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(11) |
EP 0 303 072 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.06.1994 Patentblatt 1994/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.07.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F21M 3/18 |
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Einrichtung, für Scheinwerfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge
Fitting for vehicle headlamps
Montage pour projecteurs de véhicule
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
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Priorität: |
08.08.1987 DE 3726478
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.02.1989 Patentblatt 1989/07 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Neumann, Rainer, Dr.-Phys.
D-7000 Stuttgart 1 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 012 342 US-A- 4 306 772
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FR-A- 2 590 965
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- OPTICS COMMUNICATIONS, Band 61, Nr. 5, 1. März 1987, S. 339-344, Elsevier Science
Publishers B.V., Amsterdam, NL; A.D. Lloyd et al.: "CW optical bistability in non-absorbing
liquids and liquid crystals using HeNe and diode lasers"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für Scheinwerfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE-OS 22 09 338 ist eine Tag- und Nachtschaltung einer Blink- und Bremsleuchte
bekannt. Die Bremsleuchte des Standes der Technik besteht aus einem Reflektor und
einer darin angeordneten Glühlampe und hat im Strahlengang der Leuchte angeordnete
optische Mittel zur Beeinflussung der vom Reflektor reflektierten Strahlen. Zwischen
dem Reflektor und dem optischen Mittel ist eine elektro-optische Scheibe eingesetzt,
die mit einer elektrischen Stromquelle in Verbindung steht. In Tagschaltung steht
die Scheibe unter Spannung und ist dann vollkommen lichtdurchlässig, so daß alles
vom Reflektor abgestrahlte Licht durchgelassen wird. In der Nachtschaltung hingegen,
wird nur eine verminderte Spannung angelegt, so daß nur ein Teil des Lichtbündels
hindurchgelassen und der Rest abgeschattet wird.
[0003] Eine elektro-optische Scheibe, wie sie im Stand der Technik Anwendung findet, ist
für einen Abblendscheinwerfer nicht geeignet. Im Abblendscheinwerfer kann nicht eine
Platte angeordnet sein, die Licht völlig absorbiert, sondern es muß so viel Licht
auf die Fahrbahn gestrahlt werden, daß die Fahrsicherheit gewährleistet ist. Mit elektrischen
Signalen, die an der elektro-optischen Platte anliegen, bilden sich keine einzelnen
Zonen auf der Scheibe. Eine Abschattung verschiedener Zonen auf der elektro-optischen
Platte ist nicht möglich.
Vorteile der Erfindung
[0004] Mit der Erfindung nach Anspruch 1 werden die im zuvor erwähnten Stand der Technik
dargelegten Probleme in technisch einfacher Weise gelöst.
[0005] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, optisch bistabile Kristalle im Zusammenhang
mit Scheinwerfern einzusetzen. Optisch bistabile Kristalle haben die Eigenschaft,
daß sie bei schwacher optischer Eingangsleistung und beim Überschreiten eines Schwellenwertes
plötzlich eine hohe Ausgangsleistung aufweisen und beim Vermindern der Eingangsleistung
mit einem gewissen Hysterese-Effekt plötzlich wieder von hoher Ausgangsleistung auf
die schwache Ausgangsleistung zurückspringen. Bringt man solche optisch bistabilen
Kristalle auf eine Scheibe in dem vom Reflektor ausgehenden Strahlengang auf, so kann
damit die Lichtverteilung und mithin die Ausleuchtung der Fahrbahn entsprechend den
jeweils vorherrschenden Einflußfaktoren optimiert werden. Hierdurch wird die Fahrzeuglenkung
erleichtert und riskante Verkehrssituationen im wesentlichen vermieden. Es werden
gute Sichtverhältnisse bei jeder Fahrbahnsituation erreicht. Mit der erfindungsgemäßen
Einrichtung wird die Lichtverteilung eines Scheinwerfers automatisch gesteuert und
bei zu hellem Vorfeld wird eine Dämpfung der Vorfeldzonen ermöglicht.
