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(11) |
EP 0 303 820 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.1992 Patentblatt 1992/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.07.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E06B 3/48 |
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Torblatt aus einer Reihe von Lamellen
Door leaf consisting of a series of lamellae
Panneau de porte constitué par une série de lamelles
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
21.08.1987 DE 8711384 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.1989 Patentblatt 1989/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Hörmann KG Brockhagen |
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33803 Steinhagen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hörmann, Michael, Dipl.-Ing.
D-4803 Steinhagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Flügel, Otto, Dipl.-Ing. |
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Lesser & Flügel,
Postfach 81 05 06 81905 München 81905 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CA-A- 1 051 271 DE-A- 3 102 897 FR-A- 2 341 729 GB-A- 2 155 527 US-A- 3 104 699
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DE-A- 2 831 715 DE-A- 3 312 708 FR-A- 2 376 284 US-A- 1 983 098
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Torblatt, insbesondere eines Überkopf-Sektionaltores,
aus einer Reihe aufeinanderfolgend angeordneter, aneinander angelenkter Paneele, deren
wenigstens eines als ein- oder doppelschalige Lamelle aus transparentem Werkstoff
ausgebildet und in die Reihe der anderen, aus lichtundurchlässigem Schalenwerkstoff
bestehenden Lamellen eingesetzt ist.
[0002] Ein solches Torblatt aus einheitlich ausgestalteten Lamellen ist beispielsweise aus
der GB-A-2.155.527 bekannt. Bei solchen Torblättern wurde dem Bedürfnis nach Durchblickmöglichkeiten
bisher dadurch genügt, daß man in Lamellen aus lichtundurchlässigem Werkstoff, beispielsweise
Stahlblech mit und ohne Isolierfüllung, fensterartige Öffnungen eingeschnitten und
mit einem eine Kunstglasfensterscheibe enthaltenden Rahmen versehen hat, oder es wurden
aneinander angelenkte Lamellen in Form von Rahmenkonstruktionen verwendet, in deren
Rahmenfelder durchsichtige oder lediglich lichtdurchlässige, also milchglasähnliche
oder durch sonstige Konfiguration bzw. Beigaben "halbdurchsichtige" transparente Scheibengebilde
eingesetzt wurden; auch ist es in diesem Zusammenhang bekannt, einen Teil der Paneele
des Torblattes zwischen den Verbindungen zum jeweiligen Nachbartorblatt lichtdurchlässig
auszubilden oder zur Gänze aus lichtdurchlässigem Werkstoff herzustellen (US-A-1,983,098;
DE-A-31.02.897).
[0003] Bei Verwendung von unterschiedlichen Schalenwerkstoffen, so insbesondere lichtundurchlässige,
metallische Schalenwerkstoffe einerseits und transparente Kunststoffe andererseits,
wird vielfach ein so verschiedenes Wärmeausdehnungsverhalten auftreten, daß sich über
die jahreszeitlichen Temperaturänderungen hin gesehen Probleme im Anlenkungsbereich
der Lamellen unterschiedlicher Schalenwerkstoffe ergeben. Soweit beim vorgenannten
Stand der Technik lichtundurchlässige Lamellen an lichtdurchlässige Lamellen angrenzen,
sind die Gelenkverbindungen zwischen diesen durch hakenförmig ineinandergreifende,
über die Lamellenbreite durchgehende Vorsprünge getroffen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Torblatt der eingangs genannten Art
zu schaffen, das bei freier Gestaltung der gesamten Torblattausbildung mit lichtdurchlässigen
Torblattzonen die Verbindung zwischen unterschiedlichen Lamellen unter Berücksichtigung
der Temperatureinflüsse möglichst einfach auszubilden sind.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Verwendung von in Gelenkachsrichtung voneinander beabstandet
angeordneten Einzelscharnieren gelöst, von denen alle bis auf eines eine Versetzbewegung
von Lamellenabschnitten in Lamellenbreitenrichtung gesehen unter Wärmeeinfluß zulassen,
und zwar auf verschiedene Weise, nämlich zum einen durch ein entsprechendes axiales
Spiel zwischen den ineinandergreifenden Scharnierlappen der einzelnen Scharniere bis
auf eines oder durch Anordnung der Scharnierlappen, die die Verbindung zu einer Lamelle
aus transparentem Schalenwerkstoff herstellen, derart, daß im angrenzenden Kantenbereich
dieser letzteren Lamelle eine Metallschiene engesetzt ist, an der die Scharnierlappen
derart festgelegt sind, daß sie in Scharnierachsrichtung gesehen in breitere Öffnungen
der Lamelle eingreifen, als die Scharnierlappen selbst breit sind. Beide Maßnahmen
können kombiniert werden.
