| (19) |
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(11) |
EP 0 304 045 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1992 Patentblatt 1992/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.08.1988 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: H05C 1/04 |
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Elektrozaungerät
Electric fence
Clôture électrique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR NL SE |
| (30) |
Priorität: |
20.08.1987 DE 3727787
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.02.1989 Patentblatt 1989/08 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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90109787.3 / 0390227 |
| (73) |
Patentinhaber: Horizont Gerätewerk GmbH |
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D-34497 Korbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Weinreich, Wilhelm
D-3540 Korbach (DE)
- Schmidt, Heinrich
D-3540 Korbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Seids, Heinrich |
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() |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 036 089 EP-A- 0 251 820 DE-B- 1 514 726
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EP-A- 0 179 435 DE-A- 2 438 582
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Bemerkungen: |
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Teilanmeldung 90109787.3 eingereicht am 18/08/88. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrozaungerät zur Erzeugung von Impulsen, das mindestens
zwei an denselben Elektrozaun angeschlossene gleichzeitig betreibbare Impulsgeneratoren
enthält, wobei jeder der beiden Impulsgeneratoren ein den Energiegehalt des vom jeweiligen
Impulsgenerator auf den Elektrozaun gelegten elektrischen Impulses bestimmendes, vollständiges
Schwingungssystem mit je einem Impulstransformator, je einem Energiespeicherkondensator
und je einem den Energiespeicherkondensator zum Entladen über die Primärwicklung des
Impulstransformators schaltenden Schaltelement enthält.
[0002] Aus EP-A-0 251 820 ist ein Elektrozaungerät bekannt, das mindestens zwei Impulsgeneratoren
enthält, die an denselben Elektrozaun angeschlossen sind. Von diesen Impulsgeneratoren
ist im Normalbetrieb einer eingeschaltet, während die Einschaltung eines zweiten oder
weiterer Impulsgeneratoren nur dann erfolgt, wenn die jeweils gegebenen Lastverhältnisse
am Elektrozaun verstärkte Impulsaufgabe erforderlich machen.
[0003] Aus EP-A-0 179 435 ist ferner ein Elektrozaungerät bekannt, bei welchem zwei gleiche
Impulserzeuger-Schlatungsanordnungen vorgesehen sind, von welchem die eine über eine
Hochspannungsdiode und die andere über einen ohm'schen Widerstand als zusätzliche
Impedanz und eine Hochspannungsdiode an den Elektrozaun angeschlossen sind. Zweck
dieser Anordnung ist es, Impulspaare auf dem Elektrozaun zu erzeugen. Der über die
zusätzliche Impedanz geführte Impuls jedes Paares ist in seiner Spitzenspannung sehr
viel stärker abhängig von der Zaunbelastung als der direkt auf den Zaun gegebene Impuls.
Der Vergleich der beiden Impulse jedes Paares gibt dadurch eine Aussage über die augenblickliche
Zaunbelastung.
[0004] Aus EP-A-0 036 089 ist ein Impulsgenerator bekannt, bei welchem durch gegenseitige
Abstimmung der durch Energiespeicherkondensator, Impulstransformator und Zaunkapazität
gegebenen Bestimmungsgrößen des Schwingungssystems ein als Tastimpuls benutzter energieschwacher
Impuls durch den Einschwingvorgang des Schwingungssystems hervorgerufen wird, wobei
dieser über die Streuinduktivität des Impulstransformators geführte Tastimpuls in
sehr hohem Maße von der augenblicklichen Zaunbelastung abhängig ist und dazu dient,
bei geringer Zaunbelastung die Entwicklung eines energiestarken Impulses aus der Hauptschwingung
des Schwingungssystems vorzeitig abzubrechen oder bei höherer Zaunbelastung die Entwicklung
des energiestarken Impulses aus der Hauptschwingung zuzulassen. Mit diesem Impulserzeuger
wird angestrebt, den Energieverbrauch für den Betrieb des Elektrozaungerätes wesentlich
herabzusetzen. Eine gegenseitige Verstärkung von Tastimpuls und Hauptimpuls wird weder
angestrebt noch erreicht.
[0005] Aus DE-A-2 438 582 ist ein Elektrozaungerät bekannt, bei welchem eine einzige Impulserzeuger-Schaltungsanordnung
vorgesehen ist, und aus dieser Schaltungsanordnung ein sich an den erzeugten Impuls
anschließender flacher Nachimpuls abgeleitet werden soll, um dadurch die Impulsdauer
zu vergrößern. Mit dieser bekannten Schaltungsanordnung wird angestrebt, den Energiegehalt
der auf den Elektrozaun gegebenen Impulse unter Umgehung bestehender Sicherheitsvorschriften
etwas zu erhöhen, wobei von einer aus DE-B-1 514 726 für Dressurgeräte bekannten Lösung
ausgegangen wird. Bei solchen Dressurgeräten, die unmittelbar am Körper des zu dressierenden
Tieres angesetzt werden, soll durch einen nachgesetzten Impuls geringerer Spannung
die Impulsbreite und damit die Schreckwirkung des Impulses erhöht werden.
[0006] Gegenüber diesen bekannten Geräten und Schaltungsanordnungen befaßt sich die Erfindung
mit dem Problem, daß bei Elektrozaungeräten eine Grenze bezüglich der jedem Elektrozaunimpuls
mitgegebenen Energie erreicht ist und dennoch unter ungünstigen Bedingungen im Interesse
der Hütesicherheit noch höhere Energie in jedem Impuls wünschenswert wäre. Bei aus
dem elektrischen Leitungsnetz betriebenen Elektrozaungeräten nähert sich die den elektrischer
Impulsen mitgegebene Energiemenge bei ungünstigen Verhältnissen bereits der Gefährdungsgrenze
für Mensch und Tier, so daß eine nennenswerte Erhöhung der Impulsenergie bei derartigen
Geräten nicht mehr in Betracht gezogen werden sollte. Bei batteriebetriebenen Elektrozaungeräten
wird der Energiegehalt der Impulse begrenzt durch die in einer Trockenbatterie oder
einem Akkumulator zur Verfügung stehende Energiemenge, die im Betrieb des Elektrozaungerätes
auf einen möglichst langen Zeitraum, möglichst über eine ganze Hüteperiode, ausreichen
sollte.
[0007] Ausgehend von diesen Gegebenheiten kann die Überlegung nicht zum Ziel führen, zumindest
nicht grundsätzliche Abhilfe schaffen, daß ein Elektrozaungerät mit zwei Impulsgeneratoren
ausgerüstet werden könnte, von denen der erste wie bei EP-A-0 251 820 bzw. EP-A-0
179 435 für den normalen Betrieb des Elektrozaunes ausgelegt ist und der zweite im
Gegensatz zu EP-A-0 251 820 bzw. EP-A-0 179 435 erheblich stärker als der erste Impulsgenerator
ausgelegt und als Verstärker eingeschaltet werden könnte, wenn die elektrische Belastung
am Elektrozaun, insbesondere ein Abfall der Zaunisolation die Leistungsfähigkeit des
ersten Impulsgenerators übersteigt. Es würde in solchem Fall entweder die oben angesprochene
Gefahrengrenze überschritten oder bei aus einer Batterie betriebenen Elektrozaungeräten
eine Batterie solcher Größe erforderlich, die hinsichtlich Handhabbarkeit und Preis
für solche Elektrozaungeräte unangemessen ist.
[0008] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, bei Elektrozaungeräten die
Wirksamkeit der Elektrozaunimpulse erheblich zu erhöhen, ohne den Energiegehalt der
Impulse merklich zu vergrößern, um hierdurch zwei konkurrierenden Forderungen an Elektrozaungeräten
gerecht zu werden:
1.) Bei normalen bis trockenen Bodenverhältnissen und guter Zaunisolation sollen Impulse
mit hoher Spannung und großer Impulsbreite erzeugt werden, damit auch bei hohen Übergangswiderständen
in trockenen Böden noch eine ausreichend große wirksame Energiemenge mit den Elektrozaunimpulsen
zur Verfügung steht, um die Hütsicherheit zu gewährleisten, wobei große Impulsbreite
dahingehend zu verstehen ist, daß der durch sie bestimmte Energieinhalt der Impulse
für Mensch und Tier ungefährlich ist.
2.) Bei Bewuchs am Zaun, der normalerweise die Zaunspannung stark reduziert, soll
noch eine möglichst hohe Spannung erreicht werden, bei möglichst großem aber ebenfalls
ungefährlichem Energieinhalt der Impulse.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der erste Impulsgenerator
mit einem Schwingungssystem für Erzeugung von elektrischen Hochspannungsimpulsen größerer
Impulsdauer und der zweite Impulsgenerator mit einem Schwingungssystem für Erzeugung
Hochspannungsimpulse deutlich kleinerer Impulsdauer vorgesehen sind, wobei das Schwingungssystem
des zweiten Impulsgenerators mit wesentlich geringerer innerer Impedanz als das Schwingungssystem
des ersten Impulsgenerators ausgebildet ist, und daß Steuereinrichtungen für die beiden
Schwingungssysteme vorgesehen sind, mit welchen wahlweise je ein Impuls des ersten
Impulsgenerators und des zweiten Impulsgenerators in gewünschter gegenseitiger, zeitlicher
Ordnung auslösbar sind, derart, daß der Impuls des zweiten Impulsgenerators durch
Ionisation den elektrischen Leitungsweg für den Impuls des ersten Impulsgenerators
schafft.
[0010] Durch die Erfindung wir erreicht, daß auch bei begrenztem Energiegehalt der auf den
Elektrozaun gegebenen Impulse bei allen denkbaren Bodenverhältnissen und auch bei
erheblichem Zaunbewuchs volle Hütesicherheit gewährleistet ist, ohne Gefahren für
Mensch und Tier hervorzurufen. Dabei liegt der Erfindung die Überlegung zugrunde,
daß der vom ersten Impulsgenerator erzeugte energiestarke Impuls bei hoher R-Last
(verminderter Isolation) des Elektrozauns in seiner Spitzenspannung zwar stark herabgesetzt
wird, aber noch immer im wesentlichen ausreichenden Energieinhalt für die Reizwirkung
eines elektrischen Schlages hat. Nur wird durch die herabgesetzte Spitzenspannung
nicht mehr die Reizwirkung des elektrischen Schlages mit Sicherheit ausgelöst. Andererseits
werden durch den zweiten Impulsgenerator zeitlich schmale, energieschwache, nadelförmige
elektrische Impulse erzeugt. Durch die Ausbildung des zweiten Impulsgenerators mit
möglichst geringer innerer Impedanz (wie es für den ersten Impulsgenerator im Hinblick
auf die aufzunehmende und umzusetzende Energiemenge nicht möglich ist), sind die nadelförmigen
energieschwachen Impulse des zweiten Impulsgenerators in ihrer Spitzenspannung wesentlich
weniger gegenüber den am Elektrozaun herrschenden Verhältnissen, insbesondere gegenüber
der Zaunisolation empfindlich. Die gegenseitige Zuordnung jeweils eines energiestarken
Impulses aus dem ersten Impulsgenerator und eines energieschwachen Impulses aus dem
zweiten Impulsgenerator führt dann dazu, daß die für die Reizwirkung erforderliche
Energie mit den Impulses des ersten Impulsgenerators und die für die Auslösung der
Reizwirkung erforderliche Spitzenspannung mit den Impulsen aus dem zweiten Impulsgenerator
geliefert werden, während die mit den energieschwachen Impulsen zugeführte Energiemenge
praktisch unbedeutend oder zumindest nur nebensächlich ist, aber dafür ausreicht,
durch Ionisation den elektrischen Leitungsweg für den Impuls des ersten Impulsgenerators
vorzubilden. Es ergibt sich dadurch eine optimale funktionelle Zusammenwirkung im
Sinne der Ionisation der am und im Tierfell vorhandenen Luft und Übertragung der Energie
des Impulses größerer Impulsdauer über den so geschaffenen elektrischen Leitungsweg
auf den Körper des abzuschreckenden Tieres.