[0006] Mit der Einrichtung nach Anspruch 6 wird eine automatische Umschaltung von Abblendlicht
auf Fernlicht und umgekehrt erreicht und eine Anpassung der Lichtverteilung an die
Lichtverhältnisse der Umgebung, also an Nebel, Schnee oder Regen ermöglicht.
[0007] Die Einrichtung nach Anspruch 9 ermöglicht durch eine Umlenkeinrichtung, die Strahlen,
die von der im Reflektor angeordneten Glühlampe ausgehen, zur Steuerung der Kristalle
zu verwenden.
[0008] Mit der Einrichtung nach Anspruch 10, kann in vorteilhafter Weise die Anzahl der
zu schaltenden Zonen auf der Streuscheibe erhöht werden.
Zeichnung
[0009] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der Figurenbeschreibung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 einen Fern- und Abblendscheinwerfer
herkömmlicher Bauart mit Streuscheibe in räumlicher Darstellung; Figur 2 ein Schaubild
des Verhaltens der bistabilen Kristalle in Abhängigkeit von der zugeführten Lichtintensität
zur abgegebenen Lichtintensität, das heißt der Lichtdurchlässigkeit oder Lichtundurchlässigkeit
und Figur 3 einen Fern- und Abblendlichtscheinwerfer mit abbildender Optik ebenfalls
in räumlicher Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] In Figur 1 ist eine Einrichtung für Scheinwerfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge
dargestellt, mit einem Reflektor 10 und einer darin angeordneten Glühlampe 11. Die
Glühlampe 11 sendet Strahlen aus, die durch den Reflektor 10 abgelenkt werden. Zwei
der abgelenkten Strahlen 14, 15 sind dargestellt, deren Strahlengang vom Reflektor
aus auf die optische Scheibe 12, die im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 eine Streuscheibe
16 ist, gehen. Auf der Innenseite der Streuscheibe 16 sind optisch bistabile Kristalle
angeordnet. Die bistabilen Kristalle, die aus Halbleitermaterialien wie z. B. GaAs,
InSb, CuCl etc. bestehen, haben die Eigenschaft, bei einer Basislichtintensität lichtundurchlässig
zu sein und erst bei bestimmter auf sie strahlender Lichtintensität von Lichtundurchlässigkeit
auf Lichtdurchlässigkeit zu schalten.
[0011] Ist das Scheinwerferlicht eingeschaltet, haben die von dem Scheinwerferreflektor
ausgehenden Lichtstrahlen obige Basislichtintensität oder Lichtstärke, die nicht ausreicht,
um die Kristalle umzuschalten. Zur Umschaltung der Kristalle ist neben den Lichtstrahlen,
die von Reflektor ausgehen, eine weitere Lichtstrahlung auf die bistabilen Kristalle
erforderlich. Die Halbleitermaterialien oder bistabilen Kristalle reagieren auf zunehmende
Lichtstärke, wie in Figur 2 dargestellt. Auf der Abszisse ist die zugeführte Lichtstärke
I₀ dargestellt und auf der Ordinate die Lichtstärke, die durch die Kristalle geht.
Bei eingeschalteter Glühlampe 11 strahlt die Lichtstärke I
sw (vgl. Figur 2) auf die Kristalle, die bei dieser Lichtstärke noch das ganze Licht
absorbieren. Es ist noch die weitere Lichtstärke I
s erforderlich, um auf die Lichtstärke I
g zu kommen. Bei der Lichtstärke I
g kommt die Lichtstärke über den Schwellenwert am Bezugspunkt 17 der Figur 2 und die
bistabilen Kristalle schalten schlagartig von Lichtundurchlässigkeit auf Lichtdurchlässigkeit
um. Bei Erhöhung der Lichtstärke I₀ folgen die bistabilen Kristalle dem Verlauf der
Diagrammkurve 18 in Figur 2. Beim Zurücknehmen der zusätzlichen Lichtstärke I
s folgen die bistabilen Kristalle wiederum der Diagrammkurve 18 und gehen mit einem
Hystereseeffekt wieder auf den Wert I
sw zurück. Bei diesem Wert I
sw der Lichtstärke absorbieren die bistabilen Kristalle wieder nahezu das gesamte Licht.
