameter is greater than the outer diameter of the spool (29), and an 0-ring seal (27) opens a pneumatic cylinder chamber supply bore (49) in the second operative position of the actuating element (37).
     
    8. A tool according to any of claims 1 to 7, characterised in that the central bore (50) in the spool is connected to the compressed air chamber (46) near it by a transverse bore (54).
     
    9. A tool according to any of claims 1 to 8, characterised in that the actuating element is in the for of a presser (37) movable against a compression spring (39) in a guide (38).
     
    10. A tool according to claim 9, characterised in that the presser (37) has a presser roller (52) which contacts the valve piston (36) on the top thereof.
     


    Revendications

    1. Outil de pose de rivets pour la pose d'écrous de rivets borgnes, comportant un conduit de transport (40) s'étendant vers l'arrière, à partir du bec (1), à travers la tête de l'appareil, pour l'évacuation des tiges de rivets arrachées,
       comportant un dispositif d'avance axial, actionné par l'opération de refoulement, qui comporte une dispositif à cylindre et piston constitué d'un piston pneumatique (19) et d'un piston hydraulique (9),
       comportant un dispositif d'arrivée d'air comprimé pour actionner le dispositif d'avance et pour évacuer les tiges arrachées
       et comportant un organe d'actionnement (37) déplaçable dans deux positions de fonctionnement, la première position de fonctionnement ouvrant la soupape (42) de conduit de transport, introduisant l'air comprimé dans le conduit de transport pour aspirer le rivet et la deuxième position de fonctionnement ouvrant une soupape (43) de piston pneumatique pour actionner le dispositif d'avance, caractérisé en ce que dans la position de repos de l'organe d'actionnement (37), un canal d'arrivée d'air comprimé (40, 48, 50, 29), situé entre une chambre (46) à air comprimé et le conduit de transport (40), est interrompu au moyen de la soupape de conduit de transport (42, 34, 44).
     
    2. Outil de pose de rivets selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe d'actionnement (37) agit sur un piston de soupape (36) sur lequel est fixé un poussoir de soupape (41) qui déplace une bille de soupape (34) à partir de son siège (44).
     
    3. Outil de pose de rivets selon la revendication 2, caractérisé en ce que le poussoir de soupape (41) présente un diamètre inférieur à l'alésage de poussoir de soupape (45) dans lequel il se trouve et en ce qu'à partir de l'alésage de poussoir de soupape (45), un alésage d'arrivée d'air comprimé (48) mène au conduit de transport (40).
     
    4. Outil de pose de rivets selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'un ressort de pression (33) presse la bille de soupape (34) dans son siège (44) et en ce que le ressort de pression (33) est placé dans un alésage (50) central d'un tiroir de soupape (32).
     
    5. Outil de pose de rivets selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le piston de soupape (36) vient s'appliquer sur l'obturateur de soupape (32), dans la première position de fonctionnement.
     
    6. Outil de pose de rivets selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans la deuxième position de fonctionnement, le piston de soupape (36) déplace vers le bas le tiroir de soupape (32) et en ce que ceci ouvre une soupape (43) de piston pneumatique par laquelle l'air comprimé parvient dans la chambre de vérin pneumatique (47), sur le piston pneumatique (19).
     
    7. Outil de pose de rivets selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'obturateur de soupape (29, 32) est logé dans un alésage d'arrivée d'air comprimé (48) dont le diamètre intérieur est supérieur au diamètre extérieur du tiroir de soupape (29) et en ce qu'un joint d'étanchéité torique (27) libère un alésage d'arrivée (49) de vérin pneumatique, dans la deuxième position de fonctionnement de l'organe d'actionnement (37).
     
    8. Outil de pose de rivets selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'alésage central (50) de tiroir de soupape dans la région de la chambre à air comprimé (46) est relié à celle-ci par un alésage transversal (54).
     
    9. Outil de pose de rivets selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'organe d'actionnement est constitué par un poussoir (37) qui peut se déplacer à l'intérieur d'un organe de guidage (38), contre la force d'un ressort de pression (39).
     
    10. Outil de pose de rivets selon la revendication 9, caractérisé en ce que le poussoir (37) est pourvu d'un galet (52) qui vient en contact avec le piston de soupape (36), sur la face supérieure de celui-ci.
     




    Zeichnung