[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Härtung von fotografischen Gelatineschichten
sowie ein Härtungsmittel für Gelatineschichten.
[0002] Bei den meisten fotografischen Materialien wird Gelatine zum Aufbau der Silberhalogenidemulsionen,
der Schutzschichten und der Rückschichten verwendet. Gelatineschichten quellen jedoch
mit Wasser und haben im gequollenen Zustand eine geringe mechanische Festigkeit. Deshalb
werden sie üblicherweise durch geeignete Härtungsmittel gehärtet. Diese Härtungsmittel
vernetzen die Gelatinemoleküle miteinander und bewirken dadurch eine Verminderung
der Wasseraufnahme bzw. Quellfähigkeit der Schicht, eine Erhöhung des Abschmelzpunktes
und eine Verbesserung der mechanischen Festigkeit der Gelatineschicht. Gehärtete Gelatineschichten
sind vor allem resistent gegenüber den fotografischen Behandlungsbädern.
[0003] Zu den bekannten Härtungsmitteln für Gelatine gehören Chrom (III)-Salze, Aldehyde,
Dialdehydpolysaccharide, polyfunktionelle Epoxide, Aziridine, polyfunktionnelle Vinylverbindungen,
Triacrylformal, substituierte Dichlor-s-Triazine und andere in Kap. 2 des Buches "The
Theory of the Photographic Process" von T. H. James (London, 1977) beschriebene Substanzen.
[0004] Die Härtungsmittel werden entweder den gelatinehaltigen Lösungen vor der Verarbeitung
zugesetzt oder sie werden als gesonderte Lösung auf die bereits auf einem Träger befindliche
Gelatineschicht gebracht. Im zweiten Fall diffundieren die Härtungsmittel in die Gelatineschicht,
wo sie mit den Peptidketten in Reaktion treten. Beide Verfahren können auch in der
Weise miteinander kombiniert werden, daß ein Teil des Härtungsmittels der Gelatinelösung
zugesetzt und ein anderer Teil nachträglich auf die Schicht gebracht wird.
[0005] Alle als Härtungsmittel gebräuchlichen Substanzen haben ein bevorzugtes Verwendungsgebiet
und sind für andere Anwendungen nicht optimal. D.h. alle genannten Härtungsmittel
sind mit einem oder mehreren Nachteilen behaftet. Aliphatische Aldehyde und Diketone
eignen sich nicht für farbfotografische Schichten, weil sie mit üblichen Farbkupplern
oder anderen Emulsionszusätzen in Reaktion treten können. Polyepoxide, Triazine und
Polysaccharide eigenen sich zwar gut für farbfotografische Schichten, reagieren aber
sehr langsam und sind deshalb nicht für solche Gelatineschichten geeignet, die kurz
nach Trocknung der Schicht bereits mechanisch beansprucht werden sollen, beispielsweise
in einem weiteren Beschichtungsvorgang. Andere Härtungsmittel, z.B. Chromsalze sind
so reaktionsfähig, daß eine damit versetzte Gelatinelösung bereits während der Verarbeitung
einen Viskositätsanstieg zeigt, wodurch die Verarbeitung erschwert wird und unter
Umständen auch zeitlich befristet ist. Wieder andere Härtungsmittel sind nicht ausreichend
diffusionsfest und verändern den Härtungszustand benachbarter Schichten während der
Lagerung oder sie sind aus gesundheitlichen Rücksichten nicht frei einsetzbar wie
beispielsweise Divinylsulfon.
[0006] Jedes bisher bekannte Härtungsmittel hat also den einen oder anderen Nachteil und
besitzt nicht die breite Anwendungsmöglichkeit, wie sie vor allem bei Gelatinehilfschichten
erwünscht ist, die vor der Emulsionierung auf einem Träger angebracht werden und später
mit den eigentlichen fotografischen Schichten in Kontakt sind. Hauptnachteil ist jedoch,
daß die Reaktion der meisten Härtungsmittel mit Gelatine zu langsam erfolgt und vielfach
erst nach Tagen oder Wochen der Zwischenlagerung eine weitere Verarbeitung des beschichteten
Materials möglich ist.