[0006] In einer der Ausführungen werden daher die Scharniere mit einem entsprechend dem
unterschiedlichen Temperaturausdehnungsverhalten der Schalenwerkstoffe zwischen zwei
Lamellen bemessenen axialen Spiel zwischen den Scharnierlappen ausgebildet, so daß
sich die Befestigungsstellen der Scharnierlappen an der einen Lamelle einerseits und
der anderen Lamelle andererseits gegeneinander in Scharnierachsrichtung verschieben
können. Um eine solche Verschiebung nicht unnötig durch die Führung bzw. Laufrollen
der einzelnen Lamellen begrenzen zu müssen, ist eines der Scharniere, insbesondere
im in Scharnierachsrichtung gesehenen Mittelbereich der Lamelle, in Axialrichtung
spielarm ausgebildet, so daß eine Lageausrichtung der Lamellen insbesondere in deren
Mittelbereich über dieses Scharnier erfolgt.
[0007] Eine derartige in Axialrichtung spielbehaftete und damit eine Verschiebung der an
den zu verbindenden Lamellen jeweils anzulegenden Scharnierlappen zulassende Ausbildung
wenigstens aller Scharniere bis auf eines ist immer dann von Bedeutung, wenn mittels
einer solchen Scharnierverbindung Lamellen aus Schalenwerkstoffen unterschiedlicher
Temperaturausdehnung aneinander angelenkt werden sollen; insoweit ist diese Scharnierausbildung
nicht an die Verwendung einer oder mehrerer Lamellen aus transparentem Werkstoff gebunden,
sondern von selbständiger Bedeutung. Beispielsweise könnte man eine ausgeschäumte
Stahlblechlamelle mit einer solchen axial spielbehafteten Scharnierverbindung an eine
Lamelle anschließen, die aus Aluminium gebildet ist, ein Aluminiumprofil aufweist
oder aus einem Aluminiumrahmen mit transparenten scheibenförmigen Gebilden besteht.
Des weiteren ist es möglich, eine aus transparentem Schalenwerkstoff bestehende Lamelle
mit einer Metallkörpereinlage, insbesondere einer Schiene, beispielsweise aus Aluminium,
zu versehen, an der die zugehörigen Scharnierlappen festgelegt werden. Für diesen
Fall hat man es mit drei unterschiedlichen Temperaturausdehnungen zu tun, nämlich
einmal derjenigen der lichtundurchlässigen Lamelle, beispielsweise Stahlblechlamelle,
derjenigen der Aluminiumstange und derjenigen des transparenten Werkstoffes der an
die vorerwähnte Lamelle angeschlossenen transparenten Lamelle. In einem solchen Fall
kann es erforderlich sein, sowohl eine axial spielbehaftete Scharnierverbindung der
vorstehend genannten Art als auch eine Zuordnung zwischen dem transparenten Schalenwerkstoff
und der eingelegten Metallstange vorzusehen, die eine in Scharnierachsrichtung gesehene
Versetzbarkeit zwischen dem transparenten Schalenprofil und der Metallstange erlaubt.
Natürlich wäre es auch möglich, die Metallstange aus demselben Werkstoff bzw. einem
Werkstoff mit annähernd demselben Temperaturausdehnungskoeffizienten zu wählen, wie
die angeschlossene Lamelle aus lichtundurchlässigem Werkstoff, beispielsweise also
in beiden Fällen Stahl. Dann könnte man auf das axiale Scharnierspiel verzichten und
lediglich dasjenige zwischen dem transparenten Lamellenprofil und der in dieses eingelegten
Metallstange vorsehen. Auch hier ist es wie bei der spielbehafteten Scharnierverbindung
von Vorteil, insbesondere im Mittelbereich eine insoweit spielfreie Anpassung zwischen
dem Scharnierlappen und der diesen aufnehmenden Öffnung des transparenten Schalenprofiles
vorzusehen. Dieser Mittelbereich arbeitet dann als axiales Festlager, während die
übrigen Durchtrittsöffnungen gegenüber den in ihnen aufgenommenen Scharnierlappen
ein axiales Spiel aufweisen, das man als Loslager bezeichnen könnte.
[0008] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In bezug auf die in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele wird in der
nachfolgenden Beschreibung die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematisierte Teilseitenansicht eines Sektional- bzw. Deckengliedertores als
Einsatzbeispiel der Ausführungsformen des Torblattes;
- Figur 2
- eine Stirnschmalseitenansicht eines Zwei-Schalen-Profils als Ausführungsbeispiel einer
transparenten Lamelle bei abgenommener Seitenabdeckung;
- Figuren 3 bis 5
- verkürzt wiedergegebene Innenansichten auf die dem Rauminneren zugewandte Torblattfläche
zwischen zwei Lamellen unterschiedlicher Schalenwerkstoffe, wobei die jeweils untere
Lamelle in verschiedenen Ausführungen wiedergegeben ist.
