[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
1) zur Wärmebehandlung einer kontinuierlich bewegten Warenbahn.
[0002] Bei aus der Praxis bekannten Vorrichtungen, insbesondere Spannmaschinentrocknern,
wird die Trocknungsluft in den einzelnen Feldern mittels Ventilatoren umgewälzt, wobei
eine Bypass-Klappe vorgesehen sein kann, um bei einem Stillstand der Spannmaschine
während der Produktion die Trocknungsluft so umzuleiten, daß sie nicht mehr durch
die Düsen auf die Warenbahn geblasen wird. Dabei ist die Bypass-Klappe in dem F-förmig
gestalteten Übergangsstück zwischen dem Ventilatorgehäuse und den darüber angeordneten
Düsenkästen vorgesehen. Eine derartige Ausführung ist mit verschiedenen Nachteilen
behaftet.
[0003] Die durch die geöffnete Bypass-Klappe austretende Trocknungsluft wird zwar nicht
durch die Düsenkästen auf die Warenbahn geblasen, tritt jedoch in den auch die Warenbahn
enthaltenden oberen Bereich des Spannmaschinenfeldes aus. Wenn diese Bypass-Luft aus
diesem oberen Bereich des Spannmaschinenfeldes zu der im unteren Teil des Spannmaschinenfeldes
befindlichen Ansaugöffnung des Rückluftkanales zurückströmt, kommt sie zwangsläufig
mit der Warenbahn in Berührung, was den erwünschten Bypass-Effekt beeinträchtigt.
[0004] Nachteilig ist weiterhin, daß eine im Übergangsstück zwischen Ventilator und Düsenkästen
angeordnete Bypass-Klappe aus konstruktiven Gründen (bedingt durch die Anordnung und
Größe dieser Bypass-Klappe) keinen so vollständigen Druckabbau am Eintritt der Düsenkästen
ermöglicht, daß ohne Schließen der vor den Düsenkästen befindlichen Drosselklappen
ein Luftaustritt durch die Düsen verhindert werden kann. Um einen solchen Luftaustritt
durch die Düsen bei geöffneter Bypass-Klappe vollständig auszuschließen, müssen daher
bei diesen bekannten Ausführungen die Drosselklappen der Düsenkästen geschlossen werden.
Da jedoch diese Drosselklappen im Betrieb im allgemeinen in einer Zwischenstellung
stehen und beim Wiederanfahren der Maschine und Schließen der Bypass-Klappe wieder
in diese zuvor vorhandene Zwischenstellung gebracht werden müssen, ist bei den bekannten
Ausführungen eine komplizierte Steuereinrichtung für die Betätigung der Drosselklappen
in Verbindung mit dem Öffnen und Schließen der Bypass-Klappen notwendig.
[0005] Bei der aus der GB-A-21 47 629 bekannten Wärmebehandlungsvorrichtung ist in dem zwischen
dem Ventilatorgehäuse und den darüber angeordneten Düsenkästen vorgesehenen, F-förmig
gestalteten Übergangsstück unmittelbar angrenzend an den Eingang jedes Düsenkastens
eine Bypass-Öffnung vorgesehen. Dem Eingang jedes Düsenkastens und der daneben angeordneten
Bypass-Öffnung ist eine gemeinsame Bypass-Klappe zum teilweisen oder vollständigen
Verschließen des Düsenkasteneingangs bzw. der Bypass-Öffnung zugeordnet. Durch Antriebe
können die Bypass-Klappen so gesteuert werden, daß bei Normalbetrieb der Vorrichtung
die Düsenkasteneingänge geöffnet und die Bypass-Öffnungen geschlossen sind, während
bei Stillstand der Vorrichtung die Düsenkasteneingänge geschlossen und die Bypass-Öffnungen
geöffnet sind, damit bei Stillstand der Vorrichtung eine direkte Verbindung zum Rückströmraum
herstellbar ist. Auf diese Weise ergeben sich ähnliche Betriebs- und Wirkungsverhältnisse
wie bei den zuvor erläuterten, aus der Praxis bekannten Ausführungsformen.
