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(11) |
EP 0 303 897 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.01.1994 Patentblatt 1994/03 |
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Anmeldetag: 03.08.1988 |
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Wärmedämmung für Kühlhäuser
Thermal insulation for cold store
Isolation thermique pour entrepôt frigorifique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR LI LU NL |
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Priorität: |
18.08.1987 DE 3727539
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.1989 Patentblatt 1989/08 |
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Patentinhaber: G + H MONTAGE GMBH |
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D-67059 Ludwigshafen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauer, Gerhard
D-6701 Hochdorf-Assenheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bockhorni, Josef, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Herrmann-Trentepohl
Grosse - Bockhorni & Partner,
Forstenrieder Allee 59 81476 München 81476 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 089 461 DE-A- 1 956 170
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AU-B- 454 253 GB-A- 1 349 531
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wärmedämmung für Kühlhäuser, Kühlräume und Kühlzellen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Die Isolierung von Kühlhäusern erfolgt überwiegend mit Wärmedämmelementen aus Polyurethan-Hartschaum
in Form von plattenförmigen Wandelementen, mit denen Wände und Decke der Kühlhäuser
verkleidet werden. Die plattenförmigen Wandelemente werden hierbei auf Stoß aneinander
gesetzt, so daß zwischen benachbarten Wandelementen Fugen verbleiben, die verschlossen
werden müssen. Bei durchschnittlich großen Kühlhäusern beläuft sich hierbei die Verfugung
auf eine Länge von immerhin etwa 40 km und mehr. In herkömmlicher Weise werden diese
Fugen durch ein Abdichtprofil geschlossen, welches einstückig aus Kunststoff hergestellt
ist und aus einem L- oder T-förmigen Steg mit einer daran anschließenden Kappe ausgebildet
ist. Zur Montage der Abdichtprofile in den Fugen sind an den stoßseitigen Stirnflächen
der Wandelemente entsprechende Aussparungen bzw. Nuten ausgebildet, in denen die Abdichtprofile
mit ihren L- oder T-Schenkeln lose angeordnet werden. Zur Montage ist es erforderlich,
daß nach der Anordnung eines Wandelementes zuerst das Abichtprofil mit seinem L- oder
T-förmigen Teil in die entsprechende Aussparung in der Stirnseite des Wandelementes
eingesetzt wird, bevor das benachbarte Wandelement angeschlossen werden kann. Hierbei
muß das benachbarte Wandelement so angesetzt werden, daß der L- oder T-Schenkel des
bereits vormontierten Abdichtprofils in die entsprechende Aussparung des anzuschließenden
Wandelementes gelangt, wobei zudem Sorge getragen werden muß, daß die Außenfläche
des Wandelementes vor der Kappe eingeführt und exakt zwischen L- oder T-Schenkel des
Abdichtprofiles und der Kappenunterseite eingepaßt wird. Dies erfordert entsprechende
Sorgfalt und Feingefühl des die Wärmedämmung des Kühlhauses erstellenden Personals,
sollen Beschädigungen der Wärmedämmelemente vermieden werden. In einem anschließenden
Montagevorgang müssen dann noch die Spalte zwischen den Abdichtprofilen und den aneinander
gesetzten Wandelementen durch eine dauerelastische Fugenmasse verfüllt werden, wozu
insbesondere Silikon verwendet wird. Mit dieser dauerelastischen Masse wird zwar eine
Fugenabdichtung erreicht, jedoch ist insbesondere Silikon mit dem Nachteil behaftet,
daß es Sporen aufnimmt, so daß es zu Pilzbildungen kommen kann. Abgesehen von diesen
hygienisch schädlichen Eigenschaften kommt es infolge eindringender Sporen auch zu
einer Verfärbung der Silikonmasse, so daß im Laufe der Zeit die Außenseite der Wärmedämmung
kein optisch einwandfreies Erscheinungsbild mehr bietet. Ferner müssen in Kühlhäusern,
in denen Lebensmittel, insbesondere Fleisch gelagert und verarbeitet werden, die Wände
der Kühlhäuser periodisch gereinigt werden, was durch Hochdruckreiniger erfolgt. Eine
häufige Hochdruckreinigung führt allerdings zu einer allmählichen Ablösung bzw. Auswaschung
der dauerelastischen Fugenmasse, so daß sich Wärmebrücken bzw. Kältebrücken bilden
und sich in entstehenden Ritzen erst recht Sporen sammeln können, die zu einer Pilzbildung
führen. Zusammenfassend ist festzuhalten,daß die bislang verwendeten Abdichtprofile
mit erheblichen Montagenachteilen behaftet sind. Dies fällt insbesondere durch die
erheblichen Längen von Fugen (bis zu 40 km und mehr) ins Gewicht. Es ist einleuchtend,
daß für die Verfugung ein entsprechender Materialbedarf an dauerelastischer Masse
vorhanden ist, was sich letztendlich auch in den Installationskosten der Wärmedämmung
niederschlägt.
