| (19) |
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(11) |
EP 0 304 736 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1994 Patentblatt 1994/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.08.1988 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Einhüllen von insbesondere Zigaretten-Packungen
Method and device for enveloping, especially cigarette packages
Procédé et dispositif pour envelopper spécialement des paquets de cigarettes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
28.08.1987 DE 3728716
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.1989 Patentblatt 1989/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co.) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Focke, Heinz
D-2810 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner, Bolte & Partner
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 015 386 US-A- 3 590 556
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EP-A- 0 135 818
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einhüllen von Packungen, insbesondere quaderförmigen
Zigaretten-Packungen, in Zuschnitte, die beim Einschieben der Packungen in Taschen
eines Faltrevolvers U-förmig um die Packungen herumgelegt und deren überstehende Lappen
sodann gefaltet werden, wobei dem Faltrevolver mehrere, insbesondere zwei Packungen
parallel nebeneinander zugeführt werden und wobei die Zuschnitte von einer gemeinsamen
Materialbahn abgetrennt und positionsgerecht in die Bewegungsbahn der Packungen gefördert
werden. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 6 (solch ein Verfahren und solch eine Vorrichtung sind aus der EP-A-0 135
818 bekannt).
[0002] Zigaretten-Packungen sind überwiegend mit einer Außenumhüllung aus einer dünnen Folie
versehen. Die Erfindung befaßt sich in erster Linie mit dem Herstellen der Außenumhüllung
für Zigaretten-Packungen.
[0003] Verpackungsmaschinen für die Außenumhüllung von Zigaretten-Packungen müssen sehr
leistungsfähig sein, entsprechend der hohen Leistung der vorgeordneten Verpackungsmaschinen
für die Herstellung der Zigaretten-Packungen. Aus der EP-A-0 135 818 ist eine Verpackungsmaschine
zur Herstellung von Zigaretten-Packungen bekannt, bei der einem Faltrevolver aufeinanderfolgende
Zigaretten-Packungen in radialer Richtung zugeführt werden. Zugleich werden in axialer
Richtung je zwei Packungen nebeneinander zugeführt. Während des Einschubs der Packungen
in entsprechend angeordnete Taschen des Faltrevolvers werden die zwei nebeneinanderliegenden
Packungen in einen gemeinsamen Gesamt-Zuschnitt entsprechender Breite eingehüllt.
Der vorgesehene Faltrevolver weist besonders große Abmessungen in axialer Richtung
auf. Am Umfang des Faltrevolvers angeordnete Faltorgane müssen entsprechend breit
ausgebildet sein.
[0004] Aufgabe des erfindungsgemäßen Verfahrens sowie der Vorrichtung ist es, bei einer
"normalen" axialen Baulänge des Faltrevolvers einen zuverlässigen und einfachen Ablauf
der Übergabe der Packungen an den Faltrevolver zu gewährleisten.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren dadurch gekennzeichnet,
daß die Packungen - relativ zum Faltrevolver - in einer gemeinsamen, queraxialen Ebene
und in Umfangsrichtung parallel nebeneinander bereitgehalten und in dieser Ebene in
die entsprechenden Taschen des Faltrevolvers eingeschoben werden.
[0006] In ähnlicher Weise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß
die Taschen zur Aufnahme der nebeneinander zuzuführenden Packungen im Faltrevolver
in einer queraxialen Ebene und in Umfangsrichtung parallel nebeneinander angeordnet
sind.
[0007] Die Materialbahn wird abschnittweise, nämlich jeweils in der Abmessung von zwei Zuschnitten
entsprechenden Bahnabschnitten, der Umhüllungsstation zugeführt. Die Zuschnitte werden
dabei in der Bewegungsbahn der Zigaretten-Packungen bereitgehalten, quer zu diesen
gerichtet. Durch gewölbte, wellenförmige Anordnung der Zuschnitte bzw. des Bahnabschnitts
ist es möglich, die beiden gleichzeitig eingehüllten Verpackungen mit verhältnismäßig
geringem Abstand nebeneinander zu verschieben, ohne daß die Zuschnitte einander überdecken
müssen.
[0008] Die Förderorgane für die Zuführung der Materialbahn sind als Förderwalze ausgebildet,
wobei mindestens eine dieser Förderwalzen eine Messerwalze ist, die den Bahnabschnitt
und die Zuschnitte durch präzisen Trennschnitt herstellt. Jeweils eine Förderwalze
ist einer Zigaretten-Packung bzw. einer Bewegungsbahn derselben zugeordnet. Diese
Förderwalzen sind mit einem mittigen, schlitzförmigen Durchgang versehen, durch den
die Packungen hindurchgeschoben werden unter Mitnahme der auf dem Mantel der Förderwalzen
gehaltenen Zuschnitte.
[0009] Die zu verpackenden Gegenstände - insbesondere Zigaretten-Packungen - werden nach
einem weiteren Vorschlag der Erfindung aus einer Dichtreihe von Zigaretten-Packungen
durch Hubbewegung unter Mitnahme der Zuschnitte in die Taschen des Faltrevolvers eingeführt.
[0010] Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Ausgestaltung von Förder- und
Halteorganen für die Materialbahn und die Zuschnitte, auf Einschuborgane für die Zigaretten-Packungen
in den Faltrevolver sowie auf die Ausbildung des Faltrevolvers.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine beispielsweise auf der gezeigten Vorrichtung herzustellende Zigaretten-Packung
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Vertikalschnitt,
- Fig. 3
- eine um 90° gegenüber der Darstellung gemäß Fig. 2 versetzte Vorrichtung, teilweise
im Vertikalschnitt der Ebene III - III in Fig. 2 bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt der Vorrichtung in einer Darstellung entsprechend Fig. 2 bei vergrößertem
Maßstab,
- Fig. 5
- ein Aggregat für den Transport einer Materialbahn als Teil der Vorrichtung gemäß Fig.
1 in Draufsicht bzw. im Horizontalschnitt,
- Fig. 6
- einen Schnitt bzw. eine Ansicht in der Ebene VI - VI der Fig. 5 bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 7
- eine Einzelheit entsprechend der Darstellung der Fig. 6 in einer versetzten Ebene
VII - VII der Fig. 5,
- Fig. 8
- einen Ausschnitt der Vorrichtung in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 mit abgewandelter
Einzelheit.
[0012] Die in den Zeichnungen als Ausführungsbeispiel dargestellte Vorrichtung ist besonders
vorteilhaft für die Herstellung bzw. für das Einhüllen quaderförmiger Zigaretten-Packungen
10 geeignet. Im einzelnen geht es um die Bildung einer Außenumhüllung 11 als Zellglas,
Poly-Folie oder dergleichen.