[0011] Im Rahmen der Erfindung ist es insbesondere für batteriebetriebene Elektrozaungeräte
zu empfehlen, daß der erste Impulsgenerator Einrichtungen (Rückgewinnungsdiode) zur
Energie-Rückgewinnung enthält, wobei die Sekundärwicklung des Impulstransformators
im ersten Impulsgenerator direkt und die Sekundärwicklung des Impulstransformators
im zweiten Impulsgenerator über eine Hochspannungsdiode an den Elektrozaun angeschlossen
sind.
[0012] Für die Erzeugung von Impulsen unterschiedlicher Impulsdauer kann erfindungsgemäß
das Schwingungssystem in dem ersten Impulsgenerator für die Erzeugung von energiestarken
elektrischen Impulsen größerer Impulsdauer mit einem Energiespeicherkondensator und
dessen Ladestromkreis zum Aufnehmen und Umsetzen einer mehrfachen Enegiemenge wie
das Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators ausgelegt sein.
[0013] In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind die Schwingungssysteme beider Impulsgeneratoren
zum Laden ihrer Energiespeicherkondensatoren auf gleiche elektrische Spannung ausgebildet,
während die elektrische Kapazität des Energiespeicherkondensators im ersten Impulsgenerator
wesentlich größer als die elektrische Kapazität des Energiespeicherkondensators im
zweiten Impulsgenerator ist. Die elektrische Kapazität des Energiespeicherkondensators
im ersten Impulsgenerator kann dabei zwischen etwa dem doppelten bis 10-fachen der
elektrischen Kapazität des Energiespeicherkondensators im zweiten Impulsgenerator
sein. Da auch die Gegeninduktivität des Impulstransformators für die Frequenz der
im Schwingungssystem erzeugten elektrischen Schwingung bestimmt ist, kann im zweiten
Impulsgenerator zusätzlich auch ein Impulstransformator wesentlich geringerer Gegeninduktivität
vorgesehen werden, als im ersten Impulsgenerator.
[0014] Es besteht in anderer Ausführungsform der Erfindung auch die Möglichkeit, das Schwingungssystem
im ersten Impulsgenerator zum Laden seines Energiespeicherkondensators auf höhere
elektrische Spannung als das Schwingungssystem im zweiten Impulsgenerator auszubilden.
Da die im Energiespeicherkondensator enthaltene elektrische Energie abhängig ist von
dem Quadrat der an dem Energiespeicherkondensator anliegenden elektrischen Spannung
läßt sich die vom Energiespeicherkondensator aufgenommene und im Schwingungssystem
umgesetzte elektrische Energie auch auf diese Weise einstellen. Da jedoch die Impulsbreite
von der Frequenz der im Schwingungssystem erzeugten elektrischen Schwingungen abhängt
und diese wiederum von der Gegeninduktivität, müßte in solchem Fall im zweiten Impulsgenerator
ein Impulstransformator wesentlich geringerer Gegeninduktivität als im ersten Impulsgenerator
eingesetzt werden.
[0015] Zur Minderung der inneren Impedanz im Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators
kann auch der Impulstransformator den zweiten Impulsgenerator mit enger elektrischer
Ankopplung zwischen seiner Primärwicklung und seiner Sekundärwicklung und nur kleinem
Streufaktor ausgebildet sein.
[0016] Eine besonders zweckmäßige Ausbildung des erfindungsgemäßen Elektrozaungerätes kann
beispielsweise vorsehen, daß das Schwingungssystem des ersten Impulsgenerators zur
Erzeugung von elektrischen Impulsen mit bei geringer R-Last (Zaunisolation 5000 Ω
und mehr) des Elektrozauns Spitzenspannung bei etwa 4000 V bis 7000 V und zeitlicher
Impulsbreite bei etwa 100 µs ausgebildet ist, während das Schwingungssystem des zweiten
Impulsgenerators für die Erzeugung von elektrischen Impulsen mit Spitzenspannung bei
etwa 3000 V bis 5000 V und Impulsbreite bei ca. 5 µs bis 10 µs sowohl bei geringer
R-Last (Zaunisolation 5000 Ω und mehr) als auch bei mittlerer und hoher R-Last (Zaunisolation
unterhalb 5000 Ω bis unterhalb 500 Ω) ausgebildet ist. In solcher Auslegung des Elektrozaungerätes
stellt der Ausgang des Impulsgenerators für Impulse von z.B. 100 µs zeitlicher Impulsbreite
eine Sperre für die Schwingungen für Impulse von ca. 5 bis 10 µs zeitlicher Impulsbreite
in Art eines Tiefpaßfilters dar. Es genügt in dieser Ausführungsform der Erfindung,
wenn lediglich der Ausgang des für die schmalen Impulse ausgelegten Impulsgenerators,
also des zweiten Impulsgenerators, über eine Hochspannungsdiode an den Elektrozaun
gelegt ist. Der Ausgang des ersten Impulsgenerators kann direkt an den Elektrozaun
gelegt werden und ermöglicht dadurch die Benutzung herkömmlicher Energierückgewinnungseinrichtungen
innerhalb des ersten Impulsgenerators.
[0017] Für den Einsatz bei batteriebetriebenen erfindungsgemäßen Elektrozaungeräten kann
zumindest das Schwingungssystem des ersten Impulsgenerators, nämlich desjenigen für
die breiteren, energiebeladenen Impulse, in an sich bekannter Weise für die Erzeugung
von Einschwingimpulsen ausgestattet sein:
a) Mit einem Impulstransformator, an dessen Primärwicklung ein elektrischer Energiespeicherkondensator
und an dessen Sekundärwicklung ein elektrischer Kondensator, beispielsweise eine elektrische
Kapazität aufweisender Elektrozaun, angeschlossen sind, wobei die elektrische Kapazität
des Energiespeicherkondensators größer als die elektrische Kapazität des sekundärseitig
angeschlossenen Kondensators ist, der Energiespeicherkondensator ständig an einen
Aufladestromkreis angeschlossen ist und im Parallelschaltungskreis von Energiespeicherkondensator
und Primärwicklung des Impulstransformators ein mittels eines Impulstimers zum Zünden
in vorher festgelegter zeitlicher Folge gesteuerter Schalter zur Schwingungserzeugung
eingesetzt ist:
b) durch Ausbildung des Impulstransformators mit merklicher Streuinduktivität (Streuinduktivität
etwa 5% seiner Induktivität und mehr) die Induktivität und die Streuinduktivität des
Impulstransformators mit den Kapazitäten der an ihm primärseitig und sekundärseitig
angeschlossenen elektrischen Kondensatoren in dem für Verdeutlichung des elektrischen
Verhaltens bekannten Ersatzschaltbild einen gekoppelten Serien- und Parallelschwingkreis
bilden, dessen Serienschwingkreis die Streuinduktivität Ls, die sekundärseitig wirksame
Kapazität und ohm'schen Widerstände enthält, deren elektrische Werte durch die elektrischen
Größen des Impulstransformators und der angeschlossenen Kondensatoren gegeben sind;
c) wobei mit dem Schließen des Schalters im Parallelschaltungskreis von Energiespeicherkondensator
und Primärwicklung des Impulstransformators und dem damit einsetzenden Entladestrom
aus dem Ladekondensator auch ein Einschwingvorgang mit über den Serienschwingkreis
und den Schalter verlaufendem ersten sinusförmigen Einschwingstrom auftritt, dessen
Frequenz durch die Streuinduktivität und die im Serienschwingkreis wirksame elektrische
Kapazität und dessen Dämpfung durch die am Serienschwingkreis wirksamen ohm'schen
Widerstände bestimmt sind, und zum Öffnen des Parallelschaltungskreises von Energiespeicherkondensator
und Primärwicklung des Impulstransformators;
c.a) im Betrieb ohne Energieableitung im Sekundärkreis zur Vermeidung von Energieverlusten
der Einschwingvorgang zum Öffnen des Schalters bei nur teilweiser Entladung des Energiespeicherkondensators
herangezogen wird, während
c.b) im Betrieb mit Energieableitung im Sekundärkreis eine durch Zuschaltung eines
sekundärseitigen Widerstandes vorher festgelegter Grenzgröße hervorgerufene vermehrte
Dämpfung und die dadurch eintretende ausreichende Unterdrückung der negativen Halbwelle
(zwischen π₁ und 2π₁) des Einschwingstromes benutzt wird, das öffnen des Schalters
mittels des Einschwingvorganges auszusetzen, bis der Energiespeicherkondensator vollständig
entladen ist.
[0018] Die Möglichkeit, zumindest in dem Schwingungssystem für die Erzeugung breiterer,
energiebeladener Impulse vor dem eigentlichen energiebeladenen Impuls noch einen Einschwingvorgang
zu erzeugen, hat in Verbindung mit der Erfindung die besondere Bedeutung, daß der
Einschwingvorgang nicht nur wie in DE 30 09 838 C2 je nach Belastungszustand des Elektrozaunes
entweder die Entwicklung des nachfolgenden energiebeladenen Impulses unterbindet oder
zuläßt, sondern gibt zusätzlich die Möglichkeit, auch auf die Steuerungseinrichtungen
des Gesamtgenerators dahingehend einzuwirken, daß je nach gewünschter Einstellung
an diesen Steuerungseinrichtungen der Einschwingvorgang auch die Erzeugung der schmaleren
Hochspannungsimpulse unterdrücken kann. Auf diese Weise kann der erfindungsgemäße
Generator besonders energiesparend ausgebildet werden.
[0019] In einfacher Ausführung der Erfindung ist es möglich, beide Systeme, nämlich die
Erzeugung energiebeladener Hochspannungsimpulse größerer Impulsdauer und Erzeugung
schmaler Hochspannungsimpulse ständig zu betreiben. Dabei würde bei normaler Zaunisolation
die Erzeugung der schmalen Hochspannungsimpulse mehr oder weniger leer mitlaufen bei
geringfügig erhöhtem aber noch tragbarem Dauerverbrauch an Batteriestrom. Dieser Dauerverbrauch
wäre insbesondere auch deshalb tragbar, weil wegen der wirksamen Energierückgewinnung
auch die mit den schmalen Hochspannungsimpulsen in den Zaun abgegebene Energie über
das System zur Erzeugung der energiebeladenen Hochspannungsimpulse größerer Impulsdauer
wieder in dessen Ladekondensator zurückgeführt wird.
[0020] Aus der der Erfindung zugrundeliegenden Überlegung ergibt sich aber auch, daß die
gegenseitige Zuordnung eines energiestarken Impulses aus dem ersten Impulsgenerator
und eines energieschwachen nadelförmigen Impulses aus dem zweiten Impulsgenerator
nicht ständig erfolgen muß, sondern dann von Bedeutung ist, wenn durch die am Elektrozaun
herrschenden Verhältnise der energiestarke Impuls in seiner Spitzenspannung an und
unter die Schwelle einer sicheren Reizauslösung herabgestetzt ist. Im Rahmen der Erfindung
ist es daher zu empfehlen, das Elektrozaungerät mit Einrichtungen zu versehen, mittels
deren der zweite Impulsgenerator von Hand oder automatisch im Bedarfsfall zugeschaltet
werden kann, während der erste Impulsgenerator bei Betrieb des Elektrozaungerätes
ständig eingeschaltet sein soll.