[0003] Im Zusammenhang mit der Verbindung von Bauplatten sind ferner, z. B. aus der deutschen
Offenlegungsschrift DE-A-19 56 170, Einschlagprofile aus Kunststoff bekannt, bestehend
aus einem in die Fuge einsetzbaren Basisprofil mit zwei Schenkeln zur Anordnung in
den entsprechenden Aussparungen der benachbarten Wandelemente und einem Einschlagprofil
mit einer fugenüberdeckenden Kappe, die an ihren Längsrändern dachförmig in Richtung
des Basisprofils abgewinkelte Dichtlippen aufweist und einer von der Kappe vorstehenden,
mit Rastelementen versehenen Einsteckleiste, welche in eine im Basisteil ausgebildete,
ebenfalls mit Rastelementen versehene Nut eindrück- und einrastbar ist.
[0004] Diese Einschlagprofile haben den Nachteil, daß die relativ starre Kappe der Einschlagprofilleiste
die Fugen nicht genügend gegen Feuchtigkeit abdichtet bzw. die empfindlichen Wandelemente
beim Einschlagen beschädigt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Wärmedämmung für Kühlhäuser zu schaffen,
die frei von den oben geschilderten Nachteilen ist. Insbesondere soll sich die erfindungsgemäße
Wärmedämmung dadurch auszeichnen, daß sie sich durch eine Erleichterung der Verfugung
schneller und einfacher sowie materialersparender erstellen läßt. Gleichzeitig soll
trotz der Montagevereinfachung eine ausgezeichnete Abdichtung der Fugen benachbarter
Wärmedämmelemente in hygienisch einwandfreier Weise gewährleistet sein, ohne daß die
Gefahr der Beschädigung der Dämmplatten bei der Montage besteht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches
1 enthaltenen Merkmale gelöst.
[0007] Nach Maßgabe der Erfindung ist das Abdichtprofil aus zwei zusammensteckbaren Teilen,
nämlich einem Basisteil und einer Einschlagprofilleiste ausgebildet. Dies führt zu
einer erheblichen Montagevereinfachung, als bei dem Zusammensetzen der Wandelemente
nach dem Einbringen des Basisteiles in die entsprechende Nut in der Stirnseite der
Wandelemente das andere Wandelement nur angesetzt werden muß, ohne daß ein Einfädeln
des Wärmedämmelementes zwischen Schenkel und Kappe des Abdichtprofiles erforderlich
wäre. Nach dem Anschließen der Wandelemente kann von außen das Einschlagprofil unter
Druck auf das bereits in der Fuge vorhandene Basisteil eingeschlagen werden. Dabei
ist die Rastposition für das Einschlagprofil im Basisteil so gewählt, daß die Kappe
unter Druck an der Außenfläche der benachbarten Wandelemente anliegt, so daß infolge
der mit Druck anliegenden Kappe eine Abdichtung der Fuge nach außen hin gewährleistet
ist. Hierzu ist zweckmäßigerweise die Kappe mit nach unten vorstehenden Dichtlippen
und Zusatzlippen beiderseits der Fuge ausgebildet, die durchgehend längs der Kappenunterseite
verlaufen. Da das Einschlagprofil aus Kunststoff hergestellt ist, können beim Einschlagen
der Einsteckleiste die Kappenenden federnd nach hinten ausweichen, so daß in der montierten
Stellung die Kappenenden mit den an der Unterseite ausgebildeten Vorsprüngen unter
Vorspannung auf die Außenfläche der benachbarten Wandelemente drücken.