[0013] Die Außenumhüllung 11 besteht aus einem rechteckigen Zuschnitt 12 bzw. 13. Dieser
wird in einem ersten Faltschritt U-förmig um die Zigaretten-Packung 10 herumgelegt
unter Bildung einer in Bewegungsrichtung vornliegenden Seitenwand 14. Auf der zu dieser
gegenüberliegenden weiteren Seitenwand 15 wird eine in Längsrichtung derselben verlaufende
Überlappung von entsprechend bemessenen Seitenwandlappen 16 und 17 gebildet. Diese
sind im Bereich ihrer Überlappung miteinander verbunden, insbesondere durch Siegeln.
[0014] Eine Bodenwand 18 und eine in gleicher Weise ausgebildete obere Stirnwand 19 der
Außenumhüllung 11 sind als Couvert-Faltung ausgebildet. Dabei werden als erstes Seitenendlappen
20 und 21 in Verlängerung der Seitenwandlappen 16, 17 gegen Bodenwand und Stirnwand
der Zigaretten-Packung 10 gefaltet. Abschließend werden trapezförmige Längslappen
22, 23 zur Vollendung von Bodenwand 18 und Stirnwand 19 mit Überlappung gegeneinander
gefaltet.
[0015] Die in dieser Weise einzuhüllenden Zigaretten-Packungen 10 kommen von einer Verpackungsmaschine
(nicht dargestellt). In Dichtlage nebeneinanderliegend werden die Zigaretten-Packungen
10 auf einer Packungsbahn 24 zugefördert. Diese besteht aus einer Unterwand 25, einer
Oberwand 26 und Seitenführungen 27. Innerhalb der so ausgebildeten Packungsbahn 24
werden die Zigaretten-Packungen 10 durch Übertragung des Vorschubs von einer Zigaretten-Packung
10 auf die andere taktweise gefördert.
[0016] Im Bereich einer Einschubstation 28 werden die Zigaretten-Packungen 10 durch Abheben
von der Packungsbahn 24 und Aufwärtsbewegung einem in vertikaler Ebene schrittweise
drehenden Faltrevolver 29 übergeführt.
[0017] Der Faltrevolver 29 ist mit jeweils paarweise angeordneten Taschen 30, 31 versehen.
In die auf der radial außenliegenden Seite offenliegenden Taschen 30, 31 wird jeweils
eine Zigaretten Packung 10 von unten her eingeschoben, und zwar unter Mitnahme eines
entsprechend bereitgehaltenen Zuschnitts 12, 13. Dieser legt sich dabei U-förmig um
die Zigaretten-Packung 10 herum, ausgehend von der in Bewegungsrichtung vornliegenden
Seitenwand 14.
[0018] In den zu zweit parallel zueinander angeordneten Taschen 30, 31 werden die Zigaretten-Packungen
10 längs eines Dreiviertelkreises taktweise gefördert, unter Durchführung der beschriebenen
Faltoperationen. Im Bereich einer Ausschubstation 32 werden die mit der fertigen Außenumhüllung
11 versehenen Zigaretten-Packungen 10 wiederum paarweise aus den Taschen 30, 31 aus-
und in eine Abförderbahn 33 eingeschoben.
[0019] Für die Übergabe der jeweils zwei Zigaretten-Packungen 10 an den Faltrevolver 29
ist im Bereich der Einschubstation 28 ein Doppelschieber 34 mit zwei im Abstand voneinander
angeordneten, gemeinsam bewegten Stößeln 35, 36 angeordnet. Ein für die Stößel 35,
36 gemeinsamer Tragkörper 37 wird in geeigneter Weise auf- und abgehend angetrieben,
im vorliegenden Falle über einen Schwinghebel 38 mit Lenker 39.
[0020] Die Stößel 35, 36 treten durch schlitzförmige Ausnehmungen 40, 41 in der Unterwand
25 der Packungsbahn 24 hindurch. Die Stößel 35, 36 sind in einem derartigen Abstand
voneinander angeordnet, daß zwischen den beiden aus einer Dichtreihe 42 der Zigaretten-Packungen
10 herausgehobenen Zigaretten-Packungen 10 ein Abstand entsprechend den Abmessungen
von zwei Zigaretten-Packungen 10 entsteht. Dadurch wird zwischen den einzuhüllenden
Zigaretten-Packungen 10 ein ausreichender Abstand hergestellt für die Mitnahme der
beiden Zuschnitte 12 und 13 sowie für die Ausführung von Faltschritten im Bereich
des Faltrevolvers 29.
[0021] Die Zigaretten-Packungen 10 werden mit den Zuschnitten 12, 13 durch die Stößel 35,
36 bis zu ihrer Endposition innerhalb der Taschen 30, 31 gefördert. Nach Rückkehr
in die Ausgangsstellung (bündig mit Unterwand 25) wird die Dichtreihe 42 der Zigaretten-Packungen
10 um einen der Abmessung von zwei Zigaretten-Packungen 10 entsprechenden Weg weitergefördert,
so daß eine durchgehende Dichtreihe 42 geschaffen ist unter Anlage an einer Endwandung
43 der Packungsbahn 24. Während des Ausschubs der beiden einzuhüllenden Zigaretten-Packungen
10 wird der nachfolgende Teil der Dichtreihe 42 an einer Weiterbewegung gehindert,
und zwar durch Festklemmen von vornliegenden Zigaretten-Packungen 10 an der Oberwand
26 der Packungsbahn 24. Zu diesem Zweck ist ein Teilbereich der Unterwand 25 als Hubplatte
44 ausgebildet. Durch geringfügige Aufwärtsbewegung erfolgt das Festklemmen der beiden
vorderen Zigaretten-Packungen 10 und damit ein Fixieren der Dichtreihe 42.
[0022] Die Zuschnitte 12 und 13 werden jeweils positionsgenau oberhalb der beiden aufwärtsbewegten
Zigaretten-Packungen 10 in einer Ebene quer zu deren Bewegungsbahn bereitgehalten.
Die Zigaretten-Packungen 10 treten über eine Ausschuböffnung 45, 46 der Oberwand 26
aus. Die Zuschnitte 12, 13 sind oberhalb dieser Ausschuböffnung 45, 46 bereitgehalten.
[0023] Die beiden je einer Zigaretten-Packung 10 zugeordneten Zuschnitte 12, 13 werden von
einer gemeinsamen, fortlaufenden Materialbahn 47 aus Verpackungsmaterial (Folie) abgetrennt.
