[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier, insbesondere Einachsscharnier mit einem
an einer Möbelwand montierbaren Scharnierarm und einem daran angelenkten türseitigen
Scharniertopf, in den ein innerer Kupplungsteil einsetzbar und mit diesem mittels
eines federbeaufschlagten Riegelteils lösbar verankerbar ist.
[0002] Ein Scharnier dieser Art mit vier Gelenkachsen ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, in der DE-A1-26 34 558 beschrieben.
[0003] Ein Prospekt (00052 - 04/86 - 23) der Firma ONI-Metallwarenfabriken Günter GmbH +
Co beschreibt ein Einachsscharnier dessen Scharnierarm ohne Grundplatte direkt an
einer Möbelseitenwand befestigbar ist.
[0004] Derartige Scharniere werden insbesondere im Büro-, Organisations- und Objektmöbelbau
eingesetzt. Sie finden als Eck-und Zwillingsscharniere, d. h. Scharniere, an denen
zwei Türen angelenkt sind, Verwendung.
[0005] Im allgemeinen sind sie als Einachsscharniere gefertigt.
[0006] Bei herkömmlichen Scharnieren wird beim Zusammenbau des Möbels eine Grundplatte an
der Möbelseitenwand befestigt. In die Tür wird ein Scharniertopf eingesetzt. Dieser
ist über eine Gelenkachse oder vier Gelenkachsen und zwei Gelenkhebel mit dem eigentlichen
Scharnierarm verbunden. Bei der endgültigen Montage wird der Scharnierarm des an der
Türe montierten Scharniers auf die an der Seitenwand montierte Grundplatte aufgesetzt
und mit dieser verbunden. Durch ein relatives Verschieben der Position des Scharnierarmes
zur Grundplatte kann die Lage der Tür verstellt werden. Im allgemeinen bieten herkömmliche
Scharniere eine Verstellmöglichkeit in der Richtung der Breite der Möbeltürfuge und
der Tiefe des Möbels. In manchen Fällen kommt eine Verstellmöglichkeit in der Höhe
dazu.
[0007] Scharniere der eingangs erwähnten Art unterscheiden sich von den genannten dadurch,
daß der Scharnierarm unmittelbar an der Möbelseitenwand befestigt, beispielsweise
an diese geschraubt wird. Dies hat den Vorteil, daß er sehr schmal gehalten werden
kann und durch das Wegfallen einer zusätzlichen Grundplatte noch einmal Platz eingespart
wird. Die gesamte Breite des Möbels kann dadurch optimal genutzt werden, wie es beispielsweise
bei Karteikästen od. dgl. besonders zum Tragen kommt.
[0008] Bei diesen Scharnieren ist die zweiteilige Montage ebenso bekannt, d. h. es wird
der Scharnierarm an der Möbelseitenwand befestigt und ein Scharniertopf in die Türe
eingesetzt. Beim endgültigen Einhängen der Türe wird der Scharniertopf über einen
Kupplungsteil, der an dem Scharnierarm angelenkt ist, mit diesem verbunden. Bei herkömmlichen
Scharnieren erfolgt dies mittels einer Klemmschraube.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Scharnier der eingangs erwähnten Art dahingehend
zu verbessern, daß das Einhängen der Tür, d. h. das Verbinden des Scharniertopfes
mit dem Kupplungsteil erleichtert wird. Insbesondere soll das Einhängen ohne Werkzeug
erfolgen können, da das Anziehen der Klemmschraube, wenn die Türe gehalten werden
muß, oft Schwierigkeiten bereitet. Dennoch soll es möglich sein, die Türe leicht wieder
auszuhängen, d. h. den Scharniertopf vom Scharnierarm zu trennen.
[0010] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird in einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dadurch
gelöst, daß im Scharniertopf ein parallel zur Scharnierachse ausgerichteter Stift
angeordnet ist, in den der Riegelteil einhängbar ist, daß eine Klemmschraube zusammen
mit dem als U-förmige Blattfeder ausgebildeten Riegelteil, der in Kerben od. dgl.
in den Seitenwänden des Scharniertopfes einrastet, einen Halteteil hält, der in den
Stift eingehängt ist, und daß die Klemmschraube in ein Gewinde des Riegelteiles eingeschraubt
ist und durch ein offenes Langloch im Kupplungsteil oder im Halteteil ragt.
[0011] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der Riegelteil als
C-förmig gebogene Blattfeder ausgebildet und im Scharniertopf gelagert ist, die Klemmschraube
einen im Querschnitt U-förmigen Halteteil am Kupplungsteil hält, der an den Seitenschenkeln
seitliche Führungsstege aufweist, die in Nuten des Scharniertopfes einschiebbar sind
und seitliche Öffnungen, in denen die freien Enden des als Blattfeder ausgebildeten
Riegelteiles einrasten.
[0012] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der Riegelteil ein
im Scharniertopf federnd beaufschlagt gelagerter Schieber ist, der Vorsprünge aufweist,
hinter denen Haltezapfen des von der Klemmschraube am Kupplungsteil gehaltenen Kalteteiles
einrasten und daß der Scharniertopf seitlich Nuten aufweist, die zum oberen Rand des
Scharniertopfes offen sind und in die die Haltezapfen einschiebbar sind.
[0013] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der Riegelteil eine
Blattfeder ist, die mittels einer Klemmschraube an dem Kupplungsteil angeschraubt
ist, und in seitlichen Nuten des Scharniertopfes geführt ist und die annähernd senkrecht
zur Türebene vorstehende Vorsprünge aufweist, die in einer Vertiefung des Scharniertopfes
einrasten.
[0014] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß die Klemmschraube den
als Blattfeder ausgebildeten Riegelteil am Scharniertopf hält und die Blattfeder eine
Nase oder Nasen aufweist, die in Ausnehmungen in dem in den Scharniertopf einschiebbaren
Kupplungsteil eingreifen.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0016] Sämtliche Ausführungsbeispiele der Erfindung ermöglichen ein rasches durch eine Einschnappfeder
bedingtes Kuppeln des Kupplungsteiles mit dem Scharniertopf und bieten außerdem die
Möglichkeit, eine Einstellung des Scharnieres ebenfalls im Scharniertopf vorzunehmen.
Dadurch ist es möglich, den Scharnierarm sehr flach auszuführen und auch unmittelbar
ohne Grundplatte od. dgl. an der Möbelseitenwand zu befestigen. Dennoch ist es möglich,
die Lage der Türe exakt auszurichten.