[0008] Zweckmäßigerweise sind hierbei die Vorsprünge an der Kappe durch Dichtlippen und
Zusatzlippen gebildet, welche aus der Kappenebene schräg nach unten abgewinkelt sind
und sich von der Kappe nach außen erstrecken. Beim Einschlagen des Profiles in das
Basisteil werden diese Dichtlippen und Zusatzlippen etwas nach hinten gedrückt, so
daß sie dann unter Vorspannung mit ihren zweckmäßigerweise gerundeten Endkanten längs
der Fuge an beiden Wandelementen dichtend anliegen.
[0009] In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn der Abstand von der Oberkante des
Schenkels des Basisteiles zur Unterkante der Kappe kleiner als die Dicke der Wärmedämmung
zwischen Nut und Außenfläche der Wärmedämmung ist, wobei in einer vorteilhaften Ausgestaltung
diese Differenz etwa 2 bis 3 mm beträgt. Dies bietet Gewähr für einen ausreichenden
Dichtschluß der Dichtlippen auch bei allfälligen Toleranzabweichungen der verwendeten
Bauelemente.
[0010] Dieses federnde Nachhintenbiegen der Dichtlippe wird noch dadurch begünstigt, wenn
die Dichtlippen in Art eines Gelenkes am Einschlagprofil angeschlossen sind, was in
fertigungstechnisch einfacher Weise dadurch erfolgt, daß im Übergangsbereich der Dichtlippe
zum Einschlagprofil Längsrillen eingebracht sind.
[0011] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind durch die in den Unteransprüchen enthaltenen
Merkmale gekennzeichnet.
[0012] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Schnittansicht durch eine Wärmedämmung mit einem konventionellen Fugenabdichtprofil,
- Fig. 2
- das erfindungsgemäße Fugenabdichtprofil, eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Fugenabdichtungsprofils, das aus Basis- und Einschlagprofil besteht, sowie
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform des Einschlagprofiles.
[0013] Die in Figur 1 dargestellte konventionelle Wärmedämmung besteht aus auf Stoß aneinandergesetzten
Wandelementen 1, deren Stoßfugen 2 an den beiden Außenseiten der Wärmedämmung nach
außen hin durch Abdichtprofile 3 verschlossen sind. Diese Abdichtprofile 3 sind entsprechend
Figur 1 einstückig aus einem L-förmigen Steg 4 und einer daran angeschlossenen Kappe
5 gebildet, die benachbart ihrer beiden Längsränder an der Unterseite ausgebildete
Vorsprünge 6 aufweist, mit denen die Kappe an den Längsrändern der beiden Wärmedämmelemente
1 aufliegt. Das streifenartige Abdichtprofil 3 ist lose in an den Stirnseiten der
Wärmedämmelemente 1 eingebrachte Nuten 7 aufgenommen.