[0009] Figur 1 zeigt ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Torblatt, das in der Schließstellung
2 mit durchgezogenen Strichen wiedergegeben ist, während die gestrichelte Wiedergabe
des Torblattes bzw. der Lamellen annähernd die Öffnungsstellung 3 des Torblattes erkennen
läßt. Die in der Schließstellung etwa in Augenhöhe gelegene, aus transparentem Kunststoff
gebildete Lamelle ist mit 4, die übrigen, darüber und darunter gelegenen Lamellen,
die lichtundurchlässig aus zwei Stahlblechschalen mit einer Isolierschaumfüllung ausgebildet
sind, tragen die Bezeichnung 4′. Im Scharnierbereich zwischen den Paneelen sind an
diesen Rollen 5 vorgesehen, die in Führungsschienen 6 eingreifen, wie dies bei den
Toren dieser Art allgemein bekannt ist. Die Führungsschienen setzen sich aus einem
vertikal verlaufenden geradlinigen Abschnitt für die Einnahme der Schließstellung
des Torblattes, einem bogenförmigen Übergangsabschnitt und einem etwa horizontal geradlinig
verlaufenden Abschnitt für die Aufnahme des Torblattes in der Öffnungstellung zusammen.
Für die obere Rolle der in der Schließstellung obersten Lamelle ist eine gesonderte
horizontale Führung mit schräg verlaufendem Übergangsstück 6′ vorgesehen, um die oberste
Lamelle bei geringer Sturzhöhe in die Schließlage zu überführen, wie dies Figur 1
erkennen läßt. In der Schließlage bildet das Torblatt eine nach außen gerichtete Außenseite
und eine ins Innere des zu verschließenden Raumes gerichtete Innenseite.
[0010] Das in Stirnseitenansicht wiedergegebene extrodierte Schalenprofil 8 einer Ausführungsform
einer aus durchscheinendem oder hier entsprechend der Anordung in Augenhöhe als Fenster
aus klarglasartigem Kunststoff hergestellten Lamelle 4 ist mit einer Außenschale 9
und einer dieser abgewandt und dem Inneren des mit dem Torblatt 1 zu verschließenden
Raumes zugewandten Innenschale 10 versehen. Diese beiden Schalenteile 9 und 10 sind
mit Hilfe von senkrecht dazu und sich in horizontaler Richtung erstreckenden Zwischenstegen
11 einstückig miteinander verbunden und begrenzen zwischen sich und den Stegen 11
Profil-Kammern 12, die mit Hilfe von an den schmalen Stirnseiten des Profiles 8 anzubringenden
Abdeckungen 29 -Figuren 3 und 4- verschließbar sind. Die Außenschale 9 ist mit in
Profilrichtung, also im Gebrauchszustand horizontal, verlaufenden Sicken 13 unterbrochen,
die bei aneinander angelenkten Lamellen auch zwischen diesen in ähnlicher Form in
Erscheinung treten. Die Seitenwandungen der Sicken 13 gehen in entsprechend angeordnete
Zwischenstege 11 über bzw. werden durch diese gebildet. Am Bereich der oberen Stirnbreitseite
15 ist oberhalb des die oberste Kammer 12 nach oben hin begrenzenden Zwischensteges
11 eine Halterung 17 gebildet, die nach Art einer sich in Profillängsrichtung erstreckenden
hinterschnittenen Nut ausgeformt ist. Diese Halterung 17 für einen nach oben hin abragenden
Dichtungswulst schließt sich an die Außenschale 9 an und ist neben einem Profilhohlraum
26 ausgebildet, dessen nach innen gerichtete Abschlußwandung mit der Innenschale 10
fluchtet. In diesem Profilhohlraum 26 im Bereich der oberen Stirnbreitseite 15 ist
eine Aluminiumstange 25 eingesetzt, die sich über die gesamte horizontale Breite des
Profiles erstreckt und der Halterung der Scharniere 19 dient, wie dies durch den inneren
Scharnierlappen 21 angedeutet wurde.
[0011] An der in der Schließstellung 2 des Torblattes 1 nach unten gerichteten Stirnbreitseite
16 ist eine an die Außenschale 9 senkrecht anschließende und vorstehend ausgebildete
Dichtfläche 18 ausgeformt, die sich wie die Halterung 17 im oberen Stirnbreitseitenbereich
15 über die Breite der Lamelle hinweg erstreckt und der Anlage des in die Halterung
17 der nächstfolgenden benachbarten Lamelle eingesetzten Dichtungswulstes dient.
[0012] In gleicher Weise wie im oberen Stirnbreitseitenbereich 15 ist auch im unteren Stirnbreitseitenbereich
16 bzw. fluchtend anschließend an die Innenschale 10 ein weiterer Profilhohlraum 26
ausgebildet, der in gleicher Weise der Aufnahme einer Aluminiumstange 25 dient, so
daß die Befestigung der Scharnierlappen im oberen und unteren Breitseitenbereich der
Lamelle dieselbe ist. Lediglich zu Demonstrationszwecken wurde in Figur 2 eine andere
Befestigungsalternative dargestellt, und zwar mit Hilfe einer Hülsenschraube 24, die
durch die Profildicke hinweg geführt ist und deren den Schraubweg begrenzende Hülsenlänge
so gewählt ist, daß bei Festziehen der Schraube nur ein verhältnismäßig geringer Druck
auf die Schalen 9 und 10 ausgeübt wird. Auf diese Weise erreicht man eine Festlegung
der Scharnierlappen unmittelbar an dem Profil, ohne Gefahr zu laufen, daß durch entsprechendes
Anziehen der Schrauben das Profil zerstört wird.