[0021] Vorzugsweise soll der Hochspannungsimpuls geringerer Impulsdauer erst zugeschaltet
werden, wenn die Zaunbelastung einen bestimmten Widerstandswert unterschritten hat,
z.B. bei Zaunisolation unterhalb 5 k Ω . Die energiebeladenen Impulse größerer Impulsdauer
werden bei ohm'scher Zaunbelastung naturgemäß stärker gedämpft als schmale oder sehr
schmale Hochspannungsimpulse. Dies bedeutet, daß die Spitzenspannung des breiten energiebeladenen
Impulses sich bei abnehmender Zaunisolation biszu etwa 100 V bei beispielsweise 500
Ω Isolationswiderstand reduziert. Der sehr schmale Impuls des anderen Systems bestimmt
bei abnehmenden Isolationswiderständen des Elektrozaunes die Spannungshöhe, da er
praktisch ungedämpft bleibt, mit dem Ergebnis, daß an beispielsweise 500 Ω Isolationswiderstand
ein breiter Grundimpuls niedriger Höhe und ein schmaler, hoher Nadelimpuls auftreten.
[0022] Im Rahmen der Erfindung können die Steuereinrichtungen für die Schwingungssysteme
dazu ausgebildet sein, das Schwingungssystem zur Erzeugung eines schmalen Impulses
in demjenigen Zeitpunkt zur Erzeugung eines schmalen Impulses zu betätigen, wenn sich
der von dem anderen Schwingungssystem erzeugte breitere Impuls im Spannungsmaximum
oder in der Nachbarschaft davon befindet. Auf diese Weise wird die optimale Zusammenwirkung
der beiden unterschiedlichen Impulse gewährleistet. Wird im Rahmen der Erfindung das
Schwingungssystem für die schmalen Impulse normalerweise außer Betrieb gehalten, so
sind die Steuereinrichtungen für die Schwingungssysteme dazu auszubilden, die elektrische
Zaunbelastung bzw. den elektrischen Isolationswiderstand des Zaunes gegen Erde fortwährend
festzustellen und bei Unterschreiten eines Schwellenwertes des Isolationswiderstandes
(z.B. 5 kΩ) das Schwingungssystem für die Erzeugung schmaler Impulse in Betrieb zu
setzen. Da es bei Benutzung des energiebeladenen breiteren Impulses zur Steuerung
für Einschalten der schmalen Hochspannungsimpulse praktisch nur möglich ist, zunächst
die Auslösung des schmalen Hochspannungsimpulses zeitlich nach Ablauf des die Steuerung
auslösenden ersten Impulses vorzunehmen, soll im Rahmen der Erfindung für das nächste
Impulsepaar eine zeitliche Umsteuerung dahingehend erfolgen, daß der Hochspannungsimpuls
mit dem energiebeladenen breiten Impuls zusammengeführt wird. Hierzu können die Steuereinrichtungen
für die Schwingungssysteme erfindungsgemäß dazu ausgebildet sein, bei Inbetriebsetzen
des Schwingungssystems für schmale Hochspannungsimpulse sofort einen solchen schmalen
Hochspannungsimpuls auch noch nach Ablauf des breiteren energiebeladenen Impulses
auszulösen und die Auslösung für die nächstfolgende Impulskombination für Abgabe des
schmalen Hochspannungsimpulses zeitlich im Bereich des Spannungsmaximums des breiteren
energiebeladenen Impulses einzurichten. Hierdurch wird nach Ablauf des ersten Doppelimpulses
- Detektions-Impulses - beim nächsten periodischen Doppelimpuls der zweite Einzelimpuls,
d.h. der schmale Hochspannungsimpuls zeitlich so verschoben, daß er auf den energiebeladenen
Einzelimpuls aufgesetzt wird, vorzugsweise auf dem Scheitel oder in der Nähe davon.
Er kann aber auch schon in der Anfangsphase des breiten energiebeladenen Impulses
auftreten. Erst in dieser Konstellation können sich die beiden Einzelimpulse ideal
ergänzen und zu ganz neuen praktischen Wirkungen am Zaun unter Bewuchs oder bei Tierberührung
führen. Der schmale, nadelförmige Impuls hoher Spannung macht als reiner Zündimpuls
den Weg frei bzw. schafft durch Ionisation einen elektrischen Leitungsweg für den
energiereichen Hauptimpuls. Der letztere kann also jetzt trotz ungünstiger Zaunbedingungen
und niedriger Eigenspannung wieder voll zur Wirkung kommen; er wird sozusagen "getriggert"
und damit praktisch unabhängig vom Zaunzustand.
[0023] Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist es möglich, auch "bewuchsfeste"
batteriebetriebene Elektrozaungeräte zu bauen, ähnlich oder gleich bewuchsfest wie
starke, aus dem elektrischen Leitungsnetz betriebene Elektrozaungeräte. Die Erfindung
ist jedoch auch bei aus dem elektrischen Leitungsnetz oder mittels Akkumulatoren betriebene
Elektrozaungeräten mit Vorteil anwendbar.
[0024] Bei mit Akkumulator betriebenen Elektrozaungeräten kann bei etwa gleichen Hütewirkungen
wie bisher eine deutliche Stromeinsparung erreicht werden. Bei aus dem elektrischen
Leitungsnetz betriebenen Elektrozaungeräten ist es möglich, bei etwa gleicher Hütewirkung
wie bisher die maximale Impulsenergie zu reduzieren, wodurch die Unfallgefahr aufgrund
zu starker Impulsenergien gesenkt werden kann. Ferner wird der Funkstörpegel deutlich
herabgesetzt.
[0025] Bei bewuchsfesten Elektrozaungeräten mit Akkumulatorbetrieb oder Netzbetrieb bietet
die Erfindung ohne wesentlichen Mehraufwand die Möglichkeit, eine aussagefähige Zaunkontrolle
vorzunehmen, dadurch, daß die Zuschaltung des zweiten Impulses optisch oder akustisch
angezeigt wird. Herkömmliche Elektrozaungeräte dieser Art lassen auch gravierende
Zustandsänderungen am Zaun nicht mehr erkennen.
[0026] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- das Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Elektrozaungerätes in einer ersten Ausführungsform;
- Figur 2
- ein Schema der zeitlichen Zuordnung eines vom ersten Impulsgenerator und eines vom
zweiten Impulsgenerator des Elektrozaungerätes auf den Elektrozaun gelegten Impulses;
- Figur 3
- das Ersatzschaltbild des Schwingungssystems für die Erzeugung breiter, energiereicher
Impulse in einem Elektrozaungerät nach Figur 1;
- Figur 4
- den Spannungsverlauf am Energiespeicherkondensator bei Betrieb gemäß Figur 3 in einer
Ausführungsvarianten;
- Figur 5
- den Spannungsverlauf am Energiespeicherkondensator nach Figur 2 in einer zweiten Ausführungsvarianten;
- Figur 6
- ein vereinfachtes Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Elektrozaungerätes;
- Figur 7
- den Spannungsverlauf am Kollektor des Zerhackertransistors (Arbeitstransistors) im
DC-DC-Wandler und
- Figur 8
- ein vereinfachtes Blockschaltbild einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Elektrozaungerätes.
[0027] In der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 5 handelt es sich um ein Elektrozaungerät,
das aus einer Trockenbatterie oder Nassbatterie (Akkumulator) gespeist wird. Das Elektrozaungerät
weist einen Stromversorgungsteil 1 auf, welcher die ankommende Speisespannung, d.h.
die Gleichspannung der Batterie, umsetzt und eine geeignete Versorung der nachgeschalteten
Module sicherstellt. An dem Stromversorgungsteil 1 schließt sich ein DC-DC-Wandler
2 an, der die in der Regel niedrige Speisespannung der Batterie (Gleichspannung 6
V, 9 V oder 12 V) in eine Gleichspannung von beispielsweise 350 V bis 400 V umwandelt.
Für den gleichmäßigen Betrieb des DC-DC-Wandlers 2 und die Erzielung stabiler Ausgangsspannung
am DC-DC-Wandler 2 ist dieser mit einem Steuermodul 3 verbunden.
[0028] Das Elektrozaungerät nach Figur 1 enthält ferner eine Auswerteeinheit 4 und einen
Taktgeber 5 für die beiden Impulsgeneratoren 6 und 7. An die beiden Impulsgeneratoren
6 und 7 ist gemeinsam ein Elektrozaun angeschlossen, der bei geringer R-Last (bewuchsfreier
Zustand ohne Tierberührung) ersatzweise durch einen elektrischen Kondensator 8 dargestellt
ist. Die Kapazität des elektrischen Kondensators 8 ist in der Praxis mit 10nF pro
1 km Zaunlänge anzunehmen. Besteht mittlere R-Last (Verminderung der Zaunisolation
durch Bewuchs am Elektrozaun), so wird dies durch einen dem elektrischen Kondensator
parallel geschalteten ohm'schen Widerstand 9 von beispielsweise 5000 Ω dargestellt,
um eine bestimmte Bewuchssituation am Zaun zu simulieren. Bei sehr starken Bewuchs
und bei Tierberührung kann hohe R-Last, beispielsweise Absinken der Zaunisolation
auf 5000 Ω und weniger eintreten.
[0029] Jeder der beiden Impulsgeneratoren 6 und 7 enthält im dargestellten Beispiel einen
Impulstransformator Tr₁ bzw. Tr₂, einen Energiespeicherkondensator C₁ bzw. C₂ und
einen Entladeschalter S₁ bzw. S₂,um den Energiespeicherkondensator C₁ bzw. C₂ über
die Primärwicklung W₁₁ bzw. W₁₂ des jeweiligen Impulstransformators Tr₁ bzw. Tr₂ zu
entladen.
[0030] Die Schalter S₁ bzw. S₂ sind gesteuerte elektronische Schalter, beispielsweise Thyristoren,
wie bei Th in Figur 2 angedeutet. Die Sekundärwicklungen W₂₁ bzw. W₂₂ der Impulstransformatoren
Tr₁ bzw. Tr₂ sind an den Elektrozaun angeschlossen und zwar ist am Impulsgenerator
7 eine Hochspannungsdiode D₃ zwischen die Sekundärwicklung W₂₂ und den Elektrozaun
eingesetzt. Jeder Energiespeicherkondensator C₁ bzw. C₂ wird jeweils über eine Diode
D₁ bzw. D₂ von dem selben DC-DC-Wandler 2 her geladen, also auf gleiche Ladespannung
gebracht. Die beiden Impulsgeneratoren 6 und 7 unterscheiden sich dadurch, daß der
Impulsgenerator 6 für die Erzeugung energiestarker Impulse ausgelegt ist. Hierzu weist
der Energiespeicherkondensator C₁ beispielsweise eine Kapazität von 4,5 µF auf und
wird auf eine Spannung U
C1 = 330 V aufgeladen. Er enthält dann eine Energiemenge von A
C1 = 0,245 J. Der Impulstransformator Tr₁ hat beispielsweise eine Induktivität von 1,9
Hy. Seiner Auslegung und Konstruktion entsprechend weist er einen Verlustfaktor auf,
der sich als Streuinduktivität Ls₁ = 0,08 Hy darstellen läßt. Dies sind 4,2% der Induktivität
L₁. Der Impulsgenerator 7 kann im dargestellten Beispiel einen Energiespeicherkondensator
mit Kapazität C₂ = 0,9 µF enthalten, der auf dieselbe Spannung U
C2 = 330 V aufgeladen wird, wie der Energiespeicherkondensator C₁ im Impulsgenerator
6. Der Energiegehalt des geladenen Energiespeicherkondensators beträgt dann A
C2 = 0,049 J. In weiterem Unterschied zum ersten Impulsgenerator 6 ist der Impulstransformator
Tr₂ mit sehr viel engerer Ankopplung seiner beiden Wicklungen W₁₂ und W₂₂ ausgebildet,
so daß auch der Verlustfaktor bzw. die Streuinduktivität Ls₂ geringer d.h. bei 1 bis
2% der Transformatorinduktivität liegen kann. Im Hinblick auf die wesentlich geringere,
zu übertragende Energie kann der Impulstransformator Tr₂ des zweiten Impulsgenerators
7 auch kleiner und mit geringerer Induktivität als derjenige des ersten Impulsgenerators
6 ausgebildet sein.