[0007] Chemical Abstract Nr. 82 608 u sowie SU-A-176 182 offenbaren den Einsatz von Gemischen
aus einem substituierten 1,3,5-Triazin, Formaldehyd und Chromacetat zur Härtung gelatinehaltiger
Schichten.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es demnach, ein Verfahren zur Härtung von Gelatineschichten
sowie ein Härtungsmittel anzugeben, das die beschriebenen Nachteile nicht hat. Insbesondere
ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein für farbfotografische Materialien geeignetes
Härtungsmittel für Gelatineschichten zu finden, das Gelatineschichten schnell härtet,
so daß bereits einige Stunden nach Trocknung der Schicht eine Weiterverarbeitung,
z.B. in Form einer weiteren Beschichtung oder einer Entwicklung und Fixierung, möglich
ist. Dabei darf während der Verarbeitung der härterhaltigen Gelatinelösung keine unerwünschte
Erhöhung der Viskosität der Lösung eintreten.
[0009] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das zur Härtung der gelatinehaltigen Lösung
zuzugebende Härtungsmittelgemisch aus einem substituierten 1,3,5-Triazin und Formaldehyd
besteht und wenigstens eine Stunde vor Zugabe zu der zu härtenden gelatinehaltigen
Lösung hergestellt wird.
[0010] Vorzugsweise werden das substituierte Triazin und der Formaldehyd der Lösung im Verhältnis
1:0,1 bis 1:0,7 gemischt.
[0011] Die mit der Härtungsmittelkombination vermischte Gelatinelösung wird anschließend
in üblicher Weise und ohne weitere Verzögerung verarbeitet. Dabei können alle gebräuchlichen
Auftragungs-und Dosierverfahren angewendet werden wie Kaskadengießer, Schlitzgießer,
Walzenantragsverfahren, Gravure-Verfahren oder auch Nipp- und Tauchverfahren, gegebenenfalls
mit anschließender Luftbürstenegalisierung.
[0012] Mit besonderem Vorteil wird die erfindungsgemäße Härtungsmittelkombination in Gelatine
enthaltenden Hilfsschichten verwendet, die beispielsweise als Haftschichten, Antikrümmschichten,
Schutzschichten oder antistatische Schichten bekannt sind, weil diese nach Trocknung
und einem kurzen Wärmestoß bereits soweit gehärtet sind, daß eine weitere Beschichtung
möglich ist.
[0013] Die erfindungsgemäße Härtungsmittelkombination kann jedoch auch in allen fotografischen
Emulsionen eingesetzt werden. Sie kann weiterhin gemeinsam mit anderen bekannten Härtungsmitteln
verwendet werden, sofern diese nicht aus allgemeinen oder fotografischen Gründen unerwünscht
sind. Geeignete zusätzliche Härtungsmittel können Chromsalze, Dialdehydverbindungen,
Aziridinverbindungen oder auch Vinylsulfonderivate sein. Die zu härtende Gelatineschicht
kann außerdem die üblichen Zusatzmittel enthalten, beispielsweise Netzmittel, Weichmacher,
antistatische Stoffe, Mattierungsmittel, Farbstoffe u.a..
[0014] Gemäß der Erfindung wird zur Herstellung der Härtungsmittelkombination eine wässrige
oder wässrig-alkoholische Lösung des Triazin-Derivates (TAF) mit Formaldehydlösung
in der Weise gemischt, daß das Verhältnis von TAF : Formaldehyd 1 : 0,1 bis 1 : 0,7
beträgt. Diese Mischlösung wird nach einer Standzeit von wenigstens 1 Stunde, in der
möglicherweise eine nicht näher untersuchte Reaktion stattfindet, der gelatinehaltigen
Lösung in einer Menge zugesetzt, die einem Zusatz von 0,5 bis 4 Gew.-% TAF + Formaldehyd,
bezogen auf Gelatine, entspricht. Eine Standzeit von mehr als einer Stunde bei Zimmertemperatur
ist notwendig. Eine beliebige Überschreitung dieser Zeit bis zu mehreren Tagen oder
Wochen ist möglich, eine Unterschreitung führt jedoch zu einer Verschlechterung der
Härtungswirkung auf Gelatine.