[0013] Das Profil kann aus einem klarglasartigen Kunststoff wie Polycarbonat, Plexiglas
oder ähnlichem mit glatter oder strukturierter Oberfläche hergestellt sein, es kann
aber auch lediglich durchscheinend weiß oder in diversen Farben zur Verfügung gestellt
werden, wenn eine fensterartige Durchblickmöglichkeit nicht vorgesehen sein soll.
Darüber hinaus können insbesondere durch mechanische Oberflächenbehandlung der Schalenteile
glasklare Fensterbereiche verbleiben, während die um diese herumliegenden Schalenflächen
lediglich noch milchglasartig durchscheinend sind; dies kann man beispielsweise durch
Herstellung der Lamelle aus glasklarem Kunststoff, anschließendem Abdecken bzw. Abkleben
der Fensterbereiche und daran anschließendes Sandstrahlen oder dgl. erreichen.
[0014] Figur 3 ist eine Breitenansicht auf den Scharnierbereich zwischen zwei Lamellen,
deren in der Darstellung obere 4′ als zweischalige Blechlamelle mit Isolierfüllung
ausgebildet ist, während die in der Darstellung untere Lamelle 4 aus transparentem
bzw. klarglasartigem Kunststoff besteht und hinsichtlich der Scharnierlappenbefestigung
mit den vorerwähnten Hülsenschrauben arbeitet.
[0015] Zwischen beiden Lamellen 4′ und 4 ist eine ungerade Anzahl von Scharnieren angeordnet,
von denen nur das im Breitenmittelbereich der Lamellen angeordnete Scharnier 19′ und
die beiden randseitigen Scharniere 19 wiedergegeben sind. Die an der oberen, lichtundurchlässigen
Blechlamelle 4′ angeordneten Scharnierlappen 20 dieser Scharniere sind in herkömmlicher
Weise an der Lamelle festgelegt, während die der unteren, klar durchsichtigen Lamelle
4 zugeordneten Scharnierlappen 21 der Scharniere 19 und 19′ mit Hilfe der vorerwähnten
Hülsenschrauben unmittelbar an dem doppelschaligen Paneeleprofil befestigt sind. Bei
Temperaturunterschieden, wie sie über den Jahresablauf hinweg gesehen auftreten, ergeben
sich hinsichtlich der Blechlamelle 4′ und der Kunststofflamelle 4 je nach Material
mehr oder weniger große Temperaturausdehnungsunterschiede, was bei Verwendung normaler
Scharniere zu Spannungen, Verwerfungen bzw. Zerstörungen führen würde. Aus diesem
Grunde sind die Scharniere 19 als "Loslager" derart ausgebildet, daß zwischen den
Scharnierlappen 20 und 21 in Richtung der Scharnierachse 22 gesehen eine Verschiebemöglichkeit
gegeben ist. Dies läßt sich aus der Zeichnung deutlich entnehmen. Hier sind mittlere
Temperaturen angenommen, es kann sich also in Richtung niedrigerer Temperatur eine
Verschiebung in der einen und in Richtung höherer Temperatur eine Verschiebung in
der anderen Richtung der Scharnierachse vollziehen. Im vorliegenden Beispiel ist dies
dadurch erreicht, daß die Scharnierlappen 20 gabelförmig mit entsprechend weitem Gabelabstand
ausgebildet sind, während der Verschwenkteil des Scharnierlappens 21, der in die Gabel
des Scharnierlapens 20 eingreift, wesentlich schmaler als diese ausgebildet ist.
[0016] Um zu vermeiden, daß die benachbarten aneinander angelenkten Lamellen sich über das
gesamte Loslagerspiel willkürlich in der einen oder in der anderen Richtung bewegen
können, so daß nur die Rollen in den Rollenführungen die Lageposition bestimmen müssen,
was zu entsprechenden Reibungsverlusten führt, ist das in Scharnierachsrichtung gesehen
im Breitenmittelbereich der Lamellen angeordnete Scharnier 19′ als "Festlager" ausgebildet,
d.h. das im Zusammenhang mit den anderen Scharnieren 19 geschilderte Loslagerspiel
ist dort nicht vorhanden bzw. durch Abstandshülsen 23 unterbunden, die beidseitig
des Gelenkteils des Scharnierlappens 21 zwischen diesem und den Gabelausbildungen
der Scharnierlappen 20 angeordnet sind, wie dies die Figuren 3 bis 5 zeigen. Durch
den Einsatz dieser Abstandshülsen 23 wird eine identische Ausbildung sämtlicher Scharnierlappen
ermöglicht, was von herstellungstechnischem Vorteil ist. Selbstverständlich könnte
man auch hinsichtlich des Scharnieres 19′ ein solches verwenden, das in bekannter
Weise von Hause aus in axialer Richtung zwischen den Scharnierlappen praktisch spielfrei
arbeitet.