Die von einer nicht gezeigten Bobine abschnittsweise abgezogene Materialbahn 47 wird
im wesentlichen horizontal, jedenfalls quer zur aufwärtsgerichteten Bewegungsbahn
der Zigaretten-Packungen 10 der Einschubstation 28 zugeführt. Zwei angetriebene und
entsprechend gesteuerte Zugwalzen 48, 49 besorgen den präzisen Vorschub. Die Materialbahn
47 läuft sodann über mehrere, drehend antreibbare Förderwalzen. Von diesen ist eine
an die Zugwalzen 48, 49 anschließende als Messerwalze 50 ausgebildet mit einem umlaufenden
Trennmesser 51 und einem feststehenden Gegenmesser 52. Die Messerwalze 50 ist so bemessen,
daß in Verbindung mit einer entsprechenden Relativstellung von Trennmesser 51 und
Gegenmesser 52 an passender Stelle ein Trennschnitt 53 zur Abtrennung der beiden Zuschnitte
12 und 13 voneinander und danach ein weiterer Trennschnitt 54 zur Abtrennung des (zweiten)
Zuschnitts 13 von der Materialbahn 47 ausgeführt werden. Die Messerwalze 50 ist neben
dem Trennmesser 51 mit Saugbohrungen 55 versehen, die mittels Saugluft das vordere,
freie Ende der nachfolgenden Materialbahn 47 auf der Messerwalze 50 fixieren.
[0024] Die Materialbahn 47 wird während jedes Arbeitstaktes um einen der Abmessung der beiden
Zuschnitte 12 und 13 entsprechenden Bahnabschnitt gefördert. Während des Transports
erfolgt die Durchtrennung der Zuschnitte 12, 13 und die Abtrennung von der Materialbahn
47. Im Anschluß an die Messerwalze 50 wird die Materialbahn 47 bzw. werden die Zuschnitte
12, 13 unmittelbar an den Umfang weiterer walzenförmiger Förderorgane übergeben, die
die Materialbahn 47 unter starken Umschlingungen in die Faltposition (Fig. 4) fördern.
[0025] Walzenförderer 56 und 57 im Bereich der Einschubstation 28 dienen zugleich als Halteorgane
für die Zuschnitte 12, 13 in exakter Relativstellung zur aufwärtsgerichteten Bewegungsbahn
der Zigaretten-Packungen 10. Von diesen Walzenförderern 56, 57 werden die Zuschnitte
12, 13 bei der Aufwärtsbewegung der Zigaretten-Packungen 10 schlupfend abgezogen.
[0026] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen die Walzenförderer 56, 57 aus seitlichen,
drehend antreibbaren Saugscheiben 58, 59. Diese sind jeweils an der Außenseite mit
antreibbaren Wellenzapfen 60 versehen. Die Saugscheiben 58, 59 sind in ihrer axialen
Richtung so bemessen und derart im Abstand voneinander angeordnet, daß lediglich Randstreifen
der Materialbahn 47 bzw. der Zuschnitte 12, 13 auf dem Umfang der Saugscheiben 58,
59 aufliegt und durch diese mittels Saugluft gehalten werden. Dieser Randstreifen
entspricht dabei der Breite von über die Zigaretten-Packung 10 während dieser Phase
hinwegstehenden Teilen der Zuschnitte 12, 13 zur späteren Bildung der Bodenwand 18
und Stirnwand 19.
[0027] Zwischen den seitlichen Saugscheiben 58, 59 sind aufrechte Stützwände 61, 62 bzw.
63, 64 gebildet. Diese sind paarweise den Saugscheiben 58, 59 als feststehende, unbewegliche
Ergänzung der Walzenförderer 56, 57 zugeordnet. Die Stützwände 61..64 sind so ausgebildet,
daß innen eine spaltförmige Durchtrittsöffnung 65, 66 in Fortsetzung der Ausschuböffnungen
45, 46 für den Durchschub der Zigaretten-Packungen 10 gebildet ist. Die Stützwände
61..64 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit der Oberwand 26 der Packungsbahn
24 verbunden bzw. bilden einen Teil derselben.
[0028] An der Außenseite sind die Stützwände 61..64 so geformt, daß die Zuschnitte 12, 13
im Bereich derselben an abgerundeten bzw. gewölbten Außenflächen anliegen. Konkret
sind die Stützwände 61..64 der zylindrischen Gestalt als Teil der Walzenförderer 56,
57 angepaßt. Im Bereich zwischen den Walzenförderern 56, 57 gehen die benachbarten
Stützwände 62, 63 fließend in eine kreisbogenförmige Führungsmulde 67 der entsprechend
geformten Oberseite der Oberwand 26 über. Die Materialbahn 47 bzw. die Zuschnitte
12, 13 werden unter Anlage an entsprechende Führungsflächen durch diese Führungsmulde
67 hindurchgefördert. In der Endposition sind die Zuschnitte 12, 13 auf den Walzenförderern
56, 57 bzw. den Saugscheiben 58, 59 derselben so fixiert, daß in bezug auf die zugeordneten
Zigaretten-Packungen 10 eine geringfügige Außermittigkeit gegeben ist. Wie insbesondere
aus Fig. 4 ersichtlich, werden dadurch die Zigaretten-Packungen 10 mit ungleich langen,
nach unten weisenden Seitenwandlappen 16, 17 in die Taschen 30, 31 eingefördert.
[0029] Zur exakten Führung der Materialbahn 47 bzw. Zuschnitte 12, 13 im Bereich der Einschubstation
28 ist zwischen den Walzenförderern 56, 57, nämlich im Bereich der Führungsmulde 67,
ein weiteres Führungs- und Förderorgan angeordnet. Dieses besteht zum einen aus einer
im Takt der übrigen Förderorgane drehend angetriebenen Führungswalze 68, die zentrisch
in der Führungsmulde 67 gelagert ist. Die Führungswalze 68 ist mit mehreren, parallelen
und ringsherum laufenden Eindrehungen 69 versehen. Für die Anlage der Materialbahn
47 sind dadurch mehrere, in Axialrichtung mit Abstand voneinander angeordnete Walzenabschnitte
70 vorgesehen. Diese sind jeweils mit einer an der Umfangsfläche mündenden Saugbohrung
71 ausgestattet, die die Materialbahn 47 bzw. die Zuschnitte 12, 13 auf den Walzenabschnitten
70 fixiert. Die Saugbohrungen 71 sind an eine zentrische Saugleitung 72 angeschlossen,
die im Bereich des Drehlagers der Führungswalze 68 über einen Saugring 73 mit einem
Saugleitungsanschluß 74 verbunden ist.
[0030] Der Führungswalze 68 zugeordnet ist ein feststehender Gegenkörper 75. Dieser ist
mittig zwischen den Walzenförderern 56, 57 angeordnet. Der untere Bereich ist bogenförmig
ausgebildet und an die Abmessung der Führungswalze 68 angepaßt. Der Gegenkörper 75
ist hier kammartig ausgebildet mit nach beiden Seiten gerichteten Fingern 76, 77.
