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(11) |
EP 0 303 797 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.05.1993 Patentblatt 1993/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.06.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H01H 27/06 |
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Zylinderschloss mit elektrischer Schalteranordnung
Cylinder lock with electric switch device
Serrure à barillet avec dispositif de commutation électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB LI NL SE |
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Priorität: |
18.08.1987 DE 8711243 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.1989 Patentblatt 1989/08 |
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Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme Aktiengesellschaft |
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33102 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- Knoop, Franz-Josef
D-4793 Büren-Steinhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 616 481 GB-A- 1 362 176 US-A- 4 634 822
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DE-A- 2 027 682 US-A- 3 742 161
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloß mit elektrischer Schalteranordnung, insbesondere
zur Montage auf einer Leiterplatte, umfassend ein topfförmigees Gehäuse mit mindestens
einem feststehenden Kontaktelement und mindestens einem beweglichen Kontaktelement,
einem Betätigungselement zum Verstellen des beweglichen Kontaktelements zwischen einer
kontaktfreien Stellung und einer Kontaktstellung und einen durch einen Schlüssel entsperrbaren
in dem Gehäuse drehbar gelagerten Schließzylinder, der mit dem Betätigungselement
drehfest verbunden ist, wobei der Schließzylinder an seinem schlüsselfernen Ende einen
axial gerichteten zapfen hat.
[0002] Ein derartiges Zylinderschloß ist beispielsweise aus der DE-OS 34 12 430 bekannt.
Mit derartigen Zylinderschlössern kann die Inbetriebnahme von elektrischen Geräten,
beispielsweise elektronischen Datenverarbeitungseinrichtungen, gesichert werden. Die
gleichzeitige Betätigung eines mechanischn Riegels, beispielsweise die Entriegelung
oder Veriegelung eines Gerätegehäuses ist mit dem in der DE-OS 34 12 430 beschriebenen
Zylinderschloß nicht möglich. Zylinderschlösser mit mechanischer und elektrischer
Schließfunktion sind beispielsweise als sogenannte Zündschlösser bekannt. In den meisten
Fällen erfolgt dabei nach dem Einführen des Schlüssels in den Schließzylinder zunächst
eine mechanische Entriegelung z.B. des Lenkrades eines Fahrzeuges und gleichzeitig
ein Entsperren einer elektrischen Schalteranordnung, die beim weiteren Drehen des
Schlüssels in der gleichen Richtung im Sinne einer Schließung des Zündstromkreises
betätigt wird. In diesen Fällen sind jedoch die mechanische und elektrische Schließfunktion
so gekoppelt, daS die elektrische Schalteranordnung nicht ohne die mechanische Entsperrung
betätigt werden kann.
[0003] Ein Zylinderschloß der eingangs genannten Art ist ferner aus der US-A-4 634 822 bekannt.
Bei dem dort beschriebenen Zylinderschloß, das für mehrere Schließfunktionen bestimmt
ist, erfolgt die Betätigung des elektrischen Schalters dadurch, daß ein drehbarer
Teil des Schließzylinders axial in ein Betätigungselement eingreift, das drehbar im
Gehäuse gelagert ist. Das Betätigungselement hat eine Steuerkurve die aus einer schräg
zur Achse gerichteten Fläche und einer achsnormalen Fläche besteht. Diese Fläche wirkt
mit dem axial verstellbaren beweglichen Kontaktelement in der Weise zusammen, daS
das bewegliche Kontaktelement gegen Federdruck axial verstellt wird, wenn das Betätigungselement
so verdreht wird, daS die achsnormale Fläche der Steuerkurve mit dem beweglichen Kontaktelement
in Berührung tritt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zylinderschloß der eingangs genannten
Art mit einfachen Mitteln so weiterzubilden, daß es eine elektrische und eine mechanische
Schließfunktion aufweist, wobei die beiden Schließfunktionen voneinander getrennt
sein sollen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0006] Über die Buchse kann beispielsweise ein mechanischer Riegel betätigt werden. Wird
das erfindungsgemäße Zylinderschloß beispielsweise in elektrischen oder elektronischen
Geräten eingesetzt, so kann mit demselben Schloß einerseits das Gerät in Betrieb genommen
werden und andererseits beispielsweise das Gehäuse des Gerätes entriegelt werden,
wenn es für Wartungszwecke geöffnet werden muß. Aufgrund der getrennten Drehwinkelbereiche
des Schließzylinders für die elektrische Funktion einerseits und die mechanische Funktion
andererseits lassen sich diese Funktionen dabei jedoch so trennen, daß beispielsweise
die Bedienungsperson einen eigenen Schlüssel erhält, mit dem sie nur die elektrische
Schalteranordnung betätigen kann, während ein Wartungstechniker einen Generalschlüssel
erhält, mit dem er sowohl die elektrische als auch die mechanische Schließfunktion
ausüben kann.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführung liegt dabei die der kontaktfreien Stellung des beweglichen
Kontaktelementes entsprechende Stellung des Schließzylinders zwischen dem zur Verstellung
des beweglichen Kontaktelementes erforderlichen und dem die Steuerkurve umfassenden
Drehwinkelbereich. Damit wird durch eine Drehung des Schlüssels und des Schließzylinders
in der einen Richtung nur die elektrische Schließfunktion ausgeübt, während ausgehend
von der Anfangslage eine Drehung des Schließzylinders in der entgegengesetzten Richtung
die mechanische Verriegelung oder Entriegelung bewirkt.