[0017] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 4 ist die klarglasartige Lamelle 4 so ausgebildet,
wie dies die Profildarstellung gemäß Figur 2 zeigt. Um eine bessere Lastverteilung
hinsichtlich der Scharnieranschlüsse zu erreichen, sind Aluminiumstangen 25 vorgesehen,
die in Profilhohlräume 26 eingeschoben sind, wie dies Figur 2 zeigt. Dabei könnte
man grundsätzlich die Scharnierlappen von außen auf die Innenschale 10 aufsetzen und
durch den Kunststoff in die Metallschiene 25 einschrauben. Das wäre insbesondere für
den Fall möglich, daß Kunststoff- und Metallschiene einen etwa gleichen Temperaturausdehnungskoeffizienten
haben, was jedoch grundsätzlich nicht der Fall sein dürfte. Dann müßte man in dem
Kunststoff im Bereich der Befestigungsschrauben Langlöcher einbringen. Eine andere
Lösung zeigt Figur 4 dergestalt, daß im Bereich der an die Lamelle 4 anzuschließenden
Scharnierlappen 21 Aussparungen in der an die Innenschale 10 anschließenden Wandung
des Profilhohlraumes 26 eingebracht sind.Dabei werden mit Ausnahme der Aussparung,
die den Scharnierlappen 21 des im Mittelbereich des Paneeles angeordneten Scharnieres
19′ aufnimmt, die Aussparungen der übrigen Scharniere in Achsrichtung des Scharniers
gesehen größer ausgebildet, es werden somit Öffnungen 27 freigelassen, die eine unterschiedliche
Temperaturausdehnung zwischen dem Scharnierlappen 21 bzw. der Stange 25 und dem Schalenprofil
8 der Lamelle 4 ermöglichen. Da die Temperaturausdehnung zwischen der Stahlblechlamelle
4′ und der Aluminiumstange 25 ebenfalls unterschiedlich ist, werden Scharniere 19
bzw. 19′ verwendet, wie sie im Zusammenhang mit Figur 3 beschrieben und hinsichtlich
ihrer Funktion erläutert worden sind.
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 ist die untere Lamelle 4˝ nicht wie die
übrigen als Schalenprofil ausgebildet, sondern weist einen - beispielsweise aus Aluminium
bestehenden - Rahmen 30 auf, welcher - gegebenenfalls mit einer Reihe von Unterteilungen
- klarglasartige oder halbdurchsichtige, in grundsätzlicher Möglichkeit aber auch
lichtundurchlässige Scheiben aufnimmt. Der Aluminiumrahmen ist mit Hilfe der Scharniere
19 und 19′ unmittelbar an die Stahlblechlamelle 4′ angeschlossen, so daß sich ähnliche
Verhältnisse wie im Zusammenhang der Verbindung zwischen der Stahlblechlamelle 4′
und der Aluminiumstange 25 der Lamelle 4 in Figur 4 ergeben. Mit Ausnahme des im Mittelbereich
angeordneten Scharnieres 19′ sind die übrigen Scharniere 19 - hier wiederum nur die
beiden außenseitigen dargestellt - mit einem axialen Spiel zwischen den Scharnierlappen
20 und 21 ausgeführt, so daß die unterschiedliche Temperaturausdehnung zwischen Stahl
und Aluminium sich entsprechend in einer axialen Verschiebung zwischen den Scharnierlappen
20 und 21 der Scharniere 19 auswirken kann und somit keine temperaturbedingten Spannungen
und Zerstörungsgefahren auftreten.
1. Torblatt, insbesondere eines Überkopf-Sektionaltores, aus einer Reihe aufeinanderfolgend
angeordneter, aneinander angelenkter Paneele, deren wenigstens eines als ein- oder
doppelschalige Lamelle (4) aus transparentem Werkstoff ausgebildet und in die Reihe
der anderen, aus lichtundurchlässigem Schalenwerkstoff bestehenden Lamellen (4') eingesetzt
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkverbindung zwischen der doppelschaligen Lamelle (4) aus transparentem
Werkstoff und der bzw. den benachbarten Lamellen (4') aus lichtundurchlässigem Werkstoff
aus mehreren in Gelenkachsrichtung von einander beabstandeten Scharnieren (19, 19')
besteht, daß im Scharnierlappen-Befestigungsbereich der Lamellenschale (9) aus transparentem
Werkstoff eine ein- oder mehrteilige Metallkörpereinlage (25) gehalten ist, die gegenüber
dieser Lamellenschale (9) in Scharnierachsrichtung verschiebbar ist und daß die dieser
Lamellenschale (9) zugeordneten Scharnierlappen (21) unmittelbar an der Metallkörpereinlage
(25) befestigt sind und Öffnungen (27) in der Lamellenschale (9) durchgreifen, die
alle bis auf eine in Scharnierachsrichtung breiter sind als die jeweils durchgreifenden
Scharnierlappen (21) in dieser Richtung.
2. Torblatt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallkörpereinlage in einen Profilhohlraum (26) der Lamellenschale (9) aus
transparentem Werkstoff eingesetzt und/oder als ein- oder mehrteilige Metallstange
(25) ausgebildet ist.