[0031] Figur 3 zeigt das elektrische Wirkschema (Ersatzschaltbild), das dem Impulsgenerator
6 gemäß Figur 1 entspricht. L ist die äquivalente Ersatzinduktivität des Impulstransformators
Tr₁, Ls die Ersatzinduktivität der Streuinduktivität des Impulstransformators Tr₁
und R der Ersatzwiderstand. Der Impulstransformator Tr₁ hat in der Regel ein Übersetzungsverhältnis,
beispielsweise Ü = 14, also eine größere Windungszahl in der Sekundärwicklung W₂₁
als in der Primärwicklung W₁₁. Alle Größen in dem in Figur 2 gezeigten Ersatzschaltbild
sind entsprechend auf die Primärseite oder auf die Sekundärseite zu beziehen.
[0032] Die Arbeitsweise des ersten Impulsgenerators 6 sei im folgenden anhand von Figur
3 erläutert:
Der Energiespeicherkondensator C₁ sei auf die Spannung U₁ aufgeladen. Ein Zündimpuls
macht den Thyristor Th leitend. Dadurch wird der Energiespeicherkondensator C₁ parallel
zur Primärwicklung des Impulstransformators geschaltet. Die Ersatzinduktivität L ist
jedoch groß gegenüber der Ersatzstreuinduktivität Ls, so daß die Impedanz der Strecke
Ls, R, Cz wesentlich kleiner als die Impedanz der Strecke über L ist. Beim Schließen
des Entladestromkreises setzt eine elektrische Schwingung ein. Wegen der kleineren
Werte von Ls gegenüber L und Cz gegenüber C₁ ist die Frequenz dieser ersten Schwingung
hoch. Nach Ablauf dieser als Einschwingvorgang bekannten Schwingung geht der Strom
über in eine zweite Schwingung, die bestimmt wird durch die Kapazität des Energiespeicherkondensators
C₁, die Ersatzinduktivität L des Impulstransformators und den Ersatzwiderstand R.
Die Frequenz dieser zweiten Schwingung ist daher wesentlich kleiner als die Frequenz
der ersten Schwingung. Bevor der Thyristor Th leitend wird, ist in dem Speicherkondensator
ein bestimmter elektrischer Energiebetrag gespeichert (0,5 C₁U₁²).
[0033] Die Größen der Ersatzstreuinduktivität Ls, des Ersatzwiderstandes R und der sekundärseitigen
Kapazität Cz (beispielsweise des den Elektrozaun andeutenden Kondensators 8), sowie
die Freiwerdezeit des Thyristors Th sind so gewählt, daß der Thyristor durch die negative
Halbwelle der ersten Schwingung des Einschwingvorganges gesperrt wird. Dabei muß allerdings
der Zündimpuls bereits zu diesem Zeitpunkt abgelaufen sein, damit nicht der Zündimpuls
den Thyristor offenhält. Der Entladevorgang des Energiespeicherkondensators C₁ wird
unterbrochen. Es wird dann aus dem Energiespeicherkondensator C₁ nur so viel Energie
entnommen wie nötig ist, um die sekundärseitige Kapazität (8 bzw. Cz) aufzuladen.
Die dabei vom Energiespeicherkondensator C₁ abgegebene Energie wird aus der vorgeschalteten
Energiequelle nachgeliefert bzw. durch Energie-Frühgewinnung ergänzt.
[0034] Im Fall der Tierberührung wird ein Ableitwiderstand Rz bzw. bei Zaunbewuchs ein Ableitwiderstand
9 parallel zur Zaunkapazität Cz bzw. 8 zugeschaltet. Dies führt zu einer starken Dämpfung
der ersten Schwingung, wobei die zweite Halbwelle der ersten Schwingung wesentlich
kleiner wird bzw. nicht mehr erscheint. Der Thyristor Th wird jetzt nicht mehr gesperrt.
Die Energie des Energiespeicherkondensators C₁ entlädt sich jetzt voll über den Widerstand
Rz des Tierkörpers bzw. den Widerstand 9 des Zaunbewuchses.
[0035] Bei der oben erläuterten Arbeitsweise des ersten Impulstransformators 6 ergibt sich
für das gesamte Elektrozaungerät nach Figur 1 der folgende Funktionsablauf: Das Gerät
sei nur mit der Kapazität 8 belastet. Wird die Schaltungsanordnung an die Stromversorgung
angeschlossen, so läuft zunächst nur der erste Impulsgenerator 6. Es werden in Abständen
von ca. 1 s Spannungsimpulse der oben erläuterten Art auf den Zaun gegeben. Wie Figur
1 zeigt, ist der vom Taktgeber 5 über dessen Ausgang a periodisch betätigte Schalter
S₁ mit einer Energierückgewinnungsdiode D4 überbrückt. Nach Ablauf der ersten Halbwelle
des Einschwingvorganges wird der Schalter S₁ wieder unterbrochen. Danach fließt die
auf dem Elektrozaun (Kondensator 8) befindliche Impulsenergie nahezu vollständig in
den Energiespeicherkondensator C₁ zurück, so daß das Gesamtsystem sehr energiesparend
arbeitet und z.B. Impulse mit einer Scheitelspannung von mehr als 5000 V und einer
Fußbreite von 0,1 ms in den Zaun einspeist.
[0036] Wenn der Schalter S₁ vom Taktgeber 5 über dessen Ausgang a betätigt wird, tritt Energie
aus dem Energiespeicherkondensator C₁ in die Zaunkapazität (Kondensator 8) über, wobei
die Spannung am Energiespeicherkondensator C₁ absinkt und sich gleichzeitig der Hochspannungsimpuls
am Zaun aufbaut.
[0037] Figur 4 zeigt den Verlauf der Spannung am Energiespeicherkondensator C₁ bei praktisch
rein kapazitiver Zaunbelastung und in gestrichelter Linie bei kapazitiver und ohm'scher
Zaunbelastung. Der funktionsbedingte Spannungseinbruch (Spannungssack Ue) ist abhängig
von der Menge der kurzzeitig entnommenen Energie. Wenn der Elektrozaun (Kondensator
8) die gesamte Energie aus dem Energiespeicherkondensator C₁ aufnimmt, wird die Nullinie
erreicht, was etwa das Maximum des anzuschließenden Zaunes markiert. Hierbei kann
auch noch eine überlagerte Schwingung auftreten, deren Scheitel unter die Nullinie
fällt.
[0038] Bei Zäunen üblicher Länge (ca. 1 bis 3 km) wird bei entsprechender Geräteauslegung
die Nullinie nicht erreicht.
[0039] Wird dagegen eine R-Last (Widerstandslast) von beispielsweise 5000 Ω zugeschaltet,
so wird die Nullinie erreicht. Danach steigt die Spannung am Energiespeicherkondensator
C₁ allmählich an (gestrichelte Linie in Figur 4 und 5). Im dargestellten Beispiel
dient der unterschiedliche Spannungsverlauf gemäß Figur 4 und Figur 5 als Kriterium
zur Auslösung des zweiten Impulsgenerators 7. Man kann hierzu mehrere Auswertungspunkte
oder Auswertungslinien ansetzen. Gemäß Figur 4 ist die Linie X₁ vorgesehen. Fällt
die Kondensatorspannung z.B. unter das Niveau X₁ ab, gibt die in der Auswerteeinheit
4 untergebrachte Auswertungslogik den Startbefehl an den Taktgeber 5 für den Schalter
S₂ im zweiten Impulsgenerator 7 und löst dort einen schmalen Impuls hoher Scheitelspannung
aus. Wie Figur 2 im linken Teil zeigt, liegt der bei Auslösung auftretende schmale
Impuls hoher Spannung naturgemäß zeitlich hinter dem Ablauf des ihn auslösenden breiten
Impulses aus dem ersten Impulsgenerator 6. Nachdem die Auslösung geschehen ist, verlegt
jedoch der im Taktgeber 5 und mittels einer Vorrichtung 10 verstellbare Steuerteil
im Taktgeber 5 den am Ausgang b des Taktgebers 5 erscheinenden Steuerimpuls für den
Schalter S₂ des zweiten Impulsgenerators 7 derart, daß die folgenden schmalen Hochspannungsimpulse
an diejenige Stelle gelegt werden, wie sie mit der Einrichtung 10 gewählt wird. Bevorzugt
kann man die folgenden schmalen Hochspannungsimpulse etwa auf den Scheitel oder in
dessen Nähe des vom ersten Impulsgeber 6 kommenden breiten energiebeladenen Impulses
legen. Es ergibt sich hierdurch eine teilweise Summierung beider Spannungen, so daß
die Gesamtspannung deutlich höher als die höchste Teilspannung ist. Man kann jedoch
auch durch entsprechende Betätigung der Einstelleinrichtung 10 den schmalen, nadelförmigen
Impuls an den Anfang des breiten energiebeladenen Impulses legen oder auch wie in
Figur 2 punktiert gezeigt ist, an das Ende des breiten energiebeladenen Impulses.
Auf diese Weise läßt sich die kombinierte Wirkung der einander zugeordneten Impulse
den jeweiligen Gegebenheiten und dem jeweiligen Anwendungsfall anpassen. Dabei befindet
sich die Energie pro Impulskombination fast ausschließlich im unteren Hauptimpuls.
Sie ist der Leistungsfähigkeit der benutzten Batterie angepaßt.
[0040] Im Fall der Grenzbelastung bei etwa 500 Ω, was starkem Bewuchs des Elektrozaunes
entspricht, erreicht der Scheitelwert des energiebeladenen, breiten Impulses maximal
noch 1000 V, was nicht mehr ausreicht, einen elektrischen Funken an einem zusätzlich
den Zaun berührenden Tier zu erzeugen. Mit dem zweiten, praktisch energielosen Hochspannungsimpuls
wird jetzt trotz ungünstiger Zaunbedingungen ein Spannungsniveau geschaffen, das eine
hohe Zündfreudigkeit sicherstellt, ohne dabei mehr Energie zu verbrauchen und das
den Zaun berührende Tier mit mehr Energie zu belasten als bisherige Geräte. Der schmale
Hochspannungsimpuls ist ein Triggerimpuls, der auch unter extrem ungünstigen Zaunbedingungen
den Energieübertritt in das Tier möglich macht und somit das aus einer Batterie betriebene
Elektrozaungerät praktisch bewuchsunabhängig macht. Wenn es darauf ankommt, einen
Funken am Fell eines den Zaun berührenden Tieres zu zünden, kann es von besonderem
Vorteil sein, den schmalen, nadelförmigen Triggerimpuls an den Anfang des Hauptimpulses
zu legen, weil mit dem Zünden eines Funkens dann zugleich die Energie des Hauptimpulses
verfügbar ist, um die mit dem elektrischen Funken erstrebte Reizwirkung zu erzielen.
[0041] In einer verbesserten Ausführung gemäß Figur 5 wird der Beginn der Auswertungslinie
zeitlich gegenüber dem Zündzeitpunkt für den breiten energiebeladenen Hauptimpuls
verschoben, und zwar derart, daß nur die langsam ansteigende Wiederaufladung nach
einer Entladung bei unter R-Last stehendem Elektrozaun zu einem Schnittpunkt mit der
Auswertungslinie X₂ führt, nicht aber der schnelle Wiederanstieg der Spannung durch
die Energierückgewinnung. In diesem Fall wird der schmale nadelförmige Hochspannungsimpuls
auch bei langen und überlangen Zäunen nicht ausgelöst, sondern nur bei Überschreiten
einer definierten ohm'schen Zaunbelastung bzw. Unterschreiten eines definierten Isolationswiderstandes
am Elektrozaun.