[0012] Die zusätzliche Lichtstärke, die zur Umschaltung der optisch bistabilen Kristalle
notwendig ist, erzeugt eine Steuerlichtquelle, insbesondere ein Laser 20 oder 30 (Figur
1).
[0013] Der Laser muß mit der Lichtstärke leuchten, die notwendig ist, um zu der Lichtstärke
J
g zu kommen. Entsprechend der Anzahl der auf der Streuscheibe aufgebrachten einzelnen
getrennten Zonen sind entweder die gleiche Anzahl von Laserlichtquellen erforderlich
oder in den Laserstrahl der Laserlichtquellen wird ein Strahlungsteiler 32 eingebracht,
der so eingestellt ist, daß er bestimmte Zonen bestrahlt. Je mehr Zonen von Laserlichtquellen
bestrahlt werden, um so größer ist die Auflösung an der Streuscheibe.
[0014] Von einer Vielzahl um den Reflektor 10 angeordneten Laserlichtquellen wurden die
Laserlichtquellen 20 und 30 (Figur 1) exemplarisch für viele herausgegriffen, an denen
die Funktion im einzelnen erklärt wird.
[0015] Die Glühlampe 11 ist eingeschaltet und erzeugt Lichtstrahlen, die vom Reflektor abgelenkt
werden und in Richtung Streuscheibe 16 gehen. Einer von diesen vom Reflektor 10 ausgehenden
Lichtstrahlen ist der Lichtstrahl 15, der auf die Streuscheibe 16 trifft. In dieser
Zone der Streuscheibe 16, in der der Lichtstrahl 15 auftrifft, trifft kein Laserstrahl
auf. Die auf der Innenseite der Streuscheibe 16 angebrachten bistabilen Kristalle
schalten daher nicht auf Lichtdurchlässigkeit um. Diese einzelne Zone der Streuscheibe
sperrt folglich die vom Reflektor 10 kommenden Lichtstrahlen.
[0016] Ein weiterer, vom Reflektor 10 kommender Lichtstrahl 14, trifft auf eine andere einzeln,
voneinander getrennte Zone der Streuscheibe 16. Auf dieser Zone der Streuscheibe 16
strahlt auch der Laserstrahl 31 der Laserlichtquelle 30. Dieser Laserstrahl 31 ist
ein Laserstrahl mit geeigneter Wellenlänge (kohärentes Licht) und ist auf die Lichtstärke
geschaltet, die die bistabilen Kristalle dieser Zone auf der Innenseite der Streuscheibe
16 auf Lichtdurchlässigkeit schaltet. Zur Umschaltung ist nur eine geringe, im Milliwatt-Bereich
liegende Leistung erforderlich, und ein Punktestrahl der Laserlichtquelle (20, 30)
reicht für die Umschaltung der einzelnen Zonen aus. Folglich können die Strahlen vom
Reflektor ungehindert durch die Streuscheibe 16 auf die Fahrbahn gelangen.
[0017] Eine weitere die Umschaltung steuernde Steuerlichtquelle, die Strahlung vorbestimmter
Intensität oder Lichtstärke auf die optisch bistabilen Kristalle sendet, ist in alternativer
Ausführung in Figur 1 ein Lichtstrahl 41, der von der Glühlampe 11 kommt und von einer
von vielen um den Reflektor 10 angeordneten Umlenkeinrichtungen 40 abgelenkt wird.
Der Lichtstrahl 41, der vom Reflektor 11 kommt, trifft auf einen am Umfang des Reflektors
11 angebrachten, über eine mechanische Einrichtung 42 beweglichen Spiegel 43. Der
Spiegel ist mit einem Filter 44 verbunden, durch den die vom Reflektor 10 kommenden
Lichtstrahlen gehen und Lichtstrahlen vorbestimmter Wellenlänge herausgefiltert werden.