3. Torblatt nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das eine Scharnier (19) ohne axiales Verschiebespiel des die zugehörige Öffnung
(27) durchgreifenden Scharnierlappens (21) im Scharnierachs-Mittelbereich der Lamelle
(4) angeordnet ist.
4. Torblatt, insbesondere eines Überkopf-Sektionaltores, aus einer Reihe aufeinanderfolgend
angeordneter, aneinander angelenkter Lamellen, bei dem benachbarte Lamellen (4, 4')
hinsichtlich ihrer Temperaturausdehnung unterschiedlicher Schalenwerkstoffe angeordnet
sind, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkverbindung zwischen zwei Paneelen (4, 4') unterschiedlicher Temperaturausdehnung
aus mehreren in Gelenkachsrichtung voneinander beabstandeten Scharnieren (19, 19')
besteht und daß die Scharnierlappen (20, 21) wenigstens aller Scharniere (19) bis
auf eines (19') in Scharnierachsrichtung ein die unterschiedlichen Temperaturausdehnungen
der beiden benachbarten Paneele (4, 4') berücksichtigendes Verschiebespiel aufweisen.
5. Torblatt nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das eine praktisch ohne axiales Verschiebespiel (Festlager) ausgebildete Scharnier
(19') im in Scharnierachsrichtung gesehenen Mittelbereich der Lamellen (4, 4') angeordnet
ist.
6. Torblatt nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle zwischen zwei Lamellen (4, 4') aus hinsichtlich der Temperaturausdehnung
unterschiedlichen Schalenwerkstoffen gelegenen Scharniere (19, 19') mit einem nach
Maßgabe der größten temperaturbedingten Versetzbewegungsstrecke zwischen den Lamellen
bemessenen axialen Verschiebespiel ausgebildet sind und daß wenigstens das eine Scharnier
(19') dadurch praktisch ohne axiales Verschiebespiel ausgebildet ist, das auf die
Scharnierachse (22) zwischen den Scharnierlappen (20, 21) ein oder mehrere Abstandshülsen
(23) und/oder Abstandsscheiben eingesetzt sind.
7. Torblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die extrudierten Lamellen (4) im Bereich ihrer Stirnschmalseiten mit
Abdeckungen (29) versehen sind.
8. Torblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Lamelle (4) aus farbigem Transparentwerkstoff gebildet ist.
9. Torblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bzw. eine der transparenten Lamellen (4) etwa in Augenhöhe des in der Schließstellung
befindlichen Torblattes (1) angeordnet ist und insbesondere aus klarglasartig durchsichtigem
Schalenwerkstoff besteht.
10. Torblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bzw. eine der transparenten Lamellen (4) außerhalb fensterförmige, klarglasartig
belassene Bereich durch chemische und/oder mechanische Behandlung wenigstens einer
der Schalenoberflächen milchglasartig undurchsichtig oder lichtundurchlässig ausgebildet
ist.
11. Torblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Lamelle (4) aus transparentem Schalenwerkstoff ein durch Extrudieren
hergestelltes Schalenprofil (8) aufweist, das vorzugsweise zwischen den beiden die
Schalenprofilaußenseiten bildenden Schalenteilen (9, 10) Zwischenstege (11) aufweist,
die unterteilende Kammern (12) bilden.
12. Torblatt nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der zur Außenseite des zu verschließenden Raumes gewandten Torblattseite in
der entsprechenden Lamellenschale (9) senkrecht zur Bewegungsrichtung verlaufende
Sicken (13) ausgebildet sind, deren Seitenwände im Anschluß an entsprechend angeordnete
Zwischenstege (11) ausgebildet sind.
13. Torblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer der Stirnbreitseiten (15) der Lamellen eine schienenförmige Halterung
(17) für ein Dichtungsprofil ausgebildet ist, das an einer der benachbarten Stirnbreitseite
(16) einer entsprechend nachfolgenden bzw. vorhergehend angeordnete Lamelle vorgesehenen
Dichtfläche (18) angreift.
14. Torblatt nach einem der Ansprüche 4 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharnierlappen (20, 21) von zwischen jeweils der wenigstens einen Lamelle
(4) aus transparentem Schalenwerkstoff und einer Lamelle (4') aus lichtundurchlässigem
Schalenwerkstoff, insbesondere unter Verwendung von Blech gefertigt, angeordneten
Scharnieren (19, 19') jeweils direkt an den Lamellenschalen (9, 10) aus diesen unterschiedlichen
Werkstoffen festgelegt sind, insbesondere mit Hilfe von den Schraubweg begrenzenden
Hülsenschrauben.
