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EP 0 303 922 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
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Anmeldetag: 06.08.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: D04B 9/12 |
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Rundstrickmaschine zur Herstellung einflächiger Plüschware
Circular knitting machine for manufacturing single-sided plush articles
Métier à tricoter circulaire pour la fabrication d'articles de peluche à un côté
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH ES GB IT LI |
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Priorität: |
17.08.1987 DE 3727318
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.1989 Patentblatt 1989/08 |
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Patentinhaber: SIPRA Patententwicklungs-
und Beteiligungsgesellschaft mbH |
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D-72461 Albstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Neher, Paul
D-7475 Messstetten (DE)
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Vertreter: Möbus, Rudolf, Dipl.-Ing. et al |
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Hindenburgstrasse 65 72762 Reutlingen 72762 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 035 582 GB-A- 2 160 901 US-A- 2 925 724
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FR-A- 2 445 404 US-A- 2 133 840
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine zur Herstellung einer einflächigen
Plüschware aus Grundfaden und Plüschfaden, mit den im Oberbegriff des Hauptanspruches
aufgeführten Merkmalen.
[0002] Eine Rundstrickmaschine der eingangs genannten Art ist aus der DE-A 30 35 582 bekannt.
Mit dieser Rundstrickmaschine wird die Aufgabe gelöst, die Plüsch- und Maschenbildung
durch eine Relativverschiebbarkeit der beiden verwendeten Platinen feinfühlig beeinflußbar
zu gestalten. Dabei wird eine normale Plattierung angestrebt und erreicht, nach welcher
in bekannter Weise bei einer solchen einflächigen Plüschware auf der plüschhenkelfreien
Seite der Grundfaden zutage tritt. Es ist zwar aus der US-A 2 133 840 ein zweiflächiges
Gestrick bekannt, bei welchem der Plüschfaden auch auf einer plüschhenkelfreien Seite
der Ware sichtbar wird. Dies ist dort durch die Verwendung eines elastischen Grundfadens
möglich, der zusammen mit dem Plüschfaden zu Maschen verstrickt wird, und der sich
nach der Maschenbildung zusammenzieht und dadurch den Plüschfaden auf der plüschhenkelfreien
Seite der Ware nach außen drückt. Ohne die Verwendung eines elastischen Grundfadens
wird diese Wirkung nicht erreicht.
[0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, mit der eingangs genannten Rundstrickmaschine
eine Plüschware herzustellen, bei welcher auf beiden Seiten nur der Plüschfaden sichtbar
ist und bei welcher die hierzu erforderliche Plattierung ohne einen Umbau der Schlösser
zur Steuerung der Strickwerkzeuge erreicht werden kann.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird mit der Rundstrickmaschine der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches aufgeführten
Merkmale gelöst.
[0005] Bei der Rundstrickmaschine zur Herstellung einflächiger Plüschware wird also die
Plattierung der plüschhenkelfreien Warenseite allein durch die Verwendung einer besonders
gestalteten zweiten Platine erreicht. Zur Steuerung dieser zweiten Platine und ihrer
Relativverstellbarkeit zur ersten Platine müssen keine gesonderten Schloßteile verwendet
werden. Es kann mit den gleichen Schloßteilen, wie sie in der bereits erwähnten DE-A
30 35 582 beschrieben sind und die jeweils gesonderte, auf die erste Platine oder
auf die zweite Platine einwirkende verstellbare Schloßelemente aufweisen, gearbeitet
werden. Gesonderte Nadeln, wie sie zum Wendeplattieren bekannt sind, und die teurer
als einfach zu stanzende Platinen sind, müssen nicht eingesetzt werden.
[0006] Es ist zwar grundsätzlich bekannt, bei der Verwendung von zwei gesonderten Platinen
zur Herstellung von Plüschware an der zweiten Platine Fadenaufnahmekerben auszubilden,
insbesondere auch eine Kehle oder Kante zum Erfassen der Plüschfadenhenkel, doch wird
dort keine besondere Plattierung angestrebt, sondern werden Maßnahmen zur Verbesserung
der Plüschhenkellage auf der Plüschseite (z. B. DE-C 31 45 307 oder GB-A 21 60 901)
oder zur Sicherung der Plüschhenkel gegen ein Herausziehen des Plüschfadens auf die
Rückseite bei der Bildung der anschließenden Maschen und Henkel ergriffen, um eine
normale Plüschware regelmäßig und gleichförmig zu gestalten. Dementsprechend ist dort
auch das Zusammenwirken der zweiten Platine mit der Nadel anders als beim Erfindungsgegenstand.
