[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft die Entfernung von Schwefelwasserstoff mit Übergangsmetallverbindungen.
[0002] Schwefelwasserstoff ist wegen seiner Toxizität, seiner korrosiven Eigenschaften und
seines unangenehmen Geruchs häufig unerwünscht. So beträgt die an Arbeitsplätzen zulässige
Höchstmenge nur 10 ppm (= MAK-Wert). Außerdem schreibt die Spezifikation für viele
petrochemische Produkte vor, daß Schwefelwasserstoff höchstens zu einigen ppm in ihnen
enthalten sein darf.
[0003] Es ist bekannt Schwefelwasserstoff mit speziellen Eisenoxiden zu entfernen (siehe
z.B. US-PS 4 008 775 und 4 476 027). Dieses Verfahren erfordert relativ große Mengen
an Eisenoxiden und relativ lange Kontaktzeiten. Außerdem fallen die Umsetzungsprodukte
von Schwefelwasserstoff mit Eisenoxiden in Form fester Partikel an. Diese Art der
Schwefelwasserstoffentfernung ist deshalb im wesentlichen nur dort von Interesse,
wo diese Nachteile nicht stören, beispielsweise bei Bohrlöchern für die Erkundung
und Gewinnung von Erdöl und/oder Erdgas.
[0004] Bei der Weiterverarbeitung von Erdöl und Erdölprodukten in Raffinerien und petrochemischen
Anlagen muß häufig aus kondensierten Gasen und/oder flüssigen Produkten und Strömen
Schwefelwasserstoff entfernt werden. Hierfür werden auch beim Vorliegen von Schwefelwasserstoff
in großer Verdünnung der Einsatz von wenig Hilfsmitteln, kurze Reaktionszeiten und
leichte Handhabbarkeit (z.B. gute Dosierbarkeit und Vermeidung von Sedimentationen)
bei praktisch vollständiger Schwefelwasserstoffentfernung gefordert. Diese Aufgabestellung
ist bisher noch nicht befriedigend gelöst worden.
[0005] Es ist zwar bekannt, für diesen Zweck Chlordioxid oder Acrolein zu verwenden (siehe
ASTM STP 641), jedoch handelt es sich dabei um sehr toxische Substanzen, deren Handhabung
spezielle Ausrüstungen erfordert. Außerdem ist Chlordioxid sehr korrosiv und bei niedrigen
Schwefelwasserstoffgehalten und/oder hohen ÖI-, insbesondere Paraffingehalten in dem
zu behandelnden Substrat wenig effektiv. Auch Amine sind für diesen Zweck vorgeschlagen
worden (siehe Oil and Gas Journal, Sept. 29 (1986), S. 61-65). Diese müssen jedoch
mit starken Alkalien, die ihrerseits korrosiv sind, präformiert werden und sind in
Substraten mit hohen Ölgehalten auch wenig effektiv. Gleiches gilt beim Einsatz von
wäßrigen Mangan(II)-Sulfatlösungen und von Acrylamiden (siehe DE-OS 2 710 529). Bei
letzteren ist außerdem die Gegenwart alkalischer Katalysatoren erforderlich. Schließlich
ist auch die Verwendung von Maleinimiden (siehe US-PS 4 569 766) und N-Halogen-Sulfonamiden
(siehe US-PS 4 374 732) unbefriedigend, insbesondere weil die Reaktionsprodukte davon
schwierig zu entfernen sind.
[0006] Es wurde nun ein Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff gefunden, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man den zu entfernenden Schwefelwasserstoff mit einem Übergangsmetall-2-ethylhexanoat
in Kontakt bringt.
[0007] Für das erfindungsgemäße Verfahren sind beispielsweise 2-Ethylhexanoate des Titans,
Vanadins, Chroms, Eisens, Kobalts, Nickels, Kupfers, Zinks und/oder Mangans geeignet,
wobei die Übergangsmetalle in allen gängigen Oxidationsstufen vorliegen können. Bevorzugt
sind 2-Ethylhexanoate des 2- oder 3-wertigen Eisens und des 2-wertigen Mangans.
[0008] Selbstverständlich können auch Gemische von verschiedenen Übergangsmetall-2-ethylhexanoa-
ten eingesetzt werden, die sich hinsichtlich des Übergangsmetalls unterscheiden können.