Diese treten in die Eindrehungen 69 zwischen den Walzenabschnitten 70 der Führungswalze
68 ein und bewirken, daß die Materialbahn 47 bei der Vorschubbewegung korrekt geführt
wird, nämlich vom Umfang des ersten Walzenförderers 56 an die Führungswalze 68 übergeben
und von dieser auf den zweiten Walzenförderer 57 geleitet wird. Der Gegenkörper 75
hat dabei auch Abstreiferfunktion.
[0031] Die Materialbahn (47) bzw. die Zuschnitte (12, 13) umschlingen die Walzenförderer
(56, 57) und die Führungswalze (68) um mehr als die Hälfte. Der Trennschnitt (53)
zur Teilung der beiden Zuschnitte (12, 13) voneinander liegt im Bereich der Führungswalze
(68), etwas außermittig, so daß bei der Übernahme der Zuschnitte (12,13) durch die
zugeordneten Zigaretten-Packungen (10) die Zuschnitte (12, 13) schlupfend einerseits
von den Walzenförderern (56, 57) und andererseits in entgegengesetzten Richtungen
von der Führungswalze (68) abgezogen werden.
[0032] Der stark geschwungene Verlauf der Materialbahn 47 bzw. der Zuschnitte 12, 13 ist
besonders aus Fig. 6 ersichtlich. Durch diese Formgebung der Materialbahn 47 ist es
möglich, die gemeinsam auszuschiebenden Zigaretten-Packungen 10 in geringem Abstand
voneinander anzuordnen, trotz der beträchtlichen Abmessung der Zuschnitte 12, 13 in
Förderrichtung. Die Anordnung der Förderwalzen 50, 56, 57 und 68 relativ zueinander
ist derart, daß die Materialbahn 47 unmittelbar von dem Umfang einer Förderwalze an
die andere übergeben wird. Jede dieser Förderwalzen ist mit radial gerichteten Saugbohrungen
55 und 71 bzw. 78 und 79 versehen, die jeweils einen in Förderrichtung vornliegenden
Randbereich der Materialbahn 47 bzw. der Zuschnitte 12, 13 erfassen und so den Transport
sichern. Bei der Übergabe eines Zuschnitts 12, 13 von einer dieser Förderwalzen an
die nächste kommen die Saugbohrungen momentan in eine benachbarte Relativstellung
(in Fig. 6 beim Walzenförderer 56 und der Führungswalze 68). Während der Phase des
Übergangs wird die bis dahin den Zuschnitt 13 haltende Saugbohrung 78 kurzzeitig entlüftet,
so daß der Zuschnitt zuverlässig an die nächste Förderwalze übergeben wird. Die Walzenförderer
56, 57 sind dabei jeweils nur mit einzelnen Saugbohrungen 78, 79 im Bereich der Saugscheiben
58, 59 versehen. Die Messerwalze 50 ist mit einer in Axialrichtung durchlaufenden
Reihe von Saugbohrungen 55 ausgerüstet (Fig. 5).
[0033] Das System der Saugbohrungen ist im wesentlichen in herkömmlicher Weise ausgebildet.
Die Saugbohrungen sind dabei mit innerhalb der Förderwalzen achsparallel verlaufenden
Saugleitungen 80 verbunden. Diese münden an den Stirnenden der Förderwalzen an unverdrehbar
gelagerten Saugscheiben 81, in Fig. 5 anhand des Walzenförderers 56 im Schnitt gezeigt.
Die Saugscheiben 81 werden jeweils durch Druckfedern 82 gleitend und dichtend an die
zugekehrten Stirnflächen der Förderwalzen gedrückt. Die Saugscheiben 81 sind weiterhin
mit kreisförmigen Saugnuten 83 versehen, die zu den Stirnflächen der Förderwalzen
offen sind und mit denen die Enden der Saugleitungen 80 während der Drehbewegung der
Förderwalzen zeitweilig zur Überdeckung kommen. Während dieser Überdeckungsphase wird
Saugluft übertragen. Die Länge der Saugnuten 83 entspricht demnach der Dauer der Saugphase.
Benachbart zu den Saugnuten 83, jedoch außerhalb derselben, ist, wo erforderlich,
eine Entlüftungsbohrung 84 angebracht, und zwar auf demselben Kreisbogen wie die Saugnuten
83, so daß die Saugleitung 80 während einer kurzen Phase der Drehbewegung mit der
Entlüftungsbohrung 84 zur Überdeckung kommt und dadurch die bereits beschriebene Entlüftung
der Saugbohrungen bewirkt. Fig. 7 zeigt die Relativstellung der Saugnuten 83 und Entlüftungsbohrungen
84 für die Förderwalzen 50, 56, 57 und 68.
[0034] Vor dem Einschub der Zigaretten-Packungen 10 in die beiden Taschen 30, 31 des Faltrevolvers
29 treten die Zigaretten-Packungen 10 mit den Zuschnitten 12, 13 durch ein Mundstück
hindurch, welches durch feststehende Außenwände 85, 86 einerseits und durch den entsprechend
geformten Gegenkörper 75 andererseits gebildet ist.
[0035] In den durch jeweils zwei Taschenwandungen 87, 88 gebildeten Taschen 30, 31 werden
die Zigaretten-Packungen 10 so gehalten, daß die Seitenwandlappen 16,17 aus den Taschen
30, 31 herausragen. Unmittelbar im Bereich der Einschubstation 28 treten nun erste
Faltorgane in Aktion, nämlich konzentrisch zum Faltrevolver 29 angeordnete und hin-
und herschwenkbare Seitenfalter 89 und 90. Durch den Seitenfalter 89 wird zunächst
der kürzere, innenliegende Seitenwandlappen 17 der in Drehrichtung des Faltrevolvers
29 rückwärtigen Taschen 30 umgefaltet. Durch entsprechende Schwingbewegung des Seitenfalters
90 wird zugleich der innere Seitenwandlappen 17 der benachbarten Tasche 31 umgefaltet.
Bei der nun beginnenden Drehbewegung des Faltrevolvers 29 wird der längere, äußere
Seitenwandlappen 16 der Tasche 31 durch die Kante einer ortsfesten äußeren Führungswand
91 des Faltrevolvers 29 umgefaltet. Der entsprechende Seitenwandlappen 17 der Zigaretten-Packung
10 in der benachbarten Tasche 30 wird durch den Seitenfalter 90 in gleicher Weise
gefaltet. Die genannten Seitenfalter 89, 90 sind auf einer Revolverwelle 92 des Faltrevolvers
29 gelagert und werden durch Schubstangen 93 schwingend betätigt.