[0007] Mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Rundstrickmaschine läßt sich eine plattierte
einflächige Plüschware herstellen, bei welcher der Grundfaden auch auf der plüschhenkelfreien
Seite vollständig und sauber abgedeckt ist und selbst beim Dehnen der Plüschware nicht
zum Vorschein kommt. Vorteilhafterweise kann zur Erzielung einer guten Dehnbarkeit
ein elastischer Grundfaden Verwendung finden. Die plattierte einflächige Plüschware
läßt sich auch vorteilhafterweise auf ihrer plüschhenkelfreien Seite aufrauhen und
auch zu einer doppelseitig flauschigen Ware verarbeiten. Durch die schräg verlaufende
Plüschfaden-Druckkante wird auf den Plüschfaden bei der Henkel- und Maschenbildung
eine Kraftkomponente ausgeübt, welche die für die angestrebte besondere Plattierung
erforderliche Relativstellung der beiden Fäden zueinander im Nadelkopf begünstigt
und beide Fäden im Nadelkopf zur Nadelschaftseite hin verschiebt.
[0008] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Rundstrickmaschine
anhand der die Platinen und die sie steuernden Schloßteile eines Systems darstellenden
Zeichnung näher erläutert.
[0009] Im einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die zur Steuerung der beiden Platinen dienenden Schloßteile eines
Systems, zusammen mit einer Seitenansicht der beiden miteinander zusammenwirkenden
Platinen;
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht der beiden Platinen in Überdeckungsstellung und zusammen
mit einer Zungennadel;
- Fig. 3
- die Steuerkurve der Nadeln und der Platinen mit Angabe der Fadenzuführstellen;
- Fig. 4
- eine Teilseitenansicht der beiden Platinen mit der zugehörigen Nadel an der Stelle
IV der Nadelkurve nach Fig. 3.
[0010] Fig. 1 zeigt in Seitenansicht und in Einzeldarstellung die beiden miteinander zusammenwirkenden
Platinen, von denen nachfolgend die erste Platine als Plüschplatine 10 und die zweite
Platine als Plattierplatine 11 bezeichnet werden soll. Fig. 1 zeigt außerdem ein Segment
eines Schloßringes 12 mit aufgeschraubten festen Schloßteilen 14, 15 und 16 für die
Platinen 10 und 11. Die Schloßteile 14 und 15 können auch aus einem einzigen Teil
bestehen. Zur besseren Unterscheidung von ihrer Umgebung sind in Fig. 1 die feststehenden
Schloßteile 14 - 16, die auch aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt sein können,
gepunktet dargestellt. Die beiden Schloßteile 14 und 15 bilden zusammen eine Führungskante
17. Das feststehende Schloßteil 16 bildet auf seiner einen Seite eine Führungskante
18 und auf seiner anderen Seite eine Führungskante 19. Ein Abschnitt der Führungskante
17 wird durch die Vorderkante 20 eines hinter dem feststehenden Schloßteil 14 angeordneten,
in Richtung des eingetragenen Doppelpfeiles 21 verstellbaren beweglichen Schloßteiles
22 gebildet. Auch die Führungskante 19 des feststehenden Schloßteiles 16 ist an einer
Stelle durch die Vorderkante 23 eines hinter dem Schloßteil 16 angeordneten verstellbaren
Schloßteils 24 überlagert, dessen Verstellrichtung durch einen Doppelpfeil 25 angedeutet
ist. Die Verstellung der beiden Schloßteile 22 und 24 erfolgt mittels bekannter Verstellexzenter
26.