[0042] Die Auswertung der Veränderung der Zaunbelastung kann im Beispiel der Figuren 6 und
7 auch am Kollektor des im DC-DC-Wandler 2 vorgesehenen Zerhackertransistors oder
Arbeitstransistors vorgenommen werden. Wie aus Figur 7 ersichtlich, ist die Kollektorspannung
gering, wenn der Energiespeicherkondensator C₁ entladen ist und größer, wenn er ganz
oder teilweise aufgeladen ist. Ebenso wie bei Auswertung der am Energiespeicherkondensator
C₁ herrschenden Spannung kommt es auch in diesem Fall darauf an, den Beginn der Auswertung
zeitlich zu verzögern, wenn erreicht werden soll, daß nur die Unterschreitung eines
Ableitwiderstandes am Zaun, also die Überschreitung einer R-Last-Schwelle ausgewertet
und zur Auslösung der schmalen, nadelförmigen Hochspannungsimpulse des zweiten Impulsgenerators
7 herangezogen werden soll. Dabei muß die Verzögerung so gewählt werden, daß das schnelle
Durchschwingen der Kondensatorspannung bei überwiegender C-Last am Elektrozaun vor
dem Einsetzen der Auswertung abgeschlossen ist.
[0043] Wie in Figur 8 angedeutet, ist es auch möglich, den Taktgeber 5 für die Betätigung
des Schalters S₂ durch Zaunabtasteinrichtungen 12 auf der Zaunseite zu steuern. Diese
Möglichkeit bedingt aber größeren Schaltungsaufwand einerseits durch die Zaunabtasteinrichtungen
und andererseits auch in der elektrischen Schaltungsanordnung der Auswerteeinheit
4 und des Taktgebers 5.
[0044] In vereinfachter Ausführung kann überhaupt von der Steuerung des Taktgebers 5 aufgrund
der Spannungsverhältnisse am Energiespeicherkondensator C₁ oder am Kollektor des Zerhackertransistors
im DC-DC-Wandler 2 oder durch Spannungsabtasten am Zaun abgesehen und ständig gemeinsamer
Betrieb der beiden Impulsgeneratoren 6 und 7 vorgesehen werden. Diese vereinfachte
Ausführung kann generell an einem Elektrozaungerät vorgesehen sein, das dann nicht
mit der Auswerteeinheit 4 und den diversen Abtasteinrichtungen ausgerüstet sein muß
und auch nur einen vereinfachten Taktgeber benötigt.
[0045] Es ist aber auch möglich, die auf die augenblickliche Spannung am Energiespeicherkondensator
C₁ zurückgreifende oder die Kollektorspannung am Zerhackertransistor des DC-DC-Wandlers
2 zurückgreifende Auswertung bzw. die Auswertung der Zaunabtastung abschaltbar zu
machen. Dies kann mittels eines Schalters 11 erfolgen, der am Taktgeber 5 oder an
der Auswerteeinheit 4 angebracht ist. Auf diese Weise kann das Elektrozaungerät nach
Wunsch entweder mit der Auswertung oder mit ständigem gemeinsamen Betrieb der beiden
Impulsgeneratoren 6 und 7 betrieben werden. Diese letztere Möglichkeit kann unter
besonderen Bedingungen von Bedeutung sein, beispielsweise, wenn zeitweise mit so starkem
Bewuchs am Elektrozaun zu rechnen ist, daß ohnehin ein sehr häufiges Einschalten des
Impulsgenerators 7 zu erwarten wäre.
[0046] Es können auch noch zusätzlich hier nicht dargestellte Anzeigeeinrichtungen vorgesehen
werden, die angeben, ob der Impulsgenerator 7 in Betrieb gesetzt ist. Wesentlich ist
es, in allen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Elektrozaungerätes, daß dem breiten
energiebeladenen Impuls ein schmaler Hochspannungsimpuls beigegeben werden kann. In
dieser Impulskombination erfolgt durch den Hochspannungsimpuls durch Ionisation ein
Vorbilden des elektrischen Leitungsweges für den energiebeladenen Impuls zum Tierkörper.
1. Elektrozaungerät zur Erzeugung von Impulsen, das mindestens zwei an denselben Elektrozaun
angeschlossene, gleichzeitig betreibbare Impulsgeneratoren (6, 7) enthält, wobei jeder
der beiden Impulsgeneratoren (6, 7) ein den Energiegehalt des vom jeweiligen Impulsgenerator
(6, 7) auf den Elektrozaun (8) gelegten elektrischen Impulses bestimmendes, vollständiges
Schwingungssystem mit je einem Impulstransformator (Tr₁, Tr₂), je einem Energiespeicherkondensator
(C₁, (C₂) und je einem den Energiespeicherkondensator (C₁, C₂) zum Entladen über die
Primärwicklung (W₁₁, W₁₂) des Impulstransformators (Tr₁, Tr₂) schaltenden Schaltelement
(S₁, S₂) enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Impulsgenerator (6) mit einem Schwingungssystem für Erzeugung von elektrischen
Hochspannungsimpulsen größerer Impulsdauer und der zweite Impulsgenerator (7) mit
einem Schwingungssystem für Erzeugung elektrischer Hochspannungsimpulse deutlich kleinerer
Impulsdauer vorgesehen sind, wobei das Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators
(7) mit wesentlich geringerer innerer Impedanz als das Schwingungssystem des ersten
Impulsgenerators (6) ausgebildet ist, und daß Steuereinrichtungen (4, 5) für die beiden
Schwingungssysteme vorgesehen sind, mit welchen wahlweise je ein Impuls des ersten
Impulsgenerators (6) und des zweiten Impulsgenerators (7) in gewünschter gegenseitiger,
zeitlicher Zuordnung auslösbar sind, derart, daß der Impuls des zweiten Impulsgenerators
(7) durch Ionisation den elektrischen Leitungsweg für den Impuls des ersten impulsgenerators
(6) schafft.
2. Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Impulsgenerator
(6) Einrichtungen (Rückgewinnungsdiode D4) zur Energie-Rückgewinnung enthält, wobei
die Sekundärwicklung (W ₂₁) des Impulstransformators (Tr₁) im ersten Impulsgenerator
(6) direkt und die Sekundärwicklung (W₂₂) des Impulstransformators (Tr₂) im zweiten
Impulsgenerator (7) über eine Hochspannungsdiode (D₃) an den Elektrozaun (8) angeschlossen
sind.
3. Elektrozaungerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungssystem
in dem ersten Impulsgenerator (6) für die Erzeugung von energiestarken elektrischen
Impulsen größerer Impulsdauer mit einem Energiespeicherkondensator (C₁) und dessen
Ladestromkreis zum Aufnehmen und Umsetzen einer mehrfachen Energiemenge wie das Schwingungssystem
des zweiten Impulsgenerators (7) ausgelegt ist.
4. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwingungssysteme beider Impulsgeneratoren (6, 7) zum Laden ihrer Energiespeicherkondensatoren
(C₁, C₂) auf gleiche elektrische Spannung ausgebildet sind und die elektrische Kapazität
des Energiespeicherkondensators (C₁) im ersten Impulsgenerator (6) wesentlich größer
als die elektrische Kapazität des Energiespeicherkondensators (C₂) im zweiten Impulsgenerator
(7) ist.
5. Elektrozaungerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Kapazität
des Energiespeicherkondensators (C₁) im ersten Impulsgenerator (6) zwischen etwa dem
Doppelten bis Zehnfachen der elektrischen Kapazität des Energiespeicherkondensators
(C₂) im zweiten Impulsgenerator (7) ist.
6. Elektrozaungerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da das Schwingungssystem
im ersten Impulsgenerator (6) zum Laden seines Energiespeicherkondensators (C₁) auf
höhere elektrische Spannung als das Schwingungssystem im zweiten Impulsgenerators
(7) ausgebildet ist.
7. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Impulstransformator (Tr₂) im zweiten Impulsgenerator (7) mit enger, elektrischer Ankopplung
zwischen seiner Primärwicklung (W₁₂) und seiner Sekundärwicklung (W₂₂) und nur kleinem
Streufaktor ( 5%) ausgebildet ist.
8. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwingungssystem des ersten Impulsgenerators (6) zur Erzeugung von elektrischen Impulsen
mit bei geringer R-Last (Zaunisolation 5000Ω und mehr) des Elektrozaunes Spitzenspannung
bei etwa 4000 V bis 7000 V und zeitlicher Impulsbreite bei etwa 100 µs ausgebildet
ist, während das Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators (7) für die Erzeugung
von elektrischen Impulsen mit Spitzenspannung bei etwa 3000 V bis 5000 V und Impulsbreite
bei ca. 5 µs bis 10 µs sowohl bei geringer R-Last (Zaunisolation 5000Ω und mehr) als
auch bei mittlerer und hoher R-Last (Zaunisolation unterhalb 5000Ω bis unterhalb 500Ω)
ausgebildet ist.
9. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwingungssystem des ersten Impulsgenerators (6) in an sich bekannter Weise für die
Erzeugung von Einschwingimpulsen ausgestattet ist:
a) mit einem Impulstransformator (Tr₁), an dessen Primärwicklung (W₁₁) ein elektrischer
Energiespeicherkondensator (C₁) und an dessen Sekundärwicklung (W₂₁) ein elektrischer
Kondensator (Cz; 8), beispielsweise ein elektrische Kapazität aufweisender Elektrozaun, angeschlossen
sind, wobei die elektrische Kapazität des Energiespeicherkondensators (C₁) größer
als die elektrische Kapazität des sekundärseitig angeschlossenen Kondensators (Cz; 8) ist, der Energiespeicherkondensator (C₁) ständig an einen Aufladestromkreis (2)
angeschlossen ist und im Parallelschaltungskreis von Energiespeicherkondensator (C₁)
und Primärwicklung (W₁₁) des Impulstransformators ein mittels eines Impulstimers (5)
zum Zünden in vorher festgelegter zeitlicher Folge gesteuerter Schalter (S₁) zur Schwingungserzeugung
eingesetzt ist;
b) durch Ausbildung des Impulstransformators (Tr₁) mit merklicher Streuinduktivität
(Ls ≧ 5% von L), die Induktivität (L) und die Streuinduktivität (Ls) des Impulstransformators
mit den Kapazitäten der an ihm primärseitig und sekundärseitig angeschlossenen elektrischen
Kondensatoren (C₁; Cz; 8) in dem bekannten, das elektrische Verhalten verdeutlichenden Ersatzschaltbild
einen gekoppelten Serien- und Parallelschwingkreis bilden, dessen Serienschwingkreis
die Streuinduktivität (Ls), die sekundärseitig wirksame Kapazität und ohm'schen Widerstände
enthält, deren elektrische Werte durch die elektrischen Größen des Impulstransformators
und der angeschlossenen Kondensatoren (C₁; 8) gegeben sind;
c) wobei mit dem Schließen des Schalters im Parallelschaltungskreis von Energiespeicherkondensator
(C₁) und Primärwicklung (W₁₁) des Impulstransformators und dem damit einsetzenden
Entladestrom aus dem Energiespeicherkondensator (C₁) auch ein Einschwingvorgang mit
über den Serienschwingkreis und den Schalter verlaufendem ersten sinusförmigen Einschwingstrom
auftritt, dessen Frequenz durch die Streuinduktivität (Ls) und die im Serienschwingkreis
wirksame elektrische Kapazität und dessen Dämpfung durch die am Serienschwingkreis
wirksamen ohm'sche Widerstände bestimmt sind, und zum Öffnen des Parallelschaltungskreises
von Energiespeicherkondensator (C₁) und Primärwicklung (W₁₁) des Impulstransformators
c.a) im Betrieb ohne Energieableitung im Sekundärkreis zur Vermeidung von Energieverlusten
der Einschwingungsvorgang zum Öffnen des Schalters (S₁) bei nur teilweiser Entladung
des Energiespeicherkondensators (C₁) herangezogen wird, während
c.b) im Betrieb mit Energieableitung im Sekundärkreis eine durch Zuschaltung eines
sekundärseitigen Widerstandes (Rz) vorher festgelegter Grenzgröße hervorgerufene vermehrte Dämpfung und die dadurch
eintretende ausreichende Unterdrückung der negativen Halbwelle (zwischen 11₁ und 211₁)
des Einschwingstromes benutzt wird, das Öffnen des Schalters (S₁) mittels des Einschwingvorganges
auszusetzen, bis der Energiespeicherkondensator (C₁) vollständig entladen ist.
10. Elektrozaungerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung eines
Thyristors (Th) als Schalter (S₁) dieser Thyristor (Th) bezüglich seiner Freiwerdezeit
und der Impulstimer (5) bezüglich der Breite des Zündimpulses zur Erfüllung folgender
Bedingungen auf die die Frequenz des Einschwingvorganges bestimmten elektrischen Werte
von Steuerinduktivität (Ls), sekundärseitig wirksamer Kapazität und ohm'schen Serienwiderstand
(R) abgestimmt sind:
- daß der auslösende Zündimpuls der den Thyristor (Th) leitend macht, kürzer als die
erste positive Halbwelle (zwischen 0 und π1 ) des sinusförmigen Einschwingstromes ist,
- daß der Thyristor während des Verlaufs der negativen Halbwelle (zwischen π1 und 2π1 ) des sinusförmigen Einschwingstromes gesperrt wird und
- daß bei Anliegen einer Dämpfung oberhalb eines vorher festgelegten Wertes im Serienschwingkreis
die dadurch bedingt zumindest teilweise unterdrückte negative Halbwelle (zwischen
π1 und 2π1 ) des sinusförmigen Einschwingungsstromes nicht ausreicht, den Thyristor (Th) zu
sperren bzw. in gesperrtem Zustand zu halten.
11. Elektrozaungerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung eines
fremdgesteuerten Halbleiter-Elements als Schalter (S₁) die Phasenlagen der von der
Fremdsteuerungsanordnung auf dieses Halbleiter-Schaltelement gegebenen Signale zur
Erfüllung folgender Bedingungen auf die die Frequenz des Einschwingungsvorganges bestimmenden
elektrischen Werte von Streuinduktivität (Ls), sekundärseitig wirksamer Kapazität
und ohm'schen Serienwiderstand (R) abgestimmt sind:
- daß der auslösende Zündimpuls der das Halbleiter-Schaltelement leitend macht, kürzer
als die erste positive Halbwelle (zwischen 0 und π1 ) des sinusförmigen Einschwingstromes ist,
- daß das Schaltelement während des Verlaufs der negativen Halbwelle (zwischen π1 und 2π1 ) des sinusförmigen Einschwingstromes gesperrt wird und
- daß bei Anliegen einer Dämpfung oberhalb eines vorher festgelegten Wertes im Serienschwingkreis
die dadurch bedingt zumindest teilweise unterdrückte negative Halbwelle (zwischen
11₁ und 211₁) des sinusförmigen Einschwingungsstromes nicht ausreicht, das Schaltelement
zu sperren bzw. in gesperrtem Zustand zu halten.
12. Elektrozaungerät nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen
(4, 5) für die Schwingungssysteme dazu ausgebildet sind, die Schließzeitpunkte für
die Schaltelemente (S₁, S₂) beider Schwingungssysteme in ihrer zeitlichen Zuordnung
wahlweise zu verstellen.
13. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinrichtungen (4, 5) für die Schwingungssysteme dazu ausgebildet oder einstellbar
sind, das Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators (7) in demjenigen Zeitraum
zur Erzeugung seines Impulses zu betätigen, wenn sich der vom Schwingungssystem des
ersten Impulsgenerators (6) erzeugte Impuls im Spannungsmaximum oder in der Nachbarschaft
dazu befindet.
14. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators (7) normalerweise außer Betrieb gehalten
ist und die Steuereinrichtungen (4, 5) für die Schwingungssysteme dazu ausgebildet
sind, den elektrischen Isolationswiderstand (Rz; 9) des Zaunes gegen Erde fortwährend
festzustellen und bei Unterschreiten eines Schwellenwertes des Isolationswiderstandes
(Rz; 9) (z.B. 5 kΩ) das Schwingungssystem des zweiten Impulsgenerators (7) in Betrieb
zu setzen.
15. Elektrozaungerät nach Anspruch 13 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen
(4, 5) für die Schwingungssysteme dazu ausgebildet sind, bei Inbetriebsetzen des Schwingungssystems
des zweiten Impulsgenerators (7) für schmale Impulse sofort einen schmalen Impuls
auch noch nach Ablauf des breiten Impulses auszulösen und die Auslösung für die nächstfolgende
Impulskombination für Abgabe des schmalen Impulses mit der jeweils eingerichteten
oder eingestellten zeitlichen Zuordnung zum Impuls des ersten Impulsgenerators einzurichten.
16. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinrichtungen (4, 5) für die Schwingungssysteme dazu ausgebildet sind, den am
Energiespeicherkondensator (C₁) des Schwingungssystems für breite Impulse auftretenden
zaunlastabhängigen, zeitlichen Spannungsverlauf festzustellen und als Kriterium zur
Auslösung des zweiten Schwingungssystems auszuwerten.
17. Elektrozaungerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen
(4, 5) für die Schwingungssysteme dazu ausgebildet sind, einen typischen sackartigen
Spannungseinbruch (Fig. 3, Fig. 4) am Energiespeicherkondensator (C₁) im Moment der
Impulserzeugung im Schwingungssystem für die Erzeugung breiterer Impulse zur Auslösung
des Schwingungssystems für die Erzeugung schmalerer Impulse derart auszuwerten, daß
der schmale Impuls dann ausgelöst wird, wenn die Spannung am Energiespeicherkondensator
(C₁) bis auf Null oder nahezu auf Null abgefallen ist.
18. Elektrozaungerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingungssystem
für Erzeugung breiter Impulse mit Einrichtungen (Rückgewinnungsdiode D₄) für Energierückgewinnung
ausgestattet ist, und die Steuerungseinrichtungen (4, 5) für die Schwingungssysteme
derart ausgebildet sind, daß die Auswertung der Spannung am Energiespeicherkondensator
(C₁) erst zu einem Zeitpunkt erfolgt, nachdem der typische sackartige Spannungseinbruch
abgelaufen ist, wobei die Ansprech-Schwellenspannung auf ein so hohes Niveau - z.B.
100 V - eingestellt ist, daß sie bei überwiegender C-Last (8) am Zaun nicht und bei
einer festgelegten R-Last (9) am Zaun - z.B. 5 k Ω - sicher unterschritten wird.
19. Elektrozaungerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Zerhackertransistor
ausgestatteter DC-DC-Wandler (2) zum Aufladen der Energiespeicherkondensatoren (C₁,
C₂) der Schwingungssysteme vorgesehen ist und die Steuereinrichtungen (4, 5) für die
Schwingungssysteme dazu ausgebildet sind, den zaunlastabhängigen Spannungsverlauf
am Kollektor des Zerhackertransistors im DC-DC-Wandler (2) als Kriterium zur Auslösung
des Schwingungssystems für Erzeugung schmaler Impulse auszuwerten.
20. Elektrozaungerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine die elektrische
Impulsspannung am Zaun (8) abtastende Einrichtung (12) vorgesehen ist, an die die
Steuerungseinrichtungen (4, 5) für die Schwingungssysteme angeschlossen sind.
21. Elektrozaungerät nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß Anzeigevorrichtungen
vorgesehen sind, die erkennen lassen, ob die Zuschaltung des schmalen Impulses erfolgt
ist.
1. Electric fencing apparatus for the generation of pulses comprising at least two pulse
generators (6, 7) being connected to the same electric fencing and being simultaneously
workable, each of the two pulse generators (6, 7) comprising a complete oscillating
system that determinates the energy content of the electric pulse being fed to the
electric fencing (8) by the respective pulse gnerator (6, 7), said oscillating system
having each a pulse transformer (Tr₁, Tr₂), an energy storage capacitor (C₁, C₁, C₂),
and a switching element (S₁, S₂) that connects the energy storage capacitor (C₁, C₂)
for its discharge via the primary winding (W₁₁, W₁₂) of the pulse generator (Tr₁,
Tr₂),
characterized in that
the first pulse generator (6) is provided with an oscillating system for the generation
of electric high-voltage pulses of greater pulse duration and the second pulse generator
(7) is provided with an oscillating system for the generation of electric high-voltage
pulses of distinctly shorter pulse duration, the oscillating system of the second
pulse generator (7) being provided with essentially lower inner impedance than the
oscillating system of the first pulse generator (6), and in that operating means (4,
5) are provided for the two oscillating systems with which each a pulse of the first
pulse generator (6) and of the second pulse generator (7) can be optionally triggered
in a desired, mutual, temporal assignment thus that, by means of ionization, the pulse
of the second pulse generator (7) establishes the electric trunk for the pulse of
the first pulse generator (6).
2. Electric fencing apparatus according to claim 1, characterized in that the first pulse
generator (6) comprises means (regenerative diode D4) for the regeneration of energy,
the secondary winding (W₂₁) of the pulse transformer (Tr₁) in the first pulse generator
(6) being directly connected to the electric fencing (8) whereas the secondary winding
(W₂₂) of the pulse transformer (Tr₂) in the second pulse generator (7) is connected
to the electric fencing via a high-voltage diode (D₃).
3. Electric fencing apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the oscillating
system in the first pulse generator (6) is designed for the generation of strongly
energetic electric pulses of longer pulse duration with an energy storage capacitor
(C₁) and its charging circuit in order to draw and convert a multiple quantity of
energy in comparison with the oscillating system of the second pulse generator (7).
4. Electric fencing apparatus according to one of claims 1-3, characterized in that the
oscillating systems of both pulse generators (6, 7) are developed for charging their
energy storage capacitors (C₁, C₂) to the same electric voltage and in that the electric
capacitance of the energy storage capacitor (C₁) in the first pulse generator (6)
is considerably greater than the electric capacitance of the energy storage capacitor
(C₂) in the second pulse generator (7).
5. Electric fencing apparatus according to claim 4, characterized in that the electric
capacitance of the energy storage capacitor (C₁) in the first pulse generator (6)
lies between about two times up to ten times the electric capacitance of the energy
storage capacitor (C₂) in the second pulse generator (7).
6. Electric fencing apparatus according to claim 1, characterized in that the oscillating
system in the first pulse generator (6) is developed so as to charge its energy storage
capacitor (C₁) to a higher electric voltage than the oscillating system in the second
pulse generator (7).
7. Electric fencing apparatus according to one of claims 1-6, characterized in that the
pulse transormer (Tr₂) in the second pulse generator (7) is developed with a close
electric coupling between its primary winding (W₁₂) and its secondary winding (W₂₂)
and having only a small leakage coefficient (5%).
8. Electric fencing apparatus according to one of claims 1-7, characterized in that the
oscillating system of the first pulse generator (6) is developed for the generation
of electric pulses of a peak voltage at about 4000 V to 7000 V and a temporal pulse
width of about 100 µs at a small load (insulation of the fence: 5000 Ω and more),
whereas the oscillating system of the second pulse generator (7), for the generation
of electric pulses of a peak voltage at about 3000 V to 5000 V and a pulse width of
about 5 µs to 10 µs, is developed at a small load (insulation of the fence: 5000 Ω
and more) as well as at a middle and a high load (insulation of the fence: beneath
5000 Ω until beneath 500 Ω ).