[0036] Bereits bei der Einschubbewegung der Zigaretten-Packungen 10 mit den Zuschnitten
12, 13 in die Taschen 30, 31 erfolgt der erste Faltvorgang, nämlich das Einfalten
der in Einschubrichtung vornliegenden Seitenendlappen 20 durch Faltfinger 94 als seitliche
Begrenzung der Taschen 30, 31. Die Faltung erfolgt dabei durch Relativbewegung der
Zigaretten-Packungen 10 zu diesen Faltfingern 94. Zur Fixierung der danach seitlich
abstehenden Längslappen 22, 23 sind die Faltfinger 94 an den in Drehrichtung des Faltrevolvers
29 weisenden Seitenflächen mit Saugbohrungen 95 versehen. Die Faltfinger 94 bilden
zugleich die seitlichen Begrenzungen der Taschen 30, 31. Weitere Saugbohrungen 96
münden im Bereich von Stirnflächen 97 der Faltfinger 94. Durch die Saugbohrungen 96
werden die Zuschnitteile zur Bildung der gegenüberliegenden Seitenendlappen 21 in
ihrer quergerichteten Position gehalten. Durch die Saugbohrungen 96 wird zugleich
der innenliegende Seitenwandlappen 17 in seiner Position gehalten und damit die überlappende
Stellung der beiden Seitenwandlappen 16, 17 stabilisiert. Die Saugbohrungen 95, 96
sind an ein System von Saugkanälen 98 innerhalb des Faltrevolvers angeschlossen. Über
einen zentralen Segmentring 99 werden die Saugkanäle 98 und damit die Saugbohrungen
95, 96 in der beschriebenen Weise mit Saugluft versorgt.
[0037] Im Bereich einer ersten Siegelstation 100 werden die einander überlappenden Seitenwandlappen
16, 17 durch ein gabelförmiges Siegelorgan 101 unter Anwendung von Wärme und Druck
gesiegelt. Dieser Vorgang wiederholt sich nach dem Weiterschalten des Faltrevolvers
in einer zweiten Siegelstation 102 mit einem weiteren Siegelorgan 103.
[0038] In der nach erneuter Schaltung des Faltrevolvers 29 erreichten Ausschubstation 32
werden die Zigaretten-Packungen 10 durch einen gemeinsamen winkelförmigen Ausschieber
104 aus den Taschen 30, 31 heraus- und in die Abförderbahn 33 eingeschoben. Beim Austritt
der Zigaretten-Packungen 10 aus den Taschen 30, 31 erfolgt das Umfalten der in Radialrichtung
außenliegenden Seitenendlappen 21 durch feststehende Faltdaumen 105 an der Eintrittsseite
der Abförderbahn 33.
[0039] Während des Transports der Zigaretten-Packungen 10 in der Abförderbahn 33 werden
die nun noch seitlich überstehenden Längslappen 22, 23 gefaltet, und zwar durch bekannte
Faltweichen oder andere Faltorgane.
[0040] Die in Fig. 8 gezeigte Lösung entspricht weitgehend der beschriebenen. Gegenüber
den Einzelheiten gemäß Fig. 2 und 4 sind bei Fig. 8 in der Bewegungsbahn der Zigaretten-Packungen
10 zu den Taschen 30, 31 des Faltrevolvers 29 feststehende Faltdaumen 110 zu beiden
Seiten der Bewegungsbahn angeordnet, derart, daß bei der Vorbeibewegung der Zigaretten-Packungen
10 die in Bewegungsrichtung vornliegenden Seitenendlappen 20 vorgefaltet werden. Der
Gegenkörper 75 sowie die seitlich angeordneten Außenwände 85 und 86 sind entsprechend
länger ausgebildet.
[0041] Die Förderorgane, nämlich die Zugwalzen (48, 49), die Messerwalze (50), die Walzenförderer
(56, 57) und die Führungswalze (68) sind seitlich in Tragwangen (106, 107) gelagert.
Der Antrieb erfolgt über eine Antriebswelle (108) über eine Mehrzahl von in sinnvoller
Weise miteinander kämmenden Zahnrädern (109).
1. Verfahren zum Einhüllen von Packungen (10), insbesondere quaderförmigen Zigaretten-Packungen,
in Zuschnitte (12, 13), die beim Einschieben der Packungen (10) in Taschen (30, 31)
eines Faltrevolvers (29) U-förmig um die Packungen (10) herumgelegt und deren überstehende
Lappen sodann gefaltet werden, wobei dem Faltrevolver (29) mehrere, insbesondere zwei
Packungen (10) parallel nebeneinander zugeführt werden und wobei die Zuschnitte (12,
13) von einer gemeinsamen Materialbahn (47) abgetrennt und positionsgerecht in die
Bewegungsbahn der Packungen (10) gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (10) - relativ zum Faltrevolver (29) - in einer gemeinsamen, queraxialen
Ebene und in Umfangsrichtung parallel nebeneinander bereitgehalten und in dieser Ebene
in die entsprechenden Taschen (30, 31) des Faltrevolvers (29) eingeschoben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (10) gleichzeitig
in die Taschen (30, 31) des Faltrevolvers (29) eingeschoben werden und hierzu aus
einer Dichtreihe (42) der Packungen (10) in Querrichtung zu dieser ausgeschoben werden,
insbesondere von unten nach oben.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschnitte (12,
13) bzw. der Bahnabschnitt zur Bildung derselben im Bereich der Packungen (10) zur
Verminderung des notwendigen Abstands zwischen den gleichzeitig zu umhüllenden Packungen
(10) hin- und hergehend verformt ist, insbesondere wellenförmig, wobei zwischen den
beiden gleichzeitig zu umhüllenden Packungen (10) ein Abstand von vorzugsweise zwei
Packungen gebildet ist.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein der Abmessung von zwei Zuschnitten (12, 13) entsprechender Materialabschnitt
der Materialbahn (47) positionsgerecht gefördert, von der Materialbahn (47) abgetrennt
und zur Bildung der beiden Zuschnitte (12, 13) durchtrennt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuschnitte (12, 13) während des Transports der Materialbahn (47) von dieser
abgetrennt und durchtrennt werden.