[0015] Dieses Ergebnis ist insofern überraschend, als die mit der erfindungsgemäßen Kombination
erreichte Härtungswirkung den Effekt der Einzelkomponenten deutlich übersteigt. Darüber
hinaus zeigt sich, daß der in Coloremulsionen an sich schädliche Formaldehyd in der
erfindungsgemäßen Zubereitung keine schädlichen Wirkungen entfaltet. Vorteilhaft ist
ferner, daß die beschriebene Kombination im gesamten pH-Bereich unter pH = 7 einsetzbar
und wirksam ist.
[0016] Die Erfindung wird in den nachstehenden Beispielen näher beschrieben.
Beispiel 1
[0017] Schichtträgerproben (1a bis 1h) aus beidseitig mit Polyethylen überzogenem Papier
wurden nach Corona-Vorbehandlung der Rückseite auf der vorbehandelten Rückseite mit
jeweils einer Gelatine-Antikrümmschicht überzogen. Zu dem Zweck wurden wässrige auf
pH = 6 eingestellte Gelatinelösungen mit einem Gelatinegehalt von 7 Gew.-% hergestellt,
mit 0,5 Gew.-% Saponin und jeweils den in Tabelle 1 angegebenen Mengen an Härtungsmittel
H 1 bis H 3 versetzt. Die Härtungsmittel H 1 bis H 3 sind Härtungsmittel-Kombinationen
gemäß der Erfindung:
- H 1 =
- 1,3,5-Triacryloyl-Hexahydro-s-Triazin (TAF) mit Formaldehyd im Verhältnis 1 : 0,2;
- H 2 =
- 1,3,5-Triacryloyl-Hexahydro-s-Triazin (TAF) mit Formaldehyd im Verhältnis 1 : 0,4;
- H 3 =
- 1,3,5-Triacryloyl-Hexahydro-s-Triazin (TAF) mit Formaldehyd im Verhältnis 1 : 0,6.
[0018] Die Herstellung der erfindungsgemäßen Härtungsmittelkombinationen erfolgte in der
Weise, daß jeweils zu einer 2%igen Lösung des TAF in Wasser soviel 10%ige Formaldehydlösung
gegeben wurde wie dem angegebenen Verhältnis für H 1, H 2 bzw. H 3 entspricht. Anschließend
wurde die Mischung zwei Stunden bei Zimmertemperatur aufbewahrt und danach jeweils
die in Tabelle 1 angegebene Menge den Gelatinelösungen zugesetzt.
[0019] Die mit Härtungsmittel versetzten Gelatinelösungen wurden in bekannter Weise in solcher
Menge auf die vorbehandelten Schichtträgerproben gegossen, daß nach üblicher Erstarrung
mit anschließender Trocknung eine Antikrümmschicht mit der flächenbezogenen Masse
von 5 g/m² resultierte. Die Antikrümmschicht wurde hinsichtlich des Abschmelzpunktes
und der fotochemischen Eigenschaften geprüft. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle
1 zusammengestellt.
Vergleichsbeispiel V 1
[0020] Schichtträgerproben (V 1i bis V 1p) aus beidseitig mit Polyethylen überzogenem Papier
wurden wie in Beispiel 1 auf der vorbehandelten Rückseite mit Gelatineschichten überzogen.
Abweichend von Beispiel 1 wurden die Härtungsmittel H 4 bis H 9 in den in Tabelle
1 angegebenen Mengen eingesetzt und die resultierenden Schichten den gleichen Prüfungen
wie die Schichten gemäß Beispiel 1 unterzogen. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle
1 enthalten.
[0021] Die Härtungsmittel in V 1i bis V 1p sind:
- H 4 =
- 1,3,5-Triacryloyl-Hexahydro-s-Triazin (TAF) ,
- H 5 =
- Formaldehyd,
- H 6 =
- TAF und Formaldehyd (1 : 0,2),
- H 7 =
- TAF und Formaldehyd (1 : 0,4),
- H 8 =
- TAF und Formaldehyd (1 : 0,6),
- H 9 =
- Chromalaun.
[0022] Im Falle von H 6 bis H 8 wurden die Einzelkomponenten TAF und Formaldehyd nacheinander
der Gelatinelösung zugesetzt.

Beispiel 2
[0023] Eine übliche s/w-fotografische Emulsion mit einem Gelatinegehalt von 5 Gew.-%, wie
sie z.B. in Beispiel 1 der DE-Patentschrift 1 140 813 beschrieben ist, wird mit Härterlösung
entsprechend Tabelle 2 versetzt und im Tauchverfahren auf einen beidseitig mit Polyethylen
überzogenen Papierträger gegossen, die Schicht dann in bekannter Weise gekühlt und
getrocknet.