[0017] Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren
der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
[0018] Die Fig. 1 - 4 zeigen jeweils einen Horizontalschnitt durch eine Türe und eine Möbelwand,
wobei die verschiedenen Montagearten des Scharnieres schematisch gezeigt sind, die
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Scharniertopf mit Kupplungsteil,
die Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 5, die Fig. 7 zeigt eine
Ansicht aus der Richtung des Pfeiles A der Fig. 5, die Fig. 8 zeigt eine Draufsicht
auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Scharniertopfes teilweise im Schnitt, die
Fig. 9 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 8, die Fig. 10 zeigt einen
Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 8, die Fig. 11 zeigt eine Draufsicht auf ein
weiteres Ausführungsbeispiel eines Scharniertopfes, die Fig. 12 zeigt einen Schnitt
nach der Linie I-I der Fig. 11, die Fig. 13 zeigt eine Ansicht aus der Richtung des
Pfeiles A der Fig. 11, die Fig. 14 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Scharniertopfes teilweise im Schnitt, die Fig. 15 zeigt einen Schnitt entlang
der Linie 11 der Fig. 14, die Fig. 16 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Scharniertopfes teilweise im Schnitt, die Fig. 17 zeigt einen Schnitt nach der
Linie I-I der Fig. 16, die Fig. 18 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
des Scharniertopfes teilweise im Schnitt, die Fig. 19 zeigt einen Schnitt gem. der
Linie I-I der Fig. 18, die Fig. 20 zeigt einen Schnitt entlang der Linie II der Fig.
18, die Fig. 21 zeigt eine Draufsicht auf einen Scharniertopf gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 22 zeigt einen Schnitt gemäß der Linie
I-I der Fig. 21, die Fig. 23 zeigt eine Ansicht aus der Richtung des Pfeiles A der
Fig. 21 teilweise im Schnitt, die Fig. 24 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Scharniertopfes, die Fig. 25 zeigt einen Schnitt nach der
Linie I-I der Fig. 24, wobei der Kupplungsteil zusätzlich in der Position vor dem
Einhängen in den Scharniertopf gezeigt ist, die Fig. 26 zeigt einen Schnitt senkrecht
zur Scharnierachse durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Scharniertopfes und die Fig. 27 zeigt einen Schnitt analog zur Fig. 26 bei einem weiteren
Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Scharniertopfes.
[0019] In den Fig. 5 - 27 sind die nicht unmittelbar zur Erfindung gehörenden Teile des
Scharniers, so wie der Scharnierarm, nicht gezeigt. Sie sind nach dem herkömmlichen
Stand der Technik ausgebildet.
[0020] Die Fig. 1 - 4 zeigen schematisch die Montagemöglichkeiten des erfindungsgemäßen
Scharniers, wobei hier und im nachfolgenden unter Montage das Einhängen der Türe 3,
d.h. das Verbinden des Scharniertopfes 4 mit dem Kupplungsteil 5 verstanden wird.
Man geht dabei von einem an der Möbelwand 1 vormontierten Scharnierarm 2 und einem
in die Türe 3 eingesetzten Scharniertopf 4 aus. Mit dem Scharnierarm 2 ist der Kupplungsteil
5 über die Scharnierachse 6 verbunden.
[0021] Gemäß der Fig. 1 ist der Kupplungsteil 5 in der Offenstellung und die Türe 3 wird
in der Richtung des Pfeiles E auf den Kupplungsteil 5 aufgeschoben und anschließend
in der Richtung des Pfeiles D gedreht, wodurch ein Einklipsen des Kupplungsteiles
5 im Scharniertopf 4 erfolgt.
[0022] Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 befindet sich der Kupplungsteil 5 in
der Schließstellung,und die Türe 3 wird mit dem vormontierten Scharniertopf 4 parallel
zur Schließebene ausgerichtet und auf den Kupplungsteil 5 aufgedrückt.
[0023] Gemäß der Fig. 3 befindet sich der Kupplungsteil 5 ebenso in der Schließstellung
wie die Türe 3. Die Türe 3 wird in der Richtung des Pfeiles E auf dem Kupplungsteil
5 aufgeschoben. Gemäß der Fig. 4 befindet sich der Kupplungsteil 5 in der Schließstellung
und die Türe 3 wird mit dem vormontierten Scharniertopf 4 in eine Lage parallel zur
Schließebene gebracht und anschließend in der Richtung des Pfeiles E zuerst zur Schließebene
hin und dann in dieser auf dem Kupplungsteil 5 aufgeschoben. Es folgt eine Beschreibung
der einzelnen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 - 7:
[0024] Der Kupplungsteil 5 ist über die Klemmschraube 7 mit dem Riegelteil 8 verbunden.
Dieser ist im Querschnitt U-förmig ausgeführt und weist seitliche Stege 13 auf. Die
Klemmschraube 7 lagert in einem Muttergewinde 11 des Riegelteiles 8.
[0025] An ihren von der Scharnierachse 6 abgewendeten Enden sind die Seitenstege 13 mit
Kerben 10 versehen. Mit diesen Kerben 10 werden sie bei der Montage,wie aus der Fig.
6 ersichtlich, in einen im Scharniertopf 4 gelagerten Stift 9 eingehängt.
[0026] Anschließend wird der Kupplungsteil 5 in der Richtung des Pfeiles D der Fig. 6 gedreht,
sodaß er aus der strichliert gezeigten Stellung in die voll gezeichnete Stellung gelangt.
Es handelt sich hier um eine Relativbewegung, da in Wirklichkeit die Türe 3 mit dem
Scharniertopf 4 geschwenkt wird bis der Riegelteil 8 und der Boden des Scharniertopfes
4 parallel zueinander liegen bzw. sich in einer Ebene befinden.
[0027] Der Kupplungsteil 5 ist somit mit dem Riegelteil 8 in die dreiseitige Ausnehmung
20 des Scharniertopfes 4 einsetzbar.
[0028] Auf den Seitenstegen 13 sind Laschen 14 ausgestanzt, die bei verriegeltem Kupplungsteil
5 in Ausnehmungen 17 in den Seitenwänden 21 des Scharniertopfes 4 ragen und die sich
an Gegenflächen 16 des Scharniertopfes 4 abstützen. An den dem Stift 9 gegenüberliegenden
Enden sind die Seitenstege 13 mit einer Wölbung 18 ausgeführt, die bei verriegeltem
Kupplungsteil 5 wiederum an einer Gegenfläche 19 des Scharniertopfes 4 anliegt, sodaß
der Riegelteil 8 mit dem Kupplungsteil 5 spielfrei im Scharniertopf 4 verankert ist.