9. Electric fencing apparatus according to one of claims 1 to 8, characterized in that
the oscillating system of the first pulse generator (6) is equipped for the generation
of transient pulses in a manner being generally known:
a) with a pulse transformer (Tr₁) featuring that there are connected an electric storage
capacitor to its primary winding (W₁) and an electric capacitor, for instance an electric
fencing showing an electric capacitance, to its secondary winding (Cz; 8), the electric capacitance of the energy storage capacitor (C₁) being greater
than the electric capacitance of the capacitor (Cz; 8) connected to the secondary side and the energy storage capacitor (C₁) being constantly
connected to a charging circuit (2), and a switch (S₁) for the generation of oscillations
controlled by means of a pulse timer (5) for triggering in a previously determined
terminal recurrance being employed in a parallel circuit of the energy storage capacitor
(C₁) and the primary winding (W₁₁) of the pulse transformer;
b) by laying out the pulse transformer (Tr₁) with a striking leakage inductance (Ls
≧ 5% of L), together with the capacitances of the electric capacitors (C₁; Cz; 8) being connected to the pulse transformer at its primary and secondary sides,
the inductance (L) and the leakage inductance (Ls) of the pulse generator forming
a coupled series-resonant as well as a parallel-resonant circuit in the known equivalent
circuit elucidating the electric behaviour, the series-resonant circuit of the pulse
generator comprising the leakage inductance (Ls), the capacitance effective at the
secondary side and the ohmic resistance the electric values of which are made by the
electric quantities of both, the pulse transformer and the connected capacitors (C₁;
8);
c) wherein, due to closing the switch in the parallel circuit of both, the energy
storage capacitor (C₁) and the primary winding (W₁₁) of the pulse transformer, and
due to the discharging current thereby arising from the energy storage capacitor (C₁),
a building-up transient is also occuring with a first sinusoidal transient current
running over the series-resonant circuit and the switch, the frequency of the series-resonant
circuit being determined by both, the leakage inductance (Ls) and the electric capacitance
effective in the series-resonant circuit, and the damping of the series-resonant circuit
being determined by the ohmic resistances effective in the series-resonant circuit,
and in order to open the parallel circuit of the energy storage capacitor (C₁) and
the primary winding (W₁₁) of the pulse transformer,
c.a) when operating without shunting the energy in the secondary circuit, in order
to avoid a loss of energy, the building-up transient for opening the switch (S₁) is
applied at an only particular discharge of the energy storage capacitor (C₁), whereas
c.b) when operated by shunting the energy in the secondary circuit, there is used
an increased damping of the sufficient suppression of the negative half-wave of the
transient current (between 11₁ and 211₁) thereby caused, in order to discontinue the
opening of the switch (S₁) via the building-up transient until the energy storage
capacitor (C₁) is completely discharged, said dampening of the negative half-wave
being produced by connecting a resistor (Rz) of a predetermined limit of the values.
10. Electric fencing apparatus according to claim 9, characterized in that in using a
thyristor (Th) as a switch (S₁), said thyristor (Th) in respect of its turn-off time
and the pulse generator (5) in respect of its width of the triggering pulse are tuned
to the electric values of leakage inductance, capacitance effective at the secondary
side and of -ohmic series-resistance (R), said values making the frequency of the
building-up transient in order to fulfil the following conditions:
- the releasing triggering pulse imparting conductivity to the thyristor (Th) is shorter
than the first positive half-wave (between 0 and π₁) of the sinusoidal transient current;
- the thyristor is blocked in the course of the negative half-wave (between π₁ and
2π₁) of the sinusoidal transient current;
- in case that a damping exceeding a predetermined value is applied in the series-resonant
circuit, the thereby caused at least partially attenuated negative half-wave (between
π₁ and 2π₁) of the sinusoidal transient current is not sufficient to attenuate a thyristor
(Th) or to keep it attenuated.
11. Electric fencing apparatus according to claim 9, characterized in that in using an
externally controlled semiconductor circuit element as a switch (S₁), the phase relation
of the signals transmitted by the external control arrangement to said semiconductor
circuit element is tuned to the electric values of the leakage inductance (Ls), the
capacitance effective at the secondary side and the ohmic series-resistance (R), said
values making the frequency of the building-up transient in order to fulfil the following
conditions:
- the releasing triggering pulse imparting conductivity to the semiconductor circuit
element is shorter than the first positive half-wave (between 0 and π₁) of the sinusoidal
transient current;
- said circuit element is blocked in the course of the negative half-wave (between
π₁ and 2π₁) of the sinusoidal transient current;
- in case that a damping above a predetermined value is applied in the series-resonant
circuit, the thereby caused at least partially attenuated negative half-wave (between
π₁ and 2π₁) of the sinusoidal transient current is not sufficient to attenuate said
circuit element or to keep it attenuated.
12. Electric fencing apparatus according to claims 1-11, characterized in that the control
units (4, 5) for the oscillating systems are developed thus, that they optionally
adjust the turn-off times for the circuit elements (S₁, S₂) of both oscillating systems
as concerns their temporal assignment.
13. Electric fencing apparatus according to one of claims 1-12, characterized in that
the control units (4, 5) for the oscillating systems are developed or adjustable thus,
that they actuate the oscillating system of the second pulse generator (7) in that
time for the generation of its pulses, when the pulse generated by the oscillating
system of the first pulse generator (6) lies on the peak value of the voltage or in
close proximity to it.
14. Electric fencing apparatus according to one of claims 1-11, characterized in that
the oscillating system of the second pulse generator (7) is usually kept out of service
and that the control units (4, 5) for the oscillating systems are developed thus,
that they continually detect the electric insulating resistance (Rz; 9) of the fencing
as against earth, and in case that the insulating resistance (Rz; 9) falls below a
threshold value (e.g. 5 kΩ ), they actuate the oscillating system of the second pulse
generator (7).
15. Electric fencing apparatus according to claims 13-14, characterized in that the control
units (4, 5) for the oscillating systems are developed thus that they instantly trigger
a short pulse, even at the end of the wide pulse, when the oscillating systems of
the second pulse generator (7) for short pulses are put into operation, and that they
manage the next following pulse combination for the release of the short pulse with
the respective provided or adjusted temporal assignment to the pulse of the first
pulse generator.
16. Electric fencing apparatus according to one of claims 1 to 15, characterized in that
the control units (4, 5) for the oscillating systems are developed thus, that they
detect the temporal voltage curve being dependent from the fencing load and occurring
at the energy storage capacitor (C₁) of the oscillating system for wide pulses and
that they evaluate said voltage curve as a criterion for the release of the second
oscillating system.
17. Electric fencing apparatus according to claim 16, characterized in that the control
units (4, 5) for the oscillating systems are developed thus, that at the moment when
the pulses are generated in the oscillating system for the generation of wider pulses
for the release of the oscillalting system for the generation of shorter pulses, they
evaluate a typical sack-like voltage drop (Figure 3, Figure 4) at the energy storage
capacitor (C₁) thus, that the short pulse is triggered at that time when the voltage
at the energy storage capacitor (C₁) has dropped until zero or nearly until zero.
18. Electric fencing apparatus according to claim 16, characterized in that the oscillating
system for the generation of wide pulses is equipped with an appliance for energy
regeneration (regenerative diode D₄) and that the control units (4, 5) for the oscillating
systems are developed thus, that the evaluation of the voltage at the energy storage
capacitor (C₁) takes place only at that time when the typical sack-like voltage drop
has expired, the pull-in threshold voltage being adjusted to such a high level - e.g.
100 V -, that in case of a preponderant C-load (8) at the fencing the voltage does
not fall below said pull-in threshold voltage and in case of a predetermined R-load
(9) at the fencing - e.g. 5 kΩ - the voltage surely falls below said pull-in threshold
voltage.
19. Electric fencing apparatus according to claim 16, characterized in that, for charging
the energy storage capacitors (C₁, C₂), a direct current voltage transducer is provided
being equipped with a chopper transistor and that the control units (4, 5) for the
oscillating systems are developed thus, that they evaluate the voltage curve at the
collector of the chopper transisor in the direct current voltage transducer (2) as
a criterion to release the oscillating system to generate shorter pulses, said voltage
curve being dependent from the fencing load.
20. Electric fencing apparatus according to claim 16, characterized in that a device (12)
is provided scanning the electric pulse voltage at the fencing (8), to which device
the control units (4, 5) for the oscillating systems are connected.
21. Electric fencing apparatus according to one of claims 1-20, characterized in that
indicating devices are provided, which give evidence, whether the connection of the
short pulse has taken place.
1. Electrificateur destiné à produire des impulsions, qui contient au moins deux générateurs
d'impulsions (6, 7) raccordés à la même clôture électrique et pouvant fonctionner
simultanément, chacun des deux générateurs d'impulsions (6, 7) comportant un système
oscillant complet, déterminant la teneur en énergie de l'impulsion électrique appliquée
par le générateur d'impulsions (6, 7) concerné à la clôture électrique (8), avec un
transformateur d'impulsions (Tr₁, Tr₂), un condensateur accumulateur d'énergie (C₁,
C₂) et un élément de commutation (S₁, S₂) connectant le condensateur accumulateur
d'énergie (C₁, C₂) en vue de sa décharge à travers l'enroulement primaire (W₁₁, W₁₂)
du transformateur d'impulsions (Tr₁, Tr₂),
caractérisé en ce que
le premier générateur d'impulsions (6) est pourvu d'un système oscillant pour la génération
d'impulsions électriques de haute tension ayant une durée d'impulsion relativement
grande et le second générateur d'impulsions (7) est pourvu d'un système oscillant
pour la génération d'impulsions électriques de haute tension dont la durée d'impulsion
est nettement plus petite, le système oscillant du second générateur d'impulsions
(7) étant réalisé avec une impédance interne nettement plus faible que le système
oscillant du premier générateur d'impulsions (6), et que des dispositifs de commande
(4, 5) sont prévus pour les deux systèmes oscillants, dispositifs au moyen desquels
une impulsion du premier générateur d'impulsions (6) et une impulsion du second générateur
d'impulsions (7) peuvent être déclenchées sélectivement en une coordination mutuelle
désirée, dans le temps, de manière que l'impulsion du second générateur d'impulsions
(7) crée, par ionisation, le chemin de conduction électrique pour l'impulsion du premier
générateur d'impulsions (6).
2. Electrificateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier générateur
d'impulsions (6) contient des dispositifs (diode de récupération (D4) pour la récupération
d'énergie, l'enroulement secondaire (W₂₁) du transformateur d'impulsions (Tr₁) dans
le premier générateur d'impulsions (6) étant raccordé directement à la clôture électrique
(8) et l'enroulement secondaire (W₂₂) du transformateur d'impulsions (Tr₂) dans le
second générateur d'impulsions (7) étant raccordé à travers une diode à haute tension
(D₃) à la clôture électrique (8).
3. Electrificateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le système oscillant
dans le premier générateur d'impulsions (6) est réalisé, en vue de la génération d'impulsions
électriques à forte teneur en énergie et de durée d'impulsion relativement grande,
avec un condensateur accumulateur d'énergie (C₁) et un circuit de charge pour ce condensateur,
conçus pour la réception et la conversion d'une quantité d'énergie représentant un
multiple de celle du système oscillant du second générateur d'impulsions (7).
4. Electrificateur selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les systèmes
oscillants des deux générateurs d'impulsions (6, 7) sont conçus pour charger leurs
condensateurs accumulateurs d'énergie (C₁, C₂) à la même tension électrique et la
capacité électrique du condensateur accumulateur d'énergie (C₁) dans le premier générateur
d'impulsions (6) est nettement plus grande que la capacité électrique du condensateur
accumulateur d'énergie (C₂) dans le second générateur d'impulsions (7).
5. Electrificateur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la capacité électrique
du condensateur accumulateur d'énergie (C₁) dans le premier générateur d'impulsions
(6) est comprise entre environ le double et le décuple de la capacité électrique du
condensateur accumulateur d'énergie (C₂) dans le second générateur d'impulsions (7).
6. Electrificateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le système oscillant
dans le premier générateur d'impulsions (6) est réalisé pour charger son condensateur
accumulateur d'énergie (C₁) à une tension électrique plus élevée que le système oscillant
dans le second générateur d'impulsions (7).