[0014] Zur Montage der Wärmedämmung wird nach entsprechender Plazierung des einen Wärmedämmelementes
1 zuerst das Abdichtprofil - bzw. bei einem beidseitigen Verfugen beide Abschlußprofile
- in die entsprechende Nut 7 der Stirnfläche eingelegt. Danach wird das zweite Wärmedämmelement
1 seitlich gegen das erste Wärmedämmelement 1 geschoben, wobei Sorge getragen werden
muß, daß das Wärmedämmelement 1 vor die Kappenunterseite gelangt und dabei der L-Schenkel
des Steges 4 des Abdichtprofiles nicht aus der Nut gedrückt wird. Diese Montage erfordert
eine entsprechende Sorgfalt des Bedienungspersonals und zwar insbesondere dann, wenn
gleichzeitig beide Außenseiten der Wärmedämmung durch entsprechende Abdichtprofile
verfugt werden müssen. Nach dem Zusammenschieben der Wärmedämmelemente 1 wird in die
verbleibenden Spalte zwischen Dichtprofil und Wärmedämmelementen eine dauerelastische
Fugenmasse und zwar insbesondere Silikon eingeführt.
[0015] In Figur 2 ist das erfindungsgemäße Fugenabdichtprofil 8 dargestellt. Dieses ist
zweiteilig ausgebildet und besteht aus einem Basisteil 9 und einem Einschlagprofil
10. Das Einschlagprofil 10 ist so ausgebildet, daß es in das Basisteil 9 einschlagbar
ist. Das Basisteil 9 wird in die Nuten 7 der benachbarten Wandelemente 1 angeordnet
und sitzt lose innerhalb der Nuten 7. Aufgrund der Zweiteilung ist die Montage denkbar
einfach, weil nach Anordnung des Basisteiles 9 in einer Nut 7 des einen Wandelementes
1 das andere lediglich seitlich aufgeschoben werden muß. Danach wird von außen das
Einschlagprofil 10 eingedrückt. Entsprechend Figur 2 weist das Einschlagprofil eine
Kappe 11 auf, von der vertikal nach unten eine Einsteckleiste 12 vorsteht, an deren
freien Ende eine Raste 13 ausgebildet ist, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
die Form einer Pfeilspitze aufweist. An dem mit zwei Schenkeln 14 ausgebildeten Basisteil
9 steht aus der Ebene der beiden Schenkel 14 ein Aufnahmesteg 15 vor, der aus zwei
gegenüberliegenden Wänden 16 und 17 gebildet ist, die zwischen sich einen nutförmigen
Aufnahmeraum 18 für den vorspringenden Teil 12 des Einschlagprofiles 10 bilden. In
Anpassung an die Raste 13 des Einschlagprofils 10 weisen die beiden Wände 16 und 17
an ihrem oberen Ende gegenüberliegend angeordnete Rastvorsprünge 19 auf, die zwischen
sich eine Pfeilspitzenform aufweisende Einlaufzone 20 begrenzen und in einer rückspringenden
Schulter 21 enden, die eine Rastfläche für die Raste 13 darstellt. Die mit Schrägfläche
ausgebildeten Rastvorsprünge 19 und die rückspringende Schulter bilden das Rastglied
für die Raste 13.
[0016] Die Kappe 11 des Einschlagprofiles 10 weist an ihren beiden Längsrändern je eine
Dichtungslippe 22 auf, die im dargestellten Ausführungsbeispiel sich zu ihrem freien
Ende hin verjüngt und deren Spitze gerundet ausgebildet ist. Die Dichtlippe 22 ist
gelenkig angeschlossen, was durch eingeformte Längsrillen 23 im Bereich der Längsränder
erfolgt. Ferner besitzt die Kappe 11 an den Längsrändern je eine Zusatzlippe 26, die
stärker als die Dichtlippe 22 abgewinkelt ist und geringfügig nach unten über die
Unterkanten 25 vorsteht.