[0029] Die Klemmschraube 7 ragt durch ein Langloch 12 des Kupplungsteiles 5,sodaß eine Verstellung
des Scharniertopfes 4 in der Richtung der Möbelfuge möglich ist. Wird die Klemmschraube
7 geöffnet, kann über die Länge des Langloches 12 der Scharniertopf 4 mehr oder weniger
weit entfernt von der Scharnierachse 6 positioniert werden. Das Langloch 12 ist hinten
offen, sodaß die Türe 3 mit dem Scharniertopf 4 leicht vom Kupplungsteil 5 wieder
abgehoben werden kann. Es genügt ein Lösen der Klemmschraube 7.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 - 10:
[0030] Im Scharniertopf 4 lagert wiederum ein Stift 9. Die Klemmschraube 7 hält nicht nur
den als Blattfeder ausgebildeten Riegelteil 8 am Kupplungsteil 5, sondern auch einen
Halteteil 22. Der Halteteil 22 weist an seinem freien Ende eine Einkerbung 23 auf,
mittels der er auf dem Stift 9 aufschiebbar ist. Am Kupplungsteil 5 und am Halteteil
22 ist jeweils eine Verzahnung 24 vorgesehen, die den Halt zwischen den beiden Teilen
verbessert. Die Klemmschraube 7 ragt wiederum durch ein offenes Langloch 12, sodaß
der Kupplungsteil 5 nach der Montage leicht vom Scharniertopf 4 abgehoben werden kann.
[0031] Der als Blattfeder ausgeführte Riegelteil 8 ist,wie aus der Fig. 10 ersichtlich,
im Querschnitt U-förmig und es sind die seitlichen Stege 8' an ihren freien Enden
mit Abwinkelungen 25 versehen, die in Kerben 26 des Scharniertopfes 4 einrasten.
[0032] Die Seitenwände 21 divergieren oberhalb der Kerben 26, sodaß der Kupplungsteil 5
mit dem Halteteil 22 und dem Riegelteil 8 leicht in der Richtung des Pfeiles D der
Fig. 9 in den Scharniertopf 4 hineingedrückt werden kann. Um die Verbindung zwischen
dem Kupplungsteil 5 und dem Halteteil 22 zu verbessern ist letzterer im Querschnitt
U-förmig mit seitlichen Stegen 27 ausgeführt, die einen Sockel 28 des Kupplungsteiles
5 umfassen. Die Klemmschraube 7 lagert wiederum in einem Muttergewinde 11 des Riegelteiles
8.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 11 - 13:
[0033] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Riegelteil 8 als C-förmige Blattfeder ausgebildet,
die im Scharniertopf 4 gelagert ist. Der Kupplungsteil 5 ist über die Klemmschraube
7 mit einem im Querschnitt U-förmigen Halteteil 29 verbunden, der Seitenstege 30 aufweist.
Die Seitenstege 30 sind mit Schlitzen 31 versehen, in die bei montiertem Scharniertopf
4 die freien Enden 32 des Riegelteiles 8 einrasten. Dadurch ist der Kupplungsteil
5 mit dem Halteteil 29 in der Richtung des Doppelpfeiles der Fig. 11 im Scharniertopf
4 arretiert.
[0034] Wie insbesondere aus der Fig. 13 ersichtlich, weist der Halteteil 29 seitliche Stege
33 auf, die in Nuten 34 in den Seitenwänden 21 des Scharniertopfes 4 einschiebbar
sind. Dadurch kann der Kupplungsteil 5 nicht aus dem Scharniertopf 4 herausgeschwenkt
werden solange er mittels der Klemmschraube 7 am Halteteil 29 gehalten ist. Die Klemmschraube
7 lagert in einem Muttergewinde 35 des Halteteiles 29.
[0035] Zur Montage wird der Scharniertopf 4,wie in der Fig. 3 gezeigt, auf den Kupplungsteil
5, der den Halteteil 29 trägt, aufgeschoben. Die freien Enden 31 des als Blattfeder
ausgeführten Riegelteiles 8 schnappen in den Schlitzen 32 des Halteteiles 29 ein,
wenn sich der Kupplungsteil 5 und der Scharniertopf 4 in der in der Fig. 11 gezeigten
Lage befinden.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 14 und 15:
[0036] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Riegelteil 8 als im Scharniertopf 4 auf einer
Achse 36 gelagerter Kipphebel ausgebildet. Der Kipphebel bzw. Riegelteil 8 wird von
einer Druckfeder 37 beaufschlagt. Die Klemmschraube 7 hält einen Halteteil 38 am Kupplungsteil
5, wobei sie in einem Muttergewinde 39 des Halteteiles 38 lagert. Es ist wieder eine
Verzahnung 24 vorgesehen, die den Halt zwischen dem Kupplungsteil 5 und dem Halteteil
38 verbessert. Der Halteteil 38 weist Stege 40 auf, mit denen er unter Vorsprünge
41 des Scharniertopfes 4 einschiebbar ist.
[0037] Die Montage bzw. Kupplung des Scharniertopfes 4 mit dem Kupplungsteil 5 erfolgt dadurch,
daß der Kupplungsteil 5 von vorne in den Scharniertopf 4 eingeschoben wird.
[0038] Der Halteteil 38 weist eine Ausnehmung 42 auf, in welcher eine Nase 43 des Riegelteiles
8 einschnappt. Dadurch sind der Scharniertopf 4 und der Kupplungsteil 5 mit dem Halteteil
38 durch einfaches Ineinanderschieben miteinander verbindbar.
[0039] Die Klemmschraube 7 ragt durch ein Langloch 70 im Kupplungsteil 5.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 16 - 17:
[0040] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Riegelteil 8 als Schieber ausgeführt, der von
einer Druckfeder 44 beaufschlagt wird. Die Druckfeder 44 befindet sich in einer zur
Ausnehmung 20 hin offenen Nebenausnehmung 45 des Scharniertopfes 4 und drückt auf
einen Steg 46 des als Schieber ausgeführten Riegelteiles 8. Der Riegelteil 8 ist in
Draufsicht U-förmig ausgeführt.
[0041] Die Klemmschraube 7, die wiederum durch ein offenes Langloch 12 im Kupplungsteil
5 ragt, ist in ein Gewinde 47 eines Halteteiles 48 eingeschraubt. Der Halteteil 48
weist seitliche Stege 49 auf, die den Kupplungsteil 5 umfassen und an denen an einer
oder an beiden Seiten des Kupplungsteiles Zapfen 50 ausgebildet sind.
[0042] Der Riegelteil 8 weist ebenfalls seitliche Stege 51 aus, die parallel zu den Stegen
49 verlaufen und an diesen anliegen. Die Stege 51 sind mit Schlitzen 52 versehen,
die hackenartige Vorsprünge 53 bilden.