7. Electrificateur selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le transformateur
d'impulsions (Tr₂) dans le second générateur d'impulsions (7) est réalisé avec un
couplage électrique étroit entre son enroulement primaire (W₁₂) et son enroulement
secondaire (w₂₂) et seulement un faible coefficient de fuite (5 %).
8. Electrificateur selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le système
oscillant du premier générateur d'impulsions (6) est réalisé pour la génération d'impulsions
électriques, à une faible charge ohmique (résistance d'isolement de la clôture de
5000 Ω et davantage) de la clôture électrique, avec une tension de crête d'environ
4000 V à 7000 V et une largeur ou durée d'impulsion d'environ 100 µs, tandis que le
système oscillant du second générateur d'impulsions (7) est réalisé pour la génération
d'impulsions électriques ayant une tension de crête d'environ 3000 à 5000 V et une
largeur d'impulsion d'environ 5 µs à 10 µs, aussi bien à faible charge ohmique (résistance
d'isolement électrique de la clôture de 5000 Ω et davantage) qu'à une charge ohmique
moyenne et élevée (résistance d'isolement de la clôture inférieure à 5000 Ω jusqu'au
dessous de 500 Ω).
9. Electrificateur selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, pour la
génération d'impulsions d'amorçage d'oscillation, le système oscillant du premier
générateur d'impulsions (6) est réalisé de façon connue:
a) avec un transformateur d'impulsions (Tr₁) à l'enroulement primaire (W₁₁) duquel
est raccordé un condensateur accumulateur d'énergie électrique (C₁) et à l'enroulement
secondaire (W₂₁) duquel est raccordé un condensateur électrique (CZ ; 8), formé par exemple par une clôture électrique présentant une capacité électrique,
la capacité électrique du condensateur accumulateur d'énergie (C₁) étant plus grande
que la capacité électrique du condensateur (CZ; 8) raccordé au côté secondaire, le condensateur accumulateur d'énergie (C₁) étant
connecté en permanence à un circuit de charge (2) et un interrupteur (S₁) pour la
génération d'oscillations, interrupteur qui est commandé pour le déclenchement selon
un ordre temporel préfixé au moyen d'un synchroniseur d'impulsions (5) étant incorporé
dans le circuit de montage en parallèle du condensateur accumulateur d'énergie (C₁)
et de l'enroulement primaire (W₁₁) du transformateur d'impulsions;
b) par la réalisation du transformateur d'impulsions (Tr₁) avec une inductance de
fuite notable (Ls ≧ 5 % de L), de manière que l'inductance (L) et l'inductance de
fuite (Ls) du transformateur d'impulsions forment, avec les capacités des condensateurs
électriques (C₁; C₂; 8) connectés au côté primaire et au côté secondaire de ce transformateur,
dans le schéma équivalent connu explicitant le comportement électrique, un montage
de circuit oscillant série et de circuit oscillant parallèle couplés dont le circuit
oscillant série contient l'inductance de fuite (Ls), la capacité agissant du côté
secondaire et des résistances ohmiques, dont les valeurs électriques sont déterminées
par les grandeurs électriques du transformateur d'impulsions et des condensateurs
(C₁; 8) raccordés;
c) de manière que, à la fermeture de l'interrupteur dans le circuit de montage en
parallèle du condensateur accumulateur d'énergie (C₁) et de l'enroulement primaire
(W₁₁) du transformateur d'impulsions et au commencement qui en résulte du courant
de décharge depuis le condensateur accumulateur d'énergie (C₁), il se produise également
un processus d'amorçage d'oscillation avec un premier courant sinusoïdal d'amorçage
d'oscillation, passant par le circuit oscillant série et l'interrupteur, courant dont
la fréquence est déterminée par l'inductance de fuite (Ls) et la capacité électrique
agissant dans le circuit oscillant série et dont l'atténuation est déterminée par
les résistances ohmiques agissant sur le circuit oscillant série, et de manière que,
pour l'ouverture du circuit de montage en parallèle du condensateur accumulateur d'énergie
(C₁) et de l'enroulement primaire (W₁₁) du transformateur d'impulsions
c.a) dans le mode de fonctionnement sans dérivation d'énergie dans le circuit secondaire,
afin d'éviter des pertes d'énergie, le processus d'amorçage d'oscillation soit utilisé
pour ouvrir l'interrupteur (S₁) alors que le condensateur accumulateur d'énergie (C₁)
est seulement déchargé en partie, tandis que
c.b) dans le mode de fonctionnement avec dérivation d'énergie dans le circuit secondaire,
l'ouverture de l'interrupteur (S₁) soit retardée au moyen du processus d'amorçage
d'oscillation, jusqu'à ce que le condensateur accumulateur d'énergie (C₁) soit complètement
déchargé, par l'atténuation accrue du courant d'amorçage d'oscillation, provoquée
par la mise en circuit supplémentaire d'une résistance (Rz) de grandeur limite préfixée du côté secondaire et par la suppression suffisante
qui en résulte de la demi-onde négative (entre π₁ et 2π₁) du courant d'amorçage d'oscillation.
10. Electrificateur selon la revendication 9, caractérisé en ce que, en cas d'utilisation
d'un thyristor (Th) comme interrupteur (S₁), le temps de recouvrement après commutation
de ce thyristor (Th) et la largeur de l'impulsion de déclenchement du synchroniseur
d'impulsions (5) sont accordés aux valeurs électriques, déterminant La fréquence du
processus d'amorçage d'oscillation, de l'inductance de fuite (Ls), de la capacité
agissant au côté secondaire et de la résistance ohmique série (R), de manière que
soient satisfaites les conditions suivantes:
- l'impulsion de déclenchement rendant le thyristor (Th) conducteur est plus courte
que la première demi-onde positive (entre 0 et π₁) du courant sinusoïdal d'amorçage
d'oscillation,
- le thyristor est bloqué au cours de la demi-onde négative (entre π₁ et 2π₁)du courant
sinusoïdal d'amorçage d'oscillation et
- à l'application d'une atténuation supérieure à une valeur fixée au préalable dans
le circuit oscillant série, la suppression au moins partielle qui en résulte de la
demi-onde négative (entre π₁ et 2π₁) du courant sinusoïdal d'amorçage d'oscillation,
ne suffise pas pour bloquer le thyristor (Th) ou pour le maintenir à l'état bloqué.
11. Electrificateur selon la revendication 9, caractérisé en ce que, en cas d'utilisation
d'un élement semi-conducteur commandé de l'extérieur en tant qu'interrupteur (S₁),
les positions de phase des signaux appliqués par le dispositif de commande extérieur
à cet élément de commutation à semi-conducteur, sont accordées à la valeur des valeurs
électriques, déterminant la fréquence du processus d'amorçage d'oscillation, de l'inductance
de fuite (Ls), de la capacité agissant du côté secondaire et de la résistance ohmique
série (R), de manière que soient satisfaites les conditions suivantes:
- l'impulsion de déclenchement rendant l'élément de commutation à semi-conducteur
conducteur est plus courte que la première demi-onde positive (entre 0 et π₂) du courant
sinusoïdal d'amorçage d'oscillation, demi-onde négative (entre π₁ et 2π₁) du courant
sinusoïdal d'amorçage d'oscillation et
- à l'application d'une atténuation supérieure à une valeur fixée au préalable dans
le circuit oscillant série, la suppression au moins partielle qui en résulte de la
demi-onde négative (entre π₁ et 2π₁) du courant sinusoïdal d'amorçage d'oscillation,
ne suffise pas pour bloquer l'élément de commutation ou pour le maintenir à l'état
bloqué.
12. Electrificateur selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les dispositifs
de commande (4, 5) des systèmes oscillants sont conçus de manière que les instants
de fermeture des éléments de commutation (S₁, S₂) des deux systèmes oscillants puissent
être ajustés sélectivement dans leur coordination temporelle.
13. Electrificateur selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les dispositifs
de commande (4, 5) des systèmes oscillants sont conçus ou ajustables pour actionner
le système oscillant du second générateur d'impulsions (7), en vue de la génération
de son impulsion, dans le laps de temps où l'impulsion générée par le système oscillant
du premier générateur d'impulsions (6) présente son maximum de tension ou à peu près.
14. Electrificateur selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le système
oscillant du second générateur d'impulsions (7) est normalement maintenu hors service
et les dispositifs de commande (4, 5) des systèmes oscillants sont conçus pour déterminer
de façon continue la résistance d'isolement électrique (Rz; 9) de la clôture par rapport
à la terre et pour, lorsque cette résistance d'isolement descend au-dessous d'un seuil
(de 5 kΩ par exemple), mettre en service le système oscillant du second générateur
d'impulsions (7).
15. Electrificateur selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que les dispositifs
de commande (4, 5) des systèmes oscillants sont conçus pour, à la mise en service
du système oscillant du second générateur d'impulsions (7) destiné à délivrer des
impulsions étroites, déclencher immédiatement une impulsion étroite, même après la
fin de l'impulsion large et pour agencer le déclenchement de la combinaison d'impulsions
suivante de manière que l'impulsion étroite soit délivrée avec la coordination temporelle
établie ou ajustée par rapport à l'impulsion du premier générateur d'impulsions.
16. Electrificateur selon une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les dispositifs
de commande (4, 5) des systèmes oscillants sont conçus pour déterminer l'allure de
tension s'établissant en fonction du temps sur le condensateur accumulateur d'énergie
(C₁) du système oscillant pour impulsions larges, allure qui est fonction de la charge
de la clôture, et pour l'exploiter comme critère de déclenchement du second système
oscillant.
17. Electrificateur selon la revendication 16, caractérisé en ce que les dispositifs de
commande (4, 5) des systèmes oscillants sont conçus pour exploiter une chute de tension
typique en forme de poche (figure 3, figure 4) sur le condensateur accumulateur d'énergie
(C₁), au moment de la génération de l'impulsion dans le système oscillant servant
à la génération d'impulsions plus larges, en vue du déclenchement du système oscillant
servant à la génération d'impulsions plus étroites, de manière que l'impulsion étroite
soit déclenchée lorsque la tension sur le condensateur accumulateur d'énergie (C₁)
est descendue à zéro ou presque.
18. Electrificateur selon la revendication 16, caractérisé en ce que le système oscillant
servant à la génération d'impulsions larges est équipé de dispositifs (diode de récupération
D₄) pour la récupération d'énergie et les dispositifs de commande (4, 5) des systèmes
oscillants sont conçus de manière que l'exploitation de la tension sur le condensateur
accumulateur d'énergie (C₁) s'effectue seulement à un moment faisant suite à la chute
de tension typique en forme de poche, la tension seuil de réponse étant ajustée à
un niveau si élevé que la tension ne descend pas au-dessous d'elle lorsque la charge
(8) de la clôture est à prédominance capacitive, et que la tension descend avec certitude
sous cette tension seuil à une charge ohmique (9) fixée de la clôture, de 5 kΩ par
exemple.
19. Electrificateur selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'il comprend un convertisseur
CC-CC (2) équipé d'un transistor hacheur pour charger les condensateurs accumulateurs
d'énergie (C₁, C₂) des systèmes oscillants et les dispositifs de commande (4, 5) des
systèmes oscillants sont conçus pour exploiter l'allure de tension, fonction de la
charge de la clôture, sur le collecteur du transistor hacheur dans le convertisseur
CC-CC (2) comme critère pour déclencher le système oscillant servant à la génération
d'impulsions étroites.
20. Electrificateur selon la revendication (16), caractérisé en ce qu'il comprend un dispositif
(12) qui explore la tension des impulsions électriques sur la clôture (8) et auquel
sont raccordés les dispositifs de commande (4, 5) des systèmes oscillants.
21. Electrificateur selon une des revendications 1 à 20, caractérisé en ce qu'il comprend
des dispositifs d'indication qui laissent apparaître que l'impulsion étroite a été
ajoutée ou non.