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(11) |
EP 0 305 424 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.1990 Patentblatt 1990/49 |
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Anmeldetag: 17.02.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A63C 5/03 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP8800/114 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8806/470 (07.09.1988 Gazette 1988/20) |
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MONOSKI MIT EINER DOPPELBINDUNG
MONOSKI WITH A DOUBLE BINDING
MONOSKI A FIXATION DOUBLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
25.02.1987 DE 3706012
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.03.1989 Patentblatt 1989/10 |
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Patentinhaber: KAMMERER, Martin |
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D-7460 Balingen (DE) |
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Erfinder: |
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- KAMMERER, Martin
D-7460 Balingen (DE)
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Vertreter: von der Heyde, Detlev, Dipl.-Ing. (FH) |
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Friedrich-Naumann-Weg 2 75180 Pforzheim 75180 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 099 664 DE-A- 2 836 366 US-A- 3 947 049
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DE-A- 2 801 859 FR-A- 1 595 534
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Monoski gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Durch die DE-A-28 01 859 ist ein Monoski bekannt, der in Längs- und Querrichtung
konvex gebogen ist. Während dieser Ski in Längsrichtung nur leicht gebogen ist, ist
er quer dazu relativ stark konvex gewölbt. In die Lauffläche sind gerade und gebogene
Leit- bzw. Steuerkufen eingelassen. Die Ober-Seite des Skies ist als Standfläche ausgebildet.
[0002] Eine Richtungsänderung wird bei diesem Ski dadurch erreicht, daß die seitlichen Steuerkufen
durch Gewichtsverlagerung zur Wirkung gebracht werden. Diese bestimmen durch ihren
Krümmungsradius den möglichen Kurvenradius. Bei entsprechend weicher Piste kommen
die nach außen gebogenen seitlichen Steuerkufen zwangsweise in Eingriff. Ein unerwünschtes
Bremsmoment oder eine ungewollte Richtungsänderung ist die Folge. Durch die relativ
starke konvexe Querwölbung des Skies fehlen die führenden Längskanten des Skies, so
daß Schrägfahrt am Hang bei fester oder eisiger Piste sehr schwierig ist. Durch die
fehlende feste Verbindung zwischen Fahrer und Ski kann nur im Rahmen der Gewichtsverlagerung
Druck auf den Ski ausgeübt werden, jedoch keine Zugwirkung. Dadurch ist die Einflußnahme
auf den Ski stark eingeschränkt und damit ein dynamisches Fahren begrenzt, soweit
die Leit- und Steuerkufen dieses überhaupt zulassen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Monoski zu schaffen, der einfach zu
handhaben ist und trotzdem ein dynamisches Fahren ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Die abhängigen
Ansprüche zeigen vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes auf.
[0005] Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß keine
durch definierte Kurvenradien vorgegebene Zwangsführung besteht sondern ein freies
Führen und Drehen auf der ebenen bzw. konvexen Fläche des Skies ohne ungewollten Bremseffekt
in Fahrtrichtung gegeben ist, daß nur die seitlichen Längskanten der Lauffläche zur
Führung eingesetzt werden, daß durch die feste Verbindung zwischen Fahrer und Ski
über die Doppelbindung ein voller Einsatz des Monoskies möglich ist und damit ein
dynamisches Fahren gestattet, d.h., daß ein den Fahrwünschen entsprechendes oder durch
den Zustand der Piste bestimmtes Beschleunigen oder Verzögern des Skies durch Zug-,
Druck- und/ oder Drehbewegung vom Fahrer voll beherrscht werden kann und daß durch
die Befestigung der Doppelbindung am hinteren Ende des Skies ein dosiertes Abbremsen
in Fahrtrichtung über die Hinterkante der Lauffläche möglich ist.
[0006] Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen
nachfolgend näher erläutert.
[0007] Es zeigt:
Fig. 1 einen Monoski gemäß der Erfindung in Perspektivdarstellung.
Fig. 2 den Ski der Fig. 1 im Schnitt 11-11
Fig. 3a bis 3c drei Handhabungsbeispiele des Monokies gemäß Fig. 1 in schematischer
Darstellung, Seitenansicht.
[0008] Die Fig. 1 zeigt einen Monoski 1 in perspektivischer Darstellung. Wie die Zeichnung
erkennen läßt, ist der Ski derart geformt, daß die Lauffläche 5 (Fig. 2) in Längsrichtung
in der Mitte stärker gebogen ist als an den beiden Enden 2 und 3. Die Oberseite 6
ist entsprechend geformt, was aber nicht sein muß. Das vordere Ende 2 des Skies 1
ist in herkömmlicher Weise abgerundet. Das hintere Ende ist gerade. Die rückwärtige
Schmalseite 3a bildet mit der Lauffläche 5 eine scharfe Kante. Diese kann verstärkt
sein. Nahe dem rückwärtigen Ende 3 sind auf der Oberseite 6 des Skies 1 Fersenklammern
8b einer Doppelbindung 8 befestigt. In einem der Schuhgröße des Fahrers entsprechenden
Abstand sind die zugehörigen Spannköpfe 8a angeordnet. Zusätzlich zur Längsbiegung
ist die Lauffläche 5 quer zur Längsrichtung konvex gebogen, wie Fig. 2 zeigt. Im Bereich
des hinteren Drittels sind die Außenkanten der Lauffläche 5 gerade. Über diese Länge
sind in die Lauffläche 5 zur Kantenverstärkung Stahlkanten 7 eingelassen. Die Stahlkanten
7 schließen bündig mit den Längsseiten 4 des Skies 1 ab. Durch die doppelt konvex
gebogene Lauffläche 5 liegt der Ski 1 - eine feste Auflagefläche vorausgesetzt in
jeder Kipp- und Seitenlage nur mit einem sehr geringen Flächenanteil auf. Entsprechend
gering sind die Reibungskräfte, die ein Drehen, Driften und Schwingen behindern können.