[0043] In den Seitenwänden 21 der Ausnehmung 20 des Scharniertopfes 1 befinden sich Nuten
54, die zum Flansch 55 des Scharniertopfes 4 hin offen sind und deren Wände 56 beim
Rand 57 der Ausnehmung 20 divergieren . Zur Montage ist der Halteteil 48 mittels der
Klemmschraube 7 am Kupplungsteil 5 gehalten. Beide Teile werden zusammen in die Ausnehmung
20 eingesetzt. Die Zapfen 50 ragen dabei in die Nuten 54, sodaß eine exakte Führung
des Kupplungsteiles 5 und des Halteteiles 48 gegeben ist. Der als Schieber ausgebildete
Riegelteil 8 kann in der Richtung des Pfeiles A der Fig. 16 zurückgeschoben werden,
beispielsweise indem auf den Mittelsteg 8" gedrückt wird. Dadurch geben die hackenartigen
Vorsprünge 53, die Nuten 54 und den Durchlaß für die Zapfen 50 frei. Befinden sich
der Kupplungsteil 5 und der Halteteil 48 in der gewünschten Position am Boden des
Scharniertopfes 4, wird der Riegelteil 8 losgelassen und von der Feder 40 in die in
der Fig. 16 gezeigte Riegelstellung gebracht.
[0044] Das Lösen des Kupplungsteiles 5 vom Scharniertopf 1 kann entweder durch Zurückschieben
des Riegelteiles 8 oder durch Lösen der Klemmschraube 7 geschehen.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 18 - 20:
[0045] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Riegelteil 8 als Blattfeder ausgebildet. Er
ist wiederum mittels der Klemmschraube 7 an den Kupplungsteil 5 angeschraubt. Die
Klemmschraube 7 ragt durch ein Langloch 70 im Kupplungsteil 5. Der Scharniertopf 4
weist einen Boden 58 und einen vorspringenden Horizontalsteg 59 auf. Der Horizontalsteg
59 ist mit einer öffnung 60 versehen, durch die ein Werkzeug, beispielsweise ein Schraubenzieher
61 geführt werden kann.
[0046] In Montagelage ragt der Riegelteil 8, wie aus der Fig. 19 ersichtlich, bis unter
die öffnung 60.
[0047] Im Horizontalsteg 59 befindet sich eine Vertiefung 62, in die ausgestanzte Stege
63 des Riegelteiles 8 ragen und zwar derart, daß sie satt in die Ausnehmung 62 eingreifen,und
der Riegelteil 8 somit in der Richtung des Doppelpfeiles der Fig. 19 arretiert ist.
[0048] Die seitlichen Ränder 64 des Halteteiles sind umgebogen und ragen in Nuten 65 in
den Seitenwänden 21 des Scharniertopfes. Der Kupplungsteil 5 kann nun von vorne in
den Scharniertopf 4 eingeschoben werden, wobei der Halteteil 8 in den Nuten 65 geführt
ist. Sobald die Stege 63 in der Ausnehmung 62 einrasten ist der Kupplungsteil 5 im
Scharniertopf 4 verankert.
[0049] Das Lösen des Kupplungsteiles 5 vom Scharniertopf 4 erfolgt entweder dadurch, daß
der Halteteil 8 mit dem Schraubenzieher 61 aus der Ausnehmung 62 herausgedrückt wird
oder daß die Klemmschraube 7, die in einem Muttergewinde 11 im Riegelteil lagert,
herausgeschraubt ist.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 21 - 23:
[0050] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Riegelteil 8 wiederum als Blattfeder ausgebildet.
Er wird jedoch von der Klemmschraube 7 auf einem Horizontalsteg 66 des Scharniertopfes
4 gehalten. Der Horizontalsteg 66 verläuft parallel zum Boden 67 des Scharniertopfes,
die Klemmschraube 7 lagert in einem Gewinde 68 in einem Sockel 69 des Scharniertopfes
4, der vom Boden 67 absteht.
[0051] Der Scharniertopf 4 weist wieder eine dreiseitig umschlossene Ausnehmung 20 auf,
in der sich auch der Horizontalsteg 66 und der Halteteil 8 befinden.
[0052] Der Riegelteil 8 ist mit einem Längsschlitz 70 versehen, durch den die Klemmschraube
7 ragt. Der Längsschlitz 70 dient wiederum der Fugenverstellung des Scharnieres. Die
als Riegelteil 8 dienende Blattfeder kann durch ihn auf dem Horizontalsteg 66 versetzt
werden. Der Kupplungsteil 5 weist seitliche Stege 71 auf, die in Nuten 72, die parallel
zum Boden 67 verlaufen, einschiebbar sind. Am Ende ist der Kupplungsteil 5 gegabelt
und greift mit zwei Fingern 73 in Kammern, die von dem Horizontalsteg 66 abgedeckt
werden. Zwischen den beiden Stegen 73 befindet sich in Montagelage die Klemmschraube
7.
[0053] Weiters ist der Kupplungsteil 5 mit einer Einkerbung 4 versehen, in die in Montagelage
das abgebogene Ende 75 des Riegelteiles 8 einrastet. Dieses Einrasten wird durch eine
Schrägfläche 76, die sich in Einschubrichtung vor der Einkerbung 75 befindet, erleichtert.
[0054] Zur Montage wird der Kupplungsteil 5 mit den Stegen 71 in die Nuten 72 und mit den
Stegen 73 in die Kammern des Scharniertopfes 4 geschoben bis der Rand 75 des Riegelteiles
8 in der Einkerbung 74 einschnappt.
[0055] Eine Fugenverstellung kann dadurch erfolgen, daß die Klemmschraube 7 gelockert und
der Kupplungsteil 5 mit dem Riegelteil 8 in der Richtung des Doppelpfeiles der Fig.
22 über die Länge des Langloches 70 verschoben wird. Zum Lösen der Verbindung zwischen
dem Kupplungsteil 5 und dem Scharniertopf 4 wird die Klemmschraube 7 soweit gelockert,
daß der Rand 75 des Riegelteiles aus der Einkerbung 74 ausrasten kann.
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 24 und 25:
[0056] Der Riegelteil 8 ist wiederum als Blattfeder ausgebildet, wird jedoch von der Klemmschraube
7 unmittelbar am Kupplungsteil 5 gehalten. Die Klemmschraube 7 ragt durch ein Langloch
70 im Riegelteil 8 und lagert in einem Muttergewinde 77 im Kupplungsteil 5. Der Kupplungsteil
5 ist weiterhin mit Schlitzen 78 versehen, die Rastvorsprünge 79 bilden. Einer der
Schlitze 78 ist nach vorne offen, der zweite der Schlitze 78 ist L-förmig ausgeführt.