[0011] Die Plüschplatine 10 weist an ihrem hinteren Ende einen Steuerfuß 27 mit einer mit
der Führungskante 18 zusammenwirkenden Rückstellkante 28 auf. In ihrem mittleren Teil
ist an der Plüschplatine 10 ein mit einer Stufung 30 versehener Rücken 29′ ausgebildet,
unterhalb welchem sich in Längsrichtung ein Schlitz 32 mit einer flachen Anstiegsschräge
31 vor der Schlitzöffnung erstreckt. Der Rücken 29′ endet in einer mit der Führungskante
19 des Schloßteiles 16 und der Vorderkante 23 des verstellbaren Schloßteiles 24 zusammenwirkenden
Austriebskante 33.
[0012] Die Plattierplatine 11 weist an ihrem hinteren Ende einen Fuß 34 auf, der breiter
und höher ist als der Fuß 27 der Plüschplatine 10 und der mit einer Austriebskante
35 mit der Führungskante 17 der Schloßteile 14 und 15 und mit der Vorderkante 20 des
verstellbaren Schloßteiles 22 und mit einer Rückstellkante 36 mit der Führungskante
18 des Schloßteiles 16 zusammenwirkt. Die Plattierplatine 11 weist in ihrem Einwirkungsbereich
auf die Fäden eine Plattiernase 37 auf, die in einer Spitze 49 endet und unterhalb
welcher sich in Höhe des Aufnahmeschlitzes 32 der Plüschplatine 10 eine Ausnehmung
38 befindet. Die Ausnehmung 38 weist einen Rand 38′ auf, der bis zur Platinenspitze
49 reicht. Von der Platinenspitze 49 erstreckt sich eine Plüschfaden-Druckkante 50
schräg nach hinten und oben, die dann in eine in Längsrichtung der Plattierplatine
11 verlaufende Rückenkante 51 übergeht. An die Rückenkante 51 schließt sich quer dazu
eine Austriebskante 52 an, welche der Austriebskante 33 der Plüschplatine 10 entspricht.
[0013] Beide Platinen 10 und 11 liegen mit einer glatten Längsseite dicht nebeneinander
in Schlitzen eines Platinenringes. Der Rückenteil 37 der Plattierplatine 11 ist gleich
hoch wie der Rücken 29′ der Plüschplatine 10 oder so hoch, daß er mit seinem Rücken
51 den Rücken 29′ der Plüschplatine 10 überragt. Die Ausnehmung ist so bemessen, daß
die Plattierplatine 11 in jeder möglichen Relativstellung zur Plüschplatine 10 die
Lage der Fäden im Nadelkopf nicht beeinflussen kann. In Fig. 2 ist auch die den beiden
Platinen 10 und 11 zugeordnete Zungennadel 40 dargestellt.
[0014] Fig. 3 zeigt die Nadelführungsbahn 41, die durch einen nicht dargestellten Fadenführer
gebildete Zuführungsstelle 42 für einen beispielsweise elastischen Grundfaden 46,
die Zuführstelle 43 für einen Plüschfaden 47 sowie die Kurve 44, nach welcher die
Plüschplatine 10 und weitgehend auch die Plattierplatine 11 geführt sind. Die von
der Kurve 44 abweichenden Kurvenabschnitte 45 für die Plattierplatine 11, nach welcher
die Plattierplatine 11 durch die in Fig. 1 dargestellten Schloßteile abweichend von
der Plüschplatine 10 bewegt wird, sind ebenfalls gezeigt.
[0015] Fig. 4 zeigt die Relativstellung der Strickwerkzeuge an der in Fig. 3 eingezeichneten
Stelle IV, an welcher sich die Nadel auf ihrem Weg zu ihrer tiefsten Kulierstellung
befindet. Fig. 4 zeigt, wie in diesem Bereich die Plüschfaden-Druckkante 50 auf den
Plüschfaden 47 einwirkt und sicherstellt, daß beim Kulieren der zusammen aus dem Grundfaden
46 und dem Plüschfaden 47 bestehenden Maschen die beiden Fäden in der dargestellten
Relativstellung zueinander im Nadelkopf 40.1 gehalten und der Plüschfaden 47 in Richtung
auf den Nadelschaft 40.3 gedrückt wird. Die Nadelzunge ist mit 40.2 bezeichnet.