[0009] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann man Schwefelwasserstoff aus den verschiedensten
(unerwünschten) Vorkommen entfernen. Besonders geeignet ist es zur Entfernung von
Schwefelwasserstoff aus mineralölhaltigen Flüssigkeiten oder in Raffinerien oder petrochemischen
Anlagen zu behandelnden oder dort hergestellten Flüssigkeiten. Auch zur Entfernung
von Schwefelwasserstoff aus kondensierten Gasen, z.B. kondensierten, leicht flüchtigen
Kohlenwasserstoffen und Kohlenwasserstoffgemischen, ist es gut geeignet. Besonders
vorteilhaft kann man mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Schwefelwasserstoff aus Flüssigkeiten
entfernen, die hohe Gehalte an aromatischen und/oder paraffinischen Bestandteilen
aufweisen. Beispielsweise können diese Gehalte über 60 Gew.-% betragen, vorzugsweise
liegen diese bei 70 bis 100 Gew.-%.
[0010] Die Übergangsmetall-2-ethylhexanoate können im Rahmen der vorliegenden Erfindung
so eingesetzt werden, wie sie vorliegen oder bei ihrer Herstellung anfallen. Im allgemeinen
handelt es sich dabei um viskose Flüssigkeiten. Vorzugsweise werden die Übergangsmetall-2-ethylhexanoate
als Lösung oder Dispersion in einem Kohlenwasserstoff (z.B. Benzol oder Xylol) oder
Kohlenwasserstoffgemisch (z.B. Fahrbenzin oder Petroleum) eingesetzt. Sie sind dann
niedriger viskos, noch leichter in den Flüssigkeiten verteilbar, die vorzugsweise
von Schwefelwasserstoff befreit werden, und noch besser dosierbar.
[0011] Die Konzentration der Übergangsmetall-2-ethylhexanoate in Kohlenwasserstoffen oder
Kohlenwasserstoffgemischen kann beliebig sein. Geeignet sind beispielsweise Konzentrationen
von 0,1 bis 10 Gew: %.
[0012] Soweit die für das erfindungsgemäße Verfahren einzusetzenden Übergangsmetall-2-ethylhexanoate
nicht im Handel erhältlich sind, können sie auf einfache Weise hergestellt werden.
Beispielsweise kann man dabei so verfahren, daß man ein Gemisch von Alkalien (z.B.
NaOH) und Wasser durch Zugabe einer äquivalenten Menge 2-Ethylhexancarbonsäure neutralisiert
und dann ein vorzugsweise wasserlösliches Mineralsäuresalz des gewünschten Übergangsmetalls
hinzufügt. Das gebildete Übergangsmetall-2-ethylhexanoat scheidet sich dabei als ölige
Phase ab und kann so abgetrennt werden. Man kann den letzten Schritt auch in Gegenwart
eines Kohlenwasserstoffs oder Kohlenwasserstoffgemischs durchführen. Man erhält dann
eine Lösung oder Dispersion des Übergangsmetall-2-ethyl- hexanoats in dem Kohlenwasserstoff
bzw. Kohlenwasserstoffgemisch, die direkt in dieser Form zur erfindungsgemäßen Schwefelwasserstoffentfernung
eingesetzt werden kann.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren hat eine Reihe von überraschenden Vorteilen. Schwefelwasserstoff
wird auch aus niedrigen Konzentrationen heraus schnell und vollständig entfernt, insbesondere
aus aromaten- und/oder paraffinreichen Kohlenwasserstoffgemischen, bei denen bisher
die Schwefelwasserstoffentfernung problematisch war. Die Übergangsmetall-2-ethylhexanoate
sind wenig korrosiv, verursachen keine toxikologischen Probleme bei ihrer Herstellung,
Lagerung und Handhabung und benötigen keine speziellen Ausrüstungen. Die Umsetzungsprodukte
von Übergangsmetall-2-ethylhexanoaten mit Schwefelwasserstoff fallen sehr feindispers
an, so daß sie enthaltende Flüssigkeiten gut handhabbar (z.B. pumpbar) bleiben. Die
Umsetzungsprodukte von Ubergangsmetall-2-ethylhexanoaten und Schwefelwasserstoff müssen
deshalb nicht sofort nach ihrer Bildung abgetrennt werden, dies kann an geeigneter
Stelle, auch entfernt vom Entstehungsort, beispielsweise durch Feinfiltration erfolgen.
Gute Ergebnisse, d.h. vollständige Schwefelwasserstoffentfernung innerhalb kurzer
Zeit, werden bereits erhalten, wenn man bezogen auf die abzutrennende Schwefelwasserstoffmenge
eine äquivalente Menge Übergangsmetall-2-ethylhexanoat einsetzt. Im allgemeinen setzt
man sicherheitshalber jedoch einen Überschuß an Übergangsmetall-2-ethylhexanoat ein,
beispielsweise das 1,1 bis 5-fache der Gewichtsmenge, die rechnerisch erforderlich
ist, um den vorhandenen Schwefelwasserstoff vollständig zu entfernen.