[0006] In der nicht vorveröffentlichten GB-A-21 94 030 ist ferner eine z. T. ähnliche Vorrichtung
beschrieben, in der oberhalb und unterhalb der Warenbahn-Transportebene obere und
untere Düsenkästen vorgesehen sind, vor deren Lufteinströmöffnung je eine einstellbare
Drosselklappe angeordnet ist. Im Bereich zwischen der Oberseite des dortigen Ventilatorgehäuses
und der Zuströmöffnung des unteren Düsenkastens ist eine Bypass-Öffnung in der Weise
vorgesehen, daß sie durch die der Zuströmöffnung zum unteren Düsenkasten zugeordnete
Drosselklappe - gegensinnig zu dieser Zuströmrichtung - geschlossen bzw. geöffnet
werden kann. Außerdem ist im Bereich des unteren Düsenkastens sowie zwischen der Bypass-Öffnung
und einem hinteren Luft-Rückstromraum ein Bypass-Nebenkanal vorgesehen, dessen in
der Nähe der Bypass-Öffnung liegende Einlaßöffnung durch eine besondere Gestaltung
einerseits dieses Nebenkanales und andererseits der Außenseite der dem unteren Düsenkasten
zugeordneten Drosselklappe verschlossen oder geöffnet werden kann. Auch bei dieser
bekannten Ausführung werden die den oberen und unteren Düsenkästen zugeordneten Drosselklappen
- durch gesonderte motorische Antriebe oder einen gemeinsamen Antrieb - vollkommen
geschlossen, wenn die Bypass-Öffnung geöffnet werden soll, während sie in dem Maße
wieder geöffnet werden, wie die Bypass-Öffnung verschlossen wird.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der
bekannten Ausführungen eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten
Art so auszubilden, daß bei vereinfachter Bauweise der Vorrichtung die durch die geöffnete
Bypass-Öffnung ausströmende Luft mit der Warenbahn praktisch nicht in Berührung kommt.
[0008] Dies Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0009] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Indem die durch eine Bypass-Klappe zu öffnende bzw. abzusperrende Bypass-Öffnung
im unteren Bereich des Ventilatorgehäuses, und zwar in dessen einer Seitenwand, angeordnet
ist, kann die aus dieser Bypass-Öffnung bei geöffneter Bypass-Klappe ausströmende
Umluft zu der (ebenso wie das Ventilatorgehäuse im unteren Teil der Vorrichtung befindlichen)
Ansaugöffnung des Rückluftkanales gelangen, ohne hierbei mit der im oberen Teil der
Vorrichtung befindlichen Warenbahn in Berührung zu kommen, wodurch also bei geöffneter
Bypass-Klappe eine echte Bypass-Strömung der Umluft erreicht und jegliche Einwirkung
der Trockungsluft auf die stillstehende Warenbahn vermieden wird.
[0011] Die Anordnung der Bypass-Öffnung im unteren Bereich des Ventilatorgehäuses, d.h.
an einer von der Eintrittsseite der Düsenkästen verhältnismäßig weit entfernten Stelle
ermöglicht ferner (insbesondere in Verbindung mit einigen weiteren, noch zu erörternden
konstruktiven Merkmalen) bei geöffneter Bypass-Klappe einen so weitgehenden Druckabbau
an der Eintrittsseite der Düsenkästen, daß auch bei geöffneten Drosselklappen kein
nennenswerter Luftstrom in die Düsenkästen eintritt. Die erfindungsgemäße Lösung eröffnet
damit die Möglichkeit, auf ein Schließen der Drosselklappen beim Öffnen der Bypass-Klappen
zu verzichten (die Drosselklappen somit während des Bypass-Betriebes in ihrer normalen
Betriebsstellung zu belassen), was zu einer wesentlich vereinfachten Konstruktion
und Steuerung führt.
[0012] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist das Ventilatorgehäuse in
einem vertikalen Längsschnitt rechteckig gestaltet, wobei die Bypass-Öffnung in einer
Seitenwand dieses Ventilatorgehäuses angeordnet ist, die durch eine ebene, vertikal
angeordnete Fläche gebildet wird. Eine solche Ausführung ermöglicht auf einfache Weise
eine besonders große Bypass-Öffnung in unmittelbarer Nähe der druckerzeugenden Ventilatorschaufeln.