[0008] Die axiale Anordnung der mechanischen Betätigungselemente (Buchse, Zapfen) relativ
zum Schließzylinder ermöglicht eine sehr raumsparende Anordnung in den Fällen, in
denen das Zylinderschloß beispielsweise auf eine Leiterplatte aufgelötet werden soll.
In diese Falle genügt es, ein loch in die l,eiterplatte zu bohren, durch die hindurch
die mechanische Schließbewegung erfolgen kann.
[0009] Um bei Anordnung des Stiftes an dem Zapfen die Buchse auf dem Zapfen montieren zu
können, ist zweckmäßigerweise in der Wand der Buchsenbohrung eine achsparallele Nut
ausgebildet, die mit dem anderen Ende des kreisringförmigen Nutabschnittes verbunden
ist. Auf diese Weise kann die Buchse auf den Zapfen aufgeschoben und bei der Montage
des Zylinderschlosses relativ zum Schließzylinder so gesichert werden, daS der Stift
nicht mehr in die achsparallele Nut gelangen,sondern sich nur noch innerhalb der schraubenlinienförmigen
Nut und des kreisringförmigen Nutabschnittes bewegen kann. Die Buchse ist damit auf
dem Zapfen gesichert. Alternativ dazu könnten die schraubenlinienförmigen Nut und
der kreisringförmige Nutabschnitt auch auf der Oberfläche des Zapfens ausgebildet
sein. Der Stift könnte in diesem Falle in eine radiale Bohrung in der Buchse eingesetzt
und in einer Stellung fixiert werden, in der er in die Nut eingreift.
[0010] Um einen genügend großen Stellweg für den Stößel zu haben, erstreckt sich die die
Steuerkurve bildende Nut zweckmäßigerweise über einen Drehwinkelbereich des Schließzylinders
von ca. 180°, während der kreisringförmige Nutabschnitt sich über einen Drehwinkelbereich
von ca. 90° erstrecken kann,der eine ausreichend sichere Betätigung der elektrischen
Schalteranordnung ermöglicht.
[0011] Neben der schraubenlinienförmigen Steuerkurve wäre auch eine Steuerkurve denkbar,
die ein Profil in axialer Richtung aufweist und an einer in axialer Richtung weisenden
Stirnfläche des Ansatzes ausgebildet wäre.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen die Schließzylinderachse enthaltenden Schnitt durch eine Zylinderschloßanordnung
gemäß der Erfindung,
- Figur 2
- einen schematischen Schnitt durch die Buchse und den Zapfen längs Linie II-II in Fig.
1,
- Figur 3
- eine schematische Draufsicht auf das Zylinderschloß in Richtung des Pfeils A in Fig.
1 und
- Figur 4
- eine schematische perspektivische Darstellung der Buchse mit dem Verlauf der an der
Buchseninnenwand ausgebildeten Nut.
[0013] In Fig. 1 erkennt man eine allgemein mit 10 bezeichnete Schalteranordnung mit Zylinderschloß
mit einem Schaltergehäuse 12, umfassend ein erstes unteres Gehäuseteil 14, in das
ein zweites oberes Gehäuseteil 16 in nicht dargestellter Weise eingeklipst ist. Am
Boden 18 des unteren Gehäuseteils 14 sind feststehende Kontaktstifte 20 angeordnet,
die in entsprechende Rasteröffnungen einer Leiterplatte 22 eingelötet sind.