1. A door leaf, more particularly an overhead sectional door, consisting of a row of
panels successively arranged and hinged to one another, at least one of said panels
being formed as a single- or double-layer sheet (4) made of transparent material and
being incorporated in the row of the other sheets made of light-impermeable layer
material, characterised in that the hinge connection between the double-layer sheet
(4) made of transparent material and the adjacent sheet or adjacent sheets (4') made
of light-impermeable material consists of a plurality of hinges (19, 19') spaced from
one another in the direction of the hinge axis, that a single- or multi-part metal
body insert (25) is held in the hinge tongue-attachment region of the sheet layer
(9) made of transparent material, said metal body insert being displaceable in the
axial direction of the hinge, relative to said sheet layer (9), and that the hinge
tongues (21) associated with said sheet layer (9) are directly secured to the metal
body insert (25) and penetrate openings (27) in the sheet layer (9) which, with the
exception of one, are all wider in the axial direction of the hinge than the correspondingly
hinged tongues (21) in said direction.
2. A door leaf according to claim 1, characterised in that the metal body insert is placed
into a profiled cavity (26) of the sheet layer (9) made of transparent material and/or
is formed as a single or multi-part metal rod (25).
3. A door leaf according to either claim 1 or 2, characterised in that one of the hinges
(19) is arranged in the region of the sheet (4) which is in the centre of the hinge
axis, without any play of axial displacement of the hinge tongue (21) engaging through
the associated opening 27.
4. A door leaf, more particularly an overhead sectional door, consisting of a row of
sheets successively arranged and hinged to one another, in which adjacent sheets (4,
4') are arranged with regard to the temperature expansion of their different layer
materials, more particularly according to any one of claims 1 to 3, characterised
in that the hinge connection between two sheets (4, 4') which have a different temperature
expansion consists of a plurality of hinges (19, 19')spaced from one another in the
direction of the hinge axis, and that the hinge tongues (20, 21) of all the hinges
(19), with the exception of at least one (19'), provide, in the direction of the hinge
axis, play of displacement which takes account of the different temperature expansions
of the two adjacent panels (4, 4').
5. A door leaf according to claim 4, characterised in that one of the hinges (19') formed
without virtually any play of axial displacement (fixed bearing) is arranged in the
centre region of the sheet (4, 4'), viewed in the direction of the hinge axis.
6. A door leaf according to either claim 4 or 5, characterised in that all the hinges
(19, 19') positioned between two sheets (4, 4') made of different layer materials
with regard to the temperature expansion are formed with a play of axial displacement
adjusted according to the greatest temperature-related displacement path between the
sheets, and that at least one of the hinges (19') is thus formed virtually without
any axial displacement play, and that one or more spacer sleeves (23) and/or spacer
disks are placed upon the hinge axis (22) between the hinge tongues (20, 21).
7. A door leaf according to any one of claims 1 to 6, characterised in that at least
the extruded sheets (4) are provided with covers (29) in the region of their narrow
end faces.
8. A door leaf according to any one of claims 1 to 7, characterised in that at least
one of the sheets (4) is made of a coloured transparent material.
9. A door leaf according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the tranparent
sheet (4) or one of them is arranged approximately at eye-level, when the doorleaf
(1) is in the closed position, and is made of a transparent layer material, more particularly
in the form of clear glass.
10. A door leaf according to any one of claims 1 to 7, characterised in that, apart from
the window-like, clear-glass region, the transparent sheet (4) or one of them is non-transparent
like opaque glass or light-impermeable as a result of a chemical and/or mechanical
treatment of at least one of the sheet surfaces.
11. A door leaf according to any one of claims 1 to 10, characterised in that, at least
one of the sheets (4) made of transparent layer material has a layer section (8) produced
by extrusion, which has, preferably, intermediate webs (11) between the two parts
of the layers (9, 10) forming the outer surfaces of the layer section, said intermediate
webs forming sub-dividing chambers (12).
12. A door leaf according to claim 11, characterised in that beads (13) are formed on
the side of the door leaf facing the outside of the area to be closed which extend
in the relevant sheet layer (9), at right angles to the direction of the movement,
the side walls of said beads being formed next to correspondingly arranged intermediate
webs (11).
13. A door leaf according to any one of claims 1 to 12, characterised in that a rail-like
bracket (17) for a sealing section is formed on one of the width end faces (15) of
the sheets, said sealing section engaging on a sealing face (18) provided on the adjacent
width end face of a sheet correspondingly arranged successively or precedingly.
14. A door leaf according to any one of claims 4 to 13, characterised in that each of
the hinge tongues (20, 21) of the hinges (19, 19'), each arranged between at least
one of the sheets (4) made of transparent layer material and a sheet (4') made of
light-impermeable layer material, more particularly by using sheet-metal, are directly
secured to the sheet layers (9, 10) made of these different materials, more particularly
by means of sleeve screws limiting the path of the screw.