[0017] Nach Anordnung der beiden Wärmedämmelemente 1 einschließlich Anordnung des Basisteiles
9 innerhalb der Nuten 7 benachbarter Wärmedämmelemente 1 wird von außen lediglich
das Einschlagprofil 10 aufgesetzt und in das Basisteil 9 soweit eingedrückt, bis die
Raste 13 die Rastfläche 21 des Basisteiles übergreift. Da der Abstand d zwischen der
Nut 7 bzw. der oberen Wandfläche der Nut 7 und der zugehörigen Außenfläche des Wärmedämmelementes
1 größer als der Abstand von der Oberkante 24 der Schenkel 14 zur Unterkante 25 der
Einsteckleiste 10 in Raststellung und im ungespannten Zustand des Abdichtprofiles
8 ist, werden die im ungespannten Zustand schräg nach unten abgewinkelten beiden Dichtlippen
22 und Zusatzlippen 26 bei Einschlagen des Einschlagprofiles in das Basisteil 9 nach
oben umgebogen, so daß sie in Raststellung mit Vorspannung auf die Außenfläche der
beiden Wärmedämmelemente 1 drücken und sich in dichtender Anlage zu diesen Flächen
befinden.
[0018] In dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Dichtlippen 22 aus der
Horizontalen, d. h. der Ebene der Kappe 11, um einen Winkel von etwa 30° nach unten
abgewinkelt, wohingegen die stärker abgewinkelten Zusatzlippen 26 um einen Winkel
von etwa 60° nach unten abgewinkelt sind. Ferner stehen die Zusatzlippen 26 geringfügig
nach unten über die Unterkanten 25 der Dichtlippen 22 vor. Ferner stellt die Raste
13 nicht das freie Ende der stegförmigen Einsteckleiste 12 dar, vielmehr schließt
sich ein stegförmiger Abschnitt 27 an der Raste 13 nach unten an, der zwischen den
beiden Längswänden 16 und 17 unterhalb der Rastfläche 21 aufgenommen wird. Das Basisteil
9 sowie das Einschlagprofil 10 sind aus Kunststoff hergestellt und strangförmig ausgebildet,
so daß die Abdichtprofile bahnweise zwischen den Fugen verlegt werden können. Da der
Dichtkontakt der Dichtlippen infolge der Vorspannung entsprechend groß ist, bedarf
es keiner zusätzlichen Verfugung durch eine dauerelastische Masse.
1. Wärmedämmung für Kühlhäuser und dgl. mit Wandelementen aus Wärmedämmaterial zur Verkleidung
von Decke und Wänden des Kühlhauses und mit Abdichtprofilen (8) aus Kunststoff für
die Fugen benachbarter Wandelemente, bestehend aus einem in die Fuge (2) einsetzbaren
Basisprofil (9) mit zwei Schenkeln (14) zur Anordnung in den entsprechenden Aussparungen
(7) der benachbarten Wandelemente (1) und einem Einschlagprofil (10) mit einer fugenüberdeckenden
Kappe (11), die an ihren Längsrändern dachförmig in Richtung des Basisprofils (9)
abgewinkelte Dichtlippen (22) aufweist und einer von der Kappe vorstehenden, mit Rastelementen
versehenen Einsteckleiste (12), welche in eine im Basisprofil (9) ausgebildete, ebenfalls
mit Rastelementen versehene Nut (18) eindrück- und einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Kappenlängsrändern jeweils eine Zusatzlippe (26) angeformt ist, die
stärker als die Dichtlippe (22) aus der Kappenebene abgewinkelt ist und im ungespannten
Zustand des Einschlagprofiles geringfügig über den unteren Rand der Dichtlippen (22)
nach unten vorsteht.
2. Wärmedämmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe (22) unter einem Winkel von etwa 30° und die Zusatzlippen (26)
unter einem Winkel von etwa 60° aus der Kappenebene abgewinkelt sind.
3. Wärmedämmung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckleiste (12) an ihrem Einsteckende mit einer Raste (13) ausgebildet
ist, welche in Eindrückstellung ein entsprechendes Rastglied (19, 21) in der Nut (18)
des Basisteiles (9) hintergreift.