[0014] Die vorliegende Erfindung betrifft auch die Verwendung der zuvor beschriebenen Übergangsmetall-2-ethylhexanoate
zur Entfernung von Schwefelwasserstoff, insbesondere aus mineralölhaltigen Flüssigkeiten
oder in Raffinerien oder petrochemischen Anlagen zu bearbeitenden oder dort hergestellten
Flüssigkeiten.
Beispiele
A. Beispiele zur Herstellung von Übergangsmetall-
2-ethylhexanoaten (nicht erfindungsgemäß).
Beispiel 1
[0015] In einem Becherglas wurden 200 ml Wasser vorgelegt, 0,6 Mol NaOH zugegeben und 0,6
Mol 2-Ethylhexancarbonsäure zudosiert. Unter leichtem Rühren wurden dann 100 ml Xylol
zugegeben. Zuletzt wurde 0,1 Mol Fe
2(S0
4)
3, gelöst in 100 ml Wasser, eingerührt. Innerhalb weniger Minuten erfolgte eine quantitative
Umsetzung zu Eisen-(III)-2-ethylhexanoat, das in die Xylol-Phase überging und zusammen
mit Xylol aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt wurde.
Beispiel 2
[0016] Es wurde verfahren wie in Beispiel 1, jedoch wurde anstelle von Xylol 100 ml eines
aromatenarmen paraffinischen Öls (Handelsbezeichnung: Shellsol@ D 70) zugegeben.
Beispiel 3
[0017] 0,1 Mol 2-Ethylhexancarbonsäure wurden mit 100 ml Wasser vermischt und mit 0,1 Mol
NaOH versetzt. Dann wurden 100 ml Xylol zugegeben und schließlich 0,05 Mol MnS0
4 x 2 H
20, gelöst in 100 ml Wasser. Die Xylolphase, welche das gebildete Mangan-(II)-2-ethylhexanoat
enthielt wurde abgetrennt.
B. Beispiele zur Entfernung von Schwefelwasserstoff (gemäß der Erfindung)
[0018] Die folgenden Beispiele wurden im Labor durchgeführt und simulieren möglichst wirklichkeitsnah
die Verhältnisse in einer petrochemischen Anlage.
Beispiel 4
[0019] In einem Kolben wurden 500 ml Xylol bei Raumtemperatur vorgelegt und Schwefelwasserstoff
eingeleitet bis es in einer Konzentration von 2640 ppm im Xylol vorhanden war. Danach
wurden mittels einer Spritze 23 ml (25,8 mMol) der xylolischen Dispersion von Eisen(III)-2-ethylhexanoat
zugefügt, wie sie gemäß Beispiel 1 erhalten worden war. Es bildete sich sofort ein
Niederschlag von Eisensulfid. Anschließend wurde das Gemisch filtriert, das Filtrat
auf Schwefelwasserstoff hin untersucht und kein Schwefelwasserstoff mehr gefunden.
Beispiel 5
[0020] In einem 12 I-Autoklaven wurden 229 g einer 60 %igen Dispersion von Eisen(III)-2-ethylhexanoat
in Xylol mit 600 ml Xylol bei Raumtemperatur vermischt. Danach wurden 10 ml flüssiger
Schwefelwasserstoff zudosiert. Anschließend wurde so viel Stickstoff aufgedrückt,
daß sich ein Druck von 5 bar einstellte. Nach 15 Minuten wurde eine Probe aus dem
Autoklaven entnommen. In ihr konnte kein Schwefelwasserstoff mehr nachgewiesen werden.
Beispiel 6
[0021] Es wurde verfahren wie in Beispiel 5, jedoch wurde eine entsprechende Menge Mangan-(II)-2-ethylhexanoat
eingesetzt. Auch hier war nach 15 Minuten kein Schwefelwasserstoff mehr nachweisbar.
Beispiel 7
[0022] In einem 12 I-Autoklaven wurden 229 g einer 60 %igen xylolischen Lösung von Eisen-(III)-2-ethylhexanoat
zusammen mit 6 I eines Gemischs aus 10 Volumen-% Xylol und 90 Volumen-% Petroleum
p.a. (Hersteller Merck, Darmstadt, max. 0,2 % Aromatenanteil) vorgelegt. Danach wurden
10 ml flüssiger Schwefelwasserstoff zugegeben. Anschließend wurde Stickstoff bis zu
einem Druck von 5 bar aufgedrückt. Nach 60 Minuten wurde eine Probe entnommen. In
ihr konnte kein Schwefelwasserstoff mehr nachgewiesen werden.