[0014] In dem oberen Gehäuseteil 16 ist ein Zylinderschloß 24 mit einem Schließzylinder
26 angeordnet, der mittels eines Schlüssels 28 verdreht werden kann. Der Schließzylinder
26 trägt an seinem unteren Ende einen axial gerichteten zapfenförmigen Fortsatz 30,
der nahe dem Schließzylinder mit einem radialen Stift 32 versehen ist. Dieser greift
in eine komplementäre Vertiefung eines Betätigungselementes 34, um dieses bei einer
Drehung des Schließzylinders 26 mitzudrehen. Das Betätigungselement 34 ist mittels
eines radialen Flansches 36 in dem unteren Gehäuseteil 14 drehbar gelagert und weist
eine radiale Nase 38 auf, die dazu dient, ein bewegliches Kontaktelement 40 an ein
feststehendes Kontaktelement 20 anzudrücken, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, um
somit eine elektrische Schaltverbindung herzustellen. Diese Position ist in Fig. 3
auf dem den Drehwinkelbereich des Schließzylinders wiedergebenden Kreisbogen mit 1
bezeichnet. Wird das Betätigungselement 34 aus der in der Fig. 1 dargestellten Stellung
um 90° verdreht, so wird das bewegliche Kontaktelement 40 frei und kann aufgrund seiner
federelastischen Vorspannung von dem feststehenden Kontaktelement 20 abheben, so daß
die Schaltverbindung unterbrochen ist. Diese der kontaktfreien Stellung des beweglichen
Kontaktelementes 40 entsprechende Stellung des Schließzylinders ist in Fig. 3 mit
0 angegeben.
[0015] Auf den Zapfen 30 ist koaxial zu diesem eine Buchse 42 aufgeschoben, die axial verschiebbar,jedoch
drehfest in dem Boden des unteren Gehäuseteils 14 gelagert ist. Die Sicherung gegen
eine Verdrehung erfolgt durch zwei Rippen 44 an dem Außenumfang der Buchse 42, die
in komplementäre Nuten in dem Boden des Gehäuseunterteils 14 eingreifen. In der Wand
der Bohrung 46 der Buchse 42 sind mehrere Nuten ausgebildet, die zum Eingriff eines
mit dem Ansatz 30 verbundenen radialen Stiftes 48 bestimmt sind. Ein erster kreisringförmiger
Nutabschnitt 50 erstreckt sich über etwas mehr als 90°. An seinem einen Ende ist er
mit einer achsparallelen Nut 52 verbunden, die sich bis zum freien Rand der Buchse
42 erstreckt. An seinem anderen Ende geht der Nutabschnitt 50 in einen schraubenlinienförmigen
Nutabschnitt 54 über, der sich über ca. 180° erstreckt. Durch den Nutabschnitt 52
gleitet der stift 48, wenn die Buchse 42 auf den Zapfen 30 aufgeschoben wird. Wird
die Buchse 42 anschließend in dem Gehäuseunterteil 14 gegen ein Verdrehen gesichert
und das Zylinderschloß in dem Gehäuse 12 fixiert, so nimmt der Stift 48 an dem Ansatz
30 eine Position innerhalb der Nutabschnitte 50,54 ein und kann die Nut 52 nicht mehr
erreichen, so daß die Buchse 42 unverlierbar auf dem Zapfen 30 sitzt.
[0016] Wird der Schließzylinder 26 zwischen den Positionen 1 und 0 verstellt, so durchläuft
der Stift 48 den Nutabschnitt 50 zwischen den auf in der Fig. 4 angedeuteten Positionen
0 und 1. Eine axiale Verstellung der Buchse 42 auf dem Zapfen 30 findet wegen der
Lage des Nutabschnittes 50 in einer achsnormalen Ebene nicht statt. Wird dagegen der
Schließzylinder 26 zwischen den in den Figuren 3 und 4 mit 0 und 2 bezeichneten Positionen
verstellt, so durchläuft der Stift 48 bei der Drehung des Ansatzes 30 um ca. 180°
den Nutabschnitt 54. Dabei wird die Buchse 42 zwangsweise aus der in der Fig. 1 durch
ausgezogene Linien wiedergegebenen Stellung in die durch strichpunktierte Linien wiedergegebene
Stellung verschoben. Dieser Hub der Buchse 42 kann zur Betätigung eines nicht dargestellten
mechanischen Riegels verwendet werden. Dabei kann die Buchse fest mit dem Riegel verbunden
werden, so daß der Riegel in beiden Richtungen aktiv verstellt werden kann. Es besteht
jedoch auch die Möglichkeit, daß ein entsprechender Riegel unter Federdruck an der
Buchse 42 anliegt und aufgrund der Federwirkung der Buchse 42 folgt, wenn diese wieder
in Richtung auf das Gehäuseunterteil 14 bzw. den Schließzylinder 26 hin verstellt
wird.