[0016] Die Stärke der Austriebsbewegung der Plüschplatine 10 läßt sich durch das verstellbare
Schloßteil 24 einstellen und damit an den verwendeten Plüschfaden anpassen. Die Vorderkante
23 des verstellbaren Schloßteiles 24 wirkt hierbei auf die Austriebskante 33 der Plüschplatine
10 ein. Die Austriebsbewegung der Plattierplatine 11 und ihre Einwirkung auf den Plüschfaden
47 gemäß Fig. 4 lassen sich ebenfalls mittels des verstellbaren Schloßteiles 22 einstellen
und somit an die verwendeten Garne anpassen. So ist eine geordnete Lage der Fäden
und damit eine saubere Plattierung der plüschhenkelfreien Warenrückseite gewährleistet.
In dem die Fig. 4 betreffenden Bereich der Führungskurven der Strickwerkzeuge steuert
die Vorderkante 20 des verstellbaren Schloßteiles 22 die Plattierplatine 11 durch
Einwirkung auf die Austriebskante 35 des Fußes 34.
1. Rundstrickmaschine zur Herstellung einer einflächigen Plüschware aus Grundfaden (46)
und Plüschfaden (47), mit einem mit Nadeln (40) besetzten Nadelzylinder und mit einem
Platinenring, welcher derart mit getrennt steuerbaren, unterschiedlich ausgebildeten
Platinen (10, 11) besetzt ist, daß jeweils neben einer ersten, einen Schlitz (32)
zur Aufnahme des Grundfadens (46) und einen gestuften Rücken (29') zur Auflage des
Plüschfadens (47) aufweisenden Platine (10) eine zweite Platine (11) mit einer Ausnehmung
(38) im Bereich des Schlitzes (32) der ersten Platine (10) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer Plattierung die zweite Platine (11)
an einer oberhalb der Ausnehmung (38) ausgebildeten Platinenspitze (49) eine zu dem
Schlitz (32) der ersten Platine (10) und zu dem Schaft (40.3) der zugeordneten Nadel
(40) schräg verlaufende Plüschfaden-Druckkante (50) aufweist, die bis vor die Rückenstufung
(30) der ersten Platine (10) bewegbar ist und auf den Plüschfaden (47) bei der Henkel-
und Maschenbildung eine Kraftkomponente ausübt, die den Plüschfaden (47) im Nadelkopf
(40.1) zum Nadelrücken hin verschiebt, und daß die Größe der Ausnehmung (38) der zweiten
Platine (11) so gewählt ist, daß die zweite Platine (11) die wirksame Länge des Schlitzes
(32) der ersten Platine (10) nicht beschränkt und allein der Plüschfaden (47) durch
die Plüschfaden-Druckkante (50) der zweiten Platine (11) beeinflußt ist.
2. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platinen
(10, 11) in bekannter Weise unterschiedlich lange Steuerfüße (27, 34) aufweisen und
streckenweise eine Relativverschiebung zueinander erfahren.
3. Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels verstellbarer
Schloßteile (22, 24) die Relativbewegung der zweiten Platine (11) gegenüber der ersten
Platine (10) zwecks Einstellung der Größe der Bewegung der Plüschfaden-Druckkante
(50) vor die Rückenstufung (30) der ersten Platine (10) veränderbar ist.
4. Wendeplattierte einflächige Plüschware, hergestellt auf einer Rundstrickmaschine nach
einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch auf ihrer plüschhenkelfreien
Seite allein der Plüschfaden (47) sichtbar ist, der den Grundfaden (46) abdeckt.
5. Plüschware nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundfaden (46) ein elastischer
Faden ist.
6. Plüschware nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens auf ihrer
plüschhenkelfreien Seite der außenliegende Plüschfaden (47) aufgerauht ist.