6. Vorrichtung zum Einhüllen von Packungen (10), insbesondere quaderförmigen Zigaretten-Packungen,
in Zuschnitte (12, 13), die beim Einschieben der Packungen (10) in Taschen (30, 31)
eines Faltrevolvers (29) U-förmig um die Packungen (10) herumfaltbar und die im Bereich
des Faltrevolvers (29) fertigfaltbar sind, wobei dem Faltrevolver (29) mehrere, insbesondere
zwei Packungen (10) parallel nebeneinander zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Taschen (30, 31) zur Aufnahme der nebeneinander zuzuführenden Packungen (10)
im Faltrevolver (29) in einer queraxialen Ebene und in Umfangsrichtung parallel nebeneinander
angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden insbesondere gleichzeitig
einzuhüllenden Packungen (10) von einer horizontalen Packungsbahn (24) aus einer Dichtreihe
(42) in Aufwärtsrichtung durch Stößel (35, 36) in die vorzugsweise zwei Taschen (30,
31) des Faltrevolvers (29) einschiebbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig zu umhüllenden
Packungen (10) innerhalb der Dichtreihe (42) einen Abstand voneinander haben, der
der Breite von zwei Packungen entspricht.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Faltrevolver (29) vier Paare von parallel und mit Abstand voneinander angeordneten
Taschen (30, 31) aufweist und jeweils längs eines Viertelkreises taktweise bewegbar
ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zum gleichzeitigen Einhüllen der mehreren, insbesondere zwei Packungen (10) ein
der Länge von mehreren Zuschnitten (12, 13) entsprechender Bahnabschnitt einer gemeinsamen
Materialbahn (47) durch Förderorgane, insbesondere drehbare Förderwalzen, den Packungen
(10) zuförderbar ist, wobei vorzugsweise der Bahnabschnitt bei der Förderung durch
die Förderorgane in die einzelnen Zuschnitte (12, 13) sowie von der Materialbahn (47)
trennbar ist, insbesondere durch Ausbildung wenigstens eines Förderorgans als Messerwalze
(50) mit einem umlaufenden Trennmesser (51) und feststehendem Gegenmesser (52).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bahnabschnitt der beiden
Zuschnitte (12, 13) wellenförmig um mehrere Förderwalzen herumgeführt ist, wobei jeweils
ein Walzenförderer (56, 57) im Bereich der Bewegungsbahn der Zigaretten-Packungen
(10) angeordnet ist und zur positionsgerechten Fixierung eines Zuschnitts (12, 13)
dient.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der zu umhüllenden
Zigaretten-Packungen (10) angeordneten Walzenförderer (56, 57) seitlich angeordnete,
drehbar angetriebene Saugscheiben (58, 59) aufweisen, auf deren Umfang die Zuschnitte
(12, 13) mit einem außerhalb der zu umhüllenden Zigaretten-Packungen (10) sich erstreckenden
Randbereich gehalten sind, insbesondere durch Saugluft.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugscheiben (58, 59)
an den Enden von Wellenzapfen (60) angeordnet und daß zwischen den zu demselben Walzenförderer
(56, 57) gehörenden Saugscheiben (58, 59) feststehende, unverdrehbare Stützwände (61,
62 bzw. 63, 64) angeordnet sind zur Stützung der Zuschnitte (12, 13) im Bereich zwischen
den Saugscheiben (58, 59).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwände (61..64)
jeweils eine schlitzförmige Durchtrittsöffnung (65, 66) für die Zigaretten-Packungen
(10) begrenzen, wobei oberhalb der Stützwände (61..64) die Zuschnitte (12, 13) quer
zur Bewegungsrichtung der Zigaretten-Packungen (10) sich erstrecken.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwände (61..64)
mit gewölbten bzw. bogenförmigen Außenflächen versehen sind, die zur Anlage und Führung
der Materialbahn (47) bzw. der Zuschnitte (12, 13) dienen, wobei die Stützwände (61..64)
mit einer Oberwand (26) einer Packungsbahn (24) verbunden sind und die Außenflächen
der Stützflächen (61..64) mit der Oberseite der Oberwand (26) durchgehende, aufeinander
abgestimmte Führungsflächen für die Materialbahn (47) bzw. die Zuschnitte (12, 13)
bilden.
16. Vorrichtung nach Anspruch 11 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den jeweils einer zu umhüllenden Zigaretten-Packung (10)
zugeordneten Walzenförderern (56, 57) mittig ein weiteres Förderorgan für die Materialbahn
(47) bzw. die Zuschnitte (12, 13) angeordnet ist, insbesondere eine drehend angetriebene
Führungswalze (68), durch die die Materialbahn (47) während des Vorschubs von dem
einen Walzenförderer (56) auf den nächsten Walzenförderer (57) überleitbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungswalze (68) ein
feststehendes Leitorgan zugeordnet ist, insbesondere ein Gegenkörper (75), der zwischen
den Walzenförderern (56, 57) angeordnet ist und die Führung der Materialbahn (47)
im Bereich der Walzenförderer (56, 57) sowie der Führungswalze (68) durch entsprechende
Gestaltung unterstützt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkörper (75) im
unteren Bereich mit Abweiserorganen versehen ist, insbesondere mit nach zwei Seiten
gerichteten Fingern (76, 77), die in Eindrehungen (69) der Führungswalze (68) ragen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 6 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß nach Eintritt der Zigaretten-Packungen (10) mit Zuschnitt (12,
13) in eine Tasche (30, 31) des Faltrevolvers (29) konzentrisch zum Faltrevolver schwenkbare
Seitenfalter (89, 90) relativ zum Faltrevolver (29) bewegbar sind, derart, daß innenliegende,
in Radialrichtung über die Zigaretten-Packung (10) hinwegstehende Seitenwandlappen
(17) faltbar sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Seitenfalter (90)
bei Weiterbewegung des Faltrevolvers das Umfalten eines äußeren Seitenwandlappens
(16) der in Förderrichtung rückwärten Zigaretten-Packung (10) bewirkt.
1. Process for wrapping packs (10), especially cuboid cigarette packs, into blanks (12,
13) which, during the pushing of the packs (10) into pockets (30, 31) of a folding
turret (29), are laid round the packs (10) in a U-shaped manner and the projecting
tabs of which are then folded, the folding turret (29) being fed a plurality of, in
particular two, packs (10) parallel next to one another and the blanks (12, 13) being
separated from a common web of material (47) and being conveyed in the correct position
into the path of movement of the packs (10), characterized in that the packs (10)
are held ready - relative to the folding turret (29) - in a common, transverse-axial
plane and parallel next to one another in the circumferential direction and, in this
plane, are pushed into the corresponding pockets (30, 31) of the folding turret (29).
2. Process according to Claim 1, characterized in that the packs (10) are pushed simultaneously
into the pockets (30, 31) of the folding turret (29) and for this purpose are pushed
out of a close-packed row (42) of packs (10) in the transverse direction relative
to these, especially from the bottom upwards.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that the blanks (12, 13) or the
web portion for forming these is deformed in the region of the packs (10) to and fro,
especially in a wave-shaped manner, to reduce the necessay distance between the packs
(10) to be wrapped simultaneously, a distance of preferably two packs being formed
between the two packs (10) to be wrapped simultaneously.