[0057] An der oberen Fläche des Kupplungsteiles 5 unterhalb des Riegelteiles 8 befindet
sich eine Schrägfläche 80, die dermaßen eine Vertiefung 81 im Kupplungsteil 5 bildet.
[0058] Der Scharniertopf 4 weist einen vorspringenden Block 82 auf, an dessen Unterseite
eine Nut 83 ausgebildet ist.
[0059] Der freie Rand des Riegelteiles 8 weist einen zur Nut 83 hinweisenden abgewinkelten
Randabschnitt 84 auf. In dem Scharniertopf 4 ist von der Seite her ein U-Bügel 85
eingeschoben, dessen Seitenschenkel Haltestifte 86,87 bilden, die durch öffnungen
88 im Scharniertopf 4 ragen.
[0060] Zur Montage befinden sich der U-Bügel 85 im Scharniertopf 4 und die Blattfeder, die
den Riegelteil 8 bildet, am Kupplungsteil 5. Der Kupplungsteil 5 wird dermaßen im
Scharniertopf 4 eingesetzt, daß die Haltestifte 86,87 in den Schlitzen 78 zu liegen
kommen. Wenn der Rand 84 in der Nut 83 einrastet, sind der Kupplungsteil 5 und der
Scharniertopf 4 verbunden. Der relative Bewegungsablauf vom Kupplungsteil 5 und Scharniertopf
4 erfolgt zuerst in einer Richtung senkrecht zur Türe 3 und dann in der Ebene der
Türe 3.
Ausführungsbeispiel nach der Fig. 26:
[0061] Der Riegelteil 8 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Kipphebel ausgebildet, der
auf einer Achse 89 lagert. Der Kipphebel bzw. Riegelteil 8 wird von einer Schenkelfeder
90 beaufschlagt, die sich innen im Scharniertopf 4 abstützt. Die Klemmschraube 7 verbindet
den Kupplungsteil 5 mit einem Halteteil 91, der mit L-förmigen Schlitzen 92, die schräg
auslaufen, versehen ist.
[0062] Im Scharniertopf 4 lagern wieder parallel zur Scharnierachse ausgerichtete Haltestifte
93. Zur Montage wird der Scharniertopf 4 in bezug auf den Kupplungsteil 5 in der Richtung
der Pfeile E bewegt, sodaß die Haltestifte 93 zuerst durch den schrägen Abschnitt
der Schlitze 92 geführt werden, bis sie, wie in der Fig. gezeigt, hinter den Haltevorsprüngen
94 des Halteteiles 91 einrasten.
[0063] Der Halteteil 91 ist vorzugsweise wiederum in Draufsicht U-förmig mit einem Mittelsteg
95, der die beiden Außenteile verbindet. Die Achse 89 und somit der Riegelteil 8 lagern
am Halteteil 91 nahe dem Mittelsteg 95. Befinden sich die Haltestifte 93 der in der
Fig. gezeigten Lage, kann der Riegelteil 8 mit einer Haltenase 96 hinter dem rechten
Haltestift 93 einrasten, wodurch der Kupplungsteil 5 und der Scharniertopf 4 gekuppelt
sind. Soll die Verbindung gelöst werden, muß der Riegelteil 8 gegen den Druck der
Feder 90 in der Richtung des Pfeiles O zurückgedrückt werden.
[0064] Die Klemmschraube 7 ragt wiederum durch ein Langloch 12 im Kupplungsteil 5. Zur Verbesserung
der Verbindung zwischen Kupplungsteil 5 und Halteteil 10 ist eine Verzahnung 97 vorgesehen.
Ausführungsbeispiel nach der Fig. 27:
[0065] Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 27 lagert der als Kipphebel ausgebildete Riegelteil
8 auf einer Achse 98 im Scharniertopf 4. Mittels der Klemmschraube 7 ist ein Halteteil
10 an dem Kupplungsteil 5 angeschraubt. Die Klemmschraube 7 ragt durch ein Langloch
70 im Kupplungsteil 5. Der Halteteil 8 weist seitliche Stege auf, die analog den Stegen
71 der Fig. 21 in entsprechende Nuten in den Seitenwänden 21 des Scharniertopfes 4
einschiebbar sind.
[0066] Eine Schenkelfeder 99 drückt den Riegelteil 8 in der Richtung des Pfeiles S in die
Sperrstellung. Wird der Halteteil 10 mit dem Kupplungsteil 5 in der Richtung des Pfeiles
E in den Scharniertopf 4 eingeschoben, kommt er unterhalb des als Kipphebel ausgebildeten
Riegelteiles 8 zu liegen und wird durch den vom Riegelteil 8 ausgeübten Reibschluß
gehalten.
[0067] Zum Lösen der Verbindung zwischen dem Halteteil 10 und dem Scharniertopf 4, womit
auch die Verbindung zwischen Kupplungsteil 5 und Scharniertopf 4 gelöst ist, genügt
es in der Richtung des Pfeiles O auf den Kipphebel 100 des Riegelteiles 8 zu drücken.
[0068] Die Verstellung in der Fuge erfolgt durch Lösen der Klemmschraube 7 und Verschieben
des Kupplungsteiles 5 entlang des Halteteiles 10 in der Richtung des Doppelpfeiles
F.
[0069] In sämtlichen Ausführungsbeispielen ist der Kupplungsteil 5 L-förmig und als Einachshebel
ausgebildet. Der Scharniertopf 4 ist mit einem Flansch 101 versehen, der Löcher 102
zur Aufnahme von Befestigungsschrauben aufweist.
1. Scharnier, insbesondere Einachsscharnier mit einem an einer Möbelwand (1) montierbaren
Scharnierarm (2) und einem daran angelenkten türseitigen Scharniertopf (4), in den
ein innerer Kupplungsteil (5) einsetzbar und mit diesem mittels eines federbeaufschlagten
Riegelteils (8) lösbar verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Scharniertopf
(4) ein parallel zur Scharnierachse (6) ausgerichteter Stift (9) angeordnet ist, in
den der Riegelteil (8) einhängbar ist, daß eine Klemmschraube (7) zusammen mit dem
als U-förmige Blattfeder ausgebildeten Riegelteil (8), der in Kerben (26) od. dgl.
in den Seitenwänden (21) des Scharniertopfes (4) einrastet, einen Halteteil (22) hält,
der in den Stift (9) eingehängt ist, und daß die Klemmschraube (7) in ein Gewinde
(11) des Riegelteiles (8) eingeschraubt ist und durch ein offenes Langloch (12) im
Kupplungsteil (5) oder im Halteteil (22) ragt.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (22) zwischen
dem Riegelteil (8) und dem Kupplungsteil (5) klemmend gehalten ist.
3. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (21) der Ausnehmung
(20) des Scharniertopfes (4) oberhalb der Kerben (26) divergieren.
4. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelteil (8) den Halteteil
(22) mit seitlichen Stegen (13) umfaßt und an den Rändern der Stege (13) U-förmige
Abwinkelungen (25) aufweist, die in den Kerben (26) des Scharniertopfes (4) einrasten.
5. Scharnier, insbesondere Einachsscharnier mit einem an einer Möbelwand (1) montierbaren
Scharnierarm (2) und einem daran angelenkten türseitigen Scharniertopf (4), in den
ein innerer Kupplungsteil (5) einsetzbar und mit diesem mittels eines federbeaufschlagten
Riegelteils (8) lösbar verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelteil
(8) als C-förmig gebogene Blattfeder ausgebildet und im Scharniertopf (4) gelagert
ist, die Klemmschraube (7) einen im Querschnitt U-förmigen Halteteil (29) am Kupplungsteil
(5) hält, der an den Seitenschenkeln (29) seitliche Führungsstege (33) aufweist, die
in Nuten (34) des Scharniertopfes (4) einschiebbar sind und seitliche Öffnungen (31),
in denen die freien Enden (32) des als Blattfeder ausgebildeten Riegelteiles (8) einrasten
(Fig. 11 bis 13).
6. Scharnier, insbesondere Einachsscharnier mit einem an einer Möbelwand (1) montierbaren
Scharnierarm (2) und einem daran angelenkten türseitigen Scharniertopf (4), in den
ein innerer Kupplungsteil (5) einsetzbar und mit diesem mittels eines federbeaufschlagten
Riegelteils (8) lösbar verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelteil
(8) ein im Scharniertopf (4) federnd beaufschlagt gelagerter Schieber (57) ist, der
Vorsprünge (53) aufweist, hinter denen Haltezapfen (50) des von der Klemmschraube
(7) am Kupplungsteil (5) gehaltenen Halteteiles (48) einrasten und daß der Scharniertopf
seitlich Nuten (54) aufweist, die zum oberen Rand (57) des Scharniertopfes (4) offen
sind und in die die Haltezapfen (50) einschiebbar sind.
7. Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schieber ausgebildete
Riegelteil (8) von einer Schraubenfeder (44) beaufschlagt wird, die in einer seitlichen
Ausnehmung (45) des Scharniertopfes (4) angeordnet ist und die sich an einem seitlich
vorspringenden Steg (46) des Schiebers abstützt.
8. Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schieber ausgebildete
Riegelteil (8) in Draufsicht U-förmig ist.
9. Scharnier nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelsteg (11) des U-förmigen
Schiebers höher als die Seitenstege ist.
10. Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (54) zum Rand (57)
des Scharniertopfes (4) konisch sind.
11. Scharnier, insbesondere Einachsscharnier mit einem an einer Möbelwand (1) montierbaren
Scharnierarm (2) und einem daran angelenkten türseitigen Scharniertopf (4), in den
ein innerer Kupplungsteil (5) einsetzbar und mit diesem mittels eines federbeaufschlagten
Riegelteils (8) lösbar verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelteil
(8) eine Blattfeder ist, die mittels einer Klemmschraube an dem Kupplungsteil angeschraubt
ist, und in seitlichen Nuten (65) des Scharniertopfes (4) geführt ist und die annähernd
senkrecht zur Türebene vorstehende Vorsprünge (63) aufweist, die in einer Vertiefung
(62) des Scharniertopfes einrasten (Fig. 19).
12. Scharnier nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vertiefung (62) in
einer zum Boden (58) des Scharniertopfes (4) parallelen Platte (59) befindet, die
eine Öffnung (60) aufweist, die den Durchlaß eines Schraubenziehers (61) od. dgl.
zum Riegelteil (8) gestattet.
13. Scharnier, insbesondere Einachsscharnier mit einem an einer Möbelwand (1) montierbaren
Scharnierarm (2) und einem daran angelenkten türseitigen Scharniertopf (4), in den
ein innerer Kupplungsteil (5) einsetzbar und mit diesem mittels eines federbeaufschlagten
Riegelteils (8) lösbar verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube
(7) den als Blattfeder ausgebildeten Riegelteil (8) am Scharniertopf (4) hält und
die Blattfeder eine Nase (75) oder Nasen ausweist, die in Ausnehmungen (74) in dem
in den Scharniertopf (4) einschiebbaren Kupplungsteil (5) eingreifen (Fig. 22).
14. Scharnier nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (5) seitliche
Stege (71) aufweist, die in Nuten (72) des Scharniertopfes (4) einschiebbar sind.
15. Scharnier nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (5) gabelartige
Vorsprünge (73) aufweist und der Scharniertopf (4) Kammern, in die die Vorsprünge
von vorne einschiebbar sind, wobei die den Riegelteil (8) bildende Blattfeder auf
den Kammern aufliegt.
16. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (7) einen
Halteteil (10) am Kupplungsteil (5) hält und daß der Riegelteil (8), der als von einer
Schenkelfeder (99) beaufschlagter Kipphebel ausgebildet ist, den Halteteil (10) klemmend
hält (Fig. 27).
17. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (7) den Kupplungsteil
(5) mit einem Halteteil (91) verbindet, auf dem ein als Kippsegment ausgebildeter
Riegelteil (8) gelagert ist und der abgewinkelte Schrägschlitze (92) aufweist, in
die querverlaufende Haltezapfen (93) des Scharniertopfes einschiebbar sind (Fig. 26).
18. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenstege (13) an ihren
den Stift (9) gegenüberliegenden Kanten gewölbt ausgeführt sind und mit diesen Kanten
an Gegenflächen (9) des Scharniertopfes (4) anliegen.
1. Hinge, in particular single-axis hinge, having a hinge arm (2) which may be mounted
on a furniture wall (1) and a door-side hinge pot (4) which is coupled thereto and
into which an inner coupling part (5) may be inserted and may be anchored detachably
thereto by means of a bolt part (8) which is acted upon by a spring, characterized
in that there is arranged in the hinge pot (4) a pin (9) which is aligned parallel
to the hinge axis (6) and in which the bolt part (8) may be suspended, and in that
a clamping screw (7), together with the bolt part (8), which is constructed as a U-shaped
leaf spring and which latches in notches (26) or the like in the side walls (21) of
the hinge pot (4), holds a holding part (22) which is suspended in the pin (9), and
in that the clamping screw (7) is screwed into a thread (11) in the bolt part (8)
and projects through an open elongate hole (12) in the coupling part (5) or in the
holding part (22).