1. Round-knitting machine for producing a single-sided plush article from a base thread
(46) and a plush thread (47), comprising a needle cylinder containing needles (40)
and a plate ring which is fitted with separately controlled and differently styled
plates (10, 11) in such a manner that a respective first plate (10), which has a slot
(32) for receiving the base thread (46) and a stepped back (29') for placing the plush
thread (47), is adjacent a second plate (11) having a recess (38) in the area of the
slot (32) of the first plate (10), characterised in that, for the purpose of attaining a surface-structure, the second plate (11) comprises
at a plate tip (49), which is arranged above the recess (38), a plush-thread pressure
edge (50), which extends transversely to the slot (32) of the first plate (10) and
to the shaft (40.3) of the associated needle (40) and which is movable up to in front
of the rear step (30) of the first plate (10) and which subjects the plush thread
(47) to a force during forming of hooks and stitches, which force displaces both threads
(46, 47) in the needle head (40.1) towards the side of the needle shaft, and that
the size of the recess (38) of the second plate (11) is such that the second plate
(11) does not restrict the effective length of the slot (32) of the first plate (10)
and that only the plush thread (47) is affected by the plush-thread pressure edge
(50) of the second plate (11).
2. Round-knitting machine according to claim 1, characterised in that the two plates (10, 11) in a conventional manner comprise control feet (27, 34) of
different lengths and that they are in some areas subjected to a relative displacement.
3. Round-knitting machine according to claim 1 or 2, characterised in that, for the purpose of setting the extent of movement of the plush-thread pressure edge
(50) in front of the rear step (30) of the first plate (10), the movement of the second
plate (11) relative to the first plate (10) is adjustable by means of adjustable lock
elements (22, 24).
4. Return-surface-structured single-sided plush article, produced on a round-knitting
machine according to one of claims 1 to 3, characterised in that only the plush thread (47), which covers the base thread (46), is visible on the
side without plush hooks.
5. Plush article according to claim 4, characterised in that the base thread (46) is an elastic thread.
6. Plush article according to claim 4 or 5, characterised in that the externally placed plush thread (47) is roughened at least on its side without
plush hooks.
1. Métier à tricoter circulaire pour la fabrication d'articles de peluche à un côté en
fil de base (46) et fil de peluche (47), avec un cylindre à aiguilles garni d'aiguilles
(40) et avec une bague à platines qui est garnie de platines (10, 11) pouvant être
commandées séparément, formées différemment, de telle sorte que près d'une première
platine (10) présentant une fente (32) pour réception du fil de base (46) et un dos
étagé (29') pour appui du fil de peluche (47), une deuxième platine (11) est disposée
chaque fois avec un évidement (38) dans la zone de la fente (32) de la première platine
(10),
caractérisé en ce que pour obtenir un placage la deuxième platine (11) présente sur
une pointe de platine (49) formée au-dessus de l'évidement (38) un bord de pression
du fil de peluche (50) développé obliquement par rapport à la fente (32) de la première
platine (10) et par rapport à la tige (40.3) de l'aiguille (40) associée, qui est
mobile jusque devant le premier étagement de dos (30) de la première platine (10)
et exerce sur le fil de peluche (47) lors de la formation de bouclettes et de mailles
une composante de force qui fait coulisser les deux fils (46, 47) dans la tête d'aiguille
(40.1) vers le côté de la tige d'aiguille, et en ce que la taille de l'évidement (38)
de la deuxième platine (11) est choisie de telle sorte que la deuxième platine (11)
ne limite pas la longueur efficace de la fente (32) de la première platine (10) et
seul le fil de peluche (47) est influencé par le bord de pression du fil de peluche
(50) de la deuxième platine (11).
2. Métier à tisser circulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux
platines (10, 11) présentent de façon connue des pieds de commande (27, 34) de longueurs
différentes et subissent par endroits un coulissement relatif l'une par rapport à
l'autre.
3. Métier à tisser circulaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le
mouvement relatif de la deuxième platine (11) par rapport à la première platine (10)
est modifiable au moyen de pièces de verrouillage réglables (22, 24) aux fins de réglage
de l'étendue du déplacement du bord de pression du fil de peluche (50) devant l'étagement
de dos (30) de la première platine (10).
4. Article de peluche à un côté à pivot plaqué, fabriqué sur un métier à tricoter circulaire
selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que même sur son côté exempt
de bouclettes seul est visible le fil de peluche (47) qui recouvre le fil de base
(46).
5. Article de peluche selon la revendication 4, caractérisé en ce que le fil de base
(46) est un fil élastique.
6. Article de peluche selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le fil de
peluche (47) situé à l'extérieur est rendu rugueux au moins sur son côté exempt de
bouclettes.