Beispiel 8
[0023] Mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 10 I/h wurde 18 Minuten lang Schwefelwasserstoff
aus einer Stahlbombe durch eine Kaskade aus 4 Reaktorelementen geleitet, in denen
sich jeweils 100 ml Petroleum (Qualität wie in Beispiel 7) und 10,7 g einer 60 %igen
xylolischen Lösung von Eisen-(III)-2-ethylhexanoat befanden. Ein dieser Kaskade nachgeschalteter
Reaktor wurde mit wäßriger Zinkacetatlösung beschickt um festzustellen, wann Schwefelwasserstoff
in der Reaktorkaskade nicht mehr aufgefangen wird. In dem nachgeschalteten, mit wäßriger
Zinkacetatlösung beschickten Reaktor wurde erst ein Niederschlag von Zinksulfid beobachtet,
nachdem alles in den vier Kaskadenelementen vorhandene Eisen-(III)-2-ethylhexanoat
mit Schwefelwasserstoff zu Eisensulfid abreagiert war.
1. Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man
den zu entfernenden Schwefelwasserstoff mit einem Übergangsmetall-2-ethylhexanoat
in Kontakt bringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Schwefelwasserstoff
mit einem 2-Ethylhexanoat des Titans, Vanadins, Chroms, Eisens, Kobalts, Nickels,
Kupfers, Zinks und/oder Mangans in Kontakt bringt.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Schwefelwasserstoff
aus mineralölhaltigen Flüssigkeiten oder in Raffinerien oder petrochemischen Anlagen
zu behandelnden oder dort hergestellten Flüssigkeiten entfernt.
4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Übergangsmetall-2-ethylhexanoate
als Lösung oder Dispersion in einem Kohlenwasserstoff oder Kohlenwasserstoffgemisch
einsetzt.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das Übergangsmetall-2-ethylhexanoat
in der 1,1- bis 5-fachen Gewichtsmenge einsetzt, die rechnerisch erforderlich ist,
um den vorhandenen Schwefelwasserstoff vollständig zu entfernen.
6. Verwendung von Übergangsmetall-2-ethylhe- xanoaten zur Entfernung von Schwefelwasserstoff.
1. Process for removing hydrogen sulphide, characterized in that the hydrogen sulphide
to be removed is brought into contact with a transition metal 2-ethylhexanoate.
2. Process according to Claim 1, characterized in that the hydrogen sulphide is brought
into contact with a 2-ethylhexanoate of titanium, vanadium, chromium, iron, cobalt,
nickel, copper, zinc and/or manganese.
3. Process according to Claims 1 and 2, characterized in that hydrogen sulphide is
removed from mineral oil-containing liquids or from liquids which are to be processed
in refineries or petrochemical plants or have been produced there.
4. Process according to Claims 1 to 3, characterized in that the transition metal
2-ethylhexanoates are used as a solution or dispersion in a hydrocarbon or a mixture
of hydrocarbons.
5. Process according to Claims 1 to 4, characterized in that 1.1 to 5 times the amount
by weight of the transition metal 2-ethylhexanoate is used which is required by calculation
to completely remove the hydrogen sulphide present.
6. Use of transition metal 2-ethylhexanoates for removing hydrogen sulphide.
1. Procédé pour capter le sulfure d'hydrogène, caractérisé en ce que l'on met le sulfure
d'hydrogène à éliminer en contact avec un 2-éthylhexanoate de métal de transition.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on met le sulfure d'hydrogène
en contact avec un 2-éthyl-hexanoate du titane, du vanadium, du chrome, du fer, du
cobalt, du nickel, du cuivre, du zinc et/ou du manganèse.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on élimine le sulfure
d'hydrogène contenu dans des fluides pétroliers ou dans des fluides traités ou préparés
dans des raffineries ou dans des usines pétrochimiques.
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'on met en oeuvre
les 2-éthylhexanoates de métaux de transition à l'état de solutions ou dispersions
dans un hydrocarbure ou mélange d'hydrocarbures.
5. Procédé selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'on utilise le 2-éthylhexanoate
de métal de transition en quantité de 1,1 à 5 fois le poids calculé pour l'élimination
complète du sulfure d'hydrogène présent.
6. Utilisation des 2-éthylhexanoates de métaux de transition pour l'élimination du
sulfure d'hydrogène.