Der herausgefilterte Lichtstrahl ist gleichfalls geeignet, die bistabilen Kristalle
auf Lichtdurchlässigkeit zu schalten. Durch entsprechende Einstellungen der einzelnen
Spiegel 43 der Umlenkeinrichtungen 40 können die einzelnen Zonen der Streuscheibe
angestrahlt werden. Folglich können auch damit auf der Streuscheibe Zonen, die Licht
durchlassen, und Zonen, die Licht sperren, geschaltet werden.
[0018] Die Laserlichtquellen 20, 30 oder die Umlenkeinrichtung 40 sind mit nicht im Detail
dargestellten, in allen Freiheitsgraden beweglichen Einrichtungen 42 und 45 verbunden,
die eine solche Einstellung der Laserlichtquellen erlauben, daß einzelne lichtdurchlässige
und lichtundurchlässige Zonen auf der Streuscheibe gebildet werden.
[0019] Die Einrichtungen 45 der Laserlichtquelle und die mechanischen Einrichtungen 42 werden
von einem Datenverarbeitungssystem 50 gesteuert. Das Datenverarbeitungssystem 50 erhält
seine Signale von einem Sensorsystem, das auch aus einem einzigen Sensor 51 bestehen
kann. Der Sensor 51 tastet den Bereich vor dem Fahrzeug ab, d. h. er stellt fest,
ob ein beleuchtetes Fahrzeug entgegenkommt. ob Straßenbeleuchtungen eingeschaltet
sind oder ob besondere Witterungsverhältnisse wie Schnee, Regen, Nebel herrschen.
Er erfaßt folglich ganz allgemein die Fahrbahnsituation vor dem Fahrzeug und gibt
die Signale über die Verbindung 52 an das Datenverarbeitungssystem 24 weiter. Das
Datenverarbeitungssystem 50 hat eine Vielzahl von Fahrbahnsituationen gespeichert.
Über eine fest verankerte, einprogrammierte Logik vergleicht das Datenverarbeitungssystem
50 in einem Soll/Ist-Vergleich, die Signale des Sensors 51 mit den vorgegebenen Werten
der einzelnen Fahrbahnsituationen und gibt nun seinerseits eine bestimmte Steuergröße
über die Leitung 53 an die Einrichtungen 42, 45 oder in alternativer Ausführung an
die Laserlichtquellen 20 und 30 weiter. Diese Einrichtungen werden aufgrund der vom
Datenverarbeitungssystem 50 kommenden Werte dann so eingestellt, daß sich auf der
Streuscheibe bestimmte lichtdurchlässige und lichtundurchlässige Zonen bilden. Damit
wird auch eine automatische Fernlicht/Abblendlicht-Schaltung und umgekehrt erreicht.
[0020] In Figur 3 ist ein Scheinwerfer mit abbildender Optik dargestellt. Scheinwerfer dieser
Art haben einen Reflektor 10, mit im Reflektor 10 angeordneter Glühlampe 11 und einer
Blende 3, vor dem Reflektor 10 und einer nachgeschalteten in Strahlenrichtung vor
der Blende angeordneten Sammellinse 4. Die Blende 3 ist eine Scheibe, die nur an der
dem Reflektor zugewandten Seite mit optisch bistabilen Kristallen beschichtet ist
und sie ist wiederum in mehrere voneinander getrennte Zonen unterteilt. Wird eine
Zone dieser Blende, wie oben bei Figur 1 beschrieben, mit vorbestimmter Lichtstärke
angestrahlt, so werden die optisch bistabilen Kristalle lichtdurchlässig. In Figur
3 trifft der vom Reflektor 10 kommende Lichtstrahl 14 auf eine Zone der Blende 3 auf,
auf der auch der Lichtstrahl 31 auftrifft und daher entsteht hier eine lichtdurchlässige
Zone 55. Auch bei dieser Ausführung sind, wie in Figur 2 beschrieben, mehrere Laser
oder/und Umlenkeinrichtungen vorhanden. Daher können sich, entsprechend der vom Datenverarbeitungssystem
50 kommenden Signale, verschiedene Formen der Blende 3 bilden.