Die gesamte durch den Ventilator geförderte Luft tritt auf diese Weise bei geöffneter
Bypass-Klappe durch die Bypass-Öffnung aus, während an der Eintrittsseite der wesentlich
höher angeordneten Düsenkästen der Druck und damit die Düsenströmung vollständig zusammenbricht.
[0013] Sind die Ventilatoren benachbarter Behandlungszonen jeweils an unterschiedlichen
Längsseiten der Vorrichtung angeordnet, so befindet sich die Ansaugöffnung eines Rückluftkanales
jeweils direkt gegenüberliegend zur Bypass-Öffnung der benachbarten Behandlungszone,
und zwar auf etwa gleicher Höhe (im unteren Teil der Spannmaschine) und in verhältnismäßig
kurzer Entfernung. Die durch die Bypass-Öffnung ausströmende Bypass-Luft gelangt infolgedessen
auf kürzestem Wege (und praktisch ohne jede Berührung mit der wesentlich höher als
der Strömungsweg der Bypass-Luft befindlichen Warenbahn) in den Rückluftkanal der
benachbarten Behandlungszone.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen
- Fig.1
- einen Querschnitt durch eine Behandlungszone der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig.2
- einen Längsschnitt (längs der Linie II-II der Fig.1).
[0015] Als Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer kontinuierlich bewegten Warenbahn 1 ist
ein Spannmaschinentrockner dargestellt, der eine Vielzahl von in Bewegungsrichtung
der Warenbahn aufeinanderfolgenden Behandlungszonen 2, 2a, 2b usw. enthält.
[0016] Da diese Behandlungszonen gleichartig ausgebildet sind, sei im folgenden eine solche
Zone näher erläutert.
[0017] Sie enthält einen zur Förderung eines Umluftstromes dienenden Ventilator 3, der durch
einen außerhalb des Maschinengehäuses 4 angeordneten Motor 5 angetrieben wird.
[0018] Der Ventilator 5 ist in einem Ventilatorgehäuse 6 angeordnet, das in einem vertikalen
Längsschnitt (senkrecht zur Zeichenebene der Fig.2) Rechteckform besitzt.
[0019] An die Oberseite des Ventilatorgehäuses 6 schließt sich ein F-förmiges Übergangsstück
7 an, mit dem eine Gruppe von oberen Düsenkästen 8 und unteren Düsenkästen 9 verbunden
sind (die einzelnen, zu einer Gruppe gehörenden Düsenkästen liegen in Bewegungsrichtung
der Warenbahn, d.h. senkrecht zur Zeichenebene der Fig.1, mit geringem Abstand hintereinander).
[0020] Im unteren Bereich der vom Maschinengehäuse 4 umschlossenen Kammer 10 befindet sich
ein Rückluftkanal 11, der an seinem einen Ende mit einer oder zwei durch ein Gitter
verschlossenen Ansaugöffnungen 12a, 12b versehen ist und an seinem anderen Ende über
einen Stutzen 13 mit der Saugseite des Ventilators 3 verbunden ist.
[0021] In dem F-förmigen Übergangsstück 7 sind auf der Eintrittsseite der oberen und unteren
Düsenkästen 8 bzw. 9 verstellbare Drosselklappen 14, 15 angeordnet, die um Achsen
14a, 15a schwenkbar sind und je nach ihrer Stellung den in die Düsenkästen 8 bzw.
9 eintretenden Luftstrom mehr oder weniger drosseln.
[0022] Wie Fig.2 erkennen läßt, sind die Ventilatoren (z.B. 3, 3a) benachbarter Behandlungszonen
(z.B. 2, 2a) jeweils an unterschiedlichen Längsseiten der Vorrichtung angeordnet.
[0023] In der dem Rückluftkanal (z.B. 11a) der benachbarten Behandlungszone (z.B. 2a) zugewandten
Seitenwand des Ventilatorgehäuses 6 ist eine etwa rechteckige Bypass-Öffnung vorgesehen,
die durch eine Bypass-Klappe 16 geöffnet oder abgesperrt werden kann. Wie Fig.2 erkennen
läßt, befindet sich die durch die Bypass-Klappe 16 geöffnete oder geschlossene Bypass-Öffnung
des Ventilatorgehäuses 6 unmittelbar gegenüberliegend (und, wie sich aus Fig.1 entnehmen
läßt, auf etwa gleicher Höhe) zur Ansaugöffnung 12a des Rückluftkanales 11a der benachbarten
Behandlungszone.