[0024] Zur Herstellung der Härterlösung wurde 2 Gew.-%ige TAF-Lösung mit unterschiedlichen
Mengen an Formaldehydlösungen (10 Gew.-%ig) versetzt, die Mischung drei Stunden bei
Zimmertemperatur stehen gelassen und nach dieser Zeit in der in Tabelle 2 angegebenen
Menge der Emulsion zugesetzt.
[0025] Als Vergleichsproben innerhalb von Beispiel 2 dienen die Proben 2 k und 2 l, in denen
als Härtungsmittel nur TAF bzw. nur Formaldehyd eingesetzt wurde (siehe Tabelle 2).
Beispiel 3
[0026] Die Versuche aus Beispiel 2 wurden wiederholt mit dem Unterschied, daß den Emulsionsproben
zusätzlich 4 ml einer 2%igen wässrigen Harnstofflösung zugesetzt wurden.
[0027] Dieser geringe Harnstoffzusatz beschleunigt die Härtung in dem Ausmaß, daß alle Proben
3 a bis 3 i bereits nach 8 Tagen Lagerung kochfest gehärtet waren (d.h., der Abschmelzpunkt
lag jeweils über 99°C). Dieser Zusatz von Harnstoff zum erfindungsgemäßen Harnstoffsystem
ist nur bei s/w-Emulsionen von Bedeutung, weil die eingesetzte Harnstoffmenge bei
Colorschichten Schleier ergibt.

Beispiel 4
[0028] Schichtträgerproben wie in Beispiel 1 wurden auf der vorbehandelten Rückseite mit
Gelatineschichten überzogen. Abweichend von Beispiel 1 wurden für die Härtungsmittelkombination
die nachstehenden Triazine verwendet:
- 4a -
- Na-Salz des 2-Hydroxi-4,6-dichlor-s-triazin
- 4b -
- 2-Hydroxi-4,6-diacryloyl-s-triazin
- 4c -
- Acryloyloxiethylaminodichlor-s-triazin
- 4d -
- 5-Acetyl-1,3-diacryloylhexahydro-s-triazin
- 4f -
- 1,3,5-tris(β-vinylsulfonyl)propionyl-hexahydro-s-triazin
[0029] Jeweils in eine 2 Gew.-%ige Lösung eines dieser Triazine wurde Formaldehydlösung
gemischt im Verhältnis 0,5 Gewichtsteile Formaldehyd auf 1 Gewichtsteil eines Triazins.
Diese Mischung wurde 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Anschließend
wurde von dieser Mischung eine solche Menge zur Gelatinelösung der jeweiligen Proben
gegeben, daß die Zusatzmenge in jedem Fall 2 Gew.-% Härtungsmittel bezogen auf Gelatine
betrug.
[0030] Die Gelatinelösungen wurden mittels Walzenanspülung auf die vorbehandelte Rückseite
gebracht, mittels Luftbürste egalisiert und dosiert, so daß nach Trocknung der Schicht
ein Überzug mit einem Flächengewicht von etwa 5g/m² resultierte. Die Trocknung erfolgte
im Warmluftkanal bei von 30°C bis 80°C ansteigenden Lufttemperaturen.
[0031] Prüfung der Abschmelzpunkte der Schicht nach 8 Tagen natürlicher Lagerung ergab die
Werte:
- 4a :
- 80°C
- 4b :
- 85°C
- 4c :
- 83°C
- 4d :
- 83°C
- 4f :
- 90°C
[0032] Die Beispiele 1 bis 4 zeigen, daß bei Härtung von Gelatine enthaltenden Schichten
mit Vorteil eine vorgefertigte Mischung aus einem Triazin mit Formaldehyd als Härtungsmittel
verwendet werden kann. In allen Versuchen mit solchen vorgefertigten Mischungen wurden
bei Frischprüfung Abschmelzpunkte erhalten, die oberhalb 45°C liegen. Mindestens 45°C
sind erforderlich, um eine schnelle weitere Verarbeitung zu ermöglichen. Bereits nach
zwei Wochen natürlicher Lagerung waren alle Schichten kochfest, ein Ergebnis, das
bei Einzelzugabe von entsprechenden Mengen Triazin und Formaldehyd nicht erhalten
werden konnte.
