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EP 0 302 350 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.1992 Patentblatt 1992/02 |
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Anmeldetag: 25.07.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H05K 5/02 |
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Gehäuse für elektronische Baugruppen mit auf einer Gehäusefläche angeordneten Bedienelementen,
insbesondere Tastaturen
Case for electronic plug-in units with control elements, especially for keyboards,
arranged on one surface of the case
Boîtier pour unités enfichables électroniques aux éléments de commande, notamment
des claviers, arrangées sur une surface de ce boîtier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
05.08.1987 DE 8710740 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.1989 Patentblatt 1989/06 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Kessler, Otto
D-6729 Wörth (DE)
- Löffel, Wilhelm
D-7500 Karlsruhe (DE)
- Schmitt, Reinhard, Dipl.-Ing. (FH)
D-6740 Landau (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 948 692 DE-U- 7 829 133
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DE-U- 7 402 697 DE-U- 8 520 631
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gehäuse für elektronische Baugruppen mit auf einer Gehäusefläche angeordneten Bedienelementen,
insbesondere Tastaturen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für elektronische Baugruppen mit auf einer
Gehäusefläche angeordneten Bedienelementen, insbesondere Tastaturen.
[0002] Aus DE-A-2948692 ist/ein Hochfrequenzdichtes Gehäuse bekannt, das aus einem topfförmigen
Gehäusekörper zur Aufnahme von Hochfrequenzbauteilen und einem die offene Seite des
Gehäusekörpers abschließenden, im wesentlichen ebenen Deckel besteht, wobei der Deckel
mittels Schraubverbindung an dem Gehäusekörper lösbar befestigt ist.
[0003] Die in derartige Gehäuse eingebauten empfindlichen elektronischen Baugruppen sowie
die mit den Bedienelementen verbundene Elektronik ist gegen elektromagnetische Störstrahlung
wie auch gegen die Wirkung von elektrostatischen Auf- oder Entladungen zu schützen.
[0004] Dies wird erreicht mit einem Gehäuse gemäß dem Anspruch 1.
[0005] Durch die Trennung der die Bedienelemente, insbesondere die Tastatur, tragenden Leiterplatte
von der übrigen Elektronik kann der Aufbau des Geräts flexibel gestaltet werden, da
beispielsweise für andere Tastenprinzipien, wie Folientastatur, lediglich die Bedienelemente
oder die Tastaturleiterplatte ohne Eingriff in die Elektronik ausgetauscht werden
kann. Durch eine gute Kontaktierung des leitenden Belags auf der Oberfläche der Leiterplatte
mit dem aus Blech bestehenden Gehäuseunterteil wird eine gute Abschirmung gegen elektromagnetische
Störstrahlung, wie auch die Ableitung eventueller elektrostatischer Aufladungen, erreicht,
beispielsweise über ein geschirmtes Anschlußkabel, dessen Schirm mit dem Gehäuseunterteil
leitend verbunden ist.
[0006] Zur Erläuterung der Erfindung ist in den Figuren ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Gehäuses dargestellt und im folgenden beschrieben.
Figur 1 zeigt ein Gehäuse in perspektivischer Darstellung,
Figur 2 einen Querschnitt durch dasselbe.
[0007] Das in Figur 1 dargestellte Gehäuse für elektronische Baugruppen mit einer auf einer
Gehäusefläche angeordneten Bedienelementen besteht aus einem Gehäuseunterteil 1 aus
elektrisch leitendem Material in Form eines oben offenen Kastens sowie einem auf diesen
aufsetzbaren deckelartigen Gehäuseoberteil in Form einer Leiterplatte 2 als Träger
von Bedienelementen 3, hier als Tastatur angedeutet. Im Innern des Gehäuseunterteils
1 sind Aufnahmen für eine oder mehrere elektronische Baugruppen 4 angeordnet.
[0008] Die Leiterplatte 2 des Gehäuseoberteils trägt auf ihrer unteren, dem Gehäuseinnern
zugekehrten Fläche ein Leiterbild 6, während ihre Außenfläche mit einem durchgehenden
Metallbelag 5 versehen ist.
[0009] Durch senkrechte Einschnitte sind Teile der Oberkanten des Gehäuseunterteils 1 als
federnde Kontaktelemente 7 ausgebildet, sie legen sich an die mit einem leitenden
Zinnbelag versehenen Kantenabschnitte 8 der Leiterplatte 2 kraftschlüssig an, so daß
eine gute leitende Verbindung zwischen dem Metallbelag 5 der Oberfläche und dem Gehäuseunterteil
1 entsteht.