4. Process according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that a material
portion corresponding to the dimension of two blanks (12, 13) and belonging to the
web of material (47) is respectively conveyed in the correct position, separated from
the web of material (47) and severed to form the two blanks (12, 13).
5. Process according to one or more of Claims 1 to 4, characterized in that, during the
transport of the web of material (47), the blanks (12, 13) are separated from the
latter and severed.
6. Apparatus for wrapping packs (10), especially cuboid cigarette packs, into blanks
(12, 13) which, during the pushing of the packs (10) into pockets (30, 31) of a folding
turret (29), can be folded round the packs (10) in a U-shaped manner and which can
be ready-folded in the region of the folding turret (29), the folding turret (29)
being able to be fed a plurality of, in particular two, packs (10) parallel next to
one another, characterized in that the pockets (30, 31) for receiving the packs (10)
to be fed next to one another are arranged in the folding turret (29) in a transverse-axial
plane and parallel next to one another in the circumferential direction.
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the two packs (10) to be wrapped,
in particular, simultaneously are pushed from a horizontal pack track (24) out of
a close-packed row (42) in the upward direction by tappets (35, 36) into the preferably
two pockets (30, 31) of the folding turret (29).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the packs (10) to be wrapped
simultaneously are, within the close-packed row (42), at a distance from one another
which corresponds to the width of two packs.
9. Apparatus according to one or more of Claims 6 to 8, characterized in that the folding
turret (29) has four pairs of pockets (30, 31) arranged parallel to and at a distance
from one another and is movable intermittently respectively over a quarter circle.
10. Apparatus according to one or more of Claims 6 to 9, characterized in that, for the
simultaneous wrapping of the plurality of, in particular two, packs (10), a web portion,
corresponding to the length of a plurality of blanks (12, 13), of a common web of
material (47) can be conveyed by conveying members, in particular rotatable conveying
rollers, to the packs (10), the web portion, during conveyance by the conveying members,
preferably being able to be separated into the individual blanks (12, 13) and from
the web of material (47), especially as a result of the design of at least one conveying
member as a knife roller (50) with a rotating severing knife (51) and a stationary
counter-knife (52).
11. Apparatus according to Claim 10, characterized in that a web portion of the two blanks
(12, 13) is guided round several conveying rollers in a wave-shaped manner, a roller
conveyor (56, 57) being arranged respectively in the region of the path of movement
of the cigarette packs (10) and serving for fixing a blank (12, 13) in the correct
position.
12. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the roller conveyors (56, 57)
arranged in the region of the cigarette packs (10) to be wrapped have laterally arranged,
rotatably driven suction discs (58, 59), on the periphery of which the blanks (12,
13) are held, especially by means of suction air, over an edge region extending outside
the cigarette packs (10) to be wrapped.
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the suction discs (58, 59)
are arranged at the ends of shaft journals (60) and in that between the suction discs
(58, 59) belonging to the same roller conveyor (56, 57) are arranged stationary non-rotatable
supporting walls (61, 62 and 63, 64) for supporting the blanks (12, 13) in the region
between the suction discs (58, 59).
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that the supporting walls (61 to
64) respectively delimit a slot-shaped passage orifice (65, 66) for the cigarette
packs (10), above the supporting walls (61 to 64) the blanks (12, 13) extending transversely
relative to the direction of movement of the cigarette packs (10).
15. Apparatus according to Claim 13 or 14, characterized in that the supporting walls
(61 to 64) are equipped with curved or arcuate outer faces which serve for the resting
and guidance of the web of material (47) or of the blanks (12, 13), the supporting
walls (61 to 64) being connected to an upper wall (26) of a pack track (24), and the
outer faces of the supporting walls (61 to 64) forming with the top side of the upper
wall (26) continuous, mutually co-ordinated guide faces for the web of material (47)
or for the blanks (12, 13).
16. Apparatus according to Claim 11 and one or more of the further claims, characterized
in that arranged centrally between the respective roller conveyors (56, 57) assigned
to a cigarette pack (10) to be wrapped is a further conveying member for the web of
material (47) or for the blanks (12, 13), especially a rotary-driven guide roller
(68), by means of which the web of material (47) can be transferred from one roller
conveyor (56) to the next roller conveyor (57) during the advance.
17. Apparatus according to Claim 16, characterized in that assigned to the guide roller
(68) is a stationary guide member, especially a counterbody (75), which is arranged
between the roller conveyors (56, 57) and which, as a result of an appropriate design,
assists the guidance of the web of material (47) in the region of the roller conveyors
(56, 57) and of the guide roller (68).
18. Apparatus according to Claim 17, characterized in that the counterbody (75) is equipped
in the lower region with fender members, especially with fingers (76, 77) which are
directed on two sides and which project into recesses (69) of the guide roller (68).
19. Apparatus according to Claim 6 and one or more of the further claims, characterized
in that, after the cigarette packs (10) together with blank (12, 13) have entered
a pocket (30, 31) of the folding turret (29), side folders (89, 90) pivotable concentrically
relative to the folding turret are movable relative to the folding turret (29) in
such a way that inner side-wall tabs (17) projecting beyond the cigarette pack (10)
in the radial direction can be folded.
20. Apparatus according to Claim 19, characterized in that, during the further movement
of the folding turret, one of the side folders (90) causes an outer side-wall tab
(16) of the cigarette pack (10) located at the rear in the conveying direction to
be folded round.
1. Procédé d'enveloppement d'emballages (10), en particulier d'emballages parallélépipédiques
à cigarettes, dans des flans (12, 13), ayant été passées, avec une forme en U, autour
des emballages (10), lors de l'insertion des emballages (10) dans les poches (30,
31) d'un revolver de pliage (29), et dont les languettes en saillie sont alors pliées,
plusieurs emballages (10), en particulier deux emballages étant amenés, parallèlement
les uns à côté des autres, au revolver de pliage (29), et les flans (12, 13) étant
séparés, depuis une bande de matériau (47) commune, et transférés, en position correcte,
dans la trajectoire de déplacement des emballages (10), caractérisé en ce que les
emballages (10) sont maintenus prêts - par rapport au revolver de pliage (29) - dans
un plan commun orienté transversalement à l'axe et parallèlement les uns à côté des
autres dans la direction périphérique et insérés dans ce plan dans les poches (30,
31) correspondantes du revolver de pliage (29).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les emballages (10) sont insérés
simultanément dans les poches (30, 31) du revolver de pliage (29) et, à cette fin,
sortis d'une rangée serrée (42) constituée d'emballages (10), dans la direction transversale
par rapport à cette rangée, en particulier par un mouvement de bas en haut.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les flans (12, 13), respectivement
le tronçon de bande destiné à leur fixation dans la zone des emballages (10), sont
déformés, par un mouvement de va-et-vient, pour produire une diminution de l'espacement
nécessaire entre les emballages (10) à envelopper simultanément, la déformation étant
en particulier en ondulation, une distance valant de préférence deux emballages étant
constituée entre les deux emballages (10) à envelopper simultanément.