[0024] Da das Ventilatorgehäuse 6 in einem vertikalen Längsschnitt rechteckig ist, wird
die mit der Bypass-Öffnung versehene Seitenwand des Ventilatorgehäuses durch eine
ebene, vertikal angeordnete Fläche gebildet.
[0025] Die Bypass-Klappe 16 ist mittels einer vertikalen Betätigungswelle 17 schwenkbar,
die im Maschinengehäuse 4 gelagert ist, wobei das zum Angriff eines pneumatischen
oder elektrischen Stellantriebes dienende obere Ende dieser Betätigungswelle 17 durch
die Decke des Maschinengehäuses 4 hindurchgeführt ist.
[0026] Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist in beiden, den
Rückluftkanälen der benachbarten Behandlungszonen zugewandten Seitenwänden des Ventilatorgehäuses
6 je eine Bypass-Öffnung mit einer Bypass-Klappe 16, 16′ vorgesehen. Der Rückluftkanal
11 kann hierbei, wie oben bereits erwähnt, gleichfalls auf beiden Seiten mit je einer
Ansaugöffnung 12a, 12b versehen sein, doch ist es grundsätzlich auch möglich, mit
einer einzigen Ansaugöffnung 12a auszukommen.
[0027] Im Normalbetrieb der Spannmaschine sind die Bypassklappen 16 geschlossen und die
Drosselklappen 14, 15 mehr oder weniger geöffnet. Die durch den Ventilator 3 umgewälzte
Trocknungsluft wird durch die Düsenkästen 8 und 9 auf die Warenbahn 1 geblasen und
gelangt durch den Rückluftkanal 11 zurück zum Ventilator 3 (im Rückluftkanal 11 können
dabei in bekannter Weise Filter- und Heizeinrichtungen vorgesehen sein).
[0028] Wird nun der Betrieb der Spannmaschine unterbrochen und die Warenbahn 1 stillgesetzt,
so öffnen die Bypass-Klappen 16, 16′, während die Drosselklappen 14, 15 gewünschtenfalls
in ihrer Betriebsstellung bleiben können. Durch das Öffnen der Bypass-Klappen 16,
16′ bricht der Druck im Ventilatorgehäuse 6 und insbesondere im darüber befindlichen
F-förmigen Übergangsstück 7 vollständig zusammen, so daß auch bei geöffneten Drosselklappen
14, 15 praktisch keine Luft mehr in die Düsenkästen 8 und 9 einströmt. Die vom Ventilator
3 umgewälzte Trocknungsluft tritt vielmehr durch die geöffneten Bypass-Klappen 16,
16′ aus (vgl. die Pfeile 18 in Fig.2) und gelangt auf kürzestem Wege in die direkt
gegenüberliegenden Ansaugöffnungen 12a, 12b der benachbarten Rückluftkanäle. Auf diese
Weise ergibt sich eine Zirkulation der Bypassluft im unteren Bereich der Kammer 10,
d.h. weit unterhalb der Warenbahn 1, die von der Bypassluft praktisch nicht berührt
wird. Auf diese Weise wird eine unerwünschte Luftbeaufschlagung der stillstehenden
Warenbahn mit Sicherheit vermieden.
[0029] Wird dann der Betrieb der Spannmaschine wieder aufgenommen, so schließen die Bypass-Klappen
16, 16′, so daß der Trocknungsluft in exakt gleicher Weise wie vor Unterbrechung des
Betriebes durch die in der ursprünglichen Stellung befindlichen Drosselklappen 14,
15 zur Warenbahn 1 gelangt.