[0033] Von besonderem Vorteil ist, daß erfindungsgemäße Härtungsmittelmischungen eine große
Anwendungsbreite haben und sowohl für s/w-Materialien als auch für die Verwendung
in Colormaterialien geeignet sind.
1. Verfahren zur Härtung gelatinehaltiger fotografischer Schichten oder Hilfsschichten
mit einem organischen Härtungsmittelgemisch, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Härtung der gelatinehaltigen Lösung zuzugebende Härtungsmittelgemisch
aus einem substituierten 1,3,5-Triazin und Formaldehyd besteht und wenigstens eine
Stunde vor Zugabe zu der zu härtenden gelatinehaltigen Lösung hergestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das substituierte Trianzin und der Formaldehyd in der Lösung im Verhältnis 1:0,1
bis 1:0,7 gemischt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gelatinehaltigen Lösung 0,5 bis 4 Gew.-% bezogen auf die Gelatine an Härtungsmittel
zugesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gelatinehaltigen Lösung zusätzlich ein Härtungsbeschleuniger zugesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Härtungsbeschleuniger Harnstoff ist.
6. Vorgefertigtes Härtungsmittelgemisch zum Härten gelatinehaltiger fotografischer Schichten
und Hilfsschichten, dadurch gekennzeichnet, daß das Härtungsmittelgemisch aus einem substituierten 1,3,5-Triazin und Formaldehyd
besteht.
7. Vorgefertigtes Härtungsmittelgemisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Triazin zu Formaldehyd 1:0,1 bis 1:0,7 ist.
1. A process for hardening gelatine-containing photographic layers or auxiliary layers
by means of a mixture of organic hardeners, characterised in that the mixture of hardeners to be added to the gelatine-containing solution for hardening
it consists of a substituted 1,3,5-triazine and formaldehyde and is produced at least
one hour before addition to the gelatine-containing solution to be hardened.
2. A process according to claim 1, characterised in that the substituted triazine and
the formaldehyde are mixed in solution in a ratio of 1:0.1 to 1:0.7.
3. A process according to claims 1 and 2, characterised in that 0.5 to 4 wt.% hardener,
relative to the gelatine, is added to the gelatine-containing solution.
4. A process according to claims 1 to 3, characterised in that a hardening accelerator
is additionally added to the gelatine-containing solution.
5. A process according to claim 4, characterised in that the hardening accelerator is
urea.
6. A pre-prepared hardener mixture for hardening gelatine-containing photographic layers
or auxiliary layers, characterised in that the hardener mixture consists of a substituted
1,3,5-triazine and formaldehyde.
7. A pre-prepared hardener mixture according to claim 6, characterised in that the ratio
of triazine to formaldehyde is 1:0.1 to 1:0.7.
1. Procédé de durcissement de couches photographiques et auxiliaires contenant de la
gélatine avec un mélange d'agents de durcissement organiques, caractérisé en ce que
le mélange d'agents de durcissement ajouté pour provoquer le durcissement de la solution
contenant de la gélatine est constitué d'une 1,3,5-triazine substituée et de formaldéhyde
et est préparé au moins une heure avant l'addition à la solution contenant de la gélatine
à durcir.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la triazine substituée et
le formaldéhyde dans la solution sont mélangés dans le rapport 1:0,1 à 1:0,7.
3. Procédé selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que la solution contenant
de la gélatine reçoit une addition de 0,5 à 4% en poids d'agent de durcissement rapportés
à la gélatine.
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la solution contenant
de la gélatine reçoit en outre un accélérateur de durcissement.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'accélérateur de durcissement
est de l'urée.
6. Mélange d'agents de durcissement préparé d'avance pour durcir les couches photographiques
et les couches auxiliaires contenant de la gélatine, caractérisé en ce que le mélange
d'agents de durcissement est constitué d'une 1,3,5-triazine substituée et de formaldéhyde.
7. Mélange d'agents de durcissement préparé d'avance selon la revendication 6, caractérisé
en ce que le rapport de la triazine au formaldéhyde est compris entre 1:0,1 et 1:1,07.