[0021] Die automatischen Lichtverteilungssteuerungen mit optisch bistabilen Kristallen sind
bei ECE und SAE-Lichtverteilungen, bei Polyellipsoidscheinwerfern und im Zusammenhang
mit herkömmlichen Parabol-, Homofokal- und segmentierten Reflektoren einsetzbar.
[0022] Weiterhin kann die beschriebene Erfindung auch mit Gasentladungslampen anstelle von
Glühlampen betrieben werden.
1. Einrichtung für Scheinwerfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Reflektor
(10) und einer darin angeordneten Glühlampe (11) oder Gasentladungslampe und mit einer
in Richtung der vom Reflektor (10) reflektierten Lichtstrahlen (14,15) vom Reflektor
(10) entfernt angeordneten Scheibe (3;12) mit veränderlicher Lichtdurchlässigkeit
zur Beeinflußung der vom Reflektor (10) reflektierten Lichtstrahlen (14,15) und weiter
mit einer im Strahlengang in Richtung der vom Reflektor (10) reflektierten Lichtstrahlen
(14,15) nach der Scheibe (3;12) angeordneten Streuscheibe (16), dadurch gekennzeichnet,
daß optisch bistabile Kristalle auf wenigstens einer Zone der Scheibe (12) aufgebracht
sind und daß steuerbare, kohärentes Licht aussendende Steuerlichtquellen (20,30) Lichtstrahlen
(31) vorbestimmter Intensität auf die Kristalle senden, wobei die Größe der Strahlungsintensität
die Kristalle von Lichtdurchlässigkeit auf Sperren des Lichts und umgekehrt umschaltet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (12) und die
Streuscheibe (16) einstückig ausgebildet sind und daß die Kristalle auf einer Seite,
insbesondere auf der Innenseite der Streuscheibe (16) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (3) eine Blende
ist, und daß die Kristalle auf einer Seite der Blende (3) angeordnet sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kristalle
aus einem Halbleitermaterial bestehen.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleitermaterial GaAs,
InSb oder CuCl ist.
6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerlichtquellen (20,30) von einem Datenverarbeitungssystem (50) gesteuert werden
in Abhängigkeit von Steuersignalen einer die Lichtverhältnisse der Fahrbahn, auf der
sich das Kraftfahrzeug bewegt, erkennenden Sensoreinrichtung (51).
7. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerlichtquelle (20,30) eine Zusatzlampe ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzlampe (20,30) ein
Laserlicht aussendet.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als die
Steuerlichtquelle die Glühlampe (11) oder Gasentladungslampe dient, wobei eine Umlenkeinrichtung
(40) vorgesehen ist, welche von der Glühlampe (11) oder Gasentladungslampe kommmende
Lichtstrahlen (41) durch ein Filter (44) lenkt, das im Strahlengang der Lichtstrahlen
(41) angeordnet ist und das Licht einer vorbestimmten Wellenlänge herausfiltert.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Steuerlichtquellen (20,30) vorgesehen sind und daß jeder einzelnen Steuerlichtquelle
(20,30) je eine Zone mit Kristallen auf der Scheibe (3;12) zugeordnet ist.
1. Equipment for headlights, especially for motor vehicles, having a reflector (10) and
an incandescent lamp (11) or gas discharge lamp disposed therein and having a lens
(3; 12) of variable optical transmittance, which lens is disposed at a distance from
the reflector (10) in the direction of the light beams (14, 15) reflected by the reflector
(10), to influence the light beams (14, 15) reflected by the reflector (10), and further
having a diffusing lens (16) disposed behind the lens (3; 12) in the beam path in
the direction of the light beams (14, 15) reflected by the reflector (10), characterized
in that optically bistable crystals are applied to at least one zone of the lens (12),
and in that controllable control light sources (20, 30) emitting coherent light transmit
light beams (31) of predetermined intensity to the crystals, the magnitude of the
radiation intensity switching over the crystals from optical transmittance to blocking
of the light and vice versa.
2. Equipment according to Claim 1, characterized in that the lens (12) and the diffusing
lens (16) are integrally formed, and in that the crystals are disposed on one side,
especially on the inside of the diffusing lens (16).