Diese Situation kann z.B. auf einer festgefahrenen Piste gegeben sein. Aber auch bei
weicherem Untergrund oder im Tiefschnee wird sich der Reibungsdruck im wesentlichen
nur auf einen relativ kleinen Flächenbereich der Lauffläche 5 beschränken, so daß
der Ski 1 leicht dirigierbar bleibt.
[0009] Die Fig. 3a bis 3c zeigen in schematischer Darstellung einen Skifahrer 10 auf einem
Monoski 1 gemäß der Fig. 1 in Seitenansicht. Die Fig. 3a zeigt den Fahrer 10 in einer
Grundhaltung, in der der Ski 1 im Bereich des hinteren Drittels auf dem Untergrund
11 aufliegt. Bei einer Gewichtsverlagerung zur Seite rollt der Ski aufgrund der konvexen
Querschnittsform der Lauffläche 5 (Fig. 2) in die eine oder die andere Seitenlage,
in der die Stahlkanten 7 zum Einsatz gelangen, die dann Führungsfunktionen übernehmen.
Nur dadurch ist eine Schrägfahrt gegenüber dem Driften möglich. Die Fig. 3b zeigt
den Fahrer 10 in einer Vorlage, in der der Schwerpunkt des Körpers über der Mitte
des Skies 1 liegt. Der Ski 1 kippt dadurch nach vorne, so daß er nunmehr entsprechend
der Darstellung in der Mitte auf dem Untergrund 11 aufliegt. In dieser Lage läßt sich
der Ski 1 während der Fahrt sehr leicht drehen. Schon durch einen leichten Drehimpuls
ist ein Schwingen ohne Probleme möglich. Durch die konvexe Form der Lauffläche 5 wird
das Driften erleichtert und die Möglichkeit eines Verkantens des Skies 1 fast ausgeschlossen.
Die Fig. 3c zeigt ein Abbremsen in Fahrtrichtung. Dieses wird in einfacher Weise durch
bloße Gewichtsverlagerung erreicht. Durch die Schwerpunktverlagerung wird der Ski
1 vorne angehoben und gleichzeitig das rückwärtige Ende 3 des Skies 1 nach unten gedrückt.
Die Hinterkante der zum Untergrund 11 schräg angestellten Lauffläche 5 wirkt unter
der Gewichtsbelastung als Bremskante.
1. Monoski mit in Längs- und Querrichtung konvex gebogener Lauffläche,
dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung die konvexe Biegung der Lauffläche (5)
des Skies (1) in der Mitte stärker als an den Enden (2, 3) ist und daß am hinteren
Ende des Skies (1) eine Doppelbindung (8) befestigt ist.
2. Monoski nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Monoski (1) zwei bis vier mal so lang ist wie die
Doppelbindung (8).
3. Monoski nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten der Lauffläche (5) im hinteren Drittel
des Skies (1) geradlinig verlaufen und eine Kantenverstärkung haben.
4. Monoski nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenverstärkung Stahlkanten (7) sind, die in die
Lauffläche (5) eingelassen sind und bündig mit den Längsseiten (4) des Skies (1) abschließen.
5. Monoski nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ski (1) am hinteren Ende eine Schmalseite (3a) hat,
die mit der Lauffläche (5) eine scharfe Kante bildet und daß die Kante verstärkt ist.
1. Monoski dont la semelle présente une courbure convexe tant dans le sens longitudinal
que dans le sens transversal,
caractérisé par le fait que dans le sens longitudinal, la courbure convexe présentée
par la semelle (5) du ski (1) est plus accentuée au centre qu'aux extrémités (2, 3)
et qu'une double fixation (8) est fixée à l'extrémité arrière du ski (1).
2. Monoski conformément à la prétention 1,
caractérisé par le fait que le monoski (1) fait deux à quatre fois la longueur de
la double fixation (8).
3. Monoski conformément à la prétention 1,
caractérisé par le fait que, dans le tiers arrière du ski (1), les bords extérieurs
de la semelle (5) présentent un contour rectiligne et sont renforcés.
4. Monoski conformément à la prétention 3, caractérisé par le fait que le renforcement
des bords est assuré par des bords en acier (7) encastrés dans la semelle (5) et qui
se terminent à fleur des côtés longitudinaux (4) du ski (1).
5. Monoski conformément à la prétention 1, caractérisé par le fait qu'à l'extrémité
arrière, le ski (1) a un côté étroit (3a) qui forme avec la semelle (5) un bord effilé
lui-même renforcé.
1. Monoski with sliding surface convex arcuated in a lengthwise and crosswise direction,
characterised by the convex arcuation of the sliding surface (5) of the ski (1) in
the lengthwise direction being greater in the center than at the ends (2, 3) and by
the rear end of the ski (1) being provided with a double binding (8).
2. Monoski in accordance with claim 1,
characterised by the monoski (1) being two to four times as long as the double binding
(8).
3. Monoski in accordance with claim 1,
characterised by the outer edges of the sliding surface (5) in the rear third of the
ski (1) running straight and having edge reinforcement.
4. Monoski in accordance with claim 3,
characterised by the edge reinforcement being in the form of steel edgings (7) that
are recessed into the sliding surface (5) of the ski (1) and that are flush with the
lengthwise edges (4) of the ski (1).
5. Monoski in accordance with claim 1,
characterised by the ski (1) having at its rear end a narrow face (3a) that forms
a sharp edge with the sliding surface (5) and that the edge is reinforced.