1. Panneau de porte, en particulier d'une porte à sections, ouvrant à la défilée au-dessus
de la tête, composée d'une série de panneaux placés à la suite les uns des autres,
articulés les uns aux autres, dont un au moins est réalisé en matériau transparent
en une lamelle (4) à une ou deux coques et est inséré dans la série des autres lamelles
(4') composées d'un matériau à coques non translucide,
caractérisé en ce que la liaison articulée entre la lamelle (4) à double coque
en matériau transparent et la ou les lamelles (4') voisines en matériau non translucide
est composée de plusieurs charnières (19, 19') espacées les unes des autres dans le
sens de l'axe d'articulation,
en ce qu'une pièce à corps métallique (25) en une ou plusieurs parties est maintenue
dans la zone de fixation des languettes de charnière de la coque de lamelle (9) en
matériau transparent, pièce (25) qui peut coulisser vis-à-vis de cette coque de lamelle
(9) dans le sens de l'axe de la charnière et
en ce que les languettes de charnière (21) associées à cette coque de lamelle (9)
sont fixées directement sur la pièce à corps métallique (25) et traversent des ouvertures
(27) de la coque de lamelle (9), qui toutes à l'exception d'une seule sont plus larges
dans le sens de l'axe de charnière que les lèvres de charnière (21) traversant respectivement
dans ce même sens.
2. Panneau de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce à corps
métallique est insérée dans un espace creux du profilé (26) de la coque de lamelle
(9) en matériau transparent et/ou est réalisée en barre métallique 25 en une ou plusieurs
parties.
3. Panneau de porte selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce
qu'une charnière (19) est placée dans la zone centrale de l'axe de charnière de la
lamelle (4) sans jeu axial de la languette (21) traversant l'ouverture (27) correspondante.
4. Panneau de porte, en particulier d'une porte à sections ouvrant à la défilée au-dessus
de la tête, composé d'une série de lamelles placées les unes après les autres, articulées
les unes aux autres, dans lequel des lamelles voisines (4, 4') sont constituées de
matériaux à coques différents du point de vue de la dilatation thermique, et en particulier
sont disposés selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la liaison
articulée entre deux panneaux (4, 4') de dilatation thermique différente, est composée
de plusieurs charnières (19, 19') espacées les unes des autres dans le sens de l'axe
d'articulation et en ce que les languettes de charnière (20, 21) d'au moins toutes
les charnières (19) sauf une (19') ont dans le sens de l'axe de charnière un jeu de
coulissement tenant compte des dilatations thermiques différentes des deux panneaux
(4, 4') voisines.
5. Panneau de porte, caractérisé en ce que la charnière (19') réalisée pratiquement sans
jeu de coulissement axial (coussinet fixe) est disposée dans la zone centrale des
lamelles (4, 4') vu dans le sens de l'axe de charnière.
6. Panneau de porte selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que toutes les charnières
(19, 19') placées entre deux lamelles (4, 4') en matériaux à coques différents du
point de vue dilatation thermique sont réalisées avec un jeu de coulissement axial
dimensionné selon la mesure du plus grand déplacement dû à la température à prévoir
entre les lamelles, en ce qu'au moins une charnière (19') est réalisée pratiquement
sans jeu axial et en ce que sur l'axe de charnière (22) entre deux languettes de charnière
(20, 21) sont insérées une ou plusieurs douilles d'écartement (23) et/ou bagues d'écartement.
7. Panneau de porte selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins
les lamelles extrudées (4) sont munies dans la zone de leurs faces frontales étroites
de recouvrement (29).
8. Panneau de porte selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins
une lamelle (4) est formée de matériau transparent coloré.
9. Panneau de porte selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la ou une
des lamelles transparentes (4) est placée à la hauteur des yeux du panneau de porte
(1) se trouvant en position de fermeture et est composée en particulier de matériau
à coques translucide du type verre clair.
10. Panneau de porte selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la ou une
des lamelles transparentes (4) est réalisée du type verre laiteux, non transparent
ou non translucide, en dehors de la zone en forme de fenêtre, conservée en type verre
clair au moyen d'un traitement chimique et/ou mécanique d'au moins une des surfaces
de coque.
11. Panneau de porte selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu au moins
une lamelle (4) en matériau à coques transparent a un profilé en coque (8) produit
par excrusion, qui comprend de préférence des entretoises (11) entre les deux parties
de coques (9, 10) constituant les faces extérieures du profilé en coques, entretoises
qui forment les chambres de subdivision (12).
12. Panneau de porte selon la revendication 11, caractérisé en ce que sur le côté du panneau
tourné vers la face extérieure de l'espace à fermer, dans la coque de lamelle (9)
correspondante, sont réalisées des moulures (13) se développant perpendiculairement
au sens du mouvement, moulures dont les parois latérales se raccordent aux entretoises
(11) disposées en correspondance.
13. Panneau de porte selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que sur une
des faces frontales larges (15) des lamelles est réalisée une fixation (17) en forme
de rail pour un profil d'étanchéité, profil qui s'applique sur une surface d'étanchéité
(18) prévue sur une face frontale large (16) voisine d'une lamelle faisant suite de
façon correspondante ou la précédant.
14. Panneau de porte selon une des revendications 4 à 13, caractérisé en ce que les languettes
(20, 21) des charnières (19, 19') disposées respectivement entre au moins une lamelle
(4) en matériau à coque transparent et une lamelle (4') en matériau à coque non translucide,
fabriqué en particulier en utilisant de la tôle, sont fixées directement respectivement
sur les coques des lamelles (9, 10) obtenues à partir de ces matériaux différents,
en particulier à l'aide de vis à douilles délimitant la course de vissage.