1. Vorrichtung zur Wärmebehandlung einer kontinuierlich bewegten Warenbahn (1) mittels
eines Umluftstromes, enthaltend,
a) einen zur Förderung des Umluftstromes dienenden Ventilator (3), der innerhalb eines
mit der Druckseite des Ventilators in Verbindung stehenden Gehäuses (6) angeordnet
ist,
b) wenigstens einen an die Oberseite des Ventilatorgehäuses (6) angeschlossenen und
zur Zuführung des Luftstromes zur Warenbahn dienenden Düsenkasten (8, 9), dem eine
einstellbare Drosselklappe (14, 15) zugeordnet ist,
c) einen tiefer als der Düsenkasten (8, 9) angeordneten Rückluftkanal (11), der an
seinem einen Ende mit einer Ansaugöffnung (12a) versehen und an seinem anderen Ende
an die Saugseite des Ventilators (3) angeschlossen ist,
d) eine tiefer als die Warenbahn (1) und im Bereich des Ventilatorgehäuses (6) vorgesehene,
durch eine Klappe (16) zu öffnende und abzusperrende Bypass-Öffnung,
dadurch gekennzeichnet, daß
e) die Bypass-Öffnung in einer Seitenwand des Ventilatorgehäuses (6) angeordnet und
für diese Bypass-Öffnung eine von der Drosselklappe (14, 15) des Düsenkastens (8,
9) unabhängig betätigbare Bypass-Klappe (16) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit mehreren in Bewegungsrichtung der Warenbahn (1) aufeinanderfolgenden
Behandlungszonen (2, 2a, 2b), von denen jede einen Ventilator (3), wenigstens einen
Düsenkasten (8, 9), einen Rückluftkanal (11) und eine Bypass-Klappe (16) enthält,
wobei die Ventilatoren (z.B. 3, 3a) jeweils an unterschiedlichen Längsseiten der Vorrichtung
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bypass-Öffnung jeweils in der dem
Rückluftkanal (11a) der benachbarten Behandlungszone (2a) zugewandten Seitenwand des
Ventilatorgehäuses (6) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnung (12a, 12b)
jeweils in der der Bypass-Öffnung der benachbarten Behandlungszone zugewandten Seitenwand
des Rückluftkanales (11a) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Bypass-Öffnung
versehene Seitenwand des in einem vertikalen Längsschnitt rechteckigen Ventilatorgehäuses
(6) durch eine ebene, vertikal angeordnete Fläche gebildet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden, den Rückluftkanälen
(11, 11a) der benachbarten Behandlungszonen zugewandten Seitenwänden des Ventilatorgehäuses
(6) je eine Bypass-Öffnung angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bypass-Klappe (16) mittels
einer vertikalen Betätigungswelle (17) schwenkbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (17)
der Bypass-Klappe (16) im Maschinengehäuse (4) der Vorrichtung gelagert und das zum
Angriff eines pneumatischen oder elektrischen Stellantriebes dienende Ende dieser
Betätigungswelle durch die Decke des Maschinengehäuses (4) hindurchgeführt ist.
1. Apparatus for heat treatment of a continuously moving length of material (1) by means
of a circulating air stream, containing
a) a fan (3) which serves to convey the circulating air stream and which is arranged
inside a housing (6) which is in communication with the delivery side of the fan,
b) at least one nozzle casing (8, 9) which is connected to the upper face of the fan
housing (6) and serves for delivery of the air stream to the length of material and
with which an adjustable throttle valve (14, 15) is co-ordinated,
c) a return air channel (11) which is arranged lower than the nozzle casing (8, 9),
is provided at one end with an intake opening (12a) and at its other end is connected
to the intake side of the fan (3),
d) a bypass opening which is provided lower than the length of material (1) and in
the region of the fan housing (6) and can be opened and closed off by means of a valve
(16),
characterised in that
e) the bypass opening is arranged in a side wall of the fan housing (6) and a bypass
valve (16) which can be actuated independently of the throttle valve (14, 15) of the
nozzle casing (8, 9) is provided for this bypass opening.
2. Apparatus as claimed in claim 1 with several treatment zones (2, 2a, 2b) succeeding
one another in the direction of movement of the length of material (1), each of these
treatment zones containing a fan (3), at least one nozzle casing (8, 9), a return
air channel (11) and a bypass valve (16), the fans (e.g. 3, 3a) being arranged in
each case on different long sides of the apparatus, characterised in that the bypass
opening is arranged in each case in the side wall of the fan housing (6) facing the
return air channel (11a) of the adjacent treatment zone (2a).