[0017] Der Schließzylinder kann so ausgebildet sein, daß eine Drehung zwischen den Positionen
0 und 1 bzw. 0 und 2 nur mit unterschiedlichen Schlüsseln erreichbar ist. Bei einer
anderen Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß die Drehung zwischen den Positionen
0 und 1 mit einem Schlüssel möglich ist, während mit einem Generalschlüssel alle Stellungen
erreichbar sind. Bei einem Einbau des Zylinderschlosses in einer EDV-Anlage wird es
damit möglich, dem Benutzer der Anlage nur die Inbetriebnahme seiner Anlage zu erlauben,
während ein Wartungstechniker beispielsweise mit dem Generalschlüssel Zugang zu allen
Anlagen hat und sowohl das Gerät öffnen als auch in Betrieb nehmen kann.
1. Zylinderschloß (1) mit elektrischer Schalteranordnung, insbesondere zur Montage auf
einer Leiterplatte, umfassend ein topfförmiges Gehäuse (12) mit mindestens einem feststehenden
Kontaktelement (20) und mindestens einem beweglichen Kontaktelement (40), ein Betätigungselement
(34) zum Verstellen des mindestens einen beweglichen Kontaktelements (40) zwischen
einer kontaktfreien Stellung und einer Kontaktstellung und einen durch einen Schlüssel
(28) entsperrbaren, in dem Gehäuse (12) drehbar gelagerten Schließzylinder (26), der
mit dem Betätigungselement (34) drehfest verbunden ist, wobei der Schließzylinder
(26) an seinem schlüsselfernen Ende ein erstes Teil, ausgebildet als axial gerichteter
zylindrischer Zapfen (30) hat, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zapfen (30) ein im
Gehäuse (12) axial verschiebbares und drehfest gelagertes zweites Teil, ausgebildet
als den Zapfen (30) umgebende Buchse (42) zugeordnet ist, daß in der Umfangsfläche
des Zapfens (30) oder in der Wand der diesen aufnehmenden Buchsenbohrung (46) eine
die Drehbewegung des Zapfens (30) in eine Axialbewegung der Buchse (42) umsetzende
nutförmige Steuerkurve ausgebildet ist und daß ein zum Eingriff in die nutförmige
Steuerkurve (54) bestimmter Stift (48) an dem jeweils anderen der beiden relativ zueinander
beweglichen Teile (42, 30) vorgesehen ist, wobei die schraubenlinienförmige Steuerkurve
(54) an einem ihrer Enden in einen kreisringförmigen Nutabschnitt (50) übergeht.
2. Zylinderschloß nach Anspruch , dadurch gekennzeichnet, daß die der kontaktfreien Stellung des beweglichen Kontaktelementes (40) entsprechende
Stellung des Schließzylinders (26) zwischen dem zur Verstellung des mindestens einen
beweglichen Kontaktelementes (40) erforderlichen und dem die Steuerkurve (54) umfassenden
Drehwinkelbereich liegt.
3. Zylinderschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung des Stiftes (48) an dem Zapfen (30) in der Wand der Buchsenbohrung
(46) eine achsparallele Nut (52) ausgebildet ist, die mit dem anderen Ende des kreisringförmigen
Nutabschnittes (50) verbunden ist.
4. Zylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die die Steuerkurve bildende Nut (54) über einen Drehwinkelbereich des
Schließzylinders von ca. 180° und der kreisringförmige Nutabschnitt (50) über einen
Drehwinkelbereich von ca. 90° erstreckt.
5. Zylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (26) so ausgebildet ist, daS zu seiner Drehung über die
unterschiedlichen Drehwinkelbereiche verschiedene Schlüssel erforderlich sind.