2. Hinge according to Claim 1, characterized in that the holding part (22) is held in
clamped manner between the bolt part (8) and the coupling part (5).
3. Hinge according to Claim 1, characterized in that the side walls (21) of the cutout
(20) in the hinge pot (4) diverge above the notches (26).
4. Hinge according to Claim 1, characterized in that the bolt part (8) surrounds the
holding part (22) by means of lateral webs (13), and has on the edges of the webs
(13) U-shaped angled pieces (25) which latch in the notches (26) in the hinge pot
(4).
5. Hinge, in particular single-axis hinge, having a hinge arm (2) which may be mounted
on a furniture wall (1), and a door-side hinge pot (4) which is coupled thereto and
into which an inner coupling part (5) may be inserted and may be anchored detachably
thereto by means of a bolt part (8) which is acted upon by a spring, characterized
in that the bolt part (8) is constructed as a leaf spring bent in the shape of a C
and is mounted in the hinge pot (4), the clamping screw (7) holds on the coupling
part (5) a holding part (29) of U-shaped cross-section which has on its side legs
(29) lateral guide webs (33) which may be introduced into grooves (34) in the hinge
pot (4), and lateral openings (31) in which the free ends (32) of the bolt part (8)
which is constructed as a leaf spring latch (Figs. 11 to 13).
6. Hinge, in particular single-axis hinge, having a hinge arm (2) which may be mounted
on a furniture wall (1), and a door-side hinge pot (4) which is coupled thereto and
into which an inner coupling part (5) may be inserted and may be anchored detachably
thereto by means of a bolt part (8) which is acted upon by a spring, characterized
in that the bolt part (8) is a slide (57) which is mounted in the hinge pot (4) under
the action of a spring and which has projections (33) behind which latch holding pegs
(50) of the holding part (48), which is held on the coupling part (5) by the clamping
screw (7), and in that the hinge pot has on its sides grooves (54) which are open
to the upper edge (57) of the hinge pot (4) and into which the holding pegs (50) may
be pushed.
7. Hinge according to Claim 6, characterized in that the bolt part (8) which is constructed
as a slide is acted upon by a helical spring (44) which is arranged in a lateral cutout
(45) in the hinge pot (4) and which is supported against a laterally projecting web
(46) of the slide.
8. Hinge according to Claim 6, characterized in that the bolt part (8) which is constructed
as a slide is U-shaped in plan view.
9. Hinge according to Claim 8, characterized in that the central web (11) of the U-shaped
slide is higher than the side webs.
10. Hinge according to Claim 6, characterized in that the grooves (54) are conical to
the edge (57) of the hinge pot (4).
11. Hinge, in particular single-axis hinge, having a hinge arm (2) which may be mounted
on a furniture wall (1), and a door-side hinge pot (4) which is coupled thereto and
into which an inner coupling part (5) may be inserted and may be anchored detachably
thereto by means of a bolt part (8) which is acted upon by a spring, characterized
in that the bolt part (8) is a leaf spring which is screwed to the coupling part by
means of a clamping screw, and is guided in lateral grooves (65) in the hinge pot
(4) and has projections (63) which project approximately perpendicularly with respect
to the plane of the door and which latch in a depression (62) in the hinge pot (Fig.
19).
12. Hinge according to Claim 11, characterized in that the depression (62) is located
in a plate (59) which is parallel to the base (58) of the hinge pot (4) and which
has an opening (60) which enables a screwdriver (61) or the like to gain access to
the bolt part (8).
13. Hinge, in particular single-axis hinge, having a hinge arm (2) which may be mounted
on a furniture wall (1), and a door-side hinge pot (4) which is coupled thereto and
into which an inner coupling part (5) may be inserted and may be anchored detachably
thereto by means of a bolt part (8) which is acted upon by a spring, characterized
in that the clamping screw (7) holds the bolt part (8), which is constructed as a
leaf spring, on the hinge pot (4) and the leaf spring has a lug (75) or lugs which
engage in cutouts (74) in the coupling part (5) which may be introduced into the hinge
pot (4) (Fig. 22).
14. Hinge according to Claim 13, characterized in that the coupling part (5) has lateral
webs (71) which may be introduced into grooves (72) in the hinge pot (4).
15. Hinge according to Claim 13, characterized in that the coupling part (5) has fork-like
projections (73) and the hinge pot (4) has chambers into which the projections may
be pushed from the front, the leaf spring which forms the bolt part (8) bearing on
the chambers.
16. Hinge according to Claim 1, characterized in that the clamping screw (7) holds a holding
part (10) on the coupling part (5), and in that the bolt part (8), which is constructed
as a tilt lever which is acted upon by a leg spring (99), holds the holding part (10)
in clamped manner (Fig. 27).
17. Hinge according to Claim 1, characterized in that the clamping screw (7) connects
the coupling part (5) to a holding part (91) on which a bolt part (8), which is constructed
as a tilting segment, is mounted and which has angled-off oblique slots (92) into
which transverse holding pegs (93) of the hinge pot may be pushed (Fig. 26).
18. Hinge according to Claim 1, characterized in that the side webs (13) are constructed
to be convexly curved at their edges opposite the pin (9) and bear by means of these
edges against counter-surfaces (9) of the hinge pot (4).
1. Charnière, en particulier charnière à un axe, avec un bras de charnière (2), susceptible
d'être monté sur une paroi de meuble (1), et avec un pot de charnière (4), lui étant
articulé côté porte et dans lequel une partie d'accouplement intérieure (5) est susceptible
d'être insérée et ancrée de façon amovible à celui-ci, au moyen d'une partie de verrou
(8) sollicitée par un ressort, caractérisée en ce que dans le pot de charnière (4)
est disposée une tige (9), orientée parallèlement à l'axe de charnière (6), dans laquelle
la partie de verrou (8) est susceptible d'être accrochée, en ce qu'une vis de serrage
(7), conjointement avec la partie de verrou (8) se présentant sous forme de ressort
à lame en U, s'encliquetant dans des entailles (26) ou analogues ménagées dans les
parois latérales (21) du pot de charnière (4), maintient une partie de fixation (22),
accrochée dans la tige (9), et en ce que la vis de serrage (7) est vissée dans un
taraudage (11) de la partie de verrou (8) et dépasse, par un trou allongé (12) débouchant,
dans la partie d'accouplement (5) ou la partie de fixation (22).
2. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie de fixation (22)
est maintenue avec serrage entre la partie de verrou (8) et la partie d'accouplement
(5).
3. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parois latérales (21)
de l'évidement (20) du pot de charnière (4) divergent au-dessus des entailles (26).
4. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie de verrou (8)
entoure la partie de fixation (22) par des nervures latérales (13) et présente sur
les bords des nervures (13) des pliages en U (25), venant s'encliqueter dans les entailles
(26) du pot de charnière (4).
5. Charnière, en particulier charnière à un axe, avec un bras de charnière (2), susceptible
d'être monté sur une paroi de meuble (1), et avec un pot de charnière (4), lui étant
articulé côté porte et dans lequel une partie d'accouplement intérieure (5) est susceptible
d'être insérée et ancrée de façon amovible à celui-ci, au moyen d'une partie de verrou
(8) sollicitée par un ressort, caractérisée en ce que la partie de verrou (8) est
réalisée sous forme d'un ressort à lame plié en C et monté dans le pot de charnière
(4), la vis de serrage (7) maintenant sur la partie de fixation (5) une partie de
fixation (29) en U, qui présente sur les branches latérales (29) des nervures de guidage
latérales (33) susceptibles d'être introduites dans des gorges (34) du pot de charnière
(4) et des ouvertures latérales (31) dans lesquelles s'encliquettent les extrémités
libres (32) de la partie de verrou (8) réalisée sous forme de ressort à lame (figures
11 à 13).
6. Charnière, en particulier charnière à un axe, avec un bras de charnière (2), susceptible
d'être monté sur une paroi de meuble (1), et avec un pot de charnière (4), lui étant
articulé côté porte et dans lequel une partie d'accouplement intérieure (5) est susceptible
d'être insérée et ancrée de façon amovible à celui-ci, au moyen d'une partie de verrou
(8) sollicitée par un ressort, caractérisée en ce que la partie de verrou (8) est
un poussoir (57) monté et sollicité élastiquement dans le pot de charnière (4) et
présentant des saillies (53), derrière lesquelles s'encliquettent des tourillons de
fixation (50) de la partie (48) maintenues par la vis de serrage (7) sur la partie
d'accouplement (5), et en ce que le pot de charnière présente des rainures latérales
(54), ouvertes vers le bord supérieur (57) du pot de charnière (4) et dans lesquelles
les tourillons de fixation (50) sont susceptibles d'être insérés.
7. Charnière selon la revendication 6, caractérisée en ce que la partie de verrou (8)
réalisée sous forme de poussoir est sollicitée par un ressort hélicoïdal (44), disposé
dans un évidement latéral (45) du pot de charnière (4) et prenant appui sur une nervure
(46), faisant saillie latéralement, du poussoir.
8. Charnière selon la revendication 6, caractérisée en ce que la partie de verrou (8)
réalisée sous forme de poussoir est en forme de U en vue de dessus.
9. Charnière selon la revendication 8, caractérisée en ce que la nervure médiane (11)
du poussoir en U est plus haute que les nervures latérales.
10. Charnière selon la revendication 6, caractérisée en ce que les rainures (54) sont
coniques, en allant vers le bord (57) du pot de charnière (4).
11. Charnière, en particulier charnière à un axe, avec un bras de charnière (2), susceptible
d'être monté sur une paroi de meuble (1), et avec un pot de charnière (4), lui étant
articulé côté porte et dans lequel une partie d'accouplement intérieure (5) est susceptible
d'être insérée et ancrée de façon amovible à celui-ci, au moyen d'une partie de verrou
(8) sollicitée par un ressort, caractérisée en ce que la partie de verrou (8) est
un ressort à lame, vissé sur la partie d'accouplement au moyen d'une vis de serrage
et guidé dans des rainures latérales (65) du pot de charnière (4) et présentant les
saillies (63) faisant saillie à peu près perpendiculairement au plan de la porte et
s'encliquetant dans une cavité (62) du pot de charnière (figure 19).
12. Charnière selon la revendication 11, caractérisée en ce que la cavité (62) se trouve
dans une plaque (59) parallèle au fond (58) du pot de charnière (4) et présentant
une ouverture (60) permettant le passage d'un tournevis (61) ou analogue, pour atteindre
la partie de verrou (8).
13. Charnière, en particulier charnière à un axe, avec un bras de charnière (2), susceptible
d'être monté sur une paroi de meuble (1), et avec un pot de charnière (4), lui étant
articulé côté porte et dans lequel une partie d'accouplement intérieure (5) est susceptible
d'être insérée et ancrée de façon amovible à celui-ci, au moyen d'une partie de verrou
(8) sollicitée par un ressort, caractérisée en ce que la vis de serrage (7) maintient
sur le pot de charnière (4) la partie de verrou (8) réalisée sous forme de ressort
à lame et présente un ou plusieurs ergots (75), s'engageant dans des évidements (74)
ménagés dans la partie d'accouplement (5) susceptible d'être introduite dans le pot
de charnière (4) (figure 22).
14. Charnière selon la revendication 13, caractérisée en ce que la partie d'accouplement
(5) présente des nervures latérales (71) susceptibles d'être introduites dans des
gorges (72) ménagées dans le pot de charnière (4)
15. Charnière selon la revendication 13, caractérisée en ce que la partie d'accouplement
(5) présente des saillies fourchues (73) et le pot de charnière (4) présente des chambres
dans lesquelles les saillies sont susceptibles d'être insérées par l'avant, le ressort
à lame formant la partie de verrou (8) reposant sur les chambres.
16. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que la vis de serrage (7) assure
la fixation d'une partie de maintien (10) sur la partie d'accouplement (5) et en ce
que la partie de verrou (8), réalisée sous forme de levier basculant sollicité par
un ressort à branches (99), assure le maintien avec serrage de la partie de maintien
(10) figure 27).
17. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que la vis de serrage (7) relie
la partie d'accouplement (5) à une partie de maintien (91), sur laquelle est montée
une partie de verrou (8) réalisée sous forme de segment basculant et partie de maintien
(91) qui présente des fentes obliques (92) faisant des coudes, dans lesquelles les
tourillons de fixation transversaux (93) du pot de charnière sont susceptibles d'être
insérés (figure 26).
18. Charnière selon la revendication 1, caractérisée en ce que les nervure latérales (13)
sont incurvées sur leurs arêtes opposées à la tige (9) et appuient par ces arêtes
sur des contre-surfaces (9) du pot de charnière (4).