3. Apparatus as claimed in claim 2, characterised in that the intake opening (12a, 12b)
is arranged in each case in the side wall of the return air channel (11a) facing the
adjacent treatment zone.
4. Apparatus as claimed in claim 2, characterised in that the side wall of the fan housing
(6) - the said housing being rectangular in a vertical cross-section - which is provided
with the bypass opening is formed by a flat vertically arranged surface.
5. Apparatus as claimed in claim 2, characterised in that a bypass opening is arranged
in each of the two side walls of the fan housing (6) facing the return air channels
(11, 11a) of the adjacent treatment zones.
6. Apparatus as claimed in claim 4, characterised in that the bypass valve (16) is pivotable
by means of a vertical actuating shaft (17).
7. Apparatus as claimed in claim 6, characterised in that the actuating shaft (17) of
the bypass valve (16) is mounted in the machine housing (4) of the apparatus and the
end of this actuating shaft which serves for the action of a pneumatic or electrical
setting drive is passed through the cover of the machine housing (4).
1. Dispositif de traitement thermique d'une nappe de produit (1) en déplacement continu,
au moyen d'un courant d'air en circulation, comprenant
a) un ventilateur (3) destiné à refouler le courant d'air en circulation et disposé
dans une enveloppe (6) communiquant avec le refoulement du ventilateur,
b) au moins un banc de buses (8, 9), auquel un clapet réglable d'étranglement (14,
15) est affecté, raccordé au côté supérieur de l'enveloppe (6) du ventilateur et destiné
à diriger le courant d'air sur la nappe de produit,
c) un canal (11) de reflux d'air disposé plus bas que le banc de buses (8, 9), comportant
à l'une des extrémités un orifice d'aspiration (12a) et raccordé à l'autre extrémité
à l'aspiration du ventilateur (3),
d) une ouverture de dérivation prévue plus bas que la nappe de produit (1) et dans
la région de l'enveloppe (6) du ventilateur et qu'un clapet (16) ouvre ou obture,
caractérisé en ce que
e) l'ouverture de dérivation est disposée dans une cloison latérale de l'enveloppe
(6) du ventilateur et un clapet de dérivation (16), dont l'actionnement est indépendant
de celui du clapet d'étranglement (14, 15) du banc de buses (8, 9), est prévu pour
cette ouverture de dérivation.
2. Dispositif selon la revendication 1, comprenant plusieurs zones de traitement (2,
2a, 2b) se succédant dans le sens du déplacement de la nappe de produit (1) et dont
chacune comporte un ventilateur (3), au moins un banc de buses (8, 9), un canal (11)
de reflux d'air et un clapet de dérivation (16), les ventilateurs (par exemple 3,
3a) étant disposés alternativement sur des côtés longs différents du dispositif, caractérisé
en ce que chaque ouverture de dérivation est disposée dans la cloison latérale de
l'enveloppe (6) du ventilateur qui est tournée vers le canal de reflux d'air (11a)
de la zone voisine de traitement (2a).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que chaque orifice d'aspiration
(12a, 12b) est disposé dans la cloison latérale du canal de reflux d'air (11a) qui
est tournée vers l'ouverture de dérivation de la zone voisine de traitement.
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la cloison latérale, comportant
l'ouverture de dérivation, de l'enveloppe (6) du ventilateur qui est rectangulaire
en coupe longitudinale verticale est formée d'une surface verticale plane.
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une ouverture de dérivation
est disposée dans chacune des deux cloisons latérales de l'enveloppe (6) du ventilateur
qui sont tournées vers les canaux (11, 11a) de reflux d'air des zones voisines de
traitement.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le clapet de dérivation
(16) est orientable au moyen d'un arbre vertical d'actionnement (17).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'arbre (17) d'actionnement
du clapet de dérivation (16) est monté dans l'enveloppe (4) du dispositif de la machine
et l'extrémité de cet arbre d'actionnement qui est destinée à être attaquée par une
commande pneumatique ou électrique de positionnement traverse le toit de l'enveloppe
(4) de la machine.