3. Equipment according to Claim 1, characterized in that the lens (3) is a diaphragm,
and in that the crystals are disposed on one side of the diaphragm (3).
4. Equipment according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the crystals are
composed of a semiconductor material.
5. Equipment according to Claim 4, characterized in that the semiconductor material is
GaAs, InSb or CuCl.
6. Equipment according to one of the preceding claims, characterized in that the control
light sources (20, 30) are controlled by a data processing system (50) in dependence
upon control signals of a sensor device (51) detecting the optical conditions of the
roadway on which the motor vehicle is moving.
7. Equipment according to one of the preceding claims, characterized in that the control
light source (20, 30) is a supplementary lamp.
8. Equipment according to Claim 7, characterized in that the supplementary lamp (20,
30) emits a laser light.
9. Equipment according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the incandescent
lamp (11) or gas discharge lamp serves as the control light source, a deflecting device
(40) being provided, which device directs light beams (41) coming from the incandescent
lamp (11) or gas discharge lamp through a filter (44) which is disposed in the beam
path of the light beams (41) and filters out the light of a predetermined wavelength.
10. Equipment according to one of Claims 6 to 9, characterized in that a plurality of
control light sources (20, 30) are provided, and in that with each individual control
light source (20, 30) there is associated a respective zone with crystals on the lens
(3; 12).
1. Dispositif pour projecteur, notamment pour véhicules automobiles, avec un réflecteur
(10) et une lampe à incandescence (11) ou une lampe luminescente à gaz, disposée dans
ce réflecteur, et avec une glace (3; 12) de transparence variable à la lumière, disposée
à une certaine distance du réflecteur (10) dans la direction des rayons lumineux (14,
15) réfléchis par le réflecteur (10), afin d'influencer ces rayons lumineux (14, 15)
réfléchis par le réflecteur (10) et, en outre, avec une glace diffusante (16) disposée
après la glace (3; 12) sur le trajet des rayons en direction de ces rayons réfléchis
(14, 15) par le réflecteur (10), dispositif caractérisé en ce que des cristaux bistables
optiquement sont rapportés sur au moins une zone de la glace (12) et en ce que des
sources de lumière (20, 30) susceptibles d'être commandées, et émettant une lumière
cohérente, émettent des rayons lumineux (31) d'intensité prédéterminée sur les cristaux,
tandis que la grandeur de cette intensité de rayonnement commute les cristaux de la
transparence à la lumière sur le blocage de la lumière et inversement.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la glace (12) et la glace
diffusante (16) sont réalisées d'une seule pièce, et en ce que les cristaux sont disposés
sur un côté, notamment sur le côté interne de la glace diffusante (16).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la glace (3) est un écran,
et en ce que les cristaux sont disposés sur un côté de l'écran (3).
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les cristaux
sont constitués d'un matériau semi-conducteur.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau semi-conducteur
est GaAs, InSb ou CuCl.
6. Dispositif selon une des précédentes revendications, caractérisé en ce que les sources
de lumière de commande (20, 30) sont commandées par un système de traitement de données
(50) en fonction de signaux de commande d'un dispositif capteur (51) détectant les
conditions d'éclairage de la chaussée sur laquelle se déplace le véhicule automobile.
7. Dispositif selon une des précédentes revendications, caractérisé en ce que la source
de lumière de commande (20, 30) est une lampe supplémentaire.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la lampe supplémentaire
(20, 30) émet une lumière laser.
9. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la lampe à incandescence
(11) ou la lampe luminescente à gaz, joue le rôle de source de lumière de commande,
tandis qu'il est prévu un dispositif de déviation (40), qui dirige les rayons lumineux
(41) en provenance de la lampe à incansecence (11) ou bien de la lampe luminescente
à gaz, à travers un filtre (44) qui est disposé sur le trajet des rayons lumineux
(41) et qui laisse passer la lumière d'une longueur d'onde prédéterminée.
10. Dispositif selon une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu plusieurs
sources de lumière de commande (20, 30) et qu'à chaque source individuelle de lumière
de commande (20, 30) est respectivement associée, sur la glace (3; 12) une zone avec
des cristaux.