4. Wärmedämmung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von der Oberkante (24) des Schenkels (14) des Basisteiles (9) zur
Unterkante (25) der Kappe (10) kleiner als die Dicke der Wärmedämmung zwischen der
Aussparung (7) des Wandelementes (1) und der Außenfläche der Wärmedämmung ist.
5. Wärmedämmung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand Oberkante Schenkel zur Unterkante Kappe um etwa 2 bis 3 mm kleiner
als die entsprechende Dicke der Wärmedämmung ist.
6. Wärmedämmung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste (13) der Einsteckleiste (12) pfeilspitzenartig ausgebildet ist und
die Nut (18) eine der Pfeilspitze entsprechende Einlaufzone (20) mit einer rückspringenden
Schulter als Rastfläche (21) aufweist.
7. Wärmedämmung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufzone (20) durch zwei gegenüberliegend angeordnete und in die Nut (18)
vorstehende Rastvorsprünge (19) gebildet ist, die mit ihren rückspringenden Schultern
(21) das Rastglied (19, 21) des Basisteiles (9) bilden.
8. Wärmedämmung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (18) in einem zentrisch zwischen den beiden Schenkeln (14) angeordneten
und vertikal aus der Ebene der Schenkeln abstehenden Steg (15) ausgebildet ist.
9. Wärmedämmung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (22) an den entsprechenden Längsrändern über ein durch eine Längsrille
(23) gebildetes Gelenk angeschlossen sind.
1. A heat excluder for cold storage depots and the like with wall elements made of heat
insulating material for the facing of ceiling and walls of the cold storage depot
and with sealing strips (8) made of plastics for the seams of adjacent wall elements,
comprising a base strip (9) insertable into the seams (2) with two side-pieces (14)
for positioning in the corresponding recesses (7) of the adjacent wall elements (1)
and an insertion strip (10), with a cap (11) covering the seams and comprising, along
its longitudinal edges, sealing lips (22) angled downwards in the shape of a roof
in the direction of the base strip (9) and insertion beading (12) which, projecting
from the cap and provided with locating elements, can be inserted and notched into
place in a slot (18) contained in the base strip (9) and similarly provided with locating
elements, characterised in that, attached to both longitudinal edges of the cap respectively,
there is a supplementary lip (26), which is angled downwards from the plane of the
cap more obliquely than the sealing lip (22) and which, when the insertion strip is
not yet in position, projects downwards slightly beyond the lower edge of the sealing
lips (22).
2. A heat excluder according to claim 1, characterised in that the sealing lips (22)
are pointed downwards from the plane of the cap at an angle of about 30° and the supplementary
lips at an angle of about 60°.
3. A heat excluder according to claim 1 or 2, characterised in that the insertion beading
(12) comprises, at its insertion end, a stop-catch (13) which, in the insertion position,
notches behind a corresponding locating assembly (19, 21) in the slot (18) of the
base section (9).
4. A heat excluder according to any preceding claim, characterised in that the clearance
distance from the upper edge (24) of the side-piece (14) of base section (9) to the
lower edge (25) of the cap (10) is smaller than the thickness of the heat excluder
between the recess (7) of the wall element (1) and the outer surface of the heat excluder.
5. A heat excluder according to claim 4, characterised in that the clearance distance
from upper edge of side-piece to lower edge of cap is smaller than the corresponding
thickness of the heat excluder by approximately 2 to 3 mm.
6. A heat excluder according to any preceding claim, characterised in that the stop-catch
(13) of the insertion beading (12) is shaped like an arrow-head and the slot (18)
comprises an insertion zone (20) corresponding to the arrow-head together with a return-sprung
shoulder as a locating surface (21).
7. A heat excluder according to claim 6, characterised in that the insertion zone (20)
is formed by two locating projections (19) positioned opposite to one another and
projecting into the slot (18), said projections together with their return-sprung
shoulders (21) forming the locating assembly (19, 21) of the base section (9).