1. Cylinder lock (1) having an electrical switch arrangement, especially for mounting
on a circuit board, comprising a pot-shaped housing (12) with at least one stationary
contact element (20) and at least one movable contact element (40), an actuating element
(34) for adjusting the at least one movable contact element (40) between a contact-free
position and a contact position, and a lock cylinder (26) which can be released by
means of a key (28) and is mounted rotatably in the housing (12) and which is connected
fixed in terms of rotation to the actuating element (34), the lock cylinder (26) having,
at its end remote from the key, a first part designed as an axially directed cylindrical
pin (30), characterised in that the pin (30) is assigned a second part which is axially
displaceable and mounted fixed in terms of rotation in the housing (12) and which
is designed as a bush (42) surrounding the pin (30), in that a groove-shaped control
curve converting the rotational movement of the pin (30) into an axial movement of
the bush (42) is formed in the circumferential surface of the pin (30) or in the wall
of the bush bore (46) receiving the latter, and in that a stud (48) intended for engagement
into the groove-shaped control curve (54) is provided respectively on the other of
the two parts (42, 30) movable relative to one another, the helical control curve
(54) merging at one of its ends into an annular groove portion (50).
2. Cylinder lock according to Claim 1, characterised in that the position of the lock
cylinder (26) corresponding to the contact-free position of the movable contact element
(40) is located between the rotary-angle sector necessary for adjusting the at least
one movable contact element (40) and the rotary-angle sector comprising the control
curve (54).
3. Cylinder lock according to Claim 1 or 2, characterised in that, when the stud (48)
is arranged on the pin (30), an axis-parallel groove (52) is formed in the wail of
the bush bore (46) and is connected to the other end of the annular groove portion
(50).
4. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the groove
(54) forming the control curve extends over a rotary-angle sector of the lock cylinder
of approximately 180° and the annular groove portion (50) extends over a rotary-angle
sector of approximately 90°.
5. Cylinder lock according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the lock cylinder
(26) is designed so that different keys are necessary in order to rotate it over the
different rotary-angle sectors.
1. Serrure à barillet (1) comportant un dispositif de commutation électrique, destinée
notamment à être montée sur une plaquette à circuits imprimés et comportant un boîtier
en forme de pot (12) comprenant au moins un élément de contact fixe (20) et au moins
un élément de contact mobile (40), un élément d'actionnement (34) servant à déplacer
le ou les éléments de contact mobiles (40) entre une position sans contact et une
position d'établissement du contact, et un barillet de fermeture (26), qui peut être
débloqué au moyen d'une clé (28) qui est monté de manière à pouvoir tourner dans le
boîtier (12) et qui est raccordé avec blocage en rotation à l'élément d'actionnement
(34), et dans laquelle le barillet de fermeture (26) possède, sur une première partie
agencée sous la forme d'une tige axiale cylindrique (30), caractérisée par le fait
qu'à la tige (30) est associée une seconde partie déplaçable axialement dans le boîtier
(12), montée avec blocage en rotation et agencée sous la forme d'une douille (42)
entourant la tige (30), que dans la surface circonférentielle de la tige (30) ou dans
la paroi du perçage (46) de la douille, qui loge cette tige, est ménagée une came
de commande en forme de rainure, qui convertit le mouvement de rotation de la tige
(30) en un déplacement axial de la douille (42), et qu'il est prévu un téton (48)
destiné à s'engager dans la came de commande en forme de rainure (54), respectivement
sur l'autre des deux parties (42,30) déplaçables l'une par rapport à l'autre, la came
de commande en forme d'hélice (54) se prolongeant, à l'une de ses extrémités, par
une section de rainure en forme d'anneau circulaire (50).
2. Serrure à barillet suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que la position
du barillet de fermeture (26), qui correspond à la position sans contact de l'élément
de contact mobile (40), est située entre la plage angulaire de rotation qui est nécessaire
pour le déplacement du ou des éléments de contact mobiles (40), et la plage angulaire
de contact qui englobent la came de commande (54).
3. Serrure à barillet suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que dans
le cas où le téton (48) est disposé sur la tige (30), il est ménagée, dans la paroi
du perçage (46) de la douille, une rainure (52) parallèle à l'axe et qui est reliée
à l'autre extrémité de la section en forme d'anneau circulaire (50) de la rainure.
4. Serrure à barillet suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait
que la rainure (54), qui constitue la came de commande, s'étend sur une plage angulaire
de rotation du barillet de fermeture égale à environ 180° et que la section en forme
d'anneau circulaire (50) de la rainure s'étend sur une plage angulaire de rotation
égale à environ 90°.
5. Serrure à barillet suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait
que le barillet de fermeture (26) est agencé de telle sorte que différentes clés sont
nécessaires pour le faire tourner dans les différentes plages angulaires de rotation.