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un
tronçon de matériau, venant de la bande de matériau (47), correspondant chaque fois
à la dimension de deux flans (12, 13), est transféré, positionné correctement, séparé
de la bande de matériau (47) et coupé en vue de constituer les deux flans (12, 13).
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les
flans (12, 13) sont séparés et coupés de la bande de matériau (47), pendant le transport
de celle-ci.
6. Dispositif d'enveloppement d'emballages (10), en particulier d'emballages parallélépipédiques
à cigarettes, dans des flans (12, 13), susceptibles d'être repliés, avec une forme
en U, autour des emballages (10) , lors de l'insertion des emballages (10) dans les
poches (30, 31) d'un revolver de pliage (29), et dont le pliage est susceptible d'être
achevé dans la zone du revolver de pliage (29) , en particulier avec possibilité d'amener
deux emballages (10) parallèlement l'un à côté de l'autre, caractérisé en ce que les
poches (30, 31), destinées à recevoir les emballages (10) disposés les uns à côté
des autres et réalisées dans le revolver de pliage (29), sont disposées dans un plan
transversal par rapport à l'axe et parallèlement les unes à côté des autres, en direction
périphérique.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les deux emballages (10)
à envelopper simultanément sont susceptibles d'être insérés depuis une trajectoire
d'emballage (24) horizontale, à partir d'une rangées serrée (42), par un mouvement
de montée, au moyen de poussoirs (35, 36), pour pénétrer dans les poches (30, 31),
de préférence au nombre de deux, du revolver de pliage (29).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les emballages (10) à envelopper
simultanément ont, dans la rangée serrée (42), une distance mutuelle correspondant
à la largeur de deux emballages.
9. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le revolver
de pliage (29) comprend quatre paires de poches (30, 31), disposées parallèlement
et à distance les unes des autres et déplaçables chacune de façon cadencée, le long
d'un quart de cercle.
10. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que,
pour envelopper simultanément la pluralité d'emballages (10), en particulier les groupes
de deux emballages (10), un tronçon de bande, correspondant à la longueur de plusieurs
flans (12, 13), est susceptible d'être amené aux emballages (10) , au moyen d'organes
transporteurs, en particulier de rouleaux transporteurs tournants, le tronçon de bande
étant susceptible d'être séparé, de préférence lors du transport au moyen des organes
transporteurs, en différents flans (12, 13), ainsi que séparé de la bande de matériau
(47), en particulier en constituant au moins un organe transporteur sous forme de
rouleau porte-lames (50), avec une lame de séparation (51) rotative et une contre-lame
(52) fixe.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le tronçon de bande des
deux flans (12, 13) est ondulé et passé autour de plusieurs rouleaux transporteurs,
un rouleau transporteur (56, 57) étant chaque fois disposé dans la zone de la trajectoire
de déplacement des emballages à cigarettes (10) et servant à donner un positionnement
correct à la fixation d'un flan (12, 13).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les rouleaux transporteurs
(56, 57) disposés dans la zone des emballages à cigarettes (10) à envelopper présentent
des disques aspirants (58, 59), disposés latéralement et entraînés de façon à pouvoir
tourner, sur la périphérie desquels les flans (12, 13) sont maintenus à l'aide d'une
zone marginale s'étendant à l'extérieur des emballages à cigarettes (10) à envelopper,
en particulier par utilisation d'air d'aspiration.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les disques aspirants
(58, 59) sont disposés aux extrémités de tourillons d'arbre (60) et en ce qu'entre
les disques aspirants (58, 59) appartenant au même transporteur à rouleaux (56, 57)
sont disposées des parois d'appui (61, 62 respectivement 63, 64) fixées, bloquées
en rotation, en vue de soutenir les flans (12, 13) dans la zone située entre les disques
aspirants (58, 59).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les parois d'appui (61..64)
délimitent chacune une ouverture de passage (65, 66) en forme de fente, pour les emballages
à cigarettes (10), les flans (12, 13) s'étendant transversalement par rapport à la
direction de déplacement des emballages à cigarettes (10), au-dessus des parois d'appui
(61..64).
15. Dispositif selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que les parois d'appui
(61..64) sont pourvues de faces extérieures incurvées, ou arquées, servant à l'appui
et au guidage de la bande de matériau (47), respectivement des flans (12, 13), les
parois d'appui (61..64) étant reliées à une paroi supérieure (26) d'une bande d'emballage
(24) et les faces extérieures des faces d'appui (61..64) constituant avec la face
supérieure de la paroi supérieure (26) des surfaces de guidage continues, conçues
les unes en fonction des autres, pour la bande de matériau (47), respectivement les
flans (12, 13).
16. Dispositif selon la revendication 11, ainsi qu'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce qu'entre les transporteurs à rouleau (56, 57) associés chacun à
un emballage à cigarettes (10) à envelopper est disposé centralement un autre organe
transporteur pour la bande de matériau (47), respectivement les flans (12, 13), en
particulier un rouleau de guidage (68) entraîné en rotation, au moyen duquel la bande
de matériau (47) peut être guidée pendant l'avancement, par un premier transporteur
à rouleau (56) sur le transporteur à rouleau (57) suivant.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'au rouleau de guidage (68)
est associé un organe de guidage fixe, en particulier un corps conjugué (75), disposé
entre les transporteurs à rouleau (56, 57) et assistant, grâce à une configuration
correspondante, le guidage de la bande de matériau (47) dans la zone des transporteurs
à rouleau (56, 57), ainsi que du rouleau de guidage (68).
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que le corps conjugué (75)
est pourvu, dans la zone inférieure, d'organes de déviation, en particulier de doigts
(76, 77) orientés de part et d'autre, pénétrant dans des saignées (69) du rouleau
de guidage (68).
19. Dispositif selon la revendication 6, ainsi qu'une ou plusieurs des autres revendications,
caractérisé en ce que, après entrée des emballages à cigarettes (10) avec le flan
(12, 13) dans une poche (30, 31) du revolver de pliage (29), des plieuses latérales
(89, 90), susceptibles de pivoter concentriquement par rapport au revolver de pliage,
sont déplaçables par rapport au revolver de pliage (29), de manière que des languettes
de paroi latérale (17), se projetant intérieurement, en direction radiale, sur l'emballage
à cigarettes (10), soient susceptibles d'être repliées.
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que l'une des plieuses latérales
(90) effectue le pliage d'une languette de paroi latérale (16) externe de l'emballage
à cigarettes (10) vers l'arrière de la direction de transport.