8. A heat excluder according to claim 6 or 7, characterised in that the slot (18) is
located within a guide-bar (15) positioned centrally between the two side-pieces (14)
and protruding vertically up from the plane of the side-pieces.
9. A heat excluder according to any preceding claim, characterised in that the lips (22)
are attached to the corresponding longitudinal edges by jointing comprised of a longitudinal
groove (23).
1. Isolation thermique pour entrepôt frigorifique et installation similaire munie d'éléments
muraux en matériau d'isolation thermique, destinée au revêtement du plafond et des
parois de l'entrepôt frigorifique et munie de profilés d'étanchement (8) en matière
synthétique pour les joints d'éléments muraux voisins, qui se compose d'un profilé
de base (9) logeable dans le joint (2), muni de deux barrettes (14) et destiné à être
disposé dans les évidements correspondants (7) des éléments muraux voisins (1) ainsi
que d'un profilé à enfoncer (10) muni d'un chapeau (11) couvre-joint, chapeau qui
présente sur ses bords longitudinaux des lèvres d'étanchéité (22) coudées en forme
de toit en direction du profilé de base (9), et d'une baguette à emboîtement (12)
débordant du chapeau, munie d'éléments à crans et qui peut être enfoncée et enclenchée
dans une rainure (18) conçue dans le profilé de base (9) et également pourvue d'éléments
à crans, caractérisée en ce que, sur chacun des deux bords longitudinaux du chapeau
est formée une lèvre supplémentaire (26) qui est coudée plus fortement à partir du
plan du chapeau que la lèvre d'étanchéité (22) et qui fait légèrement saillie vers
le bas, au-dessus du bord inférieur des lèvres d'étanchéité (22), lorsque le profilé
à enfoncer n'est pas serré.
2. Isolation thermique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la lèvre d'étanchéité
(22) est coudée à partir du plan du chapeau avec un angle d'environ 30° et les lèvres
supplémentaires (26) avec un angle d'environ 60°.
3. Isolation thermique selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la baguette
à emboîtement (12) est conçue à son extrémité d'emboîtement avec un cran d'arrêt (13)
qui, en position d'enfoncement, prend par l'arrière un membre à crans correspondant
(19, 21) dans la rainure (18) du profilé de base (9).
4. Isolation thermique selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'écartement entre l'arête supérieure (24) de la barrette (14) du profilé
de base (9) et l'arête inférieure (25) du chapeau (10) est inférieur à l'épaisseur
de l'isolation thermique entre l'évidement (7) de l'élément mural (1) et la surface
extérieure de l'isolation thermique.
5. Isolation thermique selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'écartement
entre l'arête supérieure de la barrette et l'arête inférieure du chapeau est inférieur
d'environ 2 à 3 mm à l'épaisseur correspondante de l'isolation thermique.
6. Isolation thermique selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le cran d'arrêt (13) de la baguette à emboîtement (12) est conçu comme une
pointe de flèche et en ce que la rainure (18) présente une zone de guidage (20) correspondant
à la pointe de la flèche avec un épaulement en retrait en tant que surface d'arrêt
(21).
7. Isolation thermique selon la revendication 6, caractérisée en ce que la zone de guidage
(20) est formée par deux parties d'arrêt en saillie disposées de façon opposée et
avançant dans la rainure (18), parties en saillie qui forment le membre à crans (19,
21) du profilé de base (9) avec leurs épaulements en retrait.
8. Isolation thermique selon les revendications 6 ou 7, caractérisée en ce que la rainure
(18) est conçue dans une traverse (15) disposée de façon centrale entre les deux barrettes
(14) et faisant verticalement saillie à partir du plan des barrettes.
9. Isolation thermique selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que les lèvres (22) sont raccordées aux bords longitudinaux correspondants par
l'intermédiaire d'une articulation formée par une gorge longitudinale (23).