Durch diese trennbare Kontaktierung ist es möglich, ohne weitere Maßnahmen das Gehäuseoberteil
abzunehmen und gegen ein anderes auszutauschen.
[0010] Das Leiterbild 6 der Leiterplatte 2 auf der unteren, dem Gehäuseinnern zuzgekehrten
Fläche ist über Steckverbinder und flexible Leitungen 9 mit den übrigen, in dem Gehäuseunterteil
1 angeordneten elektronischen Baugruppen 4 verbindbar. Im Bedarfsfall kann auch die
das Leiterbild tragende Unterseite der Leiterplatte 2 mit Bauelementen 10 bestückt
sein.
Zum Schutz der Bedienelemente 3 und der leitenden Oberfläche der Leiterplatte 2 kann
eine einfache Abdeckhaube 11 aus Kunststoff vorgesehen werden, mit Öffnungen, durch
welche die Handgriffe oder Tasten der Bedienelemente 3 zugänglich sind.
1. Gehäuse für elektronische Baugruppen mit auf einer Gehäusefläche angeordneten Bedienelementen,
insbesondere Tastaturen, wobei das Gehäuse
- ein Gehäuseunterteil (1) aus elektrisch leitendem Material mit Aufnahmen für elektronische
Baugruppen (4) und
- ein deckelartiges Gehäuseoberteil in Form einer Leiterplatte aufweist (2), deren
Außenfläche einen durchgehenden Metallbelag (5) und deren untere, dem Gehäuseinnern
zugekehrte Fläche ein mit auf der Leiterplatte (2) angeordneten Bedienelementen (3)
elektrisch verbundenes Leiterbild (6) trägt, und wobei
- Kontaktelemente (7) an den Oberkanten des Gehäuseunterteils (1) zur trennbaren Kontaktierung
des Metallbelags (5) der Leiterplatte (2) vorgesehen sind.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Kante der Leiterplatte (2) auf mindestens einem Abschnitt mit
einem, mit dem Metallbelag (5) verbundenen Zinnbelag (8) versehen ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rand des Gehäuseunterteils (1) Elemente (7) zur kraftschlüssigen Kontaktierung
des Zinnbelags (8) angeordnet sind.
1. Housing for electronic modules with control elements arranged on a housing surface,
in particular keyboards, whereby the housing
- has a housing lower part (1) of electroconductive material with mountings for electronic
modules (4) and
- a cover-type housing upper part in the form of a printed-circuit board (2), the
outer surface of which supports a continuous metal covering (5), and the lower surface
of which, facing the inside of the housing, supports a conductive pattern (6) electrically
connected to control elements (3) arranged on the printed-circuit board (2), and whereby
- contact elements (7) on the upper edges of the housing lower part (1) are provided
for the separable contacting of the metal covering (5) of the printed-circuit board
(2).
2. Housing according to claim 1, characterized in that at least one edge of the printed-circuit
board (2) on at least one section is provided with a tin covering (8) connected to
the metal covering (5).
3. Housing according to claim 1 and 2, characterized in that on the edge of the housing
lower part (1) there are arranged elements (7) for the force-locking contacting of
the tin covering (8).
1. Boîtier pour modules électroniques comportant des éléments de commande disposés sur
une surface du boîtier, notamment des touches, et dans lequel le boîtier comporte
- une partie inférieure (1) réalisée en un matériau électriquement conducteur et comportant
des logements servant à recevoir des modules électroniques (4), et
- une partie supérieure agencée à la manière d'un couvercle et se présentant sous
la forme d'une plaquette à circuits imprimés (2), dont la surface extérieure porte
un revêtement métallique continu (5) et dont la surface inférieure, tournée vers l'intérieur
du boîtier, porte une configuration de conducteurs (6) raccordée électriquement à
des éléments de commande (3) disposés sur la plaquette à circuits imprimés (2), et
dans lequel
- des éléments de contact (7) sont prévus sur les bords supérieurs de la partie inférieure
(1) du boîtier pour l'établissement d'un contact, pouvant être supprimé, avec le revêtement
métallique (5) de la plaquette à circuits imprimés (2).
2. Boîtier suivant la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au moins une partie
d'au moins un bord de la plaquette à circuits imprimés (2) est pourvue d'un revêtement
d'étain (8) raccordé au revêtement métallique (5).
3. Boîtier suivant les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que des éléments
(7) servant à établir, au moyen d'une liaison de force, un contact avec le revêtement
en étain (8) sont disposés sur le bord de la partie inférieure (1